TripRebel

Reiselustige haben oft einen hohen Aufwand und das Nachsehen bei der Hotelsuche: Wer zu früh bucht, riskiert es, einen guten Deal zu verpassen; bei zu später Buchung steigt die Gefahr, überteuerte Zimmerpreise zu zahlen. So verändern acht von zehn Hotels noch 30 Tage vor dem Check-in ihre Raten: 20 Prozent senken die Preise, 50 Prozent heben sie jedoch an. TripRebel, der Innovator des Dynamic Booking, macht Schluss mit dem Zimmerpreis-Irrsinn und gibt Tipps, was man für die Urlaubsplanung beachten sollte.

#1: Auf frei stornierbare Zimmer setzen
Eine Hotelbuchung inklusive kostenfreier Stornierung ist eventuell etwas teurer, dafür aber flexibler. Sieht der Verbraucher, dass die Rate vor Reiseantritt gesunken ist, kann er das Zimmer stornieren und zum günstigeren Preis buchen. Dies spart dann Kosten und ist so auf lange Sicht bequemer als bei nicht erstattungsfähigen Buchungen.

#2: Nicht auf die lange Bank schieben
Reisende sollten bis spätestens zehn Tage im Voraus buchen, rät TripRebel. Die Datenanalyse von TripRebel hat ergeben: Je kürzer vor Reiseantritt, umso geringer werden die Chancen, eine günstigere Rate für die Buchung zu bekommen. Reiselustige, die diesen Fakt beachtet, sparen also schon bares Geld bei einer vorausschauenden Buchung.

#3: Alternativen im Auge behalten
Wer nicht alles auf eine Karte setzt, sondern mehrere gleichwertige Alternativen beobachtet, hat eine höhere Chance auf ein günstigeres Angebot bei gleichbleibenden Konditionen. Verbraucher, die nur auf ein Hotel setzen, haben eine 32-prozentige Chance, ein günstigeres Angebot bei dem gebuchten Hotel oder bei einem gleichwertigen Hotel zu erhalten. Bei zwei Hotels liegt die Wahrscheinlichkeit schon bei 54 Prozent, bei drei Hotels bei 68 Prozent. Und wer vier oder gar fünf Hotels parallel gegen checkt, kann seine Chancen, den günstigsten Preis vor Reiseantritt zu erhalten, auf 79 bzw. 86 Prozent steigern.

#4: Suchen, sehen, siegen
Hotelsuchende sollten immer wieder überprüfen, ob es noch eine bessere Rate für ihr bereits gebuchtes Zimmer gibt. Wenn ja, empfiehlt TripRebel die ursprüngliche Buchung zu stornieren und das Zimmer zur besseren Kondition zu buchen. Im Durschnitt gibt es Ersparnisse bis zu 20 Prozent; nach den Berechnungen von TripRebel sind das bei einem Durchschnittsaufenthalt von zwei Nächten 53 EUR – genügend, um sich davon während seiner Reise ein tolles Erlebnis zu finanzieren.

#5: Auf die Sterne kommt es an
Wann funktionieren diese Tricks am besten? TripRebels Datenanalysen haben ergeben, dass diese Preisschwankungen vor allem bei 3- und 4-Sterne-Hotels auftreten. Denn nicht alle Hotels ändern ihre Preise in der selben Häufigkeit; die Wahrscheinlichkeit, dass der Preis noch fallen wird, ist mit 35 und 36 Prozent vor allem bei 3- und 4-Sterne-Hotels am höchsten. Dagegen liegt die Wahrscheinlichkeit, dass 2- oder 5-Sterne-Hotels noch Rabatte geben, bei nur 29 Prozent.

