Immer weniger Deutsche können überhaupt kochen

Sieben Tipps und Tricks für die gesunde und leckere Ernährung

Kochen ist zwar modern, trotzdem bleibt bei vielen Deutschen der Herd kalt. Mit wenigen Tricks ist der Weg zum Küchenhelden ganz einfach! Kochsendungen laufen auf allen Kanälen, die Buchhandlungen sind voll mit großformatig gestalteten Kochbüchern. Kochen ist en vogue!
Gleichzeitig wissen Experten: Immer seltener greifen wir selbst zum Kochlöffel. Und die Fachleute setzen noch eines drauf: Immer weniger Deutsche können überhaupt kochen.

In der Mittagspause in die Kantine oder die Mensa, abends Döner, Burger oder Pizza und zwischendurch schnell die Bratwurst. So sieht der Ernährungsalltag vieler Menschen aus: Das Kochen kommt zu kurz. Dabei ist es ein schönes, entspannendes und kommunikatives Ritual, das bewusst in den Alltag integriert werden kann.

Mahlzeiten selbst zuzubereiten macht dabei nicht nur Spaß, man kann sich bei frisch Gekochtem auch sicher sein, welche Inhaltsstoffe tatsächlich im Essen enthalten sind. Natürlich ist Kochen mit frischen Lebensmitteln mehr, als nur eine Tüte aufzureißen, und braucht sowohl Zeit als auch ein bisschen Übung.

Mit diesen sieben Tipps und Tricks kann jeder zum „Koch“ am heimischen Herd werden:
Nie hungrig einkaufen gehen! Knurrt der Magen, landen zu viele ungesunde Snacks im Einkaufswagen. Hat man die erst mal genascht, fehlt die Lust aufs Kochen.

Mit Einkaufszettel einkaufen! Ist das Essen für die Woche schon geplant, geht der Besuch im Supermarkt schneller. In den nächsten Tagen warten daheim dann die richtigen Zutaten für eine leckere Mahlzeit. Vorfreude pur!

Doppelte Menge! Eintöpfe, Suppen und Co. schmecken am zweiten Tag oft noch besser. Also ruhig mal größere Mengen zubereiten. Aber Vorsicht: Nicht alles am ersten Tag aufessen!

Vorräte anlegen! Mit der richtigen Auswahl an Grundnahrungsmitteln ist ein leckeres Gericht schnell gezaubert – ganz ohne Fertigprodukte. Eine kleine Auswahl an Gewürzen sollte dabei nicht fehlen, das gibt den Speisen den richtigen Pepp.

Tiefkühlkost statt Dosen! Die meisten Gemüse werden nach der Ernte sofort tiefgefroren. Viele wichtige Inhaltsstoffe bleiben dabei erhalten. Gemüse aus dem Tiefkühlfach ist deswegen ein guter Ersatz, wenn’s mal schnell gehen muss.

Keep it simple! Es muss nicht jeden Tag ein aufwendiges Menü sein. Viele Gerichte sind schon in etwa 30 Minuten fertig. Eine leckere Pasta mit Tomatensoße oder Fisch mit Salzkartoffeln sind ruck, zuck zubereitet.

Mach’s gemeinsam! Zu zweit, mit Freunden oder der ganzen Familie macht das Schnippeln Spaß. Ganz nebenbei vergisst man schnell den Büro- oder Schulstress, ist gut gelaunt und freut sich aufs gemeinsame Essen.

Mit gutem Werkzeug macht das Kochen mehr Spaß. Bei kochmesser.de gibt es gute Messer.

Hat man schon ein bisschen Übung und gelingen einfache Gerichte gut, stehen Familienrezepte auf dem Plan: Mit etwas Glück haben Mütter oder Großmütter noch Geheimtipps auf Lager. Dann gelingt jeder Sonntagsbraten und schmeckt wie in der Kindheit.

