1. Internationalen "Käsebrot-Gipfel"

Bereits im Jahr 2010 bewies die Käserei Loose ein Gespür für Originalität, indem sie Gérard Depardieu, den wohl bekanntesten Franzosen und Gourmet der Welt, als Sauermilchkäse-Botschafter gewinnen konnte. Auch in diesem Jahr zeigt sich das Unternehmen aus Leppersdorf ideenreich und setzt einmal mehr internationale Akzente. Dieses Mal liegt der Fokus auf Snacks, Fingerfood und einem Food-Klassiker: dem Käsebrot. In Ida Davidsen, der „Grand Dame des Smørrebrøds“ und Urenkelin des Erfinders der dänischen Leckereien, fand man die perfekte Käsebrot-Botschafterin. Auf dem von der Käserei Loose ausgerufenen 1. Internationalen „Käsebrot-Gipfel“ wurde am 3. September das Ida-Davidson-Rezept, „Käsebrot á la Ida Davidsen“, präsentiert, moderiert von Kochshow-Legende Alfred Biolek. Neben der Smørrebrød-Queen rundeten der englische Sandwich-Künstler Mark Northeast und der Präsident des deutschen Bäckerhandwerks, Peter Becker, die kulinarische Runde ab.

In diesem Jahr dreht sich bei der Käserei Loose alles um den Klassiker am Frühstücks- oder Abendbrottisch: das Käsebrot. Statt mit dem Käse aus Quark zu kochen, wird die Vielfalt der kalten Küche bedient – leckerer Sauermilchkäse auf backfrischem Brot. In der Dänin Ida Davidsen, die bereits in der vierten Generation ihr berühmtes Smørrebrød-Restaurant in Kopenhagen führt, war DIE Expertin für Käsebrot gefunden. Denn in punkto kreativer Brotbelag macht den skandinavischen Nachbarn keiner etwas vor. Wie schon vor 2 Jahren packten Mitarbeiterinnen der Käserei Loose ihr Käseköfferchen und standen im Frühjahr dieses Jahres im Restaurant in der Store Kongensgade 70 in Kopenhagen und erstaunten das Personal. Ida Davidsen erinnert sich genau: „Plötzlich standen eines Morgens zwei junge Damen vor der Tür mit einem kleinen Koffer voller Sauermilchkäse. Die wollten unsere Meinung, was man denn daraus typisch Dänisches zaubern könne. Und irgendwas von einem besten Käsebrot der Welt. Anfangs waren wir schon etwas skeptisch, doch der Käse, den wir so nicht kennen in Dänemark, interessierte uns.“

Ein Gipfeltreffen der leckeren Art
Vorgestellt wurde das Rezept nach Ida Davidsen in passendem Ambiente: auf einem Gipfel-Treffen mit internationalen Vertretern zum Thema Käse und Brot. Gereicht wurde das weltbeste Käsebrot, bestehend aus frischem Roggenbrot, krossem Frühstücksspeck, knackigem Spargel und dem aromatischen Leckerbissen von Loose, an diesem Tag ganz im Sinne der Tradition: mit Messer und Gabel, dänischem Bier und einem Schlückchen Aquavit. Moderiert von Talk-Meister Alfred Biolek empfing der Geschäftsführer der Käserei Loose, Günter Brandmeier, die geladenen Gäste im skandinavisch anmutenden Ambiente der Floating Homes am Hamburger Hafen. Schnell waren sich alle Teilnehmer einig, dass das gute alte Käsebrot einer Wiederentdeckung bedürfe. Dabei sprach sich Bäckermeister und Präsident des deutschen Bäckerhandwerks, Peter Becker, klar zur Zusammengehörigkeit von Käse und Brot aus. Zusätzlich stellte der Brite und „Funky Lunch“-Sandwichkünstler Mark Northeast seine bunten Käsebrot-Werke zur Schau – ganz im Zeichen des 250-jährigen Jubiläums des britischen Snacks. Die Käsemacher selbst stellen sich dieser Herausforderung und präsentieren viele neue schmackhafte Rezepte rund um das Käsebrot.

