Naturkost boomt

Facheinzelhandel knackt die Drei-Milliarden-Marke: Naturkost-Branche bereitet Weg für Bio-Wende

Der Naturkost-Fachhandel kann erneut ein hervorragendes Umsatzvolumen vorweisen. Der BNN-Umsatzmonitor, an dem sich 20 Großhandelsunternehmen beteiligen, weist ein Umsatzplus von 11,4% aus. Damit liegt das durchschnittliche Wachstum im Naturkostgroßhandel der letzten zehn Jahre bei 10%. Für den Naturkost-Facheinzelhandel lässt sich daraus für 2015 ein Umsatzvolumen von 3,04 Milliarden Euro auf bestehenden und neu hinzugekommenen Flächen errechnen.

„Die Zahlen für 2015 sind natürlich ein großer Erfolg“, resümiert BNN-Geschäftsführerin Elke Röder. „Denn sie zeigen, die Kunden schätzen die Fachhändlerinnen und Fachhändler sowie deren Bio-Angebot. Der Fakt, dass Bio heute breit verfügbar ist, lässt sich direkt auf die Pionierleistungen der Naturkost-Branche zurückführen. Durch den Willen zur stetigen Verbesserung bereiten wir den Weg für die Bio-Wende und treiben Discounter und Supermarktketten, die sich diesem Trend längst nicht mehr verschließen können, vor uns her“, sagte die Geschäftsführerin des Bundesverband Naturkost Naturwaren (BNN) e.V. auf der heutigen BIOFACH-Auftaktpressekonferenz in Nürnberg.

Röder machte deutlich, dass der inhabergeführte Fachhandel die zentrale Rolle spielt, wenn es darum geht, bei Verbraucher/-innen ein Interesse am Echten zu wecken und dauerhaft zu bedienen. Natürlich gäbe es auch Veränderungen in inhabergeführten Naturkostläden, beispielsweise der Trend zu größeren Verkaufsflächen oder die Spezialisierung auf ausgesuchte Sortimentsbereiche. Die Bedeutung dieser engagierten Unternehmer/-innen für die Durchdringung der Gesellschaft mit einer authentischen, nachhaltigen und selbstverständlich auf biologischer Landwirtschaft basierenden Esskultur sei aber nach wie vor zentral.

„Das persönliche Engagement der Einzelhändlerinnen und Einzelhändler ist das Rückgrat dieser Entwicklung. Ihre Identifikation mit einem Wachstum, das auf ständiger Innovation basiert, macht die Branche so einzigartig. Bestes Beispiel sind die Sortimentsrichtlinien des BNN, die vor wenigen Tagen um den Bereich der Wasch-, Putz- und Reinigungsmittel ergänzt wurden“, so Elke Röder weiter.

Die Sortimentsrichtlinien für den Naturkostfachhandel sind verpflichtend für alle Mitglieder aus dem Einzelhandel im BNN. Dank der Richtlinien können Kunden darauf vertrauen, nur Bio und maximal nachhaltige Angebote im Fachhandel vorzufinden. Und zusätzlich werden blinde Flecken der Öko-Verordnung durch eine ökologisch nachhaltige Sortimentsgestaltung aufgefangen: Naturkosmetik, Wild, Fisch aus Wildfang, Nahrungsergänzungsmittel und neuerdings Wasch-, Putz- und Reinigungs-mittel. „Die Sortimentsrichtlinien sind ein Beispiel für den Willen der Branche, sich stetig weiterzu-entwickeln. Diese Impulse nimmt der Markt ebenso auf, wie Kundinnen und Kunden. Nur so ist der Wandel von Opulenz zu Exzellenz zu schaffen“, so die BNN-Geschäftsführerin.

Gutes erstes Halbjahr für Hotels und Restaurants

Das Gastgewerbe setzt seinen Wachstumskurs fort: Wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte, setzten Hotels und Restaurants im ersten Halbjahr 2012 nominal 2,7 Prozent mehr um als im Vorjahreszeitraum. Real schlug ein Plus von 0,5 Prozent zu Buche. „Trotz der etwas schwächeren wirtschaftlichen Aussichten lassen sich die meisten Deutschen ihre Lust am Ausgehen und am Urlaub nicht verderben“, erklärt Ernst Fischer, Präsident des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA Bundesverband).

Laut der amtlichen Statistik erhöhte sich der Umsatz bei den Restaurants, Bistros und Kneipen von Januar bis Juni 2012 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um nominal 2,4 Prozent (real 0,2 Prozent). Allerdings dürfte der regnerische Sommer die gute Stimmung bei vielen Unternehmern trüben. „Vor allem die Ausflugsgastronomie, die Eisdielen und Biergärten mussten Umsatzeinbußen hinnehmen“, berichtet Fischer. Die Gastronomen hoffen nun auf warme Spätsommertage und einen goldenen Herbst.

