Gordon Leung

Die Acht ist Glückszahl im chinesischen Kulturkreis. Spricht man die Zahl im kantonesischen Dialekt aus, klingt sie wie das hochchinesische Wort für Reichtum. Für Festtage und besondere Ereignisse wählen Chinesen deshalb gern ein Datum mit einer Acht. Autokennzeichen mit vielen Achten werden zu Höchstpreisen versteigert, für Handynummern Unsummen bezahlt. Auch in der chinesischen Küche ist die Zahl omnipräsent – so gibt es acht Regionalküchen, die perfekte Tafel besteht aus acht Personen und auch die berühmten „Acht Schätze“ – Gerichte mit acht verschiedenen Zutaten – zeugen vom Stellenwert der Zahl. Gordon Leung, neuer Chefkoch des kantonesischen Restaurants Spring Moon im Peninsula Hong Kong, widmet dem Brauch ein eigenes Gericht. Seine „Eight Treasures Duck“ vereint authentische Tradition mit handwerklicher Perfektion.

Als einer der wohl versiertesten kantonesischen Köche Hongkongs, blickt Spring Moons neuer Küchenchef auf fast 30 Jahre Erfahrung zurück. 21 davon bekleidete er als Head Chef des Michelin-Stern-gekrönten Fook Lam Moon in Hongkong und verfügt seither über ein fast enzyklopädisches Wissen chinesischer Kochtechniken und ursprünglicher Zutaten. Authentizität, Frische und der natürliche Geschmack einer jeden Zutat haben oberste Priorität für Gordon Leung. In seiner „Eight Treasures Duck“ verbindet sich diese Philosophie zu einem wahren Geschmackserlebnis. Aufgrund der Komplexität der Zubereitung servieren nur noch wenige Restaurants diese Variante der berühmten Peking-Ente.

Hinter den „Acht Schätzen“ verbergen sich Pilze, Haselnüsse, gesalzener Schinken, Lotussamen, Salzeier, mageres Schweinefleisch, Lilienknollen und Gerste. Jede der Zutaten wird einzeln zubereitet, während die Ente in Abalonesauce sanft gart und das Fleisch den vollen Geschmack der Sauce aufnimmt. Laut Chef Leung birgt vor allem das Garen der Ente große Herausforderungen. Zart soll das Fleisch sein aber gleichzeitig nicht zerfallen. Zudem müssen die Aromen der einzelnen Komponenten perfekt aufeinander abgestimmt sein – keine der „Acht Kostbarkeiten“ darf eine andere dominieren.

Den perfekten Rahmen für Leungs exquisite Speisen, hierzu zählt auch sein Rührei mit gehackten Schrimps, Krabbenfleisch und Sprossen, bildet das Interieur im Shanghai-Stil des Spring Moon. Dunkle Eichentäfelung, sandgestrahltes Glas in Orange- und Gelbtönen und Art-déco-Elemente versetzen den Gast in die Goldenen 20er Jahre Shanghais. Traditionelle Details wie die Tee-Bar, Ventilatoren und geschmackvolles chinesisches Porzellan lassen kantonesisches Essen und Trinken zu einem sinnlichen Erlebnis werden.

www.peninsula.com

Große Ausstellung zu den Schätzen der Weltkulturen in Abu Dhabi

Das Kunst- und Kulturzentrum Manarat Al Saadiyat zeigt in Zusammenarbeit mit dem British Museum vom 17. April bis 17. Juli die Ausstellung „Treasures of the World’s Cultures“ – Schätze der Kulturen der Welt mit Leihgaben aus dem Al Ain National Museum und dem Sharjah Archeology Museum. Die einmaligen Ausstellungsstücke erzählen die Geschichte der Menschheit der letzten zwei Millionen Jahre.

Kunstwerke aus der Islamischen Tradition, Werkzeuge der Steinzeit aus dem östlichen Afrika und Meisterwerke aus der europäischen Renaissance – der Begriff „Schatz“ wird in der Ausstellung bewusst vielfältig interpretiert. Auch „verlorene Schätze“ sowie moderne Kunstwerke aus aller Welt werden gezeigt und somit der Bogen von historischer zu moderner Kultur gespannt.

Die Ausstellung beginnt mit der Entwicklung der Menschheit in Afrika, als Überleben, Erfolg, Status und Beziehungen der Menschen erstmals von materiellen Gegenständen abhingen. Verschiedenste Objekte bekamen neue Bedeutungen außerhalb ihrer ursprünglichen Verwendung, und die Schönheit der Gegenstände erlangte neuen Stellenwert.

Die Bedeutung der materiellen Kultur können Besucher in den Galerien entdecken, die sie auf eine Reise durch den Mittleren Osten, Europa, Asien, Ozeanien und Amerika mitnehmen. Die Ausstellung endet mit Ausstellungsstücken aus der modernen Welt.

