ÖKO-TEST SPEZIAL – Vegetarisch & vegan

Das aktuelle ÖKO-TEST SPEZIAL – Vegetarisch & vegan ist  im Handel zum Preis von 5,80 Euro erhältlich.
 
Nur keine Vorschriften: Wenn ein Mensch isst, müsste dafür kein Tier sterben. Und doch gibt es immer noch viele, die sich nicht einmal einen einzigen Tag ohne Fleisch vorstellen können. Dabei brauchen wir kein Fleisch, um gesund zu leben. Wir brauchen auch keinen Honig und keine Wolle. Wir müssen auch keine Tiere einsperren, weder um sie zur Schau zu stellen, noch um zu verbergen, was wir ihnen in der Massentierhaltung antun. Das neue ÖKO-TEST Spezial – Vegetarisch & vegan will Ihnen keine Vorschriften machen, aber alle Informationen über die Vorteile einer vegetarischen oder veganen Lebensweise geben. Von ÖKO-TEST dürfen Sie auch erwarten, dass wir mögliche Schwierigkeiten und Probleme nicht verschweigen.

Die Tests

• Fleischersatzprodukte: Vegetarische und vegane Produkte, die an Fleisch erinnern, liegen im Trend. Die Qualität der Pseudoschnitzel und -würste lässt jedoch zu wünschen übrig, etwa aufgrund von Mineralölrückständen und zu viel Salz. Nur ein Produkt ist „gut“.

• Nahrungsergänzungsmittel für Veganer: Mit einer rein pflanzlichen Ernährung nimmt der Veganer nicht alle Nährstoffe auf, die er braucht. Die von der Industrie angebotenen Nahrungsergänzungsmittel sind jedoch nicht die Lösung.

• Bio-Mineralwasser: Bio-Mineralwasser sind rein, ohne Rückstände von Pestiziden, Arzneimitteln und Ähnlichem. Umweltfreundlich sind sie jedoch nur, wenn sie aus der Region kommen.

• Vegane Kosmetik: Nicht immer kann man sich auf die Auslobung „vegan“ verlassen. Außerdem können vegane Produkte genauso wie andere Schadstoffe enthalten. Zwei Kosmetikartikel fallen durch, doch eine beachtliche Zahl ist empfehlenswert.

Und außerdem:

• Ernährungspyramide: Eisen, Vitamin B12, Calcium – das sind nur einige der wichtigen Vitamine und Mineralstoffe, die in Fleisch und Milchprodukten stecken. Wer sich vegetarisch oder vegan ernährt, muss aufpassen, dass er bei einzelnen Nährstoffen nicht unterversorgt ist.

•  Hilfe beim Neustart: Ob beim Veganerstammtisch, vor dem Supermarktregal oder über spezielle Internetseiten – wer für den veganen Anfang Unterstützung sucht, findet schnell Hilfe. Manchmal ist das Angebot sogar größer als die Nachfrage.

• Soja: Aus Sojabohnen lassen sich viele verschiedene Nahrungsmittel herstellen, die in der vegetarischen und veganen Küche gerne genutzt werden. Doch wie ökologisch ist der Anbau, wie viel Gentechnik steckt in den Produkten und wie gesund sind sie wirklich?

• Fermentierte Lebensmittel: Wo man hinguckt, gärt und brodelt es. Ob in Restaurants, Workshops oder in privaten Küchen, überall werden Kimchi, Kraut und Kombucha hergestellt. Fermentierte Lebensmittel schmecken lecker, sind gut bekömmlich und gesund.

• Kosmetik mit Tierversuchen: Tierversuche für Kosmetika sind seit 2013 in der EU verboten. Doch es gibt Schlupflöcher und in Ländern wie China bleiben Tests an Kaninchen, Ratte & Co. vorerst sogar Pflicht.

Blattsalat gewinnt durch feine Räuchernoten

Dank Raucharomen von Red Arrow müssen Veganer und Vegetarier nicht auf gewohnte Gaumenfreuden verzichten

Immer mehr Menschen ernähren sich bewusst vegetarisch oder vegan. Der Verzicht auf tierische Nahrung muss aber nicht mit dem Verzicht auf Gaumenfreuden einhergehen. Räuchergeschmack etwa lässt sich auch mit Raucharomen von Red Arrow auf die Zunge zaubern. Sie werden umweltfreundlich produziert, beruhen vielfach auf rein pflanzlicher Basis und passen bestens zu Fleischersatzprodukten oder Salaten.

