Das Rote Höhenvieh

Das Rote Höhenvieh wurde als 55. Passagier in die Slow Food Arche des Geschmacks aufgenommen. Ganz im Sinne seiner sehr speziellen Gefährdungssituation wird das Rote Höhenvieh von zwei Slow Food Convivien unterstützt: Slow Food Sauerland und Slow Food Regensburg-Oberpfalz.

Das Rote Höhenvieh
Das einfarbig rotbraune, mittelgroße Rote Höhenvieh war früher als klassisches Dreinutzungsrind (Milch, Fleisch und Zugleistung) in jeder Mittelgebirgsregion zu Hause, meist mit einer eigenen regionalen Ausprägung. Der Wegfall der Nutzung als Zugtier infolge der Mechanisierung und die einseitige züchterische Selektion anderer Rassen – entweder nur auf Milch- oder nur auf Fleischleistung – haben im 20. Jahrhundert zu seiner Verdrängung geführt. So zählt das Rote Höhenvieh heute zu den extrem gefährdeten Rassen.

Aber vieles spricht für eine Renaissance dieser genügsamen und robusten Rinderrasse, zum Beispiel in arbeitsextensiver Viehhaltung in der Nebenerwerbslandwirtschaft. Die Tiere zeichnen sich durch gute Konstitution aus, sind leicht kalbend, sehr mütterlich und gelten als ideale Partner in der Mutterkuh-Haltung. Die Rasse Rotes Höhenvieh beeindruckt in extensiver Haltung durch gute Masteigenschaften und bildet ein feinfaseriges, leicht marmoriertes, schmackhaftes Fleisch.

Hier finden Sie eine detaillierte Beschreibung des neuen Arche-Passagiers: http://www.slowfood.de/rotes_hoehenvieh

Die Arche des Geschmacks wurde 1996 ins Leben gerufen, um fast vergessene traditionelle Lebensmittel, die in Gefahr sind, völlig zu verschwinden, zu katalogisieren und bekannt zu machen, nach dem Motto: Essen, was man retten will. Denn was nicht gegessen wird, wird nicht nachgefragt, kann also nicht verkauft werden, und wird deshalb nicht hergestellt. Weltweit beherbergt die Arche derzeit über 2.000 Lebensmittelprodukte, die so genannten Arche-Passagiere, in Deutschland gibt es derzeit 54. Die große Mehrheit der Passagiere sind vom Aussterben bedrohte Nutztierrassen und Nutzpflanzensorten. Die kleinere Gruppe sind handwerklich hergestellte Lebensmittel wie Wurst – und Käsespezialitäten, die nur noch von wenigen Produzenten erzeugt werden. Die Arche will die letzten verbleibenden Produzenten dieser Spezialitäten unterstützen und das traditionelle Wissen – Teil unseres wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Erbes – bewahren.

Neuer RELAX-Guide 2010

Neuer RELAX-Guide 2010: Wellness-Hotels-Deutschland-Mitglieder schneiden bestens ab

Der (nicht ganz unumstrittene) RELAX Guide Deutschland für 2010 ist erschienen – und die Namen der mit „Lilien“ ausgezeichneten Wellness-Hotels-Deutschland-Mitglieder lesen sich wie ein „Who is Who“ der Wellness-Szene. Bei den insgesamt 1.312 Wohlfühladressen, die nach RELAX-Guide-Kriterien bewertet wurden, befinden sich 40 deutsche Partner der Wellness-Hotels-Deutschland unter den 300 besten. Unter den Top 50 sind 12 der Partnerhotels vertreten. Passend zur kalten, festlichen Jahreszeit gibt es auch viele Angebote, die einen jetzt schon in Weihnachtsstimmung versetzen: Das Hotel Mangler ( www.mangler.de ) in Todtnauberg veranstaltet geführte Abendwanderungen mit Laternen und Schneeschuhwanderungen mit Flutlicht und Hütteneinkehr. Besonders weihnachtlich ist der Bornmühler Adventsmarkt im Hotel Bornmühle ( www.bornmuehle.de ) am 06.12.2009 von 11-18 Uhr. Es gibt Grünkohl, Glühwein, Kuchen und Gebäck und ein Konzert der Musikschule Brandenburg. Auch das Hotel Astenkrone ( www.astenkrone.de ) im Sauerland eröffnet einen Weihnachtsmarkt vom 20.-22.November 2009. Eine besondere Aktion: Der eigene Tannenbaum kann an diesem Tag im Sauerländer Wald geschlagen werden.

