Christian Freier

Das Gourmetrestaurant OSTSEELOUNGE in Dierhagen öffnete nach der jährlichen Kreativpause am 11. März wieder seine Türen. Begrüßt werden die Gäste von Christian Freier – dem neuen Chef de Service und Sommelier, der ab sofort das Team von Sternekoch Pierre Nippkow unterstützt.

Bevor der 30-Jährige ins Strandhotel Fischland und hier in die OSTSEELOUNGE kam, war er im Restaurant Bernstein im Strandhotel Ostseeblick in Heringsdorf zunächst Chef de Rang und seit 2011 Restaurantleiter. Den gebürtigen Angermünder zog es bereits während seiner Ausbildung an die Ostsee. Dort lernte er auch Pierre Nippkow kennen.

Das geweckte Interesse für Weine und gutes Essen sowie herzliche Gastlichkeit verbindet beide bis heute. Als Team wollen sie erfolgreich die mehrfach ausgezeichnete Kochkunst von Pierre Nippkow und erstklassigen Service verbinden.

http://strandhotel-fischland.de/restaurants/
http://gourmetrestaurant-ostseelounge.de/

Pierre Nippkow

Diesen Monat veröffentlichte der Guide MICHELIN seine neue Ausgabe: Pierre Nippkow ist der einzige Sternekoch auf der Halbinsel und einer der wenigen, die im Bundesland Mecklenburg – Vorpommern mit einem der begehrten Michelin-Sterne ausgezeichnet wurden.

Die außergewöhnliche Küchenleistung, die für die Auszeichnung mit einem Stern erbracht werden muss, definiert der renommierte Hotel- und Restaurantführer Guide MICHELIN in seiner Ausgabe Deutschland 2016 wie folgt: „Eine Küche voller Finesse – einen Stopp wert! Produkte von ausgesuchter Qualität, unverkennbare Finesse auf dem Teller, auf den Punkt gebrachter Geschmack, ein konstant hohes Niveau bei der Zubereitung – einen Stopp wert!“

Pierre Nippkow kocht in der Tat im doppelten Sinne ganz oben, denn das Gourmetrestaurant OSTSEELOUNGE im Strandhotel Fischland in Dierhagen befindet sich auf dem Dach des Hauses. Hier ist allein der Ausblick schon etwas Besonderes. Zum Abheben aber hat Nippkow keine Zeit, während er seine Gäste in den Genießerhimmel entführt.

Mit dem ganzen Team freut er sich über die erneute Anerkennung durch den renommierten Hotel- und Restaurantführer und weiß, dass dafür jeden Tag höchste Konzentration, Disziplin und Professionalität gefordert sind. „Nur so kann man es schaffen, immer wieder erfolgreich zu sein. Dennoch darf bei uns in der Küche auch gelacht werden, denn die Freude am Beruf ist mindestens genauso wichtig und beeinflusst die Kreativität“, so Nippkow. Erst vor wenigen Tagen bestätigte auch der bekannte Restaurant- und Hotelführer für Feinschmecker „Gault&Millau“ die hervorragende Küchenleistung und zeichnete sie in der neuen Ausgabe abermals mit 16 Punkten aus.

Generaldirektorin Isolde Heinz ist besonders stolz auf das ganze Team: „Die Auszeichnungen haben sich alle jeden Tag verdient und sie zeigen, dass sich Kontinuität auszahlt. Verlässlichkeit hat auch für unsere Gäste eine sehr große Bedeutung. Die Küchenleistung, das Ambiente, der Service – alles muss zusammenpassen, damit sich Gäste wohlfühlen und Kritiker ein Küchenteam in dieser Weise ehren.“

Aktuell stehen die Feierlichkeiten zum 20. Jubiläum des Hauses im Mittelpunkt, nach weiteren großen Veranstaltungen und Firmenfeiern geht es nahtlos in die Feiertage, wo auch stets die Sterneküche wieder in besonderer Weise gefordert ist.

www.strandhotel-ostsee.de

Alle Infos zum Michelin 2016: www.gourmet-report.de/artikel/346976/Alle-Ergebnisse-zum-Michelin-2016/

Robert Hollmann

Porträt Robert Hollmann, Hotelier, Schauspieler, Koch und Zuckerbäcker

Eine geordnete österreichische Beamtenlaufbahn mit Arbeitsplatzgarantie bis zur Pensionierung wäre für den Hotelier Robert Hollmann eine absolute Horrorvision. Viel lieber verwirklicht der gebürtige Wiener seine eigenen Visionen, und wenn es sein muss, auch gerne am anderen Ende der Welt. Doch schon bevor er in Sri Lanka seinen Traum vom Strandhotel an tropischen Gestaden wahr werden ließ, ist er weit in der Welt herumgekommen.

