Sonja Frühsammer

von Bernhard Steinmann

Der Einstieg in einen Bericht über gutes Essen bei einem Restaurantbesuch beginnt regelmäßig mit einem Überblick über den Werdegang des Koches. In diesem Falle handelt es sich um eine Köchin: Sonja Frühsammer, Berlins einzige Sterneköchin.

Hier können wir uns getrost eine lange Einleitung ersparen, da Sonja Frühsammers Lebensgeschichte hinlänglich bekannt ist und wir schon häufiger über sie berichtet haben. Erwähnenswert erscheint mir allerdings die Tatsache, dass sie bei Siemens eine Kochlehre absolvierte und nicht, wie gefühlt jeder dritte Sternekoch, bei Harald Wohlfahrt in der Küche begonnen hat. Ein Engagement bei Karl Wannenmacher im Alt-Luxemburg, hat mit Sicherheit zu interessanten Einsichten und weiterführenden Kenntnissen geführt. Wannenmacher kochte bereits in den Siebzigerjahren auf hohem Niveau, nämlich in Berlins erstem Zweisterner, dem Maitre in der Meinekestraße.
Für Sonja Frühsammer also eine durchaus wichtige und interessante Station.

Natürlich kann man nicht über Sonja Früsammer schreiben ohne deren Ehemann Peter zu erwähnen. Peter Frühsammer, selbst in jungen Jahren mit einem Michelinstern ausgezeichnet, ist eher der klassisch, konservativen Küche zugewandt. Sonja hingegen ist offener gegenüber moderneren Einflüssen, ohne jedoch jedem modischen Unfug hinterherzulaufen. Die Gespräche des Ehepaares über die strategische Ausrichtung der Küche stelle ich mir jedenfalls recht unterhaltsam bis anstrengend vor.

Das Menü:

Sphärische Olive – Parmesanpraline und Eberesche – Kumquat und Thunfisch

Petersilienwurzel, Zitrone und Kapern

Gänseleber, Haselnuss, Quitte

Suppenshots:
Aubergine,
Lamm,
Hokaidokürbis mit Tonkabohne

Die Suppenshots dürfen bei Sonja Frühsammer nicht fehlen.
Wie immer sind sie äußerst schmackhaft.

Jakobsmuschel, Schwarzwurzeln, rosa Grapefruit, Koriander, Safransud

Loup de Mer, Topinambur, Fenchelsalat, Meerrettich, Dill

Schweinebäckchen, Pak Choi, Shi Take, Zitrone, Pancetta
Auffallend zarte Säurenoten koalieren mit einer geschmacklichen Schärfe.
Nun gut, Schärfe ist keine Geschmacksrichtung, doch Sie wissen, was ich meine.
Das Gericht ist vielschichtig und bestens ausbalanciert.

Ostalb Lamm, Blumenkohl, Beluga Linsen, grüner Pfeffer

Beelitzer Hirschfilet, Rote Bete, Mohnschupfnudeln. Estragon, Süßholz

Ein klassischer Hauptgang. Die Mohnschupfnudel passen vortrefflich zum perfekt gegarten Hirschfilet. Rote Bete zur Begleitung klingt vielleicht etwas simpel, doch stellen sich diese schließlich als ideale Ergänzung heraus.

Mandarine, Kopfsalat und Basilikumeis
und
Mandarine, Basilikum, Gin
Vordesserts sind grundsätzlich so eine Art Vorbereitung auf das Finale. Sie sind regelmäßig nicht nur kleiner als die nachfolgenden Desserts sondern, meiner Meinung nach, auch geschmacklich weniger auffallend. Kein Wunder, sie sollen ja vorbereiten und den Endeffekt nicht vorwegnehmen.
Doch mon Dieu, was passiert hier?

Der kleine Zwischengang mit seinen klar konstruierten Aromen, augenzwinkernd serviert, entpuppt sich als veritabler Glücksfall. Eine Kleinigkeit mit großer Wirkung. Fruchtig, erfrischend, einfach toll.