Das Hotel Romantischer Winkel in Bad Sachsa ( www.romantischer-winkel.de ) verwöhnt die Gäste mit einem kulinarischen Festival aus der RoWi-Küche am 21. November 2009. Der Gala-Abend ist eine Mischung aus Kabarett und Musical.

Hotelpreisvergleich

Kartoffelfest im Berghotel Hoher Knochen im Sauerland

Alles Tolle aus der Knolle – Kartoffelfest für Familien im Berghotel Hoher Knochen im Sauerland

Geheime Ecken und unbekannte Pfade wecken die Abenteuerlust von Groß und Klein. In den Wilden Welten des Berghotels Hoher Knochen in der Nähe von Winterberg gibt es für die ganze Familie eine Menge zu erleben.

Wild, spannend und abenteuerlich geht es am 11. Oktober 2009 ab 13 Uhr auf dem Kartoffelfest des Berghotels zu. An diesem Tag bietet das Viersterne Hotel ein Programm, das bei Groß und Klein für Herzklopfen und große Augen sorgt.

Für das leibliche Wohl der Gäste ist natürlich bestens gesorgt. Die Leckereien vom Grill überlassen die Kinder wohl eher den Erwachsenen, da sie selbst lieber um das Lagerfeuer sitzen und Stockbrot backen.

Das Kartoffelfest auf dem Hohen Knochen wird zu einem nachhaltigen Erlebnis.

Weitere Informationen zum Familienfest erhalten Sie unter www.hoher-knochen.de

Flüsse der Genüsse

WDR, Samstag, 02.05. um 17:25 Uhr

Flüsse der Genüsse

Die Ruhr im Sauerland

Wiederholung der Kulinarische Reportage

Die Reihe „Flüsse der Genüsse“ porträtiert europäische Flüsse von der Quelle bis zur Mündung und zeigt die kulinarischen und kulturellen Traditionen rechts und links ihrer Ufer, genüssliche Reisen in der sanften Fließgeschwindigkeit der porträtierten Flüsse. Die neue 12-teilige Reihe folgt in Deutschland den Flüssen Ruhr (in zwei Etappen), der Nahe, der Fulda und der Saar, in Österreich in zwei Abschnitten der Salzach und in Frankreich in zwei Folgen der Saone und in drei Etappen dem Doubs, einem hierzulande eher unbekannten Fluss, der jedoch nicht nur eines Blickes Wert ist. Wir beginnen die Reihe im Sendegebiet des WDR, mit der Ruhr. Die Ruhr, die Deutschlands bekanntestem Industriegebiet seinen Namen gab, entspringt mitten im grünen Sauerland, ganz in der Nähe von Winterberg, d e m Wintersportort Nordrhein-Westfalens. Die Region entlang der jungen Ruhr ist geprägt von der Natur und ihren Freizeitmöglichkeiten, Wintersport, Wassersport auf den vielen Stauseen und das Wandern. Die Wanderrouten des Rothaargebirges und zahlreiche kleinere Routen sind äußerst beliebt, ganz so auch das Angebot, das die Gemeinden der Region veranstalten: eine kulinarisches Wanderung. Das Ganze beginnt mit einem deftigen Frühstück im Freien und über das Mittagessen bis zum Kaffee ist für das leibliche Wohl rundherum gesorgt. Eine andere Wanderroute ist die „Straße der Lieder“ in Olsberg. An jeder Station gibt es Texte zum Mitsingen, Volkslieder, Wanderlieder. Kneippwanderungen und Mountainbiketouren runden das Angebot ab. Oder man begibt sich in eines der zahlreichen Bergwerke zur Besichtigung. Das Erzbergwerk in Ramsbeck hatte da eine ganz besonders pfiffige Idee. Neben seinem Museum bietet es eine Untertagebesichtigung mit anschließendem Candlelight-Dinner: das deftige Bergmannsessen wird in stilgerechten Henkelmännern serviert. Ein beliebtes Ausflugsziel ist Arnsberg mit seiner malerischen Altstadt. Schmucke Fachwerkhäuser, ein klassizistisches Preußenviertel und der Ausblick von der Schlossruine machen den Reiz aus. Kulinarisch hat das Sauerland längst das Image des Kartoffellandes abgelegt. Die Küche nutzt zwar immer noch die regionalen Angebote, ist aber viel flexibler und experimenteller geworden. Davon kann man sich in zahlreichen Restaurants überzeugen, wie dem Schinkenwirt bei Olsberg, dem Hotel am Wallgraben in Brilon oder dem Hotel Menge in Arnsberg. Gerichte wie Oberkirchener Bauernziegenkeule mit Wurzelgemüse und Süßkartoffelpüree oder Ochsenrücken im Schinkenmantel mit Röstis und Pfifferlingen sprechen für sich. Dazu passen sowohl die zahlreichen Biere, die im Sauerland gebraut werden, als auch ein gute Flasche Wein. Wer dann noch nach etwas Außergewöhnlichem sucht, sollte sich im Rosendorf Assinghausen bei den dortigen Damen des Rosenvereins mit Rosenrezepten eindecken.

