HUG-Wettbewerb für Köche und Pâtissiers

Mehr Kreativität und Vielfalt

Der 15. HUG Wettbewerb steht wie jedes Jahr ganz im Zeichen von vielfältiger Kreativität.. Er bietet den Bewerbern die Möglichkeit, sich für DIE Kategorie zu entscheiden, in der sie ihre persönliche Stärke sehen.
Im Rahmen der Ausschreibung haben sie also viele kulinarische Entfaltungsmöglichkeiten für die Inszenierung ihrer Kreationen.

Lohn für Kreativität
Auch in 2016 gibt es wieder attraktive Preise, die pro Kategorie separat vergeben werden.
Der erste Preis ist jeweils eine 5-tägige Gastronomie-Studienreise nach Dubai mit Besichtigung der RAK Porcelain Produktion.
Der 2. Preis ist jeweils ein Wochenendpraktikum bei einem Sternekoch und der 3. Preis ist jeweils ein 3-Tages Fortbildungskurs bei Süssdeko bzw. dem VKD. Jeder Teilnehmer erhält eine hochwertige AMT-Pfanne sowie das von RAK Porcelain gratis zur Verfügung gestellte Porzellan, auf dem im Finale die Kreationen präsentiert werden.

Pro Kategorie werden aus den eingegangenen Bewerbungen 3 Finalisten von einer unabhängigen Fachjury ausgewählt, die beim praktischen Finale ihr Können unter Beweis stellen dürfen. Für die Platzierungen wird jede Kategorie separat bewertet.

Aufgabenstellung
Beim Snack-Wettbewerb sind ein warmes Zwischengericht und 3 verschiedene kalte und/oder warme Rezepturen für Fingerfood zuzubereiten, im Dessert-Bereich ein Tellerdessert und 3 verschiedene kalte und/oder warme Variationen für süsses Fingerfood.
Selbstverständlich sind die Wettbewerbsbedingungen für beide Kategorien gleich.

Der Einsendeschluss für die Rezeptvorschläge ist der 19.09.2016, das Finale findet am 16.11.2016 statt.

René Keller, Exportleiter Foodservice der HUG AG, zu den Hintergründen des Wettbewerbs.
Frage: Herr Keller, was ist die Grundidee des „doppelten Wettbewerbs“ ?
RK: HUG-Tartelettes leben von kulinarischen Füllungen und phantasievollen Dekorationen engagierter ausgebildeter KöchInnen, Patissiers/ Patissières und KonditorInnen. Und jeder von ihnen hat unterschiedliche Stärken – dem möchten wir mit dem Angebot eines Snack – und eines separaten Dessert-Wettbwerbs gerecht werden. Für noch mehr Kreativität und Vielfalt. Ganz im Sinne unseres Slogans „We love your creativity“.
Mit dem Berufswettbewerb „Tartelette Phantasia“ schafft HUG eine Plattform für besonders kreative Köche und Pâtissiers, die ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen möchten.
Frage: Gibt es Kooperationspartner aus der Branche?
 RK: Ja, Förderer sind der VKD, die Meistervereinigung Gastronom Baden- Württemberg e.V., AMT Gastroguss, RAK Porcelain, SüssDeko/ Fellbach, Bos-Food.

Ausschreibungsunterlagen gibt es ab sofort bei Daniela Bautz, M&V Die Marketing & Vertriebs GmbH, Am Ortsring 8, 35315 Homberg (Ohm), Tel. 06633/5700, Fax 06633/91 96 73, E-Mail: network@bautz-wendel.de

Werde Bocuse 'dor!

Der Bocuse d’Or Lyon gilt international als der renommierteste aller Kochwettbewerbe.
Nur die besten Köche treten auf dieser globalen Meisterschaft gegeneinander an. Für die Teilnahme an die der Weltmeisterschaft der Köche müssen sich die Kandidaten zunächst auf nationaler und anschließend auf kontinentaler Ebene qualifizieren, bevor sie im internationalen Finale in Lyon antreten dürfen.

Derzeit läuft das Bewerbungsverfahren für den deutschen Vorentscheid, den Bocuse d’Or Germany 2016. Noch bis zum 30.01.2016 können sich ehrgeizige Köche für die Teilnahme bewerben.
Jeder ausgebildete Koch mit deutscher Staatsbürgerschaft, älter als 23 Jahre und mit mindestens 7 jähriger Berufspraxis, kann am Bocuse d’Or Germany 2016 teilnehmen. Unterstützt wird er von einem Commis seiner Wahl. Der Commis darf zum Zeitpunkt des Wettbewerbs maximal 21 Jahre alt sein. Für die Bewerbung benötigen wir im ersten Schritt zwei Rezepte zu den Themen Fisch (deutscher Zuchtstör im Ganzen, 3-5 kg und 30 g AKI Caviar) und Fleisch (deutscher Lammsattel im Ganzen von ca. 3 kg) inkl. jeweils zwei Garnituren/Beilagen und einer Sauce.
Eine detaillierte Auflistung der benötigten Teilnahmeunterlagen finden Sie auf
http://www.bocuse-dor.de/downloads/BdO16_Kandidaten-Ausschreibung.pdf
(die Ausschreibungsunterlage) und unter http://www.bocuse-dor.de/downloads/BdO16_Checkliste_Teilnehmer.pdf (die Checkliste).

Auf Grundlage der eingereichten Rezepte wählt die Jury die Teilnehmer für den
Bocuse d’Or Germany 2016 aus. Diese Rezepte stellen die Basis für die Teilnahme am Wettbewerb dar. Die Kandidaten erfahren am 02. Februar 2016, ob sie in die Auswahl gelangt sind. Über alle weiteren relevanten Details werden wir entsprechend informieren.
Der Bocuse d’Or Germany 2016 findet am 22. Februar 2016 im Atrium der INTERGASTRA in Stuttgart statt. In professionell eingerichteten Küchen bereiten die Teams die zwei Hauptgerichte inkl. Beilagen und Saucen nach eigener Rezeptur zu. Höhepunkt des Wettbewerbs ist die Präsentation der Speisen und die Punktevergabe für Geschmack und innovatives Anrichten durch eine hochkarätig besetzte Jury, bestehend aus bekannten Sterneköchen.

