Hendrik Pieper

Das Restaurant „La Maison de l´entrecôte“ hat einen neuen Küchenchef – Hendrik Pieper. Als Executive Chef leitet er nicht nur die beiden Restaurants „La Maison de l´entrecôte“ am Ku´damm sowie am Alexanderplatz in Berlin, sondern verantwortet die gesamten Küchenoperations der vier Berliner Azure Hotels.

Hendrik Pieper absolvierte seine Berufsausbildung zum Koch im Astron Hotel in Dessau und entwickelte bereits hier die Leidenschaft zur gehobenen Kulinarik. Nach seiner Ausbildung folgten berufliche Top Stationen wie die im Shiro i Shiro in Berlin als Sous Chef und im Restaurantschiff PATIO Berlin als Küchenchef. Im Royal Meridian in Hamburg lernte er die französische Küche kennen und lieben sowie das Kochen à la Carte auf hohem Niveau. Seither weiß er die Teamarbeit mit professionellen Köchen sehr zu schätzen. 2013 kehrte er nach Berlin zurück und war bis zuletzt Sous Chef im InterContinental Berlin. Hier trug er die kulinarische Verantwortung über das Hotel Restaurant, die Bar, Lounge und Roomservice.

Bereits als Kind erfuhr er, wie wichtig es ist, sich natürlich und gesund zu ernähren. Seine Großeltern hatten einen Bauernhof mit einem großen Garten und eigenen Tieren, die dort auch geschlachtet wurden. Er zupfte Löwenzahn, lernte wie man mit simplen Dingen kocht und half bei allen anfallenden Aktivitäten mit. Regelmäßig begleitete er seinen Vater, einen passionierten Angler, nach Norwegen und lernte den Fischfang von der Pike auf, filetierte Fische, vakuumisierte sie und nahm sie in Kisten mit nach Deutschland.

Hendrik Pieper hat ein großes soziales Engagement: Er setzt sich seit vielen Jahren sehr für ein Hilfsprojekt für schwerhörige Menschen „Hören helfen“ in Nepal ein. Mindestens einmal im Jahr fliegt er hin und hilft aktiv vor Ort mit. Er versucht Spendengelder zu sammeln, spielt mit den Kindern Fußball und macht selbst Hörtests.

Hendrik Pieper möchte auch im „La Maison de l’entrecôte“ viel bewegen und seine Erfahrungen einbringen. Er fühlt sich in der Gruppe der Azure Hotels sehr wohl und hält bereits jetzt schon viel auf sein versiertes und motiviertes Team. Sein Schwerpunkt ist eine ehrliche, direkte Küche mit regionalen und hochwertigen Produkten und guten Lieferanten. Die Qualität aller verwendeten Produkte wird immer wieder geprüft und auf den besten Stand gebracht.

Im „La Maison de L´entrecôte“ können die Gäste internationale Speisen und eine Selektion europäischer Weine in Verbindung mit authentischem Ambiente und entspannter Atmosphäre genießen. Freunde des Entrecôtes schätzen die Vielfalt der Fleischsorten – das Angebot erstreckt sich vom traditionellen US-Beef über die deutsche und spanische Zucht.

www.maisonentrecote.de

An heißen Tagen ausreichend Tee und Mineralwasser trinken

Angesichts steigender Temperaturen und einer Hitzewarnung des Deutschen Wetterdienstes weist Gesundheitsministerin Anita Tack darauf hin, dass heiße Sommertage nicht nur Wohlfühltage sind: „Für gesunde Erwachsene sind bei Hitze und normalem Lebensstil keine gesundheitlichen Probleme zu erwarten – vorausgesetzt, sie nehmen ausreichend Flüssigkeit und Nahrung zu sich und vermeiden übermäßige Sonneneinstrahlung. Für Kinder, alte und kranke Menschen können Sommerhitze und schnell aufeinander folgende große Temperatursprünge aber eine große Belastung sein.“ Deshalb sollte diesem Personenkreis eine besondere Aufmerksamkeit und Fürsorge zukommen.