Fürstlich speisen

WDR, Freitag, 29.08. um 09:30 Uhr

Westfälische Adelsküche

Haus Merfeld bei Dülmen

Sie schätzen das ländliche Lebensgefühl ebenso wie ihre gediegene Küchentradition: Adelsfamilien in Westfalen. Und was auf festlich geschmücktem Tische kredenzt wird, kommt meist aus eigener Haltung und eigenem Anbau. Drei Adelhäuser stellen ihre gesunde und leckere Kochkultur vor – eine Gaumenfreude für die nicht selten zahlreichen Gäste und ein Augenschmaus für die Zuschauer.

Die Kommende Burgsteinfurt im Münsterland war einmal Stützpunkt der Johanniter. Heute bewohnt dieses mittelalterliche Fachwerkensemble der Historiker Oskar Prinz zu Bentheim und Steinfurt mit seiner Frau Margot. Er sammelt alte Rezepte und setzt sie in schmackhafte Gerichte um. Beide engagieren sich für den Erhalt alter Nutztierrassen wie das bunte Bentheimer Schwein. Im Kochbuch der Großmutter fand Oskar das Rezept für den Bentheimer Schweinebraten im Pumpernickelmantel. Auf dem Barockschloss Wocklum im Sauerland wohnt Pferde-Eventmanagerin Rosalie Gräfin von Landsberg-Velen mit Vater und Töchtern. Traditionell wird in den Wäldern und auf den umliegenden Äckern gejagt. So gehören im Winter Fasanen zur Strecke und in die Küche der Schlossherrin und ihrer Köchin Renate Koch. Auf dem Speiseplan diesmal: Fasan auf Sauerkraut mit Weintraubensoße und Kartoffelpüree , zum Dessert eine Apfeltarte.

Dorint Hotel & Sportresort Arnsberg Sauerland

Nach Kurven und Bergen folgt das Verwöhn-Programm – Hotel bietet Arrangement für Motorradfahrer

Das Sauerland – auch „Land der tausend Berge“ genannt – gilt als Insidertipp für schöne Motorradtouren und bietet zahlreiche anspruchsvolle Strecken. Unterwegs gibt es viel zu entdecken: Berge und Seen, Talsperren, Fachwerk, zahlreiche Freizeiteinrichtungen und Sehenswürdigkeiten. Motorradfahrer, die sich nach einem erlebnis- und kurvenreichen Tag so richtig verwöhnen lassen möchten, sollten Station im Dorint Hotel & Sportresort Arnsberg Sauerland machen. Das Vier-Sterne-Hotel bietet für Motorbiker ein eigenes Arrangement an.

Das Arrangement „Motorrad“ bietet zwei Übernachtungen inklusive Sauerländer Frühstücksbuffet, ein Begrüßungsbier, ein Biker-Buffet oder -Menü am Abend, kostenfreie Nutzung des DoriVita mit Fitnessstudio, Schwimmbad und Saunalandschaft, Tourenvorschläge und Werkstattverzeichnis, Reparaturecke mit Kleinwerkzeug sowie Visierreiniger und Trockenmöglichkeit. Das Arrangement gilt ganzjährig und kostet ab 136 Euro pro Person. Gebucht werden kann unter der Telefonnummer 02932-2001 oder per E-Mail info.arnsberg@dorint.com.