Auch die Hotellerie befindet sich weiter auf Wachstumskurs. „Die Vielfalt des Reiselandes Deutschland begeistert inländische wie ausländische Gäste“, so Fischer. Von Januar bis Juni 2012 stieg die Zahl der Gästeübernachtungen im Beherbergungsgewerbe im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um fünf Prozent auf 182,2 Millionen. „Besonders erfreulich ist der Anstieg bei den Gästen aus dem Ausland“, sagt der DEHOGA-Präsident. „Hier gab es ein Plus von neun Prozent.“ Die positive Entwicklung schlägt sich im Umsatz nieder. So melden die Hotels, Gasthöfe und Pensionen laut der amtlichen Statistik in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres ein nominales Umsatzplus von 3,4 Prozent (real 1,2 Prozent).

Auch wenn noch nicht alle Risiken aus der Finanz- und Staatenkrise zu kalkulieren sind, geht der DEHOGA Bundesverband weiter davon aus, dass die Gesamtbranche ein nominales Umsatzplus von 2,5 bis 3 Prozent für das Jahr 2012 erreichen wird.

AHGZ-Ranking der umsatzstärksten Hotels in Deutschland

Die 200 umsatzstärksten Einzelhotels in Deutschland haben vergangenes Jahr ordentlich Plus gemacht: Im Durchschnitt steigerten sie ihre Nettoumsätze um 5,7 Prozent. Dabei ist die Gewinnsituation bei vielen Hoteliers besser als im Vorjahr. Aber es gibt auch Verlierer. Dies geht aus dem exklusiven Ranking   hervor, dass die AHGZ – Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung (Verlagsgruppe Deutscher Fachverlag) morgen veröffentlicht.  
 
Die überragende Mehrheit der Top 200 weist gegenüber dem Vorjahr ein Umsatzplus aus, nämlich 87,4 Prozent. 2010 waren es 94,5 Prozent. Dies ist umso erfreulicher, weil viele der befragten Hoteliers zuvor nur verhalten optimistisch waren. Zwar sahen sie, dass sich die Wirtschaft stabilisierte. Die heraufziehende Finanzkrise in Europa und die politischen Unruhen im Nahen und Mittleren Osten galten jedoch als Unsicherheitsfaktor.  
 
Top 3  
 
Spitzenreiter des Rankings ist der Bayerische Hof in München. Das Luxushotel stieß im Vorjahr das Estrel vom Thron und behauptet sich nun mit einem Plus von 5,1 Prozent und einem Nettoumsatz von knapp 56 Mio. Euro. Das Tagungshotel Estrel Berlin belegt wie 2010 Platz 2, muss aber Umsatzeinbußen von 2,2 Prozent verkraften. Was auffällt: Die Belegung im Estrel steigt gegenüber dem Vorjahr um fast 2,3 Prozentpunkte auf 53 Prozent. Der durchschnittliche Nettozimmerpreis dagegen sinkt um 4 Euro. Das Sheraton Frankfurt Hotel & Towers, Conference Center, in Frankfurt/Main verteidigt erfolgreich seinen dritten Platz.  
 
Bewegung ab Rang 8  
 
Hat sich auf den vorderen Plätzen wenig verändert, kommt ab Rang 8 Bewegung ins Spiel. Das Westin Grand München (Platz 9) und das Park Inn Berlin-Alexanderplatz (Platz 10) weisen schwache Umsatzzuwächse aus, jeweils 0,3 Prozent beträgt ihr Plus gegenüber dem Vorjahr. Folge: Das Interconti Frankfurt/Main mit einer überdurchschnittlichen Steigerung von 7 Prozent zieht an den beiden vorbei und schiebt sich von Platz 10 auf Rang 8. Einen größeren Satz nach vorn macht Hilton Berlin mit einer Umsatzsteigerung von 16,3 Prozent. Die Erlöse klettern auf 31,4 Mio. Euro, und das in einem Markt, der von einem harten Konkurrenzkampf beherrscht wird. Für Hilton Berlin bedeutet der Umsatzzuwachs ein Vorrutschen im Ranking vom 21. auf den 13. Platz.  
 
Das Grand Spa Resort Arosa Sylt schiebt sich neu unter die Top 100. Starke 47,4 Prozent Plus verbucht das Resort für das Jahr 2011. Mit einem Umsatz von 14,3 Mio. Euro landet es auf dem 94. Rang. 2010, dem Jahr der Eröffnung, reichte es bereits für Platz 156.  
 
Die Situation in der Hauptstadt  
 
In Berlin bleiben viele Häuser hinter dem durchschnittlichen Umsatzplus der Top-200-Häuser zurück. Die zwölf umsatzstärksten Einzelhotels in der Hauptstadt steigern ihre Erlöse zum Teil nur äußerst schwach. Unzählige Neueröffnungen und extremes Preisdumping werden als Gründe angeführt. Positive Ausreißer sind das Hilton Berlin und Maritim Stauffenbergstraße. Ihr Umsatzplus liegt deutlich über dem Schnitt der Top 200. Überdurchschnittlich gut macht sich auch das Adlon Kempinski: 9,3 Prozent mehr Umsatz weist das Luxushotel aus.  
 
