Hobbykoch -Jan Theofel

Wenn Jan Theofel (26) aus Stuttgart-Zuffenhausen an die Fußball-WM denkt,
dann denkt er weniger an Tore, Pässe und Fouls, sondern eher an exotische
Zutaten, leckere Menüs und stapelweise Kochbücher.

Wer jetzt glaubt, er
sei für die Verpflegung der Balljäger zuständig, der irrt, denn Jan Theofel
ist Hobbykoch und hat sich für die WM eine Herkulesaufgabe gestellt: Pünktlich zu jedem der 64 Spiele sollen auf seiner Webseite je zwei Rezepte
erscheinen, jeweils passend zu dem Land, aus dem die Kontrahenten kommen.

Da auch jede der Gastgeberstädte schon ab 9. Mai vor dem WM-Start mit einem
Gericht bedacht wird und einige Zusatzrezepte dazwischen geschoben werden,
kommen über 150 Rezepte zusammen. Diese werden ergänzt durch mehrere Dutzend
Besprechungen von Kochbüchern aus denen Jan Theofel seine Anregungen für
diese globale Kochaktion gewonnen hat. Bei seinen Rezepten setzt er auf
Original-Gerichte aus landestypischen Zutaten.

Seit Monaten ist er dabei, sich aus der ganzen Welt Spezialitäten zu
besorgen:
Kochbananen aus Afrika, rätselhafte Zapoten aus Mexiko und schwarze Bohnen
aus
Costa Rica. Mal wird er in der Stuttgarter Markthalle fündig, mal muss ein
Internetversand bemüht werden. Und über hundert Kochbücher hat er gekauft.

Die dicksten Probleme hatte er bei Costa Rica und Paraguay: Deutschsprachige
Kochbücher gibt es keine. Pro Mannschaft möchte er mindestens vier Rezepte
in
petto haben, damit es bis ins Achtelfinale sicher reicht. Zur Sicherheit hat
er für Argentinien, Brasilien, Frankreich, Italien und Deutschland mit je
acht Rezepten schon bis zum Finale vorgeplant.

Jan Theofel nimmt es mit seinen Rezepten ganz genau. Was gekocht wird, soll
nachher nicht nur schmecken, sondern muss auch gut aussehen und dekorativ
angerichtet sein. Jedes Wochenende sind Freunde bei ihm: Gemeinsam kochen
und essen gehört dazu.

Schon seit Ende 2004 veröffentlicht er in seinem
Weblog
„Jans Küchenleben“ – einer Art Küchen-Logbuch unter
http://www.theofel.de/plog/
Berichte aus seiner Privatküche und beteiligt sich an Internet-Rezeptwett-
bewerben.

Bernd Röttger

Lasagne

Bernd Röttger hat sein 15. Kochbuch auf den Markt gebracht

Das Sammeln und Nachkochen von Rezepten ist eine große Leidenschaft von Bernd Röttger. In seinem neuesten Kochbuch hat der Hobbykoch die größte Sammlung von Lasagne-Rezepten zusammengestellt, die zur Zeit auf dem Markt erhältlich ist.

Insgesamt 178 Rezepte hat der Nordkirchener Polizist in den letzten Jahren gesammelt und sie in einem DIN 4-großen Buch übersichtlich dargestellt. Schon beim Durchlesen des Inhaltsverzeichnisses läuft einem das Wasser im Munde zusammen. Von der Apfel- bis zur Zucchini-Lasagne findet sich hier für jeden Liebhaber der italienischen Küche ein Rezept. Die Rezepte sind leicht nachzukochen.

Handgemacht

Seine Bücher sind alle handgemacht. Bernd Röttger schreibt die gesammelten Rezepte in Form, gestaltet die Seiten liebevoll mit kleinen Grafiken und druckt und bindet sie im Keller seines Hauses.

Seine Kochbücher können Sie nur an seiner Haustür oder übers Internet kaufen. Er vertreibt sie über seine Seite www.sheepdog.de . Der Versand innerhalb Deutschlands ist kostenlos.

www.sheepdog.de

Ei,Ei,Ei-noch schnell gefärbt

Ostereier mit Naturfarben. Hier kommt die Einkaufsliste für die Zutaten. Wie gefärbt wird und vieles mehr, zeigt VOX am Samstag um 19.15 Uhr.

