Premium-Hirschfleisch aus den Weiten Neuseelands

Neuseeland ist der weltweit größte Exporteur von Hirschfleisch, und in Deutschland ist die Nachfrage nach dem Premium-Rotwild von den Inseln im Südpazifik besonders groß. Die Tiere grasen auf weiten Grünflächen, trinken reines Wasser und atmen die klare Luft der neuseeländischen Natur. Ihr Fleisch zeichnet sich durch charakteristisch milden Geschmack und geringen Fett- und Cholesteringehalt aus. Aufgrund seiner ausgezeichneten Qualität und der ganzjährigen Verfügbarkeit bietet neuseeländisches Hirschfleisch vielseitige Einsatzmöglichkeiten in der Küche.

Aufzucht auf großzügigen Weiden, konstant hohe Qualität und charakteristisch feiner Geschmack – das sind nur einige der Attribute, die neuseeländisches Hirschfleisch zum Premium-Produkt machen. Die Tiere wachsen meist auf der grünen, dem Alpenland ähnelnden Südinsel Neuseelands auf. Sie ernähren sich von Gräsern und Blättern und trinken reines Wasser – Zusatz- oder Aufbaunahrung sind für neuseeländische Hirschfarmer tabu. Die Tatsache, dass die Tiere nicht gejagt und männliche Exemplare in der testosteronreichen Brunftzeit – die in Deutschland übrigens als Jagdzeit gilt – in Ruhe gelassen werden, garantiert milde, konstant hohe Fleischqualität. Seine charakteristische Zartheit erhält das Fleisch nicht nur durch die außerordentlich gute Pflege der Hirschfarmer, sondern auch, weil Tiere im Alter zwischen 12 und 18 Monaten verarbeitet werden.

Die neuseeländische Hirschfleischindustrie arbeitet nach höchsten Hygienevorschriften und, obwohl auf der anderen Seite der Erde gelegen, streng nach EU-Norm. Jede Stufe des Produktionsprozesses von der Farm bis zum Transport unterliegt strikten Kontrollen, und der Inselstaat im Südpazifik blieb von Tierseuchen wie BSE oder Maul- und Klauenseuche bisher vollkommen verschont. Auch der Transport in die Importländer erfolgt nach ökologischen Prinzipien: Küchenfertig in Zuschnitte wie Filet, Roastbeef, Ober- und Unterschale, Hüfte oder Nuss zerteilt, vakuumverpackt und gekühlt oder schockgefrostet wird das Fleisch CO²-arm per Schiff exportiert.

Ursprünglich zum Jagdvergnügen britischer Einwanderer eingeführt, entwickelte sich das Rotwild in den 1970er Jahren zum gefragten Exportgut für Europa, Asien und die USA; heute kommen in Neuseeland auf gut vier Millionen Einwohner fast eine Million Hirsche. Der bekannte neuseeländische Koch Graham Brown schwärmt: „Hirschfleisch aus Neuseeland ist ein wunderbar leichtes und vielfältiges Produkt. Es ist so zart und fein, dass ich es für viele Gerichte nehme, für die man normalerweise Thunfisch verwendet.“ Neuseeländisches Rotwild enthält reichlich Eisen, aber kaum Kalorien, Fett oder Cholesterin, was das Fleisch nicht nur zur idealen Wahl für Gesundheitsbewusste, sondern auch zur echten Alternative zu Kalb, Geflügel und Rind macht.

Aufgrund seines feinen Geschmacks und der ganzjährigen Verfügbarkeit ist neuseeländisches Hirschfleisch perfekt für die Verwendung in der leichten, modernen Küche und kann mit vielen verschiedenen Aromen und Gewürzen kombiniert werden. So eignet es sich in der warmen Jahreszeit hervorragend als anspruchsvolles BBQ, ist ideale Grundlage für asiatische Gerichte von Tataki bis zur neoasiatischen Küche und kann auch traditionell – modern inspiriert – eingesetzt werden.

Weitere Informationen:
www.neuseelandhirsch.de

Spargel aus der Region

Die ersten Spargelstangen reckten bereits vor vier Wochen ihre Köpfe ans Licht. Ab sofort bis Ende Juni ist nun reguläre Erntezeit für das leckere und beliebte Gemüse: „Spargel zergeht umso mehr auf der Zunge, je frischer er ist“, rät die Verbraucherzentrale NRW zum Griff nach frisch geernteter Ware aus der Region. Rund 450 Betriebe bauen das delikate und leicht zuzubereitende Gemüse in Nordrhein-Westfalen – dem zweitgrößten Anbaugebiet in Deutschland – an. Der größte Teil der Fläche wird mit Einsatz von Folien oder Minitunneln kultiviert.