Hintergrund des Rankings  
 
Seit 27 Jahren dokumentiert die Top-200-Liste die Situation der Hotelbranche in Deutschland. Die von der AHGZ-Marktforschung erhobenen Daten beruhen auf Eigenangaben der Hoteliers. Häuser, die bereits in den Vorjahren im Ranking erschienen sind, ihre Zahlen aber inzwischen nicht mehr nennen wollen, werden auf Basis der errechneten Durchschnittswerte der teilnehmenden Häuser geschätzt. In die Schätzung fließen darüber hinaus aktuelle Marktdaten sowie gegebenenfalls Fakten aus den im Bundesanzeiger veröffentlichten Lage- und Geschäftsberichten ein.

Gastronomie und Hotellerie: Guter Start ins Jahr 2012:

Die positive Umsatzentwicklung im Gastgewerbe setzt sich weiter fort. Wie das Statistische Bundesamt (DESTATIS) am Dienstag mitteilte, lagen die Umsätze in Gastronomie und Hotellerie im ersten Quartal 2012 um nominal 3,6 Prozent über dem entsprechenden Vorjahresergebnis. Real schlug ein Plus von 1,5 Prozent zu Buche. „Nach den massiven krisenbedingten Umsatzeinbrüchen in 2009 befindet sich das Gastgewerbe seit Mitte 2010 im wirtschaftlichen Aufholprozess“, erklärt Ernst Fischer, Präsident des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA Bundesverband), in Berlin.

„Der Deutschlandtourismus hat Potenzial“, so Fischer. Von Januar bis März stieg die Zahl der Übernachtungen um sechs Prozent auf 96,2 Millionen. Besonders erfreulich sei der Zuwachs von neun Prozent bei den Gästen aus dem Ausland. „Die Einführung des reduzierten Mehrwertsteuersatzes auf Übernachtungen hat die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Hotellerie im internationalen Vergleich nachhaltig gestärkt und zur guten Entwicklung beigetragen.“ Hotels, Gasthöfe und Pensionen setzten in den ersten drei Monaten nominal 4,2 Prozent (real 2,0 Prozent) mehr um als im bereits starken ersten Quartal 2011.

Auch die Gastronomie profitiert von der guten Konjunktur und Konsumstimmung im Land. Die Restaurants, Cafés und Caterer verbuchten ein Umsatzplus von 3,5 Prozent (real +1,4 Prozent).

Angesichts der erfreulichen Zahlen zeigt sich DEHOGA-Präsident Fischer für das laufende Jahr zuversichtlich: „Die Zeichen im Gastgewerbe stehen weiter auf Wachstum. Für das Gesamtjahr 2012 geht der DEHOGA von einem nominalen Umsatzplus von drei Prozent aus.“

Umsatzranking: Top 100 Gastro-Unternehmen

Top 100 Gastro-Unternehmen mit 5,1 Prozent Umsatzplus in 2011 – Exklusives Umsatzranking zeigt: 2011 war ein Spitzenjahr

Für die 100 größten Gastronomen Deutschlands (ohne Hotellerie) war 2011 ein herausragend gutes Jahr: Die Mächtigen der Branche verbuchten wieder mehr als ein verdoppeltes Umsatzwachstum. Dieses Fazit zieht die Wirtschaftsfachzeitschrift food service (Deutscher Fachverlag, Frankfurt) in ihrer aktuellen und exklusiven Branchenerhebung. Demnach erwirtschafteten die Top 100 Gastro-Unternehmen im vergangenen Jahr insgesamt einen Nettoumsatz von 11,2 Mrd. Euro. Dies entspricht einem Plus von 5,1 Prozent gegenüber 2010. Zum Vergleich: 2010 stieg der Nettoumsatz der Top 100 lediglich um 2,3 Prozent, 2009 um 1,1 Prozent. Das Rekordjahr der letzten Dekade bleibt 2006 mit einem Nettoumsatzplus von 7,6 Prozent.

Das Branchenranking von food service zeigt damit klar: Die Spitze kämpft besser und erfolgreicher als die Breite. Denn das Statistische Bundesamt meldet für die gesamte Gastronomie in Deutschland ein nominales Umsatzplus von 3,9 Prozent, real 2,4 Prozent (vorläufige Angaben).

Die Mehreinnahmen resultieren in erster Linie aus den höheren Ausgaben der Verbraucher, die Gäste haben sich etwas gegönnt: Die Bons lagen im Durchschnitt 3,2 Prozent höher als 2010. Zu diesem Ergebnis kommt die Verbrauchermarktforschung der npdgroup Deutschland, Nürnberg, basierend auf dem Panel Crest Online.

Nicht wenige Top-Player sprechen 2011 vom wirtschaftlich erfolgreichsten Jahr der jüngeren Unternehmensgeschichte, oft mit Rekordergebnissen. Generell war das vergangene Jahr trotz zahlreicher Krisen von bester Konsumstimmung geprägt. Großaufträge im Event-Catering waren top Umsatz-Treiber. Zudem gelang im Dezember ein sehr guter Schlussspurt.

