Jérôme Banctel

von Bernhard Steinmann

„Wir kommen gerade aus Paris“. Ein Satz, der merkwürdige Reaktionen auslöst. Grundsätzlich habe ich nämlich nach diesem Satz eine Redepause. Denn mein Gegenüber beginnt sofort mit Erzählungen über eigene Erlebnisse in dieser wunderbaren Stadt. Hier, am PC kann mich niemand unterbrechen. Hier kann ich in die Erinnerungen eintauchen, schreiben und Erlebtes noch einmal erleben. Hier kann ich in Ruhe meine kulinarischen Eindrücke sortieren und mit Ihnen teilen.

Etwa 12,4 Millionen Menschen leben in der Pariser Metropolregion. Im Stadtgebiet, welches knapp 12 % der Fläche Berlins entspricht, ca. 2,2 Millionen.

In Paris gibt es derzeit 67 mit einem Michelinstern ausgezeichnete Restaurants.
14 erhielten zuletzt zwei Sterne und 10 Restaurants werben mit drei Michelinsternen. Welch eine Auswahl. Natürlich dominiert die französische Klassik. Deshalb bin ich auch hier. Die Franzosen sind Kochkünstler, lieben das ehrliche Handwerk und neigen weniger zu avantgardistischem Unfug. Dennoch kommt keine Langeweile auf. Die französische Klassik als Grundlage bietet eine äußert große Spielwiese. Untrennbar verbunden scheint dies allerdings mit der starken Neigung, Preise nach oben zu schrauben. Nirgendwo ist daher die Damenkarte so oft präsent wie in Paris. Madame soll sich schließlich nicht erschrecken, wenn mal 160 € für ein Gericht aufgerufen werden.

Dieser Bericht ist der Anfang einer Serie, mit der ich Ihnen unterschiedliche Schwerpunktsetzungen von Spitzenköchen näherbringen möchte. Ausgewählt habe ich ausschließlich Sternerestaurants mit zwei oder drei Michelinsternen. Die bereits auf meinem Blog vorgestellten Restaurants werden hierbei keine Doppelung erfahren.
Ich berichte hier stets über das Dinner. „Mittagessen? Nur Flaschen essen zu Mittag!“ lästert Michael Douglas als Gordon Gekko in „Wall Street“. So böse möchte ich nicht verstanden werden, doch bevorzuge ich eindeutig den Abend. Abgespeckte Lunchmenüs sind, meiner Meinung nach, so etwas wie ein Kinderteller für Erwachsene.

Unser erstes Ziel liegt im Herzen von Paris. Dieses schlägt, nach meinem Empfinden, zwischen Rue de Faubourg Saint-Honoré und Champs-Elysées. An der Avenue Gabriel befindet sich das La Réserve Paris – Hotel und Spa mit dem Gourmetrestaurant Le Gabriel. Jérôme Banctel zeichnet dort für eine zeitgenössische französische Küche verantwortlich. Banctel hat der Küche zuletzt zu zwei Michelinsternen verholfen. Für uns Anlass genug, etwas genauer hinzuschauen.

Jérôme Banctel ist in Rennes geboren und besuchte mit 16 Jahren die Hotelfachschule Notre Dame Saint-Meen-le-Grand. Es folgten mehrere Stationen in unterschiedlichen Restaurants und schließlich der Militärdienst. Nach weiteren, eher weniger bedeutenden Stationen, entschied er sich für ein Engagement im Gourmet-Restaurant des Hotel de Crillon, unweit seines jetzigen Arbeitsplatzes. Es folgten die für ihn entscheidenden acht Jahre bei Bernard Pacaud, wo er als Sous-Chef im L’Ambroisie entscheidend am Erfolg des Restaurants beteiligt war. Ebenso prägend dürften die Erfahrungen bei Alain Senderens im Lucas Carton gewesen sein.

Die Küchengrüße sind, wie soll ich sagen, gelungen. Nicht besonders herausfordernd. Am ehesten  Beachtung findet der Kingcrab mit Matchatee und Ingwergelee. Für das Menü werden derzeit 220 € aufgerufen.

Le „Paris Crème“, oeuf miso, truffes Melanosporum

Ich habe diesen Gang auf Facebook wegen des deutlichen Pilzgeschmackes „Mushroomburger“ genannt. Sechs verschiedene Teile sind aufeinandergeschichtet.
Aromatisch und texturell sehr abwechslungsreich.
Verschiedene Texturen scheinen mir ohnehin das Thema Banctels zu sein.

Saumon de Norvège, raviole d’aubergine fumée, citron

Leichte Säurenoten begleiten den Lachs, ein besonders gutes Produkt, perfekt begleitet von einer geräucherten Auberginenmousse.
Das insgesamt leichte und aromatisch ansprechende Gericht rechtfertigt allerdings keine weiteren Lobeshymnen. Gutes Handwerk, gute Idee, mehr nicht.

Cœur d’artichaut « Macau » en impression de sakura et coriandre fraîche

Diese Kreation allerdings, verdient nicht nur ungeteilte Aufmerksamkeit, sondern auch höchstes Lob. Banctel  hat sich hier an der Artischocke abgearbeitet und diese in verschiedenen Texturen präsentiert. Crème, Püree, Sauce, frittiertes Stroh,
tolle Geschmackserlebnisse. Die Anleihe einer „Kirschblüten-Impression“ erhöht die Bedeutung des Gerichtes.

Homard bleu roti, carotte aux sucs d´orange et baies roses

Nicht nur schön anzusehen. Erneut müssen verschiedene Texturen herhalten. Der Meeresbewohner wird frittiert und „natur“ angeboten. Süße Karottennoten opponieren gegen die Ingwerbeigabe. Gelungen.

Cabillaud de ligne, curry et riz japonais, avocat bio

Der Kabeljau kommt in dieser Zusammensetzung seit 15 Jahren auf den Tisch bei Jérôme Banctel. Besonders erwähnenswert bei diesem Signature-dish ist die Sauce, in der mindestens 20 Gewürze verarbeitet werden.