Der Erstplatzierte des Bocuse d’Or Germany 2016 qualifiziert sich für den Bocuse d’Or Europe am 9./10. Mai 2016 in Budapest – mit der Chance auf Einzug in das Finale, den Bocuse d’Or Lyon im Januar 2017. Nutzen Sie für sich die Gelegenheit, beim Bocuse d’Or Germany Ihr Können vor interessiertem Fachpublikum, großem Zuschauerplenum und den Medien zu präsentieren – unter denselben Bedingungen wie beim Finale in Lyon!

Erstmalig erhalten die Platzierten des Bocuse d’Or Germany 2016 Preisgelder und ein exklusives Coaching durch unsere Organisation.
3. Platz erhält ein Preisgeld von 2.000,00 EUR
2. Platz erhält ein Preisgeld von 5.000,00 EUR
1. Platz erhält ein Preisgeld von 10.000,00 EUR
Mit tatkräftiger Unterstützung unserer Partner und ausgestattet mit einem großzügigen Budget, werden wir den deutschen Kandidaten intensiv auf den Bocuse d’Or Europe und, bei erfolgreicher Platzierung, natürlich auch für das Finale in Lyon vorbereiten. Das Coaching umfasst neben finanzieller Unterstützung für den Kandidaten nach Wunsch auch Gastaufenthalte in den Küchen von Bocuse d’Or Preisträgern im In- und Ausland.

Spitzenköche stehen beratend zur Seite, teilen Ihren Erfahrungsschatz und unterstützen den deutschen Kandidaten darin, sein Können für die weitere Laufbahn zu perfektionieren. Profitieren Sie vom langjährig etablierten Netzwerk der „Bocuse d’Or- Familie“ und bewerben Sie sich! Oder haben Sie einen ambitionierten Koch oder Köchin in Ihrem Team, den Sie uns empfehlen möchten?

Bei Rückfragen : latragna@erfrischungsraum.com

Bocuse d’Or Germany 2016

Der Bocuse d’Or Lyon gilt international als der renommierteste aller Kochwettbewerbe

Nur die besten Köche treten auf dieser globalen Meisterschaft gegeneinander an. Für die Teilnahme an die der Weltmeisterschaft der Köche müssen sich die Kandidaten zunächst auf nationaler und anschließend auf kontinentaler Ebene qualifizieren, bevor sie im internationalen Finale in Lyon antreten dürfen.
Derzeit läuft das Bewerbungsverfahren für den deutschen Vorentscheid, den Bocuse d’Or Germany 2016. Noch bis zum 30.01.2016 können sich ehrgeizige Köche für die Teilnahme bewerben.

Jeder ausgebildete Koch mit deutscher Staatsbürgerschaft, älter als 23 Jahre und mit mindestens 7 jähriger Berufspraxis, kann am Bocuse d’Or Germany 2016 teilnehmen. Unterstützt wird er von einem Commis seiner Wahl. Der Commis darf zum Zeitpunkt des Wettbewerbs maximal 21 Jahre alt sein. Für die Bewerbung benötigen wir im ersten Schritt zwei Rezepte zu den Themen Fisch (deutscher Zuchtstör im Ganzen, 3-5 kg und 30 g AKI Caviar) und Fleisch (deutscher Lammsattel im Ganzen von ca. 3 kg) inkl. jeweils zwei Garnituren/Beilagen und einer Sauce.
Eine detaillierte Auflistung der benötigten Teilnahmeunterlagen finden Sie auf http://www.bocuse–‐dor.de/kandidaten-‐‐2016.html unter „Checkliste für Bewerber“.

Auf Grundlage der eingereichten Rezepte wählt die Jury die Teilnehmer für den
Bocuse d’Or Germany 2016 aus. Diese Rezepte stellen die Basis für die Teilnahme am Wettbewerb dar. Die Kandidaten erfahren am 02. Februar 2016, ob sie in die Auswahl gelangt sind. Über alle weiteren relevanten Details werden wir entsprechend informieren.

Der Bocuse d’Or Germany 2016 findet am 22. Februar 2016 im Atrium der INTERGASTRA in Stuttgart statt. In professionell eingerichteten Küchen bereiten die Teams die zwei Hauptgerichte inkl. Beilagen und Saucen nach eigener Rezeptur zu. Höhepunkt des Wettbewerbs ist die Präsentation der Speisen und die Punktevergabe für Geschmack und innovatives Anrichten durch eine hochkarätig besetzte Jury, bestehend aus bekannten Sterneköchen.

Der Erstplatzierte des Bocuse d’Or Germany 2016 qualifiziert sich für den Bocuse d’Or Europe am 9./10. Mai 2016 in Budapest – mit der Chance auf Einzug in das Finale, den Bocuse d’Or Lyon im Januar 2017. Nutzen Sie für sich die Gelegenheit, beim Bocuse d’Or Germany Ihr Können vor interessiertem Fachpublikum, großem Zuschauerplenum und den Medien zu präsentieren – unter denselben Bedingungen wie beim Finale in Lyon!

