Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer

Die WDR-Fernsehköche Martina und Moritz haben in ihrer Küche mit einem traditionellen Gemüse experimentiert und ihm ganz neue Seiten abgewonnen: Blumenkohl mal nicht mit Butter und Bröseln bestreut, sondern auf ganz unterschiedliche Art zubereitet. Ein sanftes Blumenkohl-Cremesüppchen mit grünen Klecksen, ein Blumenkohlauflauf mit Schinken, Ei und Käse. Sie servieren marinierten Blumenkohl – eine Art Salat mit Anchovis und getrockneten Tomaten. Auf ihrem Speiseplan stehen außerdem eine Blumenkohl-Pasta mit Ricotta und schließlich noch ein extra-scharfes und gleichzeitig super-cremiges Blumenkohl-Kokos-Curry mit Huhn. Dazu geben sie Tipps zum Einkauf, zum Aufbewahren und werfen einen Blick auf die richtige Qualität.
Wie viele Profiköche arbeiten auch Martina & Moritz mit CHROMA type 301 Kochmesser und ProCuTe Gewürzschneider.

Redaktion: Klaus Brock
WDR Kochen mit Martina und Moritz
WDR-Text Seite: 386
Internet: www.martinaundmoritz.wdr.de

Kochen mit Martina und Moritz – WDR Fernsehen, Samstag, 10.November 2012, 17.20 – 17.50 Uhr – Blumenkohl – Formschönes Gemüse in all seiner Vielfalt

Cool Restaurants Top of the World

Diese überarbeitete und aktualisierte Ausgabe präsentiert die coolsten und außergewöhnlichsten Restauranterlebnisse rund um den Globus

Ein Muss für Gourmetreisende und Business-Gastgeber

Was macht aus einem Restaurant ein wirklich cooles Restaurant? Eine unverwechselbare Mischung aus Kochkunst, Atmosphäre und Einrichtung gehören dazu, allerfeinste Zutaten und Zubereitungsarten und natürlich ein absolut außergewöhnlicher Service.

Diese einmalige Auswahl der coolsten Restaurants weltweit wird Ihnen die Sprache verschlagen – versprochen! Ihre Lage und ihre Besonderheit machen sie zu gefragten Gourmettempeln. Ob in einer verborgenen Seitenstraße oder im renommierten Luxushotel, jedes dieser Toprestaurants ist ein einzigartiges Erlebnis, das nicht nur Ihren Gaumen kitzeln, sondern all Ihre Sinne berauschen wird.

Cool Restaurants Top of the World
Volume 2

220 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag
ca. 250 Farbfotografien

Text in Englisch, Deutsch und Französisch

49,90 EUR
inkl. 7 % UST
ISBN: 978-3-8327-9628-0 (Bestellink portofrei)
Format: 25 x 32 cm
Erscheinungsdatum: Juli 2012

Alles hat seine Zeit – Wann hat Obst und Gemüse Saison?

Na hoppla, ist denn schon Sommer? Beim Blick in die Obst- und Gemüsetheken der Supermärkte ist dieser Gedanke nicht ganz abwegig: Erdbeeren, Blaubeeren, Kirschen – alles da. Keiner braucht mehr zu warten, um das Lieblingsobst oder Lieblingsgemüse kaufen und essen zu können. Doch die ständige Verfügbarkeit der Waren hat auch entscheidende Nachteile. Zum Beispiel lange Transportwege, höhere Preise etc.

Aber Kaufen und Essen, wenn Obst und Gemüse Saison haben – das ist leicht gesagt. Doch bei dem riesigen Angebot in den Läden, ist das nicht immer einfach. Praktische Tipps gibt es im neuen aid-Hörfunkbeitrag, in dem auch die Saisonkalender-App als Einkaufshilfe vorgestellt wird.

Unter www.aid.de/presse/hoerfunkbeitraege.php steht der Beitrag direkt als mp3-Datei zum Anhören oder Herunterladen bereit. Ebenso finden Sie hier das Text-Manuskript als PDF-Dokument.
www.aid.de

Kochbuch: Köstliche Dickköpfe

Von abseits kann keine Rede sein. Kötschach-Mauthen im hintersten Gailtal ist ein Epizentrum kulinarischer Kärntner Kreativität, Alles über leidenschaftliche Querdenker und Pioniere ist jetzt nachzulesen in „HerzKraft“, einem märchenhaften Portrait über einen Ort und seine Grenzgänger.

