Carmen Würth erhält Warsteiner Preis für ihr Lebenswerk

Carmen Würth wird Ende Februar 2015 im Axica-Kongresszentrum in Berlin den Warsteiner Preis aus den Händen von Catharina Cramer, Inhaberin der Warsteiner Gruppe und Schirmherrin des Preises, entgegennehmen. Weil sie „mit außergewöhnlicher Leistung und kreativer Schaffenskraft mit ihrem Hotel-Restaurant „Anne-Sophie“ eine Stätte der Begegnung geschaffen hat, in der Menschen mit und ohne Handicap erfolgreich Hand in Hand zusammenarbeiten und damit nachhaltig Maßstäbe zur Integration in der gastgebenden Branche gesetzt hat“, begründet die unabhängige Expertenjury ihre Entscheidung.

Das gesellschaftliche Engagement von Carmen Würth, Ehrenbürgerin der Stadt Künzelsau und Trägerin des Bundesverdienstkreuzes, begann in den 80er Jahren. Gemeinsam mit ihrem Mann Reinhold, dem Inhaber des gleichnamigen Handelsunternehmens für Befestigungstechnik, gründete sie die Stiftung Würth, um Projekte aus Wissenschaft, Forschung, Kunst und Bildung zu fördern. In ihrem Hotel-Restaurant „Anne-Sophie“ in Künzelsau ermöglicht sie es Menschen mit und ohne Behinderung, sich gemeinsam in den Arbeitsalltag eines Gastronomiebetriebes zu integrieren. Mitarbeiter mit Handicap werden in den Bereichen Küche, Restaurant- und Zimmerservice eingesetzt. Betreut und geschult werden die Mitarbeiter durch pädagogisch und fachlich ausgebildetes Personal. „Für mich ist Carmen Würth die Vorreiterin beim Thema Integration“, betont Lothar Menge, Juryvorsitzender des Deutschen Gastronomiepreises. „Sie bringt Menschen mit und ohne Handicap zusammen und setzt mit ihren Initiativen nachhaltig Maßstäbe in der gastgebenden Branche“, erklärt er weiter.

Carmen Würths soziales Engagement hängt eng mit ihrer persönlichen Lebensgeschichte zusammen. Ihr Sohn Markus lebt in einer anthroposophischen Einrichtung für Menschen mit geistiger Behinderung. „Wenn ich dieses Schicksal nicht gehabt hätte, hätte ich viele wunderbare Begegnungen nicht gehabt – mit Menschen, die Menschen geblieben sind“, ist die 77-Jährige überzeugt. Ihr Anliegen ist es, dem Leben behinderter Menschen Sinn und Erfüllung zu geben und Barrieren im täglichen Umgang miteinander abzubauen. Aus diesem Grund eröffnete sie im Jahr 2003 das Hotel-Restaurant „Anne Sophie“. „Der Ursprung des Hauses, die Idee dazu, ist nicht im Kopf entstanden, sondern sie kommt aus dem Herzen“, erklärt sie. Im Haus selbst sollte zunächst die Schwelle zwischen den gesunden Gästen und den Mitarbeitern mit Handicap überwunden werden. „Anfangs mussten wir vor allem den Hemmungen der Gäste entgegenwirken – das war viel Arbeit“, erinnert sie sich. Dass das Konzept von Carmen Würth aufgeht, zeigt der jüngste gastronomische Erfolg: Im November 2014 wurde das zum Hotel gehörende Restaurant „Handicap“ für seine exzellente Küche mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet. „Das zeigt, wir haben ein hochmotiviertes, professionelles Team, das Spitzenleistungen bringt“, so Carmen Würth.

Neben der Ehrenpreisträgerin wird es auch für die Kandidaten des Deutschen Gastronomiepreises 2014 spannend. Mit Gerd Spritzer vom „Tauro“ in Berlin, Matthias Simon vom „Amadeus“ in Stuttgart und Wolfgang Becker vom „XO“ in Trier sind drei hochkarätige Nominierte im Rennen um den Preis in der Kategorie Food. Patrick Rüther und Axel Ohm vom Braugasthaus „Altes Mädchen“ in Hamburg, Ralf Scheffler vom „Batschkapp“ in Frankfurt am Main und Siegfried von der Heide von „Siggis Hütte“ im hessischen Willingen sind die Kandidaten der Kategorie Beverage, aus denen ebenfalls ein Sieger die große Bühne betreten wird. „Ich freue mich, dass wir wieder Kandidaten präsentieren können, die mit ihrem Fachwissen, ihrem hohen Qualitätsanspruch und ihrem Ideenreichtum in der vielfältigen Gastronomielandschaft Deutschlands überzeugen“, erklärt Lothar Menge. Welcher der Gastronomen sich über die Auszeichnung freuen darf, entscheidet sich im Februar 2015 bei der Gala zum Deutschen Gastronomiepreis in Berlin.

