Kulinarische JamSession in Mainz

Es ist fast schon Tradition, dass sich das Hyatt Regency Mainz einmal im Jahr in eine kulinarische Flaniermeile verwandelt und im Oktober wird die beliebte Kulinarische JamSession nach einem Jahr Pause wieder stattfinden können. Das Hotel richtet das Genussfestival in Zusammenarbeit mit Sommelière Christina Fischer aus. Unter dem Motto „Rheinhessisches Soulfood pur“ werden am 8. Oktober an insgesamt zwölf Stationen im Hyatt Regency Mainz regional inspirierte Gerichte und perfekt darauf abgestimmte rheinhessische Weine präsentiert. Lokale Musiker und Künstler begleiten das Event und runden das Erlebnis für die Gäste ab.

Die Kulinarische JamSession bietet vielfältigen Genuss. Bildrechte: Hyatt Regency Mainz
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Jens Pietzonka lädt zur Pop-Up-Weinbar in Dresden

Der Schaumwein-Star der Pfalz, die neue Riesling-Generation aus Rheinhessen und der Bocksbeutel-Entstauber aus Franken sind am Mittwoch, dem 28. Dezember 2016, bei Jens Pietzonka zu Gast. „Ich bin immer an der Arbeit von jungen, aufstrebenden Winzern interessiert“, erklärt der Dresdner Sommelier seine Idee für die Veranstaltung. „Mit Christian Krack vom Sekthaus Krack aus Deidesheim arbeiten wir schon länger zusammen, er hat dann noch Max Dexheimer und Andi Weigand ins Boot geholt. Die drei sind schon lange befreundet und kennen sich aus der gemeinsamen Studienzeit in Geisenheim.“ Die Nachwuchswinzer verkörpern genau das, was sich Jens Pietzonka auch für seine Weinzentrale auf die Fahnen geschrieben hat: Sie lockern die Weinwelt auf und machen sie entspannter.

Der 25-jährige Andi Weigand arbeitet zusammen mit seinem Vater auf dem Weingut der Familie, das er einer Komplettmodernisierung unterzogen hat. Am 28. Dezember wird er vor allem die spontan vergorenen Silvaner, für die er bekannt ist, präsentieren. Auch Max Dexheimer arbeitet auf dem elterlichen Weingut Walldorf-Pfaffenhof in Saulheim und hat dort den Generationswechsel mit einer eigenen Kollektion aus Guts-, Orts- und Lagenweinen eingeleitet. Christian Krack hat sich mit seinen beiden Zwillingsbrüdern der Herstellung von Schaumweinen verschrieben, mit denen sich das Sekthaus Krack weit über die Region rund um Deidesheim in der Pfalz einen Namen gemacht hat. Im Stammhaus des Feldschlößchens werden die drei den Gästen ihre Weine präsentieren, das Team der Location kümmert sich um die kulinarische Begleitung des Abends.

Nachdem sich Pietzonka mit den ersten beiden Pop-Up-Veranstaltungen vor allem an Weinkenner und die Dresdner Künstlerszene gerichtet hat, macht der Gastronom beim Jahresausklang das Thema Wein auch für Einsteiger zugänglich. Einlass ist am 28. Dezember ab 19 Uhr, der Eintritt ist frei und die unterschiedlichen Weine kosten zwischen drei und fünf Euro je 0,1 Liter. Das Feldschlößchen Stammhaus befindet sich in der Budapester Straße 32 in Dresden.

Weitere Informationen unter www.weinzentrale.com und www.feldschloesschen-stammhaus.de

Rheinhessen genießen

Kreative Küche, authentische Produkte und charakterstarke Weine

Wie schmeckt Rheinhessen? Auf jeden Fall nach Wein, aber das größte Weinanbaugebiet Deutschlands hat noch mehr zu bieten. Um auf die Produktvielfalt der Region aufmerksam zu machen, startet Rheinhessenwein e.V. vom 15. September bis 13. November 2016 erstmals die Aktion „Rheinhessen genießen“. 17 Top-Gastronomien haben sich ihr regionales Lieblingsprodukt ausgesucht und damit ein individuelles Gericht kreiert, das sie im Aktionszeitraum servieren. Weil ein passender Wein dazu nicht fehlen darf, sprechen die Gastgeber gleich auch eine Weinempfehlung aus Rheinhessen aus.

Ob Leberwurstsoufflé auf Riesling-Senf-Soße mit gedünsteten Essiggurken, rheinhessische Tapasvariation auf der Fassdaube mit Ziegenkäse oder Ragout vom rheinhessischen Wingertsreh mit Trauben und Speck – neben seinen Klassikern hat Rheinhessen kulinarisch viel zu bieten. Die Region lebt von der großen Bandbreite ihrer Restaurants und zieht mit ihrem kulinarischen Angebot viele Gäste und Weinfreunde in das Land der tausend Hügel. Um auf dieses Potential aufmerksam zu machen, findet zum 200-jährigen Jubiläum von Rheinhessen die Kampagne „Rheinhessen genießen“ statt. Im achtwöchigen Aktionszeitraum bieten 17 Restaurants ihr neuinterpretiertes Gericht oder einen verfeinerten Klassiker an.

Sei es die Kartoffel, das Landschwein, die Regenbogenforelle oder die Zwetschge, immer steht ein Produkt aus Rheinhessen im Fokus. Ziel ist es, die Vielfalt der fruchtbaren Region widerzuspiegeln und auf die authentischen Erzeugnisse aufmerksam zu machen. Regional zu kaufen, ist für viele Gastronomen eine persönliche Verpflichtung. Der starke Zusammenhalt zwischen Erzeugern, Winzern und Restaurants ist der Initiatoren der Aktion besonders wichtig. Die Kooperation ist auch ein wichtiges Anliegen der Lokalen Aktionsgruppe Rheinhessen (LAG) und ein strategisches Ziel der Entwicklungskonzeption. Aus diesem Grund wird die Aktion finanziell unterstützt mit LEADER-Mitteln der LAG Rheinhessen.

