Christian Bau ist bester deutscher Koch

Die Leser des amerikanischen Magazin „Elite Traveller“ wählte die 100 besten Köche der Welt.

Die Top 10 Restaurants der Elite Traveler Top 100 Restaurants 2018 

  1. Alinea, Chicago
  2. Azurmendi, Larrabetzu, Spain
  3. Eleven Madison Park, New York
  4. Per Se, New York
  5. Osteria Francescana, Modena, Italy
  6. Robuchon au Dôme, Macau
  7. The Restaurant at Meadowood, St. Helena, USA
  8. Le Bernardin, New York
  9. Restaurant de l’Hôtel de Ville, Crissier, Switzerland
  10. The Fat Duck, Bray, UK

    Christian Bau

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Die besten Restaurants der Leser von TripAdvisor

TripAdvisor stellt die Travellers‘ Choice Award Gewinner für Restaurants (gehobene Küche) in Deutschland, Österreich und der Welt vor

Welche Meisterköche haben die Reise-Community dieses Jahr am meisten überzeugt? Das zeigt TripAdvisor mit den Gewinnern der Travellers‘ Choice Awards für Restaurants in der Kategorie „gehobene Küche“. Die Auszeichnung basiert auf Millionen von Bewertungen und Meinungen von Reisenden auf der Webseite, die dabei hilft, die aktuellsten Erfahrungsberichte und günstigsten Preise zu finden.

Der Berliner Zwei-Sternekoch Tim Raue belegt Platz 8 der Liste

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Heinz Reitbauer Junior

Heinz Reitbauer Junior muss man eigentlich nicht erklären und schon gar nicht vorstellen, ist er doch seit Jahren eine fixe Größe der österreichischen Gastronomie und zählt zu den brillanten Vertretern seiner Kunst. Er versteht es wie kaum ein anderer, mit scheinbar leichter Hand verblüffende Gerichte zu kreieren und dabei niemals seine individuelle Handschrift zu verlieren. Im österreichischen Gastronomieführer „Gault&Millau 2016“ erreichte der 4-Hauben-Koch 19 von 20 möglichen Punkten.

BEGEHRTE AUSZEICHNUNG
Der „Koch des Jahrzehnts“ von Gault&Millau ist die begehrteste Auszeichnung in der heimischen Gastronomiebranche. Der Preis wurde heuer zum vierten Mal verliehen. Lohberger und Küchensystem unterstützen diese Auszeichnung. Beide Unternehmen gehören zur Austro Holding, stehen für innovative und hochwertige Großküchenkonzepte und sind in Österreich Marktführer.
 
Über den begehrten Titel „Koch des Jahrzehnts“ zeigt sich Heinz Reitbauer gewohnt bescheiden: „Die Auszeichnung „Koch des Jahrzehnts“ gebührt all den Menschen, die dazu beitragen, unser Haus einzigartig zu machen. Unserem Team – immer suchend, leidenschaftlich und Gastfreundschaft vermittelnd. Unseren Lieferanten und Partnern – bei ihnen beginnt der Geschmack zu wurzeln. Sie sind unsere größte Inspirationsquelle. Unseren Gästen & Freunden – denn sie geben uns Kraft und Ansporn. Ihnen allen sei dieser Titel gewidmet.“
 
Martina und Karl Hohenlohe, Herausgeber des Guide GaultMillau über das Ausnahmetalent: „Heinz Reitbauer erhält den Titel „Koch des Jahrzehnts“ für seine beeindruckenden Leistungen in den vergangenen Jahren. Zehn Jahre Steirereck im Stadtpark, acht Jahre mit vier Hauben an der Spitze der österreichischen Gastronomie. Seine Küche spricht für Innovation, sie spiegelt den Respekt vor dem Produkt wider, er war einer der ersten, der bewies, dass man auch landwirtschaftlichen Produkten eine Bühne gibt. Und was für eine. Heinz Reitbauer ist einer der ganz Großen – das Sympathische, man spürt dies bei jedem Teller, den er aus der Küche schickt, aber niemals im persönlichen Gespräch. Understatement scheint sein zweiter Vorname.“
 
Werner F. Redolfi, Geschäftsführer der Küchensystem Vertriebs GmbH: „Wir freuen uns sehr über die heurige Titelverleihung an Heinz Reitbauer. Er hat in den letzten Jahren mit enormer Innovationskraft und Kreativität viel Pionierarbeit geleistet und damit auch national und international das Image der österreichischen Küche mitgeprägt. Zudem verbindet uns eine langjährige Partnerschaft und Freundschaft, die uns sehr stolz macht.“

DER AUSGEZEICHNETE KOCH – Daten und Fakten
Heinz Reitbauer Junior wurde 1970 in Wien geboren. Eine Karriere in der Gastronomie wurde ihm quasi in die Wiege gelegt, eröffneten seine Eltern doch wenige Monate vor seiner Geburt das Restaurant Steirereck, damals noch in der Rasumovskygasse in 1030 Wien. Über die Jahre entwickelte sich seine große Leidenschaft für das Kochen, nach Abschluss der Hotelfachschule in Altötting ging er zu seinem Vater in die Lehre, lernte bei den Brüdern Obauer in Werfen, sammelte Auslandserfahrung bei Alain Chapel in Mionnay bei Lyon, Anton Mosimann in London und Joel Robuchon in Paris. 1992 kehrte er schließlich in den elterlichen Betrieb zurück.

1996             Wirtshaus Steirereck, Turnau
1999             Trophée Gourmet für österreichische Küche
2002             Erwerb der Meierei im Stadtpark
Seit 2005      Küchenchef im Steirereck im Stadtpark, Wien

Gault & Millau Österreich 2016

Am gestrigen Abend wurde die 37. Ausgabe des Guide Gault & Millau Österreich im Wiener Dorotheum präsentiert.

„Wir waren heuer besonders viel unterwegs, auch im Ausland. Nach zahlreichen Reisen – von London und Berlin über Paris und San Sebastian nach Menton und Antwerpen – kommen wir nach Hause mit stolz geschwellter Brust, denn unsere Köche an der Spitze können sich mit all dem Erlebten messen. Und wie,“ zeigen sich die Herausgeber Martina und Karl Hohenlohe beeindruckt von Österreichs Haubengastronomie.

Die wichtigsten Themen und Trends der diesjährigen Ausgabe:
* Wir dürfen heute unsere neue Homepage vorstellen: at.gaultmillau.com. Ebenso die App (für iPhone und Android) wurde völlig neu gestaltet, ist um € 4,99 im App Store erhältlich. Jeder Käufer eines Buches bekommt die App gratis dazu.
* Es gibt weiterhin drei Restaurants mit vier Hauben: das Steirereck im Stadtpark in Wien, Restaurant Obauer in Werfen und Simon Taxacher in Kirchberg in Tirol.
* Wir stellten eine aufregende Riege an Individualisten unter den Dreihauben-Köchen fest, die uns eine spannende Zukunft prophezeien: von Andreas Döllerer in Golling und Thomas Dorfer in Mautern über Harald Irka in Straden (er ist auf sensationelle 18 Punkte aufgestiegen), Tom Riederer in St. Andrä bis zu Alain Weissgerber in Schützen.
* Was sich vor drei Jahren als grünes Wunder auftat, hat sich mittlerweile zum konstanten Gourmet-Paradies entwickelt – die Steiermark. 114 Hauben in 81 Restaurants wurden vergeben. Es spitzt sich zu: Im Vergleich zum Vorjahr sind das zwar weniger Haubenrestaurants (81 statt 86), aber mehr Hauben. Die Spitze legt weiter zu.
* Evergreens & Superhits dieses Jahres: Die Erbse samt ihren Sprossen wurde von der Gault & Millau-Redaktion zur Hülsenfrucht des Jahres gekürt. Das Beef Tatar ist unsterblich und rangiert unter den Wiederholungstätern unbestritten auf Platz 1. Die Welt der Gewürze hat sich für unsere Köche aufgetan, der Radius wurde erweitert und die Küche um spannende exotische Aromen bereichert.
* Besonders erfreulich ist die offensichtliche Aufwertung der Patisserie. Aus diesem Grund küren wir heuer erstmals einen Patissier des Jahres: Thomas Scheibelhofer aus dem Restaurant Tian in Wien.
* Natural wine und Craft beer sind in Österreichs Gastronomie angekommen. Das beflügelt die Köche und eröffnet kenntnisreichen Sommeliers ein noch spannenderes Betätigungsfeld.