Weitere Informationen zum Deutschen Gastronomiepreis, zur Historie und den Preisträgern der vergangenen Jahre sind abrufbar unter www.warsteiner-preis.de

Die Sterne Restaurants Schweiz 2013

Die Sterne Restaurants Schweiz 2013

(nach Orten sortiert)

3 Sterne Michelin ***

Ort

Haus

Küchenchef

Kanton

Crissier

Restaurant de l’Hôtel de Ville

Violier, Benoît

VD

Fürstenau

Schauenstein

Caminada, Andreas

GR

2 Sterne **

Ort

Haus

Küchenchef

Kanton

Anières

Le Floris

Legras, Claude

GE

Ascona

Ecco

Fliegauf, Rolf

TI

Basel

Cheval Blanc

Knogl, Peter

BS

Basel

Stucki (neu)

Grandits, Tanja

BS

Cossonay

Le Cerf

Crisci, Carlo

VD

Hägendorf

Lampart’s

Lampart, Reto

SO

Küsnacht

Rico’s Kunststuben

Zandonella, Rico

ZH

Lausanne

Anne-Sophie Pic

Pic, Anne-Sophie

VD

Montreux/Brent

Le Pont de Brent

Décotterd, Stéphane

VD

Le Noirmont

Georges Wenger

Wenger, Georges

JU

La Punt-Chamues-Ch.

Bumanns Chesa Pirani

Bumann, Daniel

GR

Samnaun

Homann’s Restaurant

Homann, Daniel u. Horst

GR

Sankt Moritz/Champfèr

Ecco on snow (neu)

Fliegauf, Rolf

GR

Satigny/Peney-Dessus

Domaine de Châteauvieux

Chevrier, Philippe; Coche, Damien

GE

Schwyz/Steinen

Adelboden

Wiget, Franz

SZ

Sierre

Didier de Courten

de Courten, Didier

VS

Uetikon am See

Wirtschaft zum Wiesengrund

Hussong, Hans-Peter

ZH

Zürich

The Restaurant

Nieder, Heiko

ZH

1 Stern* Michelin

Ort

Haus

Küchenchef

Kanton

Arosa

La Vetta

Jochim, Tobias

GR

Ascona

Seven

Adam, Ivo

TI

Bad Ragaz

Äbtestube

Schmid, Roland

SG

Basel

Bel Etage (neu)

Baader, Michael

BS

Basel

Matisse (neu)

Schröter, Erik

BS

Bellinzona

Locanda Orico

Albrici, Lorenzo

TI

Bern

Meridiano

Arnold, Markus

BE

Sophie Michell

Die TV-Köchin und Buchautorin Sophie Michell hat die folgenden Sommer-Rezepte für Sie entwickelt, um so die neue Äpfel- und Birnensaison zu begrüßen.
Entdecken Sie köstliche Sorten wie die erfrischend süsslichen Royal Gala Äpfel oder die cremefarbenen Packham Birnen, die bis Oktober in unseren Supermärkten zu finden sind.
Diese Rezepte können Honorarfrei veröffentlicht werden. Unsere Kontaktdaten finden Sie am Ende dieser Rezeptvorschläge.

Karamel-Birnen-Kuchen

Ergibt 8 Portionen Zubereitungszeit: 20 Minuten Garzeit: 30 Minuten

Zutaten 220 g Butter 220 g Feinkristallzucker 4 große Eier 220g Mehl 1 TL Backpulver 1 TL Vanille Extrakt 5 mittelgroße Birnen (geschält, entkernt und geviertelt) (TL-Teelöffel) Karamellsauce 200 g Feinkristallzucker 25 ml Wasser 50 ml Schlagsahne 25 cl Brandy (Falls Ihre Kinder diesen Kuchen verzehren möchten, greifen sie bitte auf Aroma o. Alkohol zurück) Eine Prise Meersalz

