Hyatt lies sich Kreditkartendetails der Gäste klauen

Hyatt schreibt:
Der Schutz von Kundendaten ist von vorrangiger Bedeutung für Hyatt. Wir haben die angekündigten Ermittlungen im Zusammenhang mit der Schadsoftware, die auf Zahlungskarten gerichtet war, die an von Hyatt betriebenen Standorten verwendet wurden, unermüdlich geführt und nun zum Abschluss gebracht. Uns liegen nun umfassendere Informationen vor, die wir mit Ihnen teilen möchten, damit Sie Schritte zu Ihrem eigenen Schutz unternehmen können.

Die Ermittlungen haben Hinweise auf unberechtigten Zugriff auf Daten von Zahlungskarten ergeben, die vor Ort bei bestimmten von Hyatt betriebenen Standorten, vor allem in Restaurants, zwischen dem 13. August 2015 und 8. Dezember 2015 verwendet wurden. Ein kleiner Prozentsatz der gefährdeten Karten wurde in Wellness-Einrichtungen, Golfshops, Parkhäusern bzw. auf Parkplätzen oder bei einer begrenzten Anzahl von Rezeptionen verwendet bzw. während dieses Zeitraums einer Verkaufsstelle zur Verfügung gestellt. Der betroffene Zeitraum begann für eine begrenzte Zahl von Standorten am oder kurz nach dem 30. Juli 2015.

Die Schadsoftware war darauf gerichtet, Daten – beispielsweise Name des Karteninhabers, Kartennummer, Gültigkeitsdatum und Prüfziffer – von vor Ort verwendeten Zahlungskarten zu erfassen, während die Daten über betroffene Zahlungsabwicklungssysteme übermittelt wurden. Es gibt keine Hinweise darauf, dass andere Kundendaten betroffen waren.

Die Liste der betroffenen Standorte von Hyatt und der jeweiligen betroffenen Zeiträume ist unten abrufbar. Darüber hinaus sind wir dabei, im Falle gefährdeter Transaktionen, bei denen der Name von Karteninhabern betroffen war, die Kunden anzuschreiben, für die wir eine Postanschrift haben, und E-Mails an die Kunden zu senden, für die uns nur eine E-Mail-Adresse vorliegt.

Wir haben umgehend mit führenden Experten für Internet-Sicherheit zusammengearbeitet, um das Problem zu lösen und die Sicherheit unserer Systeme zu stärken, um ähnliche Vorfälle in Zukunft zu vermeiden. Wir haben auch die Polizeibehörden und die Zahlungskartennetzwerke in Kenntnis gesetzt. Wir möchten Ihnen versichern, dass Sie Ihre Zahlungskarten in den Hotels von Hyatt auf der ganzen Welt ohne Bedenken verwenden können.

Wir möchten Sie vor allem auffordern, aufmerksam zu bleiben und Ihre Zahlungskartenabrechnungen sorgfältig zu prüfen. Sie sollten Ihren Kartenaussteller umgehend über unbefugte Belastungen in Kenntnis setzen. Erkundigen Sie sich bei Ihrem Kartenaussteller, da Kartenaussteller u. U. unterschiedliche Richtlinien mit Blick auf Betrug haben. Gemäß den Regeln für Zahlungskarten werden Karteninhaber im Allgemeinen nicht für unbefugte Belastungen zur Verantwortung gezogen, wenn diese zeitnah gemeldet werden.

Darüber hinaus hat Hyatt das Unternehmen CSID beauftragt, ein Jahr lang kostenlos Schutzleistungen im Rahmen des Programms CSID Protector für betroffene Kunden zur Verfügung zu stellen. CSID ist einer der führenden Anbieter für Lösungen und Technologien mit Blick auf Betrugsaufdeckung. Um den Schutz über CSID Protector zu aktivieren, können betroffene Kunden in den USA die Webseite www.csid.com/hyatt-us und betroffene Kunden außerhalb der USA die Webseite www.csid.com/hyatt-intl besuchen, um sich dort sicher anzumelden und die Registrierung vorzunehmen.