Sein ursprünglicher Berufswunsch war Schauspieler zu werden, doch die Eltern bestanden darauf, dass der Bub etwas Anständiges, Solides lernt. Also ging Robert Hollmann beim Hofzuckerbäcker (so etwas gibt es in Wien noch) Heiner in die Lehre, absolvierte auch noch eine Kochlehre und die Hotelfachschule. Doch der alte Traum von der Schauspielerei lebte immer noch in ihm, auch nachdem er in Wien, New York und Honolulu am Herd gestanden war.

Also bewarb er sich in Wien an einer Schauspielschule und finanzierte sein Studium mit einem Engagement am Burgtheater – „learning by doing“ nennt man das wohl. 17 Jahre lang spielte er auf Bühnen in Wien, Regensburg und im Schlossparktheater Berlin, als Frosch in der Operette „Die Fledermaus“ ging er mit der Staatsoper Hamburg auf Japantournee. Als er Lust bekam, selbst Regie zu führen, schuf er sich seine eigene Bühne und eröffnete 2003 Hollmanns Beletage, eine Art Edel-WG für reisende Individualisten im Herzen von Wien. 2006 schuf er mit dem Hollmann Salon im Heiligenkreuzerhof eine Stätte der Wiener Wirtshauskultur.

2007 lernte Robert Hollmann im Ausseerland seine zukünftige Frau Petra kennen. Die Frauenärztin aus Klagenfurt, die in Kärnten zwei Privatpraxen führte, war schon öfters in der Hollmann Beletage zu Gast, dem Hausherrn aber noch nie begegnet. Dafür ging es nun Schlag auf Schlag: 2008 Heirat und Geburt der ersten Tochter, 2010 kam Tochter Nummer zwei zur Welt. Und während Robert Hollmann zwischen Wien und Klagenfurt pendelte, entwickelte er sein nächstes Projekt: Ein Hotel am Meer, an einem Ort, wo es immer warm ist und alle miteinander schön leben können.

Auf Asien hatten sich Robert und Petra Hollmann nach intensiven Diskussionen geeinigt. Dafür war Fr. Dr. Hollmann bereit, ihre Zelte in Klagenfurt abzubrechen, um sie 7500 Kilometer weiter östlich, in Dickwella an der Südspitze Sri Lankas wieder aufzuschlagen. Inmitten eines Palmenhains auf einer Anhöhe über dem Indischen Ozean sollte das UTMT, Underneath The Mango Tree Spa Resort Hotel entstehen. Im Mai 2011 konnte der Kauf des Grundstücks erfolgreich abgewickelt werden, 2012 übersiedelte das Ehepaar Hollmann mit den zwei und vier Jahre alten Töchtern nach Sri Lanka.

Angeblich macht man erst beim dritten Hausbau alles einigermaßen richtig. Wenn man noch Tropenklima, Bürokratie und europäisch-asiatische Mentalitätsunterschiede einrechnet, kann man sich vorstellen, vor welchen Herausforderungen die Bauherren standen. Bis zu 250 Menschen arbeiteten zugleich auf der Baustelle, ganz bewusst wurden die Bautraditionen, Materialien und Handwerkskunst Sri Lankas aufgegriffen. Das Ergebnis ist eine charmante wienerisch-singhalesische Melange aus Strand-, Ayurveda-, Boutique-Hotel, das am 13. Dezember 2013 planmäßig seine Pforten öffnete. Wie in einem Bergdorf liegen mehrere Gebäude, von denen keines dem anderen gleicht, zwischen rund 300 Palmen – und einigen jungen Mangobäumen, schließlich heißt es ja „unter dem Mangobaum“.