Die Idee zum Buch kam – wie könnte es anders sein – vom Edelgreißler und nimmermüden Genussbotschafter Herwig Ertl, eine der schillerndsten Figuren der heimischen Gourmetszene. Weil genau hier, in seiner Heimat, im „köstlichsten Eck Kärntens“, die Ideen und erfolgreichen Unternehmungen wie die saftigen Almkräuter aus dem Boden sprießen. Diese und die Charakterköpfe, die dahinter stehen, hat Ertl gemeinsam mit der Journalistin Barbara Hutter und dem Fotografen Ferdinand Neumüller für dieses Buch „zusammengeklaubt“, und Grafiker-Layouter Beni Mooslechner hat dem Buch eine unvergleichliche Stimmung verliehen. Resultat: die sympathische Visitenkarte einer pulsierenden Region, die auch zu Seitensprüngen über die Berge zu den italienischen Nachbarn einlädt.

Herzkraft – das köstliche Eck Kärntens erzählt
Text- und Buchwerkstatt Waldner/Ertl
120 Seiten, Bestellink: ISBN 978-3-9503185-0-0, € 19,90
Unter anderem zu bestellen: www.kaeseschokolade.at

Buchpräsentation:
27. August: Im Rahmen des Genussfestspiels im Landhaus Kellerwand von Sissy und Stefanie Sonnleitner in Kötschach-Mauthen.
Info und Anmeldung:
Herwig Ertl, Haus der Mode und Spezialitäten, Hauptplatz 19, 9640 Kötschach-Mauthen,
Tel. +43 (0) 47 15 / 246, www.kaeseschokolade.at

DER FEINSCHMECKER gewinnt gegen Restaurantbesitzer

Der Gastronom Hans-Joachim Brogsitter mochte die Restaurantkritik über sein Restaurant nicht und verklagte das Hamburger Gourmet Magazin auf Unterlassung – er verlor, die Kritik war zulässig:
„Das traditionsreiche Gasthaus hat zwar eine schicke neue Lounge, und die Hofterrasse ist im Sommer noch immer ein sehr beliebter Platz. Dem holzgetäfelten Gourmetrestaurant täte eine Auffrischung allerdings gut. Die Variation von der Gänseleber mit Eis auf säuerlichem Himbeergelee, Mousse- Röllchen und einem arg festen Würfel in Schokolade hatte einen leicht bitteren Nachgeschmack, der Hummer auf Kalbskopf war dagegen nahezu aromafrei. Zum Maibock servierte der altmodisch-steife Service („bitte sehr, gnädige Frau“) ein mehliges Haselnuss-Kartoffel-Püree. Lichtblick: der geschmorte Schenkel vom Milchferkel auf Spitzkohl mit Kreuzkümmeljus.“

Heute hat das Landgericht Köln entschieden, dass der Text weiter publiziert werden darf, meldet der Branchendienst MEEDIA. Es ist das erste Mal in der 35-jährigen Geschichte des Magazins Der Feinschmecker, dass ein Text geschwärzt wurde, weil ein Gastronom auf dem Rechtsweg versucht hat, die Veröffentlichung eines Testberichts zu verhindern. „Die Redaktion ist erleichtert über dieses Urteil aus Köln, denn es kann nicht sein, dass eine begründete kritische Meinungsäußerung selbst in unserem Metier nicht mehr erlaubt sein soll“, sagte Feinschmecker-Chefredakteurin Madeleine Jakits gegenüber Meedia.