Nur ein geringer Teil der schlanken Stange wächst im beheizten Gewächshaus. Feinschmecker geben meist in der Freilandsaison den erntefrischen Erzeugnissen aus der Region den Vorzug vor ausländischer Ware, die einen langen Transport hinter sich hat, an Frische verliert und auch das Klima entsprechend belastet. Zu Saisonbeginn müssen Liebhaber bis zu 10 Euro für ein Kilo berappen. In den nächsten Wochen purzeln die Preise auf bis zu 3,50 Euro pro Kilogramm. Folgende Tipps sorgen für leckeren Genuss…

Alexander Sundqvist

Während der IMEX-Messe vom 22. bis 24. Mai 2012 in Frankfurt können Besucher auf dem Schweden-Stand in Halle 8, Stand F200, die ganze Vielfalt der schwedischen Meetingbranche entdecken. Schweden ist ein Land, in dem die Meeting- und Veranstaltungstradition tief verwurzelt ist und das von den Sandstränden im Süden bis zur faszinierenden Bergwelt im Norden unzählige interessante und außergewöhnliche Locations zu bieten hat.

Entsprechend groß ist auch die Anzahl der in Frankfurt vertretenen Anbieter am Schweden-Stand: Knapp 30 Unternehmen aus den Bereichen Hotel, Transport, Incentives und Destination werden die Vielfalt der schwedischen Meetingkultur präsentieren. Stellvertretend für die mittlerweile international renommierte schwedische Gourmetküche wird der Koch Alexander Sundqvist Delikatessen aus der Wildnis der Region Swedish Lapland darbieten, beispielsweise geräuchertes Rentierfleisch und Gravad Lachs.

www.visitsweden.com

Authentische, kulinarische Erlebnisse in Malmö

Meet the locals. Bei ihrer nächsten Reise nach Malmö haben Urlauber nun die einmalige Gelegenheit, die schwedische Kultur hautnah zu erleben. Möglich macht dies „A Slice of Swedish Hospitality“ – ein Netzwerk aus Malmöer Einwohnern, die Besucher zu einem Abendessen bei sich zu Hause willkommen heißen. Die Gastgeberfamilien lassen die Gäste an ihrem Alltagsleben teilhaben und verraten ihnen die besten Insider-Tipps für Malmö. Und wer weiß – vielleicht lernen sie hier sogar Freunde für’s Leben kennen ( http://www.malmotown.com/en/press/articles/experience-swedish-hospitality-meet-the-malmo-locals-for-supper ).

Und mit Sicherheit können die Gastgeber auch Tipps dazu geben, wie die Besucher ihren Aufenthalt in Mälmö möglichst umweltfreundlich und nachhaltig gestalten können. Denn Malmö hat sich in den vergangenen Jahren zunehmend zu einer grünen Stadt entwickelt. Ziel der südschwedischen Metropole ist es, eine der weltweit führenden Klimastädte zu werden – sowohl in Sachen Transport und Energie als auch Stadtplanung und Konsum.
Direkt neben dem Wolkenkratzer Turning Torso gibt es nun beispielsweise den ersten Bio-Supermarkt der Stadt mit einer breiten Palette an Bio-Produkten – angefangen bei Gemüse und Obst über Fisch und Fleisch bis hin zu Tiefkühlkost, Knabberzeug und Süßigkeiten.

Als besonderen Service werden hier auch Leihfahrräder für den Transport der eingekauften Waren angeboten. Zum Supermarkt Green Matmarknad gehört darüber hinaus auch ein Restaurant und Café, in dem täglich zwischen 7 und 22 Uhr Speisen auf Basis von Bio-Rohwaren angeboten werden.

Weitere Infos: http://greenmatmarknad.se/about-green-matmarknad & www.skane.com

Tipps zum Festtagsessen

Besser weihnachten mit nachhaltigem Genuss

Gänsebraten, Knödel, Bratäpfel und Plätzchen satt: An Weihnachten kommt in den meisten Familien etwas Besonderes auf den Tisch. „Doch vielen Leckermäulern ist nicht klar, wo die Lebensmittel herkommen und unter welchen Bedingungen sie produziert wurden“, erklärt die Verbrau­cherzentrale NRW. Manchen Feinschmeckern würde der Bissen im Hals stecken bleiben, wenn sie wüssten, welche Torturen viele Gänse erdul­den müssen, bevor sie zu Weihnachten auf dem Teller landen.