Veganer und Vegetarier sind in der Regel Überzeugungstäter. Sie handeln aus gesundheitlichen oder ethischen Motiven und folgen keinem kurzfristigen Trend, sondern einer langfristigen Entwicklung. Aber viele liebgewordene Genüsse möchten auch sie auf Dauer nicht missen. Wie gut also, dass Red Arrow Raucharomen anbietet, die völlig ohne tierische Inhaltsstoffe auskommen.

Herzhafte Räuchernoten werden üblicherweise nur mit Fleisch oder Fisch in Verbindung gebracht. Doch ebenso gut lassen sich Fleischersatzprodukte wie Soja und Tofu oder auch Gemüse mit Raucharomen verfeinern, die aus Harthölzern wie Mesquite oder Hickory gewonnen werden.

Red Arrow-Produkte verleihen auch Salatdressings eine rauchige Würze: Sweet Mesquite BBQ beispielsweise. Für diese Flüssigkeit wird Zucker mit naturbelassenen Mesquitehölzern geräuchert. Wenige Tropfen davon geben Salatdressings den letzten Schliff. Dabei besteht es ausschließlich aus vorgereinigtem Rauch und flüssigem Zucker. Aber auch kleine Prisen Rauchsalz und geräucherter Pfeffer am Salat sorgen für pikant-rauchige Geschmackserlebnisse.

Das patentierte Herstellungsverfahren von Red Arrow sorgt für schmackhafte und gesunde Produkte. Zudem ist es umweltschonender als herkömmliches Räuchern, weil es weniger Holz und Energie verbraucht und weniger Abfall erzeugt. Zunächst verglimmen im Raucherzeuger unbehandelte Holzspäne unter kontrollierten Bedingungen und unter Ausschluss von Sauerstoff. Nach dem Auskondensieren in Trinkwasser werden die Rauchgase gefiltert, um sie von unerwünschten Bestandteilen wie Asche, Teer und polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) zu reinigen. So gewinnt Red Arrow reine Aromen, die auch veganen und vegetarischen Gerichten eine rauchige Würze geben.

Red Arrow ist der weltweit größte Hersteller von Raucharomen. Sie sind in flüssiger Form in Spenderflaschen oder als Pulver in praktischen Streuern im Webshop www.redarrowshop24.com erhältlich.

Alohachérie Restaurant, Hamburg

Alohachérie Restaurant feiert Eröffnung mit 500 Gästen im Schanzenviertel – Erstes zentral gelegenes rein veganes Restaurant in Hamburg

Am Samstag feierte das Alohachérie Restaurant in der Zeit von 12 bis 22 Uhr mit rund 500 Gästen seine Eröffnung in der Weidenallee 2a. Bei Hang- und Harfen-Musik konnten sich die zwischen 5 Monate und 70 Jahre alten Besucher von der Alohachérie Gourmet-Küche überzeugen. Egal ob winterlicher Blattsalat mit im Sesammantel gebackener Schwarzwurzel und Sanddornvinaigrette, Maronen-Orangensuppe, Saitan Ragout mit getrüffeltem Kürbispüree in Rotweinjus oder Kokosmilchreis mit Mangopudding und Maulbeersauce – die Tabletts mit Fingerfood im Flying Service gereicht waren während der zehnstündigen Feier immer schnell leer. Am Tag darauf besuchten bereits 130 Gäste das erste zentral gelegene rein vegane Restaurant in Hamburg.

Für Ewa Okolski, 31, Fabian Friedrich, 32, und Küchenchef Bastian Wittmann, 34, ist die Eröffnung ihres Restaurants ein vollen Erfolg. „Als Caterer haben wir mit unserer Alohachérie Manufaktur bereits viele Kunden gewonnen“, freut sich Ewa Okolski, „als frischgebackene Restaurant-Inhaber sind wir überwältigt von dem regen Zulauf bei unserer Eröffnungsfeier und den zahlreichen positiven Kommentaren, auch auf Facebook. Wir sind überzeugt, mit unserer gehobenen veganen Küche allen Besuchern des Schanzenviertels – nicht nur den Veganern – ein ganz neues Geschmackserlebnis bieten zu können.“

