Weizen besser als sein Ruf

Wissenschaftler widersprechen schlechtem Image

Menschen, die eine Gluten-Unverträglichkeit haben, sind nicht zu beneiden; bei ihnen kann das im Weizen enthaltene Klebereiweiß infolge einer Autoimmunkrankheit schwere Symptome auslösen. Die Schleimhäute brennen und schwellen an, die Haut rötet sich, es kommt zu Übelkeit, Erbrechen, Blähungen, Durchfall und einem vermehrten Auftreten von Abgeschlagenheit, Müdigkeit und Kopfschmerzen.

Daneben gibt es noch Weizen-Allergiker und solche, die eine „Nicht-Zöliakie-Glutensensitivität“ haben. Für alle anderen Menschen ist Weizen ein wichtiges Grundnahrungsmittel, das zur weltweiten Ernährungssicherung einen wichtigen Beitrag leistet – nicht nur im Hinblick auf die Quantität der erzeugten Produkte, sondern auch als Eiweiß- und Mineralstofflieferant. Warum also wird Weizen von vielen als ungesund verteufelt und dient sogar aktuellen Bestsellern als „Bösewicht“?

Wissenschaftler wehren sich gegen diese Image-Kampagnen: „Im Gegenteil: Möglicherweise könnten neue Weizensorten zukünftig dazu beitragen, den leider noch verbreiteten Mineralstoff-Mangel von Menschen vor allem in Entwicklungsländern in den Griff zu bekommen“, so Dr. Friedrich Longin, Weizen-Experte an der Landessaatzuchtanstalt der Universität Hohenheim.

In der Tat mutet die in den reicheren Industrienationen geführte Debatte in Ländern mit latenter Unterversorgung zynisch an. Wer kein Einkommen hat und kaum weiß, wie er sich versorgen soll, wäre um jeden Sack Weizen dankbar, sofern er ihn verträgt. Klagen wir also lediglich auf hohem Niveau? Schwer zu sagen beim aktuellen Aufeinanderprallen verschiedener „Weltanschauungen“ in Sachen Weizen. Eiweiße der sogenannten „Amylase Trypsin Inhibitoren“ (ATI) sollen an der Glutensensitivität schuld sein. Die Landessaatzuchtanstalt kooperiert bei diesen Fragen mit dem Mainzer Gastroenterologen und Wissenschaftler Professor Detlef Schuppan. Die Wissenschaftler erwarten im Laufe des Jahres 2015 erste klinische Ergebnisse. „Nicht zutreffend ist aber die oft wiederholte Aussage, dass moderner Weizen mehr ATIs enthalte als alte Sorten“, betont Longin. „Es scheint eine große Varianz zwischen den Sorten und einen erheblichen Umwelteinfluss zu geben, was aber genauer untersucht werden muss.“
Friederike Heidenhof, www.aid.de

Karneval

Vitaminreiches Gemüse schützt im Karneval vor Folgen von Alkohol und schlechtem Wetter!

Egal, ob sie Karneval, Fasching oder Fastnacht feiern: Am 11.11. beginnt für alle Jecken wieder die schönste Zeit des Jahres. Eingefleischte Karnevalisten feilen schon seit dem Sommer an ihren Kostümen. Doch wer seinen Körper unbeschwert über die närrischen Tage bringen will, sollte auch ihn gut auf die 5. Jahreszeit vorbereiten. Denn eines begleitet die Zeit von November bis zum Höhepunkt im Februar: das nasskalte Wetter. Dabei helfen Obst und Gemüse mit viel Vitamin C. Es unterstützt die Immunabwehr, indem es sich in den weißen Blutkörperchen anlagert und hilft, die Krankheitserreger abzuwehren. Viel Vitamin C steckt in den heimischen Kohlsorten, von denen die meisten jetzt Hochsaison haben. Blumenkohlauflauf oder Wirsing-Eintopf sind also nicht nur lecker, sondern schützen gleichzeitig vor Erkältungskrankheiten.

Auch beim erhöhten Alkoholkonsum während der tollen Tage hat Vitamin C eine dienende Wirkung. Es spielt eine Rolle bei der Entgiftung der Leber und dem schnelleren Alkoholabbau. Allerdings wird durch Alkohol mehr Vitamin C als üblich ausgeschieden. Wer also am Tag danach schnell wieder fit sein will, sollte möglichst viel Vitamin-C-haltige Getränke und Speisen zu sich nehmen. Ein deftiger Grünkohleintopf vor dem Feiern füllt die Vitamin-C-Speicher wieder auf und schafft gleichzeitig eine gute Grundlage.

B-Vitamine – die kleinen Helfer gegen Kater

Nach einer durchzechten Karnevalsnacht sollte der Körper möglichst schnell wieder fit werden. Dabei helfen die Vitamine der B-Gruppe. Sie beschleunigen ebenso wie Vitamin C den Alkoholabbau. Gleichzeitig frisst Alkohol geradezu alle Vitamin B-Vorräte auf, so dass sie schnellstmöglich wieder aufgefüllt werden müssen. Wichtige Vitamin B-Quellen sind wieder die Kohlsorten, ebenso wie Erbsen und Lauch. Den meisten wird jedoch am „Morgen danach“ nicht nach einem üppigen Mahl zumute sein. Aber eine kräftige Suppe tut´s auch. Wer den Ausgang der nächsten Karnevalsparty schon vorausahnen kann, bereitet am besten eine salzige Gemüsecremesuppe, zum Beispiel aus Erbsen, Lauch und/oder Blumenkohl vor. Sie gibt dem Körper die nötigen Vitamine, Mineralstoffe und auch Flüssigkeit zurück.

