INTERNORGA Gastro Startup-Wettbewerb

Richtig zur Sache ging es beim Vorentscheid des Gastro Startup-Wettbewerbes, den die INTERNORGA gemeinsam mit Tim Mälzer und der Leaders Club Concepts (LCC) durchführt. Aus vielen spannenden Bewerbungen waren im Vorwege neun Teilnehmer ausgewählt worden, die ihr Gastro-Konzept am Mittwoch im East Hotel vor der mit hochkarätigen Gastronomen besetzten Jury vorstellten. Sechs Bewerber schafften es ins Finale – sie dürfen ihr Gastro-Konzept am Freitag, 11. März 2016, 14 bis 15:30 Uhr (Foyer Ost OG), live auf der INTERNORGA präsentieren. Vor Ort entscheidet das Fachpublikum dann über den Sieger. Dieser erhält ein Darlehen über bis zu 50.000 Euro, eine Beratung von den Experten der LCC (40 Stunden) sowie Zutritt zu den legendären INTERNORGA Foodservice-Events. Darüber hinaus bietet die ECE, Deutschlands größter Betreiber von Einkaufszentren, einem der sechs Finalisten einen Platz in einem ihrer Einkaufszentren in Deutschland.
 
„Wir haben uns sehr über die vielen tollen Bewerbungen für unseren Gastro Startup-Wettbewerb gefreut, es waren und sind wirklich eine Menge gute Konzepte dabei. Das Finale auf der INTERNORGA sollten die Besucher sich nicht entgehen lassen“, sagt Claudia Johannsen, Geschäftsbereichsleiterin bei der Hamburg Messe und Congress GmbH.
 
„Es gibt in der Gastronomie viele Quereinsteiger, das hat sich auch bei den Teilnehmern heute wieder gezeigt. Und man merkt schnell, wer richtig für seine Idee brennt – ohne Leidenschaft und harte Arbeit bleibt das beste Gastro-Konzept auf der Strecke. Wir haben sechs spannende Startups ausgewählt“, sagt Tim Mälzer.
 
„Die vorgestellten Konzepte haben uns durchweg gut gefallen, viele spannende Ideen, gute Präsentationen und reichlich Innovationswert. Die Auswahl fiel nicht leicht, wir haben in der Jury ordentlich diskutiert. Aber nun freuen wir uns, die Finalisten bekanntgeben zu können“, sagt Roland Koch, Geschäftsführer der Leaders Club Concepts GmbH, Präsident und Aufsichtsratvorsitzender der Leaders Club Deutschland AG.
 
DIE SECHS FINALISTEN DES INTERNORGA GASTRO STARTUP-WETTBEWERBES
 
Muttis – Mit Liebe Hausgemacht, Bernau bei Berlin
Präsentiert von: Sandor Tettlak
Beim Hausmannskonzept „Muttis“ dreht sich alles um die beliebtesten Klassiker der deutschen traditionellen Imbisskultur: Kartoffel, Wurst und Co. „Bei uns soll es eben schmecken wie bei Mutti“, so Ideengeber Sandor Tettlak. „Muttis“ zeigt aber auch, dass Hausmannskost weder hausbacken noch ungesund ist. Sandor Tettlak und sein Team tüfteln seit zwei Jahren am Konzept, ein erster Standort ist in Aussicht. „Wir wollen gern die ersten zwei bis drei Läden selbst eröffnen und dann ein deutschlandweites Franchisekonzept auf den Weg bringen.“
 
ISABELLA Glutenfreie Patisserie, Düsseldorf
Präsentiert von: Dominic Krätz
Nach der Diagnose Glutenunverträglichkeit widmete sich Isabella Krätz als gastronomische Quereinsteigerin der Entwicklung von glutenfreier Pâtisserie. Im Juli 2015 eröffnete sie mit Unterstützung ihrer gesamten Familie die erste Filiale von ISABELLA. Der Betrieb in Düsseldorf serviert Kleingebäck, feine Backwaren sowie Brot und Brötchen – alle Rezepturen sind selbst entwickelt, natürlich gluten- und größtenteils laktosefrei. Mit dem Gewinn des Startup Wettbewerbes möchte ISABELLA einen weiteren Standort oder Online-Shop finanzieren.
 
