Boris Häbel

Boris Häbel wird neuer Maître im Gourmet-Restaurant Tantris.
Der 44 jährige war zuvor als Restaurantleiter und Maître in dem mit zwei Sternen ausgezeichnetem Restaurant „Lorenz Adlon-Esszimmer“, bei Hendrik Otto in Berlin tätig. Boris Häbel freut sich sehr auf die neue Herausforderung im legendären Münchener Tantris, das genauso alt ist wie er selbst. Berlin den Rücken zu kehren, wird seiner Frau und ihm zunächst schwer fallen, doch die Herausforderung die Geburtsstätte des deutschen Küchenwunders und der gehobenen Gastronomie, in Zukunft zu begleiten, überzeugte ihn.

„Wir sind sehr glücklich, dass wir unseren Gästen mit Boris Häbel in diesem Sommer einen so qualifizierten und erfahrenen Gastgeber präsentieren können. Er ist ein perfekter Teamleiter, verfügt über langjährige Auslandserfahrung und zählt zu den anerkanntesten Restaurantleitern Deutschlands“ sagt Tantris Inhaber Felix Eichbauer.
Boris Häbel absolvierte seine Ausbildung zum Restaurantfachmann im Hotel Bareiss im Schwarzwald. Bisherige Stationen seiner beruflichen Laufbahn waren unter anderem das Schlosshotel Lerbach unter Dieter Müller, der Frankfurter Tigerpalast und das weltberühmte Hotel „Burj al Arab“ in Dubai.

„Es ist sehr beruhigend zu wissen, dass wir lange Zeit nach dem Weggang von Herrn Metzger wieder eine echte Gastgeberpersönlichkeit für unser Haus finden konnten. Gemeinsam mit Hans Haas, Justin Leone und unserem Team wird Boris Häbel mit seiner ruhigen und professionellen Art, persönlichen Service auf
höchstem Niveau bieten.“ fügt Felix Eichbauer hinzu.
Für das mit zwei Michelin Sternen und 18 Punkten im Gault Millau ausgezeichnete Restaurant ein Glücksgriff.

www.tantris.de

Matthias Pitra ist neuer Sommelier im TIAN Vienna

Matthias Pitra heißt der neue Sommelier und stellvertretende Restaurantleiter im TIAN restaurant. „Was mich an dem Team rund um Paul Ivic fasziniert ist seine Freude am Experimentieren. Es ist offen für Neues und stets für eine köstliche Überraschung zu haben. Ich freue mich schon sehr auf die Zusammenarbeit mit Paul Ivic und seinem grandiosen Team“, beschreibt Matthias Pitra seine neue Position im TIAN restaurant.

Schon während seiner gastronomischen Anfangszeit entdeckte Matthias Pitra den Wein als seine Leidenschaft. Nach seinem Diplom Sommelier in Österreich folgte der Certified Sommelier beim internationalen Court of Master Sommelier, die dreijährige Anstellung und Weiterbildung im Sofitel Wien und eine spannende Ausbildungszeit im Restaurant Noma in Kopenhagen.

„Natural wines“ zählen zu seinem Schwerpunkt und seiner Leidenschaft. Persönliche Vorlieben des Sommeliers sind neben Naturweinen aus Burgenland und der Steiermark auch Naturweine aus den Regionen Loire, Jura, Burgund (Frankreich), Friaul (Italien) und Istrien (Kroatien).

Vinophile und kulinarische Experimente
„Der Schwerpunkt von Matthias Pitra passt hervorragend zu unseren Kreationen. Matthias wird in unserem Team genügend Möglichkeiten zum Experimentieren finden. Die Gäste können sehr gespannt auf seine Auswahl und Empfehlungen sein“, so Chef de Cuisine Paul Ivic über den aufstrebenden Sommelier. TIAN Gäste und Stammkunden dürfen auf das vinophile und kulinarische Zusammenspiel von Paul Ivic und Matthias Pitra gespannt sein. Bereits gegen Ende des Sommers werden die ersten Einflüsse von Matthias Pitra im TIAN zu genießen sein.

www.tian-vienna.com

Ralf Pinzenscham

“Als guter Sommelier muss ich auch ein guter Psychologe sein”

Seit 20 Jahren arbeitet der gebürtige Franke Ralf Pinzenscham als Sommelier im Sternerestaurant „top air“ am Stuttgarter Flughafen. In der ansonsten schnelllebigen Gastronomie ist er eine Konstante für Mitarbeiter und Gäste – wohl kaum ein Sommelier in Deutschland kann auf so viele Dienstjahre im selben Betrieb zurückblicken. Mit seiner unnachahmlich charmanten und angenehm ruhigen Art ist er der ideale Gastgeber, der nicht nur alles von Wein, sondern auch von den Vorlieben seiner Gäste versteht.