Dazu viel trinken – möglichst Wasser oder Apfelschorle –, um die Entgiftung zu erleichtern und den Elektrolythaushalt wieder auszugleichen.

Das kleinste Open-Air Restaurant der Welt

Exklusives Dining im Restaurant „Windows“ im InterContinental Hamburg

Exklusiver geht es kaum: Nur einem Paar bietet der private Balkon mit Panoramablick auf Alster und Innenstadt im Restaurant „Windows“ Platz. Diesen romantischen Höhepunkt gibt es jetzt zu buchen.

Paare können ab sofort auf dem exklusiven Balkon Platz nehmen und bei Kerzenschein ein Vier-Gänge-Menü und ein Glas Champagner zum Preis von 69 Euro pro Person genießen.

Auf Wunsch kann ein zusätzlicher Limousinen Shuttle mit einer Mercedes-Benz S-Klasse bis vor die Haustür gleich mitgebucht werden. Dieses Gesamtpaket ist für 79 Euro pro Person buchbar, bei einer Kilometerbegrenzung von 15 km.

Das Angebot gilt dienstags bis samstags und ist auf eine Reservierung täglich begrenzt. Bei schlechtem Wetter steht den Restaurantgästen ein Fensterplatz im „Windows“ zur Verfügung.

Verbindliche Voranmeldung erbeten unter Tel. 040 / 41 42 25 10 oder
InterContinental Hamburg, Fontenay 10, 20354 Hamburg, silke.klaahsen@ihg.com

www.hamburg.intercontinental.com

“Meran International Winefestival”

“Meran International Winefestival” ist am Samstag, 11. November, zu Gast in den Gärten von Schloss Trauttmansdorff. Die Schlossräume werden einen besonderen Rahmen für die Verkostung der Weine der Südtiroler Qualitätsweinhöfe “Tirolensis Ars Vini” bieten.

Unter der Marke “Tirolensis Ars Vini – Südtiroler Qualitätsweinhöfe” haben sich acht Winzer aus Südtirol zusammengeschlossen. Ihre Weinhöfe zwischen Meran und Bozen gelten heute als Erzeugunsorte hochwertiger Weine.

Am 11. November können die Weine der Marke “Tirolensis Ars Vini” auf Schloss Trautmannsdorf verkostet werden. Die Weinverkostung findet bei schönem Wetter auf der Sissi-Terrasse statt, bei schlechtem Wetter wird die Veranstaltung in den Deuster-Saal von Schloss Trauttmansdorff verlegt.

Beginn ist um 14 Uhr, die Eintrittskarte der Gärten berechtigt zur kostenfreien Teilnahme an der Weinverkostung. Interessierte sollten sich unter der Rufnummer 0473 235730 anmelden. (Quelle:mediatour)

Kuren wie römische Götter

Wie heilsam ein Bad in naturreinem, 32° C warmem Glaubersalz-Mineral-Heilwasser sein kann, wussten schon die Römer. Bereits vor 2.000 Jahren genossen sie die wohltuenden Kräfte der Therme im heutigen Bad Bertrich und weihten den Ort sogar ihren Göttern Apollo und Diana.

Auch heute möchte Schönheit gepflegt werden und Bad Bertrich bildet mit seiner exponierten Lage in unmittelbarer Nähe zu Mosel und Vulkaneifel und einem umfangreichen Kur- und Kulturprogramm den perfekten Rahmen für drei Beauty- und Verwöhntage.

Neben zwei Übernachtungen mit Halbpension sowie Kurtaxe in ausgewählten Hotels der Drei- bis Fünf-Sterne-Kategorie gehören folgende Leistungen zum Angebot: Am ersten Tag stehen ein Besuch in Deutschlands einziger Glaubersalztherme, ein Saunabesuch und eine Fußreflexzonenmassage zur Harmonisierung des ganzen Körpers auf dem Programm. Das abschließende Sonnenbaden vermittelt auch bei schlechtem Wetter ein entspannendes Gefühl von Wärme.

Der zweite Wohlfühltag wird ebenfalls mit dem Thermalbaden zur Entspannung und Reinigung der Haut eingeleitet. Die anschließende Ganzkörper-Bürstung mit naturbelassenem Biomaris-Bade-Meersalz sorgt für die Anregung des Hautstoffwechsels. Zur Pflege und Vitalisierung folgen ein Biomaris-Meersalz-Milchbad, Ganzkörpermassage und Gesichtspflege. Am dritten Tag wird das Verwöhnprogramm durch eine Ganzkörpermassage nach dem ausgiebigen Thermalbaden und Sonnenbaden abgerundet.

Je nach Hotelkategorie kostet dieses VITAPARC-Pauschalangebot ab 309 Euro (3-Sterne) bis 398 Euro (5-Sterne) pro Person.

Info: www.vitaparc-rlp.de