Blattsalat gewinnt durch feine Räuchernoten

Dank Raucharomen von Red Arrow müssen Veganer und Vegetarier nicht auf gewohnte Gaumenfreuden verzichten

Immer mehr Menschen ernähren sich bewusst vegetarisch oder vegan. Der Verzicht auf tierische Nahrung muss aber nicht mit dem Verzicht auf Gaumenfreuden einhergehen. Räuchergeschmack etwa lässt sich auch mit Raucharomen von Red Arrow auf die Zunge zaubern. Sie werden umweltfreundlich produziert, beruhen vielfach auf rein pflanzlicher Basis und passen bestens zu Fleischersatzprodukten oder Salaten.

Veganer und Vegetarier sind in der Regel Überzeugungstäter. Sie handeln aus gesundheitlichen oder ethischen Motiven und folgen keinem kurzfristigen Trend, sondern einer langfristigen Entwicklung. Aber viele liebgewordene Genüsse möchten auch sie auf Dauer nicht missen. Wie gut also, dass Red Arrow Raucharomen anbietet, die völlig ohne tierische Inhaltsstoffe auskommen.

Herzhafte Räuchernoten werden üblicherweise nur mit Fleisch oder Fisch in Verbindung gebracht. Doch ebenso gut lassen sich Fleischersatzprodukte wie Soja und Tofu oder auch Gemüse mit Raucharomen verfeinern, die aus Harthölzern wie Mesquite oder Hickory gewonnen werden.

Red Arrow-Produkte verleihen auch Salatdressings eine rauchige Würze: Sweet Mesquite BBQ beispielsweise. Für diese Flüssigkeit wird Zucker mit naturbelassenen Mesquitehölzern geräuchert. Wenige Tropfen davon geben Salatdressings den letzten Schliff. Dabei besteht es ausschließlich aus vorgereinigtem Rauch und flüssigem Zucker. Aber auch kleine Prisen Rauchsalz und geräucherter Pfeffer am Salat sorgen für pikant-rauchige Geschmackserlebnisse.

Das patentierte Herstellungsverfahren von Red Arrow sorgt für schmackhafte und gesunde Produkte. Zudem ist es umweltschonender als herkömmliches Räuchern, weil es weniger Holz und Energie verbraucht und weniger Abfall erzeugt. Zunächst verglimmen im Raucherzeuger unbehandelte Holzspäne unter kontrollierten Bedingungen und unter Ausschluss von Sauerstoff. Nach dem Auskondensieren in Trinkwasser werden die Rauchgase gefiltert, um sie von unerwünschten Bestandteilen wie Asche, Teer und polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) zu reinigen. So gewinnt Red Arrow reine Aromen, die auch veganen und vegetarischen Gerichten eine rauchige Würze geben.

Red Arrow ist der weltweit größte Hersteller von Raucharomen. Sie sind in flüssiger Form in Spenderflaschen oder als Pulver in praktischen Streuern im Webshop www.redarrowshop24.com erhältlich.

Kerbel für Suppen und Salate

Im Frühling bereichern Kräuter den Speiseplan. Kerbel ist eine der ersten frischen Gewürzpflanzen im Jahr und schmeckt wie eine Mischung aus Petersilie, Fenchel und Anis. Das beliebte Küchenkraut gibt Suppen und Salaten, Risotto, Fisch, zartem Geflügel und Eierspeisen eine besondere Note. Wie wäre es mit Möhren-Kerbel-Nudeln oder einer Kerbelcremesuppe? Das Gewürz kann gut mit anderen Kräutern kombiniert werden. Kerbel ist neben Pimpinelle, Schnittlauch, Petersilie, Borretsch, Sauerampfer und Kresse ein typischer Bestandteil für die „Frankfurter Grüne Soße“, die zu hartgekochten Eiern und Kartoffeln gereicht wird.

Bereits die Römer nutzten Kerbel als Gewürz und Heilmittel. Die Pflanze ist reich an ätherischen Ölen, Vitamin C, Kalzium und Eisen. Sie soll blutreinigend wirken und bei Frühjahrsmüdigkeit, Magenverstimmungen sowie Appetitmangel helfen.

