Versteckte Gebühren bei Online-Flugportalen

„Service Fee“ sorgt bei Konsumentinnen und Konsumenten für Ärger

In der Werbung versprechen Flugportale ihren Kunden den günstigsten Preis. Doch dieses Versprechen wird in der Praxis nicht immer gehalten. Alleine beim Europäischen Verbraucherzentrum Österreich (EVZ) gehen derzeit jede Woche rund 20 bis 30 Verbraucherbeschwerden ein. Der Grund: Zahlreiche Buchungs-Webseiten (darunter z.B. fluege.de, flugladen.at oder airline-direct.de) verrechnen am Ende des Buchungsvorgangs eine zusätzliche „Service Fee“. „Diese Gebühr wird häufig nur auf bestimmte Zahlungsmittel aufgeschlagen und ist am Beginn der Buchung nicht ersichtlich“, kritisiert EVZ-Juristin Dr. Barbara Forster. „Eine solche Vorgehensweise ist nicht nur intransparent, sondern widerspricht auch den rechtlichen Vorgaben.“

Ein typisches Beispiel aus der Beratungspraxis des EVZ: Bei der Buchung eines Fluges von Wien nach Barcelona hatte eine Konsumentin auf fluege.de zunächst die voreingestellte Zahlungsoption „fluege.de Mastercard“ ausgewählt. Als sie schließlich auf eine Zahlung per Visa Kreditkarte wechselte, stellte die Plattform eine zusätzliche Gebühr von 39,98 Euro in Rechnung. „Ein solches Vorgehen ist bei Online-Flugportalen leider gängige Praxis“, so Reiserechtsexpertin Forster.
„Die Portale sind verpflichtet, mindestens eine kostenlose Bezahlmethode anzubieten. Oft handelt es sich dabei jedoch um Zahlungsmittel, die wenig bis kaum verbreitet sind. Für alle anderen Optionen fallen dann zusätzliche Gebühren an.“

Eine Gebühr, die nur auf bestimmte Zahlungsinstrumente angewendet wird, widerspricht dem 2009 in Kraft getretenen Zahlungsdienstegesetz (ZaDiG). Manche Flugportale argumentieren, es handle sich bei der „Service Fee“ in Wahrheit um eine reguläre Buchungsgebühr, wie sie auch von Reisebüros verrechnet wird. „In diesem Fall müsste die Gebühr jedoch ohne Unterschied bei allen Buchungen anfallen“, erklärt Barbara Forster. „In unseren Augen handelt es sich hier um eine versteckte Kreditkartengebühr.“

EVZ unterstützt bei Forderung nach Rückerstattung
Servicegebühren sind für Konsumentinnen und Konsumenten ein großes Ärgernis. Manche übersehen die Gebühr kurz vor Abschluss der Buchung und fühlen sich im Nachhinein von höheren Kosten überrumpelt. Andere nehmen die „Service Fee“ bewusst in Kauf, selbst wenn das ursprüngliche Schnäppchen dadurch vielleicht sogar teurer ausfällt, als wenn derselbe Flug direkt bei der Airline gebucht worden wäre. „Am Ende des Buchungsvorgangs haben die Betroffenen bereits sämtliche Daten eingegeben und wollen den Prozess nicht noch mal von Neuem starten“, so Forster.

Wurde bei der Flugbuchung eine nicht klar ausgewiesene oder von der Zahlungsart abhängige Servicegebühr verrechnet, bietet das Europäische Verbraucherzentrum Hilfestellung bei der Rückerstattung dieser Kosten. Beschwerdefälle können dem EVZ – samt Dokumentation des Bestellvorganges mit Screenshots – via Onlineformular übermittelt werden: http://europakonsument.at/de/page/beschwerdeformular .

Eine Alternative zu Online-Portalen ist die Buchung direkt bei der Airline. Der Vorteil liegt nicht zuletzt darin, dass diese auch im Falle von Problemen (z.B. Änderung der Flugzeiten, Stornierung) meist leichter erreichbar sind. Forster: „Schlechte Erreichbarkeit zählt bei Flugportalen ebenfalls zu den häufigen Beschwerdegründen. Salopp formuliert: Die Portale bieten trotz ,Service Fee‘ oft wenig Service.“

SERVICE: Informationen und Hilfestellung gibt das Europäische Verbraucherzentrum (EVZ) Österreich unter www.europakonsument.at oder unter 01/588 77 81