Erstmalig erhalten die Platzierten des Bocuse d’Or Germany 2016 Preisgelder und ein exklusives Coaching durch unsere Organisation.
3. Platz erhält ein Preisgeld von 2.000,00 EUR
2. Platz erhält ein Preisgeld von 5.000,00 EUR
1. Platz erhält ein Preisgeld von 10.000,00 EUR

Bei Fragen: latragna@erfrischungsraum.com

Gastro Startup Sessions für Gründer und Food-Unternehmer

Die Leaders Club Deutschland AG veranstaltet am 9. und 10. September 2015 erstmals die »Gastro Startup Sessions« in Berlin – 48 Stunden lehrreiches Programm für Gründer von gastronomischen Start-Up-Ideen.
Zwei Tage lang treffen sich im Herzen Berlins Brancheninsider und Experten mit Gastro- Gründern zum Wissensaustausch. Die Teilnehmer dürfen sich auf Vorträge zu Themen wie »Marketing & PR«, »Social Business« und »innovative Geschäftsmodelle« mit jeder Menge praktischer Tipps und interessanter Denkanstöße freuen.
Obendrein haben wir mit Stefanie Rothenhöfer vom »The Food Entrepreneurs Club« einen Panel zum Thema »How to Start a Food Business« zu Gast: Erfolgreiche Start ups erzählen von ihren Erfahrungen auf dem Weg in die Selbstständigkeit. Zur Auflockerung schauen wir uns abends bei einer Gastro-Trendtour gemeinsam die innovativsten Konzepte Berlins an, beim Bier-Tasting die derzeit spannendsten Sorten auf dem Markt.

Die Experten: die Macher hinter Braugasthaus Altes Mädchen, Princess Cheesecake, Makrönchen Manufaktur, Gorilla Barbecue, Burgers & HipHop, & Union, Viva con Agua de Sankt Pauli e.V., Lemonaid, Nomyblog, sonamu, flutlotsen und weitere.

Die »Gastro Startup Sessions« finden am 9. und 10. September im David & Galstaun Studio, Kastanienallee 32, Berlin statt. Mehr Informationen zum Programm finden Sie auf der Webseite www.leadersclub.de/gsu-sessions

Gero Porstein

Gero Porstein wird neuer Küchenchef im Carlton Hotel St. Moritz Im Restaurant Romanoff setzt er auf authentische Schweizer Küche

Zum Start der Wintersaison 2014 / 2015 übernimmt Gero Porstein im Carlton Hotel St. Moritz die Herrschaft über das kulina- rische Programm des Fünfsternehaueses und setzt sich mit seiner Passion für die Kochkunst für das kulinarische Wohl der Gäste des Fünfsternehotels ein. Während im Restaurant Da Vittorio St. Moritz (1 Michelin Stern, 17 Gault&Millau Punkte), unter der Regie der Cerea Brüder, weiterhin italienische Haute Cuisine zelebriert wird, setzt Hoteldirektor Dominic Bachofen mit Porstein jetzt im Restaurant Romanoff auf authentische Schweizer Küche.

Die Liebe zur Schweiz hat der 34-jährige Westfale früh entdeckt. Unmittelbar nach seiner Berufsausbildung zum Koch in der deutschen Kleinstadt Soest, kam er im Jahr 2001 in die Schweiz und durchlief in verschiedenen Betrieben die Stationen vom Com- mis bis zum 1. Sous Chef. Unter anderem war er im Park Hotel Waldhaus in Flims, im Zermatterhof in Zermatt sowie im Kulm Hotel in St. Moritz bevor er 2007 erstmalig im zur Tschuggen Hotel Group gehörenden Hotel Eden Roc in Ascona tätig war. Im darauffolgenden Winter wechselte er als Sous Chef zur Wiedereröffnung des Carlton Hotel nach St. Moritz und bereicherte das Neueröffnungsteam mit seiner Passion fürs Kochen. Von Juni 2010 bis Oktober 2012 war er dann Executive Sous Chef im Tschuggen Grand Hotel in Arosa. In dieser Zeit wurde das Küchenteam des Gourmetre- staurant La Vetta erstmalig mit einem Michelin Stern ausgezeichnet. Anschliessend hat er erneut ins Carlton Hotel St. Moritz gewechselt und in der Wintersaison 2012 / 2013 den bisherigen Küchenchef des Carlton Hotel als Executive Sous Chef unterstützt, be- vor er im Herbst 2013 die Küchenleitung im Schwesternhotel Eden Roc in Ascona für das Restaurant Marina übernommen hat. Als neuer Küchenchef des Carlton Hotel St. Moritz kann er jetzt ab Dezember 2014 seine Erfahrung und seine Leidenschaft für die Kochkunst engagiert für das kulinarische Wohl der Gäste des Fünfsternehotels einsetzten.

Authentische Schweizer Küche im gepflegten Ambiente, so lautet die Neuausrichtung des eleganten Restaurants Romanoff im Carlton Hotel St. Moritz unter der Leitung des neuen Küchenchefs. Künftig stehen international bekannte Schweizer Klassiker wie Zürcher Geschnetzeltes mit Rösti auf der Karte, die nach traditionellen Rezepten zube- reitet werden. Selbstverständlich dürfen auch die lokalen Spezialitäten wie Bünder Gerstensuppe, Pizokel oder Capuns nicht fehlen. Grossen Wert legt Porstein darauf so viel wie möglich Erzeugnisse aus der Region zu verwenden, die ergänzt werden von Spitzenprodukten aus der ganzen Schweiz. So dürfen sich die Gäste auf Engadiner Angus Rind aber auch auf Zander aus dem Luganer See oder Kalb aus dem Simmental freuen. Abgerundet wird das Angebot mit einer erlesenen Auswahl an Schweizer Wei- nen und Spirituosen sowie einem regionalen Käsesortiment, Schweizer Backwaren und Desserts. „In St. Moritz dürfen wir Gäste aus aller Welt empfangen“, erklärt Dominic Bachofen, General Manager des Carlton Hotel St. Moritz. „Wir haben festgestellt, dass vor allem die weit gereisten Gäste bei uns in den Bergen Schweizer Spezialitäten suchen, die wir ihnen mit der Neuausrichtung des Angebots im Restaurant Romanoff künftig bieten möchten.“

www.tschuggenhotelgroup.ch

Hofkäsereien besichtigen

Wir erhielten folgende Email vom Verband für
handwerkliche Milchverarbeitung
im ökologischen Landbau e.V.