Sollten Sie Fragen haben oder mehr Informationen wünschen, rufen Sie uns bitte unter der Nummer 1-877-218-3036 (USA und Kanada) oder +1-814-201-3665 (international) zwischen 7 Uhr und 21 Uhr EST (13 Uhr und 3 Uhr MEZ) an.

Wir möchten Ihnen versichern, dass wir die Sicherheit von Kundendaten sehr ernst nehmen, und bedauern etwaige Unannehmlichkeiten und Besorgnisse im Zusammenhang mit diesem Vorfall.

Hier die Liste der betroffenen Hotels (es sind fast alle):
http://www.hyatt.com/protectingourcustomers/hotellist/

Anmerkung: Ich persönlich war in der fraglichen Zeit im Hyatt. Vor zwei Monaten gab es eine Abbuchung von meiner Kreditkarte. Ohne Rücksprache sperrte die Bank meine Karte und ich war unterwegs ohne Geld! Ich rate allen, die zur fraglichen Zeit im Hyatt waren, sich von ihrer Bank eine neue Karte ausstellen zulassen!
Merkwürdigerweise informiert Hyatt nicht die Gäste, die zur fraglichen Zeit in den Häusern gewesen sind. Schlechter Stil!

Sonnenschutzmittel

Geprüft wurden im Rahmen des aktuellen Sonnenschutzmittel-Tests 17 Cremen, Sprays und Lotionen mit Lichtschutzfaktor 30 bzw. 50, darunter sowohl teure Markenprodukte als auch preiswerte Alternativen. Zwischen 1,60 Euro und 20,20 Euro kosten 100ml – je nach Produkt und Hersteller. Dass ein hoher Preis kein Garant für die Qualität eines Sonnenschutzmittels ist, belegen die Testergebnisse: Unter den Produkten mit der besten Gesamtnote befinden sich gleich mehrere günstige Präparate vom Diskonter. Im Gegenzug erhielten zwei hochpreisige Produkte eine „nicht zufriedenstellende“ Beurteilung.

Testsieger mit jeweils 78 von 100 möglichen Punkten wurden die Sonnenschutzmittel mit Lichtschutzfaktor 30 von Douglas Sun, Cien Sun (Lidl), MY body und today sun (Penny). Knapp dahinter landete mit 76 Punkten und einer ebenfalls guten Bewertung das hochpreisigere Markenprodukt von La Roche-Posay (mit 17,90 Euro pro 100 ml). Alle diese Produkte sorgen nicht nur für einen guten Schutz vor UV-Strahlung, sondern reichern die Haut auch sehr gut mit Feuchtigkeit an. Letzteres schafft sonst nur noch der pflegende Sonnenspray von Nivea.

Als „nicht zufriedenstellend“ wurde dagegen ausgerechnet das teuerste Produkt im Test eingestuft: die Sonnenlotion für sensible Haut von Eco (20,20 Euro pro 100 ml). Der Grund für die schlechte Bewertung waren Mängel beim UVA-Schutz. Auch die Tiroler Nussöl Sonnenmilch original erhielt ein „nicht zufriedenstellend“. Ausschlaggebend war in diesem Fall die mikrobiologische Qualität: Das Produkt war zum Zeitpunkt des Tests bereits verdorben. Laut Angabe des Herstellers wird diese Sonnenmilch mit LSF 50 aus dem Sortiment genommen. Es befinden sich nur noch Restbestände mit kleinen Stückzahlen im Handel.

„Gleich ob Sonnenmilch, Spray oder Creme-Gel – für jedes Sonnenschutzmittel gilt, dass nur das Auftragen einer ausreichenden Menge einen entsprechenden Schutz bietet. Ein Erwachsener benötigt in etwa die Menge von drei Esslöffeln, um den angegebenen Lichtschutzfaktor zu erreichen“, informiert Christian Undeutsch vom VKI. „Dabei ist es grundsätzlich unerheblich, in welcher Form das Mittel angewandt wird. Der Vorteil einer Milch oder einer Lotion besteht vor allem darin, dass sich die notwendige Menge gut abschätzen lässt. Bei Sprays fällt die Dosierung dagegen oft zu gering aus. Darüber hinaus lässt sich beim Einsprühen kaum vermeiden, dass kleine Partikel, sogenannte Aerosole, in die Atemwege gelangen. Vor allem für Kinder sind Sprayprodukte daher eher nicht zu empfehlen.“

SERVICE: Den ausführlichen Testbericht gibt es in der Juliausgabe der VKI- Zeitschrift KONSUMENT und online unter www.konsument.at.