Im Innenbereich des Alohachérie Restaurants finden 50 Gäste Platz. Ein kleiner Außenbereich sorgt für einen Erste-Reihe-Ausblick auf das bunte Treiben des angesagten Hamburger Schanzenviertels. Die Öffnungszeiten sind Dienstag bis Samstag von 10 bis 22 und Sonntag von 10 bis 21 Uhr. Es gibt einen Mittagstisch, Kaffee und Kuchen, eine gehobene Abendkarte und am Wochenende auch Frühstück. Die Küche ist innovativ, visionär und zeitgemäß, eine Fusion aus mediterraner und heimischer Küche. Sie ist außerdem saisonal und regional orientiert. Sie vereint ausgefallene Produkte und einen hohen Anspruch an Qualität auf Gourmet-Ebene. Das Alohachérie Restaurant legt großen Wert auf umfassende Service-Leistungen für seine Gäste. Diese können alternativ mit der neuen Bitcoin-Währung zahlen und sich ihre Lieblingsgerichte über Foodora.de nach Hause bestellen oder „to go“ mitnehmen. Außerdem berät das Alohachérie-Team seine Gäste bezüglich der heilenden Kraft von Nahrungsmitteln. Und für private Partys, Firmenfeiern, Messen, Hochzeiten und viele Events mehr gibt es bereits seit 2013 das umfassende Alohachérie-Catering-Angebot mit maßgeschneiderten, außergewöhnlichen und optisch einmalig schönen Slowfood-Buffets und -Menüs.

www.alohacherie.de

Walter Butti

Neuer Küchenchef und verantwortlich für den Betrieb in allen Restaurants des 150 Villen zählenden 5-Sterne-Resorts Atmosphere Kanifushi Malediven ist Walter Butti, der zuletzt im Soneva Fushi als Executive Chef tätig war. Der Schweizer sammelte seine langjährige Erfahrung unter anderem als Spitzenkoch auf den luxuriösen 5-Sterne Celebrity Cruises Kreuzfahrtschiffen sowie verschieden anderen Fünf-Sterne-Resorts. Bekannt für seine Liebe zum Detail und kreativen Ideen wird der neue Chefkoch das außergewöhnliche Level des inselspezifischen kulinarischen „Premium All-inclusive“ Erlebnisses weiter ausbauen.

Gleich zu Beginn darf er sich auf einen besonderen Gast freuen: Fabrizio Marino, Executive Chef des mit einem Michelin Stern prämierten Restaurants Joia in Mailand, wird den Gästen vom 27. September bis 08. Oktober 2014 rund um den Welt-Vegetarier-Tag seine Leidenschaft für die vegetarische Gourmetküche und Philosophie nahe bringen. Natürlich kocht er im JUST VEG, dem ersten rein vegetarischen Restaurant der Malediven, das kürzlich vom namhaften britischen Reiseveranstalter Destinology unter die Top 10 der maledivischen Restaurants gewählt wurde. Die exotischen Gerichte sind mediterran und arabisch angehaucht, verfeinert mit Spezialitäten aus der Region des Indischen Ozeans‘. Zusätzlich gibt es für Anhänger des Jainismus, der seinen Ursprung in der indischen Küche hat, eine separate Menükarte. Originelle und überraschende Geschmackskombinationen erwarten Gäste im JUST VEG. Das Gourmetrestaurant hebt die vegetarische Gastronomie auf ein neues Level, die den anspruchsvollen Gaumen erfreut.

Als kulinarischer Trendsetter der vegetarischen Gourmetküche und als einziges rein vegetarisches Restaurant der Malediven bedient das JUST VEG die wachsende vegetarische Gemeinschaft auf eine am Lifestyle orientierte Art und Weise. Die Genusserfahrung im JUST VEG geht einher mit der Brand Essenz von Atmosphere Hotels – der Kunst der Balance.

Das Atmosphere Kanifushi Malediven liegt im Lhaviyani-Atoll und ist mit dem Wasserflugzeug vom internationalen Flughafen Malé in nur 30 Minuten zu erreichen. Alle Villen des luxuriösen Resorts auf der zwei Kilometer langen Insel verfügen über eine große Open-Air-Veranda und sind jeweils zirka vier Meter voneinander entfernt. Kulinarische Köstlichkeiten und Cocktails werden rund um die Uhr serviert und sind im Platinum Plus Programm schon inbegriffen.