Als übersprudelnd von immer neuen Projekten und kreativen Einfällen beschreibt Petra Hollmann ihren Mann Robert. Und so denkt er nach dem erfolgreichen Start des UTMT natürlich schon wieder über neue Pläne nach. Neben einem Hotel in der Stadt und einem am Strand fehlt noch eine gastfreundliche Bleibe auf einer Alm in der Hollmann’schen Hotel-Kollektion. So trifft es sich ganz gut, dass die Familie wieder nach Kärnten zurückkehrt, da der ältere weibliche Nachkömmling im Herbst 2015 eingeschult werden muss. Die Ideen sind bereits am reifen, ein schönes Plätzchen auf der Kärntner Turrach hat Robert Hollmann auch schon ausgespäht.

www.utmthotel.com

Kolja Kleeberg in Glücksburg (SH)

Viele Michelin-Sterne und Gault Millau-Punkte treffen bei dem 29. Schleswig-Holstein Gourmet Festival mit Auftaktgala am 20. September 2015 wieder zusammen. Als eins der 15 Mitgliedshäuser des Festivals ist das Strandhotel Glücksburg wieder dabei. Zu Gast bei Küchenchef André Schneider: Kolja Kleeberg.

Am 8. November 2015 zaubert Kleeberg ein festliches Galadinner. Am 9. November 2015 wird es dann legerer, wenn er mit vier weiteren Gast-Köchen die legendäre Küchenparty des Hauses veranstaltet. Beide Abende kosten je 140 Euro pro Person inklusive Aperitif und korrespondierenden Getränken. Die passende Übernachtung im Strandhotel ist ab 149 Euro pro Nacht im Doppelzimmer buchbar.

Sein Restaurant Vau in Berlin ist seit der Eröffnung 1997 mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet, bei Gault-Millau erreicht es 17 von 20 Punkten, drei von fünf Diamanten im Varta-Führer und drei von fünf „F“ in Der Feinschmecker. Und dennoch ist Kolja Kleeberg mit diesem Erfolg nicht abgehoben. Im Gegenteil: Der gebürtige Kölner ist vor allem für seinen Witz und seine sympathische Art gepaart mit Professionalität und Unterhaltsamkeit bekannt. Mit genau diesen ganz persönlichen Zutaten gibt er seinem Gastspiel im Strandhotel Glücksburg die ganz eigene Note.

So beispielsweise beim Galadinner mit 5-Gang-Menü am 8. November: an festlich gedeckten Achtertischen im Elisabeth-Saal haben Kleeberg-Spezialitäten ihren großen Auftritt. Hautnah und etwas gelassener erleben Gäste gleich sechs Spitzenköche bei der legendären Küchenparty am nächsten Tag: Zusammen mit den vier Kollegen Jens Kommerau (Kaffee Worpswede, Worpswede), Holger Zurbrüggen (Restaurant Balthazar, Berlin), Charlotte und Daniel Schröter (Toshido & Schröter‘s Leib und Seele, Bremen) präsentieren Kolja Kleeberg und Strandhotel-Küchenchef André Schneider ihre frisch zubereiteten Genüsse an verschiedenen Stationen im Restaurant Felix und in der Küche. Beide Events starten um 18.30 Uhr. Am Piano sorgt Peter Sörensen für die passende musikalische Begleitung.

Innerhalb der 15 verschiedenen Restaurants, in denen Gourmets vom 26. Oktober 2015 bis zum 06. März 2016 zwischen Timmendorf und Friedrichstadt, Sylt und Ratzeburg ihre Feinschmecker Abende buchen können, ist das Strandhotel Glücksburg die fünfte Station. Außer Kolja Kleeberg stehen in diesem Jahr noch weitere 17 Gastköche am Herd – darunter mit vier Frauen so viele wie noch nie. Sie alle sind angetreten, um Schleswig-Holstein als Feinschmecker-Bundesland weiter zu etablieren. Sehr zum Vergnügen aller Freunde exzellenter Küche.