Ergebnisse Gault & Millau 2016
Die Besten

Karl und Rudolf Obauer, Restaurant Obauer/Werfen19 Punkte
Heinz Reitbauer, Restaurant Steirereck im Stadtpark/Wien 19 Punkte
Simon Taxacher, Restaurant Simon Taxacher/Kirchberg 19 Punkte

Thomas Dorfer, Restaurant Landhaus Bacher/Mautern 18 Punkte
Andreas Döllerer, Restaurant Döllerer/Golling 18 Punkte
Alexander Fankhauser, Restaurant Alexander/Fügenberg 18 Punkte
Konstantin Filippou, Restaurant Konstantin Filippou, Wien 18 Punkte
Harald Irka, Restaurant Saziani Stub’n/Straden 18 Punkte
Silvio Nickol, Gourmet Restaurant Silvio Nickol/Wien 18 Punkte
Martin Sieberer, Paznauner Stube/Ischgl 18 Punkte
Alain Weissgerber, Restaurant Taubenkobel/Schützen 18 Punkte
Christoph Zangerl, Restaurant Tannenhof/St. Anton 18 Punkte

Aufsteiger:
Das Loft, Wien 16 Punkte (bisher 12,5)
2 Punkte Aufsteiger:
Weyringer Wallersee, Henndorf am Wallersee 16 Punkte (bisher 14)
Genussreich by Joachim Windhager, Bad Blumau 15 Punkte (bisher 13)
Kupferdachl, Unterpremstätten 15 Punkte (bisher 13)
Mercado, Wien 15 Punkte (bisher 13)
Schloss Fuschl, Hof bei Salzburg 15 Punkte (bisher 13)
Zirbenstube, Aigen im Ennstal 15 Punkte (bisher 13)

Und hier die gesamte Liste aller Aufsteiger:
https://www.facebook.com/gourmetreport/posts/10153376462938124

El Celler de Can Roca ist das beste Restaurant der Welt

El Celler de Can Roca feiert die Rückkehr an die Spitze der 50 weltbesten Restaurants – Die legendären Roca-Brüder aus Girona erringen mit ihrem Restaurant wieder die Top-Position – Das Vendôme belegt Platz 30 in der Liste der 50 Besten und das Aqua erreicht Platz 33 – Das Steirereck in Wien verbessert sich um einen Platz auf Position 15

Jetzt eroberte das spanische Restaurant El Celler de Can Roca erneut den Titel „S.Pellegrino World’s Best Restaurant“, den es zuletzt im Jahr 2013 trug. Seitdem haben die Roca-Brüder weltweit zunehmend Anerkennung für ihr gastronomisches Können errungen. Die Ergebnisse wurden beim Gipfeltreffen der internationalen Top-Gastronomie in London bekannt gegeben – The World’s 50 Best Restaurants 2015.

Die Liste der World’s 50 Best Restaurants verkörpert eine einzigartige Gemeinschaft kulinarischer Ausnahmetalente, die zum Besten zählen, was die internationale Gastronomie zu bieten hat. Mit Restaurants aus 21 Ländern rund um den Erdball ist die Liste so etwas wie ein Jahresbarometer der großartigsten gastronomischen Erlebnisse dieser Welt.

El Celler de Can Roca wurde 1986 von den Brüdern Joan und Josep neben dem schlichten Lokal ihrer Eltern in Girona eröffnet. Im Jahr 2007 stieß der jüngste Bruder Jordi zu dem Trio, das seither für gastronomische Sensationen sorgt. Chefkoch Joan, Sommelier Josep und der World Best Pastry Chef des Jahres 2014, Jordi Roca haben gemeinsam ein kulinarisches Erlebnis geschaffen, bei dem traditionelle katalanische Zutaten mit einer außerordentlichen Vielfalt von Zubereitungsverfahren kombiniert werden, die Sinne, Emotionen und Erinnerungen der Gäste anregen – sei es über stimulierende Gerüche, Geschmacksexplosionen oder optische Täuschungen. Die ambitionierte Weinauswahl entspricht der Qualität der Speisen. Abgerundet wird das Ganze durch eine Auswahl der kleinen Kunstwerke von Jordi Roca.

Die deutschen Restaurants Vendôme und Aqua haben jeweils ihre Plätze in der Liste der 50 besten Restaurants behalten und liegen wieder auf Platz 30 bzw. 33, während sich das österreichische Steirereck um einen Platz auf Position 15 verbessert.

Im Vendôme in Bergisch Gladbach hält Joachim Wissler die Fahne der deutschen Küche hoch, während der Chef des Aqua in Wolfsburg, Sven Elverfeld, weiterhin eine Lanze für die Renaissance der deutschen ländlichen Küche bricht.

Das Wiener Steirereck, mittlerweile seit sieben Jahren auf der Liste, verbessert sich um einen Platz auf Platz 15. Chefkoch und Inhaber Heinz Reitbaur baut seine Produkte selbst an und versorgt seine Küche so mit den frischesten und hochwertigsten Zutaten.

Spanien ist mit sieben Restaurants unter den 50 Besten vertreten und hat gleich mehrere Gründe zu feiern – das Mugaritz hält sich an Position 6 und das Tickets in Barcelona feiert seinen Einstieg in die Liste auf Platz 42. Albert Adrià vom Tickets (früher Patissier im El Bulli) wird zusätzlich für sein außergewöhnliches Talent mit dem Titel „World’s Best Pastry Chef 2015“ (gesponsert von Cacao Barry) geehrt.

Die Osteria Francescana von Massimo Bottura hat sich nach 2 Jahren auf Rang 3 auf den 2. Platz verbessert. Die ehrgeizigen Kreationen von Bottura sind perfekt ausgeführt und verzaubern mit ihrer ausgewogenen Balance von Tradition und Modernität. Die Osteria Francescana ist eines der drei italienischen Restaurants auf der Liste neben Le Calandre in Rubano und Piazzo Duomo in Alba.

Frankreich ist mit 5 Restaurants in der Liste vertreten. Das Mirazur belegt zum zweiten Mal Rang 11, gefolgt von L’Arpège in Paris, das sich im Jahr 2015 um 13 Plätze verbessern konnte. Alain Ducasse, Gewinner des 2013’s Diners Club® Lifetime Achievement Award, gelingt mit dem vor Kurzem neu eröffneten Au Plaza Athénée der Wiedereinstieg in die Liste auf Platz 47. Mit Hélène Darroze erhält 2015 eine Französin den Veuve Clicquot World’s Best Female Chef Award und Daniel Boulud bekommt den Diners Club® Lifetime Achievement Award.

Mit sechs Restaurants auf der Liste und einem Neueinsteiger können auch die USA stolz auf ihre Spitzengastronomie sein. Eleven Madison Park in New York bleibt unter den ersten Fünf und erhält überdies den Titel Acqua Panna Best Restaurant in North America. Küchenchef Daniel Humm wurde von den anderen Küchenchefs als bester Koch gewählt und erhielt den Chefs’ Choice Award. Das Restaurant Blue Hill von Dan Barber in Stone Barns vor den Toren von New York ist erstmals in der Liste vertreten und steigt auf Rang 49 ein.

Südamerika ist mit neun Restaurants in der Liste vertreten. Das Central in Lima steigt um 13 Positionen auf Platz 4 und erhält die Auszeichnung „Acqua Panna Best Restaurant in South America“. Die Neueinsteiger Boragó, Maido, Quintonil und Biko kommen aus Chile, Peru und Mexiko.

