Culinary Creative Akademie in Berlin

Als Teilnehmer und später auch als Dozent hat Steffen Blunck schon die unterschiedlichsten Seminarräume gesehen. Heute ist der 24-Jährige selbst Inhaber einer eigenen Schule, der Culinary Creative Akademie in Berlin, die vor einigen Wochen offiziell eröffnet wurde. Auf dem Weg dorthin hat der ausgebildete Konditormeister, Technische Fachwirt und Betriebswirt IHK gelernt, worauf es bei der Gestaltung einer Weiterbildungseinrichtung ankommt. Und worauf man besser verzichten sollte.

„Die Räume sollten den Teilnehmer nicht allzu sehr an den eigenen Arbeitsplatz oder die heimische Küche erinnern, sondern vielmehr eine motivierende und inspirierende Wirkung haben“, findet der junge Berliner. „Eine angenehme Atmosphäre und das Gefühl, abschalten zu können, wirken sich erfahrungsgemäß sehr positiv auf die Motivation und Konzentration der Teilnehmer aus. Zum Rundumservice gehören bei uns deshalb auch ein Begrüßungsgetränk, umfangreiche Unterlagen und Rezepturen zum Nacharbeiten sowie ein repräsentatives Zertifikat für zuhause.“

Hinter der Culinary Creative Akademie, in einer ruhigen Wohngegend im Berliner Stadtteil Steglitz-Zehlendorf gelegen, verbirgt sich ein interessantes Konzept: Küchenchefs, Koch-Auszubildende oder Hausfrauen, also Profi- wie Hobbyköche, können sich hier in den verschiedensten kulinarischen und genussorientierten Seminaren weiterbilden lassen. Im Angebot sind jeweils vier- bis achtstündige Tageskurse – praxisorientiert und mit Preisen von 95 bis 153 Euro pro Seminar und Person, inklusive kleinem Imbiss und Getränken, absolut bezahlbar. Die Themenpalette reicht von Asiatisch Kochen über Eismeißeln, Gemüseschnitzen, Marzipan modellieren und Pralinen herstellen bis zu Weinkverkostungen und Zigarrenseminaren. Wer möchte, kann sich vor Ort zusätzlich mit Spezialwerkzeug und besonderen Zutaten eindecken, die bei den Seminaren zum Einsatz kommen, oder Geschenkgutscheine für ein Seminar erwerben.

„Für mich war es besonders wichtig, erfahrene Fachdozenten und ausgewiesene Experten für das jeweilige Thema zu gewinnen“, sagt Steffen Blunck, der selbst eine beeindruckende Liste absolvierter Lehrgänge sowie intensive Wettbewerbserfahrung vorweisen kann. Als Mitglied der Jugendnationalmannschaft der Köche Deutschlands, die er zwischenzeitlich aus Altersgründen verlassen musste, gelang ihm u.a. jeweils der Gesamtsieg beim Internationalen Kremlin Cup in Moskau und beim Battle for the Dragon in Wales. Er hat schon das Brandenburger Tor aus Schokolade gefertigt, einen Oldtimer mit einem süßen Überzug zum schnellsten fahrenden Tortenstück der Welt gemacht und die mit 3,50 Höhenmetern größte Sachertorte der Hauptstadt gebacken.

Keine Frage, dass Steffen Blunck in seiner Culinary Creative Akademie für die „süße Abteilung“ verantwortlich ist – alle übrigen werden ebenfalls von Experten übernommen. Sommeliers geben Weinseminare und erfahrene Küchenchefs bringen den Teilnehmern „salzige Themen“ näher. Parallel dazu wird das Team um Steffen Blunck außerdem für Messeauftritten oder Firmenpräsentationen gebucht – „die Akademie selbst ist aber vollständig autark und finanziell von keinem Unternehmen abhängig“, so der Jungunternehmer nicht ohne Stolz.

Für die Zukunft hat der 24-Jährige, der auch weiterhin als Leiter der Event-Abteilung für die Otto Thürmann GmbH tätig ist, ehrgeizige Pläne: In Kürze geht die umfangreiche Homepage mit allen Informationen zu Kursen, Preisen und Referenten online, www.cc-akademie.eu , und kreative Ideen für neue Seminarthemen gibt es auch schon. „Für 2007 planen wir beispielsweise auch Kaffee- und Tee-Schulungen, um unser Angebot möglichst attraktiv und möglichst vielfältig zu gestalten“, so Blunck. „Egal, um welches Thema es sich handelt: Das Seminar muss für den Teilnehmer ein Erlebnis werden.“

www.cc-akademie.eu

Rainers Freunde

In der zweiten Folge von ‚Rainers Freunde‘ dreht sich alles um den Lachs. Zu Gast bei NDR Fernsehkoch Rainer Sass, der Sterneköchin Cornelia Poletto und Sommelier Hendrik Thoma ist diesmal Steffen Henssler. Der 32-Jährige ist einer der großen Aufsteiger dieses Jahres in der Kochszene.

Im Frühjahr startete im NDR Fernsehen seine neue Sendung ‚Hensslers Küche‘, die von den Kritikern mittlerweile in höchsten Tönen gelobt wird. Deshalb sind Rainer Sass und seine Freunde diesmal besonders gespannt, was Spitzenkoch Henssler in der Runde zum heutigen Motto ‚Alles rund um den Lachs‘ serviert.

