Restaurants mit Weihnachtsgeschäft

Umsätze deutscher Restaurants steigen im Weihnachtsgeschäft stärker als die Auslastung – Weihnachtsgeschäft für Gastronomen von hoher Bedeutung – Mehr als ein Drittel der Gastronomen können sich vorstellen, über Weihnachten zu schließen – 33 Prozent der Restaurants benötigen mehr Personal

Mit dem Weihnachtsgeschäft steigen die Umsätze deutscher Restaurants stärker als ihre Auslastung. Dies ergab eine Umfrage von resmio, der Lösung für Restaurantmanagement und -marketing, unter Gastronomen. 73,6 Prozent der Befragten gaben an, ihr Umsatz sei im Dezember höher oder sehr viel höher als im Rest des Jahres. Die Auslastung steigt dagegen lediglich bei 53,6 Prozent merklich.

Die Bedeutung der Weihnachtsgeschäfts schätzen die Gastronomen als besonders hoch ein. 62,7 Prozent der Befragten betrachten die Weihnachtszeit als wichtig oder sehr wichtig für ihr Restaurant. Lediglich 5,5 Prozent messen ihr keine besondere Bedeutung bei. Den Mehraufwand über die Feiertage fangen die meisten Restaurants mit dem bestehenden Personal auf. 67,3 Prozent gaben an, keine zusätzlichen Mitarbeiter zu benötigen, während immerhin ein Drittel (32,7 Prozent) ihr Personal aufstocken.

So wichtig das Weihnachtsgeschäft auch ist, Zeit für sich und die Familie ist für die Gastronomen ebenfalls unerlässlich. Dies gilt vor allem für Heiligabend: Hier haben nur 23,6 Prozent der Befragten geöffnet, während die Mehrheit am ersten (63,6 Prozent) und zweiten Feiertag (74,5 Prozent) Gäste empfängt. Nur 15,5 Prozent der Restaurants weiten ihre Öffnungszeiten über Weihnachten aus. Dagegen können sich 38,2 Prozent der Befragten vorstellen, über Weihnachten zu schließen oder tun dies bereits.

Ein guter Grund, um über Weihnachten zu öffnen, sind auch die Gäste: Fast die Hälfte der Befragten (49,0 Prozent) gab an, dass diese zu Weihnachten spendabler seien und mehr Trinkgeld geben.

Gastgewerbe trifft Fußball!

„DEHOGA Branchentag NRW“
Heinrich Wächter informiert unsere Leser:

„Gastgewerbe trifft Fußball!“ Das wird ein Spass, wenn Spitzenkoch
Stefan Manier (Haus Stromberg) und Ruhrgebiets-Koch Heinrich Wächter mit dem Stadionsprecher von Borussia Dortmund, Norbert Dickel, und dem VfL Bochum-Manager, Christian Hochstätter, in die DEHOGA-KochArena steigen.

Wann? Na zum Branchentag am 25.November im ADIAMO (Oberhausen)
Danach starten wir die größte AfterWorkParty für das Gastgewerbe in NRW mit kulinarischen Highlights und heißem Dancefloor – auch für Mitarbeiter & Azubis!

Noch schnell anmelden unter: www.dehoga-nordrhein.de/branchentag-2013

Mietwagen-Frühbucher profitieren

Frühbucher können viel Geld sparen. Das gilt auch und besonders für Mietwagen 2012, wenn mit der Fußball-Europameisterschaft in der Ukraine und in Polen sowie den Olympischen Sommerspielen in London gleich zwei Top-Veranstaltungen anstehen. Bereits jetzt lassen sich Verfügbarkeitsengpässe bei den Mietwagenverleihern erahnen, denn die Nachfrage ist groß. Wer plant sich in dem Zeitraum in den Ländern aufzuhalten, sollte deshalb seinen Mietwagen so schnell wie möglich sichern.

Vor allem in den Sommermonaten Juli und August, wird in und um die englische Metropole mit einer starken Nachfrage und hohen Preisen gerechnet. Wer früh bucht, profitiert: Über Mietwagen-Auskunft.de sind Kleinwagen in London derzeit noch ab 19 Euro pro Tag zu haben (Mindestmietdauer fünf Tage). Im Angebot enthalten sind hier unbegrenzte Kilometer sowie ein umfassender Versicherungsschutz.

