So unterschiedlich sind die Bierpreise auf der Welt

GoEuro vergleicht 70 Städte im Bierpreisindex 2016

Weinliebhaber mögen vielleicht mit den Augen rollen, aber Bier ist und bleibt eines der beliebtesten Getränke weltweit. Die Liebhaber des Gerstengebräus sind immer auf der Suche nach gutem Bier für einen günstigen Preis. GoEuro, die Reisesuchmaschine für Bahn, Bus und Flug, hat in seinem exklusiven Bierpreisindex 2016 die weltweit besten und die weniger erstrebenswerten Reiseziele in Sachen Kosten gegenübergestellt – mit einigen überraschenden Ergebnissen.

Der Gewinner unter den 70 untersuchten Städten ist in diesem Jahr die slowakische Hauptstadt Bratislava, wo man durchschnittlich gerade einmal 1,47 € zahlen muss. Im letzten Jahr stand Genf an der Spitze der teuersten Städte für Biertrinker, wurde aber 2016 von Lausanne abgelöst. Dort kostet ein Bier im Schnitt 8,47 €!

Deutschland ist als Biertrinkernation natürlich auch im Index vertreten. Erstaunlicherweise ist das ansonsten so teure München beim Bierpreis mit durchschnittlich 2,32 € sehr moderat. Im hippen Berlin kommt auf immerhin schon auf 2,78 € und in der Finanzmetropole Frankfurt am Main schlägt Bierdurst mit 3,25 € zu buche.

Die Top 5 der günstigsten Städte in Bezug auf Bier sind:
Bratislava, Slowakei – 1,47 €
Kiew, Ukraine – 1,48 €
Kapstadt, Südafrika – 1,66 €
Krakau, Polen – 1,67 €
Mexiko City, Mexiko – 1,89 €

Das Gegenteil findet man in den 5 teuersten Städten für Biertrinker:
Lausanne, Schweiz – 8,47 €
Hong Kong, Hong, Kong – 5,54 €
Singapur, Singapur – 5,11 €
Zürich, Schweiz – 5,07 €
Oslo, Norwegen – 4,96 €

Den gesamten Bierpreisindex 2016 gibt es hier: http://www.goeuro.de/reisen/bierpreisindex-2016

GoEuro deckt Bahn-, Bus- und Flugreisen in 12 Ländern in Europa ab, darunter z. B. Deutschland, Großbritannien, Frankreich und Spanien. Dabei bietet GoEuro die bestmöglichen Reisevarianten und -kombinationen an, basierend auf dem besten Preis, der kürzesten Reisedauer oder bequemsten Option – und alles in der jeweiligen Muttersprache des Nutzers. 2014 brachte das Unternehmen eine einzigartige Reise-App zum kostenlosen Download für iOS und Android heraus. Dadurch können Reisen bei über 340 Bahn- und Busanbietern sowie Airlines in ganz Europa gebucht werden.

Würchwitzer Milbenkäse

Ökologen der TU Darmstadt entlocken Milbenkäse das Aroma-Geheimnis

Der „Würchwitzer Milbenkäse“ gehört zu den teuersten deutschen Käsesorten. Woher aber kommt sein Zitrus-Aroma? Dieser bislang ungeklärten Frage gingen Biologen der TU Darmstadt nach. Sie fanden heraus: Milben helfen nicht nur bei der Reifung, sondern prägen mit ihren Abwehrstoffen den Geschmack.