#6: Die Destination ist entscheidend
Den höchsten Rabatt trotz bereits erfolgter Buchung, können Hotelgäste in Großstädten erhalten; hier variieren die Hotelzimmerpreise besonders, ergo sind die Chancen noch nach Buchung durch Stornierung und Neu-Buchung Geld sparen zu können, höher. Die Preisersparnis ist abhängig von der Anzahl der Hotels und Touristen innerhalb der Stadt: mit durchschnittlich 112 Euro bei zwei gebuchten Nächten belegt Dubai den Spitzenplatz, gefolgt von New York mit 76 Euro und London mit 60 Euro. Auch in Paris (56 Euro), Sydney (44 Euro) und Rio (44 Euro) können sich die User über Ersparnisse freuen.

Wer dem Motto „Be smart – don’t overpay for your Hotel“ von TripRebel folgt, reist in Zukunft unbeschwerter. Das Unternehmen erstattet seinen Kunden die Differenz, wenn ein über TripRebel gebuchter Übernachtungspreis vor Reiseantritt sinkt.

Hotelsuchende sparen dank der innovativen Form des Dynamic Booking Zeit und Geld, denn TripRebel überholt das Prinzip der zeitpunkt-gebundenen Buchung. Die intelligente Hotel-Suchmaschine und –Buchungsplattform prüft jeden Tag die ursprüngliche Buchung; sinkt der Hotelpreis im Nachhinein, erstattet das Unternehmen seinen Kunden die volle Differenz oder sichert kostenfreie Upgrades. TripRebel wurde von Carlos Borges und Dr. Gernot Supp in Hamburg gegründet und zählt aktuell zu den erfolgversprechendsten Start-ups Deutschlands. 2015 wurden sie als „Best European Start-up“ von der Europäischen Kommission bei den Tech All Stars ausgezeichnet und gewannen bei den SXSW Interactive in der Kategorie Travel

www.triprebel.com

Wie isst Deutschland?

„Die Deutschen verbrauchen seit dem Jahr 2000 mehr Gemüse. Der Verbrauch steigt um 1,1 kg pro Kopf und Jahr. Diesen positiven Trend begrüßen wir sehr. Er dürfte zu einer besseren Versorgung mit einigen Vitaminen sowie mit sekundären Pflanzenstoffen und Ballaststoffen beitragen.“ So lautet ein Fazit von Prof. Helmut Heseker, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE), zu den Trendanalysen zum Lebensmittelverbrauch im Ernährungsbericht 2012 im Gourmet Report Gespräch. Dem steht allerdings ein Rückgang beim Obstverbrauch von 800 g pro Kopf und Jahr gegenüber, der Getreideverbrauch steigt mit 1,2 kg nur noch verhalten. „Um das gesundheitsfördernde Potenzial einer Ernährung mit reichlich pflanzlichen Lebensmitteln auszuschöpfen, sollten die Verbraucherinnen und Verbraucher bei Gemüse und Obst sowie Getreide aus dem vollen Korn noch mehr zugreifen“ betont Heseker. So können Menschen dem Ziel näher kommen, täglich 5 Portionen Gemüse und Obst zu essen und mindestens 30 g Ballaststoffe aufzunehmen.

Der Verbrauch von Fleisch ist in den letzten Jahren konstant, lediglich der Verbrauch von Geflügelfleisch steigt um ca. 120 g. Damit essen die Deutschen nach wie vor zu viel Fleisch. Mehr als 300 bis 600 g pro Woche sollten es nicht sein.
Hintergrundinformation

Viele der Trends im Lebensmittelverbrauch in Deutschland, die der Ernährungsbericht 2008 dargestellt hat, haben sich fortgesetzt. Lediglich für den Verbrauch von Getreideerzeugnissen und Frischobst zeigen sich nur noch recht gebremste Anstiege bzw. sogar ein leichter Rückgang. Nach wie vor essen die Deutschen deutlich weniger pflanzliche und mehr tierische Lebensmittel, als die DGE in ihren Orientierungswerten angibt. Pflanzliche Lebensmittel zeichnen sich durch eine geringe Energiedichte aus und liefern gleichzeitig viele Vitamine, Mineralstoffe, Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Ein hoher Verzehr dieser Lebensmittel, also von Gemüse und Obst sowie Getreide in Form von Vollkornprodukten, kann das Risiko für ernährungsmitbedingte Krankheiten wie Adipositas, Diabetes mellitus Typ 2, Bluthochdruck, koronare Herzkrankheiten und Darmkrebs senken.