LADEN EIN, Köln
Präsentiert von: Philipp Ibelshäuser und Till Riekenbrauk
Immer anders, immer lecker: Mit dem Restaurant-Sharing-Konzept LADEN EIN bieten Till Riekenbrauk, Vincent Schmidt und Mathes Robel gelernten oder Hobby-Gastronomen die Möglichkeit, ihre kulinarische Vision für einen befristeten Zeitraum von zwei Wochen zu verwirklichen. Im LADEN EIN wechselt nicht nur alle zwei Wochen die Karte, sondern auch Köche, Kellner und Konzepte. Der erste Standort von LADEN EIN befindet sich in Köln und wird gut angenommen.
 
La Cevicheria – Kreative Peruanische Küche, Frankfurt
Präsentiert von: Daniel und Heidi Nawenstein
Inspiriert von einer Südamerika-Reise holt der erfahrene Gastronom Daniel Nawenstein die peruanische Küche nach Deutschland und interpretiert sie auf modernstem Niveau. Herzstück der Speisekarte sind Ceviches, Salate aus marinierten Meeresfrüchten, die aktuell einen wahren Boom erleben. Mit Unterstützung seiner peruanischen Frau Heidi und einem peruanischen Koch eröffnet Daniel Nawenstein im März sein Restaurant „La Cevicheria“ in Frankfurt, in direkter Sichtweite des Merianplatzes.
 
What the Food!, Frankfurt
Präsentiert von: Ekaterina Bozoukova und Nina-Katharina Rümmele
Im Juli 2015 eröffneten Ekaterina Bozoukova und Nina-Katharina Rümmele in Frankfurt ihren ersten What the Food!-Laden im lebendigen Bahnhofsviertel. Mit ihrem Konzept widmen sich die beiden Gastro-Quereinsteigerinnen gesunder, frischer und regionaler Kost. Das Angebot umfasst Frühstück, Mittagessen, Snacks und Abendessen und wird durch Kooperation mit dem Lieferdienst foodora auch nach Hause oder ins Büro geliefert. Ziel ist es, in Kürze einen zweiten Laden in Frankfurt zu eröffnen, danach kurzfristig regional und langfristig auch national zu expandieren.
 
Woop Woop Ice Cream, Berlin
Präsentiert von: Philipp Niegisch und Boris König
„Unsere Mission: Das beste Eis der Welt herstellen. Und zwar mit großem Spektakel“, so beschreiben Philipp Niegisch und Boris König ihre innovative Eiszubereitung mit eigens entwickelter Technologie. „Mit der Einspritzung von Minus 196 Grad kaltem Stickstoff können wir alles schockgefrieren – frische Früchte, aber auch Brownies oder Cheesecake.“ Das erfinderische Duo hat seine Idee des besonderen Eiserlebnisses 2015 in einem Food Truck umgesetzt und plant nun die Eröffnung eines stationären Woop Woop Ice Cream Store – am liebsten in Berlin Mitte.

Kürbis

Tipps für den Anbau im eigenen Garten

Kürbisse gedeihen prächtig im Gartenbeet an einem sonnigen Standort. Auch am Rand vom Komposthaufen oder in einem großen Kübel auf Balkon oder Terrasse fühlt sich das Gemüse wohl.

Der Kürbis ( Cucurbita maxima ) ist im tropischen Mittel- und Südamerika beheimatet. Die wärmeliebende Pflanze mag es sonnig und windgeschützt und braucht einen feuchten und humosen Boden. Innerhalb kurzer Zeit bildet sie zahlreiche Blätter und Früchte. Im Feldanbau sind das pro Hektar und Jahr durchschnittlich rund 100 Tonnen Frischmasse. Um so viel Biomasse zu bilden, benötigt der Kürbis genügend Nährstoffe. Daher sollten Gärtner den Boden im zeitigen Frühjahr mit gut verrottetem Kompost versorgen. Im Pflanzkübel gedeiht der Kürbis am besten mit einer kräftigen Blumenerde, einem Langzeitdünger und vielen Hornspänen. Auf dem gleichen Beet sollten Kürbisse und verwandte Arten wie Gurke höchstens alle drei Jahre angebaut werden.

Wenn man große Kürbisse ernten möchte, sollte man besonders auf eine ausreichende Bewässerung während der Fruchtreife achten. Zudem ist es ratsam, die Seitentriebe gleich oberhalb des ersten Blütenansatzes (plus zwei Blätter) einzukürzen. Bei feuchter Witterung kann trockenes Stroh unter den Früchten Faulen vermeiden.