Wenn Milben einen Käse befallen, gilt er normalerweise als verdorben. Nicht so beim „Würchwitzer Milbenkäse“: Dieser wird bei der Herstellung willentlich mit tausenden der Tierchen versetzt – die Milben leben dann mehrere Monate auf dem Käse, unterstützen so dessen Reifung, und machen ihn zu einem der teuersten Käse Deutschlands. Der Würchwitzer Milbenkäse zeichnet sich zum einen durch seinen kümmelartigen Geschmack aus, zum anderen wird er schon seit hunderten von Jahren wegen seines fruchtigen Aromas geschätzt. So schrieb der Arzt und Parasitenforscher Friedrich Küchenmeister schon 1881: „Bekanntlich wird Acarus siro [die Käsemilbe] in manchen Gegenden Deutschlands von Landwirten förmlich (in sogenannten Milbenkisten) gezüchtet, um den Milbenkäse, der wegen seines zitronensäuerlichen Geschmackes von Gourmands geliebt wird, herstellen zu können.“ Mittlerweile haben die Würchwitzer ihren Käsemilben sogar ein Denkmal gesetzt und ein Stückchen des berühmt-berüchtigten Käses zur Internationalen Raumstation ISS entsandt.

Woher aber kommt der fruchtige Geschmack? Das war bis jetzt unbekannt und kann durch die zugesetzten Gewürze nicht wirklich erklärt werden. Der Frage gingen der Milbenkundler Dr. Michael Heethoff und sein Doktorand Adrian Brückner aus der Arbeitsgruppe „Ökologische Netzwerke“ im Fachbereich Biologie der TU Darmstadt nach. Was als Käse-Tasting begann, wurde schnell zur Suche nach den chemischen Ursachen für das Zitrus-Aroma. Zunächst entfernten die Forscher alle Milben und untersuchten das Duft-Bouquet des Käses ohne seine Bewohner. Hier konnten sie jedoch keine zitronenartigen Duftstoffe nachweisen. Käsemilben zeichnen sich, neben ihrer Vorliebe für Käse, dadurch aus, dass sie sich ihre Feinde mit einem abschreckenden Wehrsekret vom Leibe halten. Und in ebendiesem Sekret fanden die Wissenschaftler unter anderem Neral, eine der Hauptkomponenten des Zitronenöls. Der fruchtige Charakter des Käses begründet sich also nicht durch die eigentliche Herstellung, sondern erklärt sich vielmehr durch eine Abwehrreaktion der Milben beim Schneiden und Zerkauen der Delikatesse. Für das volle Aroma des Milbenkäses sind also die Milben unverzichtbar.

Neben dem deutschen Milbenkäse gibt es übrigens auch noch den französischen Mimolette, welcher ebenfalls mithilfe von Käsemilben reift. Auch bei diesem fanden die Forscher Neral und konnten die zitronenartige Geschmacksnote somit den Käsemilben zuschreiben.

Weitere Informationen:

Adrian Brückner, Michael Heethoff (2016) Scent of a mite: origin and chemical characterization of the lemon-like flavor of mite-ripened cheeses. Experimental and Applied Acarology, doi: 10.1007/s10493-016-0040-7.

Single Malt Whiskys, The Balvenie 50 Y.O.

Einer der besten und teuersten Whiskys der Welt wird jetzt im Scandlines BorderShop Puttgarden, der eines der größten Whisky-Sortimente weltweit sein Eigen nennt, angeboten. Hier ist nun einer der teuersten Single Malt Whiskys, The Balvenie 50 Y.O., zum stolzen Preis von 33.555 EUR erhältlich.

Der Name The Balvenie ist sicherlich jedem Whiskyliebhaber ein Begriff. Die schottische Whiskybrennerei wurde 1892 gegründet und hat sich mit ihren äußerst exklusiven Whiskys weltweit einen Namen gemacht. Die Resonanz war also groß, als die Destillerie unlängst bekanntgab, nun zwei Flaschen des The Balvenie 50 Y.O. Fass 4567 – ein ganz einzigartiger, 50 Jahre alter Single Malt – zu einem Preis von 33.555 EUR pro Flasche zum Verkauf freizugeben.

Es kommt nur äußerst selten vor, dass ein Whisky 50 Jahre überdauert und dazu noch einen Geschmack entwickelt, in dem sich die jahrelange Pflege bezahlt gemacht hat. Der Scandlines BorderShop hat seine Palette an exklusiven Spirituosen beständig ausgebaut und verfügt über eines der größten Whisky-Sortimente der Welt. Dieser Einsatz wurde nun mit dem Recht honoriert, diese exquisite Flasche verkaufen zu dürfen.