Hofkäsereien und Hofmolkereien live erleben
Wir möchten Sie ganz herzlich zu einem „Tag der offenen Tür“ einladen!
Von Schleswig-Holstein bis Bayern dürfen unsere Gäste bei allen teilnehmenden Höfen dabei sein, wenn würzige Hofkäse und feine Hofmolkerei-Produkte handwerklich und traditionell hergestellt werden.
Und natürlich können alle Besucher die kulinarischen Köstlichkeiten aus unserer frischen und naturbelassenen Hofmilch auch gleich „vor Ort“ probieren!

Auf unserer neuen Internetseite www.hofkaese.de/hofbesuche finden Sie alle aktuellen Termine zu Hofführungen, Hoffesten, Hofkäsetagen und Hofkäse-Schulen in ganz Deutschland.

www.hofkaese.de

Thomas Fesenmair

 

Er ist ein waschechter Münchner: Thomas Fesenmair ist in der bayerischen Landeshauptstadt geboren und dort in den Gourmet-Küchen „groß geworden“. Seine Kochleidenschaft und die Vorliebe für große Herausforderungen haben den 37-jährigen von München aus in die ganze Welt gebracht, wo er VIP-Events von Fußball WM bis „Ball des Sports“ kulinarisch verzauberte und mit Küchen-Ikonen wie Hans Haas und Eckart Witzigmann kochte. Nun ist er zurück in München und verwöhnt die anspruchsvollen Gäste des Rilano No.6 Lenbach Palais mit seinen Feinschmecker-Kreationen.

Frisch, saisonal und vor Allem eins: ehrlich
Seine Küche beschreibt Fesenmair als raffiniert und trotzdem unkompliziert. Soll heißen: Der Gast schmeckt, was er sieht. Ein schönes Stück Fleisch, auf den Punkt gegart, hervorgehoben von saisonalem Gemüse und leichten Beilagen; ein feiner Fisch, im Ganzen gegrillt und am Tisch filetiert – der Chef de Cuisine liebt das Produkt an sich: „Die Geschmäcker sollen nicht von wilden Gewürzmischungen überlagert sein oder gar miteinander in Konkurrenz stehen. Ich versuche mit meinen Kompositionen ein harmonisches Gesamtbild zu schaffen und aus jeder Komponente ein Maximum an Geschmack zu holen.“
Weil er im Laufe seiner Küchenkarriere immer wieder über den (bayrischen) Tellerrand schauen konnte, reicht Fesenmairs Repertoire weit über die heimischen Klassiker hinaus. So dürfen sich die Gäste des Rilano No.6 auf abwechslungsreiche Menüs und geschmackliche „Aha-Erlebnisse“ freuen, wobei natürlich auch  Klassiker, wie Kalbskotelette mit Trüffelrisotto oder Carpaccio vom US Beef mit rotem Senf und Parmesan nicht fehlen dürfen.  

Von München in die Welt
Seine Ausbildung absolvierte Thomas Fesenmair im renommierten Münchner Fünf-Sterne-Hotel Eden Wolf. Danach begann seine Karriere beim Traditionshaus Feinkost  Käfer, wo Fesenmair alle Stationen der feinen Küche durchlief: vom Commis de Cuisine in Käfer’s Theatergastronomie über den Sous Chef im Käfer Dachgarten-Restaurant des deutschen Bundestages, bis zum stellvertretenden Küchendirektor und Leiter des Käfer Party Services. In dieser Zeit bereiste der passionierte Gastronom die ganze Welt und trug die Verantwortung für große Edel-Caterings, zum Beispiel zur Eröffnung des Bahrain International Circuit, auf der Detroit Motorshow und der Schmuckmesse in Basel. Oftmals an der Seite von Küchengrößen, wie Heinz Winkler, Dieter Müller und Joachim Wissler, kochte Fesenmair auf Veranstaltungen mit anspruchsvollem, internationalem Publikum und kann so auf einen reichhaltigen Schatz an Erfahrungen zugreifen, die nun den Gästen des Rilano No.6 Lenbach Palais zugutekommen.

FAKTEN
Rilano No.6 Lenbach Palais in der Ottostraße 6, 80333 München, Tel: 089.549 1300
KAPAZITÄTEN
Das Restaurant verfügt über 240 Sitzplätze, die Bar bietet 140 Personen Platz. Die Bar-Galerie ist für ca. 50 Personen und die Sommerterrasse für 160 Personen geeignet. Das Foyer lädt zum Stehempfang für bis zu 150 Personen ein. Der Gobelinsaal ist der perfekte Rahmen für bis 250 Personen und das Vestibül für bis zu 15 Personen.
ÖFFNUNGSZEITEN
Restaurant:
Montag bis Samstag von 11:00 bis 14:30 Uhr und ab 18 Uhr.
Sonntags und feiertags geschlossen.
Bar:
Montag bis Samstag ab 17:00 Uhr.
Sonntags und feiertags geschlossen.

Informationen und Reservierungen unter www.rilano-no6.com

Gourmet-Markt am Staatstheater, Saarbrücken

Ein Genuss-Lauf für alle Sinne, ein zweitägiger Gourmet-Markt und als deutschlandweit einzigartiges Konzept, die harmonische Verbindung zwischen Sport und Kulinarik – das ist der Hochwald Gourmet-Marathon in Saarbrücken. Am 18. September 2011 geht das Laufereignis in seine zweite Auflage. Im Mittelpunkt des Hochwald Gourmet-Marathons steht am Samstag und Sonntag der große Gourmet-Markt am Staatstheater. „Schon gewählt?“ Diese Frage ist hier angesichts eines verlockend vielseitigen Speise- und Getränkeangebotes schwierig zu beantworten. Das reichhaltige Repertoire an Köstlichkeiten von über 30 Ausstellern aus der Region sowie aus Frankreich, Italien und Südtirol ist ein Paradies für Feinschmecker und Genießer. Von edlen Weinen, über Wildschweinsalami bis zu Nougat und Konfitüre wird alles geboten. http://www.eisermanns.com/ wird in Kooperation mit http://www.fibelgastro.de/saarland/home.php Champagner und Fingerfood reichen. Eine Lounge zum Entspannen sowie kühle Getränke und Flammkuchen finden Sie bei http://www.o-haefele.de/ . Aus dem italienischen Ultental bei Meran in Italien reist das http://www.arosea.it/de/natur-design-hotel-ultental.htm zum Hochwald Gourmet-Marathon nach Saarbrücken an. Über 680 Kilometer legt das AROSEA-Team zurück um auf dem Gourmet-Markt Südtiroler Spezialitäten wie Ultner Speck oder Schüttelbrot anzubieten. Im Zelt von http://www.grundergourmet.de/ kann das ganze Wochenende über köstlich geschlemmt werden. Am Samstagabend findet von 17 bis 21 bei Grunder Gourmet auch die Pasta Party statt.