Die teilnehmenden Betriebe sind in ganz Rheinhessen zu finden, im Nordosten in Mainz nehmen das Restaurant Favorite, Geberts Weinstuben, Am Bassenheimer Hof, die Kupferberg Terrassen und das Adagio im Atrium teil. In Bingen ist das direkt am Rhein gelegene Zollamt dabei. Im Herzen Rheinhessens servieren die Restaurants 100 Guldenmühle, Weedenhof, Mundart, Fachwerk im Eulengarten, Metzlers im Golfclub und Schloss Sörgenloch ein neu interpretiertes rheinhessisches Gericht mit passendem Wein. Im Südwesten nehmen die Dohlmühle, der Espenhof und der Kulturhof an „Rheinhessen genießen“ teil, und ganz im Südosten der Region nahe Worms unterstützen das Landhaus Dubs und das Vis à Vis die Aktion. Zwischen dem 15. September und dem 13. November bieten alle genannten Teilnehmer zu ihren individuellen Öffnungszeiten ihr speziell entwickeltes Gericht an und empfehlen einen passenden Wein aus Rheinhessen.

www.rheinhessen-geniessen.de

WineStyle

Als Erik Kohler in 2015 mit der achten WineStyle erstmals im Cruise Center Altona festmachte, tat er das mit gemischten Gefühlen. Heute freut es sich drauf! – eine bessere Kulisse für seine Weinmesse als das rege Treiben des Hamburger Hafens kann er sich gar nicht vorstellen. Am 13. und 14. Februar ist es soweit. Dann können Weine aus aller Welt mit Blick auf vorbeiziehende Ozeanriesen verkostet werden. Auch die Aussteller teilen die Begeisterung und kommen gerne wieder. Über 100 Zusagen aus 10 Ländern kann Hamburg-Fan Erik Kohler, der mit seiner Firma WMS Weinevents & Marketing Services zahlreiche Veranstaltungen rund um den Wein aufs Gleis setzt, bereits verbuchen. „Hamburg und der Wein – das ist einfach ein Traumpaar“ sagt Kohler. Und er weiß: Auch bei den Messebesuchern gibt es viele „Wiederholungstäter“.
 
2015 – Ein abenteuerlicher Jahrgang
Von Seiten der Winzer gibt es viele Signale, die auf einen exzellenten neuen Jahrgang schließen lassen. Der trockene Sommer hat deutliche Spuren hinterlassen. Doch schon heute steht fest: Die Reben haben den Kampf gegen die große Hitze und den fehlenden Regen erfreulich gut gemeistert. In den kerngesunden Trauben, die diesmal sehr klein ausfielen, konzentrierte sich echter Traumstoff: Extraktreich und vielversprechend.  Auch wenn es für große Lobgesänge noch etwas früh sein dürfte – es wird sich so mancher Austeller nicht nehmen lassen, auch seine 2015er mit nach Hamburg zu bringen. Man darf also gespannt sein …
 
Heimat auf der Zunge – Der Trend hält an
Und noch etwas bringt die Erzeuger deutscher Weine zum Jubeln. Denn: Heimat auf der Zunge ist gefragter denn je. Der Trend hält an. Wie viele regionale Produkte feiern auch die Weine aus deutschen Landen die Erfolge, die sie verdienen. Und so hat auch die WineStyle ein deutliches Zeichen gesetzt, denn der Schwerpunkt liegt auf dem Thema „Made in Germany“. Stark vertreten sind die Württemberger, die Franken und Rheinhessen, aber auch Erzeuger aus kleineren Weinregionen präsentieren sich aus Überzeugung in Hamburg. Mit dabei sind 2016 schließlich auch vier Öko-Betriebe aus Baden, Franken, Württemberg und dem Rheingau. Sie alle wissen: Hier trifft man auf ein interessantes und interessiertes Publikum.
 
Die Welt im Weinglas – Auch andere Mütter haben schöne Kinder
Aber was wäre eine Weinveranstaltung in Hamburg ohne den Blick hinaus in die weite Welt der Weine? Zum Beispiel nach Neuseeland und Südafrika, Argentinien und Chile. „Auch andere Mütter haben schöne Kinder“, sagt Kohler. Dabei hat er nicht nur die neue Welt im Blick. Auch aus Europas traditionellen Weinländern kommt viel Gutes, das man sich nicht entgehen lassen sollte. Die WineStyle bringt auch in 2016 Weine aus Frankreich und Italien, Spanien, Portugal und Österreich. In Deutschland noch wenig bekannt sind die Weine aus Moldau. Unter Kennern finden sie immer mehr Anerkennung. Probieren lohnt sich also.
 
Zum Schluss noch ein Tipp vom Veranstalter  für Menschen, die es lieber etwas ruhiger angehen möchten. Ihnen sei der Messe-Sonntag empfohlen.
 
„WineStyle“
Weinmesse für Genießer im Cruise Center Altona / Hamburg
Van-der-Smissen-Straße 5, 22767 Hamburg
13. und 14. Februar 2016
 
Öffnungszeiten
Samstag, 13. Februar: 12 – 18 Uhr
Sonntag, 14. Februar:  12 – 18 Uhr
 
Eintrittspreis:            EUR 15,00 pro Person, Tageskasse
 
www.WineStyle.de

Winzer des Jahres ausgezeichnet

Im Rahmen der Bundesweinprämierung 2015 der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) hat das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) jetzt die Bundesehrenpreise an deutsche Spitzenwinzer vergeben. Im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung auf dem Hambacher Schloss in der Pfalz erhielten 22 Winzerbetriebe die höchste Auszeichnung der deutschen Weinwirtschaft. Die Preise überreichten Staatssekretär Peter Bleser und DLG-Präsident Carl-Albrecht Bartmer zusammen mit der Deutschen Weinkönigin Josefine Schlumberger. Winzer des Jahres ist das Weingut Manz aus Weinolsheim (Rheinhessen). Sekterzeuger des Jahres wurde Klaus Herres vom Sektgut St. Laurentius aus Leiwen (Mosel). Die beiden Winzerbetriebe erzielten bundesweit die besten Ergebnisse für Wein bzw. Sekt in der DLG-Bundesweinprämierung 2015. Auf dem Hambacher Schloss kürte die DLG außerdem den „Jungwinzer des Jahres“ und die „Jungwinzervereinigung des Jahres“. Jungwinzer des Jahres wurde Stefan Braunewell vom Weingut Braunewell aus Essenheim (Rheinhessen). Jungwinzervereinigung des Jahres wurde die Gruppierung „Generation PINOT“ aus Freiburg (Baden).
 