Der Streit geht weiter: http://meedia.de/nc/details-topstory/article/wie-viel-trank-die-feinschmecker-testerin_100031410.html

Gastronom stößt Feinschmecker-Kritik auf

Premiere in der 35-jährigen Magazingeschichte: Der Feinschmecker musste seinen ersten Rechtsstreit gegen einen Restaurantbesitzer führen – und gewann ihn vor dem Landgericht Köln gegen Hans-Joachim Brogsitter. Brogsitter hatte den Erlass einer einstweiligen Verfügung gegen eine Kritik beantragt, mit der auch das Erscheinen des aktuellen „Der Feinschmecker Hotel- und Restaurant Guide 2011“ hätte verhindert werden können. Er sah sein Haus in dem Führer nicht angemessen gewürdigt und bewertet.

Die Gastro-Kritiker der Zeitschrift haben das Restaurant „Brogsitter’s Sanct Peter“ in ihrem Guide 2011 gegenüber dem Vorjahr von drei auf zwei Feinschmecker-Punkte herabgestuft. Ihr Test erschien zum ersten Mal am 11. August im Taschenbuch „Die 600 besten Restaurants in Deutschland 2010/2011“, das der September-Ausgabe von Der Feinschmecker beilag. In einer gekürzten Fassung sollte er auch im „Der Feinschmecker Hotel- und Restaurant Guide 2011“ abgedruckt werden. Diesen Führer veröffentlicht der Jahreszeiten-Verlag alljährlich auf der Frankfurter Buchmesse.

Doch wenige Tage vor der Eröffnung der diesjährigen Frankfurter Buchmesse beantragte Brogsitter beim Landgericht Köln, die Passage aus dem Taschenbuch zu untersagen. Den strittigen Text hat der Jahreszeiten-Verlag in der gesamten Guide-Auflage geschwärzt, so dass das Buch in Frankfurt pünktlich erscheinen konnte. Der Text hätte gelautet:

„Das traditionsreiche Gasthaus hat zwar eine schicke neue Lounge, und die Hofterrasse ist im Sommer noch immer ein sehr beliebter Platz. Dem holzgetäfelten Gourmetrestaurant täte eine Auffrischung allerdings gut. Die Variation von der Gänseleber mit Eis auf säuerlichem Himbeergelee, Mousse- Röllchen und einem arg festen Würfel in Schokolade hatte einen leicht bitteren Nachgeschmack, der Hummer auf Kalbskopf war dagegen nahezu aromafrei. Zum Maibock servierte der altmodisch-steife Service („bitte sehr, gnädige Frau“) ein mehliges Haselnuss-Kartoffel-Püree. Lichtblick: der geschmorte Schenkel vom Milchferkel auf Spitzkohl mit Kreuzkümmeljus.“

Das Landgericht Köln hat entschieden, dass der Text weiter publiziert werden darf. Es ist das erste Mal in der 35-jährigen Geschichte des Magazins Der Feinschmecker, dass ein Text geschwärzt wurde, weil ein Gastronom auf dem Rechtsweg versucht hat, die Veröffentlichung eines Testberichts zu verhindern. „Die Redaktion ist erleichtert über dieses Urteil aus Köln, denn es kann nicht sein, dass eine begründete kritische Meinungsäußerung selbst in unserem Metier nicht mehr erlaubt sein soll“, sagte Feinschmecker-Chefredakteurin Madeleine Jakits.

Berliner Museen App

DuMont Reiseverlag bringt Berliner Museen aufs iPhone

Neue App Museumsführer Berlin erscheint mit Feature „Dokumentation und Gedenken: NS-Geschichte in Berlin“ zur gerade eröffneten Grabenausstellung

Zum Ausstellungsherbst 2010 bietet der DuMont Reiseverlag erstmals einen Museumsführer Berlin als Applikation für iPhone und iPod touch an. Analog zur Eröffnung der neuen Grabenausstellung „Berlin 1933-1945. Zwischen Propaganda und Terror“ bietet die DuMont Museums-App ein Feature an mit dem Titel „Dokumentation und Gedenken: NS-Geschichte in Berlin“. Das Feature enthält einen kurzen Text zum NS-Gedenken in Berlin sowie Links zu den im Text genannten Gedenkstätten, Zusatzinfos zur Topographie und zur Ausstellung selbst.