Auf diesen Artikel schreibt uns fluege.de:
Sehr geehrte Damen und Herren,

mit Irritation haben wir Ihren Online-Artikel „Versteckte Gebühren bei Online-Flugportalen“ (http://www.gourmet-report.de/artikel/346439/Versteckte-Gebu776hren-bei-Online-Flugportalen.html) wahrgenommen. Dieser Artikel basiert im Wesentlichen auf einer OTS-Meldung des Vereins für Konsumenteninformation/Europäisches Verbraucherzentrum: „EVZ: Versteckte Gebühren bei Online-Flugportalen“ (http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20150512_OTS0024/evz-versteckte-gebuehren-bei-online-flugportalen). UNISTER Travel ist Betreiber der Website Fluege.de sowie Mutterhaus des Airline-Direct.de-Betreibers Travel Viva.

Im Artikel werfen Sie unter anderem unseren Portalen vor, Service-Entgelte abhängig von der Zahlart erst am Ende der Buchung auszuweisen. Dies ist falsch.

Fluege.de sucht für seine Kunden das stets beste Angebot von bis zu 750 Airline-Partner aus unterschiedlichsten Datenbanken heraus und bereitet Preise, Steuern, Gebühren und die immer mehr werdenden Zusatzservices übersichtlich und vergleichend auf.

Mit der jüngsten Version seiner Buchungsstrecke erfüllt Fluege.de nicht nur die gesetzlichen Vorgaben, sondern dürfte zu den technologischen Vorreitern bei der komplexen Darstellung von Flügen im Online-Reisevertrieb gehören. Die nach der Suchanfrage dargestellten Angebote enthalten – beginnend mit dem günstigsten Angebot – alle notwendigen Bestandteile des Flugpreises und entsprechen somit auch dem tatsächlichen Endpreis. Weitere Informationen dazu auch unter:http://presse.unister-travel.de/unistertravel-artikel/unister-travel-bekennt-sich-zu-preistransparenz-volle-preisklarheit-auf-fluege-de-2/

Wichtig: Werden während der Buchungsauswahl einzelne Kriterien, etwa die Bezahlmethode, geändert, kann dies den vorher angezeigten Endpreis beeinflussen. Prinzipiell ist das Service-Entgelt regulärer Bestandteil unserer dargestellten Flugangebote und zwar unabhängig der Zahlart, entfällt jedoch bei Nutzung unserer Kundenkarte, der Fluege.de Mastercard GOLD. Das dieses Kundenangebot und seine Darstellung richtig ist, bestätigte auch jüngst das Landgericht Leipzig:

http://presse.unister-travel.de/unistertravel-artikel/weiterhin-gruenes-licht-fuer-exklusive-kundenkarte-von-fluege-de/

Somit ist unser Service-Entgelt per se nicht an eine bestimmte Zahlungsart gekoppelt, sondern wird getrennt von dieser erhoben. Was je nach Zahlart variieren kann, ist ein Zahlungsentgelt. Dieses wird jedoch in aller Regeln von den Airlines erhoben und Reisebüros haben auf deren Höhe keinen Einfluss. Diese Zahlungsentgelte sind Bestandteil des Tickets, das es zu vermitteln gilt.

Wir bitten Sie hiermit um Richtigstellung unter Einbezug dieser Erläuterungen, idealerweise noch heute (27.05.2015) bis
18 Uhr.

Die Bedingungen, zu denen Online Reiseleistungen zu vermitteln sind, sind gewiss nicht trivial. Kontaktieren Sie uns gerne schon vorab, sollten Sie Rückfragen zur Online-Reisevermittlung haben. Gerne nehmen wir im Sinne unserer zufriedenen Kunden Feedback auf und beleuchten mit Ihnen zusammen etwaige mögliche Unklarheiten bei der Online-Buchung von Flügen. Diese Erläuterungen haben wir auch dem Konsumentenschutz zukommen lassen.

Wir freuen uns über eine Berücksichtigung dieser Erläuterungen.