Daneben gibt es zu diesem Thema wie immer Tipps und Tricks für die Küche: Wie filetiert man den Fisch richtig? Worauf sollte man beim Einkauf achten und wie gesund ist eigentlich roher Lachs? Sechzig Minuten gute Laune, Kochen, Talk und leckere Rezepte.

NDR, Freitag, 06.10., 20:15 – 21:15 Uhr

Saubere Küche

aid-Poster wieder da

Jeder, der kocht, weiß, dass Sauberkeit und Hygiene in der Küche
unerlässlich sind. Trotzdem treten auch in Deutschland jedes Jahr
Erkrankungen auf, die auf eine mangelhafte Küchenhygiene zurückzuführen
sind.

Das aid-Poster „Saubere Küche“ vermittelt auf eine heitere, doch
gleichzeitig auch einprägsame Art, worauf in Küchen geachtet werden muss, um
einer Übertragung von Krankheitserregern vorzubeugen. Die als Comic
dargestellten, überzogenen Negativbeispiele fordern den Betrachter auf,
wichtige Regeln der Hygiene einzuhalten.

Auf diese Weise werden
Freizeitköche mit Augenzwinkern und ohne erhobenen Zeigefinger daran
erinnert, Hygieneregeln im Küchenalltag einzuhalten.

Das Poster eignet sich
außerdem zum Aufhängen und Einsatz im Unterrricht, vor allem für Schüler und
Auszubildende in den Fächern Hauswirtschaft, Küche, Nahrungsmittel- und
Gastgewerbe.

aid-Poster „Saubere Küche“
1 Poster A 1 auf DIN A4 gefalzt, Bestell-Nr. 61-3347, ISBN 3-8308-0595-0,
Preis: 1,50 EUR, zzgl. einer Versandkostenpauschale von 3,00 EUR gegen
Rechnung

www.aid-medienshop

Tücken bei Hoteltests

Wie leicht es ist, Hotelempfehlungen im Internet
zu manipulieren, weist die Reisezeitschrift GEO SAISON in ihrer
aktuellen Ausgabe nach: Testweise hatte die Redaktion gefälschte
Erfahrungsberichte an Internet-Portale geschickt, die Hotelkritiken
veröffentlichen. Fast überall wurde die Schönfärberei unbesehen als
vermeintlich unabhängige Kritik veröffentlicht.

„Ob Lobeshymne in der Tageszeitung, Kritik im Internet,
Sterneregen im Hotelführer – viele Informationen, die zur perfekten
Unterkunft führen sollen, sind nicht sonderlich zuverlässig“, urteilt
GEO SAISON in Heft 7/8 -2006. In einem fundierten Dossier zum Thema
Hotelbewertungen erklärt die Redaktion, nach welchen Kriterien die
Sterne vergeben werden, was ein Hotel in Deutschland leisten muss, um
in die Luxus-Liga aufzusteigen, und warum der Gast im
Ein-Sterne-Hotel nur Anspruch auf acht Quadratmeter Wohnfläche, aber
immerhin auch eine Fernbedienung hat.

Die „Sternenkunde für ausgesuchte Reiseländer“ sagt Reisenden,
worauf sie achten müssen, wenn sie Hotelkategorien international
vergleichen wollen – denn in Italien bedeuten drei Sterne keineswegs
dasselbe wie in Irland. Und in einem Interview verrät ein
Luxushotel-Tester, mit welchen Methoden die Profis arbeiten: Sie
gehen mit der Gründlichkeit eines Wissenschaftlers und der List eines
Privatdetektivs zu Werke, ihr Prüfbogen umfasst 1263 Fragen in 31
Kategorien.

FEINSCHMECKER-Umfrage im Februar-Heft

Sparen müssen allen, verzichten will keiner. Das
in Hamburg erscheinende Lebensart-Magazin DER FEINSCHMECKER stellte
in seiner Februar-Ausgabe (Erstverkaufstag: 11. 1.2006) über 1000
deutschen Frauen und Männern die Frage:

Worauf wollen Sie in 2006 am wenigsten verzichten?

Auf der Prioritäten-Liste der Deutschen steht das Reisen nach wie vor
ganz oben: 56% der Befragten wollen 2006 unbedingt verreisen.
„Essen
gehen“ kam mit 55% auf den zweiten Platz; dazu zählen
Restaurantbesuche und der aushäusige Verzehr von Fastfood aller Art.

An dritter Stelle der unverzichtbaren Genüsse kommen schon
Delikatessen und Süßigkeiten mit zusammen 32 %. Erwartungsgemäß
wollen 41 % der Damen sich nicht bei der Mode einschränken, die für
sie an dritter Stelle kommt; bei Männern rangieren Ausgaben für Mode
mit 19 % erst an sechster Stelle. Nur 21% der Befragten können auf
Tabakwaren nicht verzichten, 11 % nicht auf Wein. Ein Leben ohne
Spirtuosen können sich 8% nicht vorstellen, in der Gruppe der
20-35jährigen immerhin noch 4 von hundert. Drei Antworten konnten bei
der GEWIS-Umfrage vom Dezember 2005 aus zehn Angeboten ausgewählt
werden.
Befragt wurden 1091 deutsche Frauen und Männer zwischen 20
und 65 Jahren.