Blumenkohl

Jetzt hat der Blumenkohl Saison. Das Gemüse mit dem sanft-milden Geschmack ist eine ideale Grundlage für Pürees und Suppen. Die kleinen Röschen schmecken aber auch roh oder kurz blanchiert im Salat oder zu einem pikanten Dipp, in einem exotischen Hähnchencurry, im Gratin und in der Gemüsequiche. Blumenkohl mit Butter und Semmelbröseln ist eine leckere Beilage zu Fleisch und Fisch. In Indien werden die einzelnen Röschen durch einen gewürzten Backteig mit Kichererbsenmehl gezogen und in heißem Öl frittiert.

Vor der Zubereitung entfernt man zunächst die äußeren Blätter und schneidet den Strunk keilförmig heraus. Die einzelnen Röschen werden mit dem Messer abgetrennt. Je nach Geschmack wird das Gemüse kurz blanchiert oder bis zu 15 Minuten gekocht. Für eine helle Soße kann man das Kochwasser für eine Mehlschwitze verwenden – gewürzt mit Salz, Pfeffer und Muskat. Blumenkohl ist eine bekömmliche und leicht verdauliche Kohlsorte, die pro 100 Gramm gerade 23 Kalorien enthält. Wertvolle Inhaltsstoffe sind neben Ballaststoffen vor allem Vitamin C, Kalium, Kalzium, Phosphor und Magnesium.

Der Blumenkohl gehört zur Familie der Kreuzblütler. Er stammt wie alle Kohlarten vom Wildkohl ab, der im Mittelmeerraum und an den Westküsten Europas beheimatet ist. Es werden die gestauchten, fleischigen Blütenzweige, auch „Blume“ oder „Kopf“ genannt und die unentwickelten Blütenknospen gegessen. Der Kopf ist weiß, da sich unter den großen Hüllblättern aufgrund des Lichtmangels kein Chlorophyll bilden kann.

Blumenkohl lässt sich auch im eigenen Garten anbauen, am besten an einem sonnigen Standort mit genügend Niederschlag. Zum Schutz vor Krankheiten sollte das Gemüse aber höchstens alle vier bis fünf Jahre im gleichen Beet angebaut werden. Während des Wachstums und zum Zeitpunkt der Kopfbildung empfiehlt sich eine Düngung mit Brennnesseljauche oder mineralischen Stickstoffdüngern.

Verbraucher sollten beim Einkauf nur zu festen weißen Köpfen mit geschlossener Struktur greifen, die einen angenehmen Duft verströmen. Die äußeren Blätter müssen knackig-grün sein. Von Mitte April bis Ende Dezember gibt es den Blumenkohl aus heimischem Anbau. Im Gemüsefach des Kühlschranks hält er sich ein bis zwei Tage.
Heike Kreutz, www.aid.de

Beim Ferienjob gesetzlich unfallversichert

Viele Schüler und Studenten nutzen die Ferien, um als Aushilfen in Betrieben ihre Finanzen aufzubessern. Beliebt sind zum Beispiel Jobs in Hotellerie und Gastronomie. Wie steht es mit dem Versicherungsschutz während des Ferienjobs? Hier gilt ganz klar: Wie alle anderen Beschäftigten des Betriebes stehen Ferienjobber unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung.