Zubereitung
1. Heizen Sie den Ofen auf 180°C vor. Verrühren sie mit der Küchenmaschine Butter und Zucker bis die Masse eine cremige Konsistenz hat. Geben Sie ein Ei nach dem anderen hinzu, jedes Ei bitte einzeln komplett verrühren! Mischen Sie dann das Mehl und den Vanilleextrakt unter.
2. Legen Sie eine 23 cm Ø Form mit Backpapier aus anschl. legen Sie die Birnenviertel mit der Hautseite nach unten auf den Boden. Geben Sie die Teigmischung darüber und verteilen Sie sie gleichmäßig.
3. Backen Sie den Kuchen für 30 Min. bis der Kuchen nach oben aufgeht und ein Holzstäbchentest erfolgreich war.
4. Während der Backzeit können Sie das Karamell zubereiten. Geben Sie den Zucker in eine Pfanne und geben Sie ebenfalls das Wasser dazu. Verrühren Sie die Mischung diese Mischung bis sie beginnt zu schmelzen. Achten Sie bitte auf mittlere Hitze, so dass die Masse nicht anbrennt. Rühren Sie jetzt nicht, aber rütteln, bzw. schwenken Sie leicht die Pfanne. Wenn die Mixtur braun wird und zu karamellisieren beginnt, nehmen sie die Pfanne von der Hitze und geben vorsichtig die Sahne dazu. Es kann möglicherweise etwas spritzen, seien Sie deshalb bitte vorsichtig! Danach geben Sie den Brandy und einen Schuss Wasser dazu. Nun stellen Sie die Pfanne zurück auf den Herd bis sich alles gut miteinander verbunden hat. Nun können Sie auch umrühren.
5. Wenn der Kuchen fertig ist, stürzen Sie ihn, damit die Birnen oben liegen und geben Sie die Karamellsauce darüber. Servieren Sie den Kuchen mit Sahne oder Vanillesauce.

Birnen-Toffee-Muffins

Zutaten 300 g Mehl mit Backpulver 1 TL Backpulver 2 TL Zimt 85 g goldenen Feinkristallzucker 250 ml Milch 2 Eier, aufgeschlagen 100 g Butter, geschmolzen 2 reife Williams oder Packham Birnen, geschält und in kleine Stücke geschnitten 100 g weicher Toffee (Karamell- oder Sahnebonbon), gehackt
Zubereitung

1. Heizen Sie den Ofen auf 200°C/180°C Umluft/Gas Stufe 6 vor und
legen Sie ein Muffinblech mit Muffinförmchen aus.
2. Vermengen Sie Mehl, Backpulver, Zimt und eine Prise Salz in einer großen Schüssel und geben Sie anschließend den Zucker dazu.
3. Vermischen Sie Milch, Eier und die zerlassene Butter in einer Schüssel und geben Sie es anschließend zur Trockenmischung dazu, genauso wie die Birnen und 1/3 der Toffee Stückchen.
4. Rühren Sie die Mixtur bis sich die Zutaten lose verbunden haben – der Teig sollte immer noch klumpig sein.
5. Teilen Sie den Teig auf die Muffinförmchen auf und bestreuen Sie sie mit den restlichen Toffee Stückchen.
6. Backen Sie die Muffins für 25 – 30 Min. bis sie aufgehen und goldbraun sind (Achtung, die Toffee Stückchen auf den Muffins werden sehr heiß, Vorsicht!).
7. Heben Sie danach die Muffins aus der Form und lassen Sie sie auf einem Gitter abkühlen.

Sauerteig Crostinis mit geröstetem Hühnchen, Äpfeln, Birnen und Selleriesalat

Portionen: 4 als leichtes Mittagessen oder 8 als Vorspeise zum Abendessen Zubereitungszeit: 20 Minuten Garzeit: 15 Minuten Zutaten 2 Hühnchen Brüste mit Haut ½ frischen Apfel ½ reife Birne 1 Stange Staudensellerie Einen Schuss Zitronensaft 8 Scheiben Sauerteigbrot 2 TL hochwertige Mayonnaise (selbstgemacht ist noch besser!) 1 TL hochwertigen, frischen gemahlenen Kreuzkümmel (Reformhaus oder
Feinkostabteilung) Meersalz und Pfeffer

Zubereitung
1. Heizen Sie den Ofen auf 200°C vor. Geben Sie die Hühnerbrust auf ein Backblech mit Backpapier, bepinseln Sie sie mit Öl und mit Salz/Pfeffer (frisch gemahlen) würzen. Im vorgeheizten Backofen ca 15 Min. garen bis sie auf den Punkt gar sind. Dann aus dem Backofen olen und auf dem Backpapier abkühlen lassen.
2. Bereiten Sie den Salat zu; hierzu entkernen Sie Äpfel und Birnen, würfeln und mischen Sie sie mit dem Zitronensaft. Der Zitronensaft soll die Äpfel und Birnen vor dem Braunwerden (oxidieren) bewahren und gilt nicht dem Geschmack, geben Sie deshalb nicht zu viel dazu. Fädeln Sie den Staudensellerie und schneiden in diagonale Scheiben und vermengen ihn mit dem Obst.
3. Toasten Sie das Brot und lassen es abkühlen. Vermischen Sie anschließend die Mayonnaise und die Gewürze miteinander. Das inzwischen abgekühlte Huhn schräg aufschneiden (ggf. Haut entfernen, wird fettärmer!)
4. Bestreichen Sie die Brotscheiben jeweils mit etwas Mayonnaise und geben Sie das Huhn und den Salat darauf. Geben Sie anschließend noch etwas Mayonnaise darüber.
5. Servieren Sie zum Mittagessen 2 Schreiben und etwas Salat und für einen Snack teilen oder dritteln Sie die Scheiben