Staatssekretär Bleser gratulierte den Preisträgern und würdigte ihre „herausragenden“ Leistungen: „Wettbewerbe wie die der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft sind wichtig, um Verbrauchern die Auswahl zu erleichtern. Produkte, die mit einem DLG-Siegel ausgezeichnet sind, garantieren, dass es sich hierbei um ein geprüftes Qualitätsprodukt handelt“, sagte Bleser vor der Preisverleihung.
 
„Die ausgezeichneten Weingüter und Winzergenossenschaften stehen beispielhaft für eine Genusskultur, die weltweit ihresgleichen sucht. Mit Leidenschaft, Kreativität und fachlichem Können sind die Winzer Garant für den hervorragenden Ruf, den der deutsche Wein weltweit genießt. Die mit dem Bundesehrenpreis ausgezeichneten Betriebe gehören zur Qualitätselite und dürfen sich zu Recht zu den Qualitätsbotschaftern des deutschen Weins zählen“, lobte DLG-Präsident Carl-Albrecht Bartmer die diesjährigen Preisträger.
 
Bundesehrenpreisträger Wein 2015
Bundesehrenpreis in Gold und „Winzer des Jahres 2015/2016“ (1. Platz)
·              Weingut Manz, Weinolsheim (Rheinhessen)
 
Bundesehrenpreis in Silber 2015 (2. Platz)
·              Weingut Ernst Bretz, Bechtolsheim (Rheinhessen)
 
Weitere Bundesehrenpreise 2015
·              Weingut Andreas Laible, Durbach (Baden)
·              Weingut Schwörer, Durbach (Baden)
·              Weingut Zehnthof Tobias Weickert, Sommerach (Franken)
·              Weingut Geiger & Söhne, Thüngersheim (Franken)
·              Winzergenossenschaft vinum autmundis, Groß-Umstadt (Hessische Bergstraße)
·              Weingut Toni Müller, Koblenz-Güls (Mosel)
·              Weingut Theo Enk, Dorsheim (Nahe)
·              Vier Jahreszeiten Winzer eG, Bad Dürkheim (Pfalz)
·              Weingut August Ziegler, Maikammer (Pfalz)
·              Weinhaus Karl Pfaffmann Erben, Walsheim (Pfalz)
·              Weingut Georg Müller Stiftung, Hattenheim (Rheingau)
·              Weingut Walter Strub, Engelstadt (Rheinhessen)
·              Weingut Fleischmann, Gau-Algesheim (Rheinhessen)
·              Weingut Marcel Schulze, Döschwitz (Saale-Unstrut)
·              Weingut Drei Herren, Radebeul (Sachsen)
·              Lauffener Weingärtner eG, Lauffen (Württemberg)
·              Privatkellerei-Weinbau Rolf Willy, Nordheim (Württemberg)
 
Bundesehrenpreisträger Sekt 2015
 
Bundesehrenpreis Sekt in Gold und „Sekterzeuger des Jahres 2015/2016“ (1. Platz)
·        Sektgut St. Laurentius Klaus Herres, Leiwen (Mosel)
 
Bundesehrenpreis Sekt in Silber
·        Winzergenossenschaft Edenkoben, Edenkoben (Pfalz)
 
Bundesehrenpreis Sekt in Bronze
·        Wein- & Sektgut Wilhelmshof, Siebeldingen (Pfalz)
 
Sonderauszeichnung „Jungwinzer des Jahres“
Auf dem Hambacher Schloss zeichnete die DLG auch zum zehnten Mal den „Jungwinzer des Jahres“ aus. Junge Talente aus zahlreichen Anbauregionen Deutschlands bewarben sich in diesem Jahr um den Nachwuchspreis der deutschen Weinwirtschaft. „Jungwinzer des Jahres“ wurde Stefan Braunewell vom Weingut Braunewell aus Essenheim (Rheinhessen). „Vizemeister“ wurde Adrian Spieß vom Weingut Wilfried Spieß aus Weingarten (Pfalz). Den dritten Platz belegte Philipp Kiefer vom Weingut Kiefer-Seufert aus Ballrechten-Dottingen (Baden). Jungwinzervereinigung des Jahres wurde die Gruppierung „Generation PINOT“ aus Freiburg (Baden).
 
DLG-Bundesweinprämierung
Die DLG-Bundesweinprämierung ist der führende Wettbewerb für deutsche Weine und Sekte. Insgesamt bewerteten die Wein-Experten der DLG in diesem Jahr rund 4.300 Weine und Sekte. Alle Ergebnisse sind unter www.DLG-Verbraucher.info veröffentlicht.

Ergebnisse der DLG-Bundesweinprämierung 2015

Rund 4.300 Weine und Sekte von Experten getestet – Sonderpreis „Beste Kollektionen“ für Wein und Sekt sowie „Bestes Riesling-Sortiment“

Das Testzentrum Lebensmittel der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) hat jetzt die Weine und Sekte bekannt gegeben, die in der DLG-Bundesweinprämierung 2015 ausgezeichnet wurden. In drei Prüfrunden zur führenden Qualitätsprüfung für deutsche Weinerzeuger testete die DLG rund 4.300 Weine und Sekte aus den deutschen Anbauregionen. In diesem Jahr vergaben die DLG-Weinexperten 62 Gold Extra-, 782 Gold-, 1513 Silber- und 980 Bronze-Medaillen. Alle Testergebnisse sind im Internet unter www.DLG-Verbraucher.info veröffentlicht. Die Verleihung der Bundesehrenpreise mit Bekanntgabe des DLG-Winzers des Jahres und der DLG-Jungwinzer des Jahres findet am 29. Oktober im Hambacher Schloss (Neustadt a. d. Weinstraße) statt.

