Warum macht Milch satt?

Die Experten der Landesvereinigung der Bayerischen Milchwirtschaft klären jeden Monat Fragen rund um die Milch. Astrid Denzinger, Ernährungswissenschaftlerin der LVBM, zu der Frage:

Warum macht Milch satt?

Milch verlangsamt das Hungergefühl. Das liegt zum einen an ihrer Nährstoffzusammensetzung, insbesondere am hohen Eiweißgehalt. Schließlich ist für die Sättigung nicht nur die Menge relevant. Zum anderen liegt es am glykämischen Index, kurz GI genannt, der bei Milch niedrig ist. So bleibt der Blutzuckerspiegel relativ stabil. Das bewirkt ein längeres Sättigungsgefühl und beugt Heißhungerattacken vor.

Lebensmittel mit einem hohen GI wie etwa Weißbrot oder Kartoffeln sorgen nur kurzfristig für Sättigung; nach dem Verzehr steigt der Blutzuckerspiegel auf einen hohen Wert und sinkt nach 30 bis 60 Minuten tief ab. Bei einem niedrigen Blutzuckerspiegel signalisiert das Hormon Glucagon dem Gehirn, dass der Körper hungrig ist. Steigt der Blutzuckerspiegel, wie beim Genuss von Milch, nur langsam und bleibt zwei bis drei Stunden auf mittlerem Niveau, ist man länger satt und spart sich eine unnötige Kalorienaufnahme durch Heißhungerattacken. Milch macht also nicht nur satt, sondern tut auch der Figur gut.

Tipp: Milch versorgt den Körper mit wichtigen Nährstoffen. Sie enthält eine gute Kombination aus Aminosäuren, bekömmlichen Fetten, Mineralstoffen, Vitaminen und Wasser. Wer Milch schon zum Frühstück auf dem Speiseplan hat, ist gut gerüstet für den Tag und hält problemlos bis zum Mittagessen durch.

Heute esse ich rot

Die aktuelle Aktion des Kundensegments Gesundheit & Senioren hat vor allem eins im Sinn: Sie möchte ein kulinarisches Signal setzen.

„Heute esse ich rot“ – unter diesem Motto startet Sodexo die dritte diesjährige Aktion im Kundensegment Gesundheit & Senioren. Und schnell wird deutlich: Mit dieser Aktion kommt Farbe in die Speisekarte, die sich den Seniorinnen und Senioren dieses Mal besonders anregend und knackig präsentiert.

Damit die Gäste nicht nur gastronomisch, sondern auch spielerisch auf den Geschmack kommen, präsentiert Sodexo ein umfassendes Paket zur Unterhaltung und Aktivierung, das jede Menge Pep in den pflegerischen Alltag bringt.

Rot ist die Farbe der Liebe, Rot signalisiert Aufmerksamkeit und Rot steht für Begehrlichkeit – kein Wunder, dass die Farbe Rot auch für die kulinarischen Genussmomente eine außergewöhnlich anziehende Rolle spielt. Vielleicht präsentiert die Aktion „Heute esse ich rot“ ja genau deshalb ein gastronomisches Angebot, das den Geschmack der Zielgruppe besonders gut trifft? Ob Rote-Bete-Suppe, Blumenkohl-Tomaten-Gratin oder Red Snapperfilet – die Speisekompositionen von Sodexo bringen Farbe in die Senioreneinrichtungen. Alles signalisiert: „Heute esse ich rot“ verspricht ein leichtes und zeitgemäßes Genusserlebnis. Mit vielen attraktiven Gerichten und Spezialitäten, bei denen das Auge mitessen und Appetit auf außergewöhnliche Genusserlebnisse machen kann.