Detaillierte Ergebnisse des food service Rankings

Die Mehrerlöse der Top 100 betrugen 2011 insgesamt 544,9 Mio. Euro (2010: 239,7 Mio. Euro). Der größte Umsatzgewinner 2011 (gegenüber 2010) war McDonald’s mit plus 178,0 Mio. Euro. Der Marktführer feierte im vergangenen Jahr in Deutschland und Europa seinen 40. Geburtstag. Es folgen Burger King mit plus 40,0 Mio. Euro (Schätzwert) und LSG mit plus 29,0 Mio. Euro.

Relativ betrachtet führt die Erlösentwicklung die Balzac Coffee Company mit einem Plus von 78,3 Prozent an. Platz zwei belegt Coffee Fellows (plus 62,8 Prozent). Beide Kaffeehaus-Ketten haben 2011 ihr Filialnetz mit Übernahmen erweitert. Auf Platz drei kommt L’Osteria mit plus 50,3 Prozent.

Insgesamt konnten laut food service 85 der im Top 100 Ranking gelisteten Gastro-Unternehmen das vergangene Jahr mit einem Umsatzwachstum abschließen (2010: 71). Nur elf Unternehmen verbuchten Umsatzrückgänge (2010: 22).

Umsatzverteilung der Top 100 nach Segmenten

Die Marktspitze der Top 100 Gastro-Unternehmen setzt sich wie folgt zusammen: 55,9 Prozent zählen zur Kategorie Quickservice, 23,7 Prozent zur Verkehrsgastronomie, 6,3 Prozent sind Fullservice-Restaurants, 5,5 Prozent Freizeiteinrichtungen, 5,0 Prozent gehören zur Handelsgastronomie und 3,6 Prozent zum Bereich Event-Catering. Mehr als drei Viertel aller Erlöse entfallen auf die zwei Kategorien Quickservice und Verkehrsgastronomie. Die größten Umsatzzuwächse erzielte 2011 das Segment Event-Catering (plus 10,0 Prozent), das von Käfer angeführt wird.

Ausblick 2012

Die Erwartungen an das aktuelle Jahr sind geprägt von Konsum- und Unternehmens-Optimismus, aber auch von finanzpolitischen Unsicherheiten. 74 Prozent der im Januar 2012 von food service befragten Unternehmen rechnen mit höheren Umsätzen, 65 Prozent mit höheren Erträgen, 61 Prozent mit steigenden Gästezahlen und 65 Prozent mit weiter wachsenden Durchschnittsbons. Damit wurden bei den Erwartungsdaten durchweg etwas abgeschwächte Werte gemessen als im Januar 2011.

Weitere Informationen finden sich in der food service Nr. 4/2012.

Starkes erstes Halbjahr für Hotels und Restaurants

Die Krise im Gastgewerbe ist überstanden. Wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte, setzten Hotels und Restaurants im ersten Halbjahr 2011 nominal 3,9 Prozent mehr um als im Vorjahreszeitraum. Real schlug ein Plus von 2,8 Prozent zu Buche. „Das Gastgewerbe profitiert vom Konjunkturaufschwung und dem anhaltenden Aufwärtstrend im Deutschlandtourismus“, erklärt Ernst Fischer, Präsident des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA Bundesverband). Die Gastronomie verbuchte die höchsten prozentualen Umsatzzuwächse in einem Halbjahr seit der Wiedervereinigung.

Laut der amtlichen Statistik erhöhte sich der Umsatz bei den Restaurants, Bistros und Kneipen von Januar bis Juni 2011 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um nominal 4,0 Prozent (real 2,6 Prozent). „Die gestiegene Ausgehfreude und das schöne Frühlingswetter haben zu diesem erfreulichen Umsatzplus beigetragen“, sagte Fischer. Allerdings dürfte der regnerische Sommer die gute Stimmung bei vielen Unternehmern trüben. „Vor allem die Ausflugsgastronomie, die Eisdielen und Biergärten mussten immense Umsatzeinbußen hinnehmen“, berichtet Fischer. Die Gastronomen hoffen nun auf warme Spätsommertage und einen goldenen Herbst.

Die Hotellerie befindet sich wie bereits 2010 weiter auf Wachstumskurs. „Die Vielfalt des Reiselandes Deutschland begeistert inländische wie ausländische Gäste“, so Fischer. Von Januar bis Juni 2011 stieg die Zahl der Gästeübernachtungen im Beherbergungsgewerbe im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um fünf Prozent auf 174,2 Millionen. „Besonders erfreulich ist der Anstieg bei den Gästen aus dem Ausland“, sagt der DEHOGA-Präsident. „Hier gab es ein Plus von acht Prozent.“ Die positive Entwicklung schlägt sich im Umsatz nieder. So melden die Hotels, Gasthöfe und Pensionen laut der amtlichen Statistik in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres ein nominales Umsatzplus von 4,8 Prozent (real 4,2 Prozent).