Versteckte Fette in vermeintlich Gesundem

Auch Lebensmittel, die als gesund gelten, können einen hohen Fettgehalt aufweisen. Das ist das Fazit einer stichprobenartigen Untersuchung des VKI an insgesamt 31 Produkten. Geprüft wurden u.a. vegetarische Aufstriche, Salate, Bio-Knabbereien, Müsliriegel und Sandwiches. Bei rund einem Drittel der getesteten Nahrungsmittel lag der Fettgehalt dabei über 20 Prozent. „Dieses Ergebnis zeigt einmal mehr, wie wichtig konsumentenfreundliche Nährwertangaben sind“, erklärt VKI-Projektleiterin Birgit Beck. „Leider wurde eine klare Kennzeichung – etwa in Form der Lebensmittelampel – in Österreich bisher nicht umgesetzt.“ Sämtliche Testergebnisse im Detail und weitere Informationen zum Thema gibt es unter www.konsument.at sowie ab 28.08. in der Septemberausgabe der Zeitschrift KONSUMENT.
Schon ein Blick auf die Zutatenliste zeigt: Fett steht bei vielen Lebensmitteln erstaunlich weit oben. „Und zwar auch bei Produkten, bei denen man das nicht von vornherein vermuten würde“, informiert VKI-Expertin Beck. Bio-Bananenchips von Spar natur pur etwa enthalten einen Fettanteil von rund 32 Prozent. Viel Fett fanden die Tester aber z.B. auch im Bio Vitalgebäck mit Kürbiskernen von Hofer, in der Magermilchjoghurt-Erdbeer Schokolade von Yogurette, im Müsli-Mix von Balisto sowie mehreren anderen Produkten.

„Als Faustregel gilt, dass nicht mehr als 30 Prozent des täglichen Energiebedarfs durch Fett gedeckt werden sollten“, erklärt Birgit Beck. „Doch oft nehmen wir Fett zu uns, ohne es richtig zu merken.“ Rund zwei Drittel der Tagesration, so die Expertin, werde in Form von versteckten Fetten konsumiert. „Das heißt, in Form von Fetten, die für Konsumentinnen und Konsumenten mehr oder weniger ‚unsichtbar’ sind.“

Umso wichtiger sei eine einfach verständliche Kennzeichnung auf der Verpackung, meint die Ernährungswissenschaftlerin. Doch wer auf eine fettarme Ernährung achten möchte, dem wird es derzeit nicht leicht gemacht. So müssen etwa die Angaben auf der Packung erst auf die tatsächlich konsumierte Portionsgröße umgerechnet werden. Nicht nur werden diese auf den Produkten oft nicht angegeben – häufig werden sie auch künstlich klein bemessen. „So lassen sich auch fette Produkte gesünder rechnen, als sie sind“, erklärt Beck.

Eine mögliche Lösung für dieses Problem ist die in Großbritannien bereits erfolgreich eingeführte Lebensmittelampel. Durch ein simples Farbleitsystem wird dabei angegeben, wie hoch der Anteil an Fett, gesättigten Fettsäuren, Salz und Zucker in einem bestimmten Produkt ist. „Die Ampel ist auch wissenschaftlich gut abgesichert und hat sich in der Praxis bewährt“, berichtet Birgit Beck. „Dennoch hat man sich in Österreich bedauerlicherweise bis heute nicht dazu durchringen können, sie umzusetzen.“

Den ausführlichen Test Versteckte Fette gibt es unter www.konsument.at sowie in der Septemberausgabe der Zeitschrift KONSUMENT

Kleiner Helfer für den bewussteren Einkauf erhältlich

Ab wann ist der Nährstoffgehalt eines Lebensmittels als hoch einzustufen? Welche Zutaten und Zusatzstoffe sind eher bedenklich? Und was bedeuten eigentlich die verschiedenen Siegel auf den Produkten? Diese und andere Fragen beantwortet der neue Lebensmittelkompass für den Geldbeutel, mit dem wichtige Informationen zum Einschätzen eines Produktes bei jedem Einkauf schnell zur Hand sind.

Das Supermarktangebot gleicht heute mehr denn je einem Dschungel, in dem es immer schwerer fällt, die für sich geeigneten Lebensmittel aufzuspüren. Welches Produkt beinhaltet unnötig viel Zucker, welche Zusatzstoffe sind für mich bedenklich und was verbirgt sich hinter den aufgedruckten Siegeln? Der aufklappbare Lebensmittelkompass der Fachgesellschaft für Ernährungstherapie und Prävention e.V. bietet auf sechs Seiten einen nützlichen Überblick zu den wichtigsten Bewertungskriterien für den Lebensmitteleinkauf.