Deshalb empfiehlt die Verbraucherzentrale NRW, schon die Einkaufsplanung auf biologische, regionale und fair produzierte Lebensmitteln zu lenken. Zum festlichen Menü und zur erlesenen Weihnachtsbäckerei steuern die Verbraucherschützer die nötigen Hinweise bei, die dabei helfen, dass der Festschmaus zu einem nachhaltigen Genuss ohne Reue wird:

Weihnachtsgans aus artgerechter Haltung: In Deutschland wer­den Gänse überwiegend im Freien auf Weiden gehalten. Bei reich­lich Bewegung und Auslauf fühlen sich die Tiere wohl und ihr Fleisch schmeckt sehr aromatisch. Gänsefleisch in dieser Qualität wird bei Direktvermarktern in Hofläden, auf Wochenmärkten und in einigen Metzgereien verkauft.
Allerdings ist das heimische Gänseangebot knapp bemessen: Nur etwa jede siebte bis achte Gans im Handel stammt aus heimischer Erzeugung. Deutlich größer ist das Angebot an Importwaren, die meist tiefgefroren überwiegend aus Polen und Ungarn angeboten werden. In Ungarn stopft man einen hohen Anteil an Gänsen und Enten unter großer Qual mit Futter, damit deren Leber verfettet und zu einer „delikaten“ Leberpastete verarbeitet werden kann. Darüber hinaus rupft man in Ungarn und Polen Gän­sen mehrmals während ihres kurzen Daseins die Federn, um Dau­nen zu gewinnen. Diese Torturen müssen beim Verkauf nicht ange­geben werden. Immer öfter weisen Hersteller für ein besseres Image freiwillig darauf hin, wenn sie ihre Gänse ohne „Stopfmast“ und „Lebendrupf“ großgezogen haben. Angaben zu der Haltungsform finden Kunden hingegen selten. Werden bei einer Freilandhaltung Gänse gestopft, muss die spezielle „Fettlebererzeugung“ auf dem Etikett angegeben werden.

Wer im Handel keine heimische Gans bekommt, sollte beim Kauf von Tiefkühl-Gänsefleisch darauf achten, dass Stopfmast und Lebendrupf explizit ausgeschlossen wurden.

Obst und Gemüse aus der Region und/oder in Bio-Qualität:
Ob Kürbis, Schwarzwurzeln, Feldsalat, Äpfel oder Birnen – eine reichhaltige Palette an heimischem Wintergemüse und -obst sorgt für Abwechslung auf dem Speiseplan. Direktvermarkter und Land­wirte bieten häufig Waren aus eigenem Anbau an und zwar zur passenden Erntezeit. Prinzessböhnchen aus Kenia etwa finden nur per Flugzeug den Weg zum hiesigen Gemüsestand. Der Transport durch die Luft verursacht je Tonne Lebensmittel und Kilometer bis zu 220-mal mehr Treibhausgase als der Hochseeschiff-Transport und bis zu 15-mal mehr als Transporte per Lkw. Produkte aus dem Gewächshaus schädigen die Umwelt bis zu 30-mal mehr mit schädlichem Kohlendioxid als Freilandgemüse. Wer sich zudem für Kartoffeln, Karotten und Co. aus ökologisch kontrolliertem Anbau entscheidet, schont das Klima, denn diese verursachen etwa 15 bis 20 Prozent weniger Treibhausgase als konventionell angebaute Lebensmittel. Grund ist der Verzicht auf chemisch-synthetische Düngemittel und Pestizide, die sehr energieaufwändig produziert werden.