Wenn der Patron des „restaurant top air“, Claus Wöllhaf, am Stuttgarter Flughafen anruft, um Ralf Pinzenscham zu sprechen, kann das nur zwei Gründe haben: Entweder möchte er einen Tisch reservieren oder eine Weinempfehlung bekommen – auch wenn er im Ausland über der Weinkarte brütet und sich nicht entscheiden kann. Er weiß, dass auf Pinzenscham immer Verlass ist. Seit 20 Jahren arbeitet der Restaurantleiter und Sommelier bereits im „top air“, vier Küchenchefs hat er erlebt, Gäste und Mitarbeiter kamen und gingen, Pinzenscham blieb eine Konstante im sich immer schneller drehenden Personalkarussell der Gastronomie. Dabei hatte der gebürtige Franke anfangs gar nicht vor, solange in Stuttgart zu bleiben: „Als ich im Juli 1995 hier anfing, sollte das top air für mich nur als Übergangsstation dienen. Dass ich jetzt schon 20 Jahre hier bin, zeigt doch, wie sehr mich die besondere Atmosphäre des Restaurants, das seit fast 25 Jahren mit einem Michelin-Stern dekoriert ist, gefesselt hat.“

Keine Liebe auf den ersten Schluck
Ralf Pinzenscham hat eine klassische Ausbildung zum Restaurantfachmann absolviert. In der renommierten „Ente“ in Wiesbaden erlernte er sein Handwerkszeug zum Sommelier. Weinkenner konnte er sich zu dieser Zeit noch nicht nennen. Bier trank er sehr gerne, Wein, vor allem Rotwein, war für ihn noch ein Buch mit sieben Siegeln. „Erst als der dortige Sommelier mir einiges darüber erzählte und mich immer wieder verschiedene Reben probieren ließ, da wurde mein Gaumen angeregt und so entwickelte sich meine Leidenschaft für das Produkt Wein“, berichtet der 46-jährige Pinzenscham. „Es war nicht Liebe auf den ersten Schluck, vielmehr hat sich diese Liebe über Jahre hinweg verfestigt. Keiner kann auf Anhieb zum Weinkenner avancieren, man muss daran arbeiten, das ist wie mit einer Beziehung, aber das kann man lernen. Um in die Tiefe zu gehen bedarf es Wissbegierde, Faszination, Offenheit und Toleranz.“

Auch Pinzenschams Vorlieben haben sich im Laufe der Jahre verändert. Waren es anfangs noch schwere Weine mit viel Holz, Vanille und Beerenaromen, sind es jetzt Weine, die er aufgrund von Eleganz, Feinheit, Finesse, Terroir und Subtilität präferiert. „Weinliebhaber zu sein ist auch immer ein Entwicklungsprozess. Der Geschmack ändert sich mit der Zeit. Wichtigste Prämisse ist jedoch, dass man neugierig bleibt und aufgeschlossen gegenüber Weinen, die man sonst nicht trinken würde“, so Pinzenscham. Womit wir wieder bei seinem Beruf als Sommelier im „top air“ wären. Die Karte dort umfasst rund 350 Positionen mit Weinen, deren Auswahl allein Ralf Pinzenscham obliegt. Nicht alle, aber die meisten davon hat er probiert, bei den teuren verlässt er sich auf die Empfehlungen des Winzers. „Man darf die Karte natürlich nicht so gestalten, dass darauf nur Weine zu finden sind, die man selber gerne trinkt. Die Gäste können und sollen nicht mit dem Geschmack des Sommeliers konkurrieren müssen“, so Pinzenscham.

Perfekte Harmonie von Speisen und Wein
„Sommelier ist ein Dienstleistungsberuf. Das bedeutet, dass ich dem Gast helfen sollte, den richtigen Wein zum Essen zu wählen. Maßgeblich sind dabei die Vorlieben des Gastes und nicht meine Präferenzen. Vielmehr möchte ich im Gespräch herausfinden, was er gerne trinkt oder ihn behutsam an einen neuen Stil oder Geschmack heranführen. Erst das macht einen guten Sommelier aus“, erklärt der Restaurantleiter. Die Handschrift von Ralf Pinzenscham erkennt man in „top air“ auch daran, wie er eine glasweise Weinbegleitung zu einem Menü zusammenstellt. Er kennt die Gerichte von Sternekoch Marco Akuzun, hat sie alle probiert und weiß genau, mit welchen Weinen sie am besten zur Geltung kommen. „Selbstverständlich steht bei uns immer das Essen im Vordergrund. Die Gäste kommen aufgrund von Marcos Kreationen und nicht, um explizit einen Wein zu trinken. Ich muss versuchen, bei der Empfehlung dann die perfekte Mischung zu finden, damit der Wein nicht zu aufdringlich ist, aber auch nicht zu flach“, erklärt Ralf Pinzenscham. Und so konnten sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten die Gäste immer darauf verlassen, im „top air“ vorzüglich bedient und beraten zu werden. Für Ralf Pinzenscham eine Selbstverständlichkeit und eine schöne Aufgabe: „Die letzten 20 Jahre hier waren eine tolle Zeit, eine aufregende und zufriedene Zeit. Ich bin hier fachlich und menschlich sehr gereift und freue mich auf weitere 20 Jahre.“

