Besser nordische Diät oder Mittelmeerkost?

Sich mediterran zu ernähren, könnte sich auch für die deutsche Bevölkerung lohnen, wie diese Studie deutscher Forscher zeigte: wer sich mediterran ernährte, erkrankte seltener an Typ-2-Diabetes. Frauen, die sich mediterran ernährten, erlitten außerdem seltener einen Herzinfarkt. Auch die nordische Diät könnte Herz und Gefäße schützen – hier bleibt abzuwarten, was die weitere Forschung bringt.

Studien zu dem gesundheitlichen Mehrwert von Mittelmeerkost gibt es in Hülle und Fülle. In den letzten Jahren hat die beliebte Mittelmeerkost, auch mediterrane Diät genannt, aber Konkurrenz aus Skandinavien bekommen: die nordische Diät. Die nordische Diät enthält viel von dem, was üblicherweise in Skandinavien verzehrt wird, also Fisch, Beeren, Äpfel, Birnen, Kohlgemüse, Wurzelgemüse, Kartoffeln und z. B. Vollkorngetreide. Auch die mediterrane Ernährung ist reich an Fisch, Obst, Gemüse und Vollkornprodukten. Besonderes Merkmal der Mittelmeerkost ist zudem der große Anteil von Olivenöl. Nüsse und moderate Alkoholmengen sind außerdem Teil der mediterranen Ernährung.

Gesunde Diät: Obst Sri Lanka Colombo

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Vegetarische Ernährung

Auswirkungen auf die Gesundheit

Die Vorteile einer vegetarischen Ernährung auf die Gesundheit sind groß. Denn wer eine abwechslungsreiche pflanzliche Ernährung mit Milchprodukten und Eiern kombiniert, kann von einer relativ geringen Energieaufnahme und einer hohen Nährstoffdichte profitieren. Im Vergleich zum „Durchschnitts-Alles-Esser“, essen die meisten Vegetarier mehr gesundheitsfördernde Lebensmittel wie Obst, Gemüse, Vollkorngetreide, Hülsenfrüchte und Nüsse. Vegetarier nehmen tendenziell weniger gesättigte Fettsäuren und Cholesterin auf, dafür aber mehr Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe.

Die Aufnahme einiger Vitamine und Mineralstoffe können bei Vegetariern allerdings unter der empfohlenen Menge liegen. Dazu gehören Vitamin D, Eisen, Jod und Zink; die aber werden auch von Mischköstlern nicht in ausreichender Menge aufgenommen. Auf die Zufuhr von Omega-3-Fettsäuren sollte allerdings zusätzlich geachtet werden. Durch eine bewusste Auswahl und Kombination pflanzlicher Lebensmittel tritt jedoch kein Mangel an diesen Nährstoffen auf.
Anders als oft vermutet, haben Vegetarier kein Problem, ausreichend Proteine aufzunehmen. Eine hohe biologische Wertigkeit wird durch eine abwechslungsreiche Aufnahme von Proteinen aus Milchprodukten, Vollkorngetreide und Hülsenfrüchten erreicht.

Außerdem scheint der Vegetarismus präventiv auf verschiedene Krankheiten zu wirken. Personen, die vegetarisch leben, sind seltener übergewichtig und haben ein geringeres Risiko an ernährungsbedingten Krankheiten. Dazu gehören Diabetes Mellitus, Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und einige Krebsarten.

Doch natürlich ist das nicht allein auf den Verzicht von Fleisch und Fisch zurückzuführen. Dass viele Studien Vegetariern ein längeres und gesünderes Leben nachweisen, hat auch mit anderen Faktoren zu tun: Sie rauchen weniger und treiben mehr Sport als die meisten Mischköstler. Sie ernähren sich oft sehr bewusst und legen hohe Ansprüche an die Qualität ihrer Lebensmittel. Die Bezeichnung „vegetarisch leben“ umschreibt daher einen Lebensstil, der insgesamt einen positiven Einfluss auf die Gesundheit hat. Nach dem Motto: „Wer nur verzichtet, statt die Vielfalt pflanzlicher Lebensmittel zu nutzen, tut seiner Gesundheit nichts Gutes“.
Nora Moltrecht, www.aid.de

Ballaststoffe

Herzschutz zum Frühstück – Ballaststoffe nützen nicht nur dem Darm, sondern auch dem Herzen

Wer schon zum Frühstück auf Ballaststoffe aus Vollkornprodukten achtet, zum Beispiel mit einem Müsli, schützt nicht nur den Darm, sondern auch sein Herz, berichtet das Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“. Um ein Drittel kann das Risiko, eine Herzschwäche zu entwickeln, sinken. Das errechneten Forscher um Professor Luc Djoussé an der US-Universität Harvard in einer Langzeitstudie, die seit 1982 mit 21000 Ärzten läuft. Warum Hafer, Weizen, Dinkel und Co. das Herz schützen, ist noch unklar. „Vollkorngetreide vermindert die Gefahr von Übergewicht, Bluthochdruck und Diabetes – und damit mögliche Ursachen einer Herzschwäche“, meint Djoussé. Bei Fertigprodukten ist es ratsam, auf den Zuckergehalt zu achten.