Was haben Rotkohl, Kurkuma, Kaffee, Blaubeeren oder
Rote Beete mit Ostern zu tun? Eine ganze Menge. Mit diesen Zutaten
lassen sich Ostereier ganz natürlich färben. Die
„living.“-Moderatorin Monika Drexel zeigt, wie leicht es geht und wie
toll das Ergebnis aussieht.
Hier eine Einkaufsliste, damit die Färberei am Samstag sofort
losgehen kann:

Zutat: Farbe:
Rotkohl blau
Kurkuma/Safran gelb
Rotkohl und Kurkuma grün
Kaffee braun
Blaubeeren lila
Rote Beete rot
Preiselbeeren rosé

Equipment:
Töpfe und Gläser
weiße und braune Eier
Blätter, Blüten, Gräser, Gummibänder
Feinstrumpfhose
Küchenkrepp

Anleitungen und Infos zum Eierfärben gibt Monika Drexel in ihrer
Sendung.
In „living.“ geht es außerdem um die köstliche Spargelzeit:
Neben besonderen Rezepten erhalten die Zuschauer passende
Weinempfehlungen. Ein knallbunter Hingucker sind die Frühlingsblumen
in der Sendung: Monika Drexel dekoriert und kombiniert sie
eindrucksvoll. Darüber hinaus gibt sie Tipps, welche Vasen sich am
besten eignen und wie man sie zum Beispiel mit Süßigkeiten poppig
gestalten kann.

Um ein Haus über dem Haus geht es in der
„living.“-Rubrik „Wohnen der Superlative“. In Dresden wurde ein
Gewächshaus über ein Wohnhaus gebaut. Wenn die Bewohner aus ihrer
Haustür treten, zieren nicht etwa heimische Pflanzen, sondern Palmen
und andere tropische Gewächse den Vorgarten.

„living.“ mit Monika Drexel
Am 15. April 2006 um 19.15 Uhr bei VOX

Walter Staib

Deutscher Küchenchef trägt zum Ruhm eines Traditionsrestaurants in Philadelphia bei

Literarisches Kochbuch „My Black Forest“ als Liebeserklärung an die Heimat

Die City Tavern in Philadelphia im US-Bundesstaat Pennsylvania ist ein Stück amerikanische Geschichte. 1772 wurde sie erbaut, um der „Stadt der brüderlichen Liebe“, so die Bedeutung des Namens „Philadelphia“, ein Statussymbol zu verleihen, das dem Ansehen einer kosmopolitischen Stadt entspricht. Es entstand ein dreistöckiges Gebäude, eines der elegantesten seiner Zeit im Zentrum der Stadt. Von Anbeginn wurde die City Tavern zu dem, was seine Erbauer planten: Ein sozialer und wirtschaftlicher Treffpunkt für engagierte Bürger. Leute von Rang und Namen machten in den behaglichen Räumen Politik, die City Tavern galt als inoffizieller Treffpunkt des First Continental Congress. US-Präsidenten gaben sich die Ehre, so George Washington, Thomas Jefferson und Bill Clinton. Das ursprüngliche Gebäude wurde 1854 abgerissen, später Original getreu wieder aufgebaut und seiner ehemaligen Bestimmung zugeführt.

Zu den Leuten, die dazu beitragen, den Ruf und den Zweck der City Tavern, die zeitweise in die Bedeutungslosigkeit zu versinken drohte, als lebendige Stätte zu erhalten, während vielerorts ähnliche Etablissements zu einem Museum wurden, in dem die Vergangenheit, nicht aber die Zukunft eine Rolle spielt, gehört der Küchenchef und Geschäftsmann Walter Staib. Er übernahm das Traditionsrestaurant im Juli 1994.

