Ratatouille

Remy vereint zwei völlig konträre Eigenschaften: Einerseits ist er ein Meisterkoch, dessen Geschmacksnerven so fein sind, dass sie ihresgleichen suchen. Andererseits ist er eine Ratte und somit in keiner Küche gern gesehen.

Um trotzdem kochen zu können, verbündet er sich mit dem kulinarisch völlig unbegabten Linguini. Ihn dirigiert Remy aus einem Versteck heraus – und verhilft ihm so zum Ruhm eines Starkochs. Aber wie lange kann Linguini sein kleines, haariges Geheimnis bewahren?

Pro7, Sonntag, heute, Spielfilm/Trickfilm 15:15 – 17:30 Uhr (VPS )

Morgen wieder „Deutschlands Meisterkoch“

SAT.1 baut den Freitag um und zeigt großes Familienkino – „Deutschlands Meisterkoch“ samstags um 18.30 Uhr

SAT.1 baut den Freitag um und präsentiert ab dem 17. September um 20.15 Uhr großes Familienkino – mit Spielfilmhits wie „Born to be wild“ (17.09.), „Klick“ (24.09.) oder „Der goldene Kompass“ (15.10.). Im Anschluss an den Spielfilm zeigt SAT.1 um 22.15 Uhr „Das R-Team – Die rüstige Rentner-Comedy“ und um 22.45 Uhr die Impro-Sitcom „Wir müssen reden!“.

„Deutschlands Meisterkoch“ wechselt in die Access Prime – SAT.1 zeigt die fünf aktuellen Folgen der Casting-Show ab Samstag, 18. September um 18.30 Uhr.

Alfons Schuhbeck

Bayern, Samstag, 02.05., 20:15 – 21:30 Uhr

Er gilt gemeinhin als Erfinder der kulinarischen Weltsensation Brezenknödel, profiliert sich ständig neu als wandelndes Küchenlexikon, inszeniert sich selbst seit vielen Jahren als telegenes Omnipräsenz-Wunder zwischen Kaltmamsell und Küchenschlacht, besitzt die unerschöpfliche Energie eines Herkules der Herde und wäre er 100 Jahre früher geboren, sein Weg in die Hofcuisine der Bayerischen Könige wäre vorgezeichnet gewesen.
Alfons Schuhbeck, der Tausendsassa der Tafelfreuden, wird am 2. Mai 60 Jahre alt und das Bayerische Fernsehen widmet ihm unter dem Titel ‚Lukullisches Menü in 4 Gängen‘ einen Abend mit einer Geburtstagssendung und drei Spielfilmen, in denen Essen und Kochen eine zentrale Rolle spielen.
Das ‚Lukullische Menü in 4 Gängen‘ im Bayerischen Fernsehen:
20.15 Uhr: Alles Gute, Alfons Schuhbeck!
Der bayerische Sternekoch feiert 60. Geburtstag
21.15 Uhr: Bella Martha
Spielfilm, D/A/CH/I 2001
Buch und Regie: Sandra Nettelbeck
23.00 Uhr: Après Vous – Bitte nach Ihnen
Après Vous
Spielfilm, F 2003
Regie: Pierre Salvadori
00.45 Uhr: Zimt und Koriander
Politiki Kouzina / A Touch of Spice
Spielfilm, GR/TR 2003
Regie: Tassos Boulmetis

Solino

In den 60er Jahren verlässt die Familie Amato ihr sonniges Heimatdorf Solino im süditalienischen Apulien und wandert nach Duisburg aus. Dort gibt es in der grauen Landschaft Stahlwerke, Kohlegruben – und auch Schnee. Aber Pasta und Pizza gibt es nicht. So reift der Plan, die erste Pizzeria des Ruhrgebietes zu eröffnen. Während Vater Romano in der Rolle des Restaurantbesitzers voll aufgeht und den weiblichen Gästen schöne Augen macht, verbringt Mutter Rosa ihre Zeit mit Kochen und Putzen und leidet fortwährend an unheilbarem Heimweh.