On-Pack-Promotion, Käsebrot-Broschüre „Haute Quäsine“
„In Zeiten von Fertigprodukten und „To-Go“-Verzehr gehört das klassische Käsebrot fast schon zu einem aussterbenden Gericht. Dabei kommt doch Käse so in seiner reinsten und leckersten Form zur Entfaltung – das möchten wir mit unserem Event heute deutlich machen. Wir wollen zeigen, dass mit ein wenig Kreativität aus einem einfachen Käsebrot ein tolles Gericht entstehen kann“, so Günter Brandmeier. Die Käserei Loose setzt dabei auf das Prinzip „Do it yourself“ und fordert Verbraucher dazu auf, selbst kreativ zu werden mit den einfachsten Dingen, die im eigenen Kühlschrank vorhanden sind. Darauf zielt auch die neue Rezeptbroschüre mit dem Titel „Haute Quäsine“ ab und untermauert mit leckeren und einfachen Rezepten das Jahr des Käsebrotes. Die Broschüre ist im Internet abrufbar und kommt im Handel bei Verkostungen am POS zum Einsatz. Zusätzlich wird ein Rezeptwettbewerb auf www.loose.de
stattfinden, bei dem Kreativität gefragt ist.

Wohin das Käseköfferchen im nächsten Jahr reisen wird? Man darf gespannt sein…

Zitate:
Alfred Biolek, Moderator und Vater aller Koch-Shows:
„Ich liebe die klare, einfache Küche. Auch ich bin mit liebevoll geschmierten Käsebroten groß geworden und freue mich, dass dieses Thema dank dieser Gesprächsrunde wieder neu belebt wird.“

Peter Becker, Bäckermeister und Präsident des Deutschen Bäckerhandwerks:
„Deutscher Käse und deutsches Brot passen hervorragend zusammen. Aus meiner Sicht verlangt der Sauermilchkäse nach einem dunklen, rustikalen Brot wie z.B. Vollkorn- oder Roggenbort. Und dieser Gipfel zeigt ja, dass ein Käsebrot mehr sein kann als nur eine Scheibe auf einem Stück Brot.“

Mark Northeast, britischer „Funky Lunch“-Sandwichkünstler
„Essen soll vor allem Spaß machen und Genuss bringen. Deshalb finde ich es wichtig, solche Aktionen wie den Käsebrot-Gipfel zu starten, um den Menschen Ideen und einen frischen Blick auf die alltäglichen Dinge zu bieten. Ein simples Käsebrot kann mit wenigen Handgriffen etwas so Tolles und Originelles sein!“

Smørrebrød-App

Ein dänischer Klassiker ist jetzt endgültig im 21. Jahrhundert gelandet: Das berühmte, original dänische Smørrebrød gibt es ab sofort auch in einer Version fürs iPhone.
Unterwww.visitdenmark.com/smorrebrod steht jetzt eine kostenlose App zum Download bereit.

Natürlich macht die Smartphone-Version des im 19. Jahrhundert erfundenen Butterbrots, so die wörtliche Übersetzung der populären Zwischenmahlzeit, nicht wirklich satt. Vielmehr weist die von VisitDenmark, Dänemarks offizieller Tourismusorganisation, entwickelte App Handybesitzern den kürzesten Weg zu elf der bekanntesten Smørrebrød-Geschäfte in der dänischen Hauptstadt.

Das Smørrebrød hat in den vergangenen Jahren eine wahre Renaissance erlebt – besonders zur Mittagszeit treffen sich in den charmanten Spezialgeschäften Geschäftsleute, Freiberufler, Studenten oder Anwohner, um aus der großen Auswahl der unterschiedlich belegten Brote zu wählen. So finden Smørrebrød-Fans allein im 1888 eröffneten Restaurant Davidsen eine Auswahl von 177 verschiedenen Smørrebrød-Variationen.

Die Basis bildet dabei meist eine Scheibe Roggenbrot, die mit Fisch und Schalentieren, Fleisch, Eiern, Tomaten und anderen Köstlichkeiten belegt wird. Klassiker sind zum Beispiel Roastbeef mit Remoulade, Röstzwiebeln und frischem Meerrettich, Sild-, also Heringsvariationen mit Curry oder eingelegten Zwiebeln oder ein warmes Schollenfilet mit Remoulade.

Die kleinen Gerichte haben sogar eigene Namen wie „Nachtessen des Tierarztes“ (Dyrlægens natmad). Auch das vermutlich älteste Kopenhagener Smørrebrød-Restaurant ist in der Smørrebrød-App aufwww.visitdenmark.com/smorrebrod dabei, das 1877 gegründete Restaurant Schønnemann.

Neben Informationen zu den Kopenhagener Smørrebrød-„Tempeln“ bietet VisitDenmarks neue App auch Wissenswertes zur dänischen Smørrebrød-Kultur sowie ein kleines Smørrebrød-Wörterbuch von A bis Å, dem letzten Buchstaben des dänischen Alphabets. Die neue iPhone-App zum Smørrebrød ist bislang nur in englischer Sprache verfügbar.