„Weißes Snickers 2016“

Thai Mango, Kokos, Zitronengras

FAZIT:

Auf den ersten Blick wirkt die Küche Sonja Frühsammers immer gleich. Gleich gut.
Bei näherem Hinschauen jedoch bemerkt man die Entwicklung der Köchin, deren Handschrift gegenüber unserem letzten Besuch unglaublich gereift ist.
Nicht nur die Hauptkomponenten der Kreationen erfahren die notwendige Aufmerksamkeit, auch das Beiwerk findet entsprechende Beachtung und wird geschickt eingesetzt. So ergeben sich aromatische Geschmacksbilder, die selbst im Einsternebereich nicht alltäglich sind.
Einfacher ausgedrückt: Bei der Ausgestaltung der komplexen und stimmigen Aromenbilder kennt die sonst so bescheiden auftretende Küchenchefin keine Zurückhaltung. Ein Flirt mit dem Perfektionismus ist unverkennbar.
Die zeitgemäß kochende und experimentierfreudigere Hälfte des Ehepaares scheint derzeit den Ton anzugeben.

Den vollständigen und bebilderten Bericht gibt es wie immer bei www.bsteinmann-gourmet-unterwegs.de

Tim Raue Berlin – Immer besser!

Tim Raue
von Bernhard Steinmann

Hätte Berlin, wie beispielsweise Hamburg, ein Dreisternerestaurant, so müsste man nicht lange überlegen wo ein Tisch reserviert werden sollte um höchste Küchenleistungen erwarten zu können und im Genuss zu schwelgen. Doch die Hauptstadt macht es Gourmets nicht leicht. Auf Anhieb fallen mir drei Adressen ein, die diese Erwartungen erfüllen könnten. Bei intensiverem Nachdenken verlängert sich gar die Liste. Die Qual der Wahl wird um verschiedene Stilrichtungen erweitert.

Doch es gibt Entscheidungshilfen. Wie etwa meinen Blog. Oder Restaurantführer.
Wer sich an Restaurantführern orientieren möchte, schaut bestimmt auch in den Gault&Millau Deutschland. Dort sprechen aktuelle 19 Punkte für das Restaurant Tim Raue. Hinzu kommen zwei Sterne vom Michelin und die Auswahl ist getroffen.

Jeder der sich für die Spitzengastronomie in Deutschland interessiert, hat schon von Tim Raue gehört. Das internationale Publikum zeugt von einem weit größeren Bekanntheitsgrad. In der Liste der 50 besten Restaurants, die tatsächlich 100 Restaurants auflistet, rangiert Raue bereits auf Platz 52. In diesem Jahr erwarte ich ein noch besseres Ergebnis.

Nach freundlichem Empfang und Einnehmen der uns zugewiesenen Plätze starten wir auch bald mit den obligatorischen Grüßen aus der Küche.

Schweinebauch mit Chili und Sesam,
Kalbsherz mit Five-Spice-Gewürz,
geräucherte Makrele mit Rettich und Limette,
Shisoblatt mit Beef-Tea, Gurke und Sellerie,
Baby-Möhren mit Honig und Kreuzkümmel,
eingelegte Zucchini mit Matcha-Grüntee,
süß-saure Radieschen mit Miso-Mayonnaise und knuspriger Schweineschwarte,
Cashewnüsse, geröstet mit Thai-Curry.

Die kleinen Leckerbissen weisen bereits auf die asiatisch inspirierte Küche Raues hin. Dabei beschränkt er sich nicht auf ein Land, sondern bezieht verschiedene Länder und Stilrichtungen ein und schreckt auch vor dem alten europäischen Kontinent nicht zurück. Meiner Meinung nach, beherrscht Raue die Fusionsküche wie kaum jemand in Deutschland.

Imperial Kaviar
Sprotte, Yuzu

Weißer Spargel
Waldmeister, Jalapeno

Steinbutt
Jade Sauce, Sansha Pfeffer

Garnele
Tomate, Galgant

Spanferkel
Dashi, japanischer Senf

Dim Sum Ente
Schwarzer Trüffel, Haselnuss

Black Pepper Beef
Allium, P.X. Essig

Peking Ente
Interpretation TR
Brust, Five-spice-Waffel, Apfel und Lauch, Jus von Entenfüssen
Entenleberterrine und Mousse, Essiggurke, Lauch-Ingwerpüree
Sud, Herz-Zunge-Magen, Wintermelone und Bambuspilz

Calpico
Thompson Traube, Ingwer

Tim Raues Stilistik bedient sich unterschiedlicher asiatischer Einflüsse.
Dabei scheint nicht die Region, derer er sich bedient, ausschlaggebend zu sein.   
Vielmehr orientiert er sich am Geschmack. Die Ernsthaftigkeit und Perfektion seiner Kreationen hat fast Wohlfahrtsche Ausmaße angenommen.
Die Art der Zubereitung, die Kombination verschiedener Zutaten, ein Spiel mit Schärfe und Würze, das herunterbrechen auf kontinentaleuropäische Gaumen, das macht den Besuch in seinem Restaurant so einzigartig.