Die 50 besten Weine und die zwölf besten Sekte
Mit 21 Auszeichnungen stellt die Pfalz in diesem Jahr die meisten Weine und Sekte, die mit dem „Goldenen DLG-Preis extra“ prämiert wurden. Es folgen Rheinhessen mit elf sowie Baden mit zehn „Goldenen DLG-Preisen extra“.

Die meisten Auszeichnungen in Gold, Silber und Bronze erzielten mit 1172 Prämierungen die Winzer aus der Pfalz, gefolgt von Baden (659), Rheinhessen (574) sowie Württemberg (531).

Beste Kollektionen 2015
Im Rahmen der Bundesweinprämierung werden jedes Jahr die besten Kollektionen in den Kategorien „Weißwein trocken“, „Weißwein fruchtig“, „Rotwein trocken“, „Barrique trocken“ und „Edelsüß“ ermittelt und ausgezeichnet. Zwei Sonderpreise für die besten Sekt-Kollektionen „brut“ und „fruchtig“ werden ebenfalls vergeben. Die Preisträger für die „Besten Kollektionen 2015“ sind:

Beste Kollektion „Weißwein trocken“
Herrengut St. Martin, St. Martin (Pfalz)
Beste Kollektion „Weißwein fruchtig“
Weingut August Ziegler, Maikammer (Pfalz)
Beste Kollektion „Rotwein trocken“
Weingut Privatkellerei-Weinbau Rolf Willy, Nordheim (Württemberg)
Beste Kollektion „Barrique trocken“
Weingut Privatkellerei-Weinbau Rolf Willy, Nordheim (Württemberg)
Beste Kollektion „Edelsüß“
Durbacher Winzergenossenschaft, Durbach (Baden)
Beste Kollektion „Sekt brut“
Sektgut St. Laurentius Klaus Herres, Leiwen (Mosel)
Beste Kollektion „Sekt fruchtig“
Weingut Alfons Ziegler, St. Martin (Pfalz)

Bestes Riesling-Sortiment
Zum 17. Mal wurde in diesem Jahr der „ProRiesling“-Ehrenpreis des Vereins „ProRiesling“ verliehen. Er geht an das beste Riesling-Sortiment der Bundesweinprämierung 2015:

· Weingut Gerold Spies, Dittelsheim-Heßloch (Rheinhessen)

DLG-Bundesweinprämierung: Aktuelle Qualitätstrends
In der DLG-Bundesweinprämierung präsentierten sich die trockenen Weißweine des aktuellen Jahrgangs 2014 auf einem hohen Qualitätsniveau. Rebsorten wie Silvaner und Riesling wurden sehr klar und meist fruchtbetont ausgebaut. Die Weine besitzen neben der Fruchtaromatik auch Cremigkeit und Schmelz. „Damit zählen trockene Weißweine deutscher Provenienz international sicher zu den Besten und müssen keinen Vergleich scheuen“, unterstreicht der wissenschaftliche Leiter der DLG-Bundesweinprämierung, Prof. Dr. Rainer Jung (Hochschule GEISENHEIM University), das herausragende Profil deutscher Weißweine. Aber nicht nur Riesling und Silvaner überzeugten, auch Weine der Rebsorte Scheurebe präsentierten sich nuancenreich: von leicht vegetativ und erfrischend über Weine, die eher deutlich exotische und beerige Aromen aufweisen. Mit den in der DLG-Bundesweinprämierung ausgezeichneten Vertretern muss die Scheurebe, die im nächsten Jahr ihr 100. Jubiläum feiert, den internationalen Vergleich mit Sauvignon blanc nicht scheuen. Die Burgunder-Weine, die sich dem DLG-Expertenurteil stellten, präsentierten verschiedene Stile: Weißburgunder und Grauburgunder zeigten sich einmal fruchtig und gehaltvoll ausgebaut, bei anderen Weinen kam Holz in dezenter Weise zum Einsatz (auch beim Chardonnay), und es wurde mit Säureabbau gearbeitet. Auch diese Weine sind internationale Spitzenprodukte.

Breites Spektrum an Rotweinen
Die Rotweine, die sich dem Expertenurteil stellten, zeigten das breite Spektrum traditioneller, aber auch internationaler Sorten, die man bei deutschen Winzern entdecken kann. Als Klassiker dominierte dabei der Spätburgunder. „Erfreulich ist, dass die Winzer auch hier den Holzeinsatz mittlerweile sehr gut beherrschen und die Rebsorte klar erkennbar herausarbeiten“, erläutert Prof. Jung das gekonnte Spiel mit der Rebsortentypizität. In Deutschland angekommen sind auch die internationalen Rotweinsorten. Es stellt offenbar kein Problem dar, rebsortentypische Merlots, Cabernet Sauvignons oder Tempranillo-Weine in Deutschland anzubauen. Aber auch unter den roten Cuvées wurden Weine prämiert, die in Tanninstruktur, Holz und Extraktfülle optimal abgestimmt und harmonisch sind.

Edelsüße Weißweine: Klarheit und Reinheit
Bei den edelsüßen Spezialitäten zeigten sich die DLG-Experten von der Klarheit und Reinheit, in der die Weine ausgebaut wurden, beeindruckt. „Gerade bei den mit einem Goldenen DLG-Preis Extra prämierten Weinen konnte man die rebsortentypischen Aromen sehr gut erkennen, was in der Herstellung sicher die größte Herausforderung darstellt“, so Prof. Jung. Neben Riesling als Klassiker bestachen auch hier Aromasorten wie Scheurebe, Huxelrebe und Gewürztraminer.