Während des Veranstaltungswochenendes sorgt auf dem Gourmet-Markt ein abwechslungsreiches Programm für Kurzweil. Spitzenkoch Jens Jakob wird am Sonntagmittag die Besucher des Gourmet-Marktes mit einem Showkochen verwöhnen. Er ist Küchenchef und Inhaber des Saarbrücker Restaurants Le Noir, das letztes Jahr mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet wurde. Mit dabei ist auch Matthias Steube – er ist Deutscher Grillmeister und Inhaber von Grillkulinarium Deutschland. Am Samstag wird er für und mit den Besuchern des Gourmet-Marktes genial grillen. Die Zuschauer dürfen sich auf Kostproben freuen. Für die Kleinen unter den Gästen, wird es am Sonntagvormittag einen Kinderkochkurs geben. In Kooperation mit den St. Wendler Ölsaaten zeigt Malte Mehler den jungen Besuchern einige Tipps und Tricks rund ums Kochen. Im Rahmen der Initiative „Genuss Region Saarland“ der Tourismus Zentrale Saarland kocht Michael Buchna am Samstagnachmittag echt saarländisch. Er wird Leuckbachsaibling auf Schaleskruste mit Apfelessigbutter zubereiten. Dessertliebhaber dürfen sich auf Claude Cros freuen. Der Geschäftsführer von Gerland France-Import GmbH wird am Samstagnachmittag die beliebte französische Nachspeise Mousse au chocolat zubereiten. Die Zuschauer dürfen dabei lernen und probieren. Läufer dürfen sich außerdem auf Kreationen von Cliff Hämmerle freuen. Als kulinarischer Berater der Veranstaltung zaubert er mit seinem Team bei der Zielverpflegung Köstlichkeiten wie den Mini-Lyoner-Flammkuchen und einen Kirsch-Cassis-Chilli Drink.

An beiden Tagen sorgen Musiker auf dem Markt und an der Strecke für gute Stimmung: Die Soul Whoppers fordern mit Funks Soul Rythm and Blues zum Feiern und Tanzen auf. Saxophonistin http://www.celiabaron.de/ , die Percussion-Gruppe http://www.samba-o-leck.de/ , Trommler des Afrikaprojekts und die Marchingband Brass Buffet sorgen für Unterhaltung auf dem Tbilisser Platz und motivieren die Läufer auf der Strecke. Ausgeschmückt wird das Rahmenprogramm mit Interviews und den Siegerehrungen. Der Eintritt zum zweitägigen Gourmet-Markt auf dem Tbilisser Platz ist frei. Nachmeldungen zu den Läufen sind am 17. und 18. September auf dem Tbilisser Platz möglich.

Weitere Infos unter http://www.gourmet-marathon.de/

 

Bühnenprogramm auf dem Tbilisser Platz

 

Samstag, 17.09.2011

 

11.00 Uhr        Eröffnung Gourmet-Markt

11.25 Uhr        Kochjonglage mit Christian Rummel

12.00 Uhr        Genial Grillen mit Matthias Steube

12.40 Uhr        Kochjonglage mit Christian Rummel

13.00 Uhr        Genuss-Ticker – Genießen auf Saarländisch,

                        Show-Kochen mit Michael Buchna und Partnern

14.20 Uhr        Kochjonglage mit Christian Rummel

15.00 Uhr        Showkochen mit Claude Cros

16.00 Uhr        Celia Baron mit Saxophon

16.40 Uhr        Kochjonglage mit Christian Rummel

17.20 Uhr        Genial Grillen mit Matthias Steube

18.30 Uhr        Soul Whoppers

22.00 Uhr        Ende der Öffnungszeit des Gourmet-Marktes

 

Sonntag, 18.09.2011

 

10.00 Uhr        Eröffnung Gourmet-Markt

10.00 Uhr        Start Marathon, Halbmarathon, Team-Staffel

10.05 Uhr        Start PSD Bank-Mini-Marathon

10.15 Uhr        Start Fibel!Gastro-Kellnerlauf

10.39 Uhr        Kochjonglage mit Christian Rummel

11.00 Uhr        Malte kocht – Kinderkochkurs mit Malte Mehler

12.15 Uhr        Showkochen mit Jens Jakob

13.15 Uhr        Samba O’Leck

13.30 Uhr        Siegerehrung Halbmarathon

14.34 Uhr        Kochjonglage mit Christian Rummel

14.40 Uhr        Brass Buffet

15.15 Uhr        Kochjonglage mit Christian Rummel

15.30 Uhr        Siegerehrung Marathon, Team-Staffel

16.30 Uhr        Soul Whoppers

17.45 Uhr        Kochjonglage mit Christian Rummel

20.00 Uhr  
      Ende der Öffnungszeit des Gourmet-Marktes

 

Europäische Kommission legt strengere Grenzwerte für Lebensmittel und Futtermittel aus Japan fest


Die Europäische Kommission und die EU-Mitgliedstaaten haben sich am 8. April in Brüssel auf international einheitliche, strengere Grenzwerte für die radioaktive Belastung von Lebensmitteln und Futtermitteln aus Japan verständigt. Zuvor hatte sich Deutschland mit einem Vorschlag zur Harmonisierung der Grenzwerte an die Kommission gewandt, um eine für die Verbraucher nachvollziehbare Regelung zu schaffen und zudem die Kontrollen an den EU-Außengrenzen einfacher und noch effektiver zu gestalten.