www.woellhaf-airport.de

Hagen Hoppenstedt

Hagen Hoppenstedt wird neuer Restaurantleiter im le petit Felix

Es ist nicht die erste Station in Berlin für den aus Niedersachsen stammenden Hagen Hoppenstedt. 2010 holte ihn das Hotel Adlon als Chefsommelier und Restaurantleiter für das Restaurant Quarré in die Hauptstadt. Über zwei Jahre konnte er seine große Erfahrung dort einbringen, bis ein Angebot ihn nach Düsseldorf lockte, wo er bis Ende 2014 als Leiter des Vorstands- und Mitarbeiter Kasinos und Leiter des Konferenzzentrums der HSBC Deutschland tätig wurde.

Hoppenstedt begann seine Karriere mit der Ausbildung zum Koch und Restaurantfachmann im legendären Kempinski Hotel Atlantik. Danach trat er seine erste feste Stelle als stellvertretender Leiter des Vorstandskasinos der Holsten Brauerei AG, Hamburg an. Neben Service- und Veranstaltungsleitung, Schulung der Mitarbeiter, war er auch für den Weineinkauf zuständig. So entdeckte er seine Liebe und Leidenschaft für Wein und die Spezialisierung zum Sommelier ließ nicht lange auf sich warten. Im Herbst 2004 folgte er dann dem Ruf in das Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten in Hamburg, in dem er als Chefsommelier bis 2007 u.a. die gesamte Weinkarte erneuerte. Eine Beförderung im Sommer 2007 zum Restaurantleiter des Gourmet-Restaurants „Haerlin“, das damals mit einem Michelin Stern und 17 Gault Millau Punkten ausgezeichnet war, war nur der nächste logische Schritt seiner Karriere.

Der gebürtige Celler ist ein Profi seines Fachs und oft als Moderator für Weinevents gefragt. Er ist Mitglied in verschiedenen Jurys für Weinverkostungen, mitunter im Ordre Coteaux de Champagne, dies hat Hoppenstedt übrigens mit dem Geschäftsführer Martin Pelz gemein und er schreibt Beiträge und Kolumnen für diverse Magazine, z.B. eine eigene Kolumne für das Magazin Food and Travel. 2009 wurde er vom Gault Millau als „Sommelier des Jahres“ ausgezeichnet.

Auch während seiner Zeit in Düsseldorf unterhielt Hoppenstedt weiterhin seine Wohnung in Berlin und der Entschluss wieder gänzlich zurück zukehren festigte sich. Pelz freut sich sehr, dass das le petit Felix die Aufmerksamkeit Hoppenstedts auf sich gezogen hat und das Restaurant ab 15. Februar 2015 von seinem Erfahrungsschatz profitieren kann. „Wir sind sehr glücklich darüber, mit Hagen Hoppenstedt einen so erfahrenen Gastronomen gewonnen zu haben“, so Pelz.

Das le petit Felix befindet sich auf der Südseite des Hotel Adlon und präsentiert eine mediterrane Küche mit südfranzösischem Fokus. Eine Kombination der besten frischen Zutaten der Saison und den kulinarischen Einflüssen der Cuisine niçoise. Mit einem stimmigen Farbkonzept und dem Mix aus klassischen und modernen Formen schuf Anna Maria Jagdfeld eine entspannte und legere Atmosphäre. Familiär wird es am „table de famille“: Der robuste Tisch mit 14 Sitzplätzen lädt zum französischen Dinner unter Freunden und Verwandten ein.

Das le petit Felix ist am Montag und von Donnerstag bis Samstag von 18:00 Uhr bis 24:00 Uhr und am Sonntag von 17:00 Uhr bis 24:00 Uhr geöffnet.

www.lepetitfelix.de

Restaurant reinstoff, Berlin

Pascal Kunert und Jan-Willem Berendsen heißen die beiden jungen Talente, die ab sofort die Spitze der neuen Servicebrigade im Berliner Restaurant reinstoff bilden. Sie lösen den bisherigen Restaurantleiter, Sommelier und Geschäftsführer Ivo Ebert ab, der zukünftig eigene Wege gehen möchte. Ebert hatte das reinstoff gemeinsam mit den beiden anderen Geschäftsführern Daniel Achilles und Sabine Demel vor fünf Jahren gegründet und war maßgeblich am Erfolg des Restaurants beteiligt. Gemeinsam mit seinen Kollegen der Geschäftsführung hat er sich bereits im vergangenen Jahr auf die Suche nach einer geeigneten Nachfolge gemacht und die vergangenen Monate genutzt, um Pascal Kunert und Jan-Willem Berendsen auf ihre neue Aufgabe vorzubereiten. Nun übernimmt der gebürtige Westfale Kunert den Posten des Sommeliers, der Niederländer Berendsen agiert als Restaurantleiter. Die Geschäftsführung bleibt zukünftig ausschließlich in den Händen von Daniel Achilles und Sabine Demel.