Pochierte Birnen und Rotwein

Zutaten 750 ml Rotwein 2 Stangen Zimt Schaler einer 1/2 Zitrone Priese gemahlene Nelken 2 TL Cointreau 8 Birnen der Sorte Forelle, geschält aber mit Stil 300 g Zucker
Zubereitung
1. Geben Sie den Rotwein in eine große Pfanne und bringen Sie ihn
zum Kochen.
2. Verringern Sie anschließend die Hitze und geben Sie die
Zimtstangen, die Zitronenschale, die gemahlenen Nelken und den Cointreau hinzu und lassen Sie alles für 5 Min. simmern.
3. Geben Sie die Birnen und den Zucker dazu.
4. Im geöffneten Topf alles 1 Stunde simmern lassen, bis die Birnen weich sind.
5. Entnehmen Sie vorsichtig die Birnen und geben Sie sie in eine Servierschale.
6. Passieren Sie den Rotwein anschließend durch ein Sieb ab und geben Sie ihn wieder in die Pfanne. Bringen Sie ihn zum Kochen und reduzieren Sie die Flüssigkeit bis sie eine Sirup ähnliche Konsistenz hat.
7. Geben Sie dieses Rotweinsirup über die Birnen. Servieren Sie es warm oder kalt mit etwas griechischem Jogurt oder Sahne.

Diese Rezepte können Honorarfrei veröffentlicht werden. Unsere Kontaktdaten finden Sie am Ende dieser Rezeptvorschläge.
http://www.wunderschoeneslandwunderbaresobst.de/

Die besten Köchinnen 2012

Längst haben die Frauen ihren Platz in der europäischen Spitzengastronomie
eingenommen und durch ihre Leistungsfähigkeit gezeigt, dass Kochen auf
höchstem Niveau keine reine Männerdomäne ist. Der Schlemmer Atlas 2012
präsentiert mit der Aufstellung „Die besten Köchinnen“ die hochkarätigsten
Anlaufstationen zu insgesamt 25 Köchinnen aus 5 Ländern.

Belastbarkeit, Flexibilität, soziale Verantwortung, betriebswirtschaftlichen Denken
sind nur einige Merkmale die einen echten Küchenprofi auszeichnen. Dass alle 25
Damen diese Attribute besitzen, beweisen Sie eindruckvoll durch Ihre tägliche
Arbeit.

Von Cornelia Poletto über Léa Linster bis hin zu Johanna Maier (behauptet
sich seit Jahren im Kreise der vom Schlemmer Atlas geehrten „Spitzenköche des
Jahres“) sind die kochenden Damen aus der vordersten Reihe der Spitzengastronomie
nicht mehr wegzudenken.

Die Auszeichnung „Die besten Köchinnen 2012“ gehen in diesem Jahr an:
Aus Deutschland:

1. Caroline Baum, Amesa, Mannheim
2. Erika Bergheim, Schloss Hugenpoet – NERO Restaurant Nesselrode,
Essen
3. Katja Burgwinkel, Hardenberg BurgHotel – Novalis, Nörten-Hardenberg
4. Christiane Detemple-Schäfer, Am Königsbach – Le Temple, Neuhütten
5. Sonja Frühsammer, Frühsammers Restaurant, Berlin
6. Young Sun Sarah Henke, Grand SPA Resort A-ROSA Sylt – Spices,
List/Sylt
7. Leonore Henschel, Henschel, Dorsten
8. Steffi Lander, Zum Alten Fritz, Mayen
9. Luka Lübke, Madame Hô‘, Bremen
10. Cornelia Poletto, Cornelia Poletto, Hamburg
11. Anna Sgroi, Sgroi, Hamburg
12. Douce Steiner, Hirschen, Sulzburg
13. Ulrike Stoebe, Landhaus Mühlenberg, Zemmer
14. Sabine Teubler, Schlosshotel Burg Schlitz – Wappensaal, Hohen Demzin
15. Anita Zoller-Jollit, Zum Ochsen, Karlsruhe