Das Dorint Hotel & Sportresort Arnsberg Sauerland liegt inmitten der „tausend Berge“, im Arnsberger Wald. Das Vier-Sterne-Haus ist zu jeder Jahreszeit idealer Ausgangspunkt für Entdeckungsreisen durch die Region. Highlight des Dorint Hotels mit 163 Zimmern und Suiten ist der 1.600 Quadratmeter große Wellnessbereich mit „Fünf-Sterne-Fitnessstudio“. Ausgebildete Trainingsleiter bieten unter anderem ein vielseitiges Kursprogramm mit Aerobic, Yoga, Pilates und den neuesten Trends an.

Flüsse der Genüsse: Die Ruhr

Die Ruhr entspringt im Sauerland in der Nähe des Freizeitsportorts Winterberg. Wintersportmöglichkeiten, aber auch Wanderrouten des Rothaargebirges erwarten die Besucher. Neben dem Rothaarsteig gibt es zahlreiche kleine Routen mit Zusatzangeboten. Die ‚Straße der Lieder‘ in Olsberg lädt zum Beispiel an jeder Station mit Texten zum Mitsingen von Volksliedern ein. An zahlreichen Stauseen entlang der Ruhr kann man Wassersport treiben und Baden. Oder man begibt sich in eines der zahlreichen Bergwerke. Das Erzbergwerk in Ramsbeck bietet ein Museum und eine Untertagebesichtigung mit anschließendem Candlelight Dinner. Ein beliebtes Ziel ist das Oberzentrum Arnsberg mit seiner malerischen Altstadt. Die Stadt bietet schmucke Fachwerkhäuser, ein klassizistisches Preußenviertel und den Ausblick von der Schlossruine. Kulinarisch hat das Sauerland längst das Image des Kartoffellandes abgelegt. Die Küche nutzt zwar immer noch die regionalen Angebote, ist aber flexibler und experimenteller geworden. Gerichte wie Oberkirchener Bauernziegenkeule mit Wurzelgemüse und Süßkartoffelpüree oder Ochsenrücken im Schinkenmantel mit Röstis und Pfifferlingen sprechen da für sich. Dazu passen sowohl die zahlreichen Biere, die im Sauerland gebraut werden, als auch ein gute Flasche Wein.

SWR, Sonntag, 13.04., 18:45 – 19:15 Uhr

Dorint Hotel & Sportresort Winterberg Sauerland

Den langen Pass des Geschäftsführers nimmt der Controller an. Dann leitet er den Ball schnell weiter auf den Mitarbeiter der Finanzabteilung, der mit einer kurzen Körpertäuschung den Torwart austrickst und den Ball locker einschiebt. Eine erfolgreiche Ballstafette dank perfektem Teamwork! Möglich macht das Teambuilding der etwas anderen Art der neue Indoor Soccer Court im Event Center des Dorint Hotel & Sportresort Winterberg Sauerland.

„Mit dem Fußballplatz mit Kunstrasen in FIFA-Qualität bieten wir den Hotelgästen, aber natürlich auch allen anderen Interessierten, eine zusätzliche Möglichkeit, den Arbeitsalltag hinter sich zu lassen und die Freizeit attraktiv zu gestalten“, sagt Jan Wessel, Manager des Event Centers Winterberg. Auch die Hoteldirektorin Gabi Bugge ist von dem Konzept, einen Fußballplatz in das Hotelangebot zu integrieren, überzeugt. „Wir möchten uns ganz einfach breiter aufstellen und den Hotel- und Tagungsgästen ein größeres Betätigungsspektrum während der Aufenthaltszeit anbieten.“ Gerade für Seminarteilnehmer sei ein Soccer Court nicht nur zum Ausgleich geeignet. „Ganz nebenbei lernen sich die Mitarbeiter und Kollegen einmal von einer ganz anderen Seite kennen und können sich als Mannschaft gegenseitig ergänzen.“

Bisher ist ein Soccer Court für ein Hotel in Deutschland noch eine absolute Seltenheit. Eigentlich erstaunlich, angesichts der Tatsache, wie beliebt Fußball ist. Der Platz des Dorint Hotel & Sportresort Winterberg Sauerland wurde auf einem elastischen Unterboden verlegt, der sich besonders geschmeidig und gelenkschonend verhält. „Die Anlage ist multifunktional, das heißt, innerhalb kürzester Zeit kann man aus dem Soccer Court ein Volleyballfeld machen oder Fußballtennis spielen“, so Wessel.