Damit gelten für sie auch die selben Regeln:
Hat ein Ferienjobber bei der Arbeit oder auf dem Weg zwischen Wohnung und Arbeits- stätte einen Unfall, dann ist für ihn der sogenannte „Durchgangsarzt“ (D-Arzt) die erste Anlaufstelle. Bundesweit stellen rund 3.500 unfallmedizinisch eigens qualifizierte Chirurgen und Orthopäden in medizinisch-technisch besonders ausgestatteten Einrichtungen nach einem Unfall die bestmögliche medizinische Erstversorgung sicher und entscheiden über die weitere Behandlung.
Und auch bei Aushilfen muss der Unternehmer einen Arbeitsunfall nach spätestens drei Tagen der Berufsgenossenschaft melden. Denn hier laufen alle Informationen über den Stand des Heilungsprozesses und die eingeleiteten Maßnahmen ein. Die BG steuert das Heilverfahren und trägt alle finanziellen Lasten, die durch Heilbehandlung oder sonstige Ansprüche aus dem Arbeitsunfall entstehen. Die Berufsgenossenschaft kümmert sich wenn notwendig auch um die Rehabilitation und Wiedereingliederung.

Zur D-Arzt-Suche: http://lviweb.dguv.de

Honig

Fast zwei Drittel aller Verbraucher in Deutschland (63 Prozent) essen regelmäßig Honig. In Ostdeutschland ist Honig mit 73 Prozent regelmäßiger Konsumenten sogar noch beliebter als im Westen (61 Prozent). Beim Kauf und Konsum von Honig ist es 78 Prozent der Verbraucher wichtig, dass der Honig aus Europa stammt. 73 Prozent geben an, auf deutsche Produkte zu achten – 67 Prozent bevorzugen vor allem Bienenhonig aus ihrer Heimatregion. Dies sind Ergebnisse einer aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (16./17. Mai 2013, 1003 Befragte). Das Ministerium veröffentlichte am Mittwoch eine neue, kostenlose Bienen-App für Smartphones, um für den Schutz der Bienenvölker zu werben.

Nach Meinung der Deutschen sind Bienen nicht nur für die Bestäubung von Pflanzen und die Honigproduktion wichtig, sondern auch für den Erhalt der Artenvielfalt (94 Prozent), die Wachsproduktion (65 Prozent), zur Heilung von Krankheiten (60 Prozent) sowie zur Herstellung von Kosmetikartikeln (37 Prozent). In Deutschland sind rund 550 Bienenarten heimisch, die für das gesamte Ökosystem, den Gartenbau und die Landwirtschaft wichtige Aufgaben erfüllen. Jeder zweite Befragte (51 Prozent) ist der Meinung, dass sich Bienen in Deutschland vor allem auf dem Land halten lassen – 48 Prozent aber sind der Meinung, Imkerei sei sowohl auf dem Land, als auch in der Stadt möglich. Wie erfolgreich sich Bienenhaltung auch in der Stadt etablieren kann und wie sie funktioniert, machte Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner am Mittwoch bei einem Besuch auf dem Dach des Berliner Doms deutlich, wo die Initiative „Deutschland summt“ mit ihren Bienenstöcken ein sichtbares Zeichen für den Schutz der Honigbienen und der biologischen Vielfalt setzt.

Mit einem jährlichen Pro-Kopf-Verbrauch von etwa 1 Kilo Honig liegt Deutschland beim Honigverbrauch weltweit an der Spitze. Insgesamt werden in Deutschland rund 85.000 Tonnen Honig pro Jahr konsumiert. Die bundesweit etwa 750.000 Bienenvölker können bei einer Erntemenge von 20 bis 30 Kilogramm Honig je Bienenvolk den Bedarf der heimischen Verbraucher nur zu etwa einem Fünftel abdecken. Rund 80 Prozent des in Deutschland konsumierten Honigs stammt daher aus Importen aus der Europäischen Union und anderen Staaten.

www.bmelv.de

Tomaten für die Haut – Schützen, Straffen, Pflegen

Die Tomate schmeckt nicht nur gut: Das meist gekaufte Gemüse der Deutschen ist ein echtes Beauty Food! Die Tomate enthält nicht nur jede Menge Vitamine und Mineralien, sondern auch viele weitere, für die Gesundheit wichtige Nährstoffe. Allen voran der sekundäre Pflanzenstoff Lykopin. Er wirkt wahre Wunder – besonders für die Haut. Mit einem Glas Tomatensaft kann man seiner Haut bereits beim Frühstück etwas Gutes tun und ihr dabei helfen, den körpereigenen Schutz gegen die gefährlichen UV-Strahlen der Sonne zu erhöhen.