Egal ob hessische Spezialitäten, Pasta oder Süßspeisen: Die AOK Hessen hat unter dafür sind wir aok.de viele einfache, gesunde und leckere Rezepte zusammengestellt.

https://dafuer-sind-wir-aok.de/was-fuer-ein-leben/category/essen-rezepte/?cid=aokdehe_aokhe_opr_35

Jakob Stüttgen

Nach sieben Jahren innovativer Arbeit als Küchenchef im Münchener Restaurant Terrine hat sich Jakob Stüttgen dazu entschlossen, die Terrine Ende Juli zu verlassen und sich dem Thema Schokolade und Pralinen intensiv zu widmen. Nachfolger wird sein langjähriger Wegbegleiter und Kompagnon Sebastian Heil.

Neben einem 5-Gang Chef-Menü mit allerlei kulinarischen Überraschungen präsentieren Sebastian Heil und sein Küchenteam nun auch saisonal wechselnde Bistro-Klassiker à la carte. Und das ab sofort auch Dienstag bis Freitag mittags. Die ruhig gelegene Terrasse in der Schwabinger Amalienpassage lädt zum Verweilen ein.
Montagabends ist übrigens geöffnet.

www.terrine.de

Lammrezept filmen

Einmal nach Lust und Laune Fernseh-Koch spielen – und eine Neuseelandreise gewinnen!

Und so geht’s: Teilnehmen kann jeder mit einem selbstgedrehten Video – entweder mit der Digitalkamera oder dem Handy aufgenommen. Im Video darf es ruhig originell zugehen: ein einfaches Rezept oder ausgefeiltes Lammfleisch-Menü, Show oder Party, Kochtipp oder Spaßfilm – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt! Den Film hochgeladen und schon können Zuschauer die Filme bewerten – und das beliebteste Video gewinnt!

Mitmachen lohnt sich, denn Neuseeland Lamm verlost eine Reise in das Land der Kiwis, der unberührten Natur und natürlich des schmackhaftesten Lammfleischs.
Upload-Schluß ist der 31. August 2010.

http://gewinnspiel.neuseelandlamm.de/

Folgen des Vulkanausbruchs

TUI Chefreiseleiter Günther Wiesner zur Situation auf Mallorca

Der Vulkanausbruch in Island hat zu einer in diesem Umfang bisher noch nie dagewesenen Schließung deutscher Flughäfen geführt. Der Luftverkehr in weiten Teilen Europas und insbesondere in Deutschland ist nahezu zum Erliegen gekommen. Fluggäste warten auf ihre Flüge – viele sitzen im Ausland fest. Flugzeuge und Personal müssen erst wieder zu den planmäßigen Einsatzorten gelangen.

Die Flughäfen in Deutschland stehen mit den zuständigen Landesgenehmigungsbehörden in einem engen Kontakt. „Wir haben die Behörden gebeten, aufgrund der außerordentlichen Situation in den kommenden Tagen die Regelungen der Start- und Landezeiten flexibel zu handhaben, damit im Ausland wartende Passagiere so schnell wie möglich zurückkommen können und wieder ein stabiler Betrieb erreicht wird“, erklärt Ralph Beisel, Hauptgeschäftsführer des Flughafenverbands ADV (Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen). Die Flughäfen halten mehr Personal vor, damit Flüge mit Sonderregelungen auch an den Tagesrandzeiten und den Nachtstunden abgefertigt werden können.

Der Flughafenverband ADV geht davon aus, dass die umfassenden Schließungen zu länger anhaltenden Verzögerungen im Luftverkehr führen werden. „Es wird einige Tage brauchen, bis wieder zum regulären Flugbetrieb zurückgekehrt werden kann. Jetzt geht es um pragmatische Ausnahmen für eine Zeit größter Anspannung“, erläutert Ralph Beisel. Im Zusammenspiel von Behörden, Airlines und Flughäfen gilt es, die Auswirkungen für die Passagiere auf ein Minimum zu reduzieren.