www.atmosphere-kanifushi.com/de

Vegetarisch auf den Malediven

Der ganze Stolz des Resort Atmosphere Kanifushi und von Chefkoch Ahmed Boukraa ist das Restaurant „Just Veg“ – das erste rein vegetarische Restaurant der Malediven. Die Speisen des „Just Veg“ finden nicht nur Zuspruch bei Vegetariern und Anhänger der Jainismus Philosophie – für die es eine separate Karte gibt – auch Nicht-Vegetarier schwärmen von den verschiedensten kalten und warmen Vorspeisen aus exotischen Früchten und Gemüse, den Curries und den köstlichen Desserts wie z.B. dem Vanille-Mascarpone-Tiramisu. Der Avocado Salat ist Resultat eines Besuchs Ahmeds beim französischen Sternekochs Patrick Bertron, der ihn sehr beeindruckt und für dieses Gericht inspiriert hat.

Nicht nur im „Just Veg“ sondern in den vier Restaurants des Resort Atmosphere Kanifushi auf den Malediven steht der Genuss mit allen Sinnen auf der Karte.

In der Bar „The Sunset“ fühlt der Gast den Sand des Indischen Ozeans unter seinen Füßen und lauscht der leichten Brise, die vom Meer in das offene Restaurant strömt, während er einen Sundowner schlürft. Für das angeschlossene á la Carte Restaurant kreierte Ahmed Boukraa leichte, asiatische und mediterrane Gerichte und verwöhnt seine Gäste unter anderem mit gegrilltem Fleisch und einem Hauch Exotik. Dank Platinum Plus genießen die

Gäste des Atmosphere Kanifushi einmal pro Woche die Gourmetspezialitäten ohne zusätzliche Kosten.

„The Spice“ ist das Hauptrestaurant des Resorts – hier gibt es neben thematischen Buffets auch Kochstationen, an denen der frische Fisch direkt zubereitet wird. Das Restaurant macht seinem Namen alle Ehre: Internationale Speisen bekommen hier außergewöhnliche Würze, dessen Aromen dem Gast schon beim Betreten in die Nase steigen. Ahmed Boukraa selbst liebt Curry und Kokos, die – so sagt er – den Gerichten den authentischen und asiatischen Geschmack verleihen.

Im „Teppanyaki Grill“ kommt der Fisch und die Meeresfrüchte direkt vom Meer auf den Grill – frischer geht es nicht! Neben Riesengarnelen, Hummern, Jakobsmuscheln, diversen Fischarten und Gemüse grillen die Meister ihres Fachs direkt vor den Augen der Gäste ebenfalls feinstes Fleisch auf traditionelle japanische Weise.

Für romantische Abende sorgen drei Stege vor den Restaurants „Teppanyaki Grill“ und „Just Veg“. Auf den kleinen Plattformen, die bis ins Wasser reichen und so einen wunderbaren Ausblick über das Meer bieten, steht ein liebevoll gedeckter Tisch für zwei Personen.

Der Service im gesamten Resort ist sehr persönlich und so wird dem Gast auch in den vier Restaurants jeder Wunsch von den Lippen abgelesen. „Absolut jeder Gast soll bei uns kulinarisch auf seine Kosten kommen – wir gehen auf jeden Gast individuell ein. Das ist der Mehrwert der vier herausragenden Restaurants des Atmosphere Kanifushi Resorts, “ hebt Ahmed Boukraa hervor. Außerdem bietet das Atmosphere Kanifushi als einziges Hotel auf den Malediven mit Platinum Plus einen Komplettpreis, in dem 95% der Kosten des gesamten Aufenthaltes (inkl. Speisen, Getränke, Sportangebote etc.) abgedeckt sind.

Gaumenfreuden in vier exklusiven Restaurants
Frühstück, Mittag- und Abendessen im Hauptrestaurant „The Spice“ mit Themen-Buffets sowie Koch- und Grillstationen
Tagsüber bieten „The Liquid“ und „The Sunset Pool Bar“ eine Auswahl an Snacks
Mittagessen á la carte im Restaurant „The Sunset Pool Bar“
Das erste rein vegetarische Restaurant der Maledivien – Abendessen im „Just Veg“
Ein Gourmet-Abendessen im „The Sunset“ pro Woche ist im Reisepreis ebenso inklusive
Abendessen im „Teppanyaki“ Restaurant sind nicht im Paketpreis inbegriffen

Das Atmosphere Kanifushi Maledives liegt im Lhaviyani-Atoll und ist mit dem Wasserflugzeug vom internationalen Flughafen Malé in nur 30 Minuten zu erreichen. Das luxuriöse Resort bietet zwei Kilometer weiße Sandstrände, eine blühende tropische Vegetation in einer glitzernden türkisfarbenen Lagune.