Ähnlich ist es auch in Polen und der Ukraine. Mietwagenpreise für die EM-Zeit steigen rasant. Lastminute-Angebote wird es hier nicht geben. Stattdessen steigt die Nachfrage und treibt Preise weiter in die Höhe. Wer auf eine bestimmte Fahrzeugkategorie angewiesen ist, muss bei kurzfristiger Buchung schnell erkennen, dass alle Fahrzeuge womöglich vergriffen sind. Über Mietwagen-Auskunft.de finden Kunden einfach und schnell zahlreiche attraktive Angebote für Mietwagen weltweit.

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Peisvegleich bei Opodo oder Auto-Europe

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www.billiger-automieten.de

Salz oder nicht Salz: Bei Nierenerkrankten eine wichtige Frage

Einschränkungen der Nierenfunktion gehen in der Regel mit einem erhöhten Blutdruck einher. Doch die hieraus abgeleitete Empfehlung zum sparsamen Salzkonsum ist nicht bei jedem Patienten sinnvoll und teilweise sogar kontraproduktiv.

Der Blutdruck hängt im Wesentlichen von einem ausgeglichenen Verhältnis von Wasser und Salz im Körper ab. Verschiebungen des Gleichgewichts regulieren die gesunden Nieren durch gezielte Ausscheidung oder Rückgewinnung dieser beiden Stoffe. Nimmt die Ausscheidungsfähigkeit und damit die regulierende Funktion der lebensnotwendigen Organe ab, kann der Blutdruck auf bedenkliche Werte steigen. Patienten mit einem chronischen Nierenversagen und ödematösen Wasseransammlungen in den Geweben erhalten daher häufig die Empfehlung, sparsam mit ihrem Salzkonsum umzugehen. Doch nicht bei jedem Patienten ist dieser Rat angebracht und kann in manchen Fällen einer erfolgreichen Therapie sogar im Wege stehen.

Gerade in den Anfangsstadien der Erkrankung, in denen noch keine Nierenersatztherapie notwendig ist, und bei einer sogenannten Salzverlustniere, erhalten viele Patienten diuretisch wirksame Medikamente in hoher Dosierung. Hierbei verliert der Körper gleichzeitig wichtiges Natrium und der Blutspiegel des Mineralstoffs sinkt. In der Folge geht die Harnausscheidung weiter zurück, die Ödembildung verstärkt sich und der Blutdruck steigt an. Um die Flüssigkeitsausscheidung wieder anzukurbeln, muss dem Körper in solchen Fällen Natrium in Form von Kochsalz zugeführt werden. Eine salzarme Ernährung zur Bekämpfung von Ödemen und Bluthochdruck ist in diesem Fall folglich kontraproduktiv.

Unter Dialysetherapie trägt eine ausgeglichene Salz- und Wasserzufuhr entscheidend zur Verträglichkeit der Behandlung bei. Trinkt der Patient viel, nimmt aber nur wenig Salz zu sich, kommt es während der Blutwäsche zu einem starken Anstieg des Natriumspiegels im Blut. Nach Ende der Dialyse stellt sich ein kaum unterdrückbares Durstgefühl ein, was dem niereninsuffizienten Patienten schwer zu schaffen macht, soll er doch nur wenig trinken. Ist die Salzzufuhr für seine Trinkmenge hingegen zu hoch, treten nach der Dialyse heftige Kopfschmerzen auf. Der Blutdruck kann auf kritische Werte steigen und Hirnödeme können zerebrale Krämpfe auslösen. Welche Salzmenge für den Patienten sinnvoll und verträglich ist, hängt individuell von seiner aktuellen klinischen Situation ab und ist nicht pauschal festlegbar. In vielen Fällen entwickeln Dialysepatienten mit der Zeit selbst ein Gefühl, welche Menge Salz und Wasser für sie das richtige Maß ist.