Seine Gerichte sind unglaublich präzise ausgestaltet. Fast erkennt man den intellektuellen Eifer auf dem Teller. Und doch ist nichts so verkopft, dass man es nur mühsam entziffern kann. Die Küche hat alles bereitet. Man muss nur noch genießen.

Den vollständigen Bericht gibt es wie immer auf www.bsteinmann-gourmet-unterwegs.de. Dort finden Sie auch die Fotos der einzigartigen Kreationen.

Gourmet Report meint: Sicher wird Raue mit dieser Küche verdientermassen dieses Jahr in die 50 Worldsbest aufsteigen (bisher Platz 52)

Tipp: Zum Lunch ist einfacher einen Platz zu bekommen und die Lunchangebote sind recht preiswert

Philipp Wolter vom Landhaus Spatzenhof

Immer sauber arbeiten, alle Angaben genau beachten und stets die Temperatur im Auge behalten. Das gilt für die Arbeit im Labor genauso wie in der Küche. Sternekoch Philipp Wolter kennt beides, ließ das Labor nach erfolgreicher Ausbildung zum Chemisch-technischen Assistenten jedoch vor Jahren hinter sich und entdeckte seine Leidenschaft für das Kochen. Für seine elegante und kreative Küche im Boutiquehotel Landhaus Spatzenhof nahe Köln wurde der junge Küchenchef 2011 auf Anhieb mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet.

Wenn man einen Koch fragt, warum er sich für genau diesen Beruf entschieden hat, erhält man oft die gleiche Antwort: „Ich stand schon als Kind am Herd und wusste immer, dass ich einmal Koch werden will.“ Das mag in vielen Fällen tatsächlich so sein, nicht so bei Sternekoch Philipp Wolter, der erst über Umwege zum heutigen Wunschberuf Koch kam. Doch der Schritt hat sich für den Norddeutschen ausgezahlt: Seit 2007 ist Wolter Mitglied in der renommierten Vereinigung der Jeunes Restaurateurs d’Europe, für seine Küchenleistung im Landhaus Spatzenhof wurde er 2011 auf Anhieb mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet. 17 Punkte im Gault&Millau, 2,5 F im Feinschmecker und drei Diamanten im Varta-Führer sind Teil seiner derzeitigen Bilanz.

„Wie viele junge Menschen wusste ich nach meinem Schulabschluss nicht genau, was ich beruflich machen soll“, erklärt Philipp Wolter. „Da ich in Chemie und Physik gut war, hatte ich mich schnell mit der Ausbildung zum Chemisch-technischen Assistenten angefreundet.“ Doch die Arbeit im Labor entpuppte sich für den damals 19-Jährigen als zu unkreativ und zu langweilig. Nach Abschluss seiner Lehre machte sich Wolter auf die Suche nach neuen Herausforderungen und entdeckte durch verschiedene Praktika die Gastronomie für sich. „Ich habe mich sehr schnell in der Küche wohlgefühlt, ganz egal, welche Aufgaben auf mich gewartet haben“, erinnert sich der Sternekoch. Im Hotel Post in Stuttgart absolvierte Wolter das erste Lehrjahr. Als das Restaurant überraschend schloss, wechselte der gebürtige Norddeutsche in das Hotel Wielandshöhe zu Küchenchef Vincent Klink und beendete dort erfolgreich nach zwei Jahren seine Ausbildung. Besonders prägend waren für ihn die Stationen bei den Drei-Sterne-Köchen Helmut Thieltges im Waldhotel Sonora, Claus-Peter Lumpp im Hotel Barreis und bei Dieter Müller im Schlosshotel Lerbach. „Hier liegen meine kulinarischen Wurzeln“, erklärt Philipp Wolter heute. „Ich habe bei diesen Köchen unglaublich viel gelernt. Vor allem aber, dass man ein Produkt auch einfach zubereiten kann und es dabei dennoch unglaublich raffiniert auf den Teller kommt.“ Zuletzt übte er die Position des Souschefs zwei Jahre bei Wolfgang Nagler und anschließend Bobby Bräuer im Brandenburger Hof aus, bevor er sich 2004 gemeinsam mit seiner Frau Tanja im Bergischen Land selbständig machte. Fast fünf Jahre führte er dort das Landhaus Alte Mühle, im Sommer 2009 stieg er gemeinsam mit seiner Frau in das Projekt Landhaus Spatzenhof mit ein. „Wir waren sofort von dem Konzept begeistert, das uns der Investor Wolfgang Schmitz-Heinen damals vorlegte“, erklärt Philipp Wolter. „Wir haben im gastronomischen Bereich sehr viele Freiheiten, können hier unsere eigenen Ideen umsetzen und unsere Erfahrungen einbringen.“