Pigeon de Vendée, cacao, tagliatelle se sarrasin

Sehr schmackhaft. Die bei mir unbeliebte Taube kann auch mit Kakaonudeln als Beigabe bei mir nicht punkten.
Objektiver ausgedrückt: Ein gelungenes Gericht, handwerklich tadellos und geschmacklich interessant.

Grain de café meringué, crème glacée au sirop de merisier

Baiser, einer riesigen Kaffeebohne nachempfunden, mit Vanilleeis und Sirup. Tolle Idee.

L´Abricot mousse blanc sésame, chocolat blanc, sablé breton sésame, sorbet abricot, abriot confit et lavande

Wein und Service:

2014er Chassagne-Montrachet, Morgeot, Premier Cru, Lucien Muzard & Fils
2010er Les Bastides d´Alquier, Faugèress

Die Weine habe ich selbst ausgesucht und kann daher niemanden verantwortlich machen. Müsste ich bei diesen guten Tropfen allerdings auch nicht.

Wie so oft, waren wir die ersten Gäste im Restaurant und hatten die volle Aufmerksamkeit eines acht-köpfigen Serviceteams. Zum guten Essen kamen interessante und vergnügliche Gespräche.

FAZIT:

Jérôme Banctel hat uns mehr als zufriedenstellend aufgetischt. Gute Produktqualität, hochinteressante Geschmacksbilder und viel handwerkliches Geschick sind gute Vorraussetzungen für ein hervorragendes Menü.
Alle Teile des Menüs sind gut, keines fällt ab, der Gang mit den Artischocken ist das Highlight und bleibt nachhaltig in Erinnerung.

Die Servicecrew zeigte sich über das Erringen des zweiten Michelinsternes überglücklich. Allein die Hoffnungen auf einen dritten Stern vermag ich nicht zu teilen.

Falls Sie an den Fotos Interesse zeigen, lade ich Sie auf www.bsteinmann-gourmet-unterwegs.de ein.

Dresden: Deutsche Gourmetköche und Spitzenwinzer laden ein

Alljährlich im Frühherbst treffen sich befreundete Spitzenköche und einige der besten Winzer Deutschlands im Barockviertel Dresdens, um gemeinsam das „Kulinarische Erntedankfest mit Freunden“ zu feiern. Das nächste Mal am Sonntag, dem 11. September. Gastgeber des Genießerfestes ist das Relais & Châteaux-Hotel Bülow Palais mit seinem Sternerestaurant Caroussel. Einen Nachmittag lang verwandelt sich das Fünfsterne-Superior-Haus mit verschiedenen Gourmet-Stationen in einen Markt der Gaumenfreuden.

Dem Sternekoch und Caroussel-Küchenchef Benjamin Biedlingmaier stehen in diesem Jahr erstmals weibliche Köche zur Seite: Die Südkoreanerin Sarah Henke vom Restaurant Yoso in Andernach (Rheinland-Pfalz) entführt in die Aromenvielfalt Asiens. Und Katja Burgwinkel vom Restaurant Novalis des Fünfsterne-Burghotels Hardenberg (Niedersachsen) bereichert das Fest mit Wildspezialitäten der klassisch-französischen Küche. Der preisgekrönte Chef-Pâtissier Enrico Christ vom Zweisternerestaurant Atelier im Hotel Bayerischer Hof München verführt mit süßen Dessertkreationen. Unterstützung erhält Biedlingmaier auch aus dem eigenen Haus: Souschefin Kerstin Nowak überrascht die Gäste mit besonderen Amuse-Gueules.

Zur vinologischen Begleitung hat Caroussel-Sommelière Jana Schellenberg erneut einige der spannendsten deutschen Winzerpersönlichkeiten eingeladen: Karin Eymael vom Weingut Pfeffingen (Pfalz), Andreas Klumpp vom Weingut Klumpp (Baden), Nik Weis vom Weingut St. Urbanshof (Mosel) und Kellermeister Jaques du Preez vom Weingut Schloss Proschwitz (Sachsen). Sie schenken persönlich einige ihrer bemerkenswertesten Jahrgänge aus und freuen sich ebenso wie die Köche und Köchinnen auf anregende Gespräche an ihren Stationen.

Flaniert werden kann durch die Räume des Restaurants Bülow’s Bistro, durch den Wintergarten und durch das Herzstück des Hauses, die Küche des Caroussels. Für den musikalischen Rahmen sorgt das Dresdner Swingquartett „Götz Bergmann & his Gentlemen“.

Das „Kulinarische Erntedankfest mit Freunden“ beginnt zwölf Uhr und klingt 16 Uhr aus. Der Eintritt inklusive aller Speisen und Getränke beträgt 98 Euro pro Person. Auch Familien sind herzlich willkommen: Kinder bis elf Jahre haben freien Eintritt und für die jüngsten Besucher gibt es eine betreute Kinderspielecke. Eine Reservierung unter Telefon +49 351 800 30 oder per E-Mail unter reservierung@buelow-hotels.de wird empfohlen.

Kulinarisches Erntedankfest mit Freunden:
Sonntag, 11. September 2016, 12 – 16 Uhr,
Preis: 98 Euro pro Person, Kinder bis 11 Jahre frei
Relais & Châteaux-Hotel Bülow Palais
Königstraße 14, 01097 Dresden
www.buelow-palais.de/kulinarische-events/erntedankfest

Peter Knogl

Von Zürich kommend führt unser Weg nach Basel. Geplant sind zwei Restaurantbesuche und ein Zimmer braucht man natürlich auch. Wir entschlossen uns, dem Hilton Basel die Ehre zu erweisen und mit zu den letzten Besuchern und Übernachtungsgästen zu zählen, bevor das Hotel der Abrissbirne zum Opfer fallen würde. Ca. 2,4 Millionen Gäste beherbergte das Hotel, darunter natürlich eine stattliche Zahl Prominenter. Es ist jedenfalls ein eigenartiges Gefühl in einem Hotel zu übernachten, welches in wenigen Stunden schließt und abgerissen wird.