Frage: Wie viele Gäste sitzen derzeit auf Mallorca fest und wo befinden sie sich?

Günther Wiesner: Wir haben derzeit etwa 2.800 Pauschalreisegäste auf der Insel. Sie halten sich in ihren Urlaubshotels auf und warten dort auf ihre Rückreise.

Frage: Das heißt, die Situation am Flughafen in Palma ist ruhig?

Wiesner: Richtig. Wir haben unsere Gäste mit heutiger Abreise rechtzeitig über die Absage der Flüge informiert, so dass niemand unnötig zum Flughafen anreisen musste. Gestern war die Situation zunächst nicht ganz so klar. Wir haben die 500 Gäste, die bereits am Flughafen auf ihre Rückreise warteten, später in verschiedenen umliegenden Stadthotels untergebracht.

Frage: Wie ist die Stimmung vor Ort, nachdem die Gäste erfahren haben, dass alle Flugreisen vorerst bis Sonntag um 10 Uhr abgesagt werden?

Wiesner: Insgesamt betrachtet ruhig und verständnisvoll. Natürlich gibt es Nachfragen zum weiteren Vorgehen. Wir sind ständig mit unseren Gästen in Kontakt und bemühen uns derzeit intensiv um alternative Rückreisemöglichkeiten für alle fest sitzenden Urlauber.

Frage: Wer übernimmt die Kosten, die durch die ungeplante Verlängerung entstehen?

Wiesner: Soeben wurde entschieden, dass TUI aus Kulanzgründen zunächst einmal die Hotelkosten auch für die weitere Nacht von Samstag auf Sonntag übernimmt.

Bitte lesen Sie auch unseren Artikel über Ihre Passagierrechte:
www.gourmet-report.de/artikel/335096/Flugausfall-wegen-Vulkanasche-Passagierrechte/

Silvesternacht in Deutschland

Hochbetrieb in den großen Klinik-Notaufnahmen – Hamburg: Messer durchdringt Auge und verletzt Gehirn, Neujahrsbaby ist Harburger

In den großen Notaufnahmen der Deutschen Asklepios Kliniken gab es in der Silvesternacht reichlich zu tun. Fast alle Patienten kamen alkoholisiert in die Klinik, viele mit einer Alkoholvergiftung. Knallkörper- und Sturzverletzungen ließen die Chirurgen kaum zur Ruhe kommen. Besonders hoch war der Andrang in der Asklepios Klinik St. Georg: Hier mussten mehr als 200 Patienten in der Nacht versorgt werden, darunter eine lebensgefährliche Stichverletzung durch das Auge ins Gehirn. Auch die Asklepios Kliniken Altona und Wandsbek verzeichneten deutlich mehr Patienten als üblich. Auffällig war die hohe Zahl von jungen Frauen mit Alkoholvergiftungen in Hamburg Altona. Das Neujahrsbaby kam um 0.10 Uhr in der Asklepios Klinik Harburg zur Welt.

Weit überdurchschnittlich viel zu tun gab es in der Zentralen Notaufnahme der Hamburger Asklepios Klinik St. Georg. Bis zum frühen morgen wurden hier insgesamt 206 Patienten versorgt, allein nach Mitternacht waren es 118. Die vier diensthabenden Chirurgen waren die ganze Nacht pausenlos beschäftigt. Auffällig war die hohe Zahl der alkoholisierten Patienten, die bei 28 lag. Acht Verletzte mussten nach Unfällen mit Knallkörpern behandelt werden. Besonders spektakulär: Ein 20-jähriger war mit einem tief im Auge steckenden Butterfly-Messer in die Zentrale Notaufnahme der Asklepios Klinik Wandsbek gekommen und zur Notoperation in die Asklepios Klinik St. Georg verlegt worden. Hier konnten die Neurochirurgen die durch die Augenhöhle ins Gehirn eingedrungene Klinge entfernen. Der Patient liegt auf der Intensivstation.