In seinen beiden Restaurants im Landhaus Spatzenhof arbeitet Philipp Wolter am liebsten mit Wild, Kräutern und Fisch. „Ich finde diese Produkte besonders spannend, da ich sie direkt aus der Natur bekomme“, erklärt der Sternekoch. Sofern möglich, greift er dabei vornehmlich auf regionale Produkte zurück: Die Kräuter kommen aus dem eigenen Garten hinter dem Haus, das Wild größtenteils aus den umliegenden Wäldern, und einige Fische aus nahegelegenen Seen und Flüssen. Bei Obst und Gemüse verlässt er sich ebenfalls vorzugsweise auf benachbarte Produzenten. „Wenn ich ein Produkt in sehr guter Qualität direkt in der Region beziehen kann, dann hat das für mich Priorität“, versichert Wolter. „Manchmal ist es aber so, dass die Qualität bei überregionalen Waren deutlich besser ist, und etwas wie Hummer kann ich in der Region überhaupt nicht beziehen. Auf solche Produkte kann ein Sternekoch aber nicht verzichten.“

Ob er aus heutiger Sicht etwas anders machen würde? Wolter erklärt: „Ich habe tagtäglich aufs Neue die Chance, etwas anders zu machen. Alles andere liegt in der Vergangenheit. Es hat mich zu dem gemacht, was ich heute bin. Warum sollte ich daran etwas ändern wollen?“

17. Europäische Woche des Geschmacks

„Hoppla, jetzt geht’s ab!“ –
die 17. Europäische Woche des Geschmacks macht Appetit auf Nummer 18

Geschmack ist keine Frage des Standorts, Geschmack geht überall! So nutzten 2011 wieder Gastronomiebetriebe aus dem ganzen Land die Gelegenheit und offerierten ihren Stammgästen und den an der unverfälschten Zubereitung interessierten Neukunden in der „Woche des Geschmacks“ neben Gewohntem ein gesundes Menü mit frischen Produkten aus der jeweiligen Region.

Zur 17. Auflage der von World-Toques*Euro-Toques europaweit koordinierten „Woche des Geschmacks“ waren viele Gastronomiebetriebe eingeladen. Neben Restaurants und Gasthöfen erhielten Großküchen, Kantinen und Mensen sowie Küchen von Kliniken und Kasernen die kostenlose Möglichkeit, teilzunehmen. Was diese ebenso rege nutzten wie die qualitätsbewussten Gäste. „Plötzlich dachten wir: Hoppla, jetzt geht’s ab!“, beschreibt Markus Kunz aus Berlin stellvertretend für viele den Besuch der Gäste und den gelungenen Versuch, mit dem Berliner Restaurant s…cultur an der europaweiten Aktion der Organisation Euro-Toques den Stamm- und Neu-Gästen einen weiteren Anreiz der chemiefreien Ernährung zu schaffen.

Wie Kunz erging es den meisten Küchenchefs: Er habe nur positive Resonanz erlebt, „jeder Gast, der hier rausging und sagte, das sei ein richtig gutes Essen gewesen, war ein Erfolg für uns und für die Aktion!“

Für Ernst-Ulrich W. Schassberger, den Präsidenten von Euro-Toques Europa, ist die seit nunmehr 17 Jahren etablierte von ihm ins Leben gerufene Aktion rund um den Geschmacksinn Teil der Verantwortung, die World-Toques*Euro-Toques als Wahrer nationaler kulinarischer Tradition trage. So steht bei der „Woche des Geschmacks“ der Genuss ohne Chemie und ohne Qualitätsverlust ganz oben auf der Karte der Ziele.