An heißen Tagen versucht der Körper die überschüssige Wärme durch eine stärkere Hautdurchblutung und Schwitzen abzugeben und die Körpertemperatur zu regulieren. Dabei gehen in hohem Maße Flüssigkeit und Mineralstoffe verloren. „Deshalb heißt die wichtigste Empfehlung bei Sommerhitze: Ausreichend Tee und Mineralwasser trinken“, so Tack. Das sei die beste Unterstützung für den Kreislauf, der bei heißem Wetter Schwerstarbeit leisten muss. Sowohl in Krankenhäusern, Kindereinrichtungen und Pflegeheimen als auch im persönlichen Umfeld, ob in der Familie oder der Nachbarschaft sollte jetzt verstärkt darauf geachtet werden, dass Personen ausreichend trinken und körperliche Anstrengungen vermeiden.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) gibt ab einer gefühlten Temperatur von 32 °C Hitzewarnungen heraus. Diese Warnungen für die einzelnen betroffenen Regionen des Landes Brandenburg sind auf der Homepage des DWD eingestellt und werden an das Gesundheitsministerium, das Innenministerium und direkt an Rundfunk und Fernsehen weitergegeben. So werden nicht nur Krankenhäuser, Pflegeheime und ambulante Dienste erreicht, sondern alle Fernsehzuschauer und Rundfunkhörer.

Spezielle Hinweise zu Hitzewarnungen und zur Vermeidung gesundheitlicher Schäden gibt es auf der Internetseite des Ministeriums für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz unter
http://www.mugv.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.186145.de
Hier sind sowohl Informationen über gefährdete Personengruppen und Symptome bei Hitzeschädigungen, als auch Empfehlungen zu finden, was im Einzelnen zu tun ist oder wann zum Beispiel ein Arzt aufgesucht oder der Rettungsdienst alarmiert werden sollte.

Kochen ist Chefsache

Jacky Bonnot (Michaël Youn) ist ein begnadeter und sehr leidenschaftlicher Koch – aber
leider total dogmatisch. Er flippt aus, wenn er mitansehen soll, wie andere Zutaten benutzt
oder Lebensmittel lieblos zubereitet werden. Den letzten Job in einer Brasserie verliert Jacky,
weil er den Gästen vorschreiben will, welchen Wein sie zu trinken haben. Als diese nicht
gehorchen, nimmt er ihnen das Essen einfach weg. Bei seinem nächsten Vorstellungsgespräch
in einem Schnellrestaurant, schwärmt der Küchen-Enthusiast von Köstlichkeiten, die in
einem Gourmet-Tempel für Begeisterung gesorgt hätten – leider sind Fernfahrer keine
Feinschmecker und Jacky steht wieder auf der Straße. Zum vierten Mal in einem Monat! Das
ist für seine hochschwangere Frau Béatrice (Raphaëlle Agogué) zu viel. Sie muss immer noch
arbeiten, weil das Konto der Bonnots tief in den roten Zahlen steckt. Zerknirscht schwört
Jacky seiner geliebten Frau den erstbesten Job anzunehmen.

Auch um den berühmten Drei-Sternekoch Alexandre Lagarde – seit Jahrzehnten der Star unter
den französischen Köchen – ist es nicht gut bestellt. Stanislas Matter (Julien Bouisselier), der
neue, jung-dynamische Geschäftsführer des Lebensmittelkonzerns, zu dem sein Restaurant
gehört, will ihn zwingen, endlich auf die trendige Molekular-Küche umzusatteln. Er wittert
riesige Umsätze, wenn er die Produkte groß auf den Markt bringt. Ein Gräuel für Alexandre.
Weit schlimmer ist jedoch, dass der Gourmetkoch sein absolutes Gespür für die perfekte
Zusammenstellung eines Gerichts verloren hat. In wenigen Tagen ist die neue Frühlingskarte
fällig und Alexandre ist total blockiert. Das Ganze nimmt ihn so mit, dass er sogar die
Verabredung mit seiner Tochter völlig vergisst, die kurz vor ihrem Abschluss steht und vor Wut
über so viel Missachtung Cheeseburger und Fritten mit extra Majo bestellt.