Ihre Söhne Gigi und Giancarlo verlieben sich in dasselbe Mädchen. Im Laufe der Jahre zerbricht die Familie. Auch Gigi und Giancarlo trennen sich im Bruderzwist. Erst zehn Jahre später begegnen sich die beiden wieder – da stellt sich ihnen die Frage: Wer hat sein Leben eigentlich richtig gelebt?

arte, Montag, 05.05., Spielfilm: 00:45 – 03:00 Uhr (VPS 00:45): Solino

Fatih Akin erzählt vor dem Hintergrund der Einwanderungserfahrungen der Gastarbeiter in Deutschland ein tragikomisches Familienporträt und die gefühlvolle Geschichte eines Bruderkonfliktes. Ein epischer Bilderbogen, der um die Schwierigkeit der Selbstfindung, um Heimat, Liebe, Moral und Glück kreist. Moritz Bleibtreu verleiht dem Giancarlo eine lässige Natürlichkeit, bei der selbst die kleinkriminellen Taten Teil eines heroischen Lebensplanes zu sein scheinen. Im Gegensatz zu Giancarlo ist Gigi, gespielt von Barnaby Metschurat, mit seinem Leben glücklich. Er hat seinen Lebenstraum in seiner italienischen Heimatstadt Solino verwirklicht.

Regisseur Fatih Akin entpuppte sich in kürzester Zeit als einer der erfolgreichsten jungen Regisseure. Auf seine ersten Kurzfilme ‚Sensin – Du bist es!‘ (1995) und ‚Getürkt‘, (1996) folgte im Jahr 1998 sein Spielfilm ‚Kurz und schmerzlos‘, für den er den Adolf-Grimme-Preis 2000 und den Bayerischen Filmpreis für die beste Regie erhielt. Mit ‚Solino‘ (2002) gewann er 2003 den Gilde Filmpreis in Gold und gleichzeitig wurde Ruth Toma mit dem Bayerischen Filmpreis für das beste Drehbuch ausgezeichnet. Seine anschließende Regiearbeit ‚Gegen die Wand‘ sorgte 2004 als Sieger für die große Überraschung bei der Berlinale 2004 und erhielt den Goldenen Bären sowie den Deutschen Filmpreis. ‚Auf der anderen Seite‘ (2007) ist nach ‚Gegen die Wand‘ der zweite Teil der ‚Liebe, Tod und Teufel‘-Trilogie und erhielt 2007 in Cannes den Preis für das beste Drehbuch.

Moritz Bleibtreus Kinokarriere begann mit Nebenrollen in den bekannten deutschen Filmen ‚Stadtgespräch‘ (1995) und ‚Knockin‘ on Heaven’s Door‘ (1996), für den er 1997 den Lubitsch-Preis erhielt. Weitere Kinoerfolge konnte er in ‚Lola rennt‘ (1998) und ‚Lammbock‘ (2000) verbuchen. 2004 war er in ‚Agnes und seine Brüder‘ im Kino zu sehen, wiederum in einer Geschichte von Geschwistern, die ungleicher nicht sein könnten. Unter der Regie von Helmut Dietl drehte er die romantische Komödie ‚Vom Suchen und Finden der Liebe‘. Anschließend arbeitete er mit Oskar Röhler an dessen Projekt ‚Elementarteilchen‘. Vor kurzem spielte er in Hans Weingartners ‚Free Rainer‘ den gleichnamigen, arroganten Fernsehproduzenten, der sich nach einem kathartischen Unfall gegen die ‚mediale Volksverblödung‘ auflehnt.

Barnaby Metschurat wurde auf der Berlinale 2003 für seine Rolle als Gigi als bester Nachwuchsschauspieler ausgezeichnet. Für ‚Anatomie 2‘ (2003) erhielt er in derselben Kategorie den Bayerischen Filmpreis 2003. International erfolgreich war er als WG-Student in ‚Barcelona für ein Jahr‘ (‚L’Auberge Espagnole‘, 2002) von Cédric Klapisch.

Kostenloser Reiseplaner für Georgia

Der kostenlose Reiseplaner des Staates Georgia 2008 informiert auf 20 Seiten in deutscher Sprache über die Weltstadt Atlanta, Traumstrände, Alligatoren in wilden Sümpfen und Südstaatenvillen wie aus dem Spielfilm Vom Winde verweht.

Der deutschsprachige Georgia Reiseplaner 2008 präsentiert Sehenswertes und gibt wertvolle praktische Tipps. Georgias Hauptstadt Atlanta besitzt jetzt mit der New World of Coca Cola eine große Ausstellung rund um ihre berühmte Limonade. Der futuristische Bau steht neben dem größten Aquarium der Welt im Zentrum der viereinhalb Millionen Einwohner zählenden Metropole. Sandstrände am Atlantik bieten Platz und Luxus für wenig Geld, was auch dem günstigen Dollar-Umtauschkurs zu verdanken ist. Romantiker fühlen sich wohl in der Stadt Savannah aus der Kolonialzeit. Naturfreunde erkunden die vorgelagerten Inseln, auf denen Wildpferde leben, die Berge der Appalachen im Norden oder die Okefenokee-Sümpfe ganz im Süden des Staates mit ihren 15.000 Alligatoren.