Auch in der Asklepios Klinik Wandsbek (ebenfalls Hamburg) waren Ärzte und Schwestern im Dauereinsatz: 38 Patienten waren hier zu versorgen, davon zehn nach Verletzungen mit Feuerwerkskörpern. Eine junge Frau erlitt durch einen Knallkörper schwerste Fußverletzungen, die Handchirurgen mussten drei Patienten mit schweren Handverletzungen operieren. Hinzu kamen sturzbedingte Schädel- und Schulterverletzungen.

Sylt: Feuerwerksverbot auf der Insel führt zu deutlich weniger Verletzungen

Sehr ruhig verlief die Jahreswende dagegen auf Sylt: Die Asklepios Nordseeklinik in Westerland hatte insgesamt 30 Patienten zu versorgen, durch das strikte Feuerwerkverbot kam es zu keinen Verletzungen.

In der Zentralen Notaufnahme der Asklepios Klinik Altona (Hamburg) wurden bis zum frühen Morgen 80 Patienten eingeliefert. Auffällig war die hohe Zahl von jungen Frauen mit Alkoholvergiftungen, die Hälfte der 16 zur Überwachung Alkohol- oder Drogenkonsum aufgenommenen Patienten gehörte zu dieser Gruppe. Die spektakulärsten Fälle waren in Altona ein offener Sprunggelenksbruch nach einem Sturz, eine Handverletzung nach Knallkörperexplosion und ein Schädelbasisbruch nach einem Sturz unter Alkohol- und Cannabis-Einfluss. Zudem kamen viele augenärztliche und HNO-Patienten aufgrund von Zwischenfällen mit Knallkörpern in die Ambulanz.

In der Asklepios Klinik Barmbek verlief die Silvesternacht in der Notaufnahme dagegen weitgehend im Rahmen des Üblichen. Insgesamt wurden hier 55 Patienten versorgt, etwas weniger als im Vorjahr. Auch hier kamen viele Augenverletzungen nach Unfällen mit Feuerwerkskörpern in die Ambulanz. Und: Um 9.25 Uhr bzw. 9.26 Uhr kamen hier die ersten Zwillinge des Jahres zur Welt!

Auch in der Asklepios Klinik Harburg verlief die Silvesternacht eher ruhig. Sechs der insgesamt 24 Patienten waren betrunken. Nach Unfällen mit Feuerwerkskörpern mussten drei Patienten mit Verbrennungen und Verletzungen versorgt werden. Um zehn Minuten nach Mitternacht kam im Kreißsaal der Asklepios Klinik Harburg das diesjährige Hamburger Neujahrsbaby zur Welt: Der kleine Emir A. wiegt 3820 Gramm, ist 55 Zentimeter lang und das dritte Kind der Familie.

In der Zentralen Notaufnahme der Asklepios Klinik Nord-Heidberg wurden bis zum frühen Morgen insgesamt 39 Patienten versorgt, Auffälligkeiten gab es hier keine.

Im Asklepios Westklinikum Hamburg in Rissen wurde ein 14-Jähriger mit Alkoholvergiftung eingeliefert, ansonsten verlief die Nacht mit sechs Patienten hier eher ruhig.

In der Asklepios Klinik Bad Oldesloe waren drei Handverbrennungen ambulant zu versorgen, ansonsten blieb die Silvesternacht auch hier ruhig.

Einmal dick – immer dick?

Einmal dick – immer dick?

Dicke können nicht an Gewicht verlieren. Das behaupten zumindest einige Wissenschaftler, und die vergeblichen Diätversuche mancher Abnehmwilliger scheinen ihnen Recht zu geben. Genuss macht nicht dick, behauptet hingegen die Neue Apotheken Illustrierte in ihrer aktuellen Ausgabe vom 1. Januar 2010. Große Portionen auch nicht.