Ausführliche Informationen zu den Besonderheiten der Ernährungstherapie in den verschiedenen Phasen des chronischen Nierenversagens sowie hilfreiche Beratungsprotokolle und Tabellen sind als Fachkompendium im Medienshop unter www.fet-ev.eu erhältlich.

Die besten Road-Trips weltweit

Am Steuer das Gefühl grenzenloser Freiheit genießen

Ins Auto oder Mietauto steigen und aufs Geratewohl losfahren – für Abenteurer und Entdecker ist das die schönste Art, Urlaub zu machen. Ein Road-Trip eröffnet unzählige Möglichkeiten und bietet uneingeschränkte Flexibilität. Cheapflug.de, das Portal für die Suche nach und den Vergleich von Flugpreisen, stellt unter http://www.cheapflug.de/reisetipps/die-besten-road-trips/ die tollsten Strecken vor.

Pacific Coast Highway, Kalifornien, USA
Spektakuläre Ausblicke auf den Pazifik garantiert die Tour über den kalifornischen Pacific Coast Highway. Wer vom sonnigen Los Angeles in Richtung San Francisco fährt, sollte an den herrlichen Stränden von Malibu Badepausen einlegen. Zahlreiche kleine Küstenstädte wie Santa Barbara und Monterey sind einen Zwischenstopp wert. Pflichtprogramm auf diesem Road Trip ist Big Sur – das sind mehrere Nationalparks mit tollen Möglichkeiten zum Campen, Wandern und Surfen. Selbst der anspruchsvollste Abenteurer wird hier zufrieden sein.

Provence, Frankreich
Die Provence ist das Paradies für Weinfreunde, Kunstliebhaber und Gourmets. Ausgangspunkt der Fahrt ist Avignon. Vor Beginn der Reise sollte man den Papstpalast besuchen und sich einmal einen „Chèvre Chaud Salat“ gönnen. Die Tour führt anschließend durch eine Landschaft, die einem Gemälde von Monet entsprungen zu sein scheint. Über Montpellier und Salon-de-Provence geht es nach Arles, natürlich mit ausreichend Pausen, um die hervorragenden Weine der Region zu kosten.

Nordwest-Passage, Oregon, Washington, USA und British Columbia, Kanada
Dies ist der perfekte Road-Trip für Städteliebhaber: Von Portland über Oregon bis nach Whistler in British Columbia. Wer die Müsli-Hauptstadt Oregon erkundet hat, kann sich auf die Heimatstadt von Starbucks sowie Bill und Melinda Gates freuen: Seattle. Nach einem Stopp in Vancouver führt der letzte Abschnitt der Reise – und auch der schönste – zum charmanten Urlaubsort Whistler.

Böhmen und Mähren, Tschechische Republik
Die blühende Stadt Prag – mit Kopfstein-gepflasterten Gassen, der gotischen Teynkirche in der Altstadt und einem reichen Angebot an klassischen Konzerten – ist immer eine Reise wert. Aber auch die herrliche Umgebung – Böhmen im Westen und Mähren im Osten – sollten sich Besucher der Tschechischen Republik nicht entgehen lassen. Auch die weniger bekannten Städte wie Krumlov, Milukov und Olomuoc versprühen einen faszinierenden mittelalterlichen Charme.

Seward Highway, Alaska, USA
Wer schneebedeckte Berge, wundervolle Fjords und weite Natur liebt, erlebt in Alaska den Road-Trip seines Lebens. Der Seward Highway verbindet Anchorage mit Seward und zieht sich durch die wundervolle Landschaft der Kenai Halbinsel. Während der Fahrt durch den Kenai Fjords National Park bieten schneebedeckte Bergspitzen und Gletscher unzählige faszinierende Fotomotive.

Florida Keys, USA
Die Florida Keys haben schon Ernest Hemingway fasziniert. Türkis farbiges Meer und eine extrem entspannte Atmosphäre beherrschen die südlichste Spitze der USA. Auftakt des Road Trips ist Miami – berühmt für ausgelassene Partynächte und ausgedehnte Shoppingtouren. Die Route führt anschließend auf dem Overseas Highway in Richtung Süden. Unterwegs überbieten sich Key Largo, Islamorada und andere Keys gegenseitig an Schönheit. Oftmals scheint es, als würde man über das Wasser fahren.