New Nordic Cuisine Movement

New Nordic Cuisine Movement

Skandinavier und Kochen? Lange Zeit war das nicht mehr als ein guter Witz; befeuert durch den lustigen Muppet-Koch und sein „Smørrebrød, Smørrebrød røm, pøm, pøm, pøm“ – Heute begeistern Magnus Ek, Eyvind Hellstrøm und am wichtigsten: René Redzepi

Süddeutsche Online berichtet über die neue, spannende Szene in Skandinavien:
„Früher hat sich die skandinavische Küche sehr an Frankreich orientiert“, sagt Rene Redzepi. „Nun haben wir uns wieder auf unser eigenes kulinarisches Erbe besonnen.“ Der 31-jährige Däne mit makedonischen Vorfahren ist Anhänger einer neuen Glaubensrichtung, die sich „The New Nordic Cuisine Movement“ nennt. Und wie es sich für eine kulinarische Graswurzelbewegung gehört, hat man auch gleich ein zehn Punkte umfassendes Manifest verfasst. Danach sollen beim Kochen nicht nur die Jahreszeiten berücksichtigt, sondern auch ausschließlich Zutaten verwendet werden, die das Klima, die Gewässer und die Landschaft Skandinaviens widerspiegeln.

Lesen Sie den kompletten Artikel bei Süddeutsche Online:
http://www.sueddeutsche.de/v5G38b/2892387/Zurueck-zu-den-Wurzeln.html

Hummerschwänze und Champagner – Das Festival der Edelköche

N24, Freitag, 13.03. um 16:25 Uhr

Die Reportage

Hummerschwänze und Champagner – Das Festival der Edelköche

„Mercedes-Gourmet-Safari“, „Rock’n Roll Smørrebrød“, „Food & Fashion“ oder schlicht „Küchenparty“ – so heißen die Veranstaltungen des Berliner Gourmetfestivals. Seit Jahren ist es fester Bestandteil im kulturellen Leben der Hauptstadt. Dabei geben sich Jahr für Jahr die weltbesten Spitzen-Köche, Prominente, Experten, Luxuslebensmittelhändler und Feinschmecker eine Woche lang ein Stelldichein. „N24 – Die Reportage“ auf einem Gourmettrip durch Berlin

Dänemark kulinarisch

Smørrebrød war gestern. Die dänische Küche ist top. Die Zaubereien Kopenhagener Köche überzeugten auch die Michelin-Tester. Neun Sterne gab es

Die dänischen Top-Köche zogen sehr früh die Konsequenzen aus dem weltweit verbreiteten Überdruss an immer neuen Stilrichtungen. Sie hatten die französische Klassik hinter sich, sie hatten italienisch, mediterran und Fusion-Style gekocht und wussten nicht mehr weiter. 2004 skizzierte ein „Manifest der nordischen Küche“ von Spitzenköchen aus allen skandinavischen Ländern den Ausweg: Sie wollen eine neue Regionalküche aus den authentischen Produkten des Nordens entwickeln, wollen mit Eismeergarnelen, Moschusochsen, Dill und Bier kochen, ohne aber in die Bräsigkeit der Traditionsküche zurückzufallen. Sahne statt Olivenöl – nur eben neu interpretiert.

Einer ihrer Vorkämpfer, Rene Redzepi vom Kopenhagener „Noma“, gilt derzeit als bester Küchenchef des gesamten Nordens. Zwei Michelin-Sterne quittieren seinen kompromisslosen, puristischen Stil, der dritte dürfte nur eine Frage der Zeit sein. Auf die Holztische des bemerkenswert einfach eingerichteten Restaurants im alten Grönlandspeicher am Hafen kommt nichts, was nicht mindestens das Prädikat „außergewöhnlich“ verdiente. Redzepi hat bei zwei Giganten der Küche gelernt, bei Ferran Adria in Katalanien und bei Thomas Keller in Kalifornien, doch er ist so schlau, nichts von diesen höchst gegensätzlichen Chefs direkt zu übernehmen. Das heißt speziell, dass er kaum Anleihen bei Adrias avantgardistischer Küche der Dekonstruktion macht, sondern auf bester handwerklicher Basis einen eigenen Weg geht.

Lesen Sie den gesamten Bericht von Bernd Matthies im Berliner Tagesspiegel:
http://www.tagesspiegel.de/magazin/reise/Reise;art294,2450082