Die Basler Hotellerie verliert also ein wichtiges Haus. Auch unsere Taxifahrer kritisieren diese Entwicklung.
Ein anderes Spitzenhotel ist jedoch das eigentliche Ziel unserer Reise: „Les Trois Rois“. Im dortigen Gourmetrestaurant „Cheval Blanc“ finden wir Küchenchef Peter Knogl, der von Gault&Millau Schweiz zum „Koch des Jahres“ 2015 gekürt wurde. Dieses Kunststück ist ihm bereits 2011 gelungen. Diesmal kamen auch noch 19 Punkte des GM hinzu. Zwei Michelinsterne sollen hier ebenfalls Erwähnung finden.

Der in Deggendorf, liegt zwischen Regensburg und Passau, geborene Peter Knogl ist seit 2007 Küchenchef im Cheval Blanc. Seine einzelnen Stationen möchte ich hier nicht in epischer Breite aufzählen. Allerdings möchte ich die Stationen bei Heinz Winkler hervorheben. Bei und mit Winkler hatte Knogl nämlich drei Engagements. 1988 bis 1989 im Münchner Tantris und zweimal in der Residenz in Aschau.

Das Restaurant im Erdgeschoss des Grandhotels ist überraschend klein. Das Ambiente einem Belle-Epoque-Palais nicht unähnlich. Maßvolle Eleganz ohne Pomp.
Doch ist uns nur ein flüchtiger Blick gegönnt, denn bei 30 Grad am Abend werden die Gäste auf der romantischen Terrasse zum Rhein hin platziert. Der Empfang ist freundlich, der Service professionell und auch einem kleinen Scherz nicht abgeneigt. Selbst bei diesen hohen Temperaturen wird mit hoher Selbstdisziplin gearbeitet. Wie soll man es sonst im Frack aushalten?

Ein Auszug aus dem Menü:
Rotbarbenfilet, knusprige Schuppen, Safran und Tomaten-Vinaigrette

Am Vorabend hatten wir bei Heiko Nieder bereits ein sehr gutes Gericht mit einer Rotbarbe genießen können. Heute sollten wir eine Steigerung erfahren.
Das ausgezeichnete Rotbarbenfilet mit dem perfekt getroffenen Garpunkt erhält mit den knusprigen Schuppen nicht nur eine weitere Textur sondern eine Steigerung des Hochgenusses. Das Zusammenspiel mit Safran und Tomaten-Vinaigrette ist herausragend. Das feine Aroma des Fischleins wird durch die Zutaten umschmeichelt, nicht unterdrückt.

Roastbeef vom Japanischen Wagyu-Rind, Joghurt und Shiitake-Pilze
Shiitake-Pilze sind aus der asiatisch inspirierten Hochküche bald nicht mehr wegzudenken. Seit Jahrhunderten in China und Japan bekannt, sind sie hierzulande erst seit einigen Jahren auf dem Vormarsch.
Charakteristisch für die Shiitake-Pilze ist die Geschmacksrichtung Umami
die die Umami-Noten des kräftigen Fleisches vortrefflich unterstützen.

Meine Frau verschmäht das japanische Rind und wendet sich einem ausgezeichneten
Kalbsfilet mit Artischocken-Sauce und jungem Lauch zu.

Peter Knogl, der seine Küche als mediterrane Haute Cuisine bezeichnet, mit durchaus asiatischen Anleihen, hat mit diesem kreativen Gericht einen Volltreffer gelandet.
Das zarte Fleisch und die kräftige Sauce mit der ausgewogenen Würze vereint sich in einem grandiosen Geschmacksbild.
Warum ist Basel denn nur so weit von Berlin entfernt!

Champagner, Himbeeren, Minze und Kalamansi
Himbeeren und Minze rücken intensiv in den Vordergrund. Mit leichten Säurenoten wird das Menü abgeschlossen.

Peter Knogls Kreationen sind allesamt geschmacklich unglaublich harmonisch gestaltet. Zum subtilen Umgang mit Aromen kommt eine hohe handwerkliche Kunst. Seine Präzision ist richtungsweisend, die Kombinationen sind elegant, leicht und sensorisch austariert.

Das Bekenntnis zur französischen Klassik bedeutet nicht zwingend eine konservative Herangehensweise. Knogl modernisiert ohne dem Zeitgeist zu erliegen. Hier steht das Essen und der Geschmack im Vordergrund.

Kein Zweifel: Ein Gourmet muss zumindest einmal im Leben hier gespeist haben.

Den vollständigen und bebilderten Bericht gibt es wie immer auf
www.bsteinmann-gourmet-unterwegs.de

Marcus Dorff

Koch ist einer der besten Berufe der Welt, findet Marcus Dorff, neuer Küchendirektor des Dorint Parkhotel Mönchengladbach. Der 40-Jährige sollte es wissen, denn er hat in den vergangenen zwanzig Jahren bereits in der ganzen Welt am Herd gestanden. Dabei hat er sich diverse Auszeichnungen „erkocht“ und außerdem ein „etwas anderes Kochbuch“ herausgegeben. Im Dorint Parkhotel Mönchengladbach will Dorf der Küche neue Impulse geben: „Wir werden verstärkt regionale Gerichte modern interpretieren.“ Dazu greifen Dorff und seine acht Köche auf frische Produkte aus regionalem Anbau zurück.

Der neue Chefkoch hat der Küche des Vier-Sterne-Hotels eine Konzeptänderung verordnet: Gekocht wird nicht mehr hinter verschlossenen Türen, sondern vor den Augen der Gäste. Hoteldirektor E.-Ulrich Schweitzer: „Unsere Gäste sehen jetzt nicht nur die Zutaten, sondern erleben auch hautnah, wie die Gerichte zubereitet werden.“ „Riechen, schmecken und sehen“, bringt Dorff das neue Konzept auf den Punkt. Die Reaktionen der Gäste seien durchweg begeistert. Für Fragen zur Zubereitung oder zu den einzelnen Zutaten stehen die Köche ebenfalls bereit, denn sie bringen die Speisen auch direkt zum Tisch. „Ich erwarte von meinem Team viel Offenheit im Umgang mit den Gästen“, erklärt Marcus Dorff.