Kerbel ( Anthriscus cerefolium ) ist eine einjährige Pflanze, die zur Familie der Doldenblütler gehört und ursprünglich aus Südeuropa stammt. Die gefiederten Blätter erinnern auf den ersten Blick an Petersilie. Sie sind sehr empfindlich und sollten daher erst kurz vor der Verwendung klein geschnitten werden. Am besten gibt man das gehackte Grün zum Ende der Garzeit hinzu oder streut es über das fertige Gericht, damit das feine Aroma erhalten bleibt. Für den Geschmack gilt: Je frischer, desto besser. In ein feuchtes Tuch eingeschlagen hält sich das Kraut aber wenige Tage im Gemüsefach des Kühlschranks.

Ganz einfach können Kräuterliebhaber Kerbel im eigenen Garten, auf dem Balkon oder in einem Topf in der Küche anziehen. Die Pflanze bevorzugt einen nährstoffreichen, mäßig feuchten Boden und wächst sehr schnell. Die Ernte beginnt bereits acht Wochen nach der Aussaat.
Heike Kreutz, www.aid.de

Pastinake und Wurzelpetersilie

Wurzelpetersilie und Pastinake sehen sich zum Verwechseln ähnlich. Doch im Geschmack gibt es Unterschiede: Die Pastinake hat ein leicht süßes bis nussiges Aroma, das an Möhren oder Sellerie erinnert, während die Wurzelpetersilie für eine feine Petersilienwürze sorgt. Die Rübe der Wurzelpetersilie ist länglich geformt und läuft nach vorn spitz zu. Die Wurzel der Pastinake hat einen dickeren Kopfteil und kann bis zu vierzig Zentimeter lang und 1,5 Kilogramm schwer werden. Sie ist etwas weicher als die Wurzelpetersilie.

Pastinake und Wurzelpetersilie sind sehr gesund. Die ätherischen Öle sorgen nicht nur für das einzigartige Aroma, sondern fördern auch Verdauung und Nierentätigkeit. Die Wurzelpetersilie ist ein wichtiger Lieferant für Vitamin C und Provitamin A, während die Pastinake den Körper vor allem mit wertvollen Mineralstoffen versorgt.

Sowohl die Wurzelpetersilie als auch die Pastinake finden in der Küche Verwendung als Suppen- und Kochgemüse, beispielsweise in Kombination mit Möhren und Hülsenfrüchten. Auch die Blätter sind zum Würzen geeignet. Wurzelpetersilie ist ideal für Cremesuppen, da der Petersiliengeschmack der Wurzel beim Kochen erhalten bleibt. Probieren Sie die Rübe auch in Parmesan gebacken.

Beide Wurzelgemüse geben roh und geraspelt Salaten eine besondere Note, eignen sich für die Zubereitung von Gemüsebratlingen und als raffinierte Beilage zu Lamm, Wild- und Rindfleisch. Man kann sie auch in Scheiben schneiden und frittieren. Ein Klassiker der englischen Küche ist das aromatische Pastinakenpüree, das ähnlich wie Kartoffelpüree zubereitet wird. Man serviert es traditionell zu gebratenem oder gegrilltem Fleisch. Vor der Zubereitung sollte das Gemüse, ähnlich wie Möhren, mit einer Bürste unter fließendem Wasser gereinigt und geschält werden.
Heike Kreutz, www.aid.de

Salate richtig zubereiten

Einen Blattsalat zubereiten ist für die meisten Menschen kein Problem. Doch vielleicht gelingt er mit dem einen oder anderen Tipp noch besser: Zunächst ist Salatputzen angesagt. Dazu werden die äußeren, unansehnlichen Blätter oder auch nur die verfärbten Blattspitzen entfernt. Das gilt auch für grobe Stiele und harte Mittelrippen. Dunkel verfärbte Druck- oder Faulstellen sind bei hellgrünen, glatten Salaten leicht zu entdecken. Bei braunroten, stark gekrausten Salaten sind sie hingegen meist erst auf den zweiten Blick erkennbar. Prüfen Sie die Blätter bei diesen Salaten daher besonders sorgfältig.

Nach dem Putzen die Salatblätter unzerkleinert in eine große Schüssel mit viel Wasser geben und den Salat kurz, aber gründlich waschen. Dies gegebenenfalls ein- bis zweimal mit frischem Wasser wiederholen, falls die Blätter sehr sandig sind. So werden sämtliche Verunreinigungen entfernt und gleichzeitig gehen nicht zu viele Nährstoffe mit dem Wasser verloren. Das ist auch der Grund, warum man den Salat nicht Wässern sollte.