Lykopin – Das Wundermittel der Tomate
Lykopin ist der Farbstoff, der für die gesunde Röte der Tomaten verantwortlich ist. Er zählt zu den Carotinoiden, die Pflanzen vor der Sonne schützen. Da der Körper Lykopin nicht selbst herstellen kann, muss es über die Nahrung aufgenommen werden. Am besten immer mit ein wenig Öl, denn: Der Körper kann den Wirkstoff besser in Verbindung mit Fett aufnehmen. Reife Tomaten haben einen sehr hohen Anteil an Lykopin: Pro 100 g Frucht ca. 3,9 bis 5,6 mg. Werden die Tomaten erwärmt und konzentriert, steigt der Anteil weiter an.

Gesunde Bräune mit Tomate
In mehreren Studien wurde belegt, dass die Aufnahme von Lykopin durch den Verzehr von Tomaten einen Basisschutz vor Sonnenbrand bewirken kann. Wissenschaftler der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf wiesen nach, dass Probanden, die 12 Wochen lang
täglich 40 Gramm Tomatenmark mit etwas Öl zu sich nahmen, einen körperlichen Lichtschutzfaktor zwischen zwei und drei aufbauen konnten.i Damit kann die Tomate Sonnen-milch zwar nicht ersetzen, der Schutz durch Lykopin wirkt aber systemisch und hilft dem Körper, die Belastung der Haut durch Sonnenstrahlen besser abzuwehren.

Knitterfalten: Nein danke!
Darüber hinaus ist Lykopin ein natürliches Antioxidans, das gegen freie Radikale wirkt. Im Körper macht es Verbindungen unschädlich, die für Sonnenbrand und Faltenbildung mitverantwortlich sind. Indem sie freie Radikale abfangen, schützen Carotinoide wie Lykopin die Haut und bremsen die Bildung von Knitterfältchen: “Karotten und Tomaten glätten die Haut”, so Dr. Michaela Axt-Gadermann in ihrem Buch “Skin Food” über die Schönheit von innen.

Kilos ade! – Dank Tomate
Tomaten helfen aber auch auf dem Weg zur Bikinifigur! Denn die hohen Mengen an Magnesium und Vitamin C fördern den Stoffwechsel und den Fettabbau. Eine mittelgroße Tomate liefert fast 40 mg Vitamin C, was allein etwa 50 Prozent des Tagesbedarfs eines erwachsenen Menschen entspricht. Dabei enthält sie nur 18 Kalorien. Kein Wunder, völlig unabhängig vom Aroma des Paradeisers liegt der gesunde Wasseranteil bei 95 Prozent. Die Ballaststoffe der Tomate, speziell Haut und Kerne, bereichern und erleichtern jede Art von Diät, da sie sättigen und die Verdauung fördern. Außerdem: „Die in der Tomate enthaltenen Bitterstoffe zügeln den Appetit und sorgen für eine gute Fettverdauung, indem sie die Leber anregen, Gallenflüssigkeit zu produzieren“, weiß Ökotrophologin Dr. Brigitte Bäuerlein.

Tomaten-Honig-Maske für den Teint
Das rote Fruchtgemüse ist rund herum einsatzfähig – auch die äußere Anwendung der Tomate kann eine Wohltat für die Haut bedeuten. Zum Beispiel mit einer Tomaten-Honig-Maske für einen frischen Teint:

Tomaten-Honig-Maske
Von zwei großen Tomaten die Haut entfernen. Das Fruchtfleisch und die Kerne pürie-ren und mit einem Esslöffel Honig verrühren. Die Maske auf das gereinigte Gesicht auftragen, Augenpartie auslassen, und etwa zehn Minuten einziehen lassen. Die Maske mit lauwarmem Wasser abwaschen und das Gesicht mit einem weichen Handtuch vorsichtig trocken tupfen. Nach der Maske das Gesicht mit einer reichhaltigen Creme eincremen! Hilft auch gegen raue Ellenbogen.