Jan-Willem Berendsen
Trotz seines noch relativen jungen Alters von 26 Jahren greift der gebürtige Niederländer Jan-Willem Berendsen bereits auf zehn Jahre Erfahrung in der Gastronomie zurück. Nach der Schule absolvierte er zunächst eine Ausbildung als Restaurantfachmann. Anders als in Deutschland besucht man in den Niederlanden dafür ein College und durchläuft diverse Praktika in unterschiedlichen Restaurants. Berendsen wählte dafür unter anderem das mit einem Michelin Stern ausgezeichnete Restaurant Chalet Royal in ’s-Hertogenbosch sowie das mit drei Michelin Sternen ausgezeichnete Restaurant De Librije. Bei Spitzenkoch Jonnie Boer heuerte er dann auch nach der Ausbildung an und durchlief alle Positionen vom Commis de Rang bis hin zum stellvertretenden Restaurantleiter. Nach mehr als sieben Jahren entschied Berendsen sich dann im Herbst 2013 für einen Wechsel in das Restaurant reinstoff. Über Berlin sagt er, es sei „seine Stadt“. In seiner Freizeit genießt er daher besonders gerne die unzähligen Ausgehmöglichkeiten der Hauptstadt und besucht nebenbei noch einen Deutschkurs, um seinen Gästen ein noch aufmerksamerer Gastgeber sein zu können.

Pascal Kunert
Der gebürtige Westfale Pascal Kunert hat in den vergangenen Jahren ebenfalls in einem mit drei Sternen ausgezeichneten Restaurant gearbeitet: Er war von Juli 2011 bis zu seinem Wechsel ins reinstoff zwei Jahre lang als Commis de Rang und später Chef de Rang im Osnabrücker Restaurant la vie tätig. Zuvor absolvierte er seine Ausbildung zum Hotelfachmann im Münsterschen Ringhotel Landhaus Eggert, in dem zu Beginn seiner Zeit gerade das Gourmetrestaurant Hof Wesendrup eröffnete. Dort verbrachte er einen Großteil seiner Ausbildung und besonders viel Zeit mit Sommelier Tommy Hergenhan. Er war es, der Kunert mit seiner Leidenschaft zum Thema Wein ansteckte und dazu beitrug, dass sich der heute 26-jährige nicht nur beruflich, sondern auch in seiner Freizeit so oft wie möglich mit diesem Thema beschäftigt. Ob Reisen in die deutschen Weinregionen oder nach Spanien: Kunert trifft Winzer am liebsten persönlich um sein Wissen über Rebsorten und Anbaugebiete zu erweitern. Und er zeigt Talent, wie neben dem reinstoff auch die IHK erkannt hat – übrigens zum zweiten Mal: Im Februar dieses Jahres erhielt er ein Stipendium im Rahmen der Begabtenförderung, welches er zur Ausbildung als Sommelier nutzt. Bereits im vergangenen Jahr absolvierte er mit einem vergleichbaren Stipendium eine Ausbildung zum Diplom Käsesommelier. An Berlin gefällt Kunert vor allem die Vielzahl an Spezialisten in allen gastronomischen Bereichen, die sich hier angesiedelt hat. Ob Kaffee, Bier oder Fleisch, es gibt immer etwas neues zu entdecken und zu probieren.

www.reinstoff.eu

Restaurant reinstoff, Berlin

Das reinstoff ist ein mit zwei Michelin Sternen und 18 Punkten im Gault&Millau ausgezeichnetes Restaurant in Berlin-Mitte. Eingebettet in die historischen Edison Höfe, in denen einst die ersten Glühlampen Deutschlands produziert wurden, präsentieren Küchenchef Daniel Achilles, Restaurantleiter Ivo Ebert und Betriebswirtin Sabine Demel dort ein Gourmet-Restaurant, das es in dieser Form eigentlich nur in Berlin geben kann. Denn das reinstoff ist anders – selbständig und damit außergewöhnlich persönlich, konzentriert und vielfältig, begeisternd und echt. Hier darf jeder so sein, wie er ist Und das ist typisch für die deutsche Hauptstadt.

