Robert Speth

GaultMillau Bern

Robert Speth mit 32 GM Punkten (18+14) – Peter Wyss im «Palace» (16), Stève Willié im «Grand Chalet» (16), Giuseppe Colella im «Park» (15) und Urs Gschwend im «Bellevue» (15) – Werner Rothen (17) und Markus Arnold (17) – Nik Gygax (18),Werner Schürch (17) und Kurt Mösching (17)

In Gstaad muss die Feinschmecker-Dichte enorm sein. Immer mehr Spitzenköche drängen ins «rote Buch». «Platzhirsch» ist Robert Speth in der «Chesery». „Wir bewundern seine klare Handschrift, seine Präzision, seinen sicheren Umgang mit «grosses pièces» (Riesenfische an der Gräte, Lammschultern usw.) und auch seinen Fleiss: Der 18-Punkte-Chef führt in Saanenmöser auch noch das beste Golf-Restaurant im Land (14 Punkte),“ schreibt der GaultMillau in seiner Ausgabe 2013.

Marcus G. Lindner, bis vor wenigen Wochen Zürichs Koch mit den meisten Punkten (18), will in «The Alpina» mindestens Gstaads bester Hotelkoch werden. Die vielen anderen erstklassigen Hotel-Küchenchefs nehmen die Herausforderung an: Peter Wyss im «Palace» (16), Stève Willié im «Grand Chalet» (16), Giuseppe Colella im «Park» (15) und Urs Gschwend im «Bellevue» (15).

Ohne Bewertung ist der «Lenkerhof» gelistet. Der herausragende 17-Punkte-Küchenchef Jan Leimbach hat das trendige Wellness-Hotel verlassen. Das ist keine gute Nachricht. Sein Nachfolger Andreas Haseloh tritt ein schweres Erbe an.

Und ausserhalb des Saanenlands? Natürlich ist der GaultMillau auch von Berns besten Köchen sehr begeistert. Von Altmeistern wie Werner Rothen («Schöngrün», 17 Punkte) genauso wie von Supertalent Markus Arnold im «Meridiano» (17).

Vor den Toren der Stadt? Nik Gygax lässt sich im «Löwen» Thörigen trotz wirtschaftlichen Schwierigkeiten nicht aus der Ruhe bringen, begeistert die Tester mal mit Hummer an unglaublicher Pinot-Noir-Sauce, mal mit einem grossartigen Cordon bleu (18 Punkte). Werner Schürch («Emmenhof», Burgdorf) und Kurt Mösching («Sonne», Scheunenberg/Wengi b. Büren) verteidigen ihre 17er. In der 16-Punkte-Liga steht der begabte Sascha Berther («Moospinte», Münchenbuchsee) unter besonderer Beobachtung. Erstmals auf 15 Punkten: Der «Bären» in Sigriswil.

Aufsteiger (10)
Bären, Sigriswil 15
3 Fische, Lüscherz 14
Belle Epoque, Golfhotel les Hauts de Gstaad, Saanenmöser 14
Hirsernbad, Ursenbach 14
Waldheim, Bern 13
Kreuz, Gals 13
Handeck, Guttannen 13
l’Étoile, Perrefitte 13
De la Clef, Les Reussilles 13
Hornberg, Saanenmöser 13

Neu im Guide (8)
Schönbühl, Hilterfingen 14
Pfisters goldener Krug, Suberg 14
dasRestaurant, Seepark, Thun 14
Essort, Bern 13
Rialto, Gstaad 13
16 Art Bar Restaurant, Saanen 13
L’Ecluse, Biel 12
The Alpina, Gstaad

Lesen Sie alles über den Gault Millau Schweiz 2013
Hier der Hauptartikel über die gesamte Schweiz:
www.gourmet-report.de/artikel/343316/GaultMillau-2013/