Walter Staib: Wege von Pforzheim nach Philadelphia

Staib wurde am 20. März 1946 in Pforzheim geboren. Beruf und Berufung wurden dem Spross einer deutschen Gastwirtsfamilie in die Wiege gelegt. Schon als Vierjähriger schälte er im Gasthaus „Zum Buckenberg“, das seinem Onkel gehörte, Knoblauch, und mit 14 begann er die Lehre in einem historischen Fünf-Sterne Hotel im Schwarzwald. Seine Wanderjahre führten ihn unter anderem in die Schweiz, wo er im „Chessery“ in Gstaad, das damals Aga Khan gehörte, für Stars wie Brigitte Bardot, David Niven und Elizabeth Taylor kochte. Sein kulinarisches US-Debüt gab er 1969 in einem privaten Club in Chicago, bevor er als jüngster Executive Chef von Hyatt Regency von sich reden machte. Er kochte in Brasilien, in Paris, in London, in San Francisco und gründete „Concepts By Staib, Ltd“. für schlüsselfertige Restaurantbewirtung. In Zusammenarbeit mit namhaften internationalen Hotelgruppen konzipierte er über 480 Restaurants rund um den Globus.

Rezepte von „My Black Forest“

1999 verfasste Staib das „City Tavern Cookbook“, eine Chronik der amerikanischen Küche des 18. Jahrhunderts mit Rezepten von Gourmet-Gerichten, die in seinem City Tavern Restaurant serviert werden und den Namen des Restaurants hoch halten. Derzeit hat er ein literarisches Kochbuch in Arbeit, das ihm sehr am Herzen liegt: Es heißt „My Black Forest“ und ist eine Liebeserklärung an seine Kindheit und seine Heimat, mit Rezepten seiner Region, die auch in der City Tavern Einzug gehalten haben und die traditionellen amerikanischen Gerichte bereichern: Selbst gebackenes Brot zum Beispiel, selbst gebraute Biere und Bratwurst, exklusiv für die City Tavern hergestellt. In Deutschland wird das Kochbuch ebenfalls vorgestellt. Und weil Klappern zum Handwerk gehört, engagiert sich der Küchenchef auch in den beliebten Koch Shows und hat gerade die Serie „Cooking mit History“ aufgenommen, die von CN8 ausgestrahlt wird.

Kulinarischer Botschafter von Philadelphia

Es regnet Auszeichnungen für Walter Staib und sein Unternehmen. Gourmet-Magazine von Rang und Namen haben ihn geehrt, namhafte Vereinigungen wie die Chaîne des Rôtisseurs, Chevalier de l’Ordre du Mérite Agricole de la République Franςaise und Association Internationale des Maîtres Conseils en Gastronomie Franςaise ebenfalls. Philadelphia machte ihn zum „Culinary Ambassador to the City of Philadelphia“, er trägt Titel wie „Ambassador to the Culinary Institute of America“ und ist Gründungspräsident der „Society for the Advancement of Gastronomic Excellence“ und der „Society for the American Cuisine“.

Wer mitten in Philadelphia Lust hat auf deutsches Bier, überlieferte Lieblingsgerichte von US-Präsidenten oder authentische Speisen aus der Kolonialzeit in geschichtsträchtigem amerikanischen Ambiente: Die City Tavern befindet sich in der 138 South Second Street at Walnut Street ( www.citytavern.com ).

Über Philadelphia informiert in Deutschland das Fremdenverkehrsamt Pennsylvania, Scheidswaldstraße 73, 60385 Frankfurt am Main, Telefon 069 – 255 38 250, Fax 255 38 100. Internet: www.philadelphia-usa.de, www.visit-pa.com/de , www.pa-usa.de

Tipps für gesunde Weihnachtsbäckerei

„In der Weihnachtsbäckerei gibt es manche Leckerei…“ – wenn die
Weihnachtslieder erklingen und es wieder himmlisch nach Zimt,
Vanille, Anis und Mandeln duftet, beginnt die gemütliche Adventszeit.
Wer dabei an die vielen Kalorien denkt, muss sich keine Sorgen
machen: Denn Plätzchen, Kekse & Co. können sogar zum gesunden
Naschvergnügen werden. Hierzu gibt Alexandra Krotz,
Ernährungsexpertin bei der Techniker Krankenkasse (TK), folgende
Tipps:

* Weniger Zucker ist mehr: Bei fast allen Rezepten kann der
Zuckeranteil um etwa ein Drittel reduziert (zum Beispiel anstatt 150
Gramm nur 100 Gramm Zucker) werden, ohne dass der gute Geschmack
verloren geht. Eine süße Note verleihen den Leckereien auch Gewürze
wie Anis oder Trockenfrüchte. Diabetiker sollten ihr Gebäck mit
Fruchtzucker, Süßstoff oder Honig backen. Ideal ist Zimt, da es einen
Pflanzenstoff enthält, der den Blutzuckerspiegel um bis zu 30 Prozent
senken kann.