Nordinsel, Neuseeland
Reisende fühlen sich möglicherweise ein bisschen wie der Hobbit Frodo Baggins, wenn sie sich auf den Weg durch Neuseelands Nordinsel machen. Zum Glück muss der Abenteurer von heute die Tour nicht zu Fuß bewältigen. Wer in Auckland ein Auto mietet und entlang einer der schönsten Küsten der Welt in Richtung Wellington steuert, dem eröffnen sich unzählige Möglichkeiten: Wandern, Zelten, Weinproben, Vulkane und heiße Quellen – schlicht das perfekte Abenteuer.

Panamericana, Mittelamerika
Für diese sagenumwobene Straße sollten sich Entdecker am besten mehrere Monate Zeit nehmen. Die Panamericana startet in Nord-Amerika und führt einmal längs durch den ganzen Kontinent bis in den Süden. Am aufregendsten ist die Strecke jedoch in Mittelamerika. Nach dem Start in Mexiko geht es durch Guatemala, Honduras, Nicaragua, Costa Rica und Panama. Entlang der Route locken faszinierende Kulturen, spannende Exkursionen, einheimische Küche, Musik und Brauchtum. Um nichts zu verpassen, ist eine detaillierte Vorausplanung bei diesem Road-Trip ein Muss.

Amalfi-Küste, Italien
Im Südwesten von Italien, knapp südlich von Neapel, gibt es einen Küstenabschnitt, den man so schnell nicht wieder vergessen wird. Die Fahrt von Sorrento bis nach Salerno auf engen, von Felsen gesäumten Küstenstraßen setzt gute Nerven voraus. Bei einem Zwischenstopp in Amalfi lohnt sich ein Besuch der Kathedrale aus dem 13. Jahrhundert mit dem angrenzenden Kreuzgang des Paradieses. Weiteres Pflichtprogramm ist Positano mit der berühmten Smaragd-Grotte. Und ansonsten? Leichte, freie, italienische Lebensart genießen.

Curry 36, Berlin, schliesst

Kult-Imbisss Curry 36 am Mehringdamm 36 wird umgebaut

Pünktlich zum 30jährigen Jubiläum schließt Berlins „Kult-Curry“ für sechs Tage. Umfangreiche Sanierungen der Küche und des gesamten Verkaufsbereichs sollen Produkt-Qualität, Kundenzufriedenheit und Arbeitsbedingungen steigen.

Am Sonntag, den 9. Januar 2011 schließt Curry 36 um 18 Uhr, Wiedereröffnung ist am Freitag, den 14. Januar um 9 Uhr.

Lesen Sie alles bei Niko:
http://www.nikos-weinwelten.de/home/beitrag/archive/2011/january/04/curry_36_in_berlin_wird_modernisiert/index.htm

2011 steigen Flug- und Hotelpreise weltweit an

Die verbesserte Wirtschaftslage und eine größere Nachfrage bei eingeschränkten Kapazitäten werden 2011 in Schlüsselmärkten rund um den Globus zu steigenden Flug- und Hotelpreisen führen. In Asien sind Teuerungen um bis zu zehn Prozent wahrscheinlich. In Deutschland werden die Preise moderat ansteigen: für Kurzstreckenflüge um ein bis vier Prozent, für Langstreckenflüge um vier bis acht Prozent, je nach gebuchter Klasse. Hotelübernachtungen verteuern sich in der mittleren Preiskategorie um zwei bis fünf Prozent. Dies sind die zentralen Ergebnisse des Global Business Travel Forecast 2011 von American Express, einem der weltweit führenden Anbieter von Geschäftsreisen.