„Wir haben unser festes Sortiment an Spirituosen immer wieder um exklusive Spirituosenmarken ergänzt und freuen uns daher sehr darüber, weltweit zu den zwei einzigen Geschäften zu gehören, die The Balvenie 50 Y.O. anbieten können. Damit zementieren wir unsere Position in der Weltelite der Händler von feinsten Spirituosen. Es mag so manchen überraschen, dass ein Grenz-Shop so teure Flaschen verkauft, doch tatsächlich erleben wir eine steigende Nachfrage nach Waren im oberen Preissegment. Die Kunden legen Wert auf Qualität, daher hat der BorderShop heutzutage mehr als nur Palettenware im Angebot“, erklärt Kerim Lindved Aydin, Geschäftsführer für den Grenzhandel im Scandlines BorderShop.

Der Geschmack von einem halben Jahrhundert

The Balvenie 50 Y.O. Fass 4567 ist einer von zwei 50 Jahre alten Whiskys vom Fass, die die Balvenie-Brennerei jetzt freigegeben hat. Fass Nummer 4567, aus dem die Flasche im BorderShop abgefüllt wurde, lagert seit 1963 im selben europäischen Eichenfass und wurde in diesen 50 Jahren vom selben Malt Master gehegt und gepflegt. Die Balvenie Destillery liegt in Dufftown in der schottischen Region Speyside.

In den letzten 50 Jahren hat der Whisky dort eine rötliche Färbung und einen tiefen, vollmundigen Geschmack entwickelt. Im ersten Moment schmeckt er leicht nach Eiche, dann folgen süße Noten von Rosinen und ein diskreter Hauch von Ingwer. Der Geschmack ist durchdrungen von Kirsch- und Brombeernoten, im Abgang hinterlässt der Whisky einen Geschmack von getrockneten Früchten und eine beständige Süße. Bei einem solch exklusiven Produkt wie dem Balvenie 50 Y.O. fällt selbstverständlich auch die Verpackung luxuriös aus. Sie ist handgefertigt und setzt sich aus 49 verschiedenen Edelholzarten zusammen.

Der Balvenie 50 Y.O. Fass 4567 ist seit November 2015 im Scandlines BorderShop Puttgarden erhältlich.

Scandlines ist Eigner und Betreiber der BorderShops in den Häfen von Puttgarden und Rostock. Der BorderShop Puttgarden ist mit seinen 8.000 Quadratmetern das weltweit größte Grenzeinkaufszentrum und bietet eine riesige Auswahl an qualitativ hochwertigen Bieren, Weinen, Wässern und Spirituosen sowie Süßigkeiten, Snacks und Schokolade zu attraktiven Preisen. Allein das Weinsortiment umfasst mehr als 800 verschiedene Produkte, und mit seinen über 400 Whiskysorten kann der BorderShop eine Auswahl bieten

Club Sandwich Index 2015

Der Klassiker unter den Hotelsnacks ist weltweit in der Schweiz am teuersten: Für ein Club Sandwich müssen Hotelgäste durchschnittlich 27,90 Euro auf den Tisch legen. Damit verteidigt Genf auch in diesem Jahr die Position als teuerste Stadt für Gaumenfreunde. Am günstigsten können Reisende ein Sandwich in Mexiko-Stadt erstehen. Mit 8,91 Euro liegt dieses drei mal unter dem Niveau des Spitzenreiters und übernimmt die Rote Laterne von Neu-Delhi.