* Fett einsparen: Von der in den Rezepten angegebenen Butter-,
Margarine- oder Schmalzmenge einfach einige Gramm weglassen oder
durch einen Teil Buttermilch ersetzen. Außerdem gibt es die
Möglichkeit, Fette gegen Pflanzenöle auszutauschen (zum Beispiel
statt 100 Gramm Butter oder Margarine 80 Gramm Öl). Das gilt auch für
alle Naschkatzen, die mit einem erhöhten Cholesterinspiegel zu
kämpfen haben. So enthält zum Beispiel Rapsöl kein ungesundes
Cholesterin. Grundsätzlich sind Rezepte auf Hefe-, Biskuit- und
Quark-Öl-Teig-Basis fettarm.

Statt fetthaltiger Füllungen aus Nuss-Nougat-Creme oder einem
Schokoladenüberzug kann man einfach Marmelade verwenden. Nüsse sind
zwar nicht gerade kalorienarm, allerdings sehr gesund: Sie enthalten
viel Vitamin B – stärkt die Nerven und macht schöne Haut – und
ungesättigte Fettsäuren, die vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützen
und die Blutfettwerte senken. Eine fettarme Alternative sind
geröstete Haferflocken. Fett kann auch eingespart werden, indem man
das Backblech oder die Form nicht fettet, sondern einfach mit
Backpapier auslegt.

* Allergiker können bestimmte Zutaten, die als häufige
Allergieauslöser gelten, austauschen: Nüsse können durch
Kokosraspeln, feine Haferflocken oder Rosinen ersetzt werden. Statt
Weizenmehl eventuell Dinkel-, Mais- oder Buchweizenmehl verwenden,
soweit nicht auch hierauf allergische Reaktionen bekannt sind. Bei
Kuhmilchallergie nimmt man statt Milch einfach Leitungswasser oder –
soweit keine Unverträglichkeit vorliegt – ein Ersatzprodukt wie einen
Soja-Drink. Eier, die den Teig auflockern oder binden sollen, lassen
sich gut durch Quark oder zerdrückte Banane (etwa ein gefüllter
Löffel pro Ei) austauschen. Vorsichtig sollten Allergiker bei
Gewürzen sein. Vor allem Mischungen wie Lebkuchengewürz können
Bestandteile enthalten, auf die man allergisch reagiert. Häufig lösen
Fenchel, Anis und Koriander Allergien aus. Am besten einzelne Gewürze
verwenden, von denen man weiß, dass man sie verträgt. Zimt und
Vanille gelten als seltene Allergieauslöser.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.tk-online.de

kochen & genießen feiert 20-jähriges Jubiläum

kochen & genießen feiert
Jubiläum. Seit 20 Jahren bringt die erfolgreiche Food-Zeitschrift aus
der Bauer Verlagsgruppe Monat für Monat neue Ideen auf den Tisch.
Ob
anspruchsvolle Menüs, pfiffige Snacks, deftige Hausmannskost,
raffinierte Trendküche, leichte Einsteigerrezepte oder präzise
errechnete Low-Fat-Küche – kochen & genießen bietet seit dem ersten
Heft Abwechslung mit erstklassigen, frischen Zutaten. Und damit alle
Rezepte auch garantiert gelingen, sind bei kochen & genießen mit
Food-Redakteuren, Ernährungswissenschaftlern und Food-Stylisten echte
Profis am Werk. Mit über 1500 Rezepten in der Rezeptdatenbank und
einem umfangreichen Ratgeberteil ergänzt kochen & genießen online den
crossmedialen Markenauftritt der Zeitschrift. Regelmäßige
Sonderhefte, wie beispielsweise „Torten- und Party-Hits“, liefern
Ideen für ganz besondere Anlässe und runden das Konzept gemeinsam mit
den inzwischen etwa 2,5 Millionen Mal verkauften kochen &
genießen-Kochbüchern ab.