Der asiatische Kontinent ist mit sieben Restaurants dabei, von denen sich 2 in den Top Ten platzieren konnten. Das Gaggan in Bangkok verbessert sich um 7 Plätze auf Rang 10 und das Narisawa aus Tokio erreicht Platz 8. Auch China präsentiert mit dem Ultraviolet von Paul Pairet einen Neueinsteiger auf Position 24.

William Drew, Group Editor von „The World’s 50 Best Restaurants“, schwärmt: „Wir haben ein außerordentlich spannendes Jahr erlebt, wie sich in der enormen Vielfalt an kulinarischen Talenten zeigt, die heute Abend hier geehrt werden. Angesichts des wachsenden Appetits auf neue gastronomische Höhenflüge betrachten wir es als Privileg, bei dieser Entdeckungsreise dabei sein zu dürfen und sind stolz darauf, diese einzigartige Gemeinschaft kulinarischer Ausnahmetalente zusammenzubringen.“

Wie The World’s 50 Best Restaurants entsteht:
Die Liste wird anhand der Stimmen der Diners Club® World’s 50 Best Restaurants Academy aufgestellt, einer einflussreichen Gruppe von fast 1.000 internationalen Spitzenkräften der Gastronomie. Die Academy besteht aus 27 Regionen weltweit, die je 36 Mitglieder und eine(n) Vorsitzende(n) haben. Jedes Mitglied hat dabei sieben Stimmen. Von diesen sieben Stimmen müssen mindestens drei an Restaurants vergeben werden, die außerhalb der Region des betreffenden Mitglieds liegen.

Die Jury jeder Region besteht aus Restaurant-Journalisten und -Kritikern und renommierten Gastronomen. Die Mitglieder listen ihre Favoriten in der Reihenfolge der Präferenz auf, wobei die Erfahrungen der letzten 18 Monate zugrundezulegen sind. Damit die Liste so vielfältig und offen wie möglich gestaltet werden kann, gibt es keine von vornherein festgelegte Kriterienliste.

Die komplette Liste der Top 50 finden Sie auf unserer Facebook Seite:
https://www.facebook.com/gourmetreport/posts/10153070720673124

Falstaff Österreich 2015

Österreich hat gewählt: Heinz Reitbauer vom Steirereck im Stadtpark, Thomas Dorfer vom Landhaus Bacher und Andreas Döllerer vom Restaurant Döllerer in Salzburg sind die großen Sieger des einzigen demokratischen Restaurantguides in Österreich. Attila Dogudan wird als „bester internationaler Botschafter“ ausgezeichnet. Adi Werner wird für sein Lebenswerk geehrt.

Österreich kann stolz sein auf das kulinarische Niveau der heimischen Koch-Elite. Was die 17.000 Mitglieder des Falstaff Gourmetclubs längst wissen, findet langsam auch international Anerkennung. Es ist daher auch kein Stillstand, sondern eine Bestätigung der großartigen Leistungen, wenn sich die Namen der besten Köche Österreichs im Vergleich zum Vorjahr nicht geändert haben.

Neuer Rekord: Heuer sind erstmals knapp 1.650 Restaurants im Guide vertreten. Die größte Gourmetcommunity Österreichs hat die Restaurants getestet, über 240.000 Bewertungen abgegeben und damit über die Top-Gastronomen und die besten Restaurants im Land entschieden. Im neuen Falstaff Restaurantguide 2015 finden sich die Ergebnisse kompakt zusammengefasst und illustriert. Neben den bisherigen Würdigungen für den Gastronom, den Neueinsteiger und den Sommelier des Jahres werden erstmals auch der innovativste Gastronom, der beste Gastro-Unternehmer, der beste internationale Botschafter, die beste Weinkarte und das beste Beisl Österreichs gekürt.

„Dank unserer 17.000 Gourmetclubmitglieder können wir den umfassendsten und objektivsten Überblick über die heimische Gastronomieszene bieten. Auch wenn die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für unsere Gastronomen schon einmal besser waren, leben die besten Betriebe vor, wie es krisensicher funktionieren kann. Auch der Falstaff-Verlag leistet seinen Beitrag zur Unterstützung der Gastronomie und holt verdiente Akteure vor den Vorhang,“ so Falstaff- Herausgeber Wolfgang Rosam.

Alle Preisträger im Kurzportrait:
DIE ÖSTERREICH-SIEGER: LANDHAUS BACHER, STEIRERECK IM STADTPARK UND DÖLLERER
Die Österreich-Sieger von 2014 Thomas Dorfer vom Landhaus Bacher, Heinz Reitbauer vom Steirereck im Stadtpark und Andreas Döllerer vom Restaurant Döllerer in Salzburg, konnten ihre Plätze erfolgreich verteidigen.

DIE BUNDESLAND-SIEGER: NEU AUF DEM SIEGERPODIUM VERDI UND SAAG
Ein neuerlicher Bundesland–Sieg gelang den ambitionierten Gastronomen in sieben Bundesländern: das Steirereck in Wien, das Landhaus Bacher in Niederösterreich, das Taubenkobel im Burgenland, der Steira Wirt in der Steiermark, das Döllerer in Salzburg, die Paznaunerstube Trofana Royal und die Griggeler Stuba brillieren auch 2015 als beliebteste Restaurants ihres Bundeslandes. Mit im Rennen sind 2015 das Gourmet-Restaurant Verdi in Oberösterreich und das See Restaurant Saag in Kärnten, das heuer zum ersten Mal auf dem Siegerpodium steht.

Wien: Steirereck (99 Punkte)
Niederösterreich: Landhaus Bacher (99 Punkte)
Burgenland: Taubenkobel (96 Punkte)
Oberösterreich: Verdi (96 Punkte)
Steiermark: Steira Wirt (95 Punkte)
Kärnten: Seerestaurant Saag (96 Punkte)
Salzburg: Döllerer (99 Punkte)
Tirol: Paznauner Stube Trofana Royal (98 Punkte)
Vorarlberg: Griggeler Stuba (97 Punkte)

ANDREAS SENN IST NEUEINSTEIGER DES JAHRES
Nach seinen großen Erfolgen im Gourmet-Restaurant „Heimatliebe“ im A-Rosa-Hotel in Kitzbühel hat sich das große Talent selbständig gemacht. Die Location in der Hotel- & Design-Werkstatt im ehemaligen Gusswerk kennt er von seinem Pop-Up-Projekt ebenso wie den Großteil seiner Küchenbrigade, die ihm gefolgt ist.

FRANZ GROSSAUER IST GASTRONOM DES JAHRES
Mit seinen El Gaucho-Restaurants gelingt es Franz Grossauer zum Gastronomen des Jahres zu werden. Nur der Name und das Fleisch stammen aus Argentinien, das Konzept ist ein US- amerikanisches: ein Steakhaus mit allem Drum und Dran, Appetizers, Side dishes, dem Besten aus dem Meer, Weinen und Cocktails. Das ist offenbar gefragt, denn neben Baden, Wien und Graz gibt es das El Gaucho nun auch in München.

ANDREAS ROTTENSTEINER IST SOMMELIER DES JAHRES
Ein exzellenter Sommelier und wandelndes Weinlexikon: Andreas Rottensteiner hält dem Landhaus Bacher seit unglaublichen 33 Jahren die Treue. Rottensteiner ist ein geschätzter Gesprächspartner berühmter Connaisseure wie Hardy Rodenstock, der das Landhaus Bacher schon oft für seine Degustationen ausgewählt hat. Mit seiner Expertise überzeugte er die Jury.