Sekt: abwechslungsreiches Qualitätssortiment
In der DLG-Bundesweinprämierung präsentierte sich das gesamte Spektrum deutscher Sektkunst – über Riesling, Cremant und Burgunder bis hin zu den aromatischen Rebsorten. „Riesling und Burgunder sind Sorten, bei denen die Winzer offenbar verstärkt mit längerem Hefelager arbeiten. Teilweise erkennt man die Stilistik der Champagne mit einer Apfel-Brioche-Aromatik. Daneben war die prägende Säure, insbesondere bei Riesling-Sekten, charakteristisch“, beschreibt Prof. Jung die Besonderheiten des aktuellen Sektjahrgangs. Bei den aromatischen Sorten präsentierten sich Muskateller, aber auch Traminer und mittlerweile auch Sauvignon blanc als interessante geschmackliche Alternativen zu den Sekt-Klassikern.

www.dlg.org

Deutschlands Top 100 Winzer

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TOP 100_2014

TOP 100_2013

Anbaugebiet

Betrieb

PLZ

Ort

Internet

1

1

Pfalz

Weingut August Ziegler

67487

Maikammer

www.august-ziegler.de

2

2

Pfalz

Vier Jahreszeiten Winzer eG

67098

Bad Dürkheim

www.vj-wein.de

3

3

Baden

Winzerkeller Hex vom Dasenstein eG

77876

Kappelrodeck

www.dasenstein.de

4

4

Rheinhessen

Weingut Manz, Erich & Eric Manz GbR

55278

Weinolsheim

www.manz-weinolsheim.de

5

5

Mosel

Weingut Albert Kallfelz GbR

56856

Zell-Merl

www.kallfelz.de

6

6

Pfalz

Weingut Darting GdbR

67098

Bad Dürkheim

www.darting.de

7

7

Franken

Weingut Horst Sauer

97332

Volkach-Escherndorf

www.weingut-horst-sauer.de

8

8

Württemberg

Lauffener Weingärtner eG

74348

Lauffen

www.katzenbeisser.de / www.wg-lauffen.de

9

9

Rheinhessen

Weingut Kurt Erbeldinger & Sohn, Stefan Erbeldinger

67595

Bechtheim-West

www.weingut-erbeldinger.de

10

10

Ahr

Winzergenossenschaft Mayschoß-Altenahr eG

53508

Mayschoß

www.winzergenossenschaft-mayschoss.de

11

11

Baden

Weingut Heinrich Männle

77770

Durbach

www.weingutmaennle.de

12

12

Franken

Weingut Juliusspital

97070

Würzburg

www.juliusspital.de

13

13

Württemberg

Heuchelberg Weingärtner eG

74193

Schwaigern

www.heuchelberg.de

14

14

Baden

Durbacher Winzergenossenschaft eG

77770

Durbach

www.durbacher.de

15

15

Baden

Weingut Andreas Laible

77770

Durbach

www.weingut-laible.de

16

17

Rheinhessen

Weingut Ökonomierat Johann Geil I. Erben

67595

Bechtheim

www.weingut-geil.de

17

16

Franken

Weingut „Am Lump“ Albrecht Sauer

97332

Volkach-Escherndorf

http://www.weingut-am-lump.de/

18

19

Baden

Badischer Winzerkeller eG

79206

Breisach

www.badischer-winzerkeller.de

19

18

Baden

Winzergenossenschaft Achkarren am Kaiserstuhl eG

79235

Vogtsburg-Achkarren

www.achkarrer-wein.com

20

20

Baden

Oberkircher Winzer eG

77704

Oberkirch

www.oberkircher-winzer.de

21

21

Württemberg

Fellbacher Weingärtner eG

70734

Fellbach

www.fellbacher-weine.de

22

22

Baden

Alde Gott Winzer eG

77887

Sasbachwalden

www.aldegott.de

23

23

Baden

Winzergenossenschaft Waldulm/Baden eG

77876

Kappelrodeck

www.waldumer.de

24

24

Baden

Affentaler Winzergenossenschaft Bühl eG

77815

Bühl

www.affentaler.de

25

25

Franken

Winzergemeinschaft Franken eG

97318

Kitzingen

www.GWF-Kitzingen.de

26

26

Baden

Weingut Leopold Schätzle

79346

Endingen

www.schaetzle-weingut.de

27

28

Württemberg

Weingärtnergenossenschaft Dürrenzimmern-Stockheim eG

74336

Brackenheim

www.wg-duerrenzimmern.de

28

27

Rheinhessen

Weingut Julius Wasem Söhne

55218

Ingelheim

www.weingut-wasem.de

29

29

Pfalz

Weingut Bärenhof Helmut Bähr & Sohn

67098

Bad Dürkheim

www.weingut-baerenhof.de

30

30

Baden

Gengenbacher Winzer eG

77723

Ergebnisse der DLG-Bundesweinprämierung 2014

Rund 4.500 Weine und Sekte von Experten getestet – Sonderpreis „Beste Kollektionen“ für Wein und Sekt sowie „Bestes Riesling-Sortiment“
 
Das Testzentrum Lebensmittel der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) hat jetzt die Weine und Sekte bekannt gegeben, die in der DLG-Bundesweinprämierung 2014 ausgezeichnet wurden. In drei Prüfrunden zur führenden Qualitätsprüfung für deutsche Weinerzeuger testete die DLG rund 4.500 Weine und Sekte von rund 300 teilnehmenden Winzerbetrieben aus allen 13 deutschen Anbauregionen. In diesem Jahr vergaben die DLG-Weinexperten 62 Gold Extra-, 758 Gold-, 1651 Silber- und 975 Bronze-Medaillen. Alle Testergebnisse sind im Internet unter www.DLG-Verbraucher.info veröffentlicht. Die Verleihung der Bundesehrenpreise mit Bekanntgabe des DLG-Winzers des Jahres und der DLG-Jungwinzer des Jahres findet am 30. Oktober in Mainz statt.
 
Der Jahrgang 2013 kann auf eine turbulente Vegetationsperiode zurückblicken: im Frühjahr zu kalt und nass, tropische Temperaturen im Sommer und schließlich ein extrem regenreicher Herbst. Die deutschen Winzer mussten sowohl im Weinberg als auch im Keller ein geschicktes Händchen haben, um hohe Säurewerte oder geringere Mostgewichte zu meistern. Vielfach wird bereits von einem „Winzerjahrgang“ gesprochen, denn handwerkliches und fachliches Können waren Garant dafür, dass trotz widriger Bedingungen erfreuliche Ergebnisse erzielt wurden. So verleiht die in der Regel vorhandene Säurestruktur vielen Weißweinen eine angenehme Frische und lässt sowohl einen animierenden Trinkgenuss, wie auch eine gute Lagerfähigkeit erwarten.
 