Wer immer weniger isst, nimmt nicht automatisch immer mehr ab, denn der Körper lernt sparsam zu sein. Kaum ist die Diät vorbei, kommen die Pfunde rasch zurück, meist mit Zinsen. Für viele ist das der Start in eine Diätenkarriere, die nicht selten in Übergewicht mündet. Stattdessen lieber drei Mal am Tag genießen: Wer sich Zeit für seine Mahlzeiten nimmt, statt sie vor dem Fernseher in sich hineinzustopfen, kann der Versuchung, zwischendurch zu naschen, leichter widerstehen. Unregelmäßiges Futtern macht hingegen tatsächlich dick. Das haben britische Forscher herausgefunden. Mit der richtigen Zusammensetzung darf die Portion auch ruhig recht ansehnlich ausfallen. Das freut das Auge, sorgt für gute Laune beim Essen, und der Körper bekommt alles, was er benötigt.

Statt strenger Diäten, die man nicht lange durchhält, besser einen eigenen Weg finden, auf dem man vielleicht etwas länger unterwegs ist, der aber zum Ziel führt – dabei können nicht zuletzt die Apotheken mit zahlreichen guten Tipps weiterhelfen.

Außerdem in diesem Heft: Unterzucker – wie man richtig reagiert +++ Pflegeheim-Bewohner besser ernähren +++ Migräne: Sehnsucht nach Dunkelheit und Stille

Kraftstoffpreise in 20 deutschen Städten

Ohne Turbulenzen durchs Jahr 2009

Kraftstoffpreise in 20 deutschen Städten

ADAC: Nur geringe regionale Preisunterschiede feststellbar

Während das Jahr 2008 noch von extremen Verschiebungen bei den Kraftstoffpreisen gekennzeichnet war, verlief das jetzt zu Ende gehende Jahr vergleichsweise ruhig und gemäßigt. Wie die ADAC-Jahresauswertung des monatlichen Kraftstoffpreisvergleichs an Markentankstellen in 20 deutschen Städten ergab, kam es im Jahresverlauf dennoch zu Preissprüngen. So kostete Diesel bei der Erhebung im März einheitlich in allen 20 Städten 1,03 Euro je Liter, im November lag der Preis bei 1,13 Euro. Mitte März wurden auch für die Fahrer von Benziner-Pkw günstige Preise ermittelt. So kostete ein Liter Ottokraftstoff damals 1,20 Euro, schon drei Monate später erreichten die Preise mit rund 1,38 Euro ihren Jahreshöchststand.

Am günstigsten tankten die Autofahrer laut ADAC übers Jahr gesehen in Nürnberg und Bremen. Für einen Liter Superbenzin zahlte man dort im Schnitt 1,286 Euro. Der durchschnittliche Dieselpreis lag in den beiden Städten bei 1,087 Euro. Teuerste Stadt war Karlsruhe mit einem Durchschnittspreis von 1,295 Euro (Benzin) und 1,096 Euro (Diesel). Die Preisdifferenz zwischen der teuersten und der günstigsten untersuchten Stadt beträgt damit im Schnitt nur 0,9 Cent je Liter. Bereits diese geringe Differenz führt bei einer Jahresfahrleistung von 15 000 Kilometern und einem Durchschnittsverbrauch von 7,5 Litern zu einer Ersparnis von 10 Euro.

Die ADAC-Untersuchung der Kraftstoffpreise in 20 deutschen Städten findet regelmäßig Mitte des Monats statt. Anhand der jeweiligen Benzin- und Dieselpreise an Markentankstellen können die aktuellen Durchschnittswerte der einzelnen Städte ermittelt und miteinander verglichen werden. Ausführliche Informationen zu den aktuellen Kraftstoffpreisen bietet dabei der ADAC unter www.adac.de/tanken.