DIE ANNERKENNUNG FÜR DAS LEBENSWERK GEHT AN ADI WERNER
Der Falstaff Restaurantguide 2015 ehrt das Lebenswerk von Adolf Werner. Er ist ein Meister im Umgang mit Hoch- und Genusskultur. Der Tiroler mit Wiener Wurzeln ist Hotelier mit Leib und Seele. Mit dem Neubau des Hospiz Hotels in St. Christoph, begann in den 1960er-Jahren eine neue Ära am Arlberg: Luxus hielt Einzug in die bis dato eher karge Sportdomäne. Mit seinem Weinkeller und seiner Leidenschaft für die Sammlung großer Bordeauxweine – in seinem Keller lagern mehr als 3000 Bordeaux-Großflaschen, eine der weltgrößten Sammlungen dieser Formate – ist er in der Weinwelt zu einer Legende geworden.
Die Sieger in den neuen Kategorien sind:

BESTER INTERNATIONALER BOTSCHAFTER IST ATTILA DOGUDAN
Mit zehn Jahren in Wien angekommen, entwickelte sich das Leben des Sprosses einer Gastronomenfamilie zu einer Story wie aus dem Bilderbuch. Heute ist Dogudan als Chef des in 20 Ländern tätigen Do&Co Konzerns einer der erfolgreichsten Unternehmer Österreichs. Der Catering- Betrieb versorgt weltweit 60 Airlines und stellt das Event-Catering für Großveranstaltungen wie dem Formel-1-Rennen, der Champions League oder der Vierschanzentournee.

BESTER GASTRO-UNTERNEHMER IST CHRISTIAN HALPER
Der Quereinsteiger beschäftigt sich intensiv damit, wie man leben soll. Mithilfe der Astrologie einerseits und mit Genussprojekten andererseits: einem Biovitalhotel mit Biogärtnerei in Kärnten und dem vegetarischen Luxusrestaurant Tian in der Wiener City sowie dem Tian Bistro und dem neuen Tian in München.

INNOVATIVSTER GASTRONOM IST STEFAN BRANDTNER
Der umtriebige Wirt des Paradoxon gilt als erfolgreichster Protagonist der Pop-up-Kultur in Österreich. Die temporären Lokale waren stets gefeiert und erfolgreich. Es wird auch innerhalb einer Lokalphase alles dauernd verändert – die Einrichtung, die Atmosphäre, die Karte, bis hin zu den Gesprächen. Brandtner will stets Horizonte erweitern, getreu seinem Magritte’schen Lieblingssatz „Dieses Restaurant ist kein Restaurant!“.

DIE BESTE WEINKARTE GIBT ES IM FUX IN LECH
»Restaurant + Bar + Kultur« verspricht dieses Ausgehlokal in Lech, das ausnahmsweise selbst kein Hotel ist. Die Weinkarte umfasst 3200 Positionen und nahezu täglich werden es mehr. Darunter unglaubliche Jahrgangstiefen – allein von Le Montrachet stehen an die 40 Positionen auf der Karte – und Raritäten, die bis in die 20er-Jahre des letzten Jahrhunderts zurückgehen. Die treibende Kraft dahinter ist der Patron selbst, Peter Strolz.

RUDI’S BEISL IST DAS BESTE BEISL ÖSTERREICHS
Das Wiener Lokal überzeugt seit Jahren mit unverminderter Qualität. Immer noch mit dem falschen Apostroph. Immer noch in einer »an Seeuferhütten erinnernden Kombination von blau-grün gestrichenem Holz und weißen Küchenstühlen«, wie Wolfram Siebeck einst bemerkte. Heute kocht hier Christian Wanek die geniale Hausmannskost.

DER FALSTAFF RESTAURANTGUIDE 2015 + APP
Seit heute, 20. März, ist der Falstaff Restaurantguide im Buch- und Zeitschriftenhandel, in allen Trafiken, bei Wein & Co sowie an Tankstellen zum Preis von € 9,90 erhältlich. Alle Bewertungen sind dann auch in der neuen Falstaff Restaurant-App verfügbar, mit Beschreibung, Bildern und Kontaktdaten. Praktische Funktionen wie die eine detaillierte Suche, Restaurants in der Nähe, Favoritenlisten machen die App (kostenlos erhältlich für iOS und Android) zum praktischen Genuss-Begleiter für die Hosentasche.

Noma wieder das beste Restaurant der Welt

Rene Redzepi mit dem Noma wieder auf den ersten Platz – Roca Brüder Platz 2 – Massimo Bottura Platz 3 – Daniel Humm EMP auf Platz 4 für Ashley Palmer Watts (Dinner bei Heston),9. Alinea, 10. Brett Graham (Ledbury) – Wissler 12., 16. Steirereck, 28. Sven Elverfeld, 43. Andreas Caminada, 78. Tim Raue, 83. Harald Wohlfahrt, 90. Taubenkobel, 96. Thomas Dorfer

Heute Abend hat das dänische Restaurant Noma seinen Titel als S.Pellegrino World’s Best Restaurant zurückerobert. Nach neun Jahren auf der Liste und drei Siegen in Folge (2010, 2011 und 2012) feiert das Noma nun die Rückkehr auf die begehrte Spitzenposition. Die Ergebnisse wurden bei den von S.Pellegrino und Acqua Panna gesponserten World’s 50 Best Restaurants Awards in London bekanntgegeben.

René Redzepi, Küchenchef und Eigentümer des Noma, ist bekannt für seine äußerst originelle, manchmal auch intuitionsgeleitete Interpretation der nordischen Küche. Mit Kreationen wie „Beeren und Rosen von schwarzen Johannisbeeren“ verleiht Redzepi der Eigenart der dänischen Landschaft und Kultur gekonnt Ausdruck. Sein akribischer Sinn fürs Detail, seine Entdeckungslust und seine Experimentierfreudigkeit etwa im Bereich der Fermentierung haben seinem Haus – in Verbindung mit Leidenschaft und unbezähmbarer Neugier – wieder zur Spitzenposition verholfen.

Das deutsche Vendôme hat seinen Platz am oberen Ende der Liste verteidigt und erreicht in diesem Jahr Platz 12. Das Restaurant zählt zu den führenden Vertretern der Neuen Deutschen Küche. Wichtigstes Ziel von Küchenchef Joachim Wissler ist es, sich von französischen Traditionen zu lösen und traditionellen deutschen Küchenstilen und Zutaten neue Geltung zu verschaffen.

Das österreichische Steirereck belegt nach sechs Jahren auf der Liste diesmal Platz 16. Die Karte ist auch beredter Ausdruck der steirischen Wurzeln von Küchenchef und Besitzer Heinz Reitbauer – viele der verwendeten Produkte stammen vom eigenen Hof.

Das Wolfsburger Restaurant Aqua ist weitere zwei Plätze aufgestiegen und belegt jetzt nach fünf Jahren auf der Liste Platz 28. Küchenchef Sven Elverfeld ist ein engagierter Dekonstruktivist und hat die deutsche Hausmannskost neu erfunden, ein mutiges Unterfangen in Deutschland, wo die meisten seiner Kollegen die schweren, derben kulinarischen Wurzeln der Landesküche eher zu verbergen suchen. Aber gerade das macht Elverfelds Kochstil so besonders und so erfolgreich.

Das spanische El Celler de Can Roca erreicht dieses Jahr den zweiten Platz – da gibt es einiges zu feiern, denn Jordi Roca erhält gleichzeitig den von Cacao Barry® gesponserten und erstmals vergebenen Titel „World’s Best Pastry Chef“. Roca ist bekannt für seinen Erfindungsreichtum und seine unkonventionellen Ideen bei Desserts, und seine Kreativität wird durch sensationelle Fähigkeiten und Akkuratesse perfekt ergänzt. Spanien ist mit drei Restaurants in der Liste vertreten, von denen sich drei in den Top Ten befinden. Mugaritz belegt Platz 6, das Restaurant Arzak, ebenfalls aus San Sebastian, erreicht wieder Platz 8. Der Neuzugang Azurmendi aus Larrabetzu bei Bilbao startet auf Platz 26 und erhält außerdem den von Zacapa gesponserten Sustainable Restaurant Award für das nachhaltigste Restaurant.

Italien ist mit drei Restaurants auf der Liste vertreten. Die Osteria Francescana von Massimo Bottura belegt zum zweiten Mal Platz 3. Erstmals ist Großbritannien mit zwei Restaurants in den Top Ten präsent. Dinner von Heston Blumenthal konnte sich um zwei Plätze auf Platz 5 verbessern und The Ledbury von Brett Graham steigt drei Plätze auf und erreicht Platz 10. Der Diners Club® Lifetime Achievement Award geht an Fergus Henderson vom St. John in London für seine großen Verdienste um die britische kulinarische Identität. Aus Frankreich haben es fünf Restaurants in die Liste geschafft. Das Mirazur verbesserte sich um nicht weniger als 17 Plätze auf Platz 11.