Aus Luxemburg:
16. Léa Linster, Léa Linster, Frisange
Aus Österreich:
17. Elisabeth Grabmer, Waldschänkle, Grieskirchen
18. Johanna Maier, Hubertus, Filzmoss
19. Sissy Sonnleitner, Landhaus Kellerwand, Kötschach-Mauthen
20. Lisl Wagner-Bacher, Landhaus Bacher, Mautern
Aus Südtirol:
21. Anna Matschner, Zum Löwen, Tisens
Aus der Schweiz:
22. Vreni Giger, Jägerhof, St. Gallen
23. Tanja Grandits, Stucki – Bruderholz, Basel
24. Bernadette Lisibach, Grand Hotel Kulm – the K, St. Moritz
25. Anne-Sophie Pic, Beau-Rivage Palace – Anne-Sophie Pic, Lausanne

Der Schlemmer Atlas erscheint seit 38 Jahren in Kooperation mit dem Haus Aral.

Lifetime Achievement Award für Starkoch Juan Mari Arzak

Eine Woche vor der weltweit mit Spannung erwarteten Präsentation der Liste „The S.Pellegrino World´s 50 Restaurants 2011“ wurde vom Veran-stalter, dem britischen „Restaurant Magazine“ der Preisträger des „Lifetime Achievement Award 2011“ präsentiert. Es ist dies der Altmeister aus dem spanischen Baskenland, Juan Mari Arzak. Juan Mari Arzak führt mit seiner Tochter Elena (sie war für den Preis „The World´s Best Female Chef 2011“ nominiert) das Drei-Sterne-Restaurant „Arzak“ im weltweit bedeutenden Gourmet-Hotspot San Sebastian im nordspanischen Baskenland.

Auszeichnung für Arzak´s Lebenswerk
Juan Mari Arzak gehört seit Jahrzehnten zu den ganz Großen der Hochküche in Spanien, die er mitbegründete. Er ist einer der besten Köche der Welt und seit Jahren „Stammgast“ unter den Top-10 der inoffiziellen Restaurant-Weltrangliste „The S.Pellegrino World´s 50 Best Restaurants“. Seit 1989 wird das Restaurant Arzak mit drei Sternen im Guide Michelin ausgezeichnet. Damit ist der noch immer sehr umtriebige Vollblutgastronom der erfolgreichste Koch der Welt – außerhalb von Frankreich!

War Arzak und sein Team zuvor von der französischen Haute Cuisine angetan, die sie auch in die baskische Land- und Meer-Küche integrierten, so galt später seine kulinarische Leidenschaft dem Experimentieren mit Aromen und Texturen. Dass Ferran Adrià (Küchenchef im 3-Sterne-”Molekularrestaurant” El Bulli in Roses, Katalonien/Spanien) zu den besten Freunden des baskischen Meisterkochs zählt, sieht man nicht zu Letzt in Arzak´s Kreationen der vergangenen Jahre. Er führt das 1897 eröffnete Restaurant seit 1966 in dritter Generation. Arzak ist Mitbegründer und bis heute einer der wichtigsten Vertreter der „Neuen Baskischen Küche“.

Jedenfalls ist Arzak ein würdiger Nachfolger von Kochlegende Eckart Witzigmann, der diese Auszeichnung für das Lebenswerk ein Jahr zuvor zugesprochen bekam. Juan Mari Arzak wird den „Lifetime Achievement Award 2011“ am 18. April 2011 überreicht bekommen, wie zuvor neben Jahrhundert-koch Eckart Witzigmann auch schon die Jahrhundertköche Joël Robuchon und Paul Bocuse (beide Frankreich), Gualtiero Marchesi (Italien), Alice Waters (USA) und die aus Frankreich stammenden Brüder Albert und Michel Roux (England).

„Die beste Köchin der Welt“
Der zweite Spezialpreis, der Award für die „Veuve Cliquot World´s Best Female Chef“ wird in diesem Jahr zum ersten Mal vergeben und soll die herausragenden Leistungen der Spitzenköchinnen in der von Männern geprägten weltweiten „Starköche-Clique“ würdigen. Weltweit 837 Mitglieder einer Fachjury („The World´s 50 Best Academy“) aus 27 Weltre-gionen – 30 Fachjuroren und ein Vorsitzender/Welt-region: Spitzenköche, Gourmetkritiker, Journalisten, Spitzenrestau-rateure, Gourmets – wählten „die beste Köchin der Welt.“