Hightech im Weinberg

Um Weinreben in Steillagen künftig noch effektiver und schonender vor Schädlingen zu schützen, fördert das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz die Erforschung neuer Technologien. Ziel des Förderprojektes an der Mosel ist es, einen unbemannten Kleinhubschrauber für die zielgenaue Ausbringung von Pflanzenschutzmitteln zu entwickeln. „Weinberge in Steillagen bringen nicht nur hervorragende Weine hervor, sondern sind auch Lebensraum für zahlreiche Tiere und Pflanzen. Sie prägen die einzigartige Kulturlandschaft entlang deutscher Flüsse und tragen maßgeblich zur touristischen Attraktivität der Regionen bei. Damit der Weinbau in diesen schwer zu bewirtschaftenden Lagen weiterhin Zukunft hat, brauchen die Erzeuger neue Entwicklungen und Technologien, die den wirtschaftlichen und ökologischen Anforderungen der heutigen Zeit gerecht werden“, sagte Peter Bleser, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundeslandwirtschaftsministerin, am Mittwoch bei der Übergabe der Förderbescheide in Bernkastel-Kues.

Zurzeit erfolgt der Pflanzenschutz von rund 3.000 Hektar Steillagenweinbergen mit bemannten Hubschraubern aus der Luft. „Mit dem Einsatz von unbemannten Kleinhubschraubern wollen wir die Ausbringung von Pflanzenschutzmitteln qualitativ und wirtschaftlich verbessern. Wir wollen die technischen Vorraussetzungen schaffen, damit diese umweltschonende und zielgenaue Technologie schon bald in allen Steillagen zum Einsatz kommen kann“, sagte Bleser.

Die modernen, unbemannten Hubschrauber können tiefer und präziser über die Weinberge fliegen und belasten dadurch die Umgebung weniger mit Lärm und Abdrift. Darüber hinaus ist zu erwarten, dass Pflanzenschutzmittel mit dieser Technik zielgenauer und effektiver als mit herkömmlichen Hubschraubern auf die Weinreben aufgebracht werden können und so ein besserer Schutz durch ein umweltschonenderes Verfahren erzielt wird. Um die neuen Geräte zur Marktreife zu bringen, besteht jedoch noch Forschungsbedarf. Neben der dreidimensionalen Kartierung der Steillagen und der entsprechend technischen Umsetzung der Flug- und Spritzmöglichkeiten muss auch das Problem von unerwarteten Windstößen und der hohen zu befördernden Lasten gelöst werden. „Mit der Entwicklung neuer Technologien tragen wir maßgeblich zum Erhalt der Weinbausteillagen bei, die nicht nur wirtschaftlich, sondern auch landeskulturell und touristisch eine große Bedeutung haben. Das Projekt zeigt, wie wir mit der Förderungen von Forschung und Know-how gerade auch in kleinteiligen Gebieten einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Kulturlandschaft und zur Erleichterung der Bewirtschaftung leisten können“, sagte Bleser.

Hintergrundinformationen zum Forschungsprojekt
Das Forschungsprojekt „Entwicklung eines unbemannten Hubschraubers als umweltschonendes und abdriftminderndes Rebschutz-Applikationsgerät für den Steillagenweinbau“ ist ein Verbundprojekt des Dienstleistungszentrums Ländlicher Raum Mosel, des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt, der Firma CAD+Modelltechnik Jung und der Laserpluss Aktiengesellschaft. Es hat eine Laufzeit von drei Jahren. Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz unterstützt das Vorhaben mit rund 800.000 Euro aus seinem Programm zur Innovationsförderung. Projektträger ist die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung.

Für die Anwendung mit Luftfahrzeugen dürfen nur noch solche Pflanzenschutzmittel genehmigt werden, die beispielsweise für den Schutz der Kulturpflanze Wein unbedingt notwendig sind, wenn also keine praktikablen Bekämpfungsalternativen vorhanden sind. Risiken für die menschliche Gesundheit und den Naturhaushalt müssen für die Anwendung mit Luftfahrzeugen in besonderer Weise geprüft werden. Die Pflanzenschutzmittel müssen daher für die Anwendung mit Luftfahrzeugen vom Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) zugelassen oder genehmigt sein. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) entscheidet dabei im Benehmen mit dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), dem Julius Kühn-Institut (JKI) und dem Umweltbundesamt (UBA).