Mit sieben Restaurants auf der Liste und zwei Etablissements unter den ersten zehn ziehen die USA gleich mit Spanien und Frankreich. Das Eleven Madison Park in New York verbessert sich um eine Position auf Platz 4 und verteidigt den von Acqua Panna gesponserten Titel „Best Restaurant in North America“. Auch der von Dekton® by Cosentino gesponserte Award „One To Watch“ geht in die Vereinigten Staaten, nämlich an das Saison in San Francisco. Neuzugang Coi, ebenfalls in San Francisco, gibt sein Debüt auf Platz 49.

Auch Südamerika hat Grund zur Freude – das Mani von Helena Rizzo steigt um 10 Plätze auf Platz 36 und Helena Rizzo bekommt den Veuve Clicquot World’s Best Female Chef Award für die weltbeste Küchenchefin. Das D.O.M von Alex Atala in São Paulo erreicht dieses Jahr Platz sieben und erobert gleichzeitig den von Acqua Panna gesponserten Titel „Best Restaurant in South America“. Atala erhält außerdem den begehrten, von Gaggenau gesponserten Chefs‘ Choice Award, der von den auf der Liste vertretenen Küchenchefs vergeben wird. Der von Lavazza gesponserte Highest Climber Award für den stärksten Aufsteiger geht an das Central in Lima (Peru), das sich eindrucksvoll um 35 Plätze verbessern konnte.

Aus Asien sind nun sieben Restaurants in der Weltrangliste, beispielsweise auf Platz 13 das Nahm in Bangkok (Thailand) (um 19 Plätze gestiegen), das „Best Restaurant in Asia“ (gesponsert von Acqua Panna). Ebenfalls in Bangkok ist das Gaggan zu Hause, das auf Platz 17 den von LesConcierges gesponserten „Highest New Entry Award“ erringt.

Die von S.Pellegrino und Acqua Panna gesponserten 50 besten Restaurants der Welt werden jedes Jahr in der Londoner Guildhall bekanntgegeben. Höhepunkt ist die Vergabe des Preises für das weltbeste Restaurant.

Die Veranstaltung „The World’s 50 Best Restaurants“ wird von der Zeitschrift Restaurant den einflussreichsten Gastronomen, besten Köchen und internationalen Medien präsentiert.

Besondere Glückwünsche der Redaktion auch an Tim Raue (Fotos: https://www.facebook.com/media/set/?set=a.10151702144753124.1073741865.168996673123&type=3) und Thomas Dorfer ( http://www.chroma-cutlery.com/news/chef-sache-alps-2012.html) , die beide erstmals in die Top 100 Liste Einzug feierten!

1. Noma, Kopenhagen, Dänemark
2. El Celler de Can Roca, Girona, Spanien
3. Osteria Francescana, Modena, Italien
https://www.facebook.com/media/set/?set=a.10152162983978124.1073741885.168996673123&type=3
4. Eleven Madison Park, New York, USA
Fotos: https://www.facebook.com/media/set/?set=a.10151610811458124.1073741848.168996673123&type=3
5. Dinner by Heston Blumenthal, London, Großbritannien
Fotos: https://www.facebook.com/media/set/?set=a.10151585777113124.1073741842.168996673123&type=3
6. Mugaritz, San Sebastián, Spanien
7. D.O.M. São Paulo, Brasilien
8. Arzak, San Sebastián, Spanien
9. Alinea, Chicago, USA
10. The Ledbury, London, Großbritannien
https://www.facebook.com/media/set/?set=a.10151587525453124.1073741843.168996673123&type=3
11. Mirazur, Menton, Frankreich
12. Vendôme, Bergisch Gladbach, Deutschland
13. Nahm, Bangkok, Tailand
14. Narisawa, Tokio, Japan
15. Central, Lima, Perú
16. Steirereck, Wien, Österreich
17. Gaggan, Bangkok, Thailand
18. Astrid y Gastón, Lima, Peru
19. Fäviken, Järpen, Schweden
20. Pujol, México DF, México
21. Le Bernardin,New York, USA
Fotos: https://www.facebook.com/media/set/?set=a.10151605526563124.1073741847.168996673123&type=3
22. Vila Joya Albufeira, Portugal
23. Frantzén, Stockholm, Schweden
24. Amber, Hong Kong, China
25. Pierre Gagnaire, Paris, Frankreich
26. Azurmendi, Larrabetzu, Spanien
27. Le Chateaubriand, París, Frankreich
28. Aqua, Wolfsburg, Deutschland
Fotos: https://www.facebook.com/media/set/?set=a.10151073883073124.423037.168996673123&type=3
29. De Librije, Zwolle, Niederlande
30. Per Se, New York, USA
31. L’Atelier Saint-Germain de Joël Robuchon, París, Frankreich
32. Attica, Melbourne, Australien
33. Nihonryori RyuGin, Tokio, Japan
34. Asador de Etxebarri, Atxondo, Spanien
35. Martin Berasategui, Lasarte-Oria, Spanien
36. Mani São Paulo, Brasilien
37. Restaurant Andre, Singapur
38. L’Astrance, París, Frankreich
39. Piazza Duomo, Alba, Italien
40. Daniel, New York, USA
41. Quique Dacosta, Dénia, Spanien
42. Geranium, Copenhagen, Dänemark
43. Schloss Schauenstein, Fürstenau, Schweiz
44. The French Laundry, Yountville, USA
45. Hof Van Cleve, Kruishoutem, Belgien
46. Le Calandre, Rubano, Italien
47. The Fat Duck, Bray, Großbritannien
48. The Test Kitchen, Kapstadt, Südafrika
49. Coi, San Francisco, USA
50. Waku Ghin, Singapur

William Drew, Group Editor von „The World’s 50 Best Restaurants“, schwärmt: „Auch dieses Jahr war wieder besonders spannend. Wir freuen uns, wieder einmal die besten Küchenchefs in London bei uns zu Gast gehabt zu haben. Das Interesse und die Lust an immer neuen gastronomischen Höhenflügen nehmen laufend zu, und es ist uns eine Ehre, ein wenig dazu beitragen zu können. Es ist eine wahre Freude, zu erleben, wie viele Talente es überall auf der Welt gibt.

Wie die Liste zustande kommt
Die Liste wird anhand der Stimmen der Diners Club® World’s 50 Best Restaurants Academy aufgestellt, einer einflussreichen Gruppe von mehr als 900 internationalen Spitzenkräften der Gastronomie. Die Academy besteht aus 26 Regionen weltweit, die je 36 Mitglieder und eine(n) Vorsitzende(n) haben. Jedes Mitglied kann sieben Stimmen abgeben. Von diesen sieben Stimmen müssen mindestens drei an Restaurants vergeben werden, die außerhalb der Region des betreffenden Mitglieds liegen.

Die Jury jeder Region besteht aus Restaurant-Journalisten und -Kritikern und renommierten Gastronomen. Die Stimmberechtigten listen ihre Favoriten in der Reihenfolge der Präferenz auf, wobei die Erfahrungen der letzten 18 Monate zugrundezulegen sind. Eine Kriterienliste ist nicht vorgegeben.

Die Ergebnisse wurden online veröffentlicht unter www.theworlds50best.com

 

Falstaff 2014

Döllerer erstmals Österreich-Sieger, 5 Bundesländer
mit neuen Gewinnern, Filippou Neueinsteiger des Jahres, Robert Huth
Gastronom des Jahres und Margarethe und Heinz Reitbauer für das
Lebenswerk geehrt.

   Die Gäste haben das Wort – und sie haben es genutzt. Über 220.000
Votings der 17.000 Gourmetclubmitgliedern gelangten bei Falstaff ein
und resultieren im druckfrischen Falstaff Restaurantguide 2014. Dabei
gibt es einige Überraschungen: Erstmals konnte Andreas Döllerer mit
Heinz Reitbauer vom Steirereck im Stadtpark und Thomas Dorfer vom
Landhaus Bacher gleichziehen und ist einer der drei ex aequo
Österreich-Gesamtsieger, mit jeweils 99 von 100 möglichen Punkten.