Zu diesem Ergebnis kommt der neue Club Sandwich Index (CSI) des weltweit meistbesuchten Hotelbuchungsportals Hotels.com. Dieser analysiert jährlich die Preise für Club Sandwiches in Hotels weltweit und gibt Hinweis auf die Lebensunterhaltungskosten je nach Reiseland. In diesem Jahr wurden weitere Verpflegungskosten aufgenommen: Preise für ein Burger Menü, ein Glas Rotwein und eine Tasse Kaffee.*

Genf, Paris, Stockholm – die Elite beim Hotelsnack
Nach Spitzenreiter Genf reiht sich Paris wie 2014 wieder auf Platz zwei (22,75 Euro), gefolgt von Stockholm (20,84 Euro). In vielen europäischen Städten hingegen können sich Reisende über sinkende Preise für den beliebten Hotelsnack freuen: In Rom fiel der durchschnittliche Preis gegenüber dem Vorjahr um 32 Prozent auf 13,26 Euro, in Madrid um 20 Prozent auf 11,66 Euro. Berlin reiht sich mit 13,71 Euro im Mittelfeld ein.

Für den großen Hunger: günstiges Burger Menü in Bogotá
Hotelgäste, die lieber eine größere Mahlzeit bevorzugen, werden mit einem Burger Menü (bestehend aus Burger, Pommes Frites und Wasser) in Kolumbien am günstigsten satt. In der Hauptstadt Bogotá kostet das Menü im Hotel durchschnittlich 10,72 Euro. Spitzenreiter ist auch hier die Schweiz, denn in Genf gibt es nicht nur das teuerste Club Sandwich, sondern auch das teuerste Burger Menü (34,49 Euro) – für mehr als dreimal so viel Geld wie in dem südamerikanischen Land.

Asien weltweit am teuersten um Kaffee zu genießen
Bei Getränkepreisen liegt Asien vorne – hier befinden sich die fünf teuersten Städte für den Kaffeegenuss. Seoul ist mit 8,87 Euro Spitzenreiter dieser Kategorie. Auch in Tokio (7,76 Euro), Peking (7,01 Euro), Hongkong (6,74 Euro) und Taipeh (6,24 Euro) müssen Reisende für das beliebte Heißgetränk tief in die Tasche greifen. Im Vergleich dazu ist eine Tasse Kaffee für 5,65 Euro in Genf ein echtes Schnäppchen.

Den günstigsten Rotwein gibt es in Madrid
Neben Kaffee ist in asiatischen Ländern auch das Trinken von Alkohol kostenintensiv: Ein Glas Rotwein kostet in Singapur weltweit am meisten (12,74 Euro), gefolgt von Seoul (12,41 Euro). Den günstigsten Alkohol können Hotelgäste in Mittel- und Westeuropa trinken – zum Beispiel in Madrid (4,14 Euro), Amsterdam (5,42 Euro) oder Berlin (6,03 Euro). Genf allerdings zählt hier wieder zu den hochpreisigen Städten und liegt mit 11,06 Euro auf asiatischem Niveau.

Auch bei den Gesamtkosten pro Tag führt Genf das Ranking an
Tagsüber einen Kaffee trinken, Abendessen im Hotelrestaurant und anschließend einen Absacker an der Hotelbar genehmigen – so läppern sich die Kosten für Verpflegung im Hotel. Es überrascht nicht, dass bei der Summierung die Schweiz vorne liegt – in Genf sind die Verpflegungskosten pro Tag im Hotel mit durchschnittlich 79,11 Euro am höchsten. Auch in Paris (66,24 Euro) und Hongkong (65,08 Euro) müssen hungrige Reisende tief in die Tasche greifen. In Mittel- und Südamerika hingegen können sie ihren Geldbeutel schonen. Bogotá bietet Urlaubern die niedrigsten Preise (27,44 Euro). Auch in Mexiko-Stadt (29,32 Euro) schonen Hotelgäste ihre Reisekasse, gefolgt von Rio de Janeiro (31,19 Euro). Berlin landet im unteren Bereich und lockt Reisende mit dem zweitgünstigsten Preisniveau in Europa (38,19 Euro). Nur Madrid (35,34 Euro) kann mit noch erschwinglicheren Speisen und Getränken aufwarten.