Wer auf bestimmte Nährstoffe achtet oder achten muss, findet auf zwei Seiten Angaben, ab welchem Wert der Nährstoffgehalt als niedrig, mittel oder hoch einzustufen ist. Der Lebensmittelkompass verzichtet dabei bewusst auf eine Bewertung mit den Ampelfarben, damit jeder Konsument selbst entscheiden kann, welches Kriterium ihm bei welchem Nährstoff wichtig ist. So ist es jetzt spielend leicht, natriumarme oder ballaststoffreiche Produkte zu finden oder aber versteckte Zuckerfallen zu entlarven. Zwei Seiten geben zudem Auskunft darüber, welche Lebensmittelzusatzstoffe beziehungsweise E-Nummern kritisch sein können und auf welche Zutaten ein qualitativ hochwertiges Produkt gut und gerne verzichtet. Eine weitere Seite informiert über die am häufigsten aufgedruckten Produktsiegel. Zu guter Letzt enthält das „Masterrezept für Ihren Einkauf“ fünf einfache und praktische Ratschläge, mit denen jeder Supermarktbesuch zum bewussten Einkauf wird.

Durch das praktische Format in Personalausweisgröße passt der Lebensmittelkompass in jedes Portemonnaie und ist während des Einkaufs immer griffbereit. Erhältlich ist die Klappkarte ab sofort in unserem Medienshop unter www.fet-ev.eu . Schnellentschlossene erhalten den Lebensmittelkompass anlässlich der Neuerscheinung bei Bestellungen bis zum 21. September 2012 zum Aktionspreis.

Bodega Ca Sa Padrina – Ein Biologe als Hobbywinzer

Bodega Ca Sa Padrina – Ein Biologe als Hobbywinzer

Wartet einfach an der Tankstelle vorm Ort – ich hole Euch dort ab.“ Nur Eingeweihte wissen, wie man die mitten in den Feldern gelegene, gut versteckte Bodega von Andreu Suñer finden kann. Genau genommen ist es eher das Freizeitdomizil Andreus, sein Quell der Erholung nach Dienstschluss seiner eigentlichen Arbeit. Und so ganz entspannt und nebenher wird hier halt auch ein guter Wein gemacht. Es sieht gemütlich aus und man kann sich wunderbar vorstellen, wie Andreu nach getaner Arbeit abends bei einem Gläschen Wein mit dem Hund neben sich vor dem Haus sitzt und zufrieden über seine Felder blickt.

„Cooler Typ! Der weiß genau was er tut.“ Das war die erste Reaktion meines Begleiters als wir auf Andreu trafen. Andreu weiß tatsächlich was er macht. Schließlich ist er hauptberuflich Biologe und demnach irgendwie auch vom Fach. Für ihn ist das Weinmachen ein lebensbestimmendes Element. Es ist sein wichtigstes Hobby und das soll es auch in Zukunft bleiben. Daher macht er sich die Arbeit so unkompliziert wie möglich und fokussiert sich auf die Produktion von lediglich zwei Weinen. Bei einer Anbaufläche von insgesamt 15 Hektar ist das dennoch eine reife Leistung.

Seine Weine sind der rote Mantonegro und der weiße Mollet. Den Mantonegro produziert er bereits seit acht Jahren – so lange, wie seine Hobbybodega besteht. Es ist ein Cuvée aus den Trauben Manto-Negro, Merlot, Callet und Cabernet Sauvignon. Bei dem Namen ist es natürlich selbstredend, dass die Manto-Negro-Trauben den Hauptanteil ausmachen, was ca. 60-70 % entspricht. Nachdem die Produktion des Mantonegros seit langem erfolgreich läuft, hat er sich nun auch an ein weißes Pendant herangetraut, das gerade frisch auf den Markt gekommen ist: Der Mollet ist ein Cuvée aus der autochthonen Rebsorte Prensal Blanc (oder Moll, wie die Rebsorte auf der Insel genannt wird) und dem internationalen Chardonnay. Leider lag uns der Mollet vor Redaktionsschluss nicht vor und so konnten wir ihn nicht mehr verkosten. Das werden wir aber mit Sicherheit nachholen!