   „Der Falstaff Restaurantguide bietet den größten Überblick über
die heimische Gastronomieszene. Der Dank dafür gebührt vor allem den
17.000 hochmotivierten Falstaff Gourmetclubmitgliedern, die bei ihren
Restaurantbesuchen regelmäßig die Bereiche Essen, Service, Wein- und
Getränkekarte sowie Ambiente bewerten“, so Falstaff-Herausgeber
Wolfgang Rosam. Insgesamt gibt es in der österreichischen Gastronomie
einiges an Neuerungen: Der Pfeil zeigt für Aufsteiger 557-mal nach
oben, allerdings auch 283-mal nach unten. Und gleich fünf
Bundesländer haben neue Sieger: In Oberösterreich, Salzburg,
Steiermark, Kärnten und Tirol wurden die besten neu definiert.

Die Österreich-Sieger: Döllerer, Landhaus Bacher & Steirereck
im Stadtpark

   Die auch letztes Jahr mit dem Österreichsieg ausgezeichneten
Restaurants Steirereck im Stadtpark und Landhaus Bacher sind ex aequo
mit dem Restaurant Döllerer in Golling, Salzburg, auf Platz eins.

   Das Döllerer konnte sich zum Vorjahr um einen Punkt verbessern und
wird erstmals mit dem Österreich-Gesamtsieg prämiert. Mit seiner
„Cuisine Alpine“ hat der erst 35-jährige Andreas Döllerer eine ganz
persönliche Stilistik kreiert und in den letzten Jahren
perfektioniert. Der aufwändige Restaurant-Umbau hat für volle
Punktzahl beim Ambiente gesorgt. Thomas Dorfer konnte mit seinem
unglaublichen Fingerspitzengefühl den ersten Rang für das Landhaus
Bacher verteidigen. Das Phänomen Steirereck geht weiter – Heinz
Reitbauer bestätigt seinen Sieg mit konkurrenzloser Beständigkeit auf
Top-Niveau und verdient würdig die Bezeichnung „Weltklasse“.

Die Bundesland-Sieger:
~
– Wien (und Österreich-Sieger): Steirereck im Stadtpark (99 Punkte)
– Niederösterreich/Mautern (und Österreich-Sieger): Landhaus Bacher
   (99 Punkte)
– Salzburg/Golling (und Österreich-Sieger): Döllerer (99 Punkte)
– Burgenland/Schützen: Taubenkobel (97 Punkte)
– Steiermark/Trautmannsdorf: Steira Wirt (94 Punkte)
– Oberösterreich/Neufelden: Mühltalhof (95 Punkte)
– Kärnten/Velden:Schlossstern (96 Punkte)
– Tirol/Kirchberg: Simon Taxacher im Rosengarten (97 Punkte)
– Vorarlberg/Lech: Griggeler Stuba (97 Punkte)
~

Robert Huth ist Gastronom des Jahres

   Alles, bloß kein Schnickschnack. Robert Huth ist ein Gastronom,
der auf klare Konzepte setzt. Und das funktioniert hervorragend. Mit
seinem fünften Restaurant wuchs Robert Huths Gastro-Imperium wieder
ein Stück weiter. 2001 hat Robert Huth sein erstes Innenstadtlokal in
Wien eröffnet, er führt in der Schellinggasse neben dem
gutbürgerlichen Wirtshaus Huth Gastwirtschaft auch das vis-à-vis
liegende Huth Grill House da Max sowie das gleich daneben beherbergte
Huth da Moritz. Damit hat er das Kunststück geschafft, eine Gasse
gastronomisch zu beleben, ohne sich selbst Konkurrenz zu machen. Der
jüngste Neuzugang ist das Huth Stadtgasthaus mit Wiener Küche in der
Weihburggasse.

   Ein Restaurant fällt nicht nur namenstechnisch aus dem Rahmen: die
Pizzeria Eatalico in der Praterstraße. Einst als Experiment eröffnet,
ist es heute eines der erfolgreichsten Lokale des Huth-Imperiums.
Nicht nur deshalb ist Falstaff sicher: Vom experimentierfreudigen
Gastronomen wird man noch viel hören!

Alexander Koblinger ist Sommelier des Jahres
Bereits zum zweiten Mal wird im Zuge der Vöslauer-Falstaff-Awards
der Sommelier des Jahres ausgezeichnet. Mit Alexander Koblinger wird
ein Master-Sommelier geehrt, ein Titel, den derzeit weltweit nur 214
Personen führen – im deutschsprachigem Raum sogar nur drei Kollegen
neben ihm. Er ist seit 2005 für die Weine in einem der besten
kulinarischen Häuser Österreichs verantwortlich: im Hotel-Restaurant
von Rudi und Karl Obauer in Werfen, Salzburg. Die Dorfstub’n seiner
Eltern in Hinterstoder war seine erste Wirkungsstätte, danach
sammelte er Erfahrung im In- und Ausland. Die Weinauswahl der
Dorfstub’n ist dennoch immer noch Angelegenheit von Alexander
Koblinger – erfreuen Sie sich daher an der exzellenten Weinauswahl.

   Anerkennung des Lebenswerks für Margarethe und Heinz Reitbauer
Von der Kegelbahn zum Gourmettempel: Falstaff ehrt in diesem Jahr das
Lebenswerk von Margarethe und Heinz Reitbauer, die mit ihrem
Steirereck einen sagenhaften Erfolg landeten. Gemüsesuppe und
Germknödel um 14 und 16 Schilling – damit hat im Jahr 1970 alles
begonnen. Nachdem der steirische Kegelbahnbesitzer Heinz Reibauer und
seine Frau Margarethe ein damals völlig unbedeutendes Ecklokal im 3.
Bezirk übernahmen und Steirereck nannten, gab es zunächst nur diese
zwei Gerichte auf der Karte. Dennoch: Die Rechnung ging auf und der
Laden brummte. Daraus entstand die berühmteste Gourmetadresse des
Landes. 1996 eröffneten die Reitbauers das Wirtshaus Steirereck am
Pogusch. Und wieder gelang ihnen ein großer Wurf: In kürzester Zeit
wurde es zum bekanntesten Landgasthaus Österreichs und die
Gastronomen stellen eindrucksvoll unter Beweis, dass man auch an
völlig entlegenen Orten mit Qualität und Bezug zur Region einen
Erfolg landen kann.

Konstantin Filippou ist Neueinsteiger des Jahres
   Wohl kaum eine Neueröffnung hat 2013 so eingeschlagen wie jene von
Konstantin Filippou. Statt Respekt für seinen Mut – immerhin kommt es
in Wien nicht allzu häufig vor, dass sich ein Spitzenkoch mit eigenem
Lokal selbstständig macht – schlug ihm aus der Branche Skepsis
entgegen. Ein modernes Fine-Dining-Restaurant nur mit Menüs würde
nicht funktionieren, hieß es. Weit gefehlt. Die Küche ist
mittlerweile auch außerhalb Wiens bekannt, es geht um den Geschmack
und das Zusammenspiel der Aromen, nicht um die Fülle. Konstantin
Filippou ist für die Wiener Gastronomie mehr als nur eine
Bereicherung und für Falstaff der Neueinsteiger des Jahres.

Seit heute, 21. März ist der Falstaff Restaurantguide im Buch- und
Zeitschriftenhandel, in allen Trafiken, bei Wein & Co sowie an
Tankstellen zum Preis von Euro 9,90 erhältlich. Auf 578 Seiten werden
rund 1.500 österreichische Restaurants beschrieben und bewertet.

Gault Millau 2014

Es stimmt, Österreich hat ab sofort ein neues Vier-Hauben-Restaurant.
Simon Taxacher vom Restaurant „R Simon Taxacher“ im Hotel Restaurant Spa Rosengarten in Kirchberg stieg wohlverdient zur absoluten Gourmet-Spitze des Landes auf und bringt damit auch erstmals in der Geschichte des Gault Millau vier Hauben nach Tirol.