Bei Winterkürbissen gilt: Je länger die Früchte ausreifen, desto größer und gehaltvoller und damit auch geschmackvoller werden sie. Die Früchte sind reif, wenn der Stielansatz sowie die Schale hart und trocken sind. Dann sind sie auch sortentypisch ausgefärbt. Ernten Sie die Früchte vorsichtig, denn Druckstellen oder Wunden fördern eine frühzeitige Fäulnis – vor allem bei feuchter Witterung. Bis zu den ersten Nachtfrösten sollten alle Kürbisse eingebracht werden. Wer ein Stück Stiel am Kürbis lässt, verlängert die Haltbarkeit. Trocken und kühl gelagert, ist er bis zum Frühjahr haltbar.
Heike Kreutz, www.aid.de

MASH – Modern American Steakhouse

MASH – Preisgekröntes dänisches Restaurant kommt nach Deutschland

Das dänische Steakhouse MASH kommt an den Hamburger
HOLZHAFEN. Sechs Jahre nach Eröffung des ersten Restaurants in
Dänemark, stetigem Wachstum und großem Erfolg in den letzten zwei
Jahren in London, wird Hamburg zum ersten deutschen Standort von
MASH.

Erst zwei Jahre ist es her, seit das Unternehmen Copenhagen Concepts,
das hinter den erfolgreichen Restaurants MASH, Le Sommelier und Umami
steht, sein erstes Restaurant außerhalb Dänemarks eröffnete. Das MASH
Steakhouse im trendigen Soho ist seit 2012 eine feste Größe in der
Londoner Restaurantszene. Die Resonanz war so positiv, dass es im
letzten Jahr sogar als „Restaurant des Jahres“ mit dem Londoner
Lifestyle Award ausgezeichnet wurde.

Dank der Erfahrung aus London bereiten MASH und Copenhagen Concepts
nun ein weiteres Kapitel ihrer Erfolgsgeschichte vor: Am Hamburger
Holzhafen Quartier ist für den Sommer das erste Restaurant
in Deutschland geplant.

„Wir hatten immer den Ehrgeiz, mit MASH in drei verschiedenen Ländern
präsent zu sein. Mit der Eröffnung in Hamburg setzen wir diesen
ambitionierten Plan in die Tat um. Deutschland ist unsere nächste
große Herausforderung. Wir haben eine fantastische Lage in Hamburg
gefunden, der im Augenblick vielleicht interessantesten Stadt
Deutschlands mit einem Einzugsgebiet, das der Bevölkerung Dänemarks
entspricht“, sagt Mikkel Glahn, Mitinhaber von Copenhagen Concepts.

Jesper Boelskifte, Gründer und CEO von MASH, fügt hinzu: „Die Suche
nach dem richtigen Standort war ganz entscheidend für uns. Wir haben
fast zwei Jahre damit verbracht, mögliche Länder und Städte zu
erkunden. Nachdem die Wahl auf Deutschland gefallen war, haben wir
zahlreiche Städte und Stadtteile sowie eine Menge Restaurants
besucht. Es liegt in unserer Natur, neue Projekte sorgfältig und
überlegt anzugehen“, so Boelskifte.

Dänisches Konzept trifft auf deutsche Präzision
Das neue MASH liegt im aufregenden Hamburger Hafenviertel, nahe dem
Fischmarkt und in unmittelbarer Nachbarschaft des Sushi Restaurants Henssler & Henssler – ein attraktiver Standort, von dem
viele Gastronomen schwärmen. Auf beeindruckende 900 Quadratmeter wird
sich das dänische Restaurant in der Großen Elbstraße erstrecken.

„Zahlreiche deutsche Gastronomen hatten Interesse angemeldet, und so
haben wir uns viele Lokale angesehen. Auch Vermieter wollten uns an
Bord haben, nicht zuletzt wegen unseres erfolgreichen dänischen
Konzepts. Wir bringen wirtschaftliches Denken, Liebe zum Detail und
Professionalität mit. Gleichzeitig sind die Menschen in Hamburg sehr
an Design und Lifestyle interessiert. Aus diesen Gründen passt MASH
perfekt zur Stadt“, sagt Mikkel Glahn.