„Für Zuversicht in der Hotellerie sorgte insbesondere auch die Senkung der Mehrwertsteuer für Übernachtungen zum 1. Januar 2010. Die Hoteliers investierten in Millionenhöhe in ihre Häuser und stellten neue Mitarbeiter ein“, macht Fischer deutlich. „Ende 2010 gab es nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit 7.000 mehr sozialversicherungspflichtig Beschäftigte als ein Jahr zuvor.“ Durch die Angleichung der Mehrwertsteuer an die Sätze der europäischen Nachbarn habe sich die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Hotellerie deutlich verbessert. „Die Mehrwertsteuerreduzierung war eine Entscheidung für den Tourismusstandort Deutschland.“

Auch wenn noch nicht alle Risiken, die aus der hohen Staatsverschuldung einiger Länder resultieren, zu kalkulieren sind, geht der DEHOGA Bundesverband weiter davon aus, dass die Gesamtbranche ein nominales Umsatzplus von drei Prozent für das Jahr 2011 erreichen wird.

AHGZ-Ranking: Umsatzstärkste Hotelgesellschaften in Deutschland

Top 50 steigern Nettoumsatz um 13,5 Prozent – Deutlich verbesserte Gewinnsituation – Personalaufbau – höhere Zimmerpreise – positive Prognosen für 2011

Die wirtschaftliche Erholung hat die Hotellerie erfasst: Die 50 umsatzstärksten Hotelgesellschaften auf dem deutschen Markt haben ihren Nettoumsatz um 13,5 Prozent auf insgesamt 6,81 Milliarden Euro gesteigert. Dies geht aus dem exklusiven Ranking in der aktuellen Ausgabe der AHGZ – Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung (Verlagsgruppe Deutscher Fachverlag, Frankfurt am Main) hervor. Berücksichtigt wurden dabei ausschließlich Gesellschaften, die mehr als ein Hotel betreiben.

Erfolgsjahr 2010

97,4 Prozent der Top 50 Hotelgesellschaften haben 2010 ein Umsatzplus erwirtschaftet. Im Vorjahr konnte das nicht mal ein Viertel (24 Prozent) von sich behaupten. Auch die Gewinnsituation hat sich deutlich verbessert. 27,8 Prozent der Hotelbetreiber sprechen von einer „sehr guten“ Gewinnsituation, 2009 urteilten nur fünf Prozent so positiv. Für 61,1 Prozent ist die Gewinnsituation „gut“ (2009: 25 Prozent). Weitere 8,3 Prozent werten ihre Gewinne als „noch zufriedenstellend“ (2009: 35 Prozent). Eine „schwache“ Gewinnsituation melden nur 2,8 Prozent der Befragten (2009: 17,5 Prozent). Und kein einziger Hotelbetreiber stuft seine Gewinnsituation als „schlecht“ ein (2009: 17,5 Prozent).

Dabei profitierten die Hoteliers 2010 gleich von mehreren positiven Entwicklungen: vom kräftigen Wirtschaftsaufschwung gerade in Deutschland, einem steigenden Geschäftsreisevolumen und nicht zuletzt von der Senkung des Mehrwertsteuersatzes auf Hotelübernachtungen zum Jahresbeginn.

In der Folge wurde auch personell aufgestockt: Mehr als die Hälfte der Hotelgesellschaften (52,6 Prozent) haben eingestellt und beschäftigen mehr Mitarbeiter als im Vorjahr (2009: 23,3 Prozent). Nur 5,3 Prozent der Top 50 haben ihre Mitarbeiterzahl verkleinert (2009: 48,8 Prozent).

Die Spitzenreiter

Accor, unangefochtene Nummer 1 unter den Top 50 der umsatzstärksten Hotelgesellschaften, konnte seinen Vorsprung zu den Mitbewerbern weiter ausbauen: 15 Prozent plus meldet Accor Deutschland. Mit 815 Millionen Euro Gesamtumsatz hat Accor den Einbruch des Krisenjahrs 2009 ausgeglichen und auch einen etwas höheren Erlös erwirtschaftet als 2008.

Platz 2 belegt wie im Vorjahr Best Western. Die Kooperation vermeldet für 2010 einen Umsatz von 565,1 Millionen Euro (plus 12,5 Prozent).

Die Abhängigkeit vom Geschäftsreisebereich dürfte mit ein Grund sein für das etwas schwächere Umsatzwachstum bei der Intercontinental Hotels Group. Der Umsatz von 536,5 Millionen Euro bedeutet eine Steigerung um 8,7 Prozent.

Dynamisches Mittelfeld

Insgesamt ist das Ranking von Dynamik geprägt. Einen großen Sprung vorwärts hat beispielsweise B & B gemacht. Der Deutschland-Ableger der französischen Budgetkette ist von Rang 50 auf Rang 38 vorgeprescht. Mit einer Umsatzsteigerung von 60,5 Prozent setzt die Gruppe Maßstäbe (Gesamtumsatz 2010: 39 Millionen Euro). Der Grund: das rasante Wachstum von B & B.