Damit sich die Salatblätter gut mit dem Dressing verbinden können, sollten sie möglichst trocken sein. Geben Sie dazu den Salat in ein großes Sieb und schütteln Sie dieses vorsichtig. Alternativ lässt sich auch eine Salatschleuder verwenden. Sie sollte nicht zu voll beladen werden, um die Blätter nicht zu verletzen. Zupfen Sie dann die Blätter in kleinere Teilstücke. Je härter die Blätter sind, desto kleiner sollten die Teilstücke sein.

Jetzt heißt es Anmachen. Wählen Sie dafür eine große Schüssel, in der sich der Salat gut vermengen lässt. Bei zarten und empfindlichen Salatarten wie Kopf- und Bataviasalat geben Sie das Dressing erst kurz vor dem Servieren dazu, da die Blätter ansonsten weich werden. Den Salat bewahren Sie so lange am besten gekühlt auf. Eissalat, Chicorée und Endiviensalat vertragen die Salatsoße schon früher, damit sie etwas „durchziehen“ können. Bei Bedarf kann der Salat zum Servieren in eine kleinere Schüssel umgefüllt oder auf einer Platte dekorativ angerichtet und mit Kräuterblättchen, essbaren Blüten oder anderen Salatzutaten garniert werden.

Weitere Informationen und Tipps für die Zubereitung von Blattsalaten finden Sie auf www.was-wir-essen.de in der Rubrik Lebensmittel von A-Z / Salate / Zubereitung und Lagerung oder direkt unter www.was-wir-essen.de/abisz/salate_zubereitung_lagerung.php
Dr. Claudia Müller, www.aid.de

Endivie

Im Herbst hat die Endivie Hauptsaison. Die herbbitteren Blätter lassen sich hervorragend mit anderen Salaten und Früchten wie Äpfeln, Birnen oder Orangen kombinieren. Der Bittergehalt lässt sich aber senken, indem die Blätter für eine kurze Zeit in lauwarmes Wasser gelegt oder eine Prise Zucker in das Dressing gegeben wird. Allerdings wirken die Bitterstoffe auch verdauungsfördernd und regen den Appetit an, sodass Endiviensalat gerne als Vorspeise gereicht wird.

Das Blattgemüse lässt sich aber auch ähnlich wie Spinat zubereiten und als Beilage zu Fleisch, Fisch oder Meeresfrüchten servieren. Die festen Blätter eignen sich für die Zubereitung von Rouladen, schmecken in einer pikanten Suppe, im Eintopf und im Risotto. Ganz einfach gelingt Endivien-Kartoffelpüree. Dazu werden Endivienstreifen mit Zwiebeln angedünstet, zu Kartoffelpüree gegeben und mit Salz, Pfeffer und Muskat abgeschmeckt.

Die Endivie gehört zur Gattung der Wegwarten (Cicchorium) und ist eng mit dem Chicorée und dem Radicchio verwandt. Bereits im Altertum wurde die Endivie von den Griechen und Römern als Salatpflanze angebaut. Sie bildet keine geschlossenen Köpfe, sondern Rosetten aus festen Blättern. Im Handel ist vor allem die breitblättrige Winter-Endivie, auch Escariol genannt, vertreten. Frisée-Endivien haben lange krause Blätter und einen etwas feineren Geschmack.

Vor der Zubereitung muss die Endivie gründlich gewaschen werden. Dazu schneidet man den Strunk heraus. Die Blätter werden gründlich in kaltem Wasser gewaschen. Anschließend lässt man sie abtropfen, trocknet sie in einer Salatschleuder und schneidet sie in feine Streifen.

Frische Endivien erkennen Verbraucher an der kräftigen Farbe und einem hellen Anschnitt. Die helleren Blätter im Zentrum der Rosette enthalten weniger Bitterstoffe und sind daher besonders zart und mild. Im Gemüsefach hält sich die Endivie, in ein feuchtes Tuch eingewickelt, zwei bis drei Tage.
Heike Kreutz, www.aid.de

Umut Özkan

Umut Özkan strahlt unter der Kochmütze, wenn er von seinen beiden Leidenschaften spricht. Die eine ist das Kochen, die andere seit ein paar Monaten das Snowboarden. Mit Kochlöffel und Bratpfanne hantiert der 21jährige schon so geschickt, dass er jetzt bei einem Wettbewerb für Jungköche einen Nachwuchspreis gewonnen hat. Auf dem Snowboard aber muss der Koch-Azubi noch ein paar Stunden üben, doch das ist kein Problem. Schließlich liegt sein Arbeitsplatz direkt neben der Skipiste im alpincenter Bottrop.