Jacky tritt wie versprochen einen neuen Job an. Er arbeitet als Maler in einem Altersheim und
muss unzählige Fenster und Türen streichen. Dabei fällt sein Blick auch in die Küche, wo die
Köche Titi (Serge Lariviere), Moussa (Issa Doumbia) und Chang (Bun Hay Mean) gerade ein
Kabeljau-Gericht verhunzen. Ihre müde Verteidigung „Die Alten wollen ihr Essen immer auf
die gleiche Art“ lässt Jacky nicht gelten. Unter seiner Anleitung wird in Windeseile eine neue,
sehr feine Kabeljau-Kreation gezaubert, die Jacky voller Stolz den Bewohnern präsentiert –
und erst einmal auf wütende Ablehnung stößt. Am nächsten Tag verlangen die Alten jedoch
lautstark, dass Jacky wieder kochen soll.

Währenddessen zieht Matter Jr. die Daumenschrauben an. Kurz vor Beginn seiner live
gesendeten Koch-Show erfährt Alexandre, dass seine beiden besten Köche von Matter
abgeworben wurden. Ein Skandal. Auf dem Großmarkt ergeht es ihm nicht viel besser.
Großabnehmer Matter erpresst die Händler, dass sie Alexandre keine Ware mehr verkaufen
dürfen, sonst storniert er seine Aufträge. Nur ein langjähriger Verkäufer verspricht weiter zu
liefern. In seiner Not wendet sich Alexandre an seinen alten Freund, den Senior-Chef des
Unternehmens. Paul Matter (Pierre Vernier) lebt mittlerweile just in dem Altenheim, dass
Jacky seit neuestem bekocht. Während Lagarde vor sich hin lamentiert, versucht Paul seinen

Freund zu überreden, sein Essen zu kosten. Schließlich nimmt Alexandre einen Löffel und
stellt verzückt fest, dass es sein Rezept von 1996 ist, als er noch auf dem Höhepunkt seines
Schaffens war – ein Gedicht. Aber von einem Maler gekocht? Völlig aufgeregt läuft er in den
Hof und will Jacky vom Fleck weg als Sous-Chef engagieren – allerdings mit einer
zweiwöchigen unbezahlten Probezeit.

Nicht nur muss er sich von seinem glühenden Fan Jacky
anhören, dass das Rezept von 1997 stammt und welche Zutaten tatsächlich verwendet
wurden, der begnadete Autodidakt gibt ihm tatsächlich einen Korb. Er will Béatrice nicht
enttäuschen! Erst im letzten Moment knickt Jacky ein und sagt doch zu.
Am Abend versucht der Unglücksrabe seiner Frau zu erklären, dass er im Traditionsrestaurant
„Le cargo Lagarde“ anfangen wird. Er bringt es jedoch nicht übers Herz und schwindelt sie
an, dass er immer noch im Altersheim arbeitet, mittlerweile jedoch als Koch. Seinen ersten
Test als Sous-Chef im Drei-Sterne-Restaurant besteht er mit Bravour. Er muss vor dem
versammelten Küchenpersonal die Zutaten eines Gerichts nur mir der Nase bestimmen und
landet bis ins letzte Detail einen Volltreffer. Endlich ist Jacky in seinem Element. Das Essen
geht perfekt angerichtet aus der Küche und zur Not springt er sogar als Koch ein. Hatte
Lagarde anfangs noch gedacht, dass der Anfänger den ersten Tag nicht überstehen wird,
nimmt er ihn am Ende der Woche sogar mit in seine Live-Sendung! Eine Katastrophe für den
armen Jacky. Wenn Béatrice nun die Sendung sieht? Er kann unmöglich im Fernsehen
auftreten. Doch Alexandre kennt kein Pardon. Schließlich taucht Jacky getarnt mit einer
dunklen Sonnenbrille beim Dreh auf und verlangt, dass er Brian genannt wird. Sein
Temperament macht ihm aber auch hier einen Strich durch die Rechnung.