Stiftung Warentest: Sonnenschutzmittel

Teurer Sonnenschutz muss nicht sein – im Test schnitten preiswerte Mittel von Discountern und Drogeriemarktketten am besten ab. Das ist gut so, denn beim Sonnenschutz gilt: viel hilft viel. Gut eincremen lautet die Devise, und immer wieder nachcremen. 14 der untersuchten 20 Mittel mit Lichtschutzfaktor 30 bekamen die Note „Gut“. Die besten, die die Haut gleichzeitig „sehr gut“ mit Feuchtigkeit anreichern, sind Sun Dance Transparentes Sonnenspray (dm), Cien Sonnenmilch classic (Lidl), Lavozon Sonnenmilch (Müller) und Sun Ozon Sonnenlotion Soft & Light (Rossmann). Sie kosten zwischen 1,20 und 2,50 pro 100 ml.

Die Tester untersuchten, ob der Lichtschutzfaktor eingehalten wurde, der UVA-Schutz, ob die Haut genügend mit Feuchtigkeit versorgt wird, wie sich die Mittel anwenden ließen, außerdem die Deklaration. In der mikrobiologischen Qualität waren vier Mittel „ausreichend“: alverde von dm und eco (beide Naturkosmetik) sowie Annemarie Börlind und La Roche-Posay.

Nur zwei Produkte waren „mangelhaft“. Der UVA-Schutz reichte bei Avon A New Solar Advance Suncsreen Body Mist und bei eco Sonnencreme mit Sanddorn und Olive (Bio-Produkt) nicht aus. UVA-Strahlen dringen tiefer in die Haut ein als UVB-Strahlen und sollten daher auch gründlich abgeschirmt werden.

Wer nach 10 Minuten in der Sonne rot wird, kann mit Lichtschutzfaktor 30 etwa 30 mal so lange in der Sonne bleiben. Ärzte empfehlen jedoch, spätestens nach zwei Dritteln dieser Zeit aus der Sonne zu gehen.

Der ausführliche Test von Sonnenschutzmitteln ist in der Juli-Ausgabe der Zeitschrift test und online unter www.test.de/sonnenschutz veröffentlicht.

Totales Rauchverbot in der Schweiz

Weiterer Schritt hin zum kompletten Rauchverbot
Ab heute werden für die Volksinitiative „Schutz der Gesundheit vor dem Passivrauchen“ Unterschriften gesammelt. Damit wurde ein weiterer Schritt gemacht zu einem totalen Rauchverbot, welches Ziel verschiedener Organisationen ist.

Trotz der grossen inhaltlichen Übereinstimmung mit der Volksinitiative „Schutz vor Passivrauchen“ der Lungenliga geht die neue Initiative noch einen Schritt weiter: Auch im Freien soll das Rauchen verboten werden, sofern gewisse Personengruppen, wie zum Beispiel ältere Menschen, in der Nähe sind. Da nirgendwo vollkommen ausgeschlossen werden kann, dass sich ältere Menschen in der Nähe aufhalten, läuft die Initiative auf ein totales Rauchverbot im Freien hinaus. So könnte es auch vor einem Restaurant gelten, an dem Passanten vorbeilaufen.

Die Initiative will das Rauchen im Freien verbieten, um explizit Ältere und Kranke zusätzlich zu schützen. Im gleichen Atemzug will sie Ausnahmen vom Rauchverbot in geschlossenen Räumen für Spitäler und Pflegeheime. Durch diesen Widerspruch wird die Initiative vollends unglaubwürdig.

Nach einer harten, aber fairen Auseinandersetzung konnte das Parlament mit dem Bundesgesetz zum Schutz vor Passivrauchen einen gutschweizerischen Kompromiss erzielen. Trotz der restriktiven Bestimmungen in diesem Gesetz hat das Gastgewerbe die seit dem Jahre 2010 in Kraft stehende Lösung akzeptiert. Nicht so die Lungenliga: Bevor das neue Gesetz überhaupt in Kraft getreten ist und Erfahrungen damit gesammelt werden konnten, wurde eine Volksinitiative gestartet. Über diese wird am 23. September 2012 abgestimmt. Die Lancierung einer weiteren und nochmals etwas schärferen Volksinitiative passt leider gut in dieses Muster.