* Der CSI Durchschnittspreis wird errechnet aus den realen Preisen für die vier Speisen bzw. Getränke von insgesamt 30 Hotels einer Stadt. Die Hotels befinden sich in Hauptstädten oder wichtigen touristischen Metropolen und umfassen Fünf-, Vier- und Drei-Sterne Kategorien. Insgesamt wurden Hotels in 28 Ländern in die Untersuchung einbezogen.

Alle ausgewiesenen Preise enthalten Steuern und Gebühren. Die Preise für den Club Sandwich Index 2015 wurden jeweils umgerechnet von US-Dollar in Euro, mit dem Wechselkurs vom 29. Mai 2015 (1 USD = 0,91 EUR). Die Preise für den Club Sandwich Index 2014 wurden von Britischen Pfund in Euro umgerechnet, mit dem Wechselkurs vom 15. April 2014 (1 GPB = 1,21 EUR).

Die 10 teuersten Hotels in den USA

Neun der zehn teuersten Hotels der USA sind in New York City – das billigste Zimmer des teuersten Hotels in New York City kostet im Durchschnitt 1189 Dollar/Nacht, ohne Frühstück, laut einer ETN Untersuchung

In der Liste finden Sie das jeweils preiswerteste Zimmer im Oktober 2014 (Durchschnittspreis pro Tag)

1. Soho House (New York City) $1189

2. Skylofts at MGM Grand (Las Vegas) $1134
3. The Peninsula (New York City) $1014
4. The St. Regis (New York City) $995
5. Four Seasons Hotel (New York City) $943
6. The Plaza Hotel (New York City) $927
7. The Ritz-Carlton, Central Park (New York City) $923
8. Park Hyatt (New York City) $875
9. Trump International Hotel & Tower (New York City) $846
10. Mandarin Oriental (New York City) $821

Wir buchen hier meist unsere Hotelzimmer: www.gourmet-report.de/goto/booking

Berlin ist populär und günstig

Zwei von fünf Spontanbuchern in Deutschland entscheidet sich für die deutsche Hauptstadt
Wer Sonntags reist, kann mehr als die Hälfte sparen
Januar und Februar sind die günstigsten Reisemonate, Mai und Juni die teuersten
Analyse der Buchungen der führenden Last-Minute-Hotelbuchungs-App HotelTonight

Ob Spontan-Trip oder zu lange geratener Geschäftstermin: Gründe, spontan eine Reise oder Unterkunft zu buchen gibt es viele. Doch was sind eigentlich die populärsten Last-Minute-Ziele, was bevorzugen Last-Minute-Bucher und wann bucht man am günstigsten? Diese und weitere Fragen beantwortet der erste Last-Minute-Buchungs-Report der weltweit führenden Last-Minute-Hotelbuchungs-App HotelTonight. Dazu hat HotelTonight sämtliche Buchungsdaten zwischen 1. Januar 2011 und 15. August 2014 ausgewertet.

Dem Report zufolge ist Berlin bei weitem das beliebteste Last-Minute-Reiseziel in Deutschland. 41 Prozent der Buchungen entfielen auf Berlin – zwei von fünf Kurzentschlossenen reisen also in die Metropole an der Spree. Mit 18 Prozent liegt Hamburg mit großem Abstand auf Platz zwei der Beliebtheitsskala, gefolgt von der deutschen Finanzhauptstadt Frankfurt am Main (17 Prozent). Nicht einmal auf dem Treppchen landet dagegen die bayerische Metropole: München belegt mit 16 Prozent aller Buchungen „nur“ Platz vier, die Top 5 vervollständigt Düsseldorf (8 Prozent).

Weitere zentrale Ergebnisse des Reports:
Auch im europäischen Vergleich gehört Berlin zu den populärsten Last-Minute-Zielen, Tendenz steigend: Gemeinsam mit den beiden spanischen Metropolen Madrid und Barcelona war Berlin die Stadt, deren Beliebtheit bei Last-Minute-Buchern im vergangenen Jahr am meisten anstieg. Demgegenüber stehen Zürich, Dublin und Genf, die in der Gunst der Spontanreisenden fielen.
Berlin gehört allerdings auch zu den Reisezielen, in denen die Preise im vergangenen Jahr am stärksten gestiegen sind: Mit einem Anstieg um 14 Prozent liegt Berlin hinter Sevilla (22 Prozent) und Rom (16 Prozent) auf Platz drei. Günstiger wurden Buchungen in Florenz (um 14 Prozent), Brüssel (13 Prozent) und Malaga (12 Prozent). Auch Hamburg-Reisende können günstiger buchen: Hier gingen die Preise um acht Prozent zurück.