Der hohe Fleischverbrauch in Deutschland dürfte zwar wesentlich mit zu einer guten Versorgung mit Protein, einigen Vitaminen (z. B. Vitamin A, B1, B12) und gut verfügbaren Spurenelementen wie Zink und Eisen beitragen, Fleisch enthält aber auch unerwünschte gesättigte Fettsäuren, Cholesterol und Purine. Ein hoher Fleischverzehr kann je nach Zubereitungsart durch fettreiche Saucen bzw. Panaden auch eine erhöhte Fettzufuhr bedingen. Dass ein hoher Verzehr von rotem Fleisch das Risiko für Dickdarmkrebs erhöht und auch mit einem erhöhten Risiko für tödliche Herz-Kreislauf-Krankheiten assoziiert ist, ist mit wahrscheinlicher Evidenz belegt. Das sind wichtige Argumente dafür, insbesondere weniger rotes Fleisch – zum Beispiels Rind-, Schweine- und Lammfleisch – zu essen.

Mit dem rückläufigen Verbrauch von Butter und pflanzlichen Fetten, einschließlich Margarine, sinkt der Fettkonsum insgesamt – vor allem im Hinblick auf Übergewicht und Adipositas ist das positiv zu bewerten. Dass insgesamt weniger Streichfette verbraucht werden, ist gut, da damit der Fettkonsum insgesamt sinkt. Da auch weniger pflanzliche Öle verbraucht werden, dürfte das aber das Verhältnis von (mehrfach) ungesättigten zu gesättigten Fettsäuren ungünstig beeinflussen. Deshalb sollten wertvolle Pflanzenöle wie Rapsöl, Walnussöl und Sojaöl bei der Speisenzubereitung verwendet werden, um die für Herz und Kreislauf vorteilhaften mehrfach ungesättigten Fettsäuren aufzunehmen.

Mineralwasser und Erfrischungsgetränke verbrauchen die Deutschen pro Kopf und Jahr immer mehr, und zwar mit einem Zuwachs bei Mineralwasser von 2,9 l und bei Erfrischungsgetränken von 1,1 l pro Kopf und Jahr. Laut NVS II ist Wasser (Mineral- und Leitungswasser) das am meisten getrunkene alkoholfreie Getränk. Die Deutschen kommen damit der Empfehlung entgegen, den Durst überwiegend kalorienfrei zu löschen. Der Konsum von Limonaden und anderen Erfrischungsgetränken ist jedoch zu hoch. Ein hoher Verzehr von zuckergesüßten Getränken geht mit einem erhöhten Risiko für Adipositas sowie für Diabetes mellitus Typ 2 einher. Der Konsum von zuckergesüßten Getränken sollte daher, insbesondere bei Kindern und Jugendlichen, nicht noch weiter ansteigen, sondern deutlich gesenkt werden.

Der Alkoholverbrauch sinkt weiter, wobei Bier mit einem Minus von 2 l pro Kopf und Jahr von dieser Entwicklung am deutlichsten betroffen ist. Dass weniger Alkohol konsumiert wird, ist positiv, denn: Egal, ob Bier, Wein oder Schnaps – Alkoholkonsum zählt weltweit zu den bedeutendsten Gesundheitsrisiken. Etwa 31 % der Männer und 25 % der Frauen weisen laut NVS II eine Alkoholzufuhr oberhalb der als gesundheitlich akzeptabel angesehenen Alkoholmenge auf, die für gesunde Männer 20 g/Tag und für gesunde Frauen 10 g/Tag beträgt.

Im Bett wird mehr geknabbert als gelutscht

Im Bett wird mehr geknabbert als gelutscht

30 % der Deutschen essen auch im Bett laut einer Befragung von fast 1000 Bundesbürgern durch das Verbraucherportal brandnooz.de.