Wer ein totales Rauchverbot will, soll auch offen dazu stehen. Entscheidet sich das Volk dann für eine totale Zigarettenprohibition, so ist dies ohne Einschränkung zu akzeptieren. Es ist aber unehrlich, ein komplettes Verbot per Salamitaktik durchzubringen. Eine ähnliche Haltung ist auch beim Bund sichtbar: Die eine Hand bekämpft das Rauchen mit allen Mitteln, die andere Hand subventioniert ohne Zögern den Tabakanbau.

GastroSuisse setzt sich weiterhin ein für das seit dem 1. Mai 2010 geltende Bundesgesetz zum Schutz vor Passivrauchen. Als sachgerechter Kompromiss gewährleistet das Gesetz einen vernünftigen Passivrauchschutz, der sich bewährt hat. Extreme Lösungen sind unnötig und daher abzulehnen. Deshalb ist am 23. September 2012 die Initiative „Schutz vor Passivrauchen“ der Lungenliga an der Urne zurückzuweisen. Auch auf die Initiative „Schutz der Gesundheit vor dem Passivrauchen“ ist zu verzichten. Sie sind nichts weiteres als Schritte hin zum kompletten Rauchverbot.

GastroSuisse ist der Verband für Hotellerie und Restauration in der Schweiz. Über 20’000 Mitglieder (rund 3’000 Hotels), organisiert in 26 Kantonalsektionen und vier Fachgruppen, gehören dem grössten gastgewerblichen Arbeitgeberverband an.

Haie müssen besser geschützt werden

Anlässlich der Übergabe von rund 14.000 Unterschriften der Haischutzorganisation „Shark Alliance“ am Dienstag in Berlin erklärte Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner: „Die Bundesregierung setzt sich für einen besseren Schutz der Haie auf europäischer und internationaler Ebene ein. Das Abtrennen von Haifischflossen an Bord von Fischereifahrzeugen muss endlich vollständig verboten werden.“ Ein wichtiger Schritt zu einem besseren Haischutz sei jetzt, das von der EU-Kommission vorgeschlagene vollständige Verbot des sogenannten „Finnings“ ohne Wenn und Aber durchzusetzen, betonte die Ministerin.

Die EU hat das Hai-Finning, bei dem die wertvollen Flossen eines Hais an Bord von Fangschiffen abgetrennt und die verletzten Tiere anschließend zurück ins Meer geworfen werden, aus Tierschutzgründen bereits 2003 grundsätzlich verboten. Allerdings weist die geltende Verordnung noch Schlupflöcher auf. Insbesondere ist es einigen Fischern, denen eine „spezielle Fangerlaubnis“ gewährt wird, weiterhin gestattet, Haiflossen auf See abzuschneiden und die Flossen getrennt vom Körper anzulanden. Mit einem aktuell vorliegenden Vorschlag der EU-Kommission soll diese Praxis beendet werden. Die Erteilung von speziellen Fangerlaubnissen soll künftig nicht mehr möglich sein.

Bundesministerin Aigner dankte den Vertretern der „Shark Alliance“ für ihren Einsatz beim Haischutz und sagte, dass die Petition das große Interesse der Öffentlichkeit an einem wirksamen Schutz der Haibestände widerspiegele. „Haie sind nicht nur faszinierende Tiere, die seit mehreren hundert Millionen Jahren in den Meeren leben, sie spielen auch eine wichtige Rolle bei der Aufrechterhaltung des ökologischen Gleichgewichts. Aufgrund ihrer biologischen Eigenschaften gehören sie allerdings zu den meistgefährdeten Meeresbewohnern. Die Bestände sind sehr empfindlich gegen Überfischung. Die Bundesregierung engagiert sich deshalb sehr für Maßnahmen zum Schutz von Haien innerhalb der EU und im Rahmen von internationalen Organisationen.“