Das Konzept von MASH ist so einfach wie erfolgreich: großartige
Steaks von den besten Rindern der Welt und eine exzellente Weinkarte,
die auf die Topqualität des Fleischs zugeschnitten ist. Die Vision
hinter dem Konzept ist klar: erstklassiger Service für Gäste mit
hohen Erwartungen.

Das Restaurant wird am 15. August 2015 in der Großen Elbstraße in
Hamburg eröffnen.

MASH – Modern American Steakhouse – öffnete 2009 seine Türen in
Kopenhagen. Es entstand nach mehrmonatiger Suche nach der besten
Lage, dem besten Design und qualitativ herausragenden Fleischsorten.
MASH wurde als Antithese zu den vorherrschenden Trends der dänischen
Restaurantszene, der Molekulargastronomie und der neuen nordischen
Küche, gegründet. Im Jahr 2010 eröffnete MASH zwei neue Restaurants
in Dänemark und noch im selben Jahr ein weiteres am Flughafen
Kopenhagen. Im Jahr 2012 wagte MASH den Schritt ins Ausland mit einem
Restaurant im trendigen Londonder Stadtteil SoHo. Dieses wurde im
Jahr 2013 als „Restaurant des Jahres“ mit dem Londoner Lifestyle
Award 2013 ausgezeichnet.

Neue Hotels in Berlin

Berlin besitzt die modernste Hotellandschaft Europas. Vom Luxussegment bis in den Low-Budget-Bereich stehen Berlin-Besuchern aktuell rund 133.500 Betten in 800 Betrieben zur Wahl.

Einen Meilenstein in Sachen Luxustourismus setzen die Eröffnungen des Hotels am Steinplatz „Autograph Collection“ und des Titanic Hotels. Insgesamt entstehen fast 300 neue Zimmer in der Fünf-Sterne-Kategorie.

Im März 2013 eröffnete das Wyndham Grand Berlin Potsdamer Platz. Es verfügt über 256 Zimmer inklusive einer Club Etage mit separater Lounge. Das deutsche Flagship der InterCityHotel GmbH befindet sich direkt am Berliner Hauptbahnhof. Die ersten Gäste begrüßte dieses neue Hotel in Berlin Anfang Oktober 2013.

In der Nähe des Kurfürstendamms wurde ein altes Jugendstilgebäude zum neuen Hotel in Berlin umgestaltet. Es bietet 84 Zimmer und zwei Meeting-Räume. Das Hotel am Steinplatz gehört zur Marke „Autograph Collection“ der Marriott-Gruppe und empfängt seine ersten Gäste im Dezember 2013.

Von Bikini Berlin über Riu Plaza bis Leonardo Boutique – Eröffnungen 2014
Ein neues Designhotel in Berlin entsteht bis Januar 2014 nahe des Zoologischen Gartens, im Rahmen des Großbauprojekts 25hours Hotel Bikini Berlin. Die Hamburger 25hours Hotel Company plant 149 Zimmer sowie drei Meeting-Räume für bis zu 100 Personen. Besonderheit des Hauses mit urbaner und unfertiger Atmosphäre – in Anlehnung an Berlins kantige, kreative Seite – soll die Roof-Top-Bar mit 360˚-Blick auf die Stadt sein.

Die spanische Marke Riu hat sich die City West als Standort für ihr erstes Riu Plaza Hotel in Berlin ausgesucht. Bis Januar 2014 soll in der Nähe des Wittenbergplatzes ein Haus der Vier-Sterne-Kategorie mit 357 Zimmern errichtet werden. Zudem sind sechs Konferenz- und Meeting-Räume mit einer Kapazität von bis zu 840 Personen geplant.

Voraussichtlich im Mai 2014 feiert das neue Steigenberger Hotel am Kanzleramt Eröffnung. Das First Class Haus entsteht zwischen Hauptbahnhof und Regierungsviertel. Es wird seinen Gästen 339 Zimmer, Wellness-Angebote und einen großen Konferenzbereich bieten.

Moxy heißt die jüngste Marke der Hotelkette Marriott. Sie steht für preiswertes Übernachten in modern ausgestatteten Zimmern. In Berlin eröffnet das erste Moxy-Hotel voraussichtlich Mitte 2014. Es wird sich nahe dem Ostbahnhof befinden.