Eigene Kapitel behandeln Geschichte, Unterhaltung, Essen, Golfen und Outdoor-Urlaub für Wanderer, Radfahrer und Wassersportler.
Ausgearbeitete Themenrouten führen zu Baumwollplantagen und Gärten, Wasserfällen und Kellereien. Die großen Malls rund um Atlanta bieten so gut wie alle Marken zu äußerst günstigen Preisen.

Bestelladresse: Georgia Tourism, Horstheider Weg 106a, 33613 Bielefeld, Deutschland, Tel. 0521-986-0425, www.georgiaonmymind.de

The L Word

„L“ wie … leiden, lachen und lieben unter Frauen … In „The L
Word – Wenn Frauen Frauen lieben“ dreht sich alles um das Leben und
Lieben einer lesbischen Frauenclique in Los Angeles.

ProSieben zeigt
14 Folgen von „The L Word – Wenn Frauen Frauen lieben“ ab 30. Mai
2006 dienstags um 22.15 Uhr als Deutschland-Premiere.

„Same Sex, different City“, damit hat der Pay-TV-Sender Showtime
seine neue Serie beworben. Der Bezug war klar: Die Mädels sind
stylisch und reden genauso offen über Sex wie Carrie (Sarah Jessica
Parker) und Co. Der einzige Unterschied: „Anders als die Mädels aus
‚Sex and the City‘ brauchen sie von Männern höchstens eine
Samenspende“(TV DIGITAL).

Auch Hauptdarstellerin Jennifer Beals, die
nach Stil-Ikone Sarah Jessica Parker die Leuchttafeln am New Yorker
Times Square zierte und Werbung für „The L Word“ machte sagt: „Die
Serie hat mehr mit ‚Sex and the City‘ zu tun als mit ‚Queer‘ as
Folk'“ (TV Spielfilm).

Die Serie schlug in den USA ein wie eine Bombe: Der Start der ersten
Staffel war für den Pay-TV-Sender Showtime bei Publikum und Kritik
ein Erfolg. Die Premiere vervierfachte die durchschnittliche
Prime-Time-Quote des Senders, das Programm ist inzwischen Kult: Soap
gemixt mit faszinierender Erotik und inszeniert mit Stil und
Geschmack, damit zieht „The L-Word“ neben der lesbischen Community
vor allem auch heterosexuelle Frauen in ihren Bann.

Kitchen Stories

Mit dem norwegischen Spielfilm „Kitchen Stories“
(2003) von Bent Hamer präsentiert 3sat ein Spielfilm-Highlight in
Erstausstrahlung.

Schweden in den 50er Jahren: Die Technik soll Einzug in die
privaten Haushalte halten. Um den Werbefeldzug für die moderne Küche
einleiten zu können, schickt das schwedische Forschungsinstituts für
Heim und Haushalt 18 Beobachter in ein norwegisches Dorf, um an
freiwilligen Probanden das Küchenverhalten von Junggesellen zu
studieren. Der erfahrene Beobachter Folke (Tomas Norström) bekommt
den kauzigen Junggesellen Isak (Joachim Calmeyer) zugeteilt. Von
einem eigens für das Experiment konzipierten Hochsitz in der Ecke der
Küche wird Folke nunmehr Isak rund um die Uhr beobachten. Dabei darf
kein persönlicher Kontakt entstehen und schon gar nicht miteinander
gesprochen werden. Der Proband muss zu jeder Zeit dem Beobachter den
Zutritt zum Haus gewähren, der Beobachter hingegen darf dem Probanden
zu keiner Zeit helfen oder zur Hand gehen. Als Folke sich schließlich
auf seinem Hochsitz in der Küche postiert hat, bekommt er zunächst
nichts zu tun, denn Isak scheint alle Küchenarbeiten im Schlafzimmer
zu verrichten. Ohne dass Folke es merkt, dreht Isak sogar den Spieß
um und bohrt ein Loch in den Fußboden des Zimmers über der Küche, um
Folke zu beobachten. Dieser wird langsam ungeduldig. Als Isak der
Tabak ausgeht, kommt es doch noch zu einem Kontakt zwischen den
Männern. Nun ist das Eis gebrochen, und Folke verletzt jede
Beobachterregel.

In seiner skurrilen Komödie über eine Männerfreundschaft der
besonderen Art entwirft der norwegische Regisseur Bent Hamer ein
Zeitbild der 1950er Jahre, in dem der moderne Fortschrittsglaube ad
absurdum geführt wird.