Besonders die Jüngeren (42% der unter 20-Jährigen) sehen das Bett als Speisestätte, während ab 50 das Interesse deutlich sinkt (nur jeder Zehnte über 50 isst auch mal im Bett).

Doch was wird am meisten verzehrt?

„Im Bett wird mehr geknabbert als gelutscht,“ sagt Johannes Nielsen, Geschäftsführer bei brandnooz. „Trotz des Krümelfaktors stehen salzige Snacks und Kekse ganz oben auf der Speisekarte. Bonbons oder Eis findet man nur in 5% der deutschen Schlafzimmer.“

Chips sind der absolute Favorit: Fast jeder achte Verbraucher (13%) lässt sich damit im Bett verführen. Das vermeintliche Aphrodisiakum Schokolade bringt es auf 11%, gefolgt von Keksen (9%).

Insgesamt wurden 912 Bundesbürger aller Altersgruppen befragt. Tendenziell essen Männer eher im Bett (33%) als Frauen (27%).

Nischenprodukte auf dem Biermarkt

Nischenprodukte auf dem Biermarkt

Der Boom des Biobiers

Während der Bierkonsum der Deutschen stetig sinkt, wird der Biermarkt immer umkämpfter. Umso erstaunlicher ist es, dass sich gerade die kleinen Hersteller mit neuen Sorten gegen Brauereiriesen behaupten können. Ihre Strategie: Mit ausgefallenen Nischenprodukten aus der Masse herausstechen. Das Nachrichtenportal www.news.de berichtet über den Wandel auf dem deutschen Biermarkt.

Die Studie Markenmonitor 2009 zeigte, dass bei jungen Leuten zwischen 18 und 30 Jahren das Trendbier Becks an erster Stelle steht. Die hippe Seglerwerbung und die kleinen Flaschen im praktischem Diskoformat treffen genau den Zeitgeist der Jugend. Radeberger hingegen verliert mehr und mehr an Beliebtheit. So berichtet die news.de-Redaktion für Wirtschaft ( www.news.de ), dass deutsche Brauereien international kaum noch Bedeutung haben. Selbst Becks gehört mittlerweile zur belgisch-brasilianischen Ibev-Gruppe. Gemeinsam mit anderen Riesen-Braugruppen wie der Heiniken-Gruppe aus Holland kauften sie in den letzten Jahren deutsche Marken auf. International betrachtet, scheinen Deutschlands Bierhersteller winzig. Die Radeberger-Gruppe steht nur auf Platz 23 der Weltrangliste, die Bitburger-Brauerei erreicht gerade einmal Rang 33.

Wegen dieser schlechten Rahmenbedingungen, ist es schwierig, neue Biersorten auf den Markt zu bringen. Thilo Egenberger wagte es trotzdem und landete einen großen Erfolg. In seiner Leipziger Familienbrauerei produziert er das oberfränkische Biobier namens Fattigauer – und bedient somit eine Marktnische. In zahlreichen Kinos, Bars und Kneipen rund um Leipzig wird der gesunde Hopfensaft bereits getrunken. Laut Egenberger liege der Erfolg nicht nur am Bioaspekt, sondern auch daran, dass es sich um eine kleine Brauerei in Familienbesitz handelt.

Ermäßigter Steuersatz für Übernachtungen

Ermäßigter Steuersatz für Übernachtungen

ADAC: Steuerentlastung muss für alle spürbar sein

Übernachtungen in Hotels, Pensionen und auf Campingplätzen könnten laut ADAC 2010 günstiger werden. Der Bundesrat hat jetzt dem Gesetzentwurf zur Reduzierung des Umsatzsteuersatzes zugestimmt. Damit sinkt der Umsatzsteuersatz auf Beherbergungsleistungen von derzeit 19 Prozent ab dem 1. Januar 2010 auf sieben Prozent.

Die neue Regelung begünstigt alle Beherbergungsarten, also nicht nur Hotels und Gasthöfe, sondern auch Pensionen, die Vermietung von Privatzimmern, Ferienwohnungen und Ferienhäusern sowie die kurzfristige Überlassung von Campingflächen, soweit diese umsatzsteuerpflichtig sind.