Spontanreisende, die deutlich Geld sparen wollen, sollten vor allem auf den Reise- und Buchungszeitpunkt achten. So gibt es deutliche Unterschiede bezüglich der Wochentage: Sonntage bieten durchgängig die beste Chance für Preisnachlässe, gefolgt von Montagen. In Berlin beträgt der Preisunterschied gegenüber den teuersten Wochentagen durchschnittlich 33 Prozent, in London gar 69 Prozent, in Paris 56 Prozent und in Rom 21 Prozent.
Die teuersten Wochentage variieren von Stadt zu Stadt: Wer nach Berlin will, sollte Donnerstage und Freitage meiden, während in London und Paris Dienstag und Mittwoch, in Rom und Madrid Freitag und Samstag am teuersten sind.
Eine wesentliche Rolle spielt auch die Jahreszeit, in der man verreist: Insbesondere die Wintermonate ermöglichen deutliche Einsparungen. Für Berlin und Paris ist Februar der günstigste Monat, für London und Rom der Januar. Aus der Reihe schert Madrid: Hier lassen sich im August, wenn viele Madrilenen die Stadt verlassen, besonders günstige Deals finden.

Die teuersten Monate sind dagegen durchgängig Mai und Juni. In Berlin liegen die Preise im Mai durchschnittlich um 52 Prozent über denen im Februar, in London und Paris beträgt der Unterschied zwischen günstigsten und teuerstem Monat gar 71 Prozent. Am extremsten sind die Unterschiede in Rom: Dort beträgt die Diskrepanz 128 Prozent!
Am beliebtesten sind weltweit komfortable Mittelklassehotels (Kategorie „SOLID“) mit einem Anteil von 38 Prozent der Buchungen, gefolgt von Designhotels („HIP“) mit 20 Prozent. In Deutschland entfällt sogar die Hälfte der Buchungen auf die Kategorie „SOLID“ (51 Prozent), „HIP“ kommt auf 21 Prozent.

Unterschiede gibt es in Deutschland unter den Großstädten, was die zweitpopulärste Kategorie betrifft: In der international angesagten Metropole Berlin sind stylishe Designhotels („HIP“) besonders beliebt, im schicken München luxuriösere Häuser („LUXE“) und im nüchternen Hamburg einfache schnörkellose Hotels („BASIC“).
„Auf den letzten Drücker“ zu buchen, ist übrigens relativ: Im internationalen Vergleich erweisen sich deutsche Last-Minute-Bucher als wahre Frühaufsteher: Fast zwei Drittel aller deutschen Nutzer (62 Prozent) buchen ihr Hotelzimmer bereits am Vormittag, bis 14 Uhr sind etwa drei Viertel (74 Prozent) der Buchungen erfolgt. Last-Second-Buchungen sind dagegen die Ausnahme: Nur sieben Prozent der Deutschen buchen nach 19 Uhr. Zum Vergleich: Nur 44 Prozent der US-Amerikaner buchen vor 12 Uhr mittags – bei den Briten und Franzosen sind es sogar nur 37 bzw. 36 Prozent. Weltweit liegt der durchschnittliche Buchungszeitpunkt bei 15 Uhr.