Auch Küchenchef Daniel Achilles, Koch des Jahres 2014 im Gault&Millau, ist ein echtes Original mit einer ganz eigenen Handschrift: Im reinstoff präsentiert der 37-jährige eine leichte und moderne Küche, die sich insbesondere durch ihre Eleganz und ihre erfrischenden, oftmals vegetabilen Noten auszeichnet. Der Name reinstoff beschreibt dabei die Basis eines jeden Gerichtes, nämlich die Verwendung möglichst reiner Stoffe. Und damit ist neben der Frische und Qualität auch die Präzision und Unverfälschtheit gemeint, mit der jedes Produkt eingesetzt wird. Achilles arbeitet mit CHROMA type 301 Kochmesser – Design by F.A. Porsche.

Schon seit der Eröffnung des reinstoffs bietet Achilles zwei Menüs an: ganznah und weiterdraußen. Diese klare Trennung der beiden Karten ermöglicht es dem Spitzenkoch, seinem internationalen Publikum sowohl die Vielschichtigkeit seines Könnens zu präsentieren, als auch seinem Wunsch nach kulinarischer Freiheit gerecht zu werden.

Dabei ist ganznah das klassischere Menü, in dem fast ausschließlich Produkte aus Deutschland zum Einsatz kommen und die Saison daher ganz automatisch eine besondere Rolle spielt. Mit ganznah zollt Daniel Achilles aktuellen Themen, wie beispielsweise Produktknappheit und Überfischung Tribut, indem er sich damit beschäftigt, welche Produkte in seiner unmittelbaren Umgebung zur Verfügung stehen und wie er diese am besten zubereiten kann. Besonderen Fokus legt er dabei auf das kulinarische Hinterland von Berlin. Dank seines großen Netzwerks und seiner jahrelangen Erfahrung in der Spitzengastronomie steht er aber auch mit Produzenten aus ganz Deutschland in ständigem Kontakt und erhält so immer wieder Zugang zu neuen Produkten. So entstehen schließlich Gerichte, wie Flussbarsch aus der Müritz in Kerbelbutter mit Wasserspinat oder Gewürz-Zwiebel, süß, sauer, karamellisiert und gebacken, mit Molke vom Eifler Vulkanhof.

Das Menü weiterdraußen spiegelt die intrinsische Motivation des Sternekochs wider, sich stetig weiterzuentwickeln und dabei so vielschichtig wie möglich zu agieren. Mit weiterdraußen verfolgt Achilles das Ziel, seinen Gästen geschmackliche Erlebnisse zu bieten, die sie in Berlin und möglicherweise auch andernorts noch nie in dieser Form genossen haben. Die Gerichte unterwerfen sich daher keiner bestimmten Stilrichtung, sondern sind kosmopolitisch und teilweise auch von aktuellen Trends inspiriert. Bei der Kreation dieses avantgardistischen Menüs lässt der Spitzenkoch aber auch persönliche Erlebnisse und Geschichten einfließen. weiterdraußen entsteht daher meist spontan und sehr intuitiv. Typische weiterdraußen-Gerichte gibt es in dem Sinne also nicht, doch aber Beispiele für die Vielschichtigkeit des Menüs, wie Teriyaki vom Hirschkalb-Rücken mit Lotus, Ingwer und braunem Zucker.
Kombiniert werden die Menüs mit ausgesuchten Weinen, die von Restaurantleiter und Sommelier Ivo Ebert individuell auf die Gerichte abgestimmt werden. Dabei legt der gebürtige Berliner seinen Schwerpunkt auf die beiden Länder Deutschland und Spanien.

Deutschland ist für Ebert unverzichtbar, weil sich sein Heimatland dank der Experimentierfreudigkeit gerade junger Winzer zu einem der wichtigsten europäischen Anbaugebiete entwickelt hat. Und Spanien ist sowohl Herzenssache, als auch Spannung pur: In den vergangen Jahren hat dort eine unglaubliche Entwicklung in Bezug auf die zunehmende Wertschätzung des Terroirs und die qualitative Ausarbeitung der Lagen stattgefunden. So entstanden viele kleine Weingüter, die exzellente und für Spanien bisher eher untypische Weine produzieren. Eine Tatsache, die Weinkennern nicht immer bewusst ist und für Ivo Ebert damit viele Möglichkeiten bereithält, auch informierte Genießer mit ihnen bisher unbekannten Tropfen zu überraschen. Festlegen will er sich dennoch nicht und so bleibt natürlich auch der Rest der Weinwelt nicht unentdeckt. Wichtig ist für Ivo Ebert bei der Auswahl seiner Weine letztendlich die Harmonie der Tropfen mit der Küche von Daniel Achilles, aber auch der persönliche Bezug zum Wein und die damit verbundene Möglichkeit, seinen Gästen Geschichten zum Wein, zur Lage und zum Winzer selbst zu erzählen.