Passendes Arrangement im Strandhotel Glücksburg
Was gibt es schöneres, als nach einem herausragenden Essen mit vorzüglichen Weinen und anregender Unterhaltung mit Wellengeplätscher vor dem Fenster einzuschlafen. Wer sich auch noch auf einen Tag mit Strandspaziergang, entspannender Sauna oder Massage am nächsten Tag freuen möchte, kann seinen Dinner-Genuss am 8. oder 9. November mit dem passenden Übernachtungsangebot des Strandhotels verlängern. Eine Nacht im nordisch-eleganten Doppelzimmer ist ab 149 Euro buchbar und inkludiert Frühstücksbuffet und Nutzung der Wellness-Lounge.

www.strandhotel-gluecksburg.de

Andre Schneider

„Kulinarik mit Freunden“ heißt das neueste Abendevent am 24. Januar 2015, bei dem Küchenchef André Schneider mit fünf seiner bekannten Kochkumpanen aus Hamburg und Sylt die leckersten Gerichte des Nordens zaubert. Im Elisabeth-Saal und im Foyer des Vier-Sterne Superior Strandhotels erleben Gäste von Station zu Station, was es mit den Speisen und ihren Produkten auf sich hat. Der Kopenhagener Pianist Peter Sörensen begleitet den ungezwungenen Abend am Piano. Der Preis für das Event beträgt 89 Euro pro Person. Los geht es um 19.00 Uhr.

Natürlich und bodenständig sind sie alle – die befreundeten Gastköche vom Strandhotel-Küchenchef André Schneider: Deshalb nennt der ambitionierte Koch sein neuestes Event für Januar 2015 auch „Kulinarik mit Freunden“. Mit dabei sind Sternkoch Sigfried Danler aus Hamburg (Poletto Winebar Ristorante), Gregor Goltz aus Sylt (Manne Pahl, Kampen), Oliver Bergerhausen aus Sylt (Dorint Hotel Westerland), David Siaahan aus Hamburg (Chinaman, Sushi & Co) sowie Bierbraumeister Oliver Wesseloh aus Hamburg (Kehrwieder Kreativbrauerei).

Für sie ist es wichtig, dass ihre Gäste entspannt essen und trinken. Und das können sie besonders gut im Vier-Sterne Superior Strandhotel Glücksburg, wo die weite Ostsee und der Blick auf Dänemark Lust auf Genuss macht. Im schlossartigen Ambiente des Elisabeth-Saal mit Foyer, Kamin und Sonnenterrasse, wo schon Kaiser Wilhelm II., Thomas Mann oder Emil Nolde verwöhnt wurden, können sich Feinschmecker an verschiedenen Stationen mit den Köchen und dem Bierbrauer austauschen, vieles über die Zutaten und Produkte erfahren und die köstlichsten Gerichte in lockerer Atmosphäre genießen.

Das Event „Kulinarik mit Freunden“ kostet nur 89 Euro pro Person inklusive korrespondierender Getränke, Begrüßungsdrink und Fingerfood. Über die Rezeption können Karten telefonisch unter 04631-6141-0 vorbestellt werden.

Skandinavische Gemütlichkeit
Wer im Anschluss des Abends mehr skandinavische Gemütlichkeit genießen möchte, bucht eine Übernachtung in einem der 36 Zimmer und Suiten mit Eichenholzparkett. Jedes der Zimmer hat einen anderen Grundriss und wurde individuell, beispielsweise mit verschiedenen Schränken, Farben und Gardinen, eingerichtet. Die Zimmerpreise starten ab 79 Euro pro Person im Einzelzimmer (DZ ab 139 Euro) und beinhalten das reichhaltige Frühstücksbuffet.

Weitere Kulinarische Events 2015
In dem neuesten Kulinarischen Kalender für das 1. Halbjahr 2015 des Strandhotel Glücksburg sind weitere spannende Events enthalten, darunter „Menüs aus Alten Zeiten – Anno 1883“ im März oder das erste „Wein- und Gartenfest für die ganze Familie“ im Juni. Wie zu Omas Zeiten genießen die Strandhotel-Gäste auch jeden Sonntag den beliebten Sonntagsbraten in den verschiedensten Variationen. Alle kulinarischen Events sind hier abrufbar: http://www.strandhotel-gluecksburg.de/fileadmin/downloads/kulinarischer-kalender/StHotel_Kulkal.pdf.