Der Museumsführer für die Hauptstadt listet 230 Museen in Berlin und Umgebung mit allen laufenden Ausstellungen und Terminen auf. Dazu kommen Restauranttipps in der Umgebung des jeweiligen Museums und eine Stadtplanverortung aller Locations. Die Museums-App gibt es bis 30.09.2010 kostenlos, dann kostet sie als Download im iTunes Store nur 2,99 Euro. Weitere Museums-Apps für andere Städte sollen folgen.

Die einzelnen Museen und Ausstellungen sind nach verschiedenen Kategorien geordnet. Zu jedem der Veranstaltungsorte gibt es ein kurzes Porträt sowie Hinweise auf besondere Exponate und Attraktionen: Was hat das „Verborgene Museum“ zu bieten, wann gibt es welche Ausstellungen auf der Museumsinsel, wann hat die wunderbare Liebermann-Villa am Wannsee geöffnet und welche Museen sind besonders gut für Kinder geeignet? Regelmäßig wechselnde Features informieren außerdem über Neueröffnungen, Vernissagen und andere aktuelle Ereignisse aus dem Berliner Kulturleben.

Der Stadtplan, auf dem alle Museen verzeichnet sind, und die Funktion „Mein Plan“ helfen, die Museumsbesuche sinnvoll vorzubereiten. Auch für den kleinen (oder großen) Hunger hat der Museumsführer Berlin einige Tipps parat und verrät, wo sich in der Umgebung des jeweiligen Museums Restaurants und Bars befinden. Ein Plan der öffentlichen Verkehrsmittel hilft bei der Orientierung in der Stadt. Und falls es gar nicht mehr weitergeht, kann der Museumsführer sogar ein Taxi rufen…

Die Navigation innerhalb des DuMont Museumsführer Berlin ist extrem einfach. Mit nur wenigen „Streicheleinheiten“ auf iPhone und iPod touch führt das Programm zur gewünschten Stelle.

Der DuMont Museumsführer Berlin ist ab sofort im iTunes AppStore erhältlich.

Breitgefächertes Programm im DuMont Reiseverlag

Kunst-Reiseführer, Reise-Taschenbücher, Reise-Handbücher Richtig Reisen, DuMont Bildatlas, DuMont Bildbände, DuMont direkt, die Wanderführer DuMont aktiv sowie hochwertige Weltatlanten – mit DuMont ist man für jede Reise bestens gerüstet. Das größte deutschsprachige Reiseführerprogramm umfasst über 500 Titel zu europäischen und außereuropäischen Reisezielen – von den Abruzzen bis Zentralasien. Mit dem 1. September 2010 kommt die erste Museums-Applikation für iPhone und IPod touch auf den Markt.

DuMont Museumsführer Berlin

Preis: bis 30.09.2010 kostenlos, dann 2,99 Euro
kostenlose Updates ca. 6 x im Jahr
20,6 MB
Sprache: Deutsch
Voraussetzungen: Kompatibel mit iPhone und iPod touch.
Erfordert iPhone OS 3.0 oder neuer

Apfel, Nuss und Mandelkern

Apfel, Nuss und Mandelkern

Botanisch gesehen eine harte Nuss

Apfel, Nuss und Mandelkern essen alle Kinder gern. Wohlbekannt ist dieser Vers und zur Weihnachtszeit immer gern bemüht, wie auch hier. Ein wenig altmodisch klingt der Text, wer würde noch vom „Mandelkern“ sprechen, statt von „Mandeln“?

Neben dem Dichter freut’s jedoch auch den Botaniker, denn der essbare Teil der Mandel ist in der Tat nur der Kern einer Frucht, genau genommen einer Steinfrucht. Am Baum ist dieser Kern noch von einer harten Schale umgeben, die wiederum von grünem Fruchtfleisch eingeschlossen ist. Der Aufbau der Frucht gleicht somit eher den nah verwandten Pfirsichen und Aprikosen, nur dass bei diesen das Fruchtfleisch statt des Kerns essbar und schmackhaft ist.
Zu den echten Nüssen gehören neben der Haselnuss, Esskastanien und Macadamianüsse. Bei ihnen ist der Kern von einer vollständig verholzten Fruchtwand umschlossen und es findet sich kein faseriges oder weiches Fruchtfleisch.