Und genau hier wird auch eine besondere Stärke des reinstoffs deutlich, nämlich die außergewöhnlich ausgeprägte persönliche Note in allen Bereichen, die nur ein selbständiger Betrieb mitbringen kann. Im reinstoff begegnet man Gastgebern, die professionell und konzentriert arbeiten, es sich aber gleichzeitig nicht nehmen lassen, ihrer eigenen Persönlichkeit Ausdruck zu verleihen und ihren Gästen im direkten Gespräch die eigene Begeisterung für Essen und Trinken zu vermitteln. Hier darf jeder so ein, wie er ist – und damit echt.

Beeindruckend sind jedoch nicht nur Küche und Service, sondern auch die Architektur des Restaurants. Und die besticht bereits bei der Ankunft in den historischen Edison Höfen. Von 1883 bis 1905 wurden dort im Auftrag von Emil Rathenau und der Allgemeinen Elektricitäts- Gesellschaft (AEG) die erste Glühlampen in Deutschland nach den Patenten von Thomas Alva Edison hergestellt. 2003 sind die Klinkerbauten detailgetreu wieder hergerichtet, teilweise aufgestockt und mit viel Glas versehen worden. Und so lässt sich auch heute noch die dynamische Industriearchitektur erahnen, wie sie Ausgang des 19. Jahrhunderts in Berlin prägend war.

Der besondere Industriecharme der Höfe spiegelt sich auch im Restaurant mit seinen original Backsteinwänden, den hohen Glasfenstern, alten Eisensäulen und Metallrohren sowie den fast vier Meter hohen preußischen Kappendecken wider. Ein intelligentes „Raum- im-Raum-Konzept“ mit klaren Linien, eine punktuelle Beleuchtung auf den Tischen sowie eine dezente Möblierung kreieren die für das reinstoff typische intime, unaufgeregt-elegante Atmosphäre. Blickfang des Restaurants ist der Kugelhimmel, der aus 240 silbernen Glaskugeln in unterschiedlichen Größen besteht und den Raum räumlich wie auch akustisch beruhigt, seine Höhe aber zeitgleich spürbar lässt. Optisch potenzieren die intelligent platzierten Spiegel den Horizont in unendliche Weite. Die Farbgestaltung ist bewusst dezent gehalten und besteht neben dem roten Backstein und den schwarzen Eisensäulen vorwiegend aus schwarzen und lindgrünen Designelementen.

Das reinstoff befindet sich in der Schlegelstraße 26c in 10115 Berlin und ist dienstags bis samstags ab 19 Uhr geöffnet. Reservierungen nimmt das Restaurant unter der Telefonnummer 030 30881214 oder per Email unter contact@reinstoff.eu entgegen. Weitere Informationen sind unter www.reinstoff.eu zu finden.

Kevin Fehling

Das Gourmetrestaurant La Belle Epoque im COLUMBIA Hotel Casino Travemünde wurde mit dem Carlsberg-Preis 2013 in der Kategorie „Bestes Hotel-Restaurant“ ausgezeichnet. Der Carlsberg-Preis wurde im Rahmen des Branchentreffs „Treffpunkt Nord“ in der Hamburger Fischauktionshalle vor über 1.000 Gästen vergeben. Bei dem Branchentreff handelt es sich um eine gemeinsame Veranstaltung der DEHOGA- Landesverbände Hamburg, Bremen, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Mecklenburg- Vorpommern, in dessen Mittelpunkt die Preisverleihung stand. Zum neunten Mal wird der Preis in den vier Kategorien bestes Gastronomie-Konzept, bestes Hotel-Restaurant, bester Traditionsbetrieb und bester Newcomer verliehen.

Küchenchef Kevin Fehling, ausgezeichnet mit drei Sternen im Guide Michelin und international anerkannt für seine handwerkliche Perfektion, nahm den Preis der dänischen Brauereigruppe in Form des Buchstabens „C“ in Begleitung von Restaurantleiter David Eitel und Hoteldirektor Mike Hoffmann entgegen. „Ich freue mich ganz besonders über den Carlsberg-Preis, weil er nicht nur auf den Teller schaut und die Leistung meines Teams in der Küche bewertet, sondern die Gesamtleistung des Restaurants auszeichnet. Ohne den perfekten Service und eine erstklassige Betreuung der Gäste von David Eitel und seiner Mannschaft vor den Kulissen wäre dieser Erfolg nie möglich gewesen“, so Fehling im Gourmet Report Gespräch zu der jüngsten Auszeichnung. Überreicht wurde der Preis von Frank Maßen, dem Vorsitzenden der Geschäftsführung von Carlsberg Deutschland, und von Ulrich Jungk, dem stellvertretenden Chefredakteur der Allgemeinen Hotel- und Gastronomie-Zeitung. Jungk laudiert: „Es ist eine Erfolgsgeschichte, die ihresgleichen sucht.“