Doch auch in anderer Hinsicht setzt diese Aktion ein Zeichen. Begleitend zur gastronomischen Aktion unterstützt Sodexo die Senioreneinrichtungen mit einem bunten Paket zur Unterhaltung und Aktivierung, in dem sich ebenfalls alles um die Farbe Rot und ihre aktivierende Wirkung dreht. Ob die Vorlesegeschichte zu den ersten Lieben, ein spannendes Bingo-Spiel oder ein Malwettbewerb, bei dem es einen bunten Blumenstrauß zu gewinnen gibt – Sodexo setzt auch aktionsbegleitende Akzente und bringt frischen Pep in den Seniorenalltag. Angekündigt wird die Aktion über einen attraktiven Mix aus Informationsplakat, Ankündigung und seniorengerechten Flyer. „Heute esse ich rot“ ist eine Aktion, die zeigt, wie gut eine gastronomische Besonderheit und ein übergreifender Pflegeansatz auch farblich harmonieren können.

Ampelmann

Ampelmänner und -frauen: Internationale Besonderheiten – vorgestellt holiday autos

Wer auf Reisen ein offenes Auge hat, wird bei Ampelzeichen auf liebenswerte, oft landestypische Eigenarten stoßen: sie sind männlich oder weiblich, nostalgisch oder superschick. holiday autos, stellt vor, wo man unterwegs unbedingt anhalten, mindestens eine Fußgängerampel überqueren und fotografieren muss, um internationale Besonderheiten als Urlaubs-Anekdoten mit nach Hause zu bringen.

Unterwegs in Deutschland trifft man, vor allem rund um Berlin, immer und überall auf das nostalgische „Ost-Ampelmännchen“. Mit deutlich ausgestreckten Armen ermahnt er zum Stehenbleiben, ehe er mit schwingenden Armen und Beinen das Zeichen zum Gehen gibt. Aber nicht nur in der Hauptstadt, auch in zahlreichen anderen Städten der Republik: so überquert man beispielsweise mitten im romantischen Heidelberg Kreuzungen mit „Ost-Flair“.

Der Ampelmann in Japan ist überaus seriös und korrekt, groß und schlank mit Hut und Anzug. Dazu gibt es hier sogenannte Alles-Grün-Schaltungen: gleichzeitig können alle Fußgänger Kreuzungen horizontal und diagonal überqueren. In dieser Zeit haben alle Autofahrer absolute Rotpause.

Von Rot schaltet die Ampel in Mexiko und Spanien wie überall auf der Welt auf Grün um. Oben werden automatisch die verbleibenden Sekunden zum Überqueren der Straße angezählt. Unten schlendert entspannt der grüne Ampelmann – bis er in den letzten Sekunden zu einem rasanten Sprint ansetzt. Um klarzumachen: Jetzt musst auch du flitzen!

Liegt es am Klischee des gewissenhaften Chinesen, der es immer eilig hat und stets pünktlich sein will, dass Fußgängerampeln in China die verbleibende Zeit angeben? Als Wartender weiß man zumindest ganz genau, wie lange man noch stehen bleiben muss. Und in der Grünphase kann man sich exakt ausrechnen, wie viel Zeit verbleibt, bis die andere Straßenseite erreicht sein muss.

Statt einem roten Ampelmann erscheint an Fußgängerampeln in den USA und Kanada eine Hand, die deutlich sagt: Stop! In den Geh-Phasen animiert ein agiles grünes oder weißes Männchen die Passanten zum schnellen Überqueren der Straße, zudem werden die letzten Sekunden angezählt oder durch eine blinkende Hand signalisiert.

In der Heimat von Ferrari und Fiat haben die Straßenplaner Fußgängerampeln nur spärlich vorgesehen. Umso aufregender sind die wenigen Exemplare in Italien, an denen meist drei Lichter für Fußgänger leuchten: Rot bedeutet absolutes Stehenbleiben, denn Autofahrer haben Grün und fahren los – komme was wolle. Bei Orange kann man mit Vorsicht, bei Grün mit Sicherheit die Straße überqueren.