Als der große
Lagarde, allen Ernstes ein falsches Gewürz an das Gericht geben will, kommt es zum
lautstarken Streit zwischen den beiden. Alexandre ist fassungslos – die Fernsehleute
begeistert.
So richtig überspannt der erfindungsreiche Sous-Chef den Bogen, als er in Lagardes
Abwesenheit ein Rezept verändert. Ausgerechnet als es heißt, dass zwei Kritiker im Haus
sind. Alexandre rast zurück ins Lokal, um das Schlimmste zu verhindern und trifft auf zwei
höchst zufriedene und sehr gut informierte Gäste. Sie verraten ihm, dass die Michelin-Kritiker, die am ersten Tag der neuen Frühlingskarte kommen werden begeisterte Anhänger
der Molekular-Küche sind. Das ist der Todesstoß!

Aber erst einmal muss Alexandre seinen
Sous-Chef runterputzen, denn seine Rezepte sind heilig. Es prasselt nur so Beschimpfungen,
aber so schnell lässt sich Jacky nicht einschüchtern. Er kontert, dass Alexandre seit der
Trennung von seiner Frau nichts Aufregendes mehr kreiert hat und trifft damit den Nagel auf
den Kopf. Das ist zu viel – Jacky fliegt raus! Geknickt gibt er seine Arbeitskleidung zurück
und will schon gehen, da holt Alexandre ihn überraschend zurück. Die Angst vor dem Verlust
seines dritten Sterns quält den Altmeister zu sehr, insbesondere seit er weiß, dass Matter in
seinem lebenslangen Vertrag eine Lücke gefunden hat. Verliert der Sternekoch auch nur einen
Stern, ist er sein geliebtes Restaurant los. Also stellt der Verzweifelte den überglücklichen
Jacky wieder ein.

Alles wieder gut? Keineswegs. Jacky hat seine Frau in dem Glauben gelassen, immer noch im
Altersheim zu arbeiten. Mit den Köchen ist er von Lagardes Küche aus per Skype verbunden,
damit die alten Herrschaften auch weiterhin so herrliches Essen bekommen. Nun plant die
ahnungslose Béatrice vorbeizukommen, um Jacky ein paar Babysachen zu zeigen. Seine
Freunde warnen ihn. Doch während Jacky noch versucht Béatrice anzurufen, um ihr zu sagen,
dass er im Verkehr feststeckt und sie nicht vorbeikommen soll, steht sie schon in der Küche
und erlebt unbemerkt von ihrem Schwindler-Gatten die ganze Szene mit. Stocksauer verlässt
Beatricé ihren Mann, ohne eine Nachricht zu hinterlassen.
Lagarde holt einen seiner besten Rotweine aus dem Keller, um Jacky zu trösten. Es bleibt
nicht bei einer Flasche und in kürzester Zeit schmieden sie wilde Pläne. Jacky kennt Juan
(Santiago Segura), ein berühmter Molekular-Koch aus Spanien, den er sofort nach Paris
zitiert. Und schließlich hat Jacky auch eine Idee, wo seine Frau sein könnte. Bei ihren Eltern
auf dem Land! Alexandre bietet an, ihn dorthin zu begleiten und die Aufgebrachte zu
beschwichtigen. Beide Vorhaben gehen gründlich daneben. Béatrice ist unversöhnlich und der
Molekular-Koch, der heimlich in Lagardes Privatküche arbeitet, ist ein totaler Flopp. Er
zaubert Würfelchen, die statt nach Ente nach Fisch schmecken und sprengt schließlich fast
die Küche in die Luft. Auch das lustige, aber etwas unterbelichtete Trio aus dem Altersheim,
das Jacky als Hilfsköche engagiert hatte, treibt Alexandre zur Verzweiflung. In ihrer Not
entschließen sich Alexandre und Jacky als Chinesen verkleidet ein bisschen Gourmet-Spionage bei einem trendigen Molekular-Koch zu machen. Geisha Jacky stibitzt wichtige
Zutaten, während Samurai Alexandre nur unter größten Mühen eine Schlägerei mit dem
unverschämten Wichtigtuer, vermeiden kann.