Das Atmosphere Kanifushi Maldives ist das erste Resort unter dem neuen Brand ATMOSPHERE. Die wichtigste Philosophie von ATMOSPHERE ist die „Kunst der Balance“ – die neue Marke balanciert zwischen lokaler Atmosphäre und luxuriösem Ambiente, zwischen Glück und Ruhe, zwischen Lebensfreude und inneren Werten.

Weitere Information rund um Atmosphere Kanifushi Maldives unter:
www.atmosphere-kanifushi.com

Wein ist nicht vegan oder vegetarisch!

Vegane Weine liegen im Trend – Wie kommt Tierisches in den Wein rein? Weinmacher Bruysten erklärt es uns

Vegan kochen, vegan backen, vegan essen – und wie sieht’s mit vegan trinken aus? Mehr noch: Wo kann man wirklich sicher sein, dass keine Stoffe vom Tier zugesetzt sind? Für veganen Weingenuss macht sich jetzt eine kleine Winzer-Fraktion stark, zu denen auch Jasper Bruysten vom Weingut Altenkirch in Lorch gehört.
Doch ist das nicht alles ein bisschen übertrieben? Wie kommt denn Tierisches in den Wein rein? Weinmacher Bruysten erklärt es. Bei nahezu alle Weißweinen werden Gelatine oder Hühnereiweiß eingesetzt, um die harten Gerb- und Bitterstoffe im Wein zu „schönen“ bzw. auf ein verträgliches Maß zu eliminieren.
Dieser Vorgang ist nicht deklarationspflichtig. Man ist daher auf die Fairness des Betriebs angewiesen, wenn man nachfragt.

Die Weine des Rheingauer Traditionsweinguts Altenkirch im kleinen Winzerörtchen Lorch tragen nur wenige der ungeliebten Bitterstoffe in sich. Das liegt am schonenden Umgang mit den Reben und den Trauben, die alle in Handlese geerntet und in kleinen Behältern nach Hause gebracht werden. Durch die wenig mechanisierte Erzeugung und den achtsamen Umgang ist das Lesegut keinen Belastungen ausgesetzt und entwickelt keine Stoffe, die den Weingenuss stören. Ohne Schönungsmittel reifen Most und Weine im Keller zu großartigen, facettenreichen Vertretern aus den Rheingauer Steillagen heran. Gelatine, Eiweiß und andere Stoffe vom Tier bleiben draußen vor der Kellertür. Es geht auch ohne! Und so können Weinfreunde, die vegan genießen möchten, sich aus einem reichen Schatz an charakterstarken Rieslingen bedienen.

Weingut Friedrich Altenkirch, Binger Weg 2, 65391 Lorch/Rheingau, Tel. 06726 83 00 12; e-mail: info@weingut-altenkirch.de; www.weingut-altenkirch.de

Melanie Schwarz

Potsdams erstes veganes Genießer-Café eröffnet im Holländischen Viertel: „good dEATs“ – fairdammt vegan – Inhaberin Melanie Schwarz bietet gesündere, laktosefreie und rein pflanzliche Produkte aus der hauseigenen Chocolaterie

Sicher gibt es reichlich gute Cafés mit feiner Confiseriekunst in Potsdam. Doch das „good dEATs“ ist ganz anders, neu und einzigartig: Die Delikatessen, die Inhaberin Melanie Schwarz im veganen Genießer-Café mit hübscher Außenterrasse in der Kurfürstenstraße 9 in Potsdam zaubert, sind besser, gesünder, laktosefrei und rein pflanzlich. Ob Pralinen aus der hauseigenen , sommerliche Zitronen-Cupcakes mit Beeren-Topping, Törtchen, grüne Smoothies aus Bio-Früchten, Bio-Limonaden oder feinste Kaffeespezialitäten – die Köstlichkeiten werden von Melanie Schwarz und ihren Kolleginnen jeden Tag frisch zubereitet. Die verwendeten Rohmaterialien sind überwiegend ökologisch, regional und fair gehandelt. Und sogar die Verpackungen bestehen aus kompostierbarem Pflanzenkunststoff.
„Mit meinem veganen Genießer-Café möchte ich ein neues Bewusstsein schaffen für nachhaltige und schöne Leckereien. Vegan ist trendy, sinnvoll und sexy“, so die Junggastronomin. Dafür stehe das „good dEATs“, dessen Name vom Englischen good deeds = gute Taten abgeleitet ist.