Die Weltwirtschaft hat sich nach dem rasanten Einbruch wieder erholt. Auch 2011 wird mit einem anhaltenden Wachstum gerechnet. Das hat Auswirkungen auf die Reisekosten: Weltweit werden Steigerungen von Flug- und Hotelpreisen erwartet. „Erstmals seit zwei Jahren werden Fluglinien und Hotelbesitzer 2011 wieder Spielräume in der Preisgestaltung haben. Limitierten Sitzplätzen und höheren Belegungsraten in Hotels steht eine steigende Nachfrage gegenüber“, sagte Kaveh Atrak, General Manager Central Europe und Nordic Regions bei American Express. „Unternehmen sollten verstärkt auf die Einhaltung ihrer Reiserichtlinien achten, um Kostensteigerungen zu minimieren.“

Die von American Express Business Travel jährlich publizierte Vorhersage berücksichtigt die Prognosen von 89 Fluglinien aus 21 Ländern. In die Berechnung der Hotelpreise wurden die ausgehandelten Hotelraten in 317 Städten Nordamerikas, 127 Städten Europas und dem Mittleren Osten, 55 Städten im asiatisch-pazifischen Raum sowie 36 Städten Lateinamerikas einbezogen. Außerdem analysiert der Report Preistrends für Reisen auf dem Landweg sowie Ausgaben für Meetings und zeigt auf, wie Unternehmen den möglichen Kostensteigerungen entgegenwirken können.

Die wirtschaftliche Entwicklung verlief 2010 nicht in allen Regionen gleichermaßen positiv. Während beispielsweise Europa noch mit den Folgen der Krise zu kämpfen hatte und die Wachstumsprognosen wenig zuversichtlich waren, wies der Raum Asien-Pazifik robustes Wachstum auf. Dies wirkt sich auch auf die Ausgaben für Geschäftsreisen aus, die insgesamt deutlich zunehmen werden: Während die Ausgaben für Geschäftsreisen 2009 um 8,8 Prozent sanken, wird 2010 mit einem Anstieg um 6,5 Prozent auf 896 Milliarden US-Dollar gerechnet. 2011 werden sich die Reisekosten weltweit voraussichtlich auf 967 Milliarden US-Dollar belaufen und bis 2014 könnten sie die Marke von 1,2-Billionen US-Dollar erreichen.

In Asien, Lateinamerika und dem Mittleren Osten werden die Ausgaben für Geschäftsreisen stärker steigen als in Europa und Nordamerika. China, eines der wenigen Länder, die 2009 eine Zunahme der Reisekosten aufwiesen (um 8,5 Prozent), und andere Staaten der Asien-Pazifik-Region geben aktuell viermal so viel für Reisen aus wie die USA, die bislang für ein Viertel aller weltweiten Ausgaben für Geschäftsreisen aufkamen. Es wird erwartet, dass China die USA spätestens 2015 hinsichtlich der Reiseausgaben überholt.

Insgesamt werden die Flugpreise in Europa im kommenden Jahr steigen, jedoch ist der Markt stark fragmentiert und das Kundenverhalten passt sich kontinuierlich neuen Produktoptionen und Preisveränderungen an. Hinzu kommt die Einführung der Luftverkehrssteuer in Deutschland sowie das Joint Venture von American Airlines, British Airways und Iberia, das im Oktober genehmigt wurde. Dies wird sich auf Flugpläne, Verfügbarkeit, Preise und Corporate Raten auswirken.

Die Hotelpreise in Europa werden aufgrund größerer Nachfrage generell steigen. Hinzu kommen Steuererhöhungen, die in vielen Ländern die Übernachtungskosten verteuern. Eine Ausnahme bilden die südlichen Länder Spanien, Griechenland und Portugal, wo die Nachfrage aufgrund der weiterhin angespannten Wirtschaftslage keine Steigerung der Hotelraten erwarten lässt.

Anzahl der Meetings wird zunehmen, Durchschnittskosten sinken weiter
In diesem Jahr stiegen zwar die Kosten und die Anzahl der Meetings insgesamt, aber die durchschnittlichen Ausgaben pro Teilnehmer sanken. Dieser Trend setzt sich 2011 fort. Zu beobachten ist, dass die Einkaufsabteilungen bei der Planung von Meetings eine größere Rolle einnehmen. Deshalb wird 2011 ein größerer Fokus auf Kostenkontrolle, bevorzugte Lieferanten, Richtlinien und Compliance gelegt. Meetings werden verstärkt auf lokaler und regionaler Ebene stattfinden und weniger Annehmlichkeiten bieten. Gleichzeitig investieren Unternehmen verstärkt in Telepresence-Technologien.