Ob es an der Emanzipationsbewegung liegt ist schwer nachweisbar, zumindest achten Fußgänger in Holland mehr auf das weibliche Geschlecht. Auch wenn es immer wieder Diskussionen über eine mögliche reduzierte Aufmerksamkeit für Ampelfrauen oder Ampelmädchen gibt: mit den abwechslungsreich gestalteten, deutlich weiblichen Attributen wie Figur, Kleid, Minirock, hohen Absätzen und mehr oder weniger schicken Zopffrisuren ist dieses Lichtzeichen in jedem Fall eine Reiseerinnerung wert.

Wo der Chic zu Hause ist, spiegelt sich sogar in den Bildern der Fußgängerampeln Style und Geschmack. Die Silhouetten elegant gekleideter Menschen finden sich auf den französischen Lichtanlagen für Fußgänger, vor allem in Paris. An vielen Ampeln wartet übrigens die Ampelfrau bei Rot ab, während der Ampelmann das Signal für die Straßenüberquerung anzeigt.

Auf den ersten Blick sehr untypisch, auf den zweiten Blick äußerst charmant: Statt einem einzelnen Ampelmann findet sich auf belgischen Fußgängerampeln ein Ampelpaar. Die beiden haben sich fein gemacht, tragen Kleid und Anzug. In der Rotphase stehen beide einander zugewandt, achten aber aufmerksam auf den Verkehr, in der Grünphase schreiten sie als Beispiel und Zeichen für die Fußgänger dynamisch vorwärts.

In Österreich gibt es für Fahrradfahrer Ampelanlagen, die bei Rot deutlich anzeigen: „Stop!“, der Radfahrer steigt auf dem Bild ab und hält sein Fahrrad in der Hand. Das Bild für Grün signalisiert: aufsteigen und weiterfahren. Die Ampelmännchen sind hier übrigens weiß und ringsum leuchten die Farbsignale in Rot oder Grün.

Nostalgie pur in Dänemark: Die Figur Hans-Christian Andersens, weltberühmt durch seine Märchensammlungen, weist Fußgängern auf den Ampelanlagen

Autos preiswert buchen bei www.gourmet-report.de/holidayautos

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Kölner Knigge

Karneval, Klüngeln und Kölsche Lebensart – Wissen wie’s läuft mit dem kostenlosen Kölner Knigge

Köln ist keine Stadt – Köln ist ein Zustand mit vielen Facetten:
traditionell und modern, schön und hässlich, multikulti und provinziell. Der
rund 60-seitige Kölner Knigge beleuchtet mit einer guten Portion Humor,
was es mit der Kölschen Kultur so auf sich hat.

Das Online-Stadtmagazin
www.Koeln-Magazin.info stellt
den Knigge jetzt als kostenlosen Download zur Verfügung.

Kölsch trinken bis zum Umfallen? Das kann passieren, wenn man nicht mit den
Kölschen Gepflogenheiten
im Brauhaus vertraut ist. Denn erst ein Bierdeckel auf dem Kölschglas
signalisiert: genug getrunken.

Zur Kölner Lebensart gehören neben Gaumenfreuden wie Kölsch, Flönz und Co.,
dem Karneval und Klüngel
auch die Liebe zur Kölschen Mundart, zum eigenen Veedel und zum 1.FC Köln.

Jedem dieser Kölner
Besonderheiten widmen die Autoren Ertay Hayit und Tobias Büscher ein eigenes
Kapitel.

Kleine Ausflüge in die Kölsche Sprache, echt kölnische Witze und viele
weiterführende Tipps machen das Bild
zum Kölner Lebensgefühl schließlich komplett.

Den Kölner Knigge kann man kostenlos auf www.koeln-magazin.info
herunterladen.

Deutsches Weininstitut zeichnet beste Classic-Weine aus

Das Deutsche Weininstitut (DWI) verleihte in Frankfurt im Rahmen der DLG-Bundesweinprämierung zum fünften Mal die Trophy für die besten Classic-Wein.

Der Gewinner der diesjährigen Classic-Trophy für Weißweine ist das Weingut Bernhard Koch aus Hainfeld in der Pfalz mit seinem 2006er Riesling Classic. Die Trophy für den besten Classic-Rotwein des Wettbewerbs ging an das Weingut Fuhr aus Badenheim in Rheinhessen für seinen Dornfelder Classic aus dem Jahr 2006.