Die türkische Hotelgruppe Titanic plant derzeit zwei neue Hotels in Berlin. Das ehemalige Werkstattgebäude der Staatsoper wird zu einem Fünf-Sterne-Haus mit 208 Zimmern umgebaut. Es befindet sich in zentraler Lage am Gendarmenmarkt. Die Chausseestraße ist zukünftiger Standort eines Hotels des 4-Sterne-Segments. 388 Zimmer entstehen dort. Die Eröffnung beider Hotels soll im Sommer 2014 stattfinden.

Ein neues Hotel in Berlin, das komplett aus Glas und Metall besteht, eröffnet in der zweiten Jahreshälfte 2014. Das Leonardo Hotel Berlin Mitte am Bertolt-Brecht-Platz wird über 310 Zimmer und 160 m² Konferenzfläche verfügen. Für besondere Events kann zudem die 150 m² große VIP Lounge genutzt werden.

Am zukünftigen Hauptstadtflughafen BER entsteht derzeit das Four Points by Sheraton Berlin Airport. 253 Zimmer, zwei Restaurants und ein Fitnesscenter sind geplant. Zudem werden Tagungs- und Eventflächen sowie ein Business Center zur Verfügung stehen.

Am Hauptbahnhof & Flughafen – Hoteleröffnungen 2015 +
Ein weiteres Steigenberger Superior Hotel in Berlin wird voraussichtlich 2015 eröffnen. Es befindet sich direkt vor dem Terminal des BER Flughafens und bietet Gästen 322 Zimmer und einen großzügigen Wellness-Bereich. Für Tagungen und Kongresse stehen elf Konferenzräume mit einer Kapazität von bis zu 500 Personen zur Verfügung.

Die Amano-Gruppe setzt noch stärker auf den Standort Berlin. Nach Eröffnung des ersten Hotels im Jahr 2009 wird 2015 ihr bisher größtes Haus direkt gegenüber des Berliner Hauptbahnhofs fertiggestellt. 250 Zimmer und ein Conference Center sind geplant. Highlight ist die Dachterrasse mit Skybar.

Gegenüber der Gedächtniskirche entsteht derzeit ein rund 118 Meter-hohes Gebäude, das Upper West-Haus. Die ersten 18 Etagen werden von der Hotelgruppe Motel One gemietet. Sie richten dort ihr bisher größtes Hotel ein. Die Fertigstellung erfolgt im Jahr 2016.

Die Betreiber des Kater Holzig planen einen neuen Kiez direkt an der Spree. Er soll die Bezirke Friedrichshain, Kreuzberg und Mitte miteinander verbinden. Berliner und Besucher der Stadt finden dort zukünftig einen Park, eine Beach Bar, einen Technologiepark und ein neues Hotel. Es bietet seinen Gästen alles, von Schlafkoje bis Suite. Jedes Zimmer soll von Künstlern mitgestaltet werden. Die Bauarbeiten beginnen im Jahr 2015.

Preiswert bucht man Hotels über Hotelportale: Auf www.4.ro finden Sie eine gute Auswahl

Schnaps selber brennen

Destillateurkurs im Münsterland

Die Feinbrennerei Sasse aus Schöppingen bietet allen Fans von hochwertigen Aperitif- und Digestifprodukten die Möglichkeit, seine eigene Spirituosenspezialität herzustellen. Im Sasse Destillateurkurs können sich die Teilnehmer selbst als Brennmeister probieren. Er beginnt an jedem ersten Freitag des Monats um 8 Uhr und endet gegen 16 Uhr. Unter Anleitung eines Destillateurs wird am Vormittag der Dampfkessel angeheizt, Weizen und Malz gemahlen, die Maische bereitet und das erste Mal gebrannt. Neben einem gemeinsamen Frühstück steht am Mittag die Einkehr in einen westfälischen Gasthof auf dem Programm, bevor am Nachmittag aus dem Rohbrand der Feinbrand destilliert wird. Abschließend können die Teilnehmer aus dem gewonnenen Feindestillat eine eigene Spirituose herstellen.

Termin: jeden ersten Freitag des Monats, Dauer: ca. 8 Stunden; Preis: 85 Euro pro Gast, online buchbar unter www.sassekorn.de.