Grundlage für die nun vorgenommene Festsetzung der neuen EU-Grenzwerte waren drei aktuell geltende Regelungen: die als Konsequenz aus der Tschernobyl-Katastrophe 1986 beschlossene Schubladen-Verordnung (Euratom 3954/1987), die sogenannte Tschernobyl-Verordnung (Nr. 733/2008 – für Importe landwirtschaftlicher Erzeugnisse aus Drittstaaten, die von den Folgen der Reaktor-Katastrophe betroffen waren) sowie die geltenden Grenzwerte in Japan. Bei der Vereinheitlichung dieser drei Regelungen wurde von der EU immer der jeweils niedrigste Grenzwert angesetzt. Im Ergebnis bedeutet dies, dass die Grenzwerte für Jod, Cäsium und Plutonium deutlich abgesenkt werden.

Die neuen Grenzwerte sind bereits in Kürze für alle Lebensmittel und Futtermittel aus Japan anzuwenden – auch, wenn sie über ein anderes Land nach Deutschland gelangen. Neu ist auch eine Klarstellung für Fische und Fischereierzeugnisse: Die EU-Vorschriften sind für alle Produkte aus den Küstengewässern der betroffenen japanischen Regionen verbindlich, unabhängig davon, wo sie an Land gebracht wurden.

Alle bisherigen Kontrollvorschriften bleiben erhalten: Weiterhin werden alle Lieferungen aus Japan an den Außenkontrollstellen der EU angehalten und überprüft. Waren aus den betroffenen Regionen dürfen nur eingeführt werden, wenn ein Zertifikat aus dem Herkunftsland Japan bescheinigt, dass keine erhöhte radioaktive Belastung vorliegt. Zusätzlich wird ein Teil dieser Sendungen von den Überwachungsbehörden der Mitgliedstaaten einer weiteren analytischen Kontrolle unterzogen. Um lückenlose Kontrollen zu gewährleisten und längere Wartezeiten zu vermeiden, müssen sämtliche Lieferungen aus Japan mindestens zwei Tage vor ihrer Ankunft an den EU-Außenkontrollstellen angemeldet werden. Bis auf weiteres dürfen Lebensmittel aus Japan nur über wenige, ausgewählte Kontrollstellen in die EU eingeführt werden und nur dann, wenn die festgelegten Grenzwerte eingehalten werden:

Grenzwerte für Lebensmittel (Bq/kg)
        Säuglings- und Kinderlebensmittel       Milch und Milchprodukte Andere Lebensmittel außer Getränke      Getränke       
Strontium       75      125     750     125    
Jod     100

(zuvor: 150)    300

(zuvor: 500)    2000    300

(zuvor: 500)    
Plutonium       1       1

(zuvor: 20)      10

(zuvor: 80)      1

(zuvor: 20)     
Cäsium  200

(zuvor: 400)     200

(zuvor: 1000)    500

(zuvor: 1250)    200

(zuvor: 1000)   

Grenzwerte für Futtermittel (Bq/kg)
        Futtermittel   
Cäsium  500    
Jod     2000   
Hinweis: Im Originaltext der Verordnung sind genauere Bezeichnungen der Radionukleide sowie erklärende Fußnoten enthalten

Die EU-Mitgliedstaaten sind aufgefordert, alle Ergebnisse ihrer Kontrolluntersuchungen an die Europäische Kommission zu melden. In der Meldung der Bundesregierung vom 6. April 2011 wird deutlich, dass die deutschen Überwachungsbehörden nach wie vor keine belasteten Waren aus der Krisenregion festgestellt haben. Viele Bundesländer berichten, dass seit dem Reaktorunglück in Fukushima keine Lebensmittelsendungen aus Japan eingetroffen seien. Dennoch ist nach Einschätzung des Bundesverbraucherministeriums nicht auszuschließen, dass in den kommenden Wochen bei einzelnen Importwaren aus dem Raum Japan eine Belastung festzustellen sein könnte. Die zuständigen Länderbehörden und die wissenschaftlichen Einrichtungen sind auf diesen Fall vorbereitet. Der gesundheitliche Verbraucherschutz hat in Deutschland höchste Priorität.

Aktuelle Informationen zum Reaktorunglück in Japan finden Sie im Internet auf dem zentralen Informationsangebot der Bundesregierung http://www.bundesregierung.de/Webs/Breg/DE/Japan/japan.html

Über Lebensmittel und Futtermittel informiert das Bundesverbraucherschutzministerium unter http://www.bmelv.de/ .

Die radiologische Situation wird vom Bundesamt für Strahlenschutz beobachtet http://www.bfs.de/de/kerntechnik/papiere/japan/uebersicht.html

Mögliche Auswirkungen des Reaktorunfalls in Fukushima auf das Meeres-Ökosystem und den dort gefangenen Fisch werden in der Rubrik „Fragen und Antworten“ des Johann Heinrich von Thünen-Instituts erläutert

http://www.vti.bund.de/de/startseite/startseite/faq-japan.html

ÖKO-TEST Honig

Erschreckend viele Gen-verseuchte Produkte


Die Gentechnik breitet sich immer weiter aus und ist jetzt auch richtig im Honig angekommen. In einem aktuellen ÖKO-TEST waren sage und schreibe elf von 24 Honigen mit Gen-Tech-Pollen verunreinigt, vor allem solche aus Südamerika.

Dabei handelt es sich in erster Linie um Pollen der weit verbreiteten Gen-Soja-Sorte Roundup Ready Soja . Die Ölpflanze liefert zwar nur wenig Nektar, den Pollen nehmen Bienen offenbar aber trotzdem mit.