Vier Tipps zur Identifizierung von Einsparpotenzialen
„Trotz der generell steigenden Preise im kommenden Jahr wird von Procurement- und Travel Mitarbeitern erwartet, weiterhin Kosten einzusparen. Es ist deshalb wichtig, Unternehmensrichtlinien und Beschaffungsprozesse neu zu prüfen. Unternehmen, die sich über Preistrends der Reiseindustrie informieren, ihre Verträge und Richtlinien dahingehend gestalten und ihre Mitarbeiter dabei unterstützen, die Vorgaben einzuhalten, können die steigenden Reisekosten mit ihren bisherigen Reisebudgets abdecken“, meint Atrak. Hier einige Tipps, die sich aus der Studie ableiten lassen.

1. Benchmarking bei der Budget-Optimierung
Geschäftsreisen sind ein wichtiger Faktor, um neue Kunden zu gewinnen, Bestandskunden zu halten und damit Erträge für das Unternehmen zu generieren. Ein Vergleich der Ausschöpfung des eigenen Reisebudgets mit der von Wettbewerbern lässt Rückschlüsse auf die Wettbewerbsfähigkeit und Marktposition zu. Gezieltes Benchmarking zeigt Unternehmen auf, welche Möglichkeiten sich bei Rahmenverträgen, Unternehmensrichtlinien, im Nachfrage-Management und bei der Einhaltung von Reiserichtlinien ergeben, um das Potenzial von Geschäftsreisen voll auszuschöpfen und Preiserhöhungen zu kompensieren.

2. Niedrigste vs. bevorzugte Rate
Viele Fluglinien haben im vergangen Jahr eine aggressive Preispolitik betrieben, um im Wettbewerb zu bestehen. Unternehmen haben daher ihre Geschäftsreisenden oftmals angehalten, die niedrigste Tagesrate und nicht die ausgehandelte bevorzugte Rate zu buchen. Da für das kommende Jahr steigende Preise zu erwarten sind, müssen Unternehmen genau prüfen, ob diese Vorgehensweise weiterhin Sinn macht. Rahmenverträge über bevorzugte Raten können im kommenden Jahr eine noch größere Bedeutung bekommen. Ob ein Unternehmen das Modell der niedrigsten oder bevorzugten buchbaren Rate wählt, hängt von einigen Faktoren ab, beispielsweise vom gewählten Reisemodell, vom Reiseverhalten und den Richtlinien. Auf jeden Fall ist anzuraten, frühzeitig zu buchen, um ein möglichst preisgünstiges Ticket sowie einen Platz auf viel genutzten Strecken zu bekommen.

3. Flug und Hotel zusammen buchen
Hotelkosten werden 2011 voraussichtlich steigen, die Zahl der freien Betten abnehmen. Noch immer werden heute über die Hälfte der Buchungen bei Travel Management Companies ohne Hotel gebucht, auch wenn eine Übernachtung erforderlich ist. Es ist vernünftig, Transport und Hotel bei bevorzugten Partnern zu buchen. Neben den Einsparpotenzialen überzeugt hierbei auch der Sicherheitsaspekt: Unternehmen wissen, in welchen Hotels sich ihre Mitarbeiter aufhalten. Wie wichtig dies sein kann, haben die Umstände während der Aschewolke nochmals bestätigt.

4. Geschäftsbedingungen von Hotels sorgfältig prüfen
Immer mehr Hotels ergänzen ihre Rahmenverträge mit Unternehmen um zusätzliche Bestimmungen über Stornogebühren, höhere Raten bei großer Hotelauslastung und weitere Ausschlusstage. Travel Manager sollten dies bei Verhandlungen mit Hotels berücksichtigen und ihre Reisenden gegebenenfalls darauf aufmerksam machen. Außerdem ist es wichtig, die mit den Hotels vereinbarten Volumina einzuhalten, auf deren Basis die Raten ausgehandelt wurden, um mögliche Preisaufschläge zu vermeiden.