Insgesamt befindet sich die österreichische Gastronomie im Höhenflug. 808 Hauben wurden diesmal vergeben, um 15 mehr als im Vorjahr – ein neuer Rekord. „Wir können feststellen, dass sich die Qualitätsspirale weiter nach oben dreht“, fasst Gault Millau-Chefredakteurin Martina Hohenlohe zusammen. „Das betrifft die verwendeten Produkte ebenso wie das technische Können und die Kreativität.“

Petit Tirolia, Kitzbühel, Tirol
Der Luxus des Hauses hält sich dezent im Hintergrund, das gilt in besonderem Maße auch für das Restaurant. Steve Karlsch, erst vor einem Jahr aus Berlin als neuer Küchenchef ins Petit Tirolia gekommen, legt einen sensationellen Start hin. Die Tische wurden vom edlen Porzellangeschirr befreit, dafür präsentiert sich die Küche voller Tiefe und bis ins Detail perfekt abgestimmt als eine erfrischende neue Handschrift mit Mut und Witz. Selbst zehn Gänge werden zu einem vergnüglichen Spaziergang durch Ideen voller Geschmackspräzision und Intensität – drei Hauben! Steve Karlsch arbeitet mit CHROMA type 301 Kochmesser – Design by F.A. Porsche.

Wien kehrt als neue alte Gourmet-Hochburg zurück
Mit 138 Hauben ist Wien auch kulinarisch Weltstadt geworden und in die Liga jener europäischen Metropolen aufgerückt, wo internationale Gäste – ähnlich wie bei Paris, Barcelona oder Kopenhagen – mitunter allein wegen der Kulinarik für einen Kurzurlaub anfliegen. Nirgendwo in Österreich kann man vielseitiger essen als in Wien, wo es dieses Jahr einige beeindruckende Aufsteiger gibt.

Die Aufsteiger in Wien
Konstantin Filippou
Der Küchenchef war schon im Novelli mit drei Hauben sehr erfolgreich, nun will er es wirklich wissen und eröffnete im März 2013 sein eigenes Restaurant in der Innenstadt. Das puristische Lokal bietet den perfekten Rahmen für die Kunst des Herdmeisters: Filipou beherrscht das Spiel von Harmonie und Kontrast, kulinarischem Ernst und geradezu erotischer Gaumenfreude – das bedeutet einen sagenhaften Start von Null auf drei Hauben.

Dom Beisl
Küchenchef Harald Riedl ist in der Wiener Gourmetszene schon lange als rastloser Reisender bekannt, nun scheint er angekommen zu sein. Für das Dom Beisl, gleich neben dem Stephansdom, erkochte er bereits vergangenes Jahr zwei Hauben, nun kommt ein weiterer Punkt (16 Punkte) dazu.

Edvard
Das neue Restaurant im Hotel Kempinski am Schottenring legte ebenfalls einen überzeugenden Start hin. Küchenchef Philipp Vogel bietet im noblen Ambiente im Grandhotel-Stil eine sehr eigenwillige ungewohnt kreative Küche. Dafür gibt es auf Anhieb zwei Hauben.

François im Vierzehnten
Eine erfrischende Überraschung bietet der Frankokanadier François Laliberté in der Wiener Vorstadt. Der sympathische Koch serviert eine Art Mittelmeerküche, wie man sie in Wien noch nicht gekannt hat. Herausragend ist, wie souverän er mit arabischen Gewürzen umgeht. Eine absolute Bereicherung für Wien. Vom Fleck weg eine Haube.

Die wichtigsten Gault Millau Preise 2014
Silvio Nickol, der im gleichnamigen Gourmet Restaurant im Palais Coburg eine aufregende Drei-Hauben-Küche kredenzt, holte nach sechs Jahren endlich wieder die renommierte Auszeichnung „Koch des Jahres“ in die Bundeshauptstadt.

Das „Hotel des Jahres“ heißt „Daniel“, liegt schräg gegenüber dem neuen Zentralbahnhof, Tür an Tür mit dem Oberen Belvedere. Das völlig neue zukunftsweisende Konzept und die originelle Nutzung der sonst verpönten 1960er-Architektur überzeugten die Jury.

Den begehrten „Ambiente Award“ erhält der prächtige Fin-de-Siècle-Saal des „On-Market“ an der Linken Wienzeile.

Die „Goldene Karte“, der Preis für das beste Service wird zum ersten Mal nicht einem gesamten Service-Team eines Restaurants verliehen. Sie belohnt heuer die herausragende Leistung eines Einzelnen: Andreas Djordjevic, besser bekannt als „Brot-Andi“ vom Restaurant Steirereck, kredenzt seinen Gästen Abend für Abend gleichermaßen hingebungsvoll wie kompetent das archaischste aller Lebensmittel. Darüber hinaus lieben die Gäste seinen Witz und Charme. Gault Millau ist begeistert​.​

Österreichs neue Vier-Hauben-Elite 2014
​ Simon Taxacher, „R Simon Taxacher“, Kirchberg
Außerhalb Wiens ist es ohne Zweifel der neue Vierhauber, der das größte Aufsehen erregt. Unbeeinflusst von kulinarischen Moden verfolgt der Tiroler seit Jahren seine Linie, ließ sich weder durch die Molekularküche noch durch den nordischen Boom aus der Spur werfen. Klassische Grundlinie, hoch kreativ in den Details, umgesetzt mit technischer Perfektion, ein qualitätsbesessener Tüftler – das sind die Zutaten, mit denen sich Simon Taxacher den Einzug in den Olymp von Österreichs Besten gesichert hat.

Heinz Reitbauer, Steirereck im Stadtpark, Wien
Das Steirereck war oft in den Medien das letzte Jahr. Auch deshalb, weil es in der Liste der „50 Best Restaurants“ noch weiter hinauf, auf Platz neun kletterte. Das macht uns wahnsinnig stolz. Hier wird internationale Spitzenklasse und kulinarische Kreativität auf Top-Niveau mit familiärer Herzlichkeit und Unkompliziertheit verbunden. Der Gault Millau vergibt vier Hauben. Weil mehr kann er nicht vergeben.

Walter Eselböck & Alain Weissgerber, Taubenkobel, Schützen am Gebirge
Der Taubenkobel im Burgenland zählt seit Jahren zu den besten Restaurants des Landes. Dass Schwiegersohn Alain Weissgerber immer häufiger das Zepter in der Küche übernimmt, tut dieser Tatsache keinen Abbruch. Weiterhin vier Hauben für diesen ungewöhnlichen Gourmet-Tempel.

Karl und Rudolf Obauer, Obauer, Werfen
Die Gebrüder Obauer in Werfen in Salzburg sind eine Institution und aus der österreichischen Spitzengastronomie nicht wegzudenken. Jedes Gericht, wie gewohnt, auf höchstem Niveau.

Weitere Auszeichnungen auf einen Blick:
Wein des Jahres: Alwin Jurtschitsch und Stefanie Hasselbach, Riesling Zöbinger Heiligenstein, Alte Reben 2012.

Barmann des Jahres 2013: Kenny Klein von den Maniac Bar Artists, Bad Ischl.
Bierkrone 2013: Zum Schwarzen Kameel (Wien).
Das Goldene Teeblatt 2013: 25 Hours Hotel (Wien).
Die Goldene Kugel 2013: Stanglwirt (Going).
Feinschmecker(in) des Jahres: Erwin Steinhauer, Schauspieler und Kabarettist.