Im Event Center befindet sich außerdem eine 5.000 Quadratmeter große Kartanlage mit 550 Metern Streckenlänge. Dabei sind Spitzengeschwindigkeiten bis zu 60 km/h möglich. Dem Rausch der Geschwindigkeit können sich Rennfans jeden Alters hingeben. Es gibt gedrosselte Kinderfahrzeuge für Kinder ab acht Jahren. Kleinere Kinder können mit einem Erwachsenen im Doppelsitzer mitfahren.

Eingerahmt von der atemberaubenden Naturkulisse des Sauerlandes ist Winterberg durch das größte Skigebiet nördlich der Alpen weltweit bekannt. Das Vier-Sterne-Hotel verfügt über 32 Zimmer, 49 Appartements und 45 Landhäuser. Sieben Tagungsräume zwischen 25 und 181 Quadratmetern bieten Platz für 20 bis 170 Personen. Zum Sportangebot gehört unter anderem Bogenschießen, Billard, Tischtennis, Tennis, Boccia, Klettern und Beach-Volleyball. Die Skilifte sind nur 150 Meter vom Hotel entfernt.

www.dorint.com

25 Jahre Dorint Resort Winterberg-Sauerland

Vor 25 Jahren wurde Deutschland Fußball-Vize-Weltmeister, Helmut Kohl löste Helmut Schmidt als Bundeskanzler ab und der US-amerikanische Spielfilm "E.T. – der Außerirdische" kam in die deutschen Kinos. Außerdem öffnete 1982 im sauerländischen Neuastenberg das Dorint Resort Winterberg/Sauerland erstmalig seine Pforten. Seit diesem Tag haben rund zwei Millionen Hotelgäste das große schmiedeeiserne Tor unter dem markanten Fachwerkturm durchschritten. Seit einem Vierteljahrhundert steht die großzügige Hotelanlage mit ihren geräumigen Studios, Appartements und Landhäusern eingerahmt von der atemberaubenden Naturkulisse des Sauerlandes inmitten des größten Skigebiets nördlich der Alpen.

Rein äußerlich hat sich seit dem nicht viel verändert. 1998 wurde das ohnehin schon großzügig vorhandene Freizeitangebot noch durch eine Indoor-Kartbahn ergänzt, die sich direkt neben dem Hotel befindet. Hier fanden von 2001 bis 2003 die so genannten "Indoornapolis"-Kartrennen statt. Dabei fuhren zahlreiche Prominente, wie Tennisprofi Rainer Schüttler, Schauspielerin Tina Ruland und Moderator Holger Speckhahn, für einen guten Zweck mit heißen Reifen über die Kartbahn. Weitere Veranstaltungshöhepunkte waren die Bob-Weltmeisterschaft 2005 in Winterberg sowie im gleichen Jahr Stefan Raabs Wok-WM. Bei beiden Veranstaltungen war das Dorint Resort Ruhstätte für viele prominente Teilnehmer und Gäste.

Um den Urlaubern immer zeitgemäßen Komfort bieten zu können, wurden vor sieben Jahren alle 133 Zimmer und Landhäuser komplett renoviert. Pünktlich zum Jubiläumsfest wurde das Hotel auch noch von außen fein gemacht: Das Parkhaus bekam eine neue Asphaltdecke sowie einen neuen Anstrich. Zudem erhielten das Haupthaus mit dem Turm und mehrere Wohngebäude einen neuen Fachwerkanstrich.

Ein ganzes Wochenende lang wurde das 25-jährige Jubiläum gefeiert: Höhepunkt war ein Gala-Abend. Begonnen wurde mit einem Rückblick in Bildern auf das vergangene Vierteljahrhundert. Dabei sorgte manch altes Foto für herzhaftes Lachen unter den rund 140 Gästen. Viel Applaus gab es für vier Musicalstars, die live Szenen und Lieder aus bekannten Musicals präsentierten. Zum Abschluss des gelungenen Festes erlebten die Gäste ein atemberaubendes Feuerwerk mit musikalischer Untermalung.