Fair gehandelte Süßigkeiten und Getränke: Wenn fair gehandel­ter Kaffee, Säfte, Mangos oder Schokolade den Speiseplan berei­chern, erhalten die Produzenten aus Afrika, Asien oder Südamerika garantierte, existenzsichernde Mindestpreise für ihre Produkte. Außerdem werden diese Produkte ohne Kinderarbeit hergestellt.
Ein Großteil der Fairtrade-Produkte trägt zusätzlich das Biosiegel. Für den Weihnachtsteller gibt es viele leckere Schokoladensorten, Trockenobst, Nüsse und andere Köstlichkeiten. In der privaten Weihnachtsbäckerei sollten ausschließlich ökologische und fair gehandelte Zutaten – also Zucker, Butter, Mehl, Nüsse, Gewürze, Schokolade und Zitronen verwendet werden. Viele fair gehandelte Produkte machen sich zudem gut in einem liebevoll ausgesuchten Präsentkorb.

Tipps und Rezeptideen zu einem Festschmaus mit gutem Gewissen und Informationen zu weiteren Themen gibt es im Rahmen der Kampagne „Besser weihnachten“ bei der Umweltberatung der Verbraucherzentrale NRW oder im Internet unter www.vz-nrw.de/besser-weihnachten . Die Kampagne mit vielen Tipps und Aktionen rund um nachhaltiges Einkau­fen und Schenken in der Weihnachtszeit wird unterstützt vom NRW-Verbraucherministerium.
50a/2011

Erdbeeren

Erdbeeren gehören nach wie vor zu den beliebtesten Früchten der Deutschen, und jetzt ist wieder Hochsaison. Die Zeitschrift Daheim in Deutschland gibt in ihrer Juni/Juli-Ausgabe hilfreiche Tipps, was man beim Einkaufen von Erdbeeren beachten sollte, wie sie am besten geputzt und gelagert werden und was man daraus machen kann, zum Beispiel leckere Marmelade. Übrigens schmecken Erdbeeren nicht nur gut, sondern sie sind auch gesund. Denn sie haben einen hohen Vitamin-C-Gehalt von 65 mg pro 100 Gramm und verfügen zudem über viel Calcium, Kalium, Phosphor und Eisen.

Wer derzeit auf Märkten und im Handel nach Erdbeeren schaut, hat in der Regel eine große Auswahl. Äußerst beliebt und bekannt sind die Sorten „Elsanta“ und „Senga Sengana“, weil sie große und aromatische Früchte haben. Eine beliebte Sorte mit aromatischem Beigeschmack ist die „Mieze Schindler“, die sich sehr gut zum eigenen Anbau eignet, weil ihre Früchte sehr weich sind und sonst beim Transport leicht beschädigt werden können. Hingegen ist die „Polka“ eine ehr anspruchslose Sorte und somit auch zur Anpflanzung in ton- und lehmhaltigen Böden geeignet.

Beim Einkauf selbst sollten wenn möglich Erdbeeren aus deutschen Anbaugebieten ausgewählt werden, da Erdbeeren aus dem Ausland meist einen höheren Anteil von Pflanzenschutzmittelrückständen aufweisen und für den Transport zusätzlich behandelt wurden.

Wer die Qual der Wahl hat und sich zwischen unterschiedlichen Angeboten kaum entscheiden kann, der erfährt in der neuen Ausgabe von Daheim in Deutschland die wichtigsten Kriterien: Die Erdbeeren sollten beim Kauf ein festes Fruchtfleisch aufweisen und keine Druckstellen haben, die Farbe der Frucht sollte einheitlich leuchtend rot sein. Sobald die Früchte tiefdunkelrot sind und matt erscheinen, sind sie überreif. Gute Erdbeeren zeichnen sich auch durch einen aromatischen Duft, saftig grüne Kelchblätter und einen Stiel aus. Wer im Supermarkt bereits verpackte Erdbeeren kaufen will, sollte die Schale zuvor auch von unten betrachten, ob womöglich einige der Früchte bereits schimmeln.

Auch fürs Putzen gibt es in der neuen Ausgabe von Daheim in Deutschland nützliche Tipps. So ist es ratsam, Erdbeeren aus konventioneller Landwirtschaft mit warmem Wasser zu waschen. Das hilft, um die Früchte von Fungiziden und Pestiziden zu befreien. Überhaupt gilt die Grundregel: Da Erdbeeren sehr empfindlich sind, sollte man sie nicht unter fließendem, sondern stehendem Wasser waschen und danach den Blütenansatz mit einem spitzen Küchenmesser entfernen, damit die Erdbeeren nicht verwässern.