Manarat Al Saadiyat, was „der Ort der Erleuchtung“ bedeutet, ist ein neu errichtetes 15.400 Quadratmeter großes Kunst- und Kulturzentrum auf der Abu Dhabi vorgelagerten Insel Saadiyat Island. Die neue Ausstellung hat dort täglich von 10 bis 20 Uhr geöffnet, der Eintritt ist kostenlos.

Weitere Einzelheiten über das kulturelle Angebot Abu Dhabis finden Interessierte unter www.artsabudhabi.ae Allgemeine Informationen über Abu Dhabi unter www.visitabudhabi.ae

Neue deutschsprachige Touren durch Harlem in New York City

Duke Ellington Harlem, das Zentrum der afroamerikanischen Kultur, wird jetzt neu entdeckt. Damals waren hier mit Duke Ellington (1899 – 1974) und Ella Fitzgerald (1917 – 1996) die Stars des Jazz zu Hause. Heute, nachdem die Einheimischen das kulturelle Leben in Harlem wieder auferstehen lassen, sorgen mittlerweile auch die Touristen für eine Renaissance des nördlichen Manhattans. So hat der Stadtrundfahrten-Veranstalter City Sights NY die Uptown Treasures & Harlem Tour ausgebaut und bietet diese sogar ab April auf Deutsch an.

Ella Fitzgerald Der blaue Doppeldecker-Bus fährt durch Central Harlem, hält am Big Apple Jazz Center, am Harlem Market und natürlich am berühmten Apollo Theater. Hier feierte Ella Fitzgerald am 17. November 1934 ihr Bühnendebüt, und auch der erst kürzliche verstorbene Soul- und Funk-Sänger James Brown begann bei der Amateur Night im Apollo Theater seine Karriere.
Die Fahrgäste können nach dem „Hop on, hop off“-Prinzip an jeder Haltestelle aus- und später wieder in den nächsten Bus einsteigen, um die Gegenden auf eigene Faust näher zu erkunden. Die Uptown Treasures & Harlem Tour beginnt jede halbe Stunde und kostet umgerechnet 40 Euro für Erwachsene sowie 31 Euro für Kinder zwischen fünf und elf Jahren.

Apollo Theatre An der Haltestelle Apollo Theater bietet City Sights NY ab sofort dreimal täglich um 11.30, 13 und 14.30 Uhr auch geführte Spaziergänge an. Der Historic Harlem and All that Jazz-Rundgang dauert rund eineinhalb Stunden, kostet knapp 15 Euro zusätzlich und beinhaltet die Besichtigung des Harlem Walk of Fame, des Schomburg Center For Research in Black Culture und des historischen Apollo Theaters.

Gut zu wissen: Der Harlem Market ist ein Open-Air-Markt mit traditionellen afrikanischen Produkten, Kunstgegenständen und Bekleidung.( Quelle:newyork.de)

Zu Gast in Ella Fitzgeralds und Duke Ellingtons Nachbarschaft

Harlem, das Zentrum der afroamerikanischen Kultur, wird neu entdeckt. Damals waren dort mit Duke Ellington und Ella Fitzgerald die Stars des Jazz zu Hause. Heute, nachdem die Einheimischen das kulturelle Leben in Harlem wieder auferstehen lassen, sorgen mittlerweile auch die Touristen für eine Renaissance des nördlichen Manhattans. So hat der Stadtrundfahrten-Veranstalter City Sights NY die Uptown Treasures & Harlem Tour ausgebaut und bietet diese sogar ab April auf Deutsch an.

Der blaue Doppeldecker-Bus fährt durch Central Harlem, hält am berühmten Apollo Theater, am Big Apple Jazz Center sowie am Harlem Market. Die Fahrgäste können nach dem Hop on, hop off-Prinzip an jeder Haltestelle aus- und später wieder in den nächsten Bus einsteigen, um die Gegenden auf eigene Faust näher zu erkunden. Die Uptown Treasures & Harlem Tour beginnt jede halbe Stunde und kostet umgerechnet 40 Euro für Erwachsene sowie 31 Euro für Kinder zwischen fünf und elf Jahren.

An der Haltestelle Apollo Theater bietet City Sights NY ab sofort dreimal täglich um 11.30, 13 und 14.30 Uhr auch geführte Spaziergänge an. Der Historic Harlem and All that Jazz-Rundgang dauert rund eineinhalb Stunden, kostet knapp 15 Euro zusätzlich und beinhaltet die Besichtigung des Harlem Walk of Fame, des Schomburg Center For Research in Black Culture und des historischen Apollo Theaters.

Weitere Einzelheiten zu den Harlem-Touren und Tickets gibt es unter www.citysightsny.com
Mehr Infos zu Harlem unter www.harlemdiscover.com