www.casapadrina.de

www.mallorquiner.com

Fettbewusst essen

Fettbewusst essen

Tipps und Tricks für den Alltag

Fette sind ein wichtiger Bestandteil unserer Nahrung. Erwachsene sollten täglich ungefähr 70 bis 90 Gramm Fett verzehren. Das entspricht rund 30 bis 35 Prozent der täglichen Energiezufuhr: 10 Prozent der täglichen Energiezufuhr sollten einfach ungesättigte Fettsäuren liefern, weitere 7 bis 10 Prozent die mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Es bleiben 10 Prozent der täglichen Energiezufuhr, die durch gesättigte Fettsäuren zugeführt werden sollten. Soviel zur Theorie aber was bedeutet das für die Praxis?
Als Faustregel gilt: Flüssige Fette sind hochwertiger als feste. „Je fester es ist, umso mehr gesättigte Fettsäuren enthält ein Fett. Reich an gesättigten Fettsäuren sind die meisten tierischen Fette, aber auch pflanzliche Plattenfette wie Kokosfett“, erläutert Ernährungswissenschaftlerin Maria Flothkötter vom aid infodienst.

Die meisten Fette nehmen wir als versteckte Fette auf. Typische „Fettfallen“ des Alltags sind hochverarbeitete Produkte wie Fertigpizza, Backwaren, süße und salzige Snacks, aber auch Speisen wie Gratins oder Nudelsoßen, denn sie enthalten reichlich versteckte Fette. Auch Fleisch und Wurst sind häufig fettreich. Aber selbst hier gibt es noch große Unterschiede: „Salami und feine Leberwurst enthalten circa 30 Prozent Fett. Aufschnittsorten aus Muskelfleisch wie Kochschinken und Putenbrust bringen es nur auf 2 bis 4 Prozent Fett“, erklärt Flothkötter.

Die Nährwertkennzeichnung informiert zwar über die Mengen, es fällt aber schwer, die Qualität der darin enthaltenen Fette richtig zu beurteilen. Daher sollte rund die Hälfte der Fettzufuhr mit sichtbaren hochwertigen Ölen und Fetten gedeckt werden, denn die sind auf dem täglichen Speiseplan oft Mangelware. „Bereiten Sie Gemüse und Salate möglichst immer mit Pflanzenölen anstelle fertiger Joghurt-Dressings zu. Das Portionieren mit dem Löffel erleichtert es, einen Überblick über die Mengen zu behalten“, so Flothkötter. Auch beim Kuchenbacken lassen sich Backfette durch hochwertige Pflanzenöle einfach ersetzen – ein Esslöffel Öl entspricht dabei etwa 10 Gramm Butter. Hierfür eignen sich raffinierte Öle: Die lassen sich auf 180 Grad erhitzen und sind zum Braten und Kochen sehr gut geeignet. Raps- und Sonnenblumenöl sind reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren und daher besonders empfehlenswert.

Auch Milchprodukte sind wichtig für unsere Ernährung. Ihr Fettgehalt ist meist auf der Packung gekennzeichnet. Bei Milch oder Joghurt sind jeweils der prozentuale Fettanteil angegeben – und die Sache klar. Anders bei Käse, denn dort bezieht sich der Fettgehalt immer auf die Trockenmasse (Fett i. Tr.). Multiplizieren Sie den angegebenen Wert bei Hartkäse mit 0,7, bei Weichkäse mit 0,5, dann kennen Sie auch die absolute Fettmenge im Produkt. Ein Tipp: Wählen Sie geschmacksintensive Sorten wie alten Gouda oder Roquefort – da reicht oft die Hälfte auf dem Brot.
aid, Dr. Christina Rempe

Weitere Informationen: Stellungnahme „Gesundheitliche Bedeutung der Fettzufuhr“ unter: www.dgem.de , Rubrik „Über die DGEM“, „Aktivitäten“

Versteckte Preiserhöhung bei USA-Flügen

Versteckte Preiserhöhung bei USA-Flügen

Der neue Gepäckaufschlag sorgt für unangenehme Überraschungen

So mancher Reisewütige freut sich über sein Flug-Ticket für die USA, welches
er zu einem Schnäppchenpreis frisch erworben hat. Doch häufig kommt dann die
böse Überraschung direkt am Flughafen. Wie das Online-Reiseportal
www.ab-in-den-urlaub.de informiert, haben 5 US-amerikanische Airlines die
Preise für die Gepäckbeförderung erhöht.

Bisher war es üblich, dass auf Flügen in die USA das „Piece Concept“ galt,
dass heißt, dass man 2 Stück Gepäck kostenlos mitnehmen konnte. Nun aber
verlangt US Airways 50 Dollar, was etwa 40 Euro entspricht, für die Mitnahme
eines zweiten Koffers. Und plötzlich wird das vermeintlich günstige Ticket
für den Hin- und Rückflug nach New York auf einen Schlag um 100 Dollar
teurer.