Die Walnuss galt unter Botanikern lange als Steinfrucht, da sich über der harten Schale noch die faserige grüne Hülle befindet. Forschungen der Ruhr-Universität in Bochum aus dem Jahr 2006 haben jedoch ergeben, dass diese Hülle nicht – wie bei Steinfrüchten – aus Blütenorganen besteht, sondern sich aus Blattorganen entwickelt. Damit ist die Walnuss tatsächlich eine Nuss.

Und was sind Schalenfrüchte? Botanisch ist diese Kategorie gar nicht vorgesehen. Sie dient stattdessen im Handel zur Zusammenfassung von essbaren Nüssen und Kernen, die sich eben durch eine harte Schale auszeichnen, aber streng genommen nicht alle Nüsse sind.
Der Apfel wiederum ist eine Balgfrucht, genau genommen eine Sammelbalgfrucht. In diesem Fall besteht sie aus fünf Balgfrüchten, die das Kerngehäuse bilden und vom ehemaligen Blütenboden umschlossen werden, der jetzt zum leckeren Fruchtfleisch geworden ist.
Aber eins haben die erwähnten Früchte alle gemeinsam: Botanische Spitzfindigkeiten hin oder her – sie schmecken lecker und sollten auf keinem Weihnachtsteller fehlen.
aid, Anne Staeves

Ampelkennzeichnung

Die Kombination von Ampelfarben und Text ist entscheidend für die Verständlichkeit von Nährwertinformationen auf Lebensmitteln. Zu diesem eindeutigen Ergebnis kommt die bislang umfassendste vergleichende Studie über die Verständlichkeit verschiedener Kennzeichnungssysteme. Beauftragt wurde sie von der staatlichen britischen Lebensmittelbehörde FSA (Food Standards Agency). „Die Kennzeichnung der Industrie mit Prozentwerten nach dem GDA-System fällt bei dem Vergleich durch“, sagte der stellvertretende foodwatch-Geschäftsführer Matthias Wolfschmidt.

foodwatch verlangte, die wissenschaftlichen Erkenntnisse beim laufenden Gesetzgebungsverfahren auf EU-Ebene zu berücksichtigen. „Die EU ist drauf und dran, das nachweislich beste Kennzeichnungssystem zu verbieten – das ist absurder als jede Krümmungsnorm für Gurken“, so Wolfschmidt. „Kanzlerin Merkel und Verbraucherministerin Aigner dürfen diesen europäischen Schildbürgerstreich nicht mitspielen. Sie müssen dafür sorgen, dass das Ampel-Verbot aus dem Gesetz gestrichen wird!“

foodwatch hatte die Diplom-Ökotrophologin Julia Lohscheidt, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Agrarsoziologie und Beratungswesen der Justus-Liebig-Universität Gießen, mit der Überprüfung der wissenschaftlichen Qualität der FSA-Studie beauftragt. Der Prüfauftrag wurde unter der wissenschaftlichen Leitung von Frau Professor Dr. Ingrid-Ute Leonhäuser vom Institut für Ernährungswissenschaft der Justus-Liebig-Universität Gießen durchgeführt. Das Fazit: In der FSA-Studie seien „erstmals umfassende Ergebnisse“ zum Verständnis unterschiedlicher Nährwert-Kennzeichnungssysteme erfasst worden. Die FSA-Studie sei bezüglich ihrer Methodik und Validität „als eine hervorragende Leistung einzustufen“. Demnach sind zwei Arten der Nährwertkennzeichnung „signifikant verständlicher“ als andere Systeme wie das GDA-Modell: Eine Kombination aus Text (hoch/mittel/niedrig) und Ampelfarben (rot/gelb/grün) oder eine Kombination von Text, Ampelfarben und zusätzlichen GDA-Prozentwerten.