In der Nacht vor dem alles entscheidenden Tag folgt Alexandre zum ersten Mal seit Jahren
wieder seinem Herzen. Er backt köstliche Kuchen und vor allem Brioche, die seine Tochter
früher so geliebt hat, um sie gestärkt in die mündliche Prüfung zu schicken. Endlich spürt der
Meisterkoch wieder, wie wunderbar es ist, aus Liebe zu kochen. Und er geht noch weiter. Um
bei der Prüfung anwesend zu sein, schickt er kurzerhand Jacky mit Titi, Moussa und Chang
allein ins Restaurant. Sie werden es schon richten. Doch als sie im Restaurant ankommen,
sind alle Kühlschränke leer und das Team steht untätig herum. Matter hat seine Drohung
wahr gemacht und stolziert triumphierend durch die Räume.

Siegesgewiss macht der
skrupellose Chef Jacky ganz mies zur Schnecke, der am Boden zerstört aufgeben will. Doch
da erreicht ihn ein ganz unerwarteter Anruf, der seine Kochleidenschaft in ungeahnte Höhen
treibt!

Ein Film von Daniel Cohen
mit
Jean Reno, Michaël Youn, Raphaëlle Agogué, Joulien Boisselier, Salomé Stevenin,
Serge Larivière u.v.a.
Kinostart: 7. Juni 2012

Das perfekte Promi Dinner

„Das perfekte Promi Dinner“ mit Sängerin Vaile Fuchs, „Queensberry“-Sängerin Gabriella De Almeida Rinne, Schauspieler Winfried Glatzeder sowie Ex-Karate-Europameister Thomas Born

Beim perfekten Promi Dinner in Hamburg geben vier Stars Vollgas, um ihren prominenten Gästen mit kulinarischen Hochgenüssen eine möglichst hohe Punktzahl zu entlocken. Diesmal versucht Sängerin Gabriella De Almeida Rinne ihre Gäste – auch ohne Hilfe ihrer „Queensberry“-Kolleginnen – schwer zu beeindrucken. Auch Schauspielerin, Sängerin und Songwriterin Vaile Fuchs möchte 5.000 Euro für den guten Zweck erkochen. Mit einem ausgefuchsten Menü will die leidenschaftliche Schachspielerin einen geschickten Zug machen. Außerdem versucht der ehemalige Karate-Europameister Thomas Born Stärke zu beweisen. Und wie wird Schauspieler Winfried Glatzeder mit seiner Rolle als Hobby-Koch zurechtkommen?

Neue Folge aus Hamburg VOX, So., 09.10., 20:15

„Das perfekte Promi Dinner“

Beim „perfekten Promi Dinner“ treten Deutschlands Playboy Nr.1 Rolf Eden, Modedesigner Harald Glööckler, Schauspielerin und Sängerin Sharon Brauner sowie Schauspielerin und Moderatorin Yvette Dankou zum Wettkampf um den Titel des perfekten Gastgebers an. Eine Dinner-Runde voller Glanz, Glamour, Kalorienfallen und mit einem Gastgeber, der sein Haus vor den Gästen verlässt.

Sharon kennt Rolf Eden schon ihr Leben lang. Dementsprechend skeptisch ist sie auch bezüglich seiner Kochkünste: „Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass er überhaupt jemals in der Küche gestanden hat. Andererseits hat er in seinem Leben genug Frauen kennengelernt, die es ihm hätten beibringen können.“ Haben sie aber nicht! Deshalb holt sich Rolf auch Unterstützung von seiner ehemaligen großen Liebe Uschi, die ihm mit Rat und Tat zur Seite steht: „Sie hat gesagt, sie hilft mir ein bisschen, damit das Essen auch schmeckt. Nicht, dass die Leute, die das hier genießen sollen, noch kotzen.“ Und während Uschi in der Küche alles fest im Griff hat, lässt Rolf seinen Charme so erfolgreich spielen, dass Harald sogar versucht, ihn zu bekehren: „Du solltest dir langsam mal überlegen, ob du dich nicht auch mal der Männerwelt öffnest.“ Doch Rolf bleibt nicht nur dem weiblichen Geschlecht, sondern auch seinem Image treu: Während seine Gäste in Ruhe den Nachtisch verspeisen, verabschiedet sich der Gastgeber. Udo Walz hat zu einer Party geladen – und da darf Rolf natürlich nicht fehlen.