So funktioniert HotelTonight:
Jeden Tag um 9:00 Uhr Ortszeit bietet HotelTonight Last-Minute-Zimmer zu günstigen Preisen
Zimmer können bequem per App in weniger als 10 Sekunden gebucht werden – mit nur drei Klicks und einer Wischbewegung vom Start der App bis zur vollständigen Buchung
Alle Hotels werden persönlich von HotelTonight-Mitarbeitern ausgewählt, kategorisiert und mit Bildern illustriert, die für mobile Endgeräte optimiert sind
Buchungen können bis 2:00 Uhr morgens Ortszeit getätigt werden

www.hoteltonight.com

Tanken im Winterurlaub

Benzin in Holland am teuersten, in Luxemburg am billigsten – Diesel in Italien knapp 1,70€ – ADAC rät zu Preisvergleich vor Reiseantritt

Durch geschicktes Tanken auf der Fahrt in den Winterurlaub lässt sich so mancher Euro sparen. Denn innerhalb Europas variieren die Kraftstoffpreise enorm. So zahlen Autofahrer für den Liter Superbenzin in den Niederlanden durchschnittlich 1,80 Euro, in Luxemburg jedoch nur 1,33 Euro. Die ADAC Tabelle mit den Kraftstoffpreisen der wichtigsten Winterurlaubsländer gibt einen Überblick:

Land
———— Superbenzin — Diesel
Belgien 1,64 Euro 1,49 Euro
Deutschland 1,54 Euro (E10) 1,45 Euro
Frankreich 1,51 Euro 1,44 Euro
Italien 1,75 Euro 1,69 Euro
Luxemburg 1,33 Euro 1,26 Euro
Niederlande 1,80 Euro 1,50 Euro
Österreich 1,40 Euro 1,41 Euro
Polen 1,34 Euro 1,36 Euro
Schweiz 1,44 Euro 1,55 Euro
Slowenien 1,48 Euro 1,39 Euro
Tschechien 1,50 Euro 1,55 Euro

Beim Diesel müssen Autofahrer in Italien am tiefsten in die Tasche greifen. Daher rät der Club Italienreisenden, spätestens in Österreich den Tank voll zu machen, da es dort auch im Vergleich zu Deutschland immer noch günstiger ist. Grenznahes Tanken empfiehlt sich dennoch nicht wegen langer Wartezeiten.

Übrigens: Im Gegensatz zu Deutschland sind Autobahntankstellen im Ausland oft nicht teurer als andere. In vielen Nachbarländern lohnt sich deshalb ein Abstecher von der Autobahn nicht.

Heinz Horrmann

Die Suite in Paris für 25.000 Dollar, das schönste Spa der Malediven – Hotelkritiker und Restauranttester Heinz Horrmann besucht und bewertet die 50 besten, teuersten und luxuriösesten Hotels der Welt – heute auf VOX um 23.30 Uhr. Sind sie wirklich so gut oder kann es manchmal auch etwas besser sein?

Im Pariser „Mandarin Oriental“ kosten die eleganten Zimmer und Suiten zwischen 800 und 25.000 Euro die Nacht. Auch das Restaurant des Hotels, unter der Leitung des 3-Sternekochs Thierry Marx, wird ausgiebig getestet. Wie schneidet diese Luxusherberge am Ende ab?

Danach zieht es Heinz Horrmann auf die traumhaft schönen Malediven. Im „Conrad Resort“ geht er mit einem U-Boot auf Tauchstation und genießt sämtlichen Luxus, den so ein Resort im Indischen Ozean zu bieten hat.

Er wohnt nicht nur in einer Suite, sondern gleich in einer Villa: Heinz Horrmann entdeckt echte Schätze im Weinkeller wie einen Champagner für 52.000 Dollar. Einen Besuch im wohl schönsten Spa der Malediven lässt er sich auch nicht entgehen. Der Luxus und das Wellnessfeeling trüben Heinz Horrmanns Blick dennoch nicht: Er sieht sich jedes noch so kleine Detail mit kritischem Auge genau an und bewertet das Gesehene. Am Ende möchte er wissen, welchen Platz dieses Resort auf seiner Liste der 50 besten Hotels weltweit einnimmt.