Kulinarische Feste am Lago Maggiore

Auf den Spuren des Geschmacks

Kulinarische Feste am Lago Maggiore

Wenn die Badesaison beendet ist – so könnte man meinen – wird es ruhig um den Lago Maggiore herum. Doch damit weit gefehlt: Zahlreiche kulinarische Veranstaltungen locken auch im Herbst an den oberitalienischen See.

Castagnate – so heißen die in diesem Zusammenhang als erstes zu erwähnenden Kastanien- und Maronenfeste, die den ganzen Oktober über bis weit in den November hinein im gesamten Verbano-Cusio-Ossola-Gebiet ausgerichtet werden. Ob in Cannobio, Stresa oder Arona, ob in Gignese, Pettenasco oder auf der Spitze des Mottarone-Hügels – von wo aus man im Übrigen einen wunderschönen Blick auf den Lago Maggiore erhascht – überall kann man an mindestens einem Tag der Saison, vorwiegend an den Wochenenden, geröstete Kastanien mit einem Gläschen Glühwein genießen.

Apropos: Die Kastanie ist eine Baumart, die auf italienischem Boden vor allem in den Alpen sowie im Apennin auf einer Höhe zwischen 300 und 1000 Metern zu finden ist. Anfangs nimmt sich ihre Entwicklung recht zögerlich aus, erst nach 50 Jahren erreicht sie ihre Hochzeit. Früchte trägt die Kastanie dagegen schon nach 15 Jahren.

Äpfel, Honig, Pilze oder Kürbisse stehen ebenfalls während der Herbstzeit ganz hoch im Kurs und werden mit eigens für sie arrangierten Festen gewürdigt. Ganz in diesem Sinne trägt die Veranstaltung, die am 17. und 18. Oktober 2009 am Lago d’Orta, genauer in Omegna stattfindet den Titel Mele in piazza. An dem besagten Wochenende dreht sich alles um den Apfel: An zahlreichen Ständen können Dolci und Delikatessen auf „Apfelbasis“ gekostet und gekauft werden. Am Sonntag, den 18. Oktober wird sogar Livemusik gespielt.

Zur selben Zeit, allerdings nicht am selben Ort, sondern in Santa Maria Maggiore in den Ossola-Tälern, steht ein weiteres önogastronomisches Event namens Fuori di… zucca auf dem Programm. Protagonist dieser Veranstaltung ist la zucca, der Kürbis. Dank der vielen Köstlichkeiten auf seiner Grundlage kann hier so mancher Feinschmecker seinen Gaumen verwöhnen.

Am darauf folgenden Wochenende, am 24. und 25. Oktober 2009, schenkt man den Kürbissen abermals große Aufmerksamkeit: Ganz Omegna feiert die Sagra della zucca. Während der zweitägigen Veranstaltung kann man auf zahlreichen Plätzen die unterschiedlichsten Gerichte kosten. Darüber hinaus sind viele Stände aufgebaut, an denen Landwirte ihre Produkte, darunter Weine, verschiedene Wurst- und Käsesorten oder Süßwaren, auf dem direkten Weg anbieten.

Im Rahmen der Sagra Mele e Miele sind es schließlich die beiden Protagonisten Äpfel und Honig, die in Baceno das Geschehen Ende Oktober, Anfang November dominieren (30. Oktober bis 02. November 2009). Beide sind sie typisch für die Provinz Verbano-Cusio-Ossola, in der man das natürliche Wachsen und Reifen der Äpfel bevorzugt und den Honig typischerweise in den Sorten Linde, Kastanie, Rhododendron oder Bergblüte anbietet. Neben den beiden Stars sind noch viele weitere charakteristische Produkte der Umgebung auf dem Fest vertreten: Herzhafte Käsesorten, duftende Wurstwaren, süffige Weine, ofenfrisches Brot sowie feine Heilkräuter, aus denen man die besten Tees zubereiten kann.