Der ADAC begrüßt den neuen Steuersatz. „Damit wird seitens der Regierung ein wesentlicher Wettbewerbsnachteil für das deutsche Hotelgewerbe beseitigt und eine EU-weite Harmonisierung gefördert“, so Max Stich, ADAC Vize-Präsident für Tourismus. „Allerdings“, so Stich weiter, “sollte diese Entlastung auch beim Endverbraucher ankommen.“

Der ADAC fordert deshalb Hoteliers, Vermieter und Campingplatzbetreiber auf, die Steuerentlastung an den Verbraucher weiterzugeben. Nur so habe der Kunde auch das Gefühl, faire Preise in Deutschland zu zahlen.

Dauerndes Essen verringert Bewegungslust

Molekularer Schalter als Auslöser für Inaktivität entschlüsselt

Wenn der Körper zu oft Nahrung erhält,
sinkt die Bewegungslust. Auslöser dafür ist ein molekularer Schalter,
der durch Insulin gesteuert wird. Das berichtet ein Forscherteam der ETH
Zürich http://www.ethz.ch in einer neuen Studie im Fachmagazin Nature.
Der Ratschlag, wie ein Kaiser zu frühstücken, wie ein König Mittag zu
essen und wie ein Bettler zu nachtmahlen, hat sich als richtig
erwiesen“, so Studienautor Markus Stoffel vom Institut für Molekulare
Systembiologie.

„Es war bekannt, dass der Nüchternzustand sehr wichtig ist“, so Stoffel.
Denn dabei werde in der Leber Fett verbrannt. Was bisher allerdings
nicht bekannt ist, war die Schlüsselrolle des zentralen molekularen
Schalthebels für den Transkriptionsfaktor Foxa2. Transkriptionsfaktoren
sind Proteine, die dafür sorgen, dass andere Gene aktiviert und in
Proteine übersetzt werden. Foxa2 komme nicht nur in der Leber vor,
sondern steuert auch die Hirnregion Hypothalamus.

Hunger schafft Bewegungslust

„Das Steuerelement für Foxa2 ist Insulin. Vor dem Essen fehlt Insulin
und Foxa2 ist aktiv, nach dem Essen ist Foxa2 inaktiv“, erklärt Stoffel.
„Ein typisches Verhalten ist etwa die Bewegungsaktivität eines
Raubtieres vor der Fütterung und die Faulheit nach der
Nahrungsaufnahme“, so der Experte. Eine weitere sehr interessante
Entdeckung hat das Forscherteam auch bei fettleibigen Mäusen gemacht.
Bei ihnen war Foxa2 immer ausgeschaltet, egal ob die Tiere hungrig oder
satt waren.

„Diese Bewegungsarmut kann man auch bei fettleibigen Menschen
feststellen. Untersuchungen haben gezeigt, dass sie sich doppelt so
wenig bewegen wie Normalgewichtige“, erklärt der Wissenschaftler. Das
zeige sich auch bei kleinen Bewegungsabläufen über den Tag.

Bewegungsarmut von fettleibigen Mäusen bewiesen

„Um den Beweis anzutreten, haben wir Mäuse gezüchtet, in deren Gehirn
Foxa2 stets aktiv war, egal ob sie gerade gefressen haben oder nüchtern
waren“, so Stoffel. „Faszinierend war daran, dass sich diese Mäuse
fünfmal mehr bewegt hatten, deutlich weniger Fettgewebe und mehr
Muskelmasse gebildet hatten.“ Zucker- und Fettstoffwechsel waren bei
ihnen auf Hochtouren und die Blutwerte zeigten deutlich bessere Werte.