Mike Hoffmann, Direktor des COLUMBIA Hotel Casino Travemünde, freut sich: „Der Carlsberg-Preis „Bestes Hotel-Restaurant“ ist eine weitere herausragende Auszeichnung für unser Gourmetrestaurant La Belle Epoque. Hierbei freuen wir uns besonders über die Kombination von Hotel und Restaurant welche die Vision der COLUMBIA Hotels & Resorts von hochwertiger Kulinarik und Hotellerie widerspiegelt. An dieser Stelle gilt dementsprechend auch unser ganz besonderer Dank den Eigentümern und dem Geschäftsführer der COLUMBIA Hotel & Resorts für die konstante und nachhaltige Investition in die Gourmetrestaurants und in junge Talente wie Kevin Fehling. Ohne diese
Entwicklungsmöglichkeiten würden heute nicht über allen deutschen Hotels Sterne leuchten. Alle Köche kamen ohne Michelin Sterne zu COLUMBIA und haben sich in den vergangenen Jahren durch eine nachhaltige Unterstützung in die Riege der besten Köche in Deutschland eingereiht.“

Der Buchstabe „C“ ist für Fehling ein wichtiger. Er arbeitet im „C“olumbia Hotel, bekommt den „C“arlsberg Preis und vertraut seinen [C]hroma Haiku Kuroushi Kochmessern.

Das Gourmetrestaurant La Belle Epoque mit dem 36-jährigen Chef de Cuisine Kevin Fehling ist von mittwochs bis sonntags ab 18.30 Uhr für Gourmetliebhaber im COLUMBIA Hotel Casino Travemünde geöffnet. Mit einem atemberaubenden Blick über die Lübecker Bucht verfügt das moderne Restaurant über 22 Plätze. Für einen perfekten Service und begleitende Getränke sorgt Restaurantleiter und Sommelier David Eitel mit seinem Team.

www.columbia-hotels.de
www.kochmesser.de/haiku-kurouchi-tosa.html

Desiree Steinheuer und Peter H. Müller

Neue Restaurantleitung und neuer Chefsommelier im Gourmetrestaurant Lerbach

Thomas Sommer, Restaurantleiter und Chefsommelier im Gourmetrestaurant Lerbach, verlässt nach fünf sehr erfolgreichen Jahren das Althoff Schlosshotel Lerbach. Ab dem 1. August 2013 übernimmt Desirée Steinheuer die Restaurantleitung. Sommelier Peter H. Müller ist der neue Chefsommelier im Gourmetrestaurant.

Thomas Sommer, Chefsommelier und Restaurantleiter in dem mit zwei Sternen im Guide Michelin, 19 Punkten im Gault Millau und 4,5 Feinschmecker „F“ ausgezeichneten Gourmetrestaurant Lerbach, wechselt in die Weinbranche. Seine Expertise wird er künftig im Weinmarketing zur Verfügung stellen. Der vom Gault Millau zum „Sommelier des Jahres 2013“ gekürte Dresdner war im Gourmetrestaurant Herr über einen bestens sortierten Weinkeller und eine Weinkarte mit vornehmlich europäischen Gewächsen.

„Ich möchte mich bei Thomas Sommer für die vertrauensvolle Zusammenarbeit über all die Jahre ganz herzlich bedanken. Es freut mich, dass wir mit Desirée Steinheuer und Peter H. Müller zwei kompetente und mit dem Gourmetrestaurant vertraute Mitarbeiter gewinnen konnten“, so Nils Henkel, Küchenchef im Gourmetrestaurant Lerbach.

Seit zwei Jahren ist Desirée Steinheuer stellvertretende Restaurantleiterin im Gourmetrestaurant Lerbach und bringt somit die idealen Voraussetzungen für die neue Position mit. Internationale Erfahrung hat sie bereits im Restaurant Stiller in Shanghai und im Zwei-Sterne-Restaurant „Marcus Weiring at the Berkley“ in London gesammelt.

Peter H. Müller gehört bereits seit vier Jahren zum Serviceteam des Gourmetrestau­rants und war zuletzt Sommelier neben Thomas Sommer. In seiner neuen Position als Chefsommelier wird Peter H. Müller den eingeschlagenen Stil der Weinbegleitung weiterverfolgen. Seine hohe Weinkompetenz konnte er zuletzt beim Concours National des Jeunes Sommeliers unter Beweis stellen. Hier wurde er zum „Jungsommelier des Jahres 2012“ gekürt.