Die Vita des gebürtigen Rheinländers ist beeindruckend: Nach seiner Ausbildung zum Koch und einer ersten Anstellung als Commis de cuisine im Excelsior Hotel Ernst in Köln ging Marcus Dorff zunächst nach London, wo er in den Fünf-Sterne-Hotels The Savoy und Mount Charlot Tower Thistle Hotel arbeitete. Weitere internationale Stationen waren unter anderem das Suvretta House in St. Moritz, das Shelbourne Meridien Dublin in Irland, Le Royal Meridian Bahrain oder Le Meridien Phuket Beach Resort in Thailand. In Deutschland war er unter anderem im Park Hotel in Bremen (heute Dorint) sowie in den Kölner Luxushäusern Hotel im Wasserturm und Hilton Cologne tätig. Zudem leitete Dorff vier Jahre als Küchendirektor eines der größten Bankett Hotels in Nordrhein Westfalen, das Swissôtel Düsseldorf/Neuss.

Seine rare Freizeit widmet Marcus Dorff vor allem seiner Familie. Als sportlichen Ausgleich geht er dann mit seiner Frau und der zweieinhalbjährigen Tochter schwimmen.

Matthias Gleiß, Berlin

Sommerfest im Restaurant Volt

Am 30. August 2015 findet in der Zeit von 12 – 18 Uhr das große Sommerfest im Restaurant Volt statt. Küchenchef und Inhaber Matthias Gleiß möchte mit befreundeten Kollegen, Winzern und Gästen ausgiebig das 5-jährige Bestehen des Restaurants feiern. An einem herrlichen Sommertag in Kreuzberg am Paul-Lincke-Ufer können die Gäste sich mit kulinarischen Kreationen an verschiedenen Stationen im Restaurant, auf der Terrasse und in der Eventlocation Umspannwerk Kreuzberg verwöhnen lassen.

Freunde des Hauses aus Küche und Patisserie Kurt Jäger, (langjähriger Chef v. Matthias Gleiß)
Thomas Kammeier, Euref-Campus/Berlin
Sebastian Frank, Restaurant Horváth/Berlin
Christoph Hauser, Restaurant Herz&Niere/Berlin
Jörg Frankenhäuser, KochZIMMER/Beelitz
Anna Plagens/Stephan Zuber, Du Bonheur/Berlin
Carsten Obermayr, Golfresort & Hotel Margarethenhof/Waakirchen
Fritz Lloyd Blomeyer, Blomeyer’s Käse/Berlin

Ausgezeichnete Weine und Getränke
Champagner Gosset/Aÿ
Gut Hermannsberg, Niederhausen/Nahe
Weingut Becker Landgraf, Gau-Odernheim/Rheinhessen Weingut Beck, Stadecken/Rheinhessen
Weingut Allram, Strass/Kamptal
Weingut Leiner, Ilbesheim/Pfalz
Weingut Klostermühle Odernheim, Odernheim/Nahe Rollberg Bier/Berlin,
L’eau Sans Souci/Wagenfeld
Thomas Henry Limonaden/Berlin
Fritz Kola/Hamburg

Preis inkl. aller Speisen und Getränke 89,00 € p.P.
Reservierungen unter 030/338402320 oder unter reservierung@restaurant-volt.de

Seit 5 Jahren zelebriert Gleiß mit großem Erfolg seine zeitgenössische Interpretation der feinen Berliner Küche. Er begeistert mit leichten und raffiniert kombinierten Gerichten, in denen deftige regionale Klassiker in modernem Gewand daher kommen – wie etwa die Rixdorfer Blutwurst in den inzwischen legendären Ravioli, Grünkohl mit Trüffel oder Linsensuppe und Wachtelbrust. Als einer der Mitbegründer der innovativen Berliner Küche wurde Gleiß, der bereits mit den Sterneköchen Kurt Jäger und Heinz Winkler zusammen arbeitete, 2011 als Aufsteiger des Jahres von der Jury der Berliner Meisterköche ausgezeichnet. Hinzu kommen 16 Punkte im Gault Millau und zahlreiche Empfehlungen in nationalen und internationalen Restaurantführern.

Andre Siegmann verlässt Sylt

Der langjährige Küchenchef und F&B Leiter Andre Siegmann verlässt die TUI und das Dorfhotel Sylt und wechselt in das Wirtshaus Gstadt am Chiemsee.

„Ich kenne die Region ja schon länger und habe immer gesagt das ich gerne irgendwann wieder hierhin zurück kommen möchte. Das es nun geklappt hat freut mich um so mehr.
Ich kann hier als Küchenchef und Betriebsleiter meine Vorstellungen von Gastronomie in jeglicher Hinsicht frei gestalten.“so Siegmann zu seiner neuen Herausforderung.

Der 40-jährige Dortmunder hat bereits in bekannten Hotels in Deutschland als Koch gearbeitet. Zu seinen beruflichen Stationen gehören unter anderem die Residenz Heinz Winkler Aschau und das Althoff Schlosshotel Lerbach Bergisch Gladbach. Außerdem war er als Küchendirektor am Tegernsee im Hotel Bachmair am See tätig.

www.strandbar-chiemsee.de

2. Frauenforum-FOODSERVICE in Frankfurt am Main

Mehr Frauen in die Chefetagen der Food-Branche

„Eine attraktive Branche braucht mehr Frauen in der Führung, mehr weibliche Energie“ – so lautet die Botschaft des diesjährigen Frauenforum-FOODSERVICE am 23. April 2015, das im Westhafen in Frankfurt am Main stattfindet. Auch in diesem Jahr hat das Frauennetzwerk-FOODSERVICE erfolgreiche Frauen als Referentinnen eingeladen, um über Frauen-Power in der Gastronomie- und Ernährungswirtschaft zu diskutieren und zum Austausch anzuregen.

Welchen Beitrag Frauen in der Chefetage leisten können, wird oftmals unterschätzt. Dabei sind aufstrebende und motivierte Frauen ebenso qualifiziert wie ihre männlichen Pendants. Dennoch ist der Frauenanteil in Führungspositionen deutscher Unternehmen zu gering. Das möchte das Frauennetzwerk-FOODSERVICE ändern und lädt zum ‚Denken, Diskutieren und Handeln‘ ein. Im Zuge dessen findet in diesem Jahr am Donnerstag, den 23. April 2015 bereits zum zweiten Mal das Frauenforum-FOODSERVICE statt. Eingeladen sind Managerinnen auf allen Ebenen, selbstständige Unternehmerinnen sowie junge aufstrebende Frauen aus der Foodservice-Branche.