Inhalt:
Persönliche Betreuung durch einen Destillateur
Einführung in die Kunst des Feinbrennens
Frühstück, Mittagessen und Imbiss am Nachmittag
Alle alkoholfreien Getränke

Die Feinbrennerei Sasse, Lagerkorn GmbH ist Hersteller von edlen Aperitif- und Digestifprodukten mit Sitz in Schöppingen (Münsterland). Von der Destillation und Mazeration über die Lagerung und Reife bis hin zur Abfüllung deckt das Unternehmen den gesamten Produktionsprozess an einem Standort ab. Sasse ist eine der letzten Kornbrennereien in Deutschland, die das aufwändige Pot-Still-Verfahren anwendet. Spitzenprodukt ist der Münsterländer Lagerkorn, der seine Reife durch eine vierjährige Lagerung in Eichenfässern erlangt. TV-Koch Horst Lichter hat dem Digestif den Spitznamen „Grappa des Münsterlandes“ verliehen. Im Rahmen des World Spirits Awards wurde der Kornbrand bereits mehrfach international prämiert. Zu den Produktneuheiten zählt der „Cigar Special“. Bei diesem Brand wird die erste Auslese der Lagerkorn-Destillate über einen Zeitraum von vier Jahren in Cognac-Fässern gelagert und danach individuell gefinisht. Kuriosität: Dieser Korn wurde bei der „International Wine and Spirits Competition 2010“ in London als bester Whisky Kontinentaleuropas prämiert. Zudem wurde die Feinbrennerei mit diesem Titel in das Buch „Germany at its best: Deutschland von seiner besten Seite“ des NRW-Wirtschaftsministeriums aufgenommen.
In der Herstellung setzt Sasse auf regionale Rohstoffe sowie auf Bio-Zutaten. Das Wasser für die Herstellung wird aus einer eigenen Quelle am Schöppinger Berg gewonnen. Ergänzt wird das Portfolio der Brennerei durch Genussführungen und -abende sowie durch Destillateurkurse.
Der Vertrieb der Produkte erfolgt deutschlandweit über ausgewählte Fachhändler, einen Fabrikverkauf und online über www.sassekorn.de
Derzeit zählt der Spirituosenhersteller rund 5.000 Kunden. Das Familienunternehmen wurde im Jahr 1707 erstmals urkundlich erwähnt und wird heute von Rüdiger Sasse geführt. Die Brennerei verfügt über eine Barrique-Lagerkapazität von rund 250.000 Litern und beschäftigt am Standort Schöppingen mehr als 20 Mitarbeiter.

Bohnenkraut

Das pfeffrig-scharfe Bohnenkraut gibt nicht nur Bohnen eine besondere Würze, sondern verfeinert auch viele andere Speisen. Deftige Eintöpfe mit Hülsenfrüchten und Kohlgemüse werden durch die aromatische Pflanze deutlich bekömmlicher. Bohnenkraut unterstreicht das Aroma von Lamm, Geflügel und gebratenem Fisch wie Karpfen und Makrele. Zudem passt es gut zu Gurkensalat, Pilzgerichten, Kartoffelsuppe, mediterranen Gemüsepfannen und Pasta.

Für Salate sollten nur frische, fein gehackte Blätter verwendet werden, da sie weniger scharf schmecken. Das Küchenkraut harmoniert mit Majoran, Dill, Basilikum und Estragon und ist in vielen Würzmischungen wie „Kräuter der Provence“ enthalten.
Bohnenkraut hat eine intensive Würze und sollte daher nur sparsam verwendet werden. Im Eintopf werden frische oder getrocknete Zweige einfach mitgekocht und vor dem Servieren wieder entfernt. Bohnenkraut enthält ätherische Öle, Gerbstoffe und ist reich an Vitamin C. Zudem wirkt es sich positiv auf das Magen-Darm-System aus, fördert die Verdauung und steigert den Appetit. Ein Bohnenkraut-Tee soll auch gegen Husten und Heiserkeit helfen.

Bohnenkraut gehört zur Familie der Lippenblütler und ist ursprünglich im östlichen Mittelmeergebiet beheimatet. Im 9. Jahrhundert sollen Benediktinermönche die Gewürzpflanze nach Mitteleuropa gebracht haben. Das einjährige Sommer-Bohnenkraut (Satureja hortensis) wird etwa 40 Zentimeter hoch und bildet dunkelgrüne, lanzettenförmige Blätter aus. Im Garten gedeiht es besonders gut auf lockeren nährstoffreichen Böden an einem warmen Standort. Ab April kann es ausgesät werden. Die Blätter und jungen Triebe werden am besten kurz vor der Blüte – meist Ende Juni bis Anfang Juli – geerntet. Zu diesem Zeitpunkt ist die Würzkraft am höchsten.