Wer die Erdbeeren erst später verzehren will, sollte sie ungewaschen und zugedeckt im Kühlschrank lagern – allerdings nicht länger als zwei Tage und verteilt in einem flachen Gefäß, weil die Früchte sehr druckempfindlich sind. Erdbeeren lassen sich auch einfrieren. Der Geschmack ist zwar nach dem Auftauen noch gut, aber optisch sind Erdbeeren dann aber nicht mehr ansprechend und daher eher für Marmelade oder Kompott geeignet. Leckere Tipps zum Einkochen von Marmelade gibt es auf der Website www.daheim-in-deutschland.de

Erdbeeren machen Horst Lichter Sorgen

Rund zwei Monate vor Beginn der hiesigen Erdbeer-Saison sorgt sich TV-Koch Horst Lichter wegen jener Früchte, die bereits lange vor dem Start der heimischen Ernte oder sogar ganzjährig zu kaufen sind: „Ich lebe nicht auf dem Mond und weiß natürlich, dass man an Weihnachten bei uns frische Erdbeeren kaufen kann. Aber haben Sie mal geguckt, wo die herkommen? Ich habe Ende Dezember welche gesehen, die kamen aus Südafrika. Die hat nicht der Bauer um die Ecke gebracht, die sind geflogen. Aber nicht mit der Brieftaube, mit Kerosin. Welch ein Irrsinn! Ist uns eigentlich bewusst, wie viel wertvolle Energie wir mit dem unsinnigen Transport von Lebensmitteln verschwenden?“ schreibt Lichter in einem Exklusiv-Beitrag der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „Man ist was man isst“.

Ebenso bemängelt der bekannte Fernseh-Koch („Lafer!Lichter!Lecker!“), dass auf dem Tisch seines Lieblingsitalieners ein Mineralwasser stehe, das eine 1.000 Kilometer lange Reise hinter sich habe, „damit ich hier meine Zunge anfeuchten kann“ – obwohl die Vulkaneifel nur 40 Kilometer entfernt sei. Lichter bezeichnete das als „irre“: „Da reden wir uns die Köpfe heiß – und zwar zurecht – über die Reduzierung des CO2-Ausstoßes und über die Entwicklung von Elektroautos, und machen uns kaum Gedanken über Erdbeeren aus Südafrika, Litschi aus Madagaskar und Bier aus Japan.“ Er selbst wolle daher künftig mehr darüber nachdenken, wie viel Energie für den Transport von Lebensmitteln verbraucht worden sei.

Mehr Freigepäck für alle

Air France und KLM vereinfachen die Gepäckbestimmungen. Vom 28. März an gilt weltweit einheitlich das Stück-Konzept von 23 Kilogramm statt der bisherigen Stück- und Gewichts-Konzepte. Die Freigepäckbestimmungen richten sich nach der gebuchten Reiseklasse und eventueller Vielflieger-Zugehörigkeit.

Passagiere der Economy-Klasse dürfen künftig ein Gepäckstück à 23 Kilogramm aufgeben (vorher: 20 kg). Wenn das Gepäckstück schwerer ist (Obergrenze 32 kg, danach muss das Gepäck als Fracht aufgegeben werden) wird eine pauschale Gebühr von 100 Euro (aus Europa) und 100 US-Dollar (aus anderen Zielen) fällig. Ein zweites Gepäckstück kostet 55 Euro bzw. 55 USD extra. Für ein drittes Gepäckstück sowie jedes weitere werden 200 Euro bzw. 200 USD berechnet.

Passagiere der Zwischenklassen Premium Voyageur, Alizé und Premium Economy können 16 Kilogramm mehr als bisher umsonst aufgeben: Erlaubt sind zwei Gepäckstücke à

23 Kilogramm (vorher: 30 kg insgesamt). Jedes weitere Gepäckstück kostet 200 Euro bzw. 200 USD extra.

Noch großzügiger ist die neue Regelung für die Gäste der First- und Business-Klasse: Ihre Freigepäckgrenze liegt künftig 39 Kilogramm höher als bisher. Sie können drei Gepäckstücke à 23 Kilogramm einchecken und zahlen ebenfalls 200 Euro bzw. USD für jedes weitere.

Mitglieder des Vielfliegerprogramms Flying Blue ab Status Silber (2. Stufe) können in jeder Reiseklasse zusätzlich ein weiteres Gepäckstück kostenfrei aufgeben. Bisher war das nur auf Strecken möglich, für die das Gewichtskonzept galt.