Dazu kommt, dass US Airways nicht die einzige Fluglinie ist, die neuerdings
diesen 50 Dollar Aufschlag kassiert. Auch bei American Airlines, Continental
Airlines, Delta Air Lines und Northwest Airlines wird lediglich das erste
Gepäckstück weiterhin kostenlos transportiert. Erfolgt der Check-in am
Flughafenschalter und nicht online, zahlen Reisende bei US Airways sogar
noch 5 Dollar extra.

Aufatmen können hingegen Passagiere der United Airlines. Anders als ihre
US-amerikanische Konkurrenz, befördert sie weiterhin 2 Gepäckstücke bis
jeweils 23 kg kostenlos. Auch Lufthansa, Condor und LTU verzichten (noch)
auf ihren Flügen in die USA auf einen ähnlichen Aufpreis.

Schlemmerreise Alpen

SF1, Dienstag, 09.06. um 15:20 Uhr

Schlemmerreise Alpen

Vom Appenzell ins Bünderland

Die Schlemmerreise führt in hochherrschaftliche Villen, Sternerestaurants, versteckte Gasthäuser und abgelegene Almhütten, eingebettet in zauberhafte Landschaften vor majestätitscher Bergkulisse. Einem Fjord gleich liegt der Walensee inmitten mächtiger Berge. Frisches Wild aus den umliegenden Jagdrevieren zählt zu den Spezialitäten des Hotels Schiffahrt am Walensee-Südufer. Nach einem Abstecher zum Kloster Sankt Johann im Thurer Tal geht die Reise weiter auf die Passhöhe bei Wildhaus, wo Annegret Stump ein Duett aus Weidekalb- und Hirschmedaillons mit Kartoffelstrudel und frischen Steinpilzen zubereitet. Über Valgronda geht es weiter nach Chur. In der malerischen Altstadt mit ihren engen Gassen liegt das Hotel Stern. Hier serviert Sven Grüter die Bündner Capuns.

Alkoholsteuern nach skandinavischem Vorbild

Weinmacher Würtz macht gegen Bätzing mobil

Im Zusammenhang mit dem aktuellen Bericht der Drogenbeauftragten Sabine Bätzing sind erneut Forderungen laut geworden nach Einführung bzw. Erhöhung von Alkoholsteuern nach skandinavischem Vorbild um damit u.a. den grassierenden Jugenalkoholismus zu einzudämmen.

Gegen diese „versteckte Prohibition“ macht seit ein paar Tagen ein prominenter deutscher Winzer mobil. Weinmacher Dirk Würtz aus Gau-Odernheim hat die Inititative „Alkoholsteuer nein danke!“ gegründet und sammelt über eine eigens dafür geschaffene Website Unterschriften für eine Petititon, die er Sabine Bätzing überreichen will.

„Ein skandinavisches Alkoholsteuermodell in Deutschland würde einen in vieler Hinsicht bedeutenden Wirtschaftszweig in existenzielle Nöte bringen und über Jahrhunderte gewachsene Konsumkulturen zerstören, die auch Teil unseres kulturellen Lebens und unserer europäischen Identität sind,“ heisst es in der Petititon. Bei Auswüchsen wie dem Komasaufen handele es sich um ein soziales Problems, dessen Wurzeln gesellschaftspolitischer Natur sind. Die Alkoholindustrie, die Weinwirtschaft und die Brauereien durch hohe Steuern für das zu bestrafen, was die Politik und die Gesellschaft in den vergangenen Jahrzehnten versäumt habe, sei nichts als politische Augenwischerei und populistisches Wahlkampfgetöse.

Zahlreiche Internetseiten, Blogs und Foren unterstützen die Aktion wie drink tank, talk-about-wine, yoo press, best-of-wine.com, Kreuznach Blog, Restaurantkritik.de, weinfreaks.de, Wein-Ratgeber.de, Nikos Weinwelten etc..

Sie finden die Initiative unter dieser URL: http://www.alkoholsteuer-nein-danke.de (via www.degustation.de )

In der Küche auf versteckte Keime achten

In der Küche auf versteckte Keime achten

Wenn das Frühjahr beginnt, steht meist auch der Frühjahrsputz auf dem Plan. Vor allem in der Küche ist Sauberkeit angesagt. Doch trotz blitzender Spüle und sauberem Herd sind noch viele Keime vorhanden. Geschirr- und Wischtücher beispielsweise enthalten nach häufigem Gebrauch Krankheitserreger, die beim Reinigen und Abtrocknen auf Arbeitsflächen und Geschirr übertragen werden. Hier hilft regelmäßiges Wechseln der Tücher. Auch Spüllappen müssen regelmäßig ausgetauscht werden und sollten nach jedem Gebrauch so aufgehängt werden, dass sie austrocknen können.