Dann müssen die Frauen an den Herd. Während bei Yvette vom Essen über die Deko bis zum Outfit alles unter dem Motto Karibik steht, versucht sich Sharon an der deutschen Küche. Den kalorienscheuen Harald stellen die Menüs der beiden Damen auf eine harte Probe: Die Tatsache, dass die Bananen in Yvettes Nachspeise in Butter gebraten wurden, löst beim Designer blankes Entsetzen aus: „Willst du mich umbringen?“ Und auch Sharons Kartoffelgratin zur Hauptspeise verursacht Schweißperlen auf der Stirn des Modeschöpfers.

Am letzten Abend lädt Harald Glööckler selbst zum Dinner. Eines stellt der Designer schon während der Vorbereitungen klar: „Wir sind in einer Monarchie. Ich bin ein Modezar und die niederen Küchenarbeiten verrichte ich nicht selber.“ Deshalb hat er sich neben zwei Helfern, die für die Schnibbeleien und den Service zuständig sind, auch Unterstützung von seiner guten Freundin Rita geholt. Harald weiß, worauf es bei einem perfekten Dinner ankommt, schließlich hatte er schon Stars wie Bonnie Taylor und Chaka Khan zu Gast. Mit Eisskulptur, Champagner und Kaviar begeistert er vor allem die Damen schon beim Aperitif. Doch das Menü steht ja noch aus – und das ist überraschenderweise alles andere als kalorienarm.

So., 27.03., 20:15, bei VOX

„Rach, der Restauranttester“

Das „Flic Flac“ im baden-württembergischen Mannheim hat ideale Voraussetzungen für ein erfolgreiches Restaurant: ein denkmalgeschütztes Gebäude mit einer 100 Jahre alten gastronomischen Tradition, historisches Ambiente mit Wandmalereien, einen Wintergarten und einen riesigen Gastraum mit 200 Plätzen. Wenn da nicht die finanziellen Probleme wären! „Rach, der Restauranttester“ kommt am Montag, 31. Januar, 21:15 Uhr, und schaut nach dem Rechten.

Die Geschwister Katja und Jarek Zygmund versuchen seit zwei Jahren vergeblich, mit Hilfe von Freunden und Familie das „Flic Flac“ zum Erfolg zu führen. In der Küche arbeiten Mutter Sylvia und die beiden Köchinnen Bahira und Emira. Die drei polnischen Hausfrauen kochen mit viel Liebe, aber ohne gastronomische Erfahrung. Chefin Katja versucht trotz mangelnder kaufmännischer Ausbildung ihr Bestes, um die Finanzen in den Griff zu bekommen. Doch die monatlichen Grundkosten sind erdrückend.

Für Christian Rach fängt das Dilemma an der klemmenden Eingangstür an und hört im vollgemüllten Keller auf. Der Restauranttester steht vor einer großen Herausforderung! Umbauen, Renovieren und Kosten senken, stehen auf dem Programm. Ist das zu schaffen?

Mo, 31.1., 21:15, bei RTL

Wo Aral draufsteht, ist BP drin

BP (British Polution) muss gestoppt werden!

Greenpeace-Aktivisten protestieren in fünf Städten an Aral-Tankstellen gegen Ölbohrungen in der Tiefsee

Um den Konzern BP zum Ausstieg aus der Tiefsee zu bewegen demonstrieren Greenpeace-Aktivisten in fünf Städten an Tankstellen von Aral. „Wo Aral draufsteht, ist BP drin“ ist auf Bannern vor Tankstellen in Berlin, Hamburg, München, Köln und Essen zu lesen. Der Aral-Mutterkonzern BP ist verantwortlich für eine der größten Ölkatastrophen der Welt. Die Erfahrungen aus der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko zeigen, dass Tiefseebohrungen nicht beherrschbar sind. Während BP seit über zehn Wochen vergeblich versucht, das Loch zu stopfen, soll die Ölförderung in der Tiefsee weiter ausgebaut werden.