Durchschnittliche Zimmerpreise

Auch die erzielten Durchschnittspreise der Gruppen nimmt das AHGZ-Ranking unter die Lupe. Dieser beläuft sich auf 88,85 Euro (netto) und ist damit 10,8 Prozent höher als 2010. Spitzenreiter ist diesmal Hyatt mit einem durchschnittlichen Zimmerverkaufspreis von 168 Euro. Im Vorjahr hatte Hyatt noch keine Belegungszahlen und Zimmerpreise angegeben. An zweiter Stelle kommt die DSR Hotel Holding (Arosa und Neptun), die für ihre Zimmer im Schnitt 152 Euro verlangte. An dritter Stelle folgt – wie schon im Vorjahr – die Althoff-Hotelgruppe. 139 Euro zahlte der Gast im Durchschnitt für sein Zimmer in einem der Häuser der Gruppe.

Optimistischer Blick in die Zukunft

Mit fast 87 Prozent geht die große Mehrheit der Hotelbetreiber, die ihre Erwartungen für das laufende Jahr offenlegen, von einem Umsatzzuwachs aus. Nur rund 13 Prozent befürchten, dass sie 2011 weniger umsetzen als 2010. Die 30 Hotelgesellschaften, die eine Umsatzprognose für das Gesamtjahr 2011 abgeben, rechnen im Schnitt mit einem Plus von sechs Prozent.

Die Top-Plusmacher im ersten Halbjahr 2011

Die von den Unternehmen genannten Zahlen für das erste Halbjahr 2011 untermauern den Optimismus. Von den 26 Teilnehmern, die ihre Zahlen mit dem entsprechenden Zeitraum in 2010 verglichen haben, melden 25 ein Umsatzplus und nur ein Unternehmen ein Minus. Zu den Top-Plusmachern gehört Motel One mit einem Umsatzplus von 44,2 Prozent. Platz zwei belegt B & B mit 29 Prozent. Upstalsboom schiebt sich mit einem Plus von 23 Prozent auf den dritten Platz vor.

Gourmet Buchmesse Frankfurt

Gourmet Gallery: Starköche am neuen Standort – Internationale Food- & Wine-Verlage in Halle 3.1

Gute Nachrichten für Feinschmecker: Nach dem großen Erfolg der Gourmet Gallery auf der Frankfurter Buchmesse 2009 wird die Fläche des Genuss-Areals in diesem Jahr verdoppelt. Zentral platziert an einem neuen Standort in Halle 3.1 (vorher Halle 5.0) und auf einer Fläche von rund 800 Quadratmetern bietet die Gourmet Gallery ein fein abgestimmtes Programm mit Kochshows, Verkostungen, Buchausstellungen und Verlagspräsentationen. Interessierte Aussteller können sich noch bis 30. Juni anmelden.

„Nach der Premiere im vergangenen Jahr war schnell klar: Die Gourmet Gallery ist ein Publikumsmagnet. Das Areal wurde aber auch von Fachbesuchern sehr gut angenommen, die hier Lizenzgeschäfte anbahnen konnten“, so Maren Ongsiek, die den Auftritt der Koch- und Kulinarikverlage auf dem Areal betreut. „In der Gourmet Gallery werden aktuelle Trends aufgegriffen: In den Veranstaltungen dreht sich alles um Themen wie Ernährung, gesunde Lebensmittel, Ökologie und Nachhaltigkeit, die in der öffentlichen Diskussion eine zunehmend wichtige Rolle spielen.“

Herzstück der Gourmet Gallery ist wieder die voll ausgerüstete Showküche: Hier werden kulinarische Spezialitäten frisch zubereitet, außerdem verraten internationale Starköche ihre besten Tipps & Tricks. Verlage, Sommeliers und Meisterköche können die Küche für eigene Veranstaltungen und Degustationen mieten. Promiköche Lea Linster und Heiko Antoniewicz haben sich bereits angekündigt.

Die Feinschmecker unter den Büchermenschen kommen im Restaurant „Trilogie“ im Foyer der Halle 3.1 auf ihre Kosten: Bereits zum dritten Mal bittet der Tre Torri Verlag (Wiesbaden) hier zu Tisch.

Wachsende Umsätze im Kochbuchsegment
Ob Johann Lafer oder Horst Lichter, ob Cornelia Poletto oder Alfons Schuhbeck: Kochshows mit prominenten Starköchen haben im Fernsehen Hochkonjunktur – und sorgen für wachsende Umsätze im Kochbuchsegment. Laut einer Berechnung von Media Control GfK International im Auftrag des Fachmagazins Börsenblatt für den Deutschen Buchhandel erwirtschafteten die drei Vertriebswege Sortimentsbuchhandel, E-Commerce und Warenhäuser im vergangenen Jahr ein Umsatzplus von 2,8 Prozent mit Kochbüchern und Schlankheitsratgebern in Deutschland.
Innerhalb der Warengruppe Essen und Trinken haben Themenkochbücher mit 25,4 Prozent den größten Marktanteil, gefolgt vom Themenbereich Länderküchen (18 Prozent). Platz drei belegen Kochbücher zur gesunden und schlanken Küche mit einem Marktanteil von 10,2 Prozent.