Die 50 besten Weine und die zwölf besten Sekte
 
Mit 17 Auszeichnungen stellt die Pfalz in diesem Jahr die meisten Weine und Sekte, die mit dem „Goldenen DLG-Preis extra“ prämiert wurden. Es folgen Württemberg mit zwölf sowie Rheinhessen und Baden mit je elf „Goldenen DLG-Preisen extra“. Die meisten Auszeichnungen in Gold, Silber und Bronze erzielten mit 955 Prämierungen die Winzer aus der Pfalz, gefolgt von Baden (617), Württemberg (584) sowie Rheinhessen (481).
 
Beste Kollektionen 2014
 
Im Rahmen der Bundesweinprämierung werden jedes Jahr die besten Kollektionen in den Kategorien „Weißwein trocken“, „Weißwein fruchtig“, „Rotwein trocken“, „Barrique trocken“ und „Edelsüß“ ermittelt und ausgezeichnet. Seit letztem Jahr werden außerdem zwei Sonderpreise für die besten Sekt-Kollektionen „brut bis extra brut“ und „halbtrocken bis mild“ vergeben. Die Preisträger für die „Besten Kollektionen 2014“ sind:
 
Beste Kollektion „Weißwein trocken“
Ökonomierat Johann Geil I. Erben, Bechtheim (Rheinhessen)
Beste Kollektion „Weißwein fruchtig“
Weingut Fleischmann, Gau-Algesheim (Rheinhessen)
Beste Kollektion „Rotwein trocken“
Weingut Leopold Schätzle, Endingen (Baden)
Beste Kollektion „Barrique trocken“
Weingut Bergdolt-Reif & Nett, Duttweiler (Pfalz)
Beste Kollektion „Edelsüß“
Vier Jahreszeiten Winzer eG, Bad Dürkheim (Pfalz)
Beste Kollektion „Sekt brut bis extra brut“
Sektgut St. Laurentius Klaus Herres, Leiwen (Mosel)
Beste Kollektion „Sekt halbtrocken bis mild“
Winzergenossenschaft Edenkoben eG (Pfalz)
 
Bestes Riesling-Sortiment
 
Zum 16. Mal wurde in diesem Jahr der „ProRiesling“-Ehrenpreis des Vereins „ProRiesling“ verliehen. Er geht an das beste Riesling-Sortiment der Bundesweinprämierung 2014:
 
Bärenhof, Helmut Bähr & Sohn, Bad Dürkheim (Pfalz)
 
  www.DLG.org

Zehntes "Taste-Tival", Mainz

Mit dem Herbst hält das Taste-Tival Einzug in Mainz. Mittlerweile zum zehnten Mal treffen sich Genussmenschen, um die drei schönsten Dinge auf Erden – Essen, Trinken, Feiern – einmal wieder in vollen Zügen auszukosten. Für viele von ihnen ist das Taste-Tival ein Muss, denn hier herrscht genussvolle Ausgelassenheit. Man darf, ja man soll sogar, gemeinsam mit vielen Gleichgesinnten aus dem Vollen schöpfen und es sich so richtig gut gehen lassen. Sieben Betriebe machen mit. Die meisten von ihnen sind von Anfang an und mit Feuereifer dabei. Neben den Veranstaltungen in den eigenen vier Wänden sind die Gastronomen auch an der Rheinhessen Tour, einem kulinarischen Ausflug ins rheinhessische Rebland, beteiligt. Mit gleich zwei Veranstaltungen fällt am 17. Oktober der Startschuss fürs Taste-Tival 2014. Die glanzvolle Trüffelgala am 24. November setzt den Schlusspunkt. Die Preise für die Veranstaltungen rangieren von EUR 99.- bis EUR 225,-. Immer mit eingeschlossen – feinste Delikatessen aus den besten Küchen von Mainz, edle Tropfen aus den Top-Lagen und jede Menge Spaß – mal mit Musik und mal ohne. Siehe auch www.tastetival.de.

Zu Gast bei Sissi und Franzl: Spurensuche mit Messer und Gabel
Gleich zwei Veranstaltungen  wetteifern zum Taste-Tival-Auftakt am 17. Oktober um die Gunst der Gäste. Im Bassenheimer Hof sind die beiden Majestäten Sissi und Franzl zu Gast. In den romantischen Stuben mit ihrem mit viel Liebe zum Detail ausgewählten Interieur, wird die Vergangenheit wach. Hier beginnt sie, die kulinarische Reise auf den Spuren des ach so beliebten Kaiserpaares. Sie schlägt den Bogen von Bayern nach Österreich und von Italien nach Ungarn. Die vinologische Begleitung übernehmen die Weingüter Dreissigacker aus Rheinhessen und Johann Topf aus Österreich. Da der Bassenheimer Hof zu den kleinen, intimen Taste-Tival-Locations gehört, wird die Veranstaltung am 18. Oktober noch einmal wiederholt.

Just jam it: Eine kulinarische JamSession mit Christina Fischer
Ganz andere Töne schlägt das Hyatt Regency Mainz an.  Hier sind alle gut aufgehoben, die Lust auf eine kulinarische JamSession haben. Küchendirektor Thomas Hirt und seine Crew holen sich Verstärkung vom Land. Elf rheinhessische Top-Winzer stehen ins Haus, um zusammen mit den Küchenhelden des Hyatt an Live-Cooking-Stationen Wein und Speisen mit geübter Hand und geschultem Gaumen zu kleinen, finessenreichen Gesamtkunstwerken zu vermählen. Trauzeugin ist eine der erfolgreichsten Sommelièren Deutschlands: Christina Fischer. Bekannt aus Funk und Fernsehen, viel gelesen und heiß geliebt von allen, die das Glück hatten, sie persönlich kennen zu lernen. Das ist jetzt allen Gästen vergönnt, die am 17. Oktober zur JamSession ins Restaurant Bellpepper kommen. Im Foyer bietet der Weinparcours® Rheinhessen vinophilen Gästen eine weitere Möglichkeit, ihr Weinwissen entspannt zu erweitern und schluckzessive mit Weinfreunden ins Gespräch zu kommen.