Bohnenkraut ist gut zum Trocknen geeignet, da es auch bei längerer Lagerung sein Aroma behält. Dazu schneidet man die Stängel kurz vor der Blüte ab, bindet sie zu einem Sträußchen zusammen und hängt sie kopfüber an einen trockenen dunklen Ort. Schließlich werden die Blättchen abgestreift und in gut schließenden Gläsern aufbewahrt.
Heike Kreutz, www.aid.de

Michael Reinhardt, Florian Conzen und Michael Görres

„KÖ SCHLEMMERSOMMER“ – Die neue Initiative der drei Luxushotels

Die weltbekannte Königsallee – das Markenzeichen von Düsseldorf – steht nicht nur für Luxus und Eleganz, sondern auch für Genuss. Sich kulinarisch verwöhnen lassen, gehört seit jeher zum rheinischen Lebensgefühl. Noch mehr Gaumenfreuden bieten daher in diesem Sommer die Luxushotels an der pulsierenden Flaniermeile: „KÖ SCHLEMMERSOMMER 2012“ ist die neue Initiative der Kooperations-Partner Steigenberger Parkhotel, Breidenbacher Hof, a Capella Hotel und InterContinental Düsseldorf. Bis 20. September 2012 können die Gäste in den drei Häusern ganz individuell für 25 Euro pro Person ein sommerlich-leichtes Drei-Gang Schlemmermenü à la Chef genießen. Mit dem eigens entwickelten „KÖ Royal“ Cocktail zum Auftakt. Dieser erfrischende, fruchtig-herbe Sommerdrink aus Germaine-Likör, Riesling, Rhabarbersaft, Zitronensaft, Ingwer und einem Schuss Rosé Champagner passt in modischer Pastellfarbe zum Einkaufsbummel oder ist der perfekte Abschluss eines gelungenen Tages.

Einen Hauch Mittelmeer erlebt man bei Michael Reinhardts Auftakt-Menü. Am Freitag, 20. Juli wird er die Gäste im Breidenbacher Hof mit einem Carpaccio vom Rinderfilet mit Trüffelmayonnaise, Loup de Mer mit Provenzialischer Gemüsetarte, Ziegenkäse und Salsa Verde sowie Geeiste Moscato d’Asti mit marinieren Erdbeeren verwöhnen. Regionale Einflüsse sind beim Menü von Küchenchef Florian Conzen vom InterContinental Düsseldorf bei Zweierlei vom Matjes mit Spreewaldgurke und Apfel, Senfrostbraten vom Kalbsfilet mit Perlzwiebel-Jus und Düsseldorfer Allerlei sowie seiner Kö au Chocolat zu spüren. Der Steigenberger Küchenchef Michael Görres bietet ein eher traditionelles Menü an: Hummervariation, Medallion vom Rind mit Bernaisespinat und Geeistem Cappuccino mit Operaschnitte.

„Mit unserer Initiative möchten wir wieder mehr Feinschmecker in die Stadt locken“, kommentiert Cyrus Heydarian, Hoteldirektor vom Breidenbacher Hof die gemeinsame Promotion für die KÖ. Michael Kain, Direktor des Steigenberger Parkhotels ergänzt: „Mit dieser Idee machen wir uns einmal mehr gemeinsam für unseren einmaligen Standort stark“. Ronald Hoogerbrugge vom InterContinental Düsseldorf geht sogar noch einen Schritt weiter: „Unser „KÖ SCHLEMMERSOMMER 2012“ ist ein erster Auftakt, den Gästen in der Stadt – speziell hier auf der KÖ – noch mehr Qualität zu bieten“.
Mit ihrer neuen gemeinsamen Idee demonstrieren die drei erfolgreichen Hoteldirektoren nicht nur für Düsseldorf Einigkeit für Standort und Genuss.

Thymian

Thymian ist ein vielseitiges Kraut. Köche schätzen die jungen Triebe als Würze in Fleisch- und Gemüsegerichten, auf Pizza oder in Soßen. Doch Thymian kann noch mehr. In der Naturheilkunde wird Thymian bei Bronchitis oder auch bei Magen-, Darm- und Gallenleiden eingesetzt. Bei fettiger Haut helfen Kompressen und Gesichtsdampfbäder mit Thymian.