Honig von deutschen Imkern war in diesem Test nicht mit Pollen von gentechnisch veränderten Pflanzen belastet, genauso wie Produkte aus Südosteuropa und dem fairen Handel. Allerdings: Rückstände von Pestiziden tauchten fast ausschließlich in deutschen Honigen auf.

Nicht immer zum Besten steht es leider auch um die Qualität. Zwei als "kalt geschleudert" ausgelobte Marken konnten die Anforderungen an die, für diese Kennzeichnung stehende besonders schonende Behandlung nicht erfüllen und ein deutscher Imkerhonig enthielt mehr Wasser als erlaubt. Eine Honig-Auslese schmeckte nur unterdurchschnittlich.

Hintergrund

Gentechnik: Die wichtigsten Fragen

In welchen Lebensmitteln können Bestandteile von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) stecken?
Jedes Lebensmittel, das aus einem gentechnisch veränderten Rohstoff wie Mais, Raps, Senf oder Soja hergestellt wird, kann theoretisch GVO enthalten, also z.B. Maischips, Cornflakes, Tofu, Sojasauce, Sojadrinks oder Maisstärke. Teile von GVO können auch in Produkten stecken, die diese Rohstoffe als Zutaten in sich haben. Ein ÖKO-TEST Sojaprodukte ergab, dass zwei Drittel der 33 getesteten Produkte gentechnisch veränderte Bestandteile enthalten. Weit verbreitet ist zudem die "Verschmutzung" von Lebensmitteln mit Gen-Spuren. Das bedeutet: Durch Kontamination bei der Ernte, beim Transport und bei der Verarbeitung gelangen GVO-Bestandteile in Produkte, in denen man sie nicht vermutet, etwa in Kekse, Fertiggerichte, Wurstwaren oder Schokolade.

Was unterscheidet herkömmliche Züchtung und Gen-Technik voneinander?
Die klassische Züchtung arbeitet mit Organismen der gleichen Art oder auch mit nahen Verwandten. Eine Apfelsorte wird mit einer anderen gekreuzt, damit sich die Aromen mischen oder die Lagerfähigkeit der einen verbessert wird – bei gleichem Geschmack. Bei der Züchtung werden in der Regel nur die gesamten DNA-Stränge neu kombiniert, man greift also nicht direkt ins Erbgut der Pflanze ein. Anders bei der Gen-Technik. Dabei wird das Erbmaterial von Bakterien, Viren, Pflanzen, Tieren und Menschen isoliert, man kombiniert es neu und schleust es über Artgrenzen hinweg in andere Organismen ein. So wurden Bakterien-Gene in Mais, Soja oder Baumwolle eingeführt, damit sie in den Zellen das Bakteriengift selbst produzieren und damit einem Fraßschädling wie den Maiszünsler zu Leibe rücken. In Lachse wurden schon menschliche Gene eingesetzt, damit die Tiere schneller wachsen, in Reis Proteine, die den Reis nahrhafter machen.

Welche gesundheitlichen Risiken bergen gentechnisch veränderte Nahrungsmittel?
Welche gesundheitlichen Risiken von Gen-Nahrung ausgehen, ist noch weitgehend unklar. Das geht aus einem unveröffentlichten Bericht der EU-Kommission für die Welthandelsorganisation WTO hervor. Zwar schließen Wissenschaftler ein toxisches Risiko, etwa Vergiftungen, durch den Verzehr von gentechnisch veränderten Produkten aus. "In Ermangelung von Expositionsdaten in Bezug auf häufige chronische Leiden wie Allergien und Krebs gibt es keine Möglichkeit festzustellen, ob die Einführung von GV-Erzeugnissen irgendwelche anderen gesundheitlichen Auswirkungen auf den Menschen gehabt hat", heißt es in dem Bericht, in den Greenpeace Einblick erhielt. Bekannt ist aber, dass akute Immunreaktionen durchaus möglich sind, wie ein Experiment mit Soja vor einigen Jahren zeigte. Man hatte Sojabohnen ein Protein der Paranuss eingeschleust, das bei Allergikern zu heftigen allergischen Reaktionen bis hin zum lebensbedrohlichen anaphylaktischen Schock führte. Werden artfremde Eiweiße in übliche Lebensmittel eingeschleust, haben die Betroffenen keinen Überblick mehr darüber, was sie essen. Auch Resistenzen gegen bestimmte Antibiotika durch den Verzehr von Gen-Nahrung scheinen möglich. In gentechnisch veränderte Maispflanzen etwa werden Resistenz-Gene gegen Antibiotika eingeschleust, die als so genannte Selektionsmarker oder Erkennungszeichen dienen und anzeigen, ob der Gen-Transfer erfolgreich war. Einige dieser Antibiotika werden auch zur Behandlung von Infektionskrankheiten genutzt. Der regelmäßige Verzehr von Gen-Mais könnte dazu führen, dass Ampicillin, ein Medikament, das bei Hirnhautentzündung eingesetzt wird, unwirksam ist.

Welche Risiken bergen gentechnisch veränderte Pflanzen in Bezug auf die Umwelt?
Der Anbau von herbizidresistenten Sojapflanzen, die wie Roundup Ready vom US-Agrarkonzern Monsanto eine Unempfindlichkeit gegenüber üblichen Unkrautbekämpfungsmitteln aufweisen, führt zur Schädigung und Reduzierung von Bienen, Schmetterlingen und Ackerbegleitgrün. Zugleich können Unkräuter, die an jedem Feldrand wachsen, Resistenzen entwickeln, sodass ihnen kein Herbizid mehr etwas anhaben kann und sie zu Superunkräutern mutieren. Gen-Pflanzen, die meist mehrere Jahre nacheinander gesät werden, sind Monokulturen, die wiederum einen erhöhten Pestizideinsatz mit sich bringen und der Sorteneinfalt Vorschub leisten. Schon jetzt liefern nur noch schätzungsweise 30 Prozent der Pflanzen 95 Prozent der Nahrung. Auch kann es zu einem Gen-Transfer zwischen artgleichen Pflanzen wie Raps und Senf kommen, sodass sich die Gene unkontrollierbar kreuzen. Das fördert nicht nur die unkontrollierte Ausbreitung der Gen-Technik, sie ist auch kaum unter Kontrolle zu bringen, wie ein Versuch zeigte. Zehn Jahre lang hatten Mitarbeiter des schwedischen Landwirtschaftsministeriums versucht, einen zuvor gentechnisch bewirtschafteten Acker mit Giftstoffen, Pflügen und Ausrupfen der Stängel von den Gen-Pflanzen zu befreien. Dennoch überlebten 15 Pflanzen auf dem 1.200 Quadratmeter großen Feld – allen Giften zum Trotz.