Die britische Buchbranche verzeichnete 2009 laut einem Bericht des Magazins The Bookseller ein Umsatzminus von 6,2 Prozent.
Zurückzuführen ist dieser Rückgang auf die britischen Starköche Jamie Olivier und Delia Smith, deren Umsatz mit Kochbüchern im Vergleich zu 2008 um ein Drittel gesunken ist. Wird diese Zahl nicht berücksichtigt, so lässt sich ein Umsatzplus von 2,6 Prozent im Vergleich zu 2008 errechnen. Insgesamt gaben die Briten 2009 rund 73,8 Millionen Pfund (2008: 78,5 Millionen Pfund) für Kochbücher aus.

Partner bei der Gourmet Gallery sind u.a. „die Eintagsküche“ in Frankfurt und die Communications- und Projektagentur GmbH CPA! in Wiesbaden.

Die Gourmet Gallery finden Sie im Internet unter

www.buchmesse.de/gourmet-gallery

Deutscher Weinmarkt

Deutscher Weinmarkt

Der Absatz deutscher Weine sank im ersten Halbjahr 2009 um 2,8 Prozent gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum. Mit einem Umsatzplus von 2,1 Prozent gewannen die deutschen Erzeuger jedoch überdurchschnittlich. Dies teilte das Deutsche Weininstitut auf der Basis der neuesten Daten der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) mit.

Der Weinabsatz aller in Deutschland verkauften Weine ist im gleichen Zeitraum im Lebensmitteleinzelhandel (inklusive Discount) um 2 Prozent gesunken. Der Umsatz jedoch stieg um 0,6 Prozent.

Spanische und französische Weine legen zu
Weitere Gewinner des ersten Halbjahres waren spanische und französische Weine, die sowohl im Absatz als auch im Umsatz zulegen konnten. Mit einem Minus von 7,9 Prozent in der Menge sowie 7,3 Prozent im Wert mussten die Weine der Neuen Welt in den ersten sechs Monaten des Jahres 2009 im deutschen Weinmarkt die stärksten Verluste hinnehmen.

Vom Absatzrückgang besonders betroffen waren Rot- und Roséweine mit einem Minus von 2,7 bzw. 2,9 Prozent. Die Einbußen bei Weißweine fielen dagegen mit einem Minus von 0,7 Prozent vergleichsweise moderat aus.

Marktanteil deutscher Weine mengenmäßig zurückgegangen
Betrachtet man nicht nur den Lebensmitteleinzelhandel und Discount sondern berücksichtigt zusätzlich auch noch den Weineinkauf bei Winzern, Genossenschaften sowie im spezialisierten Fachhandel, so ergibt sich für deutsche Weine im ersten Halbjahr ein mengenmäßiger Marktanteil von 47,6 Prozent, was einem Rückgang von 3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Umsatzbezogen ging der Marktanteil um 2 Prozent auf 53,4 Prozent zurück.

Veränderungen bei Einkaufsstätten
Nach Einkaufsstätten differenziert zeigt sich, dass der Direktbezug von Wein über Winzer und Winzergenossenschaften mengenmäßig zwar um 5,1 Prozent abnahm, insgesamt in diesem Bereich jedoch ein Umsatzplus von 0,7 Prozent erzielt werden konnte. Der Fachhandel musste dagegen im ersten Halbjahr sowohl 7,9 Prozent Absatz- als auch 3,9 Prozent Umsatzeinbußen hinnehmen.

Die Gewinner waren erneut die Discounter, die ihre Position als Haupteinkaufsstätten für Wein weiter ausbauen konnten und mit 48,2 Prozent fast die Hälfte des Weinabsatzes im ersten Halbjahr unter sich ausmachten.

Die Türkei liegt im Trend

Die Türkei liegt im Trend. Nach einem sehr guten Vorjahr freut sich die Hamburger Reiseveranstaltergruppe ÖGER GROUP über ein erneutes Plus von 8 Prozent beim Umsatz und 7 Prozent bei den Teilnehmern im Vorjpahresvergleich.