Classic-Weine haben sich seit ihrer Einführung mit dem 2000er Jahrgang fest in den Weinregalen und den Preislisten vieler Winzer, Genossenschaften oder Kellereien etabliert. Rund 117.000 Hektoliter wurden im vergangenen Jahr qualitätsgeprüft. Dies entspricht einem Zuwachs von 56 Prozent gegenüber dem Angebot des Jahres 2002.

Umfragen unter Weinkonsumenten belegen einen vergleichsweise überdurchschnittlich hohen Bekanntheitsgrad des Classic-Begriffs. Der Begriff Classic signalisiert dem Weinfreund, dass er einen harmonisch trockenen Wein aus einer klassischen, gebietstypischen Rebsorte im Glas hat, der einem gehobenen Qualitätsanspruch genügt.

Erfreulicherweise stoßen diese leicht verständlichen Rebsortenprofilweine auch im Ausland auf große Resonanz. Dies zeigen zahlreiche Classic-Listungen beispielsweise in Schweden, Niederlande, Belgien oder auch Großbritannien. Diese Weine vermitteln im Ausland ein modernes deutsches Weinimage.

www.deutscheweine.de

Limonade, Nektar oder lieber Direktsaft?

Der Sommer ist da und damit haben auch spritzige Fruchtsäfte wieder Konjunktur. Schorlen und Bowlen aus sonnengereiften Früchten sorgen selbst bei der heimischen Gartenparty für Urlaubsflair und versüßen manchem Daheimgebliebenen den Sommer. Der eine holt sich mit Maracuja- oder Grapefruitsaft einen Hauch von Exotik ins Glas, der andere bleibt lieber beim Lieblingssaft der Deutschen, dem Apfelsaft. Die Supermärkte halten eine schier endlose Palette verschiedener Säfte bereit. Nicht nur die Fruchtsorte, sondern auch Qualitätsmerkmale wie Fruchtsaftgehalt und Inhaltsstoffe entscheiden maßgeblich über den Geschmack eines Saftes. Die Bezeichnung „Fruchtsaft“ auf der Packung signalisiert dem Verbraucher, dass er hier zu 100 Prozent den Saft frischer Früchte bekommt. Der Zusatz „aus Konzentrat“ weist darauf hin, dass dem Saft – im Gegensatz zu dem so genannten Direktsaft – nach der Pressung das Wasser entzogen wurde. Das Konzentrat wird schließlich wieder „rückverdünnt“, also Wasser hinzugefügt. Auf Unterschiede bezüglich des Fruchtanteils weist die Bezeichnung Fruchtsaft und Fruchtnektar hin: Laut Fruchtnektarverordnung muss Orangennektar mindestens zu 50 Prozent aus Fruchtsaft bestehen, Aprikosennektar mindestens zu 40 Prozent, Sauerkirschnektar zu 30 Prozent und Johannisbeernektar zu 25 Prozent. Man sollte beim Einkauf einen Blick auf die Zutatenliste werfen, denn Nektare können zu einem Fünftel aus Zucker bestehen, manchmal werden auch Süßstoffe verwendet. Bei Kindern besonders beliebt sind süße Fruchtsaftgetränke und spritzige Limonaden. Der Fruchtanteil dieser Erfrischungsgetränke ist jedoch vergleichsweise niedrig. Zwischen sechs und 30 Prozent sind in Fruchtsaftgetränken enthalten und sogar nur drei bis 15 Prozent in Limonaden. Eine Begrenzung des Zuckeranteils gibt es bei diesen Getränken nicht, darum eignen sie sich weniger als Durstlöscher. Die besseren Sommerdrinks für Kinder und Erwachsene sind mit Mineralwasser verdünnte Fruchtsäfte. Sie schmecken frisch, aber nicht zu süß und ersetzen optimal die Flüssigkeit und Elektrolyte, die man bei großer Sommerhitze ausschwitzt. aid, Katrin Niemann