Vielfältige Themen
‚Wie erreicht man Ziele?‘, ‚Was ist der Unterschied zwischen Frauen und Männern bei der Bewerbung?‘, ‚Was sind die neuesten Trends in der Food-Branche?‘ oder ‚Wie bringe ich Familie und Karriere unter einen Hut?‘ – so lauten unter anderem die Themen der diesjährigen Veranstaltung. Allem voran steht der Anspruch Frauen in den Fokus zu stellen sowie Lösungen und Antworten für junge Nachwuchskräfte aufzuzeigen. Ebenso spannend wie die Themen der Veranstaltung sind die Referentinnen, die allesamt Großes erreicht haben und die Teilnehmerinnen mit Vorträgen an ihren Erfahrungen teilhaben lassen.

Die Referentinnen
Simone Dappert: Über mehrere Stationen unter anderem bei Karstadt, McDonald’s und Hotel Schweizerhof sammelte sie wertvolle Erfahrungen. Heute berät sie bei der Firma konsultwerk, Unternehmensberatung für HR Management in München unterschiedlich große Unternehmen. Sie ist außerdem Initiatorin der Karriereplattform femalemanagers.de

Stavroula Ekoutisidou: Absolvierte ihre Ausbildung zur Groß- und Außenhandelskauffrau bei METRO C&C, war stellvertretende Filialleitung und wechselte 2007 zu Ikea. Seit 2010 ist sie Country IKEA Food Managerin DE. Stavroula sieht sich als „Leader“ weniger als „Managerin“ mit der einzigen Vorgabe Menschen so zu führen, dass sie sich selbstständig und frei entfalten können.

Bastienne Föller: Als Gründerin des Gastronomie-Konzepts CONVIDA serviert sie leichte mexikanische Frischeküche und interpretiert diese neu. Dabei steht das Geschmackserlebnis des Gastes im Vordergrund. Sie ist eine leidenschaftliche Gastronomin mit Herz und Seele. Im Juni 2014 eröffnete Föller den ersten CONVIDA Store in Düsseldorf.

Gaby Gaßmann: Ist seit 2014 Geschäftsführerin und Inhaberin von Magnus Mineralbrunnen in Norderstedt. Viel Erfahrung sammelte die studierte Betriebswirtschaftlerin in der Werbebranche und bringt dieses Wissen nun in ihrem Unternehmen ein. Als Frau im Wassergeschäft ist sie dem Element besonders verbunden, deswegen liebt sie es Zeit an der See zu verbringen.

Steffi Haubold: Studierte in Leipzig Hotel- und Gaststättenwesen. In ihrer Position mit der operativen Verantwortung für das Gebiet „Ost“ half sie, McDonald’s in den neuen Bundesländern aufzubauen. Heute leitet sie 14 McDonald’s Restaurants mit 550 MitarbeiterInnen. Steffie Haubold liebt Herausforderungen und getreu dem Claim der Restaurantkette „Ich liebe es!“ trifft man sie jeden Tag mit einem Lächeln bei der Arbeit.

Corinna Kretschmar-Joehnk: Ist Geschäftsführerin von JOI-Design und Autorin zahlreicher Fachbücher zum Thema Design. Seit 2011 hat sie außerdem einen Lehrauftrag an der Hochschule Coburg. Als erfolgreiche Interior Designern realisiert sie mit viel Liebe zum Detail unverwechselbare Hospitality Design Projekte.

Annette Mützel: Ist Spezialistin für System- Handels- und Markengastronomie und leitet die Konzeptagentur und Unternehmensberatung foodservice solutions, Wiesbaden. Sie war lange Jahre im Top-Management von Nordsee, Burger King und IKEA positioniert. Annette Mützel hat eine immerwährende Neugierde und reist gerne um die ganze Welt – privat und geschäftlich.

Stephanie Pia Nowotny: Sie ist eine echte Quereinsteigerin, denn die 43-Jährige gelernte Bankfachwirtin gelangte über mehrere Stationen 2011 zu ihrem innovativen Food-Konzept „Martha’s“. Im Herzen Stuttgarts serviert sie hochwertiges und regionales Essen auf die schnelle Art. Mit viel Ehrgeiz schaffte sie den Spagat zwischen Unternehmen und Familie.

Viviane Reding: Die Luxemburgerin ist 1951 geboren und war Mitglied im Europäischen Parlament. Ebenso war sie maßgeblich an der Einführung des „Erasmus World“ Programms beteiligt. Seit 2010 ist sie Vize-Präsidentin und EU-Beauftragte für Justiz, Grundrechte und Bürgerrecht. Per Videobotschaft leistet sie ihren Beitrag zum diesjährigen Frauenforum.

Hiltrud Seggewiß: Seit 2011 ist sie Vorsitzende der Geschäftsführung von Nordsee und verantwortlich für rund 400 Filialen und 6.000 Mitarbeiter. Seggewiß engagiert sich außerdem ehrenamtlich für die Heiner-Kamps-Stiftung „Brot gegen Not“. Mit ihrem Hund Ben, benannt nach Papst Benedikt, verbringt sie ihre Freizeit bei ihrer Familie auf dem Bauernhof .

Bibiana Steinhaus: Von der Polizei zum DFB – Bibiana Steinhaus ist Profi-Schiedsrichterin für den DFB und die FIFA. Zahlreiche Auszeichnungen erhielt sie für ihre Dienste im Fußball zum Beispiel Hannovers Sportlerin des Jahres und zur Weltschiedsrichterin. Bibiana Steinhaus behauptet sich in
einer echten Männerdomäne: Als erste deutsche Schiedsrichterin pfiff sie Profi-Fußballspiele von Männermannschaften.