Da Großverpfleger und Gastronomen kostenfrei teilnehmen können, selbst wenn sie nicht das Zertifikat von Euro-Toques tragen, hat Markus Kunz mit seiner s…cultur „sofort zugeschlagen, als ich das Angebot auf der Internetseite von Euro-Toques gesehen habe“. Er dachte sich ein spezielles Fünf-Gang-Menü aus und stimmte, trotz der Belastung durch die Teilnahme am Rioja-Gourmet-Cup, mit Einsatz und Werbung die Stammkundschaft sowie potenzielle Neukunden auf die „Woche des Geschmacks“ ein.

Der Erfolg gab ihm recht, seine Stammkunden ließen ihn nicht im Stich. Zudem tauchten in Berlin-Neukölln, wo das s…cultur in der Erkstraße beheimatet ist, überraschend viele neue Gesichter, vorwiegend aus der hippen Künstlerszene, wie es Kunz sagt, auf. „Es gab keine einzige negative Resonanz“, resümiert Markus Kunz stolz – und wie ihm erging es fast allen Gastronomiebetrieben in der „Woche des Geschmacks“.

Nur Heinz Buschkowsky, der medienbekannte streitbare Bezirksbürgermeister des sozialen Brennpunktes Neukölln, habe sich das spezielle Menü nicht gegönnt, obwohl sein Amtssitz direkt gegenüber dem Restaurant liegt und Buschkowsky regelmäßig im s…cultur verkehrt. Kunz lacht und verrät ein kleines, in Neuköllner Kreisen längst nicht mehr geheimes Geheimnis: „Der kommt nur, wenn’s Buletten gibt…“.

Dass der mächtige Bezirksbürgermeister Großes versäumte, werden ihm Kunz und seine Mitarbeiter sicher noch mitteilen. Buschowsky wird zuhören, schließlich ist das s…cultur als Tochterunternehmer der Arbeiter-Wohlfahrt (AWO) für Volksvertreter doppelt interessant: Elf Mitarbeiter, von denen acht trotz eines Handicaps einen Beruf in der Gastronomie erlernt haben, haben in der Erkstraße die Chance, mehr als nur Tütensuppe zu produzieren. Vor allem bei besonderen Anlässen wie der „Woche des Geschmacks“ könnten sie zeigen, was sie können – das s…cultur und die seit mehr als eineinhalb Jahrzehnten bewährte Aktion von World-Toques*Euro-Toques werden so zum Sprungbrett für höhere Aufgaben in der Gastronomie.

Bezirksbürgermeister Buschowsky kann, Bulette hin, Frikadelle oder Fleischküchle her, in der „Woche des Geschmacks“ im kommenden Jahr immer noch auf den Geschmack kommen. Wenn es im Herbst 2012 (15. bis 21. Oktober) heißt, Gerichte anzubieten, die ausschließlich aus Produkten der Region zubereitet werden, möchte Markus Kunz wieder dabei sein und in seiner Küche das „Menü des Geschmacks“ zaubern, dessen Gänge die fünf Geschmacksrichtungen enthalten.

„Unglaublich“, hätten die Gäste während und außerhalb der „Woche des Geschmacks“ in diesem Jahr lobend gesagt, wenn sie sein Lokal Richtung Rathaus verließen.

„Unglaublich“ – das sollen auch 2012 alle sagen, vor allem, wenn sie Schüler, Studenten oder Auszubildende sind, da diese das Menü zu stark reduziertem Preis genießen sollen.
Unglaublich, dass man Essen mit Geschmack zubereiten kann, das hoch in der Qualität und dennoch günstig im Preis ist.

www.wochedesgeschmacks.de

Kochen mit Martina und Moritz

Eins Plus, Freitag, 01.01. um 07:30 Uhr

Servicezeit: Essen & Trinken – Kochen mit Martina und Moritz

Thema: Hackfleisch: Der internationale Alleskönner

Hackfleisch – Der internationale Alleskönner: Hackfleisch ist ja wahrlich ein Zauberkünstler! Einfach unglaublich, was sich alles damit machen lässt. Zur Inspiration und auf der Suche nach neuen Rezeptideen haben die beiden WDR-Fernsehköche Martina und Moritz bei unseren Nachbarn im Osten in die Töpfe geschaut. Russland, Polen und Kroatien – überall liebt man das durch den Wolf gedrehte Fleisch vom Schwein, vom Lamm oder Rind. Da gibt es polnische Piroggen, die unseren Maultaschen ähnlich sehen, russische Tschbureki – mit Hackfleisch gefüllte Teigtaschen – die in heißem Öl frittiert werden. Martina und Moritz haben herrlich saftige Krautwickel entdeckt, mit viel saurer Sahne und köstliche kleine Päckchen aus gefüllten Pfannkuchen. Und wie gewohnt hat unser Kochduo jede Menge Tipps auf Lager – auch für die begleitenden Getränke.