Der Gault Millau Weinguide 2014



Knapp 3000 Weine wurden von Gourmet- und Weinjournalist Florian Holzer, mit der Unterstützung eines zehnköpfigen Expertenteams neu verkostet und bewertet. Zudem werden in diesem Führer die besten Schnäpse und Sekte aufgelistet.
Holzer: „Wir haben Weine der 300 besten und interessantesten Weingüter Österreichs verkostet: Charaktervolle und unverwechselbare Weißweine, wie sie nur in Österreich entstehen können. Eigenständige und finessenreiche Rotweine, die unbestritten Weltklasse-Niveau erreicht haben. Und natürlich unzählige himmlische Trockenbeerenauslesen. In diesem Guide befindet sich aber auch beinahe das komplette Spektrum der ‚natural wines’, von denen derzeit soviel gesprochen wird und auch einige gereifte Spezialitäten, die umsichtige Winzer erst mit Verzögerung auf den Markt bringen, um uns Weinliebhabern ganz besondere Genusserlebnisse zu ermöglichen. Rückblickend haben wir ziemlich streng beurteilt, aber wir sind davon überzeugt, dass die Bewertungen in diesem Führer die Realität des österreichischen Weins sehr gut abbildet.“
Bitte hier klicken für Auszüge aus dem aktuellen Gault Millau Weinguide 2014.

Der kompetenteste Guide des Landes
Zum 35. Mal hat der Gault Millau die österreichische Restaurantlandschaft seriös, streng und unbestechlich beurteilt. Ein hoch kompetentes, anonymes Team, bestehend aus derzeit 55 Testern, war ein Jahr lang in Österreich unterwegs, um nach den internationalen Regeln des Gault Millau die wichtigsten kulinarischen Betriebe des Landes zu bewerten und zu analysieren – damit dann den besten die begehrten Hauben verliehen werden können.

Karl und Martina Hohenlohe sind Herausgeber und Chefredakteurin des Gault Millau 2014.

Der Gault Millau urteilt nach dem französischen Schulnotensystem von 0 bis 20 Punkten. Die vergebenen Punkte würdigen ausschließlich die Küchenleistungen. Service, Ambiente und Weinkultur des Restaurants werden im jeweiligen Text beschrieben. Am strengsten bewertet der Gault Millau folgende Kriterien: Produktqualität, Herkunft der Produkte, Innovation, Kreativität und technische Kompetenz. Dabei bevorzugt der Gault Millau keinen bestimmten Kochstil: Es spielt keine Rolle, ob jemand klassisch, modern, vegetarisch oder exotisch kocht. Sehr wohl aber zieht der Gault Millau wahrhaft kreative Küchenchefs den Kopisten vor, und einfache, aber ehrliche Köche den Showmastern.

http://gaultmillau.at/

Goldenes Teeblatt

Tee verbindet – und zwar nicht nur heißes Wasser mit erlesenen Früchten, Kräutern oder edlen Grün- und Schwarztees, sondern auch Tradition mit Innovation. So zeigen die ÖsterreicherInnen seit Jahren zunehmendes Interesse an einem Mix aus klassischer Teekultur und trendigen Geschmacksrichtungen. Sie sind immer besser über die Teesorten und ihre Zubereitungsformen informiert, wodurch die Ansprüche bezüglich Qualität und Vielfalt an die heimische Gastronomie wachsen.

Immer mehr österreichische Gastronomen werden diesem Trend mit einem hochwertigen Teeangebot auch gerecht. Gepaart mit einer gepflegten Teekultur erleben Liebhaber des heißen Getränkes in vielen heimischen Restaurants, Cafés und Hotels daher besonders genussvolle Momente bei einer Tasse Tee.

Die florierende Teekultur in Österreich macht GAULT MILLAU die Wahl von Jahr zu Jahr schwerer, sich für die Top Tee-Gastronomen des Landes zu entscheiden. Trotzdem haben sie, gemeinsam mit der TEEKANNE, auch 2012 wieder herausragende Preisträger gekürt, pro Bundesland einen, die sich auf besondere Weise um die Teekultur in Österreich bemühen. In festlichem Rahmen im Steirereck wurde nun bereits zum 9. Mal das „Goldene Teeblatt“ an die ausgezeichneten Gastronomen verliehen.

Mit dem „Goldene Teeblatt“ 2012 wurden ausgezeichnet:

Wien: The Ring, Wien
Niederösterreich: Hotel Krone – Schachner, Maria Taferl
Kärnten: Karnerhof, Egg/Faaker See
Oberösterreich: Almtalhof, Grünau
Salzburg: Romantikhotel Gmachl, Elixhausen
Steiermark: Aiola City, Graz
Burgenland: Greißlerei beim Taubenkobel, Schützen/Gebirge
Vorarlberg: Burg Vital Resort, Lech/Arlberg
Tirol: Hotel Astoria, Seefeld

TEEKANNE und GAULT MILLAU fördern die heimische Teekultur

„Die Verleihung des ‚Goldenen Teeblatts’ ist ein Projekt, das uns besonders am Herzen liegt. Denn speziell die Teekultur hat in Österreich in den letzten Jahren eine sehr positive Entwicklung genommen. Immer mehr Gastronomen erkennen das Potenzial des Produktes ‚Tee’ und verbessern ihr Angebot in Hinblick auf Vielfalt und Qualität. Wir sind stolz darauf – nicht zuletzt durch die Verleihung des ‚Goldenen Teeblatts’ – einen wesentlichen Beitrag zu dieser Entwicklung leisten zu können.“, erklärt TEEKANNE Geschäftsführer Mag. Bernhard Zoller im Gourmet Report Gespräch.

GAULT MILLAU Herausgeber Karl Hohenlohe schließt sich diesem Lob an die Gastronomen an: „Es ist wirklich eine große Freude zu sehen, mit welchem Engagement die österreichischen Gastronomiebetriebe die einzelnen Facetten der Teekultur pflegen und zelebrieren. Durch exzellente Kenntnisse der Tee-Beratung und –Zubereitung leisten sie einen großen Beitrag, den Genuss einer guten Tasse Tee noch stärker zu etablieren. Denn `Tee trinken` ist nicht gleich `Tee genießen` – das haben speziell unsere heurigen Gewinner erkannt und umgesetzt,“ so der GM Herausgeber gegenüber Gourmet Report.

Trinken, essen, feiern auf höchstem Niveau – im Steirereck

Dem exklusiven Anlass entsprechend fand die Verleihung des „Goldenen Teeblatts“ in diesem Jahr wieder im Wiener Restaurant „Steirereck“ statt. Auch heuer ließ es sich der Haubenkoch Heinz Reitbauer dabei nicht nehmen, die frisch gekürten Preisträger mit seinem Team kulinarisch zu verwöhnen. Trendige Köstlichkeiten mit einem Hauch österreichischer Tradition lieferten den Gästen unvergessliche Genussmomente.

Unabhängige Tester von GAULT MILLAU

Alljährlich können sich Restaurants, Cafés und Hotels in Österreich um „Das Goldene Teeblatt“ bewerben. Voraussetzungen für die Teilnahme sind ein attraktives Teeangebot, kompetente Beratung und eine perfekte Zubereitung des Heißgetränkes. Speziell diese Attribute werden von anonymen Testern des GAULT MILLAU bis Ende Juni des laufenden Jahres anhand festgelegter Kriterien bewertet. Um die heimische Teekultur genau unter die Lupe zu nehmen ist GAULT MILLAU in ganz Österreich unterwegs und sucht in jedem Bundesland den besten Betrieb mit vollendetem Teegenuss.

Festgelegte Kriterien wurden zur Ermittlung der Preisträger heran gezogen, dabei prüfen anonyme Tester der GAULT MILLAU-Redaktion Gastronomiebetriebe in allen Österreichischen Bundesländern. Das Augenmerk liegt dabei auf deren Teeangebot, der Qualität der Zubereitung und natürlich auf dem Service. Daraus ergibt sich in den einzelnen Häusern ein ganzheitliches Bild von Teekultur. Die Verwendung von TEEKANNE-Produkten ist keine Voraussetzung für die Auswahl. Die Verleihung „des Goldenen Teeblatts“ steht nicht in Zusammenhang mit den veröffentlichten Restaurant-Kritiken und der Haubenvergabe des GAULT MILLAU.

Mitmachen im nächsten Jahr:
Ihre Bewerbung für „das goldene Teeblatt 2013“ können Österreichs Gastronomen ab sofort einreichen. Mehr Informationen und die Möglichkeit zur Bewerbung unter www.goldenesteeblatt.at