Auf der Nominiertenliste um den Ehrentitel „The World´s Best Female Chef“ standen schließlich die drei Top-Chefinnen mit den meisten Stimmen: Anne-Sophie Pic (3-Sterne-Restaurant Maison Pic, Valence/Frankreich), Nadia Santini (3-Sterne-Restaurant Dal Pescatore, Canneto sull´Oglio/Italien) und Juan Mari Arzak´s Tochter, 3-Sterne-Köchin Elena Arzak (3-Sterne-Restaurant Arzak, San Sebastian/Spanien). Die 27 Juryvorsitzenden wählten dann die 41-jährige Französin Anne-Sophie Pic zur „Ersten der Besten.“ Ihr Restaurant Maison Pic im Rhone-Tal belegte im letzten Jahr den 51. Rang in der inoffiziellen Restaurantweltrangliste. Für dieses Jahr wird eine Platzierung unter den Top-50 erwartet.

Anne-Sophie Pic stammt aus einer Spitzenköche-Dynastie. Schon ihr Großvater und Vater, von dem sie das Restaurant Maison Pic übernahm, waren 3-Sterne-Köche in Frankreich. Diese Ehre wurde im Jahr auch ihr zuteil. Sie ist damit eine von lediglich fünf 3-Sterne-Köchinnen der Welt. Die besten Küchenchefs Frankreichs wählten sie zuletzt zum besten Küchenchef ihres Landes. Pic führt neben dem Luxusrestaurant in Valence auch ein Bistro und ein Boutique-Hotel an derselben Adresse und eine Kochschule sowie einen Kochshop in der Nachbarschaft.

Anne-Sophie Pis ist außerdem verantwortlich für das 2-Sterne-Restaurant „ASP Anne-Sophie Pic“ im 5-Sterne-Hotel „BRP Beau-Rivage Palace“ in Lausanne am Schweizer Genfersee und Gründungsmitglied des „Collège Culinaire de la France“. Die Präsentation der inoffiziellen „Weltrangliste“ The World´s 50 Best Restaurants 2011 erfolgt am 18. April 2011 in London. Der Autor dieser Zeilen, Hannes Konzett, ist seit vier Jahren Jury-Vorsitzender der World´s-50-Best-Academy-Region Austria-Switzerland-Liechtenstein.

Weitere Informationen unter www.theworlds50best.com
Informationen zu Juan Mari Arzak unter: www.arzak.info
Informationen zum Maison Pic unter www.pic-valence.fr
Restaurant ASP/BRP: www.pic-beaurivagepalace.ch/de/

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, Gourmet Guides, Restaurants, Städte & Orte abgelegt und mit 3-Drei-Sterne-Koch-Köchin, 3-Sterne-Restaurant Arzak, Albert and Michel Roux, BRP Hotel Beau-Rivage Palace Lausanne, Cenneto sull´Oglio, Chef Anne-Sophie Pic, Chef Elena Arzak, Chef Gualtiero Marchesi, Chef Juan Mari Arzak, Chef Nadia Santini, Chef Waters, Collège Culinaire de la France, Ferran Adria und Juan Mari Arzak, genussziele.com, Gourmet Genuss Ziele Reisen preise Awards, gourmetziele.com, Guide Michelin Stern, Hannes Konzett, Jahrhundertkoch Eckart Witzigmann, Jahrhundertkoch Joel Robuchon, Jahrhundertkoch Paul Bocuse, Juan Mari Arzak Lebenswerk, Lifetime Achievement Award 2011, Molekular-Restaurant, Molekularküche, Neue Baskische Küche, Restaurant ASP Anne-Sophie Pic, Restaurant Dal Pescatore, Restaurant El Bulli, Restaurant Hotel Maison Pic, Restaurant Magazin England. The S.Pellegrino World´s 50 Best restaurants 2010 2011, San Sebastian, Sternerestaurants, The World´s 50 Best Academy, The World´s Best Female Chef 2011, Valence France Frankreich, Veuve Cliquot World´s Best Female Chef 2011 verschlagwortet.

Von Hannes Konzett – www.genussziele.com

Guide MICHELIN 2010 Schweiz

Neue Sterne über der Schweiz

Land mit der höchsten Stern-Dichte

Der Guide MICHELIN Schweiz 2010, der am 19. November 2009 in
den Handel kommt, empfiehlt auf 520 Seiten insgesamt
867 Hotels und 695 Restaurants in allen Komfort- und Preiskategorien.
Die Auswahl der unabhängig und anonym arbeitenden
Tester belegt das hohe Niveau der Gastronomie zwischen Basel und
Lugano: Mit insgesamt 101 Sternen ist die Schweiz weiterhin das
Land mit den meisten Michelin Sternen pro Einwohner.