Die kuriosesten Kundenbeschwerden der Hoteliers

Die kuriosesten Kundenbeschwerden der Hoteliers

Das Meer zu salzig, das Wetter zu sonnig oder der
Strand zu sandig: Dass Beschwerden von Urlaubern nicht immer gerechtfertigt sind,
ist bekannt. Manche sind jedoch nicht nur abwegig, sondern auch sehr amüsant.

HRS hat bei seinen
Hotelpartnern nachgefragt und die witzigsten Kundenbeschwerden
zusammengestellt.

Kein Schlaf durch schlechtes Wetter
Eine Hotelmanagerin in Bayern wurde von ihren Kollegen an die Rezeption gerufen,
um sich eine Beschwerde anzuhören. Dort angekommen kam der Gast ohne
Umschweife zu Sache: „Ich zahle die Rechnung nicht.“ Auf Nachfrage bestätigte er,
dass er sehr wohl ein Zimmer gebucht und die Nacht auch darin verbracht habe. Da
es jedoch die ganze Nacht geregnet hätte, habe er kein Auge zubekommen. Denn
bei Regen, so der Gast im mittleren Alter, fürchtet er sich immer so, dass er nicht
schlafen könne. Seine Argumentation: Kein Schlaf – keine Bezahlung.
Kurtaxe – Nutzung unbekannt
In einem an der Ostsee gelegenen Hotel gab es ebenfalls Ärger, als dem Gast die
Rechnung überreicht wurde. Nach sorgfältiger Prüfung aller Posten wollte dieser
partout nicht einsehen, warum er Kurtaxe bezahlen soll. Schließlich sei er ja gar nicht
mit einer Kurtaxe gefahren. Das Taxe nicht gleich Taxi ist, wurde ihm dann in Ruhe
erklärt.

In den Bergen ist es nicht wie am Meer
In einem bayerischen Tal beschwerten sich Gäste über die Berge: Diese würden das
Tal so unglaublich verengen, dass man kaum noch Luft bekäme. Am Meer wäre das
viel besser gelöst. Ob der Hotelbesitzer diesbezüglich wohl zukünftig Abhilfe schaffen
wird?

Schnarcher raus
Ein Klassiker unter den Beschwerden im Hotel: Die Ehefrau möchte den Zimmerpreis
reduzieren – wegen massiver Lärmbelästigung. Doch was, wenn es der eigene Mann
ist, der die störende Geräuschkulisse durch sein nächtliches Schnarchen verursacht?
Vielleicht hätten sie einfach getrennte Zimmer buchen sollen.

Schwanger durch Hotelaufenthalt
Schon häufig gehört und vermutlich als Mythos der Urlaubsbeschwerden abgetan.
Aber so unglaublich es klingt, diese Beschwerde gab es nicht nur einmal: Weibliche
Gäste, die behaupten, sie seien durch Schwimmen im hoteleigenen Pool schwanger
geworden. Vielleicht wäre ein frühzeitiger Anruf bei Dr. Sommer von der
Jugendzeitschrift Bravo hilfreich gewesen.

Weitere Informationen unter www.hrs.de

Kochen mit Martina und Moritz

Eins Plus, Donnerstag, 31.12. um 11:30 Uhr

Servicezeit: Essen & Trinken – Kochen mit Martina und Moritz

Thema: Hackfleisch: Der internationale Alleskönner

Hackfleisch – Der internationale Alleskönner: Hackfleisch ist ja wahrlich ein Zauberkünstler! Einfach unglaublich, was sich alles damit machen lässt. Zur Inspiration und auf der Suche nach neuen Rezeptideen haben die beiden WDR-Fernsehköche Martina und Moritz bei unseren Nachbarn im Osten in die Töpfe geschaut. Russland, Polen und Kroatien – überall liebt man das durch den Wolf gedrehte Fleisch vom Schwein, vom Lamm oder Rind. Da gibt es polnische Piroggen, die unseren Maultaschen ähnlich sehen, russische Tschbureki – mit Hackfleisch gefüllte Teigtaschen – die in heißem Öl frittiert werden. Martina und Moritz haben herrlich saftige Krautwickel entdeckt, mit viel saurer Sahne und köstliche kleine Päckchen aus gefüllten Pfannkuchen. Und wie gewohnt hat unser Kochduo jede Menge Tipps auf Lager – auch für die begleitenden Getränke.