Ein Hoch auf die Freundschaft: Freundschaftstreffen bei Gaul’s
Freunde sind das Salz in der Suppe. Sie sind Fixsterne im grauen Alltagsbrei und einfach unentbehrlich, wenn es darum geht, einen richtig schönen Abend zu verbringen. Das weiß auch Andreas Gaul, Chef des nach ihm benannten Eventhauses in Mainz Laubenheim. Genau dorthin lädt am 24. Oktober die Veranstaltung „Kochen mit Freunden“ ein. Diesmal ist eine Amigo-Fraktion aus Südtirol zu Gast und man darf gespannt sein, was die gemeinsam mit dem Mainzer Küchenteam anrichten werden. In jedem Fall wird es genügend Gelegenheiten geben, auf die Freundschaft und auf das gute Leben die Gläser zu heben.

Hoch die Tassen, hoch das Bein: Eva verzaubert alle
Dinner & Dance über den Dächern von Mainz – das hat sich das Restaurant Kupferberg Terrassen diesmal auf die Fahnen geschrieben. Hier regiert mit Eva Eppard die einzige Frau unter den Taste-Tival-Köchen. Und sie verspricht für den 24. Oktober: „Wir rocken den Kupferberg – zuerst kulinarisch und dann auf der Tanzfläche!“ Das Viergang-Menü startet mit einem Champagner Empfang und führt die Gäste mit herbstlichen Genüssen und korrespondierenden Weinen durch die Region. Und dann gibt es kein Halten mehr. Wenn Doktor DJ aus Saarbrücken die Küchenmannschaft ablöst, fliegen die Tanzbeine. Um Mitternacht sorgen die Küchenfee und ihre Eleven dann nochmals für einen kulinarischen Höhenflug.

Das ist Spiiiiiitze
Für geniale Partys mit 100 Prozent Genussfaktor ist das Atrium Hotel bekannt. Mit den „Tafelspitzen“ lässt die Mannschaft am 25. Oktober eine kultige Wein- und Genussparty vom Stapel. Das Rezept liest sich vielversprechend. Man nimmt acht handverlesene Spitzenköche aus der Region, die für höchste Qualität, Innovation und kreative Impulse stehen. Dann fügt man sechs deutsche Spitzenwinzer hinzu und schmeckt alles mit Weinspritzern aus Frankreich und Südtirol ab. Diese Mischung wird mit möglichst heißen Rhythmen serviert und mit einem Schuss Mode aus der Manufaktur verfeinert. Wem das nicht schmeckt, bleibt einfach zu Hause hinterm Ofen.

On Tour: Raus aufs Land, rein in die Weinstuben der neuen Art
Raus aufs Land entführt am 1. November die Rheinhessen Tour Leckerschmecker und Entdecker. Wie gut, dass Allerheiligen diesmal auf einen Samstag fällt. So können auch die Hessen mit dabei sein! Angefahren werden die Weingüter Neus in Ingelheim, Strauß in Uelversheim, das Weinparadies Meyerhof in Flonheim und der Romantikhof zum Johanniterkreuz in Hangen-Weisheim. Vor Ort warten schon die Taste-Tival-Köche um die Weinproben mit fantasievollen Kreationen zu begleiten.
Der VDP Betrieb Neus steht für geniale Spätburgunder, die im größten Gewölbekeller Rheinhessens heran reifen. Auf einen perfekt gebundenen Strauß aus feinsten Reb-Kredenzen darf man sich im Weingut Strauß freuen. Der in 2011 errichtete „Weinraum“ setzt mit seiner kubischen Grundstruktur und der puristischen Formensprache spannende architektonische Akzente. Auch der Meyerhof am Ortsrand von Flonheim wurde in den letzten Jahren intensiv umgestaltet. Die moderne Vinothek spielt gekonnt mit der Signalfarbe Lila und setzt einen Kontrapunkt zu den Flonheimer Sandsteinen. Der Mix stimmt – auch bei den Weinen. Ein besonderes Augenmerk liegt auf dem Riesling aus der Einzellage La Roche. Auf dem Ro-mantikhof zum Johanniterkreuz spielt das Kreuz eine tragende Rolle. In den ehemaligen Viehställen mit ihren kulturhistorisch wertvollen Kreuzgewölben, die auf die Zeit unter Napoleon zurück gehen, lässt man sich heute große Weine schmecken. Unter diesem „Dach“ werden auch die Mitgliedsbetriebe der Selection Rheinhessen die Weine aus ihrer aktuellen Kollektion vorstellen. Der engagierte Zusammenschluss steht für Weine aus alten Reben, ausgezeichnete Lagen, klassische Rebsorten, Handlese und niedrige Erträge.

Komm ein bisschen mit nach Italien: Abfahrt Hofgut Laubenheimer Höhe
Und schon wieder ist Reiselust gefragt, denn mit dem Giro d’Italia lädt das Hofgut Laubenheimer Höhe am 21. November zu einer Rundreise durch Italien ein. Lebensfroh und genussreich soll es zugehen, genauso wie in Bella Italia. Zur Verstärkung hat sich das Hofgut Team den italophilen Altmeister Wolfgang Staudenmaier eingeladen. Für das Restaurant „Da Gianni“ in Mannheim erkochte er zwei Michelin Sterne und verteidigte diese 10 Jahre lang. Den Gästen des Hofguts serviert er vier Gänge aus vier  kulinarischen Regionen Italiens. Dazu gibt es Stiefelwein und Kaffee-Spezialitäten, die ein Barista live vor Ort zubereitet. Nicht vom Band kommt auch die Musik, die zu h&ouml
;ren sein wird und zum Mitsingen animieren soll. Martin Joham und sein Team üben schon mal, denn alles soll auf den Punkt sein und 100 Prozent bellissimo werden. „Isch habe gar keine Auto“, der bekannte Werbespot mit dem Italo Lover, gilt an diesem Abend garantiert nicht als Ausrede. Auf die Laubenheimer Höhe kommt man nämlich auch ganz bequem mit dem Stadtbus.