Collien Ulmen-Fernandes: Sie ist Karrierefrau, Mutter und Ehefrau. Mit 19 begann sie ihre TV-Karriere als Moderatorin von Bravo TV. Es folgten diverse Auftritte im Fernsehen zum Beispiel bei Alarm für Cobra 11. Seit Anfang 2013 hat Collien Ulmen-Fernandes ihre eigene Kolumne in der Zeitschrift ELTERN. Im Mai 2014 erschien ihr Buch Ich bin dann mal Mama.

Gretel Weiß: Herausgeberin der Fachzeitschriften gv-praxis, food-service und FoodService Europe & Middle East. Sie ist gelernte Bäuerin, studierte Betriebswirtin und seit über 30 Jahren im Deutschen Fachverlag bzw. dem Außer-Haus-Markt tätig. Mit ihrer Expertise und Kenntnis der Gastronomie-Landschaft in Deutschland ist auch sie ein wertvolles Mitglied im Frauennetzwerk-FOODSERVICE.

Vanessa Koch: Moderiert das Frauenforum 2015 und ist Trainerin und Gastro-Expertin aus Bremen. Die gelernte Hotelfachfrau durchlief mehrere Stationen in Gastronomie und Systemgastronomie und landete später beim Vertrieb der REWE Gruppe und Kraft Foods. Vanessa Koch hat ihr Hobby zum Beruf gemacht und begeistert heute Menschen auf ihrer ganz eigenen Bühne.

Mut machen: Frauen sollen sich stets persönlich weiterentwickeln
Dass eine gute Aus-und Weiterbildung das ‚A&O‘ ist, um sich beruflich zu etablieren, ist kein Geheimnis. Oftmals scheitert es aber an den Möglichkeiten oder am Mut. Das Frauennetzwerk möchte junge Frauen motivieren, ihre Karriere in der attraktiven Food-Branche einzuschlagen und fördert sie dabei mit unterschiedlichen Projekten. „Unser Anliegen ist es, etwas für die Branche zu tun und junge Talente für interessante Jobs zu gewinnen. Auch für Quereinsteiger bietet der Food-Bereich hervorragende und spannende Aussichten“, so Annette Mützel.

Frühbucher-Tickets für das 2. Frauenforum-FOODSERVICE sind bis zum 26. März 2015 erhältlich unter: www.frauennetzwerk-foodservice.de

Hotelkontingente sind im Mövenpick Frankfurt City und im Motel One/Frankfurt Messe vorhanden und können auf Selbstzahlerbasis und mit Angabe des Buchungscodes gebucht werden.

Kevin Fehling

Kevin Fehling hat bereits mehrere Stationen hinter sich, bevor er erneut in Lübeck heimisch wird.
Die einzelnen Stationen aufzuzählen erspare ich mir, zumal es mir sehr schwer fällt, die ein oder andere Station in der Handschrift Fehlings zu erkennen.
Vielmehr ist bei dem noch nicht 40jährigen die eigene Handschrift, die eigene Stilistik in seinen Kreationen klar erkennbar.

Eine Beschreibung des Restaurants fällt nicht leicht. Der große „Wintergarten“ mit Blick auf die Ostsee, die ich nun schon zum zweiten Mal in des Winters Dunkelheit nicht erkennen kann,
ist mit großen Tischen bestückt, die viel Platz bieten. Die Sitzgelegenheiten sind bequem. Das Ambiente insgesamt eher schlicht und bescheiden.

Es wird ein Menü angeboten, dessen Zahl der Gänge man frei wählen kann.
Ein Auszug:

Gelbflossen-Makrele
mit Rettich, Matchatee, Limonenblatt-Staub & Kalamansi

Die Calamondinorange (auch Kalamansi) ist ein sogenannter Gattungsbastard, freundlicher auch als Hybride bezeichnet.
Entstanden aus der Kreuzung von Mandarine und einer Kumquat-Art. Sie ist sehr sauer.

Die Cremetupfer von Matchatee und die zarten Schärfenoten bändigen die Säurebestandteile und lassen so der Makrele genügend aromatischen Raum.

Gänseleber “Lübecker Marzipan”
mit Marzipancreme, Rotkohl, Feige & Rum-Nuss-Chutney

Der Alte Leuchtturm in Travemünde, der älteste Leuchtturm Deutschlands, steht Pate bei diesem Gericht. Er ist derzeit (infolge mehrmaliger Zerstörung immer wieder aufgebaut) 31 Meter hoch und wurde 1330 erstmals urkundlich erwähnt.

Fehling ehrt das technische Kulturdenkmal mit einer grandiosen Gänseleberkreation, begleitet von delikatem Gänselebereis und einem Brötchen aus gedämpftem Hefeteig.
Dezente Marzipannoten flankieren das cremige und texturell hervorragende Gericht.
Der beigegebene Rotkohl koaliert nicht, wie von mir zunächst angenommen, sondern kontrastiert. Die ansonsten große Harmonie wird dadurch aber nur unwesentlich beeinflusst.

Carabinero „Message in the Bottle“
mit exotischem Chutney, Joghurt, Naanbrot & Tandoori

Zunächst wird eine Flaschenpost zugestellt. Das dazugehörige Foto finden Sie auf meiner Facebookseite.

Bei der Vorbereitung auf diesen Restaurantbesuch machte ich mich mit diesem Detail bereits vertraut. Mir erschien es überflüssig, ja sogar störend.
Schließlich erwartet man Speisen in einem Restaurant und keine Flaschenpost.
Doch Kevin Fehling scheint manchmal mit seinen Gerichten auch eine Geschichte zu erzählen. In seiner Zeit als Koch auf der MS Europa führte sein Weg auch nach Indien.
Der Zauber des Subkontinents hat ihn zu diesem Gericht beeinflusst.

Der Text der geheimnisvollen Flaschenpost lautet:
„Ich war 2 Jahre auf hoher See und eines der prägensten Länder auf unserem Erdball war Indien.
Dieses Gericht ist eine Inspiration und gleich eine Hommage an dieses außergewöhnliche Land voller Farben, Aromen und Düfte.
Kevin Fehling“

Die Königin der Garnelen verwöhnt mit perfekt gegartem und wundervollem Fleisch.
Cremige Joghurtnoten und exotische Duft- und Geschmacksnoten lassen erahnen, was Kevin Fehling inspiriert hat.