Kochen mit Martina und Moritz

Eins Plus, Mittwoch, 30.12. um 14:30 Uhr

Servicezeit: Essen & Trinken – Kochen mit Martina und Moritz

Thema: Hackfleisch: Der internationale Alleskönner

< p> Hackfleisch – Der internationale Alleskönner: Hackfleisch ist ja wahrlich ein Zauberkünstler! Einfach unglaublich, was sich alles damit machen lässt. Zur Inspiration und auf der Suche nach neuen Rezeptideen haben die beiden WDR-Fernsehköche Martina und Moritz bei unseren Nachbarn im Osten in die Töpfe geschaut. Russland, Polen und Kroatien – überall liebt man das durch den Wolf gedrehte Fleisch vom Schwein, vom Lamm oder Rind. Da gibt es polnische Piroggen, die unseren Maultaschen ähnlich sehen, russische Tschbureki – mit Hackfleisch gefüllte Teigtaschen – die in heißem Öl frittiert werden. Martina und Moritz haben herrlich saftige Krautwickel entdeckt, mit viel saurer Sahne und köstliche kleine Päckchen aus gefüllten Pfannkuchen. Und wie gewohnt hat unser Kochduo jede Menge Tipps auf Lager – auch für die begleitenden Getränke.

Kochen mit Martina und Moritz

Eins Plus, Donnerstag, 05.11. um 11:30 Uhr

Servicezeit: Essen & Trinken – Kochen mit Martina und Moritz

Thema: Hackfleisch: Der internationale Alleskönner

Hackfleisch – Der internationale Alleskönner: Hackfleisch ist ja wahrlich ein Zauberkünstler! Einfach unglaublich, was sich alles damit machen lässt. Zur Inspiration und auf der Suche nach neuen Rezeptideen haben die beiden WDR-Fernsehköche Martina und Moritz bei unseren Nachbarn im Osten in die Töpfe geschaut. Russland, Polen und Kroatien – überall liebt man das durch den Wolf gedrehte Fleisch vom Schwein, vom Lamm oder Rind. Da gibt es polnische Piroggen, die unseren Maultaschen ähnlich sehen, russische Tschbureki – mit Hackfleisch gefüllte Teigtaschen – die in heißem Öl frittiert werden. Martina und Moritz haben herrlich saftige Krautwickel entdeckt, mit viel saurer Sahne und köstliche kleine Päckchen aus gefüllten Pfannkuchen. Und wie gewohnt hat unser Kochduo jede Menge Tipps auf Lager – auch für die begleitenden Getränke.

Kochen mit Martina und Moritz

WDR, Montag, 02.11. um 14:00 Uhr

Servicezeit: Essen & Trinken – Kochen mit Martina und Moritz

Thema: Hackfleisch: Der internationale Alleskönner

Hackfleisch – Der internationale Alleskönner: Hackfleisch ist ja wahrlich ein Zauberkünstler! Einfach unglaublich, was sich alles damit machen lässt. Zur Inspiration und auf der Suche nach neuen Rezeptideen haben die beiden WDR-Fernsehköche Martina und Moritz bei unseren Nachbarn im Osten in die Töpfe geschaut. Russland, Polen und Kroatien – überall liebt man das durch den Wolf gedrehte Fleisch vom Schwein, vom Lamm oder Rind. Da gibt es polnische Piroggen, die unseren Maultaschen ähnlich sehen, russische Tschbureki – mit Hackfleisch gefüllte Teigtaschen – die in heißem Öl frittiert werden. Martina und Moritz haben herrlich saftige Krautwickel entdeckt, mit viel saurer Sahne und köstliche kleine Päckchen aus gefüllten Pfannkuchen. Und wie gewohnt hat unser Kochduo jede Menge Tipps auf Lager – auch für die begleitenden Getränke.