„Das Wettkochen war schon aufregend, mit Fachjury, viel Zeitdruck und starker Konkurrenz“, erzählt Umut Özkan über den Bundesjugendwettbewerb des Verbandes der Köche. Doch der Gelsenkirchener im dritten Lehrjahr ist Stress gewohnt. „Auch in der Skihalle muss es beim Buffet mit acht bis zehn Hauptspeisen, Salaten, Suppen und Nachtisch immer schnell gehen. Und dann soll alles gleichzeitig abwechslungsreich, gesund und auch schmackhaft sein.“ Ausprobieren und Kreieren kann der Jungkoch am Arbeitsplatz trotz der Hektik zwischendurch immer mal. Dann nimmt er sich Zeit für seine weitere Vorliebe: die Patisserie. „Zu viel naschen und probieren darf man natürlich nicht“, schmunzelt Özkan, wenn er von edlen Figuren aus Schokolade schwärmt. Beim Snowboarden trainiert er sich ein paar der Kalorien dann nach Feierabend wieder ab.

Jetzt freut sich Umut Özkan erst einmal auf die Sommersaison im Biergarten neben der Skihalle. Dann zeigt er beim frontcooking vor den Augen der Gäste, was er noch so drauf hat – selbstgemachtes Hausbrot, frischen Flammkuchen, zarten Hühnchensalat und saftige Steaks…

Verpackte Salate – alle im grünen Bereich

 Elf Salate im Test – tadellose Qualität und keine gefährlichen Keime

Die Ergebnisse der letzten Untersuchung des Vereins für Konsumenteninformation
(VKI) zu verpackten Salaten vor fünf Jahren waren vor allem eines: unappetitlich. Drei
von insgesamt 15 Proben waren (über)reif für den Mistkübel, vier weitere so stark
verkeimt, dass sie kaum mehr als genusstauglich eingestuft werden konnten. Nicht so
beim aktuellen Test: Sämtliche der elf Proben waren in einem tadellosen Zustand, wie
die August-Ausgabe des Testmagazins KONSUMENT zeigt. Lediglich der Mischsalat
von SBudget wies eine im Vergleich zu den anderen Produkten erhöhte Keimzahl auf –
bot aber trotzdem keinen Anlass zur Sorge. „Hinter diesem erfreulichen Ergebnis
vermuten wir nicht zuletzt die seit dem letzten Test von einigen Herstellern
vorgenommene Verkürzung des Mindesthaltbarkeitsdatums“, so VKIErnährungswissenschafterin
Nina Zellhofer. Weiters positiv: Sämtliche getesteten

Proben blieben zudem unter dem für Freilandsalat festgelegten Grenzwert für Nitrat.
Letztlich ergab dies folgende Endbewertung: 6 sehr gut, 4 gut und 1 durchschnittlich.
Testsieger ist die De Luxe Salat-Mischung von Chef Menü, die sich mit 70 Cent pro 100
Gramm im preislichen Mittelfeld einordnet. Details zum Test gibt es auf
www.konsument.at sowie im August-KONSUMENT.
Ganz ohne Kritik geht es aber auch bei diesem Test nicht: Wie so oft im Lebensmittelbereich
waren nicht sämtliche Produkte ausreichend gekennzeichnet. Vorschrift – und großteils Usus
– ist die Angabe der verwendeten Zutaten in absteigender Reihenfolge. Dies hat sich
offenbar noch nicht zu allen Herstellern durchgesprochen. Denn diese hantieren mit
durchaus kreativen Bezeichnungen wie „in veränderlichen Gewichtanteilen“. Wer zudem
wissen will, woher sein Salat stammt, hat großteils Pech: Auf fünf Packungen findet sich
überhaupt keine Herkunftsangabe, auf einer weiteren der wenig aussagekräftige Hinweis
EU. Die restlichen Proben stammten aus Italien – keine einzige aus Österreich.