Philipp Stein ist "Aufsteiger des Jahres 2014"

Chefkoch Philipp Stein vom Gourmetrestaurant „Favorite“ im Hotel „Favorite Parkhotel“ in Mainz hat 2014 den 30. Wettbewerb für hochbegabte, junge Köche gewonnen. Alljährlich wählen die Leser des renommierten Hamburger Gourmet-Journals „DER FEINSCHMECKER“ ihren „Aufsteiger des Jahres“.

Stein siegte gegen großartige Konkurrenten im Kampf um die begehrte Aufsteiger-Trophäe. 1371 Stimmen holte der erst 24-jährige und ist damit „Aufsteiger des Jahres 2014“. Zweiter Sieger wurde Pierre Nippkow vom Restaurant „Ostseelounge“ im „Strandhotel Fischland“ in Dierhagen mit 1272 Stimmen, den dritten Platz unter den sechs Top-Talenten belegte Daniel Schimkowitsch vom Restaurant „Freundstück“ im Hotel „Ketschauer Hof“ in Deidesheim mit 911 Stimmen. Insgesamt 5374 Leser votierten in diesem Jahr per Postkarte oder via Internet für ihre Köche-Favoriten, die DER FEINSCHMECKER im Oktober vorgestellt hatte.

Die Trophäe ist bei Köchen und Lesern seit vielen Jahren begehrt, seit 30 Jahren fragt die Publikums-Zeitschrift „DER FEINSCHMECKER“ ihre Leser, welcher junge kreative Koch sie im Laufe des Jahres begeistert hat. Im Juni können Leser ihre Kandidaten vorschlagen, die in Deutschland noch mehr Beachtung finden sollten; im Oktober geht der Wettbewerb „Aufsteiger des Jahres“ in die entscheidende Runde, wenn die Redaktion die sechs Top-Favoriten präsentiert.
Um in die Vorauswahl zu kommen, muss der Jungkoch einfallsreich und handwerklich auf einem hohen Niveau kochen. Wer von den jungen Köchen die Nummer eins sein wird und die Aufsteiger-Trophäe erhält, entscheiden allein die FEINSCHMECKER-Leser.

Großes Finale des diesjährigen Jubiläums-Wettbewerbs: Philipp Stein und die Platzierten wurden am 15. Dezember auf einer großen Gala im Mainzer „Favorite Parkhotel“ geehrt und servierten den Gästen anschließend ein formidables Flying Buffet zu Champagner und erstklassigen Weinen.

Pierre Nippkow

Gourmetrestaurant OSTSEELOUNGE im Strandhotel Fischland „hält Kurs“

Nur noch sechs Kandidaten aus ganz Deutschland stehen im Finale: Pierre Nippkow, Küchenchef des Gourmetrestaurants OSTSEELOUNGE im Strandhotel Fischland, ist einer von ihnen. Die Leser des Magazins DER FEINSCHMECKER haben ihn aktuell in die Finalistenrunde gewählt, nun braucht es weiter kräftige Unterstützung. Bereits zum 30. Mal findet der Wettbewerb statt, der von der Ostseeküste bis zum Bayerischen Wald für Spannung sorgt und bis zum 24. Oktober 2014 den „Aufsteiger des Jahres“ finden will.

Im Team von Küchenchef Pierre Nippkow ist eigentlich für „Abschweifungen“ keine Zeit, aber dennoch sorgt bereits die Wahl unter die besten sechs in Deutschland für das eine oder andere Herzklopfen, für Gesprächsstoff unter Fachspezialisten und Gästen.
Schließlich gehörten zu den Teilnehmern des Wettbewerbs des Gourmet-Magazins in der Vergangenheit berühmte Köche und Vorbilder wie Joachim Wissler, Christian Bau oder Sebastian Zier.

Jeden Tag beweisen Pierre Nippkow und seine Mitarbeiter in der OSTSEELOUNGE des Strandhotels Fischland, dass sie sich jede der Anerkennungen, über die sie sich besonders in der letzten Zeit freuen durften, konsequent und mit Begeisterung erarbeitet haben.