„Mit der Studie wird klar, dass der Körper Fastenperioden braucht, um
gesund zu bleiben“, meint der Forscher. Von der häufig propagierten
Idee, zahlreiche kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt einzunehmen,
hält der Wissenschaftler nichts. Es sei zudem klug, für ein ideales
Körpergewicht zu sorgen. „Da bei jeder Mahlzeit auch Insulin
ausgeschüttet wird, das Foxa2 unterdrückt, verringert sich zusehends die
Motivation zur körperlichen Aktivität und die Verbrennung von Zucker und
Fett.“ Wolfgang Weitlaner

Servicezeit: Essen & Trinken – Ernährungsmagazin

Eins Plus, Freitag, 02.10. um 07:30 Uhr

Servicezeit: Essen & Trinken – Ernährungsmagazin

Thema: Mit Hopfen gegen Krebs

In Zeiten der Wirtschaftskrise, so könnte man meinen, sinkt die Nachfrage nach teuren Bio-Lebensmitteln. Doch der Branchenverband erkennt keinen rückläufigen Trend. Es scheint, als sei für viele Verbraucher gerade jetzt ein nachhaltiger Konsum wichtig. Im heutigen Themenschwerpunkt berichtet die Servicezeit: Essen & Trinken über neueste Entwicklungen in der Öko-Branche. Wie rüstet man sich für die Zukunft, um noch mehr Bio-Lebensmittel von hoher Qualität auf den Markt zu bringen? Deutsche Anbauer berichten über neue Wege in der Schädlingsbekämpfung, ihre spanischen Kollegen sehen Bio-Landwirtschaft sogar als letzte Chance für die Umwelt.

Wer Klasse statt Masse wünscht, kauft Bio-Fleisch, vertraut auf das Öko-Siegel und zahlt das Doppelte. Doch im Frühjahr gab es einen spektakulären Fall von Öko-Schwindel. Ein Bioland-Geflügelbetrieb flog auf – hier hatte man die Puten mit konventionellem Futter gemästet. Die Branche kämpft nun um das Vertrauen der Kunden. Welche Konsequenzen wurden gezogen? Oder ist alles beim Alten geblieben? Um sich vor Etikettenschwindel zu schützen, setzen einige Bio-Fans jetzt auf die so genannte Gemeinschaftslandwirtschaft. Die Kunden zahlen monatlich eine feste Summe an die Bauern und erhalten einmal pro Woche so viel Gemüse, Brot, Eier, Käse und Fleisch, wie sie brauchen. Beide Seiten teilen sich das Risiko von Ernteausfällen.

Servicezeit: Essen & Trinken – Ernährungsmagazin

Eins Plus, Donnerstag, 01.10. um 11:30 Uhr

Servicezeit: Essen & Trinken – Ernährungsmagazin

Thema: Mit Hopfen gegen Krebs

In Zeiten der Wirtschaftskrise, so könnte man meinen, sinkt die Nachfrage nach teuren Bio-Lebensmitteln. Doch der Branchenverband erkennt keinen rückläufigen Trend. Es scheint, als sei für viele Verbraucher gerade jetzt ein nachhaltiger Konsum wichtig. Im heutigen Themenschwerpunkt berichtet die Servicezeit: Essen & Trinken über neueste Entwicklungen in der Öko-Branche. Wie rüstet man sich für die Zukunft, um noch mehr Bio-Lebensmittel von hoher Qualität auf den Markt zu bringen? Deutsche Anbauer berichten über neue Wege in der Schädlingsbekämpfung, ihre spanischen Kollegen sehen Bio-Landwirtschaft sogar als letzte Chance für die Umwelt.

Wer Klasse statt Masse wünscht, kauft Bio-Fleisch, vertraut auf das Öko-Siegel und zahlt das Doppelte. Doch im Frühjahr gab es einen spektakulären Fall von Öko-Schwindel. Ein Bioland-Geflügelbetrieb flog auf – hier hatte man die Puten mit konventionellem Futter gemästet. Die Branche kämpft nun um das Vertrauen der Kunden. Welche Konsequenzen wurden gezogen? Oder ist alles beim Alten geblieben? Um sich vor Etikettenschwindel zu schützen, setzen einige Bio-Fans jetzt auf die so genannte Gemeinschaftslandwirtschaft. Die Kunden zahlen monatlich eine feste Summe an die Bauern und erhalten einmal pro Woche so viel Gemüse, Brot, Eier, Käse und Fleisch, wie sie brauchen. Beide Seiten teilen sich das Risiko von Ernteausfällen.