Fragen an die VKI-Ernährungswissenschafterin Nina Zellhofer:
· Was soll man von ungekühlter Ware halten, die gelegentlich bei Diskontern
auftaucht? „Besser man lässt die Finger davon. Geschnittener und gewaschener
Salat sollte nur dort gekauft werden, wo er auch ausreichend gekühlt wird.“
· Der gekaufte Salat ist schon gewaschen. Ist da nochmaliges Waschen nicht
überflüssig? „Trotz der guten Testergebnisse: Ein Restrisiko besteht immer. Zwar
sterben durch das Dressing mögliche vorhandene Keim ab. Dennoch sollte man
verpackten Salat vor dem Verzehr immer sorgfältig mit lauwarmen Wasser waschen.“
Wer mehr zum Thema wissen möchte: Fragen beantwortet der VKI – in Zusammenarbeit mit
dem Fonds Gesundes Österreich – auch unter der Ernährungshotline 0810 810 227 (Mo-Fr
9-15 Uhr, aus ganz Österreich Euro 0,0676/min).

Gewürze und Gemüse der Frühjahrsküche: Schnittlauch

Schnittlauch (Allium schoenoprasum) ist neben Petersilie das bekannteste Küchenkraut. Die ausdauernde Pflanze gehört zur Familie der Lauch- und Zwiebelgewächse (Liliengewächse) und liebt feuchte, nährstoffreiche Böden und einen sonnigen Standort. Man findet sie von April bis November als Kulturform in vielen Hausgärten, aber auch wild in der freien Natur. Die mehrjährige Pflanze gedeiht in ganz Europa, in Nordamerika, Nordafrika und Mittelasien. Im Frühjahr lässt sich der „Gras- oder Binsenlauch“ – wie er im Volksmund heißt – in einem Blumentopf auch gut auf der Fensterbank ziehen.

Das saftiggrüne Küchenkraut mit seinem mild-lauchigen Geschmack passt zu allen grünen und gemischten Salaten, Saucen, herzhaften Butter-Stullen, Quark, Eierspeisen und Suppen. Kurz gesagt: Schnittlauch harmoniert zu allen Speisen, die auch Zwiebelgeschmack vertragen. Am besten schneidet man die röhrenförmigen Stängel mit der Küchenschere in kleine Röllchen, um den Saftverlust möglichst gering zu halten und verwendet das Kraut frisch. Ebenso sind die kugeligen rosavioletten Blüten des Schnittlauchs essbar und stellen eine hübsche Dekoration für Salate oder kalte Platten dar. Schnittlauch-Röllchen lassen sich – allerdings mit Aromenverlust – auch trocknen oder küchenfertig einfrieren. Wer getrockneten Schnittlauch nutzt, sollte ihn kurz vor der Verwendung in kaltem Wasser einweichen, damit er seinen Geschmack entfalten kann.

Schnittlauch ist – ähnlich wie alle anderen Laucharten – auch eine alte Heilpflanze. Er wirkt durch die in ihm enthaltenen scharfriechenden, schwefelhaltigen Senföle und Saponine schleimlösend, antibakteriell und harntreibend. Außerdem hat er einen hohen Gehalt an Vitamin C und Vitamin A. Mit vereinzelt bis zu 70 Milligramm Vitamin C pro 100 Gramm kann er sogar den Vitamin C-Gehalt der gleichen Menge an Zitronen (rund 50 Gramm pro 100 Gramm Vitamin C) übertreffen.
Ira Schneider, www.aid.de

Bundesweiter Grill-Wettbewerb

Grill-Giganten gesucht!
Bundesweiter Grill-Wettbewerb: Showdown
zwischen Männern und Frauen

Mit dem Frühling startet die Grill-Saison – und Millionen Bundesbürger sind voller Enthusiasmus dabei. Geht es nach den Herren der Schöpfung, ist das Grillen immer noch Männersache. Wahrheit oder Klischee? Diese Frage wird jetzt in einer spektakulären Aktion beantwortet. Gesucht werden Deutschlands Grill-Giganten – Frauen und Männer, die gekonnt grillen, aber auch besonders kreativ in der Zubereitung von Beilagen und Salaten sind. Die jeweils zehn besten Bewerber werden in die National-Teams der Frauen und Männer aufgenommen, die am 25. August 2011 beim Finale in Köln gegeneinander antreten. Unterstützt werden die Teams von Bitburger und Hela Gewürzketchup. Auf die Gewinner warten attraktive Preise. Bewerbungen sind ab sofort möglich unter www.grill-giganten.de .