Na dann: Viel Spaß und guten Appetit wünscht der Gourmet Report!

www.maggioni-tm.de

Zu Tisch auf … Kreta

Arte, Freitag, 14.08. um 14:25 Uhr

Zu Tisch auf … Kreta

Wilde Bergkräuter und Mezedes

Ruhig und bedächtig pflückt Iannis Iannutsos am Rande der Messara-Ebene Eukalyptusblätter. Die Intensität des Lichts und die Schönheit der Landschaft haben ihn dazu bewogen, hierhin, in den Süden Kretas, zu ziehen. Hier folgt das Leben noch einen anderen Rhythmus als im geschäftigen Norden der Insel. Der Film „Zu Tisch auf … Kreta“ von Eberhard Rühle erzählt vom Leben und Alltag des Kräuterhändlers Iannis Iannutsos, seiner Frau Chrissa und ihren Kindern Anna und Dimitris. Pflanzen und Gewürze, ihr Geschmack und ihre heilende Wirkung hatten Iannis schon immer fasziniert. Doch beruflich ging er zunächst einen anderen Weg. Er lernte Drucker, wurde später Kneipenwirt, Werbeagent und dann Hausmann. Vor drei Jahren verwirklichte er seinen Traum: Im kleinen Bergdörfchen Kouses übernahm er eine alte Dorfkneipe, renovierte sie und eröffnete seinen Laden, das Kräuterparadies Botano. Während Iannis in seinem Laden Heilpflanzen verkauft, sorgt Chrissa für das leibliche Wohl der Familie: Sie kocht ein typisches Schneckengericht, brät Tomatenpuffer, Zucchiniblüten und Käsetaschen in Olivenöl. Am Anfang waren nicht alle Dorfbewohner damit einverstanden, dass Iannis Iannutsos die traditionelle Kneipe in ein Kräuterzentrum verwandelte. Doch seitdem nebenan eine neue Bar aufgemacht hat, ist der Dorffrieden wieder hergestellt. In Iannis‘ Laden reichen die Regale bis unter die Decke: Seltene Tees, exotische Gewürze und intensiv duftende Blätter stapeln sich in großen Gläsern. Wenn er die Menschen berät, ist Iannis Iannutsos mit Leib und Seele bei der Sache. Nach anfänglichen Schwierigkeiten ist er mittlerweile zuversichtlich, dass sein Laden überlebt. Denn nicht nur Touristen finden inzwischen den Weg in das abgelegene Dorf, um sich Kräutermischungen zu kaufen, sondern auch mehr und mehr Einheimische lassen sich von Iannis beraten. In der Gegend hat sich herumgesprochen, dass er die alte, fast vergessene Volkstradition, Krankheiten mit natürlichen Mitteln zu heilen, am Leben erhält. Die Dokumentation beobachtet mit Sympathie und Neugierde, wie Iannis Iannutsos seinen Traum vom anderen Leben im Süden Kretas in die Tat umsetzt.

London voller Gärten

London voller Gärten

Mehr als 170 Privatgärten und Plätze öffnen während des Open Garden Square Weekends am 13. und 14. Juni ihre Pforten. Viele der historisch wertvollen, modernen und ökologischen Gärten sind sonst der Öffentlichkeit nicht zugänglich. Unter anderen wird in Londons West End das House of St. Barnabas in Soho geöffnet haben. Die Einrichtung hilft seit 160 Jahren Obdachlosen beim Aufbau eines neuen Lebens. Das Gebäude aus dem 18. Jahrhundert hat eine kleine Kapelle, die von einem kleinen, ruhig gelegenen Garten umgeben ist. Ein anderer Garten entstand wie Phönix aus der Asche und ist nach diesem Zaubervogel benannt. Einst ein Parkplatz, verwandelten Anwohner den Platz in einen Garten – das ist mittlerweile 24 Jahre her.
Ein im Voraus gebuchtes Ticket fürs Wochenende kostet knapp 8 Euro, kauft man es direkt am Wochenende, zahlt man 9 Euro.