Hotelpreise steigen stark

Hotelpreisradar: HRS wertet Preisentwicklung aus

Internationale Hotelpreise steigen zum Teil stark, in Deutschland meist moderat +++ Oktoberfest macht München teuer +++ New York und Zürich mit international höchsten Preisen +++ Zufriedenste Gäste in Kapstadt

Die Hotelpreise ziehen weiter an, im Ausland erneut stärker als in Deutschland: Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle Hotelpreisradar von HRS. Europas führendes Hotelportal nahm die durchschnittlichen Hotelpreise von deutschen, europäischen und weltweiten Städten unter die Lupe. Verglichen wurden die Übernachtungspreise im September 2010 mit dem Vorjahresmonat. Bei allen genannten Zahlen handelt es sich um tatsächliche Zimmerbuchungen, die über HRS generiert wurden. Erneut wurden auch die durchschnittlichen Bewertungen der HRS-Gäste berücksichtigt. Und hier wurde deutlich, dass ein hoher Preis nicht unbedingt zufriedene Gäste garantiert: New York, die Stadt mit den höchsten Hotelpreisen liegt bei der Zufriedenheit der Gäste lediglich im unteren Mittelfeld. Das gut auch günstig sein kann, beweist Dresden. Die Elbmetropole gehört mit einem durchschnittlichen Zimmerpreis von knapp 85 Euro zu den günstigsten Städten Deutschlands. Bei der Bewertung durch die
Hotelgäste erreicht Dresden mit einer Durchschnittnote von 7,97 von 10 Punkten unter den bewerteten Städten europaweit die besten Werte, gefolgt von Warschau und Lissabon.

München ist mit einem Zimmerpreis von knapp 139 Euro das teuerste Pflaster Deutschlands. Die Steigerung zum Vorjahr liegt bei noch moderaten 8,2 Prozent. Verglichen mit August 2010 verlangten die Hoteliers – verursacht durch das Oktoberfest – im Schnitt aber happige 65,2 Prozent mehr. Deutlich hinter der Bayerischen Landeshauptstadt folgen Hamburg, Frankfurt und Köln mit Zimmerpreisen von knapp über 100 Euro pro Nacht. Die Preisentwicklung gegenüber September 2009 fällt insgesamt uneinheitlich aus. Während die Zimmerraten in Frankfurt (+4,34 Prozent) und Köln (+9,73 Prozent) stiegen, sanken diese in Hamburg um 2,13 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Auch In Dresden wurden Hotelnächte günstiger (-3,12 Prozent). Den größten Sprung nach oben unter den ausgewerteten deutschen Städten machte Hannover – von 83,20 Euro auf 99,68 Euro, ein Plus von knapp 20 Prozent. Einen Preisanstieg im zweistelligen Prozentbereich verzeichnete daneben nur noch Nürnberg.

Im internationalen Vergleich schneiden deutsche Hotels in der Gunst der Gäste überdurchschnittlich ab. Die besten Bewertungen der HRS-Gäste haben die Dresdner Hotelbetreiber bekommen. Ebenfalls zufrieden waren die Übernachtungsgäste in den Städten Berlin und Nürnberg mit 7,50 bzw. 7,46 von 10 Punkten. Die Zufriedenheit ist insgesamt hoch und die Bewertungen liegen eng zusammen. Auch das vermeintliche Schlusslicht Stuttgart erreicht mit 7,09 von 10 Punkten einen respektablen Wert.

Was bringt 2010 für Passagiere und Airlines

Was bringt 2010 für Passagiere und Airlines
fluege.de wagt den Blick in die Glaskugel

Was die große Politik auf Trab hält, bewegt auch die Flugbranche: Terrorismus, Finanzkrise und Klimawandel. Die letzten zehn Jahre hielten die Fluggesellschaften in Atem. Was Passagiere und Airlines vom neuen Jahrzehnt erwarten können, hat das Flugbuchungsportal www.fluege.de zusammengefasst.

Zwar ging nach Angabe des Statistischen Bundesamtes die Zahl der auf deutschen Flughäfen abgefertigten Passagiere im Jahr 2009 um 4,3 Prozent zurück. Für das Jahr 2010 wird jedoch international wieder eine Zunahme des Passagieraufkommens um 4,5 Prozent erwartet. Auch die deutschen Flughäfen werden von dieser positiven Entwicklung profitieren.