Beim Handgepäck gibt es geringfügige Veränderungen:

Economy: 1 Gepäckstück (maximal 55 x 25 x 35 cm) und ein weiterer Gegenstand für den persönlichen Bedarf (z.B. Handtasche oder Kamera oder Laptop) – maximales Gesamtgewicht: 12 kg.

(World) Business Class / First: 2 Gepäckstücke (55 x 25 x 35 cm und 45 x 20 x 35 cm) und ein weiterer Gegenstand für den persönlichen Bedarf (z.B. Handtasche oder Kamera oder Laptop) – maximales Gesamtgewicht: 18 kg.

Sonstige Regelungen:

Kleinkinder: zehn Kilo Freigepäck für Kleinkinder unter zwei Jahren, kostenloser Transport eines Buggies und ein Handgepäckstück

Passagiere mit körperlicher Beeinträchtigung: kostenloser Transport der Ausrüstung und einer zusätzlichen Tasche

Tiere: Nur Katzen und Hunde dürfen in der Kabine mitgeführt werden. Der Transport von Tieren ist nicht in den Gepäckbestimmungen enthalten und kostet eine Extra-Gebühr.

Golf-Gepäck: Ein Gepäckstück pro Person mit maximal 23 Kilogramm wird kostenlos befördert – ausschließlich auf Flügen von Air France und KLM.

Sportausrüstung: Sportgepäck wird als normales Gepäck betrachtet und ist in die Gepäckbestimmungen integriert (außer Surfboards, die länger als 107 Zentimeter sind, Taucherflaschen und Jagdtrophäen).

zu buchen via Opodo

Tipps für stressfreie Urlaubsvorbereitung

Tipps für stressfreie Urlaubsvorbereitung

Während der kalten Jahreszeit packt viele Deutsche das Fernweh und so wird kurzfristig noch schnell ein Flug in ein warmes Urlaubsland gebucht. Wenn es dann ans Kofferpacken geht, fühlen sich viele genervt und überfordert mit der Frage, was mit auf die Reise gehen soll und was nicht. Das Online-Reisebüro www.ab-in-den-urlaub.de gibt hierzu nützliche Tipps.

Generell sollten Urlauber mit minimalistischen Maßstäben ans Werk gehen. Schwere Koffer oder viele Taschen erschweren nur unnötig den Transport und können außerdem für zusätzliche Kosten sorgen. Das zulässige Höchstgewicht für Handgepäck wird meist direkt vom Veranstalter oder der Airline vorgegeben und liegt laut der Europäischen Reiseversicherung (ERV) zwischen fünf und acht Kilogramm.

Bei dem Transport von sperriger Sportausrüstung, Kinderwagen oder Laptop gelten häufig Sonderbestimmungen, über die sich Verbraucher besser vorab informieren sollten, um sich am Flughafen unnötigen Ärger zu ersparen.

Für das Handgepäck werden Taschen in den Maßen von maximal 56 x 45 x 25 Zentimetern empfohlen. Darin sollten Wertsachen, Medikamente und wichtige Dokumente aufbewahrt werden. Wer Flüssigkeiten im Handgepäck transportiert, muss diese in Behälter umfüllen, die ein maximales Fassungsvermögen von 100 Millilitern haben. Sämtliche Flüssigkeitsbehälter gehören zusätzlich in eine transparente, wiederverschließbare Plastiktüte verstaut, um durch die Sicherheitskontrollen am Flughafen zu gelangen. Tabu für die Handtasche sind spitze und scharfe Gegenstände.

Falls das Handgepäck verloren gehen sollte, ist es ratsam, Kopien vom Reisepass oder Ausweis sowie Bank- oder Kreditkarte im Koffer verstaut zu haben. Dies kann hilfreich bei der Klärung im Hotel ( www.ab-in-den-urlaub.de/…) oder am Flughafen vor Ort sein.

Essigpapst Gegenbauer wechselt von Glas zu PET

Die saure Leichtigkeit des Seins – Essigpapst Gegenbauer wechselt von Glas zu PET

Mit der neuen Verpackung seiner hochkarätigen Essige legt Erwin Gegenbauer ökologische Verantwortung an den Tag. Zeitgemäß stellt der Wiener Essigbrauer von den schweren Glasflaschen auf die international erfolgreichen PET-Flaschen um. Diese präsentieren sich bei deutlich geringerem Gewicht in einem aufwändig geprägten Glas-Look und enthalten weiterhin die berühmten Essige aus Wien. Die aus handverlesenen Zutaten gewonnene und sorgsam gereifte Edelware wird von anspruchsvollen Kennern und Spitzenköchen auf der ganzen Welt gleichermaßen hoch geschätzt.