„Die Wissenschaft sagt: Ohne Ampelfarben geht nichts“, so foodwatch-Experte Wolfschmidt. Es sei unverantwortlich, dass sich die Lebensmittelindustrie weiterhin gegen die Ampelkennzeichnung wehrt. Die Studien EUFIC und FLABEL, auf die sich die Wirtschaftslobbyisten ihrerseits berufen, wurden von Unternehmen wie Coca-Cola, Nestlé, Ferrero, Danone, Mars und McDonald’s selbst finanziert oder durchgeführt. Wolfschmidt: „Die Ampel-Gegner finanzieren sich ihre Anti-Ampel-Studien selbst und ignorieren unabhängige wissenschaftliche Erkenntnis – darauf darf die Politik nicht hören.“

Neue Lufthansa Kampagne: Ein Produkt von Lufthansa

Neue Lufthansa Kampagne: Ein Produkt von Lufthansa

Weiterentwicklung der bisherigen Kampagne – Weltweiter Einsatz der neuen Motive

„Früher Feierabend – Ein Produkt von Lufthansa“ – das ist nur eine der Kernbotschaften, die Lufthansa ab heute mit ihrer internationalen Marketingkampagne kommuniziert. Die Kampagne hebt Kernwerte der Marke wie Qualitätsversprechen, Innovation und Führungsstärke noch stärker hervor. „Gerade in einem von extremen Rahmenbedingungen, hohem Wettbewerb und Wandel geprägten Umfeld wollen wir unserem Markenversprechen als Garant für Kontinuität treu bleiben“, sagt Hubert Frach, Leiter Marketing der Lufthansa Passage Airlines. „Mit der Weiterentwicklung der bisherigen Kampagne ‚Alles für diesen Moment’, die einen starken Akzent auf die individuelle Betreuung gelegt hat, positionieren wir Lufthansa auch weiterhin als Airline des Vertrauens.“

Auch bei den neuen Motiven steht der Kunde im Mittelpunkt. Es sind Gesichter aus aller Welt, die in einem offenen Fotostil abgebildet sind und die Kampagne damit international einsetzbar und authentisch machen. Bild und Text fügen sich zu einer plakativ und emotional übermittelten Botschaft zusammen, die die Themen Preis, Produkt und Marke integriert. An die Stelle der bisherigen Steadyline „Alles für diesen Moment“ treten nun verschiedenste Schlüsselbegriffe, die mit der Aussage „Ein Produkt von Lufthansa“ verbunden werden. Diese positiv besetzten Schlagworte, wie zum Beispiel „Überall einchecken“ oder „Neue Horizonte“ greifen konkrete Kundenbedürfnisse auf und vermitteln aussagekräftig das Thema der jeweiligen Anzeige. Die Leistung wird für den Fluggast auf emotionaler und rationaler Ebene erlebbar gemacht. Ein die Steadyline ergänzender, aus Subline und Body Copy bestehender Text, liefert Informationen und Fakten zum Service der Lufthansa.

Die Lufthansa Marketingkampagne wird in ausgewählten Tageszeitungen, Wirtschafts-magazinen, Special Interest Magazinen und auf Großplakaten in Deutschland sowie in internationalen strategischen Märkten eingesetzt. Außerdem werden Online- und Mobile Banner auf ausgewählten deutschen und internationalen Portalen und Websites geschaltet. Schlüsselbegriff und die Aussage „Ein Produkt von Lufthansa“ werden dabei in die jeweiligen Landessprachen übersetzt und auch die Motive werden regional angepasst. Der Markenclaim „There´s no better way to fly“ kommt unverändert zum Einsatz, das Kommunikationsdesign der Kampagne stimmt in den Grundzügen mit der vorherigen Gestaltung überein. Neu ist die Integration des Leitwerks in der Bühne, was zu einer zusätzlichen Verstärkung des Brandings führt.

Für die kreative Entwicklung des neuen Lufthansa-Werbeauftritts ist die Agentur M.E.C.H. The Communications House, Berlin, verantwortlich. Die zu McCann-Erickson Deutschland gehörende Agentur ist Teil eines weltweiten Netzwerks mit Büros in 63 Ländern, über das die Kampagne weltweit gesteuert wird. Plan.Net München zeichnet für die Inszenierung der Online-Kampagne verantwortlich. Für die Mediastrategie und -koordination ist die Frankfurter Agentur Mindshare zuständig.