Lokal, nach Gebieten aufgeteilt – ausführlicher:
Zürich: www.gourmet-report.de/artikel/343317/Heiko-Nieder/
Basel: www.gourmet-report.de/artikel/343318/Peter-Knogl-Tanja-Grandits/
Luzern: www.gourmet-report.de/artikel/343319/Fabian-Inderbitzin/
Zentralschweiz: www.gourmet-report.de/artikel/343320/GaultMillau-2013-Zentralschweiz/
Bern: www.gourmet-report.de/artikel/343321/Robert-Speth/
Mittelland: www.gourmet-report.de/artikel/343322/Andy-Zaugg/
Ostschweiz: www.gourmet-report.de/artikel/343323/Christoph-Ko776hli/
Graubünden: www.gourmet-report.de/artikel/343324/Andreas-Caminada-und-Martin-Dalsass/
Tessin: www.gourmet-report.de/artikel/343325/Andrea-Cingari/
Wallis: www.gourmet-report.de/artikel/343326/Didier-de-Courten/
Westschweiz: www.gourmet-report.de/artikel/343327/Philippe-Rochat-geht-Benoit-Violier-kommt/
Koch des Jahres: www.gourmet-report.de/artikel/343328/Koch-des-Jahres-2013/

GaultMillau Guide Schweiz 2013
Urs Heller
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Gourmet Report gratuliert allen genannten Küchenchefs!

Neue Organisation „Emmentaler Switzerland Tradition“ gegründet

Die Weltmeisterkäser Christian Wüthrich von Rüderswil und Anton Wyss von Mutten sowie die Käsereien Leimiswil, Schärlig, Stettenbach, Wohlen und Schüpbach haben beschlossen zusammen mit der Firma von Mühlenen AG eine eigene Organisation zu gründen. Diese Organisation ist offen für Käsereien, die Emmentaler nach der herkömmlichen Art produzieren, ohne Chargen und mit der Milch aus der Umgebung der Käserei. Mit dieser Massnahme wollen diese Genossenschaften und die Firma von Mühlenen einen Teil der Schweizer Tradition bewahren und vor allem sicherstellen, dass der Emmentaler aus der Schweiz einzigartig bleibt.

Die Emmentaler der heutigen Sortenorganisation stammen zu einem grossen Teil aus grossen Käsereien mit Chargenbetrieb und zusammengeführter Milch. Dieser Käse ist oft qualitativ nicht besser als anderer Grosslochkäse und entsprechend verliert der Emmentaler Switzerland laufend Marktanteile und die Sortenorganisation muss die Produktion zurückfahren. Bei der Produktionsverteilung wird die Qualität nicht berücksichtigt, so dass alle Käsereien gleichmässig benachteiligt werden. Für kleinere Käsereien sind diese Produktionsrückgänge ungleich schwerer zu verkraften, wie für eine Käserei die 500 oder 1000 Tonnen produziert. Mit anderen Worten wird der Weltmeisterkäser gleich behandelt wie eine Käserei, die vorwiegend 2te Klasse Käse produziert. Damit werden die traditionellen Top-Käser über kurz oder lang ganz verschwinden und übrig wird ein qualitativ fragwürdiger Emmentaler bleiben.

Die neue Organisation „Emmentaler Switzerland Tradition“ tritt diesem Trend entgegen und will einen Emmentaler produzieren, der sich qualitativ deutlich abhebt und dem Konsumenten einen echten Mehrwert bietet. Gespräche mit Kunden im Ausland haben gezeigt, dass für einen solchen Käse ein echte Nachfrage besteht.

Die notwendigen Mittel für den Aufbau einer Marke können nur beschafft werden, falls dass Bundesamt für Landwirtschaft die Emmentaler Tradition von den Selbsthilfemassnahmen befreit. Heute hat die Sortenorganisation Emmentaler die Möglichkeit von allen Mitgliedern und nicht Mitgliedern einen Betrag von Fr. 0.20 / kg respektive Fr. 0.17 / kg einzuziehen. Diese Mittel möchte die neue Organisation für die eigene Marke einsetzen.