Servicezeit: Essen & Trinken – Ernährungsmagazin

Eins Plus, Mittwoch, 30.09. um 14:30 Uhr

Servicezeit: Essen & Trinken – Ernährungsmagazin

Thema: Mit Hopfen gegen Krebs

In Zeiten der Wirtschaftskrise, so könnte man meinen, sinkt die Nachfrage nach teuren Bio-Lebensmitteln. Doch der Branchenverband erkennt keinen rückläufigen Trend. Es scheint, als sei für viele Verbraucher gerade jetzt ein nachhaltiger Konsum wichtig. Im heutigen Themenschwerpunkt berichtet die Servicezeit: Essen & Trinken über neueste Entwicklungen in der Öko-Branche. Wie rüstet man sich für die Zukunft, um noch mehr Bio-Lebensmittel von hoher Qualität auf den Markt zu bringen? Deutsche Anbauer berichten über neue Wege in der Schädlingsbekämpfung, ihre spanischen Kollegen sehen Bio-Landwirtschaft sogar als letzte Chance für die Umwelt.

Wer Klasse statt Masse wünscht, kauft Bio-Fleisch, vertraut auf das Öko-Siegel und zahlt das Doppelte. Doch im Frühjahr gab es einen spektakulären Fall von Öko-Schwindel. Ein Bioland-Geflügelbetrieb flog auf – hier hatte man die Puten mit konventionellem Futter gemästet. Die Branche kämpft nun um das Vertrauen der Kunden. Welche Konsequenzen wurden gezogen? Oder ist alles beim Alten geblieben? Um sich vor Etikettenschwindel zu schützen, setzen einige Bio-Fans jetzt auf die so genannte Gemeinschaftslandwirtschaft. Die Kunden zahlen monatlich eine feste Summe an die Bauern und erhalten einmal pro Woche so viel Gemüse, Brot, Eier, Käse und Fleisch, wie sie brauchen. Beide Seiten teilen sich das Risiko von Ernteausfällen.

Bei hohem Risiko für Typ-2-Diabetes sinkt die Lebenserwartung

Bei hohem Risiko für Typ-2-Diabetes sinkt die Lebenserwartung

Lebenserwartung um 13 Jahre verkürzt

Menschen mit einem stark erhöhten Risiko für Diabetes erkranken häufiger an Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall. Zudem ist ihre Lebenserwartung um etwa dreizehn Jahre verkürzt. Das lassen Ergebnisse der Potsdamer EPIC (European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition)-Studie vermuten. Wissenschaftler des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung (DIfE) hatten die Daten von mehr als 23.000 Probanden im Alter von 35 bis 65 Jahren ausgewertet.

Die Experten bestimmten anhand von Alter, Taillenumfang, Ernährungs- und Lebensgewohnheiten das persönliche Diabetesrisiko in den folgenden fünf Jahren. Für die Untersuchung wurden die Teilnehmer insgesamt acht Jahre medizinisch begleitet. Menschen mit einem erhöhten Erkrankungsrisiko für Diabetes hatten eine mehr als doppelt so hohe Sterbewahrscheinlichkeit. Die Lebenserwartung war demnach um etwa dreizehn Jahre verkürzt. Zudem erkrankten die Betroffenen unabhängig vom Alter fast dreimal so häufig an einem Herzinfarkt und doppelt so oft an einem Schlaganfall im Vergleich zu Menschen mit einem Diabetesrisiko von unter einem Prozent.

Typ-2-Diabetes ist eine Stoffwechselstörung, bei der der Blutzuckerspiegel dauerhaft erhöht ist. Ausreichend Bewegung, ein gesundes Körpergewicht und eine fettbewusste Ernährung können der Erkrankung vorbeugen.