„BP zieht keine Konsequenzen aus der Katastrophe im Golf. Sie dringen weiter in die Tiefsee vor, als wäre nichts geschehen. Die Konzernleitung der deutschen Tochter BP versteckt sich hinter Ihrer blauen Marke Aral“, sagt Jörg Feddern, Greenpeace-Ölexperte. Mit der Marke Aral hat BP bundesweit rund 2400 Tankstellen und einen Marktanteil von etwa 23 Prozent.

BP versucht seit Wochen vergeblich, den Ölaustritt aus dem Bohrloch im Macondo Ölfeld im Golf von Mexiko zu stoppen. Es wird immer deutlicher, dass es keine ausreichenden Notfallpläne für Katastrophen wie die der Deepwater Horizon gibt. Gleichzeitig werden die Mengen des austretenden Öls ständig nach oben korrigiert. Inzwischen spricht man von offizieller Seite von bis zu 9.500 Tonnen pro Tag. Damit wären seit dem Unglück vom 20. April zwischen 160.000 und 500.000 Tonnen Öl in den Golf von Mexiko ausgetreten. Zum Vergleich: Beim bisher schwersten Ölunfall in den USA, dem Tankerunglück der Exxon Valdez 1989 in Alaska, traten etwa 40.000 Tonnen Öl aus.

Weiter wie bisher?

Weder Aral noch die Mutter BP-Deutschland äußern sich bisher dazu, ob der Konzern aus der Tiefsee-Ölförderung aussteigt. Auch Esso, eine Tochtergesellschaft von Exxon Mobil, hat sich bislang nicht zu seinen weltweiten Tiefseeprojekten geäußert. Der Shell-Chef Peter Voser hat erst kürzlich erklärt, dass sein Konzern zukünftig verstärkt in der Tiefsee nach Öl bohren will.

Greenpeace hat am Dienstag einen offenen Brief an alle in Deutschland vertretenen Ölkonzerne geschickt. Darin fordert die Organisation die Konzerne auf, sich klar zu einem Rückzug aus diesen Projekten zu bekennen. Am Donnerstag haben Greenpeace-Aktivisten der Forderung nach einem Ausstieg aus der Tiefsee mit Protestaktionen vor Aral/BP, Esso und Shell Nachdruck verliehen. Ölteppiche in der Nordsee dokumentierte Greenpeace bei Überflügen von Öl- und Gas-Plattformen im Mai.

Gourmet Report tankt seit einiger Zeit NICHT mehr bei Aral – Solche verantwortungslose Konzerne wollen wir nicht unterstützen – wenn genug Konsumenten folgen, können wir so eine Umdenken bei den Konzernen erzwingen! Denn im Endeffekt geht es nur uns Geld!

Scharfes aus dem Odenwald

Von Nina Thomas
27.3.2010, 12:55 HR-Fernsehen

Soßen mit Peperoni und Chili kennt man aus der Karibik.
Rosie McMaster auf Antigua kocht die beliebte Susie`s hot sauce.
Die steht auf jedem Tisch der Insel und hat schon viele Preise gewonnen.
Aber wer hätte gedacht, dass sowas auch im hintersten Odenwald produziert wird?
Mit Suicide-sauces, Selbstmord-Saucen versucht Florian Kos Deutschland scharf zu machen. Einer von drei deutschen Herstellern von hot Sauces.
Er zeigt, wie er sie macht und wozu er sie verwendet – zum Beispiel für den Odenwaldburger.