Kalbsrücken & Bries
mit Erdnuss, Kürbis, Quitte & Curry

Dem feinen, milden Geschmack des Kalbfleisches werden interessante Begleiter zur Seite gestellt wodurch die Kreation durch die harmonische Ausgestaltung verblüfft.
Quitte & Curry scheinen wie für dieses Gericht erfunden.

Wie immer gibt es den vollständigen Bericht des Berliner Foodjournalisten Bernhard Steinmann mit Fotos auf www.bsteinmann-gourmet-unterwegs.de

Food Festival "il TAVOLO- Zürich bei Tisch"

Das Zürcher Food Festival „il TAVOLO – Zürich bei Tisch“ lockt vom 25. bis 29. Juni mit Spitzengastronomie für ein breites Publikum. Für diesen Festschmaus verwandelt sich das Baur au Lac zusammen mit fünf Zürcher Spitzenhotels, dem Zürcher Engrosmarkt und dem GATE GOURMET am Zürcher Flughafen zu einem wahren Food-Mekka.

Die il TAVOLO-Festivalreise startet am 25. Juni am Zürcher Flughafen mit einer First-Class- Kitchenparty im GATE GOURMET. Für rund 500 Gäste tischen die Chefköche des Baur au Lac, Maurice Marro und Olivier Rais, zusammen mit den weiteren Gastgeberhotels und dem Promi-Koch-Team bestehend aus u.a. Moderatorin Andrea Jansen, Moderator Marco Fritsche, Moderator und Comedian Claudio Zuccolini und Tourismusinvestor Samih Sawiris an sieben Gourmet Cooking Stationen auf.

Am 26. Juni 2014 wird es rasant im Baur au Lac. Unter dem Motto „Der rasende Koch“ kredenzen sechs Starköche im Rive Gauche ein sechsgängiges Degustationsmenu. Das Besondere daran: die sechs Gastköche Arno Abächerli, Auberge de la Croix Blanche, Chris Bell, The Galgorm Castle, Sascha Kemmerer, Travel Charme Ifen Hotel, Sandro Steingruber, Chefkoch Acasa Catering, Paul Stradner, Brenners Park-Restaurant, und Alyn Williams, Westbury Hotel „rasen“ von Hotel zu Hotel, wo sie jeweils einen Gang zubereiten. Pro Person CHF 198.00, inkl. Champagner Apéro, exkl. begleitender Getränke.
Am 27. Juni 2014 bietet das Baur au Lac seinen Gästen bei der Rive Gauche Kitchenparty die einmalige Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen des Luxushotels zu werfen. In diesem Jahr erwartet die Gäste ein Who’s Who der Sterneköche. Denn die Spitzen- und Sterneköche Maurice Marro, Olivier Rais und Laurent Eperon vom Baur au Lac teilen ihre Küche mit ihren sterngekrönten Kochkollegen Edgard Bovier, Lausanne Palace & Spa, Mario Corti, Schloss Elmau, Paul Stradner, Brenners Park-Restaurant, Didier Schneiter, Küchenchef im Beau-Rivage Palace, und Peter Wyss, Gstaad Palace.

Pro Person CHF 225.00 bzw. pro Paar CHF 390.00 inkl. begleitender Getränke
Für den „Mercato-Lunch“ und das „Mercato-Dinner“ wird am 28. Juni eine 200 Meter lange Tafel – die grösste Tavolata der Schweiz – eingedeckt. Maurice Marro, Executive Chef Baur au Lac, und Olivier Rais, Küchenchef des Rive Gauche, bereiten zusammen mit den anderen Spitzenköchen der Zürcher Gastgeberhotels und –restaurants – z.B. vom Restaurant Bärengasse oder der Blauen Ente „Provisorium“ – an zehn Live Cooking Stationen kulinarische Köstlichkeiten zu. In ungezwungener Stimmung können sich die Gäste durch die Stationen probieren, einen Apéro an der Bar nehmen und an der 200 Meter langen Tafel am Zürcher Engrosmarkt das Treiben geniessen.
Pro Person CHF 50.00 exkl. Getränke (Kinder bis 12 Jahre CHF 25.00) für den Lunch, für das Dinner CHF 85.00 inkl. Dinner-Party, exkl. Getränke.

Den krönenden Abschluss bildet dann am Sonntag der Familienbrunch im Zürcher Engrosmarkt. Der Brunch ist ein einzigartiges Erlebnis für Gross und Klein. Die verschiedenen Gerichte werden von Gastrosophinnen wie Sylvia Karle und Irmgard Szucs und dem Spitzenkoch André Jaeger von der Fischerzunft liebevoll zubereitet.
Pro Person CHF 55.00 inkl. Getränke (Kinder bis 12 Jahre CHF 25).

Unterstützt wird il TAVOLO nicht nur von den Gastgebern und Teilnehmern, sondern auch von den Amici del il TAVOLO. Den Freunden des Food Festivals ist es ein Anliegen, Zürich im In- und Ausland als Gourmetstadt zu etablieren, indem die innovative Spitzengastronomie der Schweiz einem breiten Publikum zugänglich wird. Für einen Jahresbeitrag von CHF 175.00 erhalten die Mitglieder den Eintritt zur exklusiven Opening Night und zum „il MERCATO-Lunch“ sowie einen Aperitif in allen Restaurants der Gastgeberhotels für zwei Personen bei einer Mindestkonsumation von CHF 75.00 pro Person.