Gabriele Bugge, seit zwei Jahren Gastgeberin im Dorint Resort, blickt entspannt auf die nächsten 25 Jahre. Ihr Vier-Sterne-Haus hat eine Auslastung von rund 60 Prozent, Tendenz steigend. Immer mehr Gäste entdecken die schier unerschöpflichen Freizeitmöglichkeiten, die sich ihnen direkt vor der Hoteltür bieten: ausgiebige Mountainbike- und Wandertouren und bei Schnee natürlich Skilanglauf oder Abfahrt sowie Rodeln. Weitere sportliche Alternativen sind die hoteleigenen Tennishallen sowie die Indoor-Kartbahn. Gäste, die eher Ruhe und Entspannung suchen, kommen im Wellnessbereich mit Beautyfarm auf ihre Kosten.

Anlässlich des Jubiläums schwelgt man natürlich in Erinnerung, aber die Hoteldirektorin und ihre 63 Mitarbeiter haben die Zukunft fest im Blick: Projekte der nächsten Zukunft sind der Umbau eines Tennishallenplatzes zu einem Soccerplatz mit Multifunktionsfeld sowie eine Teilerneuerung des Mobiliars in den Zimmern und Landhäusern. Zudem ist die Neugestaltung des Wellnessbereichs geplant, Zimmer und Landhäuser sollen ein neues Outfit erhalten und eine Vergrößerung des Restaurants steht an, um hier künftig mehr Gäste gleichzeitig bewirten zu können.

Stollen-Zacharias 2006 für die kreativsten Stollenbäcker

Café Liese aus Bestwig im Sauerland und die Bäckerinnung München
sind die Stollen-Zacharias Preisträger 2006. Mit dem Marketingkonzept
für den sauerländischen Glück-auf-Stollen und den Münchner
Kindl-Stollen gewinnen sie den Stollen-Champion-Award.

Auf der iba in München – Weltmarkt des Backens – wurden die
Stollen-Zacharias als höchste Auszeichnung für Bäcker und Konditoren
verliehen, die sich mit kreativer Öffentlichkeitsarbeit und
erfolgreichem Marketing für den handwerklichen Premiumstollen
besonders engagiert haben.

Bäckermeister Jörg Liese überzeugte mit seinem Stollen-Konzept, in
dessen Mittelpunkt der „Glück auf Stollen“ steht. Eine Spezialität,
die zunächst vier Wochen in einem stillgelegten sauerländischen
Erzbergwerk bei idealen klimatischen Bedingungen reift. Zu den
weiteren Spezialitäten des Stollenspezialisten gehören der
Champagner-, Rotwein- und Mozartstollen sowie das Stollenherz.

Die Bäckerinnung München begeisterte mit der kreativen Vermarktung
ihres Münchner Kindl-Stollens, eine Spezialität mit edlen
Macadamianüssen und braune Mandeln. Diese ist nur bei den Mitgliedern
der Bäckerinnung München erhältlich.

Der zweite Preis bei den Bäckerfachgeschäften erhielt die
Bäckerei-Konditorei Melzer aus Marienberg im Erzgebirge. Dort gibt es
Criststollen aus Marienberg, die in verschiedenen
Geschmacksrichtungen begeistern.

Die Konditoreninnung Erfurt belegte im Wettbewerb der Innungen mit
dem Erfurter Schittchen den zweiten Platz.

Mit seinem Casablanca-Stollen, der helles und dunkles Nugat,
Pinienkerne, Mandeln und Orangendestillat enthält und mit Schokolade
überzogen ist, wurde das Café Becker aus Saarbrücken Dritter im
Wettbewerb. Eine weitere Spezialität ist der Stollen am Stiel, der
besonders den Geschmack der Kinder trifft.

Die Handwerksbäcker Düsseldorf wurden für die Imageaktion
Düsseldorfer Stollenmarie mit dem dritte Preis für Innungen
ausgezeichnet.

Die Stollen-Zacharias überreichten für den Stifter BakeMark
Deutschland/MeisterMarken, Bremen, deren Geschäftsführerin Karin
Nikolai gemeinsam mit Peter Becker, Präsident des deutschen
Bäckerhandwerks und Holger Knieling, Bäko Zentrale Süd.

Die Auszeichnung Stollen-Zacharias ist benannt nach dem
sächsischen Bäckermeister Zacharias, der vor über 275 Jahren im
Auftrag von August dem Starken einen riesigen Stollen von 1,8 Tonnen
gebacken hatte.

Alle Preisträger haben bewiesen, dass sie ausgezeichnete
handwerkliche Stollenspezialitäten backen und dieses ebenso kreativ
vermarkten.