Kann man sich auf die Kennzeichnung "ohne Gen-Technik" verlassen, die sich neuerdings auf Verpackungen von Lebensmitteln findet?
Jein. Denn auch tierische Lebensmittel, die diesen Hinweis tragen, können aus einer Fütterung mit Gen-Soja und Co. stammen oder Spuren von GVO-Bestandteilen enthalten. Die neuen, seit Mai 2008 gültigen Vorschriften für den Hinweis "ohne Gen-Technik" besagen zwar, dass Tiere für die Produktion von Fleisch, Eiern, Käse oder Milch kein gentechnisch verändertes Futter erhalten dürfen. Doch der Teufel steckt im Detail. Denn die Vorschriften beziehen sich nicht auf das gesamte Leben der Tiere, sondern das Viehfutter muss nur eine bestimmte Zeit vor der Schlachtung oder bei Kühen vor Beginn der Laktationsphase genfrei sein. Schweine dürfen noch bis vier Monate vor der Schlachtung Gen-Futter erhalten. Bei Milchkühen reichen drei Monate Umstellungszeit aus, um eine Milch zu einer Milch "ohne Gen-Technik" zu machen. Bei Legehennen beträgt die Zeit, in der sie kein genhaltiges Futter erhalten dürfen, sechs Wochen. Danach gilt das Ei als Erzeugnis "ohne Gen-Technik".
Auch werden in den als genfrei geltenden Futtermitteln "zufällige, technisch unvermeidbare" Beimischungen von GV-Futter bis zu einem Schwellenwert von 0,9 Prozent akzeptiert. Zudem dürfen Futterzusätze wie Vitamine und Eiweiße aus gentechnischer Erzeugung stammen und Impfungen und Arzneimittel, die die Tiere benötigen, können mithilfe der Gen-Technik erzeugt worden sein. Bei verarbeiteten Lebensmitteln "ohne Gen-Technik" sind Zutaten und Zusatzstoffe, Vitamine und Aminosäuren, Aromen und Enzyme aus gentechnischen Pflanzen zwar tabu. Ausnahme: Sie sind in der EU-Öko-Verordnung für biologisch erzeugte Lebensmittel erlaubt, da es keine genfreien Alternativen mehr gibt. In pflanzlichen Lebensmitteln "ohne Gen-Technik" werden zudem geringfügige, zufällige, technisch unvermeidbare GVO-Beimischungen toleriert. Die bisherigen Vorschriften waren strenger. Sie schlossen jegliche Anwendung der Gen-Technik auf allen Verarbeitungsstufen aus.

Gelten die gleichen Kennzeichnungsregeln für Produkte auch aus Ländern, die verstärkt Gen-Technik anwenden? Welche Länder sind das?
Die Vorschriften zur Kennzeichnung, ob sie nun "ohne Gen-Technik" oder "genetisch verändert" heißen, sind in allen EU-Ländern gleich. Kontrolliert wird die Einhaltung der Kennzeichnung durch die Lebensmittelüberwachung der Länder. Diesen Vorgaben müssen sich auch importierte Lebensmittel und Rohstoffe aus Ländern unterwerfen, die verstärkt Gen-Technik einsetzen, die aber nicht zur EU zählen, etwa Soja und Mais aus Argentinien und den USA. Die Rohstoffe werden bei der Verschiffung auf GVO-Rückstände untersucht. Die EU führt jährlich bis zu 40 Millionen Soja sowie zehn Millionen Mais vor allem aus den USA und Argentinien ein. Der größte Teil landet allerdings nicht in der Ölmühle oder in der Margarine, sondern im Futtertrog und im Benzintank.

Wer weiß, wo in Deutschland gentechnisch veränderte Pflanzen angebaut werden?
Hierzulande wird das Standortregister, das über den Anbau von Gen-Pflanzen Auskunft gibt, ob nun zu Versuchszwecken oder für die kommerzielle Nutzung, beim Bundesinstitut für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit in Berlin geführt. Unter www.bvl.bund.de, Rubrik Gen-Technik können sowohl Landwirte als auch Verbraucher nachschauen, in welchem Bundesland in welcher Gemeinde auf welcher Fläche welche Gen-Pflanzen zu welchem Zeitpunkt freigesetzt bzw. angebaut wurden. Hier steht auch, welche Eigenschaften die Gen-Saat hat, sowie der Erkennungsmarker, also z.B. Mon-00810-6 für einen Mais mit Insektenresistenz aus dem Hause Monsanto. Nicht öffentlich gemacht wird jedoch, welcher Landwirt genau hinter dem Anbau steckt und die genaue Adresse, wo das Ganze stattfindet. Die gibt es nur auf Antrag. Etwa, wenn ein Landwirt wissen will, ob sein Nachbar mit Gen-Pflanzen hantiert. Im Jahr 2008 wurde in Deutschland bisher an 250 Standorten auf einer Fläche von 34.067.207 Quadratmetern Gen-Saat ausgebracht.

ÖKO-TEST-Magazin Januar 2009
Erstverkaufstag: 02.01.2009
Preis: 3,80 Euro