Am Abend gibt es auf einer wechselnden Karte von Küchenchef Pierre Nippkow und Souschef Daniel Specht jeweils zwei Menüs zur Auswahl: je ein Menü als „Heimat“- Menü und ein Menü „aus aller Welt“ werden angeboten. Schwerpunkte der Speisen sind Fisch und Meeresfrüchte, die mit einer Offenheit für neue Techniken und Garmethoden kontrastreich interpretiert werden – moderne Regionalküche auf Feinschmeckerniveau.

FAKTEN:
• eröffnet: 27. Juli 2011
• Küchenchef: Pierre Nippkow
• Souschef: Daniel Specht
• Sitzplätze: 24
• Öffnungszeiten: ganzjährig Mittwoch bis Sonntag ab 18.30 Uhr geöffnet/ Küchenschluss 22 Uhr/ Schließzeit: 12. Januar – 4. März 2015
• mittags und an den Ruhetagen (Mo. und Die.) für private Feiern oder Firmenveranstaltungen geöffnet.

Küchenchef PIERRE NIPPKOW
Pierre Nippkow, geboren 1983 in Röbel, beendet 1999 seine schulische Bildung mit der mittleren Reife an der Hanseschule Rostock und beginnt eine Ausbildung zum Koch im Steigenberger Hotel Sonne in Rostock, die er 2002 erfolgreich abschließt. Nach seinem Grundwehrdienst bei der Marine, wovon er sechs Monate auf der Fregatte Emden im Auslandseinsatz verbringt, beginnt er seine berufliche Praxis im Restaurant Bernstein im Strandhotel Ostseeblick in Heringsdorf. In den mehr als fünf Jahren seines Wirkens nimmt er hier sehr früh den neudeutschen und hochkreativen Küchenstil seiner Küchenchefs Ralf Haug und Arjan Mensies an.

Durch großen Einsatz und der erlernten Fachkompetenz wird er 2005 Souschef und übernimmt in einer Übergangsphase von etwa drei Monaten die Leitung des Küchenteams.

Neben den Anforderungen der kreativen Gourmetküche, absolviert er mehrere Weiterbildungen, u.a. 2005 ein 14tägiges Praktikum im Hotel Louis C. Jacob in Hamburg, und legt 2008 die Ausbildereignungsprüfung ab. 2009 zieht es ihn nach Binz auf Rügen in das niXe Restaurant. Dort kann er als Souschef im Team von Sternekoch Ralf Haug einen großen Beitrag zu den Auszeichnungen des Restaurants leisten. Ende 2009 erhält die niXe 1 Stern Michelin und 16 Punkte im Gault Millau.

Seit 2011 ist Pierre Nippkow Küchenchef im Gourmetrestaurant OSTSEELOUNGE und wurde 2013 vom Guide Michelin schon als „Hoffnungsträger“ für einen Michelin-Stern empfohlen, mit dem er dann auch im November 2013 ausgezeichnet wurde.

Überblick Anerkennungen:
• 1 Stern im Guide Michelin 2014
• 15 Punkte im Gault Millau 2014
• 7 Pfannen im GUSTO 2014
• 2,5 Bestecke im Schlemmer-Atlas 2014
• 3 Diamanten im VARTA Führer 2014
• 2 F’s vom Magazin DER FEINSCHMECKER 2014

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Bäcker Kröger aus Gresenhorst

Frische Brötchen, gebacken ohne jegliche synthetische Zusatzstoffe, gehören im Strandhotel Fischland und im Strandhotel Dünenmeer in Dierhagen zum täglichen wie außergewöhnlichen Angebot. Es klingt fast wie einer von diesen Träumen vom gesunden schönen Leben, der hier in der gemeinsamen Suche von Generaldirektorin Isolde Heinz und einer regionalen Bäckerei nach der bestmöglichen natürlichen Qualität dieses Grundnahrungsmittels zur Realität werden konnte. Bei Bäcker Kröger aus Gresenhorst erfüllt sich dieser gemeinsame Traum, denn hier wird wieder richtig gebacken, auf fertige Backmischungen aus der Tüte oder auf vorproduzierte industrielle Tiefkühlware verzichtet er völlig. Das ist besonders und die Hotelgäste sind täglich aufs Neue begeistert.