Die Anzahl der Schweizer 3-Sterne-Restaurants bleibt mit zwei
Häusern auf dem Niveau der Vorjahre. Die Anzahl der 2-Sterne-
Adressen beträgt 13. Mit den Häusern „Anières“ in Auberge de
Floris (Genf) und „Homann’s Restaurant“ in Samnaun (Graubünden)
gibt es zwei Hoffnungsträger auf einen zweiten Michelin
Stern.

Insgesamt 69 Häuser zeichneten die Michelin Inspektoren mit
einem Stern aus, drei mehr als im Vorjahr. Bemerkenswert: Mit dem
„Rasoi by Vineet“ in Genf erhielt erstmals ein indisches Restaurant
einen Stern. Zwei bislang sternlose Häuser stuften die Michelin
Tester zudem als Anwärter für einen Stern ein. Die Schliessung des
mit einem Michelin Stern ausgezeichneten Restaurants „Auberge
de Sugnens“ in Sugnens (Waadt) zum 1. November 2009 wurde erst
nach Redaktionsschluss bekannt. Daher ist diese Adresse im Guide
MICHELIN 2010 noch erwähnt.

Adressen für jeden Geldbeutel

Bei den vom Guide MICHELIN empfohlenen Häusern handelt es
sich nicht nur um Betriebe der Spitzengastronomie, sondern
gleichermassen um Hotels und Restaurants, die für den kleineren
Geldbeutel zugeschnitten sind. Das Spektrum reicht von der
einfachen und gut geführten Familienpension über das Sport- und
Wellness-Haus bis hin zum traditionsreichen Grand Hotel sowie
vom Landgasthof bis zum renommierten Gourmetlokal. Diese
Vielfalt macht den Guide MICHELIN zum idealen Nachschlagewerk
für Ferien- und Geschäftsreisende.

Insgesamt 13 Restaurants zeichnet der renommierte Hotel- und
Gastronomieführer neu mit einem Bib Gourmand aus, dem
beliebten Prädikat für sorgfältig zubereitete Mahlzeiten zu einem
besonders guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Insgesamt steigt im
Guide MICHELIN Schweiz 2010 die Zahl der Bib-Gourmand-
Adressen auf 72 Häuser. Weitere 43 Häuser erhielten einen Bib
Hotel, das Qualitätszeichen für gute und preiswerte Übernachtungen.
Zwei Betrieben wurde das Prädikat neu erteilt.

Bestellink für den Michelin 2010 Schweiz: 978-2-06-714697-6 ~25 Euro

Hier finden Sie die Bib Gourmand Restaurants der Schweiz 2010:
www.gourmet-report.de/artikel/331912/Alle-Bib-Gourmand-Schweiz/
Bib Gourmand Restaurants sind preiswerte und sehr empfehlenswerte Restaurants des Michelin 2010 Schweiz

Hier finden Sie eine Auflistung aller Michelin Sterne der Schweiz 2010:
www.gourmet-report.de/artikel/331913/Alle-Michelin-Sterne-Schweiz-2010/

Anne-Sophie Pic

Drei-Sterne-Köchin Anne-Sophie Pic lebt in einer Macho-Welt: Wie in einem dramatischen Film zwischen dem Vater als Überkoch und dem Michelin als Übervater

Mäusespeck! Das überrascht zum Auftakt eines Drei- Sterne-Menüs. Aber es ist kein banales weißes oder rosa Marshmallow, was da auf der länglichen, dicken Glasplatte serviert wird. Dort liegt vielmehr ein schaumiger Würfel, der nach Erdnuss schmeckt und mit knusprigen Nusssplittern paniert ist. Eine hübsche Variante des Tellerchens mit Erdnüssen, der in französischen Bars gerne zum Aperitif gereicht wird. Im Mund vermischen sich die harten Krümel mit dem schmelzenden Mäusespeck – ein angenehmes Spiel mit verschiedenen Texturen, das die einzige Drei-Sterne-Köchin Frankreichs, Anne-Sophie Pic, zu ihrem Markenzeichen gemacht hat.

Die 40-Jährige ist das Gegenteil des Klischees, dass ein ordentlicher Koch männlich und wohlbeleibt sein muss. Klein, grazil und fast schüchtern wirkt sie, das dunkle Haar gescheitelt und straff nach hinten gebunden. Sie hat manche Umwege und harte Zeiten hinter sich gebracht, um dort anzukommen, wo sie heute ist. In der «Macho- Welt der Köche», wie sie selbst sagt, gibt es weltweit derzeit nur sechs Frauen unter den 71 Küchenchefs mit drei «Michelin»-Sternen. Ihre Kolleginnen kommen aus Spanien und Italien.