Programm
• 25. Juni ab 19.00 Uhr – OPENING NIGHT Gate Gourmet Switzerland, Airport Zürich
• 26. Juni ab 19.00 Uhr – DER RASENDE KOCH Degustationsmenü im Rive Gauche
• 27. Juni ab 18.30 Uhr –KITCHENPARTY im Baur au Lac
• 28. Juni ab 12.00 Uhr – IL MERCATO-LUNCH im Zürcher Engrosmarkt
• 28. Juni ab 13.00 Uhr – TOSKANISCHE WEINPROBE im Zürcher Engrosmarkt
• 28. Juni ab 18.00 Uhr – IL MERCATO-DINNER im Zürcher Engrosmarkt
• 29. Juni ab 10.00 Uhr – FAMILIEN-BRUNCH im Zürcher Engrosmarkt

Weitere Informationen unter Telefon +41 43 499 91 54, via E-Mail unter zuerich@il-tavolo.ch oder auf www.il-tavolo.ch

Buchungen über Jelmoli unter Telefon +41 44 220 44 66 oder per E-Mail unter il- tavolo@jelmoli.ch

Das 5-Sterne Hotel Baur au Lac liegt am Zürichsee, in unmittelbarer Nähe zur berühmten Shoppingmeile „Bahnhofstrasse“ und dem Banken-Zentrum am Paradeplatz. Das Traditionshaus beeindruckt seit 1844 durch ausserordentlichen Service und Luxus. Es ist eines der ältesten 5-Sterne Hotels weltweit, das sich seit seiner Eröffnung im Besitz der Gründerfamilie befindet: Andrea Kracht ist Besitzer des Hotels in sechster Generation.
Die Kontinuität spiegelt sich in der Entwicklung des Hauses wider. Seit seiner Erbauung werden die 120 Zimmer, davon 45 Suiten und Juniorsuiten, sowie umfassende Hotelräumlichkeiten kontinuierlich auf die Bedürfnisse einer internationalen Kundschaft abgestimmt. In den vergangenen Jahren investierte die Familie Kracht über 160 Millionen Franken in die Neugestaltung des Baur au Lac.

Das Züricher Food Festival feierte 2012 Premiere. Seitdem erfreuen sich Gourmets aus der ganzen Welt jeden Sommer am fünftägigen Ereignis rund um die Feinkost. Mehere tausend Gäste werden kulinarisch von Köchen der sechs Gastgeberhotels (Baur au Lac, Eden au Lac, Park Hyatt Zürich, Storchen Zürich, The Dolder Grand, Widder Hotel), mehreren Gastköchen aus dem In- und Ausland, sowie Schweizer Promi-Hobby-Köchen (u.a. Marco Fritsche, Claudio Zuccolini, Andrea Jansen) verwöhnt. Neben der glamourösen „Opening Night“ im Gate Gourmet am Züricher Flughafen bildet eine 200 Meter lange Tafel im Züricher Engrosmarkt den Höhepunkt des Anlasses.

Andreas Haugg

Ab sofort hält Andreas Haugg das kulinarische Zepter des The Peninsula Bangkok in seiner Hand. Der gebürtige Deutsche zeichnet als Executive Chef für die anspruchsvolle Küche des Fünf-Sterne-Hotels mit seinen vier Restaurants, drei Bars und dem umfangreichen Bankettgeschäft verantwortlich. Damit tritt Haugg die Nachfolge von Mike Wehrle an, der als Executive Chef in das The Peninsula Chicago wechselt.

Mit seinem herausragenden Know-how auf dem Gebiet der internationalen Küche wird Andreas Haugg Bangkoks Restaurant-Szene bereichern. Der gebürtige Hockenheimer lernte bei seinen vielen Reisen und beruflichen Stationen auf der ganzen Welt die unterschiedlichsten Küchen und Kulturen kennen. Über die gastronomische Vielfalt des Peninsula Bangkok freut sich der 47-Jährige daher ganz besonders. Neben dem kantonesischen Restaurant Mei Jiang und dem am Flussufer liegenden thailändischen Thiptara nehmen das River Café & Terrace und die berühmte Lobby die Gäste des Peninsula auf eine kulinarische Weltreise. Haugg ist bekannt für seine Lebensfreude und seinen außerordentlichen Gemeinschaftssinn. „Ich stelle mich gerne spannenden Herausforderungen, als Executive Chef im The Peninsula Bangkok sind mir ein großer Zusammenhalt im Team, viel Spaß und eine positive Herangehensweise besonders wichtig“, so der Küchendirektor.

Dabei wurde Andreas Haugg die Liebe zum Kochen schon in die Wiege gelegt. Bereits als kleiner Junge schaute er seinem Vater fasziniert beim Kochen im familieneigenen Restaurant Gambrinus zu. Nach seinem Studium im Fach Hotel-Management in Wiesbaden absolvierte Haugg eine klassische Kochausbildung bei seinem Vater. Unter der Obhut des berühmten Sternekochs Johann Lafer verfeinerte der Jungkoch seine kulinarische Handschrift im Restaurant „La Val D’Or“. Nach einigen Stationen in Großbritannien, unter anderem im namhaften Belfry Club des Schweizer Starkochs Anton Mosiman, und den USA wurde „Four Seasons“ auf den talentierten Deutschen aufmerksam. Haugg ging zunächst nach Berlin (heute Regent Hotel), kurz darauf berief ihn die Hotelgruppe als Sous Chef nach London und danach für einige Jahre in die beiden preisgekrönten Resorts auf die Malediven. Mit seiner Beförderung zum Executive Chef wechselte Haugg 2012 in das „Four Seasons Kairo“. Im Januar 2014 schließlich folgte Andreas Haugg dem Ruf des Peninsula nach Bangkok. Mehrere hochkarätige Fortbildungen und ein Masterabschluss in „Culinary Art“ der renommierten Hotelfachschule Altötting in Bayern zieren außerdem seine Vita.

Neben seiner Kochleidenschaft genießt Haugg seine freie Zeit in der Natur, besonders gerne beim Schnorcheln, Golfen oder Radfahren.

The Peninsula Bangkok ist als eines der aufwendigsten Hotelprojekte in der thailändischen Metropole entwickelt worden. Das Luxushotel eröffnete im November 1998 und befindet sich in exzellenter Lage am Ufer des Chao Phraya-Flusses. In Grundriss und Form ähnelt das Haus einer kunstvoll geschwungenen Welle – eine Hommage an den Fluss als Lebensader und an das Wasser als Element des Feng Shui. Dank der ausgeklügelten Architektur bieten alle Zimmer und Suiten einen spektakulären Blick auf Stadt und Fluss.