Lafer kocht Mensa-Essen

Als Erster seiner Zunft wagt sich Johann Lafer in ein spezielles Billigsegment: Er wird Betreiber einer Schulkantine in der Pfalz

Der Promikoch übernimmt zum Sommer den Betrieb der neuen Schulmensa im benachbarten Bad Kreuznach – und will beweisen, dass gesundes und schmackhaftes Essen auch für rund 3 Euro machbar ist. Nebenbei will er den Kindern guten Geschmack beibringen. Schließlich seien „die Schüler die Gäste von morgen“.

Lesen Sie den gesamten Artikel in Financial Times:
www.ftd.de/karriere-management/karriere/:bessere-ernaehrung-von-kindern-sternekoch-lafer-kocht-mensa-essen/60157513.html

Gourmet Report gratuliert Johann Lafer zu dieser vorbildlichen Aktion! Mögen viele aus unserer Branche dieser Idee folgen! Lafer redet nicht, er handelt!

Großes Lob für die Schulkantine Pi-Kant vom Sante de Santis

Großes Lob vom Sterne-Koch

Immer wieder sorgt die Schulkantine „Pi-Kant“ des Münchberger Gymnasiums für positive Schlagzeilen. Die Schülerin Jana Oberländer hatte die „Pro 7“- Sendung „Galileo“ verfolgt – und da wurde die beste Kantine Deutschlands gesucht. Und da kommt für sie nur eine Kantine in Frage: „Unsere Pi-Kant im Gym ist die beste im ganzen Land!“

Immer wieder sorgt die Schulkantine „Pi-Kant“ des Münchberger Gymnasiums für positive Schlagzeilen. Erst kürzlich holten sie beim Wettbewerb „Essen pro Gesundheit“ des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz den ersten Preis in der Kategorie „Teilverpflegung Kinder“. Und jetzt war das Fernsehen zu Gast. Die Schülerin Jana Oberländer hatte die „Pro 7“- Sendung „Galileo“ verfolgt – und da wurde die beste Kantine Deutschlands gesucht. Und da kommt für sie nur eine Kantine in Frage: „Unsere Pi-Kant im Gym ist die beste im ganzen Land!“ Sie erzählte davon der Kantinenleiterin Gabi Ruckdeschel. Gemeinsam schickten sie eine Bewerbungs-E-Mail an den Sender. Über Hundert solcher Bewerbungen seien dort eingegangen, erzählt Galileo-Redakteur Guido Kaczmarek, und „Pi-Kant“ sei zusammen mit der Münchner Polizeikantine und der Kantine von Audi in Neckarsulm ins Finale von „Galileos-Beste-Kantine“ gekommen.

Etwa zwei Monate nach der Bewerbung war nun ein Kamerateam von „Pro 7“ zusammen mit dem Star-Fernsehkoch Sante de Santis in Münchberg, um sich davon zu überzeugen, ob Jana Oberländer bei ihrer Bewerbung nicht „zu dick“ aufgetragen hatte. Und beim Empfang des Starkochs vor der Schultür bekräftigte sie nochmals ihre Ansicht und sagte dies auch laut in die Fernsehkamera: „Jawohl, wir haben die beste Kantine in Deutschland.“ Davon war dann auch Redakteur Kaczmarek schnell bezeugt, besonders davon, wie sich die Schüler aller Altersstufen nach dem Motto „Schüler kochen für Schüler“ einbringen. „Man sieht, dass alle mit ganzem Herzen dabei sind, und wie die Schüler in ihrer Freizeit mit Liebe kochen“, so der „Pro 7“-Mann. Sante de Santis findet es gut, dass es solche Initiativen wie am Münchberger Gymnasium gibt. Er hofft, dass „Pro 7“ einen Beitrag leisten könne, um das Projekt bekannt zu machen. Wie die Schulküche wirklich abgeschnitten hat, wird in der Sendung, die Mitte April ausgestrahlt werden soll, verraten. H. E.

In Westdeutschland kocht Mama, im Osten die Schulkantine

Mittagessen: In Westdeutschland kocht Mama, im Osten die Schulkantine

Das Mittagessen gestalten Familien in den alten und neuen Bundesländern an Wochentagen unterschiedlich. Während ein Großteil der Kinder im Westen zuhause isst, wird im Osten häufig die Schulkantine genutzt. So lautet das Resultat einer repräsentativen Umfrage des Marktforschungsunternehmens Synovate, an der über 700 Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren teilnahmen. Erfreulicherweise essen 95 Prozent der Befragten häufig bis gelegentlich mittags eine warme Mahlzeit. In Westdeutschland wird das Essen auch unter der Woche meist von der Mutter zubereitet, während im Osten über die Hälfte der Kinder in der Schule speist. In den Alten Bundesländern nutzen nur 18 Prozent der Jungen und Mädchen dieses Angebot. Je älter die Kinder sind, desto öfter bereiten sie sich an Wochentagen selbst eine Mahlzeit zu. Besonders häufig kommt dabei die Mikrowelle zum Einsatz. Bereits zwölf Prozent der Sechs- bis Achtjährigen wärmen sich gelegentlich etwas in der Mikrowelle auf, bei den Elf- bis Zwölfjährigen ist es schon mehr als jeder dritte Befragte. Ab dem elften Lebensjahr nutzen die Kinder verstärkt auch Herd und Backofen. (aid)

Mittagessen in Deutschland

Das Mittagessen gestalten Familien in den alten und neuen Bundesländern an Wochentagen unterschiedlich. Während ein Großteil der Kinder im Westen zu Hause isst, wird im Osten häufig die Schulkantine genutzt.

So lautet das Resultat einer repräsentativen Umfrage des Marktforschungsunternehmens Synovate, an der über 700 Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren teilnahmen.

Erfreulicherweise essen 95 Prozent der Befragten häufig bis gelegentlich mittags eine warme Mahlzeit. In Westdeutschland wird das Essen auch unter der Woche meist von der Mutter zubereitet, während im Osten über die Hälfte der Kinder in der Schule speist.
In den alten Bundesländern nutzen nur 18 Prozent der Jungen und Mädchen dieses Angebot. Je älter die Kinder sind, desto öfter bereiten sie sich an Wochentagen selbst eine Mahlzeit zu. Besonders häufig kommt dabei die Mikrowelle zum Einsatz. Bereits 12 Prozent der 6- bis 8-Jährigen wärmen sich gelegentlich etwas in der Mikrowelle auf, bei den 11- bis 12-Jährigen ist es schon mehr als jeder dritte Befragte. Ab dem 11. Lebensjahr nutzen die Kinder verstärkt auch Herd und Backofen.
(aid, Heike Heinrichs)