Lesen Sie den gesamten Artikel bei Niko Rechenberg:
www.nikos-weinwelten.de/home/beitrag/archive/2009/november/17/drei_sterne_koechin_anne_sophie_pic/index.htm

Anne-Sophie Pic

So, 30.08. um 09:45 Uhr phoenix

Anne-Sophie Pic – Mein Leben

Anne-Sophie Pic gelang vergangenes Jahr, was noch keine Frau vor ihr schaffte: Als einzige Köchin der Welt hat sie sich den dritten Michelin-Stern erkocht. In der Männerdomäne Gourmetküche gilt das als allerhöchste Weihe. Hinter der unglaublichen Karriere von Anne-Sophie Pic verbirgt sich auch eine spannende Familiengeschichte, die von Höhen und Tiefen geprägt ist.

Seit über 50 Jahren hat keine Frau geschafft, was Anne-Sophie Pic vergangenes Jahr gelungen ist: Als einzige Köchin der Welt hat sie sich den dritten Michelin-Stern erkocht. In der Männerdomäne Gourmetküche gilt das als allerhöchste Weihe – und unter ständiger Beobachtung der Gourmetwelt als die Herausforderung im Leben eines Kochs. Erst seit ein paar Jahren wird die zierliche Französin als Sterneköchin gehandelt. Mit dem familiengeführten Restaurant „Maison Pic“ im südfranzösischen Valence übernahm sie 1993 ein schweres Erbe: Bereits 1934 erhielt Großvater André Pic drei Michelin-Sterne für sein Restaurant. 1973 konnte Vater Jacques die Auszeichnung erneut holen. Als dieser 1993 starb, ging es mit Haus und Küche bergab. Die Geschichte des „Maison Pic“ gleicht einer Berg- und Talfahrt.

Anne-Sophie Pic arbeitet mit CHROMA Type 301 – Design by F.A. Porsche Kochmesserwww.chroma-france.com

Die Homepage von Anne-Sophie Pic, das Maison Pic: (englisch)
http://www.pic-valence.fr/index-en.php

Schlemmerreise Alpen

Eins Plus, Donnerstag, 13.08. um 09:30 Uhr

Schlemmerreise Alpen

Von Innsbruck nach Imst

Anfang Mai wird in Zell am Ziller das Gaunder Fest gefeiert. Das Bockbier, das die Zeller Brauerei anbietet, wirft selbst den stärksten Burschen um. Deshalb wird es erst nach dem Umzug getrunken, bei dem 2 500 Trachtler und Musikanten aus der gesamten Alpenregion durch den Ort marschieren. Zum Starkbier gibt es das traditionelle Melchermuas, das nur aus Milch, Mehl und Salz angerührt und in der Pfanne über offenem Feuer ausgebacken wird.

Weiter geht’s nach Innsbruck. Ein Patrizierhaus war einst der Schwarze Adler. Sophie Ultsch leitet mit ihrem Mann in vierter Generation das Romantik-Hotel und lädt zu Tirteln, Hirschrücken und Sellrainer Pfandl ein. Nach dem Besuch von Swarowskis Kristallwelten in Wattens kehrt das „Schlemmerreise“-Team nach Innsbruck zurück und besucht die Konditorei Valier, die als eine der bekanntesten und besten Zuckerbäckereien Tirols gilt.

Schlemmerreise Alpen

Eins Plus, Mittwoch, 12.08. um 16:30 Uhr

Schlemmerreise Alpen

Von Innsbruck nach Imst

Anfang Mai wird in Zell am Ziller das Gaunder Fest gefeiert. Das Bockbier, das die Zeller Brauerei anbietet, wirft selbst den stärksten Burschen um. Deshalb wird es erst nach dem Umzug getrunken, bei dem 2 500 Trachtler und Musikanten aus der gesamten Alpenregion durch den Ort marschieren. Zum Starkbier gibt es das traditionelle Melchermuas, das nur aus Milch, Mehl und Salz angerührt und in der Pfanne über offenem Feuer ausgebacken wird.

Weiter geht’s nach Innsbruck. Ein Patrizierhaus war einst der Schwarze Adler. Sophie Ultsch leitet mit ihrem Mann in vierter Generation das Romantik-Hotel und lädt zu Tirteln, Hirschrücken und Sellrainer Pfandl ein. Nach dem Besuch von Swarowskis Kristallwelten in Wattens kehrt das „Schlemmerreise“-Team nach Innsbruck zurück und besucht die Konditorei Valier, die als eine der bekanntesten und besten Zuckerbäckereien Tirols gilt.