In seiner Bäckerei wird das Mehl für den Frischteig vorher im Wasser „gekocht“, später trocknet das Brot dadurch nicht so schnell aus. Die Körner werden bis zu 18 Stunden vor Verarbeitung eingeweicht, jedenfalls bei seiner Kreation „Gresenhorster Korn an Korn“ und anderen Frischkornbroten. Das sind Handwerkskniffe, die bei Backmischungen sonst chemische Zusatzstoffe regeln, aber nicht bei Bäcker Kröger.

Intensive Gespräche, der persönliche Austausch und der verbindende hohe Anspruch an die Qualität von Brot und Brötchen gaben den Ausschlag für Isolde Heinz, Bäcker Kröger aktuell „anzuheuern“. Beide sind zudem von dem gemeinsamen Gedanken geleitet, dass der Gast, der hier etwas erleben will, auch die Natur der Region schmecken möchte. Einheitliche Industrieprodukte sorgen für die überall gleichen Brötchen aus der Tiefkühltruhe und somit dafür, dass der Geschmack der Regionen immer mehr verschwindet.
Regionalität, Nachhaltigkeit und Qualität entwickeln in dieser Kooperation beispielhaft eine große Wirkung und sind bewusstes Bekenntnis zum traditionellen Handwerk. In enger Zusammenarbeit wurde genau überlegt, was, wann und wie in den beiden Hotels gebraucht wird – eine große Herausforderung für eine kleine regionale Bäckerei. Komplett ohne synthetische Zusatzstoffe zu arbeiten statt Produktionshelfer der Industrie zu sein war nicht einfach, aber es lohnt sich für alle: die Gäste, den Hotelier, den Bäcker und die Natur. Jetzt gibt es in beiden Häusern täglich die frischen Brötchen und Brote aus diesem traditionellen Handwerksbetrieb und die Gäste können neben dem Brötchenkorb die Zutaten nachlesen. Sie wissen nun, warum sie gerne hier zugreifen und bei Fragen spricht Bäcker Kröger auch direkt mit den Gästen, denn er ist oft selbst im Haus – gelebte Authentizität.

Ein Handwerksmeister von dieser Güte trägt dazu bei, dass auch in diesem kulinarischen Bereich die Gäste unser ehrliches Bemühen um Natürlichkeit spüren, um Regionalität und wahrhaftiges Engagement zum Wohl unserer Gäste. Das ist nicht immer der einfache Weg“, so Isolde Heinz.

Eine hohe Qualität der Grundstoffe und die leidenschaftliche Verarbeitung mit dem neu erarbeiteten Wissen alter Handwerkstradition sind entscheidend, auch deswegen kommen hier nur Grundprodukte aus Heimat Mecklenburg-Vorpommern in den Backtrog, lange Lieferwege werden vermieden, denn mit den beiden Strandhotels hat die Bäckerei nun auch einen sicheren, vertrauensvollen Partner in der Region. Viele Gäste bestellen entweder zur Abreise oder sogar von zu Hause aus in den Strandhotels ihr Lieblingsbrot und bekommen es per Post geliefert.

Die Mitgliedschaft im Verein Natur-Pur ist für den Bäckermeister wie ein Qualitätssiegel seiner Bemühungen, das traditionelle Bäckerhandwerk hoch zu halten.

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Gourmet Report meint: Das sollten viele Hoteliers kopieren! Fast alle Backwaren in Hotels sind von minderer Qualität!

Andre Schneider

Neues Jahrhundertmenü „anno 1883“ im Strandhotel Glücksburg

Historische Themen spielen im Strandhotel Glücksburg eine besondere Rolle, vor allem wenn sie mit Gaumenfreuden verbunden sind: So widmet das Restaurant-Team rund um Küchenchef Andre Schneider dem Jahr 1883 ein Jahrhundertmenü, das täglich vom 11. bis 26. Januar 2014 originalgetreu, aber mit einer Prise Moderne serviert wird. Für 59 Euro pro Person.