Das Kraut gehört zur Familie der Lippenblütler und stammt ursprünglich aus Südeuropa. Wer Thymian im Garten anbaut, braucht dafür einen trockenen und sonnigen Standort. Die Aussaat oder die Teilung vorhandener Pflanzen erfolgt am besten ab April. Ab Mai blüht der Thymian und kann bis in den September hinein geerntet werden. Verwendet werden die Triebe und das Kraut. Am besten frisch. Einen Vorrat für das ganze Jahr kann man sich anlegen, wenn man Thymian trocknet. Wie das am besten geht, erläutert das aid-Heft „Heil- und Gewürzpflanzen aus dem eigenen Garten“.
Renate Kessen, www.aid.de

Würzkräuter sind auch Heilkräuter

Der Anbau von Kräutern im eigenen Garten ist sehr beliebt und kann auch auf kleinstem Raum erfolgen. Kräuter sind vielseitig verwendbar, nicht nur als Würze, sondern auch in der Naturheilkunde und Naturkosmetik werden sie immer öfter eingesetzt. Wer in seinem Garten ein Kräuterbeet oder einen Kräutergarten anlegen möchte, beginnt damit am besten im Frühjahr.

Der Boden ist idealerweise bereits im Herbst vorher vorbereitet worden. Im Frühjahr wird gedüngt, mit Kompost, verrottetem Stallmist oder organischem Handelsdünger. Nicht zu viel düngen, denn überdüngte Kräuter sind starktriebig und weniger aromatisch. Viele Kräuter sind an Trockenheit und Sonne gewöhnt. Ihr Duft und Geschmack sind umso intensiver, je karger und sonniger der Standort ist. Was sonst noch zu beachten ist und welche unterschiedlichen Kräutergärten je nach Platzangebot möglich sind, erläutert das aid-Heft „Heil- und Gewürzkräuter aus dem eigenen Garten“.
www.aid.de

Weitere Informationen: aid-Heft „Heil- und Gewürzkräuter aus dem eigenen Garten“, Bestell-Nr. 61-1192, Preis 3,00 Euro, www.aid-medienshop.de

Jo Laggner

Jo Laggner feierte den 200. Geburtstag von Lutter & Wegner im International Club der Hauptstadt. Wie mehr als ein halbes Dutzend Lutter & Wegner-Lokale, gehört auch dieser Standort zu seinem Imperium.

Lutter & Wegner eröffnete 1811 in der Charlottenstraße 49, der Standort fiel im 2. Weltkrieg in Schutt und Asche. Heute heißt die Hauptadresse Charlottenstraße 46.
Die 200-jährige Restaurant-Tradition (inklusive Sektkellerei) war nur durch die DDR-Zeit unterbrochen, heute residiert das Herz der Marke (Profil: Wein und deutsche Küche) wieder am Gendarmenmarkt.

Zu den ganz berühmten Stammgästen in vergangenen Zeiten gehörten der Romantiker E.T.A. Hoffmann, Otto von Bismarck und Heinrich Heine. 1851 ernannte Kaiser Wilhelm I. Lutter & Wegner aufgrund der hohen Qualität der Produkte und seiner Verdienste um die Branche zum Hoflieferanten für den preußischen Adel – die damals höchste Anerkennung!

Seit 15 Jahren ist der gebürtige Österreicher Josef Laggner Eigentümer der Gastro-Kette, die das Herzstück seines Unternehmens darstellt. Der heute 45-Jährige betreibt in der Hauptstadt und drum herum rund 20 Betriebe mit einem Umsatz von 38 Mio. € netto (2010). Dazu gehören unter anderem die Fischerhütte am Schlachtensee, der Kaisersaal am Potsdamer Platz, das Augustiner am Gendarmenmarkt wie auch seit einiger Zeit das Krongut Bornstedt in Potsdam.

2013 will Laggner im Rathaus des niedersächsischen Osnabrück ein Lutter & Wegner eröffnen, der Bürgermeister habe ihn darum gebeten, so er anlässlich des Jubiläums der Marke.

Bereits Mitte 2012 wird Laggner am neuen Großflughafen Berlin Brandenburg ein nächstes Lutter & Wegner-Lokal platzieren. via www.cafe-future.net

www.restaurantlutterundwegner.de