Zum Schluss ein Pilz: Trüffel satt vom Meisterschüler
Für die Fraktion der Trüffelfans gibt es zum Abschluss des Taste-Tivals noch einmal richtig gute Nachrichten aus der Favorite, denn: Die Trüffelgala ist wieder da. Jetzt knüpft Philipp Stein, neuer Küchenchef im Favorite Restaurant, an die Tradition an und serviert am 24. November Trüffel satt.  Aufgetragen wird in sechs feinen Gängen, die den Ideenreichtum des Dieter Müller-Schülers widerspiegeln. So hat man Trüffel garantiert noch nicht erlebt. Die begleitenden Weine sind mit viel Liebe und Sachverstand ausgesucht und machen dem Luxuspilz alle Ehre.
Für interessante Übernachtungs-Angebote sorgen die Hotels Hyatt Regency Mainz, Favorite Parkhotel und Atrium Hotel.

Die Veranstaltungen 2014:
17. & 18. Oktober     Auf den Spuren von Sissi und Franz, Bassenheimer Hof
17. Oktober         Erste kulinarische JamSession, Hyatt Regency Mainz
24. Oktober        Kochen mit Freunden – Südtirol zu Gast, Gauls Eventhouse
24. Oktober         Dinner & Dance über den Dächern von Mainz,             Restaurant Kupferberg Terrassen    
25. Oktober     Tafelspitzen. Die Wein und Genussparty, Atrium Hotel
01. November    Rheinhessen-Tour
21. November        Giro d’Italia. Eine kulinarische Rundreise durch Italien,                 Hofgut Laubenheimer Höhe
24. November        Trüffelgala, Favorite Restaurant im Favorite Parkt Hotel

Buchungen: Jeweils bei den einzelnen Betrieben. Buchungen für die Rheinhessen Tour unter wk@atrium-mainz.de und sl@atrium-mainz.de

FINE Das Weinmagazin

Rheinhessen steht im Mittelpunkt der Frühlingsausgabe. Die Landschaft mit den tausend Hügeln entlang des Rheins bietet eine Fülle an bemerkenswerten Weinen, die weltweites Ansehen genießen.

Drei Freunde aus dem Wonnegau
Am Ende des 19. Jahrhunderts zählte unter Weinkennern aus Rheinhessen die „Liebfraumilch“ zu den besten Weinen der Welt. Sie begründete den Ruf des Rheinhessenweins und zerstörte ihn auch, als sie unter dem gleichen Namen als Massenprodukt in alle Welt verschleudert wurde. Doch das ist Vergangenheit. Eine neue unkonventionelle Winzergeneration hat Rheinhessen zu internationalem Erfolg zurückgeführt. Unter ihnen: Jochen Dreißigacker, Stefan Winter und Philipp Wittmann. FINE Autor Rainer Schäfer hat sie besucht. FINE Autor Till Ehrlich überzeugte sich im Tasting von 44 jungen und gereiften Jahrgängen Riesling, Weißburgunder und Silvaner aus den Kellern der drei Freunde. Sein Fazit: „So gleich die Herkunft auch sein mag, ihre Weine interpretieren sie auf individuelle Weise“

FINE-Tasting: 101 Silvaner aus Rheinhessen
Rheinhessen ist das größte Silvaner-Anbaugebiet Deutschlands. Die Lieblingsrebe liefert ein hervorragendes Beispiel für die Kreativität, das Talent und das erhebliche Potential der Winzer dieser Region. Im besonderen Ambiente des Restaurants Buchholz in Mainz verkostete ein geladenes Fachpublikum 101 Silvaner und war von der stilistischen Vielfalt begeistert.

Die Weinberge des Grafen
Stephan Graf von Neipperg hat zwei seiner Weingüter in Saint-Emilion in die Liga der Besten geführt: Die Châteaus Canon La Gaffelière und La Mondotte, die seit Oktober zur Gruppe der Premier-Grand-Cru-Classé B Weine gehören. FINE Autor Christian Volbracht berichtet zunächst über Château Canon La Gaffelière, in der nächsten FINE Ausgabe dann über La Mondotte.

Frauen im Wein
A wie Antinori. A wie Allegra, Alessia und Alberia: Die drei Töchter des italienischen Wein-Magnaten Marchese Piero Antinori garantieren den Fortbestand der Familie. Sie haben bei ihrer Arbeit in dem bedeutenden Unternehmen auch die kommenden Generationen im Blick. FINE Autor Heinz-Joachim Fischer traf die drei Schwestern.

„Baron de L“
Im lieblichen Tal der Loire liegt das malerische Château du Nozet des Barons Patrick de Ladoucette. 1972 übernahm er das größte Weingut in Pouilly-sur-Loire und brachte es mit Innovationen wie dem erstrangigen Marken-Sauvignon „Baron de L“ zum Erfolg. Für FINE und seinen Autor Till Ehrlich öffnete der Baron die Tore seines Weinkellers für eine Degustation.

Grüner Veltliner
Der Paradewein Österreichs glänzt seit einer Blindverkostung in London 2002 im internationalen Weingeschäft. Er wird wie Riesling und Chardonnay mittlerweile als „großer Klassiker mit Charakter“ wahrgenommen. FINE Autorin Luzia Schrampf hat sich davon überzeugt.

Rhône
„Ich verstehe mich als Staffelläufer durch die Jahrhunderte“: Jean-Louis Chave, bedeutender Winzer von Hermitage-Weinen, leitet in der 16. Generation die wahrhaft traditionsreiche Domaine Chave, die zu den renommiertesten Weingütern Frankreichs gehört. FINE Autor Rainer Schäfer hat er in seine Geheimnisse eingeweiht.

Margaux
1847 investierte der Tabakhändler und Bankier Comte Jean-Pierre Pescatore sein Geld in das feudale Château Giscours im Margaux. Mehr als 150 Jahre später steht ein niederländischer Investor hinter dem Wiederaufstieg des lange Zeit vernachlässigten Weinguts. FINE-Autor Christian Volbracht besuchte das Château und dessen Generaldirektor Alexander van Beek.

www.fine-magazines.de.