Ganz zufällig kam das Team des Strandhotels Glücksburg auf das Jahr 1883: „Das ist echte Geschichte“, erzählt Kirsten Herrmann, Marketingleiterin des Strandhotels Glücksburg. „Frida Augustin, eine 90-jährige Dame, kam vor rund zwei Jahren in unser Haus und hatte einige alte Menükarten und ein Bild in der Hand, das sie uns unbedingt geben wollte“. Sie hatte alles auf ihrem Dachboden gefunden. Die Menükarten und das Bild stammten aus dem Jahr 1883 – jener Zeit, in der ihre Oma Anna Ohrt (geboren 1860 in Segeberg) in der Küche des Strandhotels Glücksburg gearbeitet hatte und sie selbst in den Jahren danach auch noch oft zu Besuch war.

„Als wir eine alte Menükarte vom 23. Juli 1883 in den Händen hielten und die Anekdoten von Frida Augustin hörten, war es klar – wir müssen diese Geschichte erlebbar machen und den Geist dieser Zeit erwachen lassen“, so André Schneider, der seit 2003 Küchenchef im Vier-Sterne-Superior-Hotel ist und sich durch seine prämierte kreative Kochkunst auszeichnet. Das Jahr 1883 war nämlich bewegend: Denn der erste Orientexpress fuhr von Paris ans Schwarze Meer, Reichskanzler Otto von Bismarck führte die gesetzliche Krankenversicherung ein, die Stadt Flensburg kaufte den Kollunder Wald und Prinz Julius das Prinzenpalais in Glücksburg und bezog es mit seiner Frau, Gräfin von Roest.

Die Speisen auf der alten Menükarte wurden originalgetreu übernommen: So genießen Gäste täglich vom 11. bis 26. Januar 2014, von 18 bis 22 Uhr, das Sechs-Gang-Menü aus Bouillon von Graupen, Irish Stew, Tauben soufliert, Roastbeef mit Salat und Kompott, Eis sowie Butter & Käse.

Buchungen für das Jahrhundertmenü „anno 1883“ sind telefonisch erbeten unter +49 (0) 4631 – 6141-500 oder per Email an info@strandhotel-gluecksburg.de

Im Jahr 1872, zur Hochzeit der deutschen Bäderarchitektur, wurde das Strandhotel Glücksburg erbaut – und schon bald logierten hier hochrangige Gäste. Unvergessen ist der Besuch des Kaisers Wilhelm II, der 1890 mit seiner Yacht vor dem damals noch jungen Prachtbau mit den markanten Giebeln anlegte. Zu seinen Ehren wurde das legendäre Kaiser-Menü mit zwölf Gängen und zehn Weinen kredenzt.

Dem kaiserlichen Höhepunkt folgte ein Tiefschlag: 1912 zerstörte ein Brand das Haus zu großen Teilen. Bereits im Jahr 1914 wurde es jedoch wiedereröffnet und empfing fünf Jahre später erneut berühmte Gäste: Der Schriftsteller Thomas Mann und sein Verleger Samuel Fischer erlebten hier für einige Wochen die Sommerfrische fern der Metropolen München und Berlin.

Ganz andere Gäste waren es, die seit der Nachkriegszeit die Atmosphäre des Hauses sowie die Ostsee mit ihren weißen Stränden und der klaren Luft genießen durften: Als Erholungsheim der evangelischen Kirche nahm das einstige Strandhotel von 1956 bis 1996 Mütter und Kinder auf.

Im Jahr 2000 fand das Haus wieder zu seiner ursprünglichen Bestimmung zurück: Nach grundlegender Modernisierung und Erweiterung wurde es als Strandhotel Glücksburg wieder eröffnet. Den Feinschliff erhielt das Haus acht Jahre später: Das „Weiße Schloss am Meer“ kam in den Besitz eines dänischen Kaufmanns, der es innen mit viel Geschmack und Qualität noch einmal umfassend renovierte: Massive Holzfußböden und Design-Elemente wie Lampen von Arne Jacobsen und Poul Henningsen prägen seither das edle Ambiente. Im skandinavischen Landhausstil empfängt das Vier-Sterne-Superior-Haus seine Gäste mit viel Helligkeit und Frische.

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