„Wir suchen die besten männlichen und weiblichen Grill-Experten des Landes“, erklärt Starkoch und Jurymitglied Christian Henze (42).
„Bewerben können sich alle, die wissen, wie man das, was auf den Grill kommt, lecker würzt und punktgenau serviert. Doch auch Beilagen wie Salate oder Baguettes zählen für uns mit dazu. Denn uns geht es um die ganze Welt des Grillens.“ Das betrifft auch die passenden Getränke – vor allem kühles Bier, perfekter Begleiter einer fröhlichen Grillparty. Die Fassbiermarke Nummer eins in Deutschland, Namensgeber des Männer-Teams, stellt daher die passenden Zapfanlagen mit Kühlung zur Verfügung – denn auch das Bierzapfen zählt beim Finale in Köln zu den Aufgaben der Teilnehmer. „Ein Grillabend wird mit einem frisch gezapften Bier noch schöner. Wir freuen uns schon jetzt auf den Wettbewerb und sind gespannt auf viele kreative Ideen“, sagt Jury-Mitglied Rainer Noll von Bitburger. Als Hela-Team gehen die Damen ins Rennen. Denn was wäre Grillfleisch ohne die richtige Würze? Und die bringt der Hela Curry Gewürz Ketchup – der Klassiker mit Kultstatus. Sein Erfolg ist sein einzigartiger, unnachahmlicher Geschmack, der Hela zum Marktführer unter den Ketchups macht.

Kreativ, locker und gut am Grill
Wer zu den Grill-Giganten gehören möchte, kann sich bis zum 22. Mai 2011 bewerben. Die besten Kandidaten werden zu einem großen Casting am 9. Juni nach Hamburg eingeladen. Dort wählt die Jury ein männliches und ein weibliches Grill-Giganten National Team mit jeweils zehn Top-Teilnehmern. Am 25. August findet schließlich in Köln das große Finale statt. Dann heißt es: Männer gegen Frauen! Hier kommt es auf die Teamleistung an. Aufgabe wird es sein, eine Grillparty für 120 Personen zu versorgen. Da muss jeder Handgriff sitzen.

In den Wochen vor dem großen Showdown können die Teams sich vorbereiten und ihre Taktik abstimmen. Wer zu den Grill-Giganten gehören will, darf Herausforderungen nicht scheuen. Die Bewerber sollten nicht nur gut am Grill, sondern auch kreativ und locker sein. Denn wie immer beim Grillen geht es natürlich darum, Spaß zu haben und gemeinsam eine richtig tolle Zeit zu erleben. Auf die Gewinner warten neben Ruhm und Ehre auch zehn hochwertige Black Pearl Comfort Kugelgrillgeräte von Landmann. Mehr Informationen zum Wettbewerb sowie rund um die vielfältige Welt des Grillens gibt es im Internet unter www.grill-giganten.de . Dort kann auch das Bewerbungsformular ausgefüllt werden.
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Majoran in der Küche

Frischer Majoran ist auch unter den Namen „Wurstkraut“ bekannt, denn das Kraut zählt zu den klassischen Wurstgewürzen. Es duftet ähnlich wie sein enger Verwandter, der wilde Majoran oder Oregano, stark, leicht brennend und aromatisch. Auch äußerlich unterscheiden sie sich kaum: Beide haben weiche, fein behaarte Blättchen, die grün bis grün gesprenkelt sind sowie kleine weiße bis rosa Blüten. Im Unterschied zu Oregano hat Majoran eine etwas mildere Note. Er enthält die ätherischen Öle Kampfer und Borneol. Majoran stammt aus Indien und kam mit arabischen Händlern nach Ägypten und Tripolis. Neben Petersilie und Schnittlauch ist Majoran das in der europäischen Küche am meisten verwendete Würzkraut. Auch in der Mittelmeerküche ist es sehr beliebt. Es eignet sich zum Abschmecken von Fleischgerichten, Ragouts, Kartoffel- und Tomatengerichten, Salaten und Suppen und eben zum Würzen von Blut- und Leberwurstsorten. Die Inhaltsstoffe des Majoran machen fetthaltige
Speisen bekömmlicher und haben eine verdauungsfördernde und appetitanregende Wirkung. Ein bekanntes Gericht der Sommerküche sind „Majoran-Kartoffeln“ vom Blech. Kleine bis mittelgroße Kartoffeln werden geschält, halbiert und mit der Schnittfläche auf ein geöltes Backblech gelegt. Die Kartoffeln lässt man bei 200 Grad Celsius etwa 30 Minuten im Ofen backen. Anschließend gibt man ein Bündel frisch gehackten Majoran, etwas Salz, Pfeffer und Öl über die Kartoffeln und gart sie weitere fünf bis zehn Minuten im Ofen.
Ira Schneider, www.aid.de