Gleich zwei brandaktuelle Aspekte bestimmen die neue Verpackungsstrategie des unkonventionelle Essigbrauers: Umwelt- und Kundenfreundlichkeit. Denn die PET-Flaschen, in denen seine außergewöhnlichen Frucht- und Gemüse-Essige künftig abgefüllt werden, sind nicht nur leichter zu handhaben, sondern sparen auch Energie bei Herstellung und Transport. In seiner traditionsreichen Essigmanufaktur lässt der innovative Unternehmer kleine Kunststoffzylinder zur klassischen Flaschenform der Marke Gegenbauer aufblasen. Das Ergebnis wiegt statt 285 nur noch sieben Gramm und bietet so in ansprechender Glasoptik eine praktische Alternative zum schweren Glas.

Doch nicht nur das geringe Gewicht ist für den Verbraucher von Vorteil, sie profitieren auch davon, dass die handlichen Flaschen nicht in die Brüche gehen und ihren wertvollen Inhalt so besser schützen. Ein Plus, das auch Chefköche überzeugt, die sich für die hochkarätigen Essige sonst eher aus Geschmacks- und Qualitätsgründen begeistern. Kein Wunder! Schließlich haben die Reinheit und Aromen seiner Produkte beim perfektionistischen Wiener Essigpapst absolute Priorität.

Aus diesem Grund hat er sich die Wahl der Verpackung für seine einzigartigen Sauren nicht leicht gemacht und mit der gleichen Akribie nach einem passenden Material gesucht, mit der er auch seine Essigproduktion immer wieder hinterfragt und verbessert. Ausschlaggebend für seine Entscheidung war dabei einerseits, dass PET die Essige in der Flasche geschmacklich nicht verändert, wie es etwa bei der Verwendung von Kork vorkommen kann, und keine gesundheitsschädlichen Stoffe abgibt. Das belegen inzwischen zahlreiche Studien und Tests. Andererseits war ihm auch wichtig, sein neues Verpackungskonzept umweltbewusst zu gestalten. „Ich sehe es in meiner Verantwortung als Unternehmer, ökologische Gedanken nicht nur zu predigen, sondern auch zu leben“, sagt Erwin Gegenbauer. Schließlich legt der Kulinarphilosoph auch bei der Auswahl seiner Essigzutaten und dessen Herstellung größten Wert aufs Natürliche.

Die in Untersuchungen nachgewiesenen Eigenschaften von PET überzeugten ihn auch hier: So gilt PET als grundwasserneutral, vollständig recyclebar und verbrennt rückstandslos. Zudem sind keine berüchtigten Weichmacher enthalten. Hinzu kommt die deutliche CO2-Ersparnis beim Transport der leeren, wie auch der vollen Flaschen. So entspricht ein LKW-Zug mit 35 Paletten leerer Glasflaschen gerade einmal zwei Paletten PET. Sind die Flaschen voll, macht sich die Gewichtsreduktion von fast 97 Prozent des Materials und mehr als der Hälfte des Gesamtgewichts einer 250-ml-Flasche deutlich bemerkbar. Ausgestattet mit diesen vielfältig positiven Eigenschaften werden PET-Flaschen als moderne Verpackung dem Anspruch gerecht, Umweltaspekte schon in den Herstellungsprozess und bei der Distribution einzubeziehen. Somit sind die immer beliebteren, transparenten Flaschen für die Ummantelung der über 70 erstklassigen Obst-, Wein und Balsam-Essige mehr als geeignet.

Die Vorteile von PET noch einmal auf einen Blick:

Das Gewicht: leichte, aber formstabile Flaschen, die einfach zu handhaben sind und das Dosieren erleichtern.
Das Umweltbewusstsein: Energiesparen bei der Herstellung, reduzierter CO2-Ausstoß aufgrund des geringeren Transportaufwands
Die Sicherheit: keine Scherben, keine Schadstoffe
Die Nachhaltigkeit: vollständiges Recycling, hohe Rücklaufquote
Der Geschmack: unverfälschter Essig-Genuss ohne Kork
Das Recycling: PET ist vollständig recyclebar

www.gegenbauer.at