Schneidbretter sind direkt nach jeder Verwendung gründlich mit heißem Wasser zu reinigen und gut zu trocknen. Kunststoffbrettchen lassen sich gut in der Spülmaschine säubern. Bei Brettern aus Holz besteht die Gefahr, dass die Risse bei Kontakt mit Wasser zuquellen: Die darin eingeschlossenen Keime entgehen der Reinigung und gelangen bei erneutem Gebrauch auf das Lebensmittel. Daher sollten Schneidbretter regelmäßig ersetzt werden.

Auch die eigene Hygiene ist wichtig: Bereiten Sie Speisen möglichst nur mit frisch gewaschenen Händen zu. Auch nach dem Verarbeiten von rohen Lebensmitteln wie Fleisch, Geflügel, Salat und Eiern sind die Hände mit warmem Wasser und Seife zu reinigen.

Wer nur einige wichtige Regeln beachtet, kann Hygienefehler vermeiden und so sich und seine Familie vor Krankheiten schützen.

Unsere köstliche Heimat

Die Stiftskirche zu Wechselburg wird seit 1991 als katholische Pfarrgemeinde geführt. 1993 übernahm ein Benediktinerkonvent die Nutzung von Stiftskirche und Gemeindehaus und baute 2000 das angrenzende „Kleine Schloss“ als Kloster und Jugend- und Familienbildungsstätte aus. Sieben Mönche leben in den geschichtsträchtigen barocken und spätromanischen Gebäuden unter der Leitung von Pater Angelus. Nur einer von ihnen stammt aus den neuen Bundesländern. Pater Martin kommt aus dem Eichsfeld und ist erst spät dem Benediktinerorden beigetreten. Die christliche Gemeinschaft mit ihren karitativen und sozialen Aufgaben bedeutet dem Thüringer alles. Und noch eine weitere Leidenschaft hat Pater Martin: Mit Leib und Seele ist er Koch und Feinbäcker. Damit befindet er sich in einer tausendjährige Klostertradition, die sich nicht nur in wertvollen Handschriften ausdrückt, sondern schon seit jeher die köstlichsten Rezepte hervorgebracht hat. Pater Martin will sogar ein eigenes Kochbuch verfassen. Für die Sendung „Unsere köstliche Heimat“ wird er eine Gans zubereiten, die in seiner Heimat, dem Eichsfeld, gemästet wurde.

Der Ursprung des weihnachtlichen Gänsebratens geht auf den katholischen Brauch der Martinsgans zurück, die vor Beginn der Fastenzeit im Advent am 11. November gegessen wird. Am Heiligabend endet diese Fastenzeit und es wird wieder eine Gans als Festtagsbraten zubereitet. Ursprung der Martinsgans soll angeblich eine Legende aus dem Leben des Heiligen Martin von Tours sein: Entgegen seinem eigenen Willen und trotz Vorbehalten des Klerus drängte das Volk von Tours, Martin zum Bischof zu weihen. Asketisch und bescheiden, wie er sein Leben führte, hielt er sich unwürdig für solch eine große Verantwortung. Folglich versteckte er sich in einem Gänsestall. Die Gänse jedoch schnatterten so aufgeregt, dass Martin gefunden wurde und geweiht werden konnte. Wir begleiten Pater Martin bei seiner Reise ins heimatliche Thüringen. Dort begegnen wir seiner Geschichte, den Freunden, der Familie und finden eine fette Weihnachtsgans. Welcher Weg führte ihn aus dem Sozialismus ins Kloster? Wie hat die Küche des Eichsfelds seine kulinarischen Geschmacksmuster geprägt? Das gottesfürchtige Leben in der Wechselburg ist alles andere als langweilig. Eine Jugendgruppe hat sich angekündigt und gemäß der Regel des heiligen Benedikt sollen Gäste in einem Kloster stets willkommen sein. Besonders diesmal, wo Pater Martin sie mit seinen köstlichen Spezereien bewirtet.

So, 28.12. um 10:45 Uhr mdr