Weniger positiv könnten sich die Ticketpreise entwickeln, so Martin Buck, Chef der weltgrößten Tourismusmesse ITB. Da das Angebot abnehme, die Nachfrage jedoch eher zunehme, werden mittelfristig die Ticketpreise steigen. Hintergrund ist, dass die eine oder andere Airline ( www.fluege.de ) einen Teil ihrer Flotte stilllegt. Außerdem werden die Kerosinkosten weiter steigen.

Der Strukturwandel im Flug-Business geht weiter. Der Markt für Premiumangebote befindet sich weiter im Tiefflug. Geschäftsreisende fliegen Economy, steigen auf Billigflieger um oder verzichten ganz auf den Flieger, indem sie verstärkt auf Telefonkonferenzen setzen. Daran wird sich nach Einschätzung der Fluggesellschaften auch 2010 nichts ändern. Eher im Gegenteil: Traditionsmarken bleiben weiter unter Druck; lediglich die Billigfluglinien rechnen mit einem ausbaufähigen Geschäft.

In Sachen Umweltschutz versucht sich die Luftfahrtbranche ihre eigene Ziele zu verwirklichen. Verbrauchsärmere Triebwerke, Treibstoffe aus Biomasse, gewichtsreduzierte Materialien und eine effizientere Ausnutzung des Flugraums sollen dazu beitragen, dass Emissionen langfristig gesenkt werden. Ob es in Sachen Klimaschutz jedoch ausreicht, das Fliegen von Umwegen und Warteschleifen zu reduzieren, steht in den Sternen.

Milchexporte drohen weiter zu steigen

Milchexporte drohen weiter zu steigen

Vorschläge der EU-Kommission werden Lage noch verschärfen

Die evangelische Hilfsaktion „Brot für die Welt“ kritisiert scharf die Milchpolitik der Europäischen Union. Zum Auftakt des sogenannten „Weltmilchgipfels“ in Berlin sagt die Direktorin von „Brot für die Welt“, Pfarrerin Cornelia Füllkrug-Weitzel: „Hier zeigt sich wieder einmal mangelnde politische Kompetenz. Es ist doch vollkommen evident, dass die Milchpolitik der EU Auswirkungen auf die Länder des Südens hat. Stattdessen betreibt die Milchwirtschaft massiv Lobbypolitik und spielt nationale gegen internationale Interessen aus“.

Die Milchprodukte, die durch die EU-Mitgliedstaaten nun aufgekauft und eingelagert werden können, landen nach Ansicht von Füllkrug-Weitzel letzten Endes auch auf den Märkten von Entwicklungsländern, wenn der europäische Markt selbst diese Überschüsse nicht konsumieren kann. „Das Beispiel Kamerun zeigt doch, wie billiges Milchpulver aus der EU die Absatzmärkte und die Existenz von Milchbäuerinnen und -bauern dort gefährdet“. Im Nordwesten Kameruns unterstützt „Brot für die Welt“ seit über zehn Jahren den Aufbau einer kleinbäuerlichen Milchproduktion, um den lokalen Markt zu bedienen. Doch billiges Milchpulver aus Europa und den USA bedroht die lokalen Milchmärkte und die Existenz der Menschen.

Für „Brot für die Welt“ stellen die subventionierten Milchpulverexporte nach Kamerun eine unfaire Konkurrenz dar. Es werden Entwicklungsprojekte zur Armutsbekämpfung ausgebremst, die mit deutschen Steuergeldern und Spenden aufgebaut wurden. Statt weiter in die verarbeitende Infrastruktur einer Milcherfassung und -verarbeitung zu investieren, werden die lokalen Märkte zunichte gemacht. „Brot für die Welt“ fordert daher die Bundesregierung auf, dafür zu sorgen, dass Agrarexporte nicht in Entwicklungsländern zu Dumpingpreisen angeboten werden.

Auf Einladung der Deutschen Milchwirtschaft analysieren etwa 1.200 Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft die Entwicklungen der Milchmärkte und die Zukunft der globalen Milchproduktion. Die Betroffenen aus Entwicklungsländern werden allerdings nicht gehört.