„Ich danke Thomas Sommer für seine erfolgreiche Mitarbeit und sein Engagement als Chefsommelier und Restaurantleiter. Nun wünsche ich Desirée Steinheuer und Peter H. Müller viel Erfolg und alles Gute für ihr neues Aufgabenfeld und freue mich auf eine weiterhin sehr gute Zusammenarbeit“, sagt Thomas H. Althoff, Geschäftsführer und Inhaber der Althoff Hotels.

www.althoffhotels.com

Philipp Kovacs

Goldberg Inhaber Jörg Rauschenberger unterzog seine Top-Adresse, das „Goldberg Restaurant & Winelounge“ in Fellbach, drei Jahre nach Eröffnung einer sorgsamen, sanften Überarbeitung. Der Einbau zweier Banknischen und die Vergrößerung aller Tische gehen einher mit der Reduzierung der Kapazität von knapp 50 auf jetzt 40 komfortable Plätze. Wichtig für den Umbau war auch der Feinschliff am Ambiente.

„Mit 40 Plätzen haben wir genau die richtige Größe für die das, was ich zukünftig den Gästen an Speisenqualität im Goldberg bieten will“, betont Kovacs. Der zusätzliche Ruhetag ermöglicht auch, dass der Küchenchef an jedem Öffnungstag anwesend sein kann, für ihn „eine unabdingbare Voraussetzung, um die Qualität jederzeit im Griff zu haben“.

Das Goldberg gehört zur Rauschenberger Gastronomiegruppe und markiert laut Firmengründer Jörg Rauschenberger die „Speerspitze unserer kulinarischen Möglichkeiten“. Der neue Spielraum für Küchenchef Kovacs soll der gesamten Firma zu Gute kommen, da in Fellbach auf Grund der optimalen Küchenvoraussetzungen insbesondere auch die vielfältigen Gerichte für die Eventcatering-Abteilung entwickelt werden.

Bei aller Veränderung: bestehen bleiben die beliebten Kochkurse im Goldberg am Samstagvormittag. Und was sich auch nicht ändern wird, ist das Preisniveau des Restaurants. Ebenso sorgt Restaurantleiter Josip Stepandic für Kontinuität, er führt die Servicebrigade in Fellbach seit dem ersten Tag.

www.rauschenberger-gastro.de

Michael Schneider

Das Gourmetrestaurant Aubergine im Hotel Vier Jahreszeiten Starnberg ist offiziell eröffnet – Küchenchef Michael Schneider, Restaurantleiter Constantin Müller und Hoteldirektor Nils Friedrich sowie der Director Sales & Marketing Alexander Kirschke stellten das Restaurant vor

Ein roter Teppich führte, von Fackeln und Eisskulpturen gesäumt, in das neue Gourmetrestaurant Aubergine, während im Foyer des Hotels ein Pianist die interessierten Gäste mit der passenden Musik empfing. Glanzvoll inszeniert, wurden bis spät in den Abend an eigens aufgebauten Gourmetinseln delikate Kostproben aus der neuen Speisekarte dargeboten und die Details der Zubereitung vom Chefkoch persönlich erläutert: zum Beispiel „Blinis mit Beluga Kaviar“, „Kirschtomate mit Langustentatar“ und „warmes Espuma von Französischem Wintertrüffel mit pochiertem Wachtelei.“ Kellner mit weißen Handschuhen trugen Hauptgerichte wie „Rehrücken mit Blaukraut und Knödel“ futuristisch in schlanken Reagenzgläsern und „weißen Heilbutt auf lauwarmer Kartoffelterrine“ und ausgesuchte Dessert-Spezialitäten neu interpretiert auf. Dazu wurde Champagner und eine Auswahl an hochwertigen Weinen aus dem großzügig bemessenen neuen Weinschrank kredenzt.

Das Restaurant Aubergine bietet auf 80 Quadratmetern Raum für bis zu 44 Gäste. Die sorgfältig ausgewählte, dezente Innenausstattung mit ihren auberginefarbenen Akzenten ist zugleich luxuriös und komfortabel, moderne Kronleuchter verbreiten warmes Licht.

Jeweils von Dienstag bis Samstag werden ab sofort im neuen stilvollen Ambiente exquisite und kreative Gerichte mit einem exzellenten und individuellen Service serviert – zu einem hervorragenden Preis-/Leistungsverhältnis.

Inhaber Dr. Graessner begründete das neue Restaurant in seiner Ansprache: „Starnberg fehlte bis dato ein Restaurant auf diesem hohen Niveau. Wir füllen damit eine echte Marktlücke.“ Diese Einschätzung wurde von zahlreichen Gästen bestätigt, denen mit den Kostproben aus der Gourmetküche bereits Appetit auf einen nächsten Restaurantbesuch gemacht wurde.

www.aubergine-starnberg.de