Die Wünsche der Leser haben bei kochen & genießen Priorität!
„Anregungen von Lesern sind uns wichtig. Deshalb kümmern wir uns um
jede Anfrage persönlich. Und ihre Rezepte sind uns stets willkommen“,
so Gertraud Schwillo, Chefredakteurin kochen & genießen. Entsprechend
steht auch das Jubiläum ganz im Zeichen der Leser. Bereits im Juni
wurden diese aufgerufen, ihre Lieblingsrezepte aus der Zeitschrift
seit ihrem Start 1985 zu verraten. Das Ergebnis – ein ganz
persönliches Sonderheft mit den besten Rezepten aus zwei Jahrzehnten
– liegt der Jubiläumsausgabe (EVT: 26.10.2005) als Megainsert bei.

Jüngste Innovation ist das Rezept-Programm, das im Dezember 2004
im Rahmen der erfolgreichen kochen & genießen CD-Reihe eingeführt
wurde und seit Mai diesen Jahres auch online zum kostenlosen Download
unter www.kochenundgeniessen.de zur Verfügung steht.

Gratulation: FEINSCHMECKER wird 30 Jahre jung

Zum 30. Geburtstag kommt DER FEINSCHMECKER aus dem Hamburger JAHRESZEITEN VERLAG im Oktober 2005 als opulentes Geschenkpaket an die Kioske: Es ist die stärkste Ausgabe aller Zeiten, festlich gehüllt in Goldfolie. Zusätzliches Extra: ein Special mit 30 Rezepten von deutschen Spitzenköchen. Alle wurden exklusiv für das Jubiläum entwickelt. Ein weiteres Highlight ist das große Gewinnspiel mit 40 hochwertigen Preisen; auf den Sieger wartet ein 3er-BMW Cabrio!
Wie bei jeder großen Geburtstagsparty wird in diesem Heft gefeiert und zurückgeschaut auf drei Jahrzehnte Genuss, Reise, Lebensart. Die Redaktion lässt Trends und Moden Revue passieren, erinnert sich an Kurioses („Froschschenkellied“) sowie halb Verruchtes („das zärtliche Menü zu Zweit“).

Im Reiseteil dreht sich alles um Paris ­ die Hauptstadt der Feinschmeckerei, die Stadt, über die DER FEINSCHMECKER am häufigsten ­ 42 Mal! ­ berichtet hat. Diesmal auch mit Tipps, die Pariser sonst lieber geheim halten.

Von Paul Bocuse bis Ferran Adrir ­ vorgestellt werden internationale Kochlegenden, die die kulinarische Entwicklung entscheidend geprägt haben. Ein großes Portrait ist Alain Ducasse gewidmet, dem Global Player der Gastronomie. In einer „Hall of Fame“ werden 30 Lichtgestalten gewürdigt, denen Gourmets in Deutschland viel zu verdanken haben ­ darunter Winzer, Designer, Händler, ein Barkeeper und ein Altbundespräsident …

Am Round Table diskutieren Gastronomen über Esskultur und ihre vielfältigen Rollen als TV-Stars, Unternehmer und Marktanalytiker. Und weil es auch für Feinschmecker nicht immer Kaviar sein muss, lässt die Redaktion die einfachen, guten Delikatessen des deutschen Alltags hochleben: Aachener Printen, Thüringer Rostbratwurst oder schwäbische Laugenbrezel der Bäckerei Klinsmann ­ ja, auch hier spielt sie in der Ersten Liga! „German Classics“ ­ das sind aber auch Edelstahltöpfe, der Messerblock und die Isolierkanne. Allesamt klassisch-kühle Schönheiten, die spektakulär in Szene gesetzt werden.

Auch beim Wein hat sich in 30 Jahren viel getan: Jens Priewe erinnert daran, wie Wein trinken in Mode kam, und was die Deutschen am liebsten entkorkten ­ mal neigten sie zum Edelzwicker, mal gaben sie sich der Toskana-Sehnsucht hin. Der Wandel bei den Weinetiketten wird dargestellt, außerdem schreiben FEINSCHMECKER-Redakteure über große Weine, die sie bewegten.

Und was bringt die Zukunft ? Vincent Klink hat eine Antwort parat: In seiner „Agenda 2040“ malt er sich einen Restaurantbesuch zwischen Testosteron-Brot und streichfähiger Luft aus.

Das Jubiläumsheft erscheint am 14. September und kostet 6 Euro.