Heute, Sonntag, den 04.11.2012 um 23:30 auf VOX: Hotelkritiker und Restauranttester: „Heinz Horrmann – 5 Sterne sind mir nicht genug!“

Jamaica Blue Mountain

Die teuersten Kaffees der Welt 30 % billiger via Internet

Das junge Unternehmen Beanbastic hat sich auf die edelsten Kaffees der Welt spezialisiert. Erstmalig verkauft ein Schweizer Anbieter ausschliesslich die fünf teuersten Gourmetsorten. Und das rund 30% unter dem Marktpreis.

Jamaica Blue Mountain ist der edelste Kaffeegenuss der Welt. Die seltene Sorte gilt als Champagner unter den Kaffees. Der Schweizer Anbieter Beanbastic verkauft diese Gourmetbohnen ab dem 1. Oktober über seinen Online-Shop. Schon bald wird das kleine, aber exklusive Sortiment um vier edle Kaffeesorten erweitert.
Die Schweizer Firma
Beanbastic bezieht den Kaffee direkt bei den Kaffeebauern im Produktionsland. So gelangt er ohne teuren Zwischenhandel und lange Umwege in die Schweiz. Der Kaffee bleibt nicht nur frisch, sondern auch günstig. Denn das junge Unternehmen kauft grosse Mengen zu dementsprechend niedrigen Preisen ein und kann seinen Kunden den bestmöglichen Preis auf dem Markt bieten. Bei Beanbastic kosten 250g sortenreiner Jamaica Blue Mountain Kaffee 27.50 Franken. Dieser Preis liegt rund 30% unter dem derzeitigen Marktdurchschnitt.
Um höchste Qualität zu gewährleisten, werden die rohen Kaffeebohnen hier in der Schweiz alle zwei Wochen frisch geröstet. Schonend und langsam. Anschliessend werden sie direkt verpackt und versendet. Pro verkauftem Kilo Jamaica Blue Mountain spendet Beanbastic 1 Franken an die «Westphalia All Age School» auf Jamaica. In der für ihren Kaffeeanbau bekannten Gegend leben überdurchschnittlich viele Analphabeten.

Beanbastic wurde von Friederike Dössegger, einer Mutter und Schweizer ex-Bankerin gegründet, die ihr eigenes, sinnvolles Geschäft haben wollte.

| www.beanbastic.ch

Staubsauger

Auf den Teppich der Tatsachen zurück: Ein Staubsauger, der den Staub nicht bei sich behalten kann und Saugroboter, die über Kabel stolpern. Die hat in der April-Ausgabe der Zeitschrift test zehn energiesparende Bodenstaubsauger zu Preisen zwischen 130 und 250 Euro getestet. Zusätzlich prüfte sie noch zwei Saugroboter und zwei Akkuhandstaubsauger.

Insgesamt am besten schnitt der Miele S5381 EcoLine ab. Sechs Staubsauger bekamen die Gesamtnote „Gut“. Auf dem Veloursteppich konnten vier davon am effektivsten den Prüfstaub aufsaugen. Ein Sauger war insgesamt „befriedigend“ und drei schnitten mit der Note „Ausreichend“ ab. Schlusslicht Hoover Xarion TXG 1210 Greenray ging nach dem Dauertest kaputt und saugt nur ausreichend.

Allergiker müssen sich vor dem Thomas Hygiene T2 in Acht nehmen: der einzige Nasssauger im Test hat keinen Hepa-Abluftfilter und bläst eine Menge Feinstaub wieder in den Raum. Außerdem ist er mit einem mittleren Preis von 335 Euro auch noch am teuersten.

Staubsauger-Roboter scheinen auf den ersten Blick ein Traum für den Haushalt zu sein, sind aber noch nicht ganz ausgereift. Die Saugkraft der kleinen Helfer reicht nicht für richtiges Entstauben von Teppichböden, wohl aber für Krümel auf hartem Untergrund. Für die automatischen Saugmaschinen muss man über 400 Euro ausgeben.

Der ausführliche Artikel zu Staubsaugern ist in der April-Ausgabe der Zeitschrift test und online unter www.test.de/staubsauger veröffentlicht.