Die Kochprofis – Einsatz am Herd

Im Norden Deutschlands liegt das malerische Städtchen Bad Oeynhausen. Einige der älteren Einwohner verbringen hier den Herbst ihres Lebens im Altenheim Wilhelmshof. Leiterin Anneliese Albrecht versucht ihr Bestes, damit sich ihre Schäfchen rundum wohl fühlen. Nur leider hört ihre Macht vor der Küchentür auf. Und dahinter regieren Lieblosigkeit und Massenabfertigung…

Das Essen ist eine Katastrophe: Entweder zu versalzen, fast ganz ohne Würze, zu zäh, zu weich, oder gleich direkt aus der Packung. Der 53-jährige Küchenleiter Uwe sieht das ganz anders: Die Geschmacksnerven seiner Gäste seien nicht mehr so gut, außerdem sind die Geschmäcker eben verschieden. An seinen Qualitäten als Küchenchef zweifelt er nicht. Da Uwe von seiner Kunst überzeugt ist, lässt er sich von niemand reinreden, vor allem nicht von seinem Beikoch Waldemar. ‚Teamwork‘ ist für Uwe und Waldemar ein Fremdwort, die mürrischen Köche arbeiten grundsätzlich gegeneinander. Sobald es etwas zu bemängeln gibt, trägt die Schuld natürlich der Andere!

Die Folge: Jeden Tag beschweren sich die unzufriedenen Heimbewohner. In unendlich vielen Diskussionen hat Chefin Anneliese ihrem Küchenleiter versucht klar zu machen, dass die Senioren einen Anspruch auf schmackhafte und ausgewogene Mahlzeiten haben. Nun weiß sie nicht mehr weiter – die Kochprofis müssen her! Frank Oehler, Mike Süsser und Andreas Schweiger müssen den beiden bockigen Köchen klar machen, dass es hier vor allem um das Wohl der alten Menschen geht! Es gibt viel zu tun!

Die Kochprofis – Einsatz am Herd

RTL2, Montag, 09.11., 20:15 – 21:15 Uhr

Der gelernte Gas- und Wasserinstallateur Massimo versucht seit elf Monaten, sein italienisches Restaurant ‚Il Punto‘ in Remchingen-Nöttingen bei Pforzheim zum Laufen zu bringen. Aber egal, was er auch macht, sein Laden schreibt rote Zahlen. Dabei ist der Halb-Italiener von seinen Kochkünsten überzeugt: Schließlich hat er das Kochen von seiner Mama gelernt.

Der Druck ist groß und Massimo steht ständig unter Strom. Wenn etwas nicht so läuft, wie er sich es vorstellt, explodiert der cholerische 34-Jährige. Denn an Fehlern, davon ist Massimo überzeugt, ist die Belegschaft schuld. Die 45-jährige Kellnerin Susanne ist nicht die Einzige, die unter der miesen Stimmung leidet. Auch Massimos Freundin Marina wird nicht verschont. Dabei versucht sie nur zu helfen und investiert ihre ganze Freizeit in das Geschäft. Oft nimmt die Physiotherapeutin eine Strecke von 100 Kilometern auf sich, damit sie nach der Arbeit im Service aushelfen kann. Dem Laden fehlt ein klarer roter Faden, die Organisation zwischen Küche und Service ist katastrophal, Fehler der Angestellten werden sofort lautstark diskutiert. Doch das größte Problem ist das Essen. Das Brot als Vorspeise wird regelmäßig vergessen, die Pizzen sind je nach Tageslaune unterschiedlich groß, die Salate schwimmen in Soße. Die Einnahmen reichen gerade, um die allernötigsten Kosten zu decken. Dem 34-jährigen Massimo bleibt kaum etwas zum Leben übrig.

Massimos letzte Rettung: Die Kochprofis! Mike Süsser, Andreas Schweiger und Frank Oehler machen sich auf den Weg nach Baden-Württemberg, um dem verzweifelten Gastronom zu helfen. Auf die drei Profis wartet viel Arbeit. Massimo ist kein gelernter Koch, dementsprechend fällt auch das Testessen aus. Tot gebratener Lachs, langweilige Vorspeisen. Für die Kochprofis steht fest: Massimo muss erst einmal die Basics lernen!