Gründe für das positive Abschneiden der ÖGER-Gruppe sind das sehr umfangreiche, flexible und diversifizierte Türkeiprogramm und das hervorragende Preisleistungsverhältnis. In diesem Jahr wurden gerade für die Sommermonate die zahlreichen Frühbucherangebote sehr gut gebucht. Auch kurzfristig sind noch Kapazitäten im Markt, allerdings wird ÖGER, wie auch in den Vorjahren, auf eine reine Vermarktung über den Preis verzichten. Wegen der großen Nachfrage nach Türkeireisen werden die Katalogpreise auch im späteren Saisonverlauf gehalten. Die ÖGER-Gruppe wird in jedem Fall an das erfolgreiche Geschäftsjahr 2006/07 anknüpfen. Vural Öger, Geschäftsführender Gesellschafter der ÖGER GROUP zum aktuellen Geschäftsverlauf: „Wir freuen uns über ein gutes und stabiles Türkeijahr, in dem wir unsere sehr guten Vorjahreszahlen, wir erzielten immerhin ein Umsatzplus von 16 Prozent, noch einmal werden steigern können. Für uns zahlt sich unser Türkei-Engagement auch in Krisenzeiten in diesem Jahr besonders aus: Wichtige Hotelpartner halten uns zu fairen Einkaufskonditionen die Treue, auch wenn die Nachfrage aus anderen Quellmärkten anzieht. Derzeit rechne ich über das komplette Geschäftsjahr mit einem Umsatzplus von 5-8 Prozent“.

Ausblick: Winterprogramm 2008/09
Der Hamburger Veranstalter ÖGER TOURS startet eine Qualitätsoffensive im Land der Pharaonen. Das neue Ägyptenprogramm des Veranstalters bietet hochwertige Hotels und Nilkreuzfahrten zu sehr attraktiven Preisen. Denn ÖGER gibt die sehr guten Einkaufskonditionen zu einem Großteil an seine Kunden weiter.

Vural Öger benennt seine Gründe für den Wiedereinstieg in Ägypten: „Ich kenne das Land und die touristischen Gegebenheiten vor Ort schon sehr lange. Die Ägypter haben in den vergangenen Jahren sehr viel geleistet, in die Infrastruktur investiert und ein echtes Qualitätsprodukt geschaffen. Deswegen haben wir uns dazu entschlossen, ein neues Ägypten-Programm aufzulegen. Und ich kann sagen, es ist das beste, das wir je hatten und das zu sehr attraktiven Preisen. Ich bin mir sicher, dass unsere Vertriebspartner und Kunden das ebenso sehen werden.“

Neben Ägypten liegen die weiteren Programmschwerpunkte in der Türkei und den Fernstreckendestinationen. Die Wintersaison in der Türkei bietet nach wie vor große Chancen. Milde Temperaturen im Spätherbst, Winter und Frühjahr sind die besten Voraussetzungen für Sport- und Wellnessreisen. Die jüngste Hotellerie im Mittelmeerraum – die türkischen Hotels sind im Durchschnitt gerade mal drei Jahre alt – garantiert auch im Winter eine hervorragende Hotelqualität, zumal sich viele Häuser auf die Themen Wellness und Aktivreisen spezialisiert haben. Daher setzt ÖGER auf das Thema Vielfalt im Winter: Das umfangreichste Türkeiprogramm auf dem deutschen Reisemarkt wurde vor allem in den Bereichen Langzeiturlaub, Golf und Wellness ausgebaut.

Wieder einmal Pionierarbeit hat der Hamburger Veranstalter im türkischen Laufsport geleistet. Innerhalb von drei Jahren hat ÖGER den „Runtalya“, den Antalya-Marathon, als zweitgrößte Laufveranstaltung in der Türkei etabliert. Der vierte Runtalya findet am 8. März 2009 statt. Neben den klassischen Laufpaketen hat ÖGER ein Laufseminar mit anschließender Teilnahme am Runtalya sowie eine Laufrundreise neu in das Programm aufgenommen.

Trotz sehr guter Nachfrage für das Reiseland Türkei konnten die Reisepreise für den Winter stabil gehalten werden.
Frühbucher dürfen sich auf den „Super First Minute Rabatt“ in vielen Häusern freuen, der teilweise sogar bis zum 31.10.08 gewährt wird. ÖGER-Kunden können für eine Woche pro Person bis zu 145,- Euro sparen (im Rixos Premium in Belek).

Ein wichtiges Trendziel ist die Metropole Istanpbul, für die ÖGER TORS wieder einen eigenen Katalog herausgibt. Für die Bosporusmetropole verzeichnet ÖGER derzeit ein Plus von 12 Prozent bei den Teilnehmern. Das Istanbul-Programm wird in diesem Jahr um acht jüngst eröffnete Hotels ergänzt, u. a. befinden sich jetzt das HIP-Hotel Lush und das Four Seasons Bosporus im ÖGER-Katalog.

In der Fernstrecke konnte ÖGER im vergangenen Jahr Destinationen wie Mauritius erfolgreich im Programm etablieren, so dass der Veranstalter im Winter 2008/09 mit einem sehr umfangreichen Fernstrecken-Programm aufwarten kann: acht Ziele, darunter Kuba, die Dominkanische Republik, Mexiko, Kenia, Thailand und Mauritius, werden zu sehr guten Konditionen angeboten. Ausgebaut wurden das Karibik- und das Thailand-Programm, das u. a. um die Insel Koh Phangan erweitert wurde. ÖGER konnte die Preise für die Fernstreckendestinationen stabil halten. Der teurere Flugpreis konnte durch zum Teil erheblich günstigere Wechselkurse ausgeglichen werden.