Ihre veganen und laktosefreien Pralinen präsentierte die überzeugte Veganerin bereits auf dem Berliner Slow Food Naschmarkt unter dem Label „good dEATs. Gutes Essen. Gutes Tun“. Die dekadenten Süßigkeiten waren rasch ausverkauft und die anschließende Nachfrage riesig. Nun hängt die leidenschaftliche Hobby-Köchin und -Bäckerin ihren Job als Sprachlehrerin endgültig an den Nagel und wagt einen neuen, aufregenden Schritt mit einem eigenen Café mit Chocolaterie im Holländischen Viertel.

Genussvoll leben und dabei die Umwelt schützen muss kein Widerspruch sein. Das „good dEATs“ ist ein fairdammt guter Beweis dafür, der ab Herbst auch im deutschlandweiten Verkauf der veganen Köstlichkeiten erbracht werden soll.

www.gooddeats.com

Lea Linster

Schauen Sie rein am Samstag, 01. September 2012 um 18:15 im SR Fernsehen. Dann erwartet Sie Lea Linster mit folgendem Rezept:
 

Ente mit Ingwer, Honig, Limone und Feigen
 

Für 4 Personen
Zutaten:
2 schöne Entenbrüste
2 Esslöffel Akazienhonig
1 Esslöffel geriebener Ingwer
1 Esslöffel Butter
1 Zimtstange
4 Feigen
2 Chicorée
1 brauner Geflügelfond
Abrieb und Saft einer Limone
Zucker, Salz und Pfeffer

Zubereitung:
Die Entenbrüste auf der Hautseite mit einer Gabel aufrauhen, dann mit einem Messer Rauten in die Haut schneiden. Salzen und pfeffern. In einer kleinen Pfanne den Honig erhitzen, den Ingwer dazu geben und die Brüste mit der Haut nach unten anbraten (ca. 3 Minuten).
Dann wenden. 1 Minute weiter braten und auf einen Rost legen. Haut nach oben und im Ofen 8 Minuten bei 180 C° ziehen lassen.
Zwischendurch die Feigen einschneiden, mit Zucker und Butter bestreuen und ein Stückchen Zimtstange hineinstecken. 5-6 Minuten bei 180 C° im Ofen garen lassen.
Als Beilage gibt’s dazu gebratenen Chicorée. Den schneide ich nur in Scheiben und brate ihn goldbraun in Butter mit etwas Zucker und Salz.

Für die Soße:
Den Geflügelfond reduzieren, etwas Ingwer, Limettenabrieb und Limettensaft dazu geben. Mit dem Honig aus der Pfanne abrunden, nochmals etwas reduzieren- fertig!

Kulturerbe Kochkunst: Escoffiermenü

Frankreich hat als erstes Land die Kochkunst als immaterielles UNESCO Kulturerbe schützen lassen und feiert jeweils am 22. September den „le repas gastronomique“. Damit ist nicht allein die Kochkunst, sondern geht weiter über das Geschehen am Herd hinaus und meint „die „gebräuchliche soziale Praxis, die wichtigsten Momente im Leben des Einzelnen oder von Gruppen mit einem gastronomischen Essen zu bereichern.“

Gilt das nur in Frankreich? Gibt es überhaupt „die“ Französische Küche?, fragt die Baden-Badener Autorin Andrea Schmoll. Sie muss es wissen, denn sie hat die Bibliotheca Gastronomica durchforstet und erkannt, dass das die Französische Küche, die das Time-Life-Magazin 1970 das „strahlende Juwel der westlichen Welt“ nannte, eine Küche unter Einfluss war. „Wenn man so will“, meint Andrea Schmoll: „ein wahrer Schmelztiegel.“ Darin ist sie sich mit dem „Koch der Queen“, Anton Mosimann (OBE) und Besitzer einer weltweit einzigartigen Kochbuchsammlung einig: „Katharina di Medici hat die italienische Küche am französischen Hofe eingeführt. Damit wurde die französische Hofküche der Renaissance verfeinert“, erinnert sie. Daher ist für sie das Weltkulturerbe Kochkunst keine rein französische Angelegenheit: „Gilt es nicht, – im Sinne eines „manger sans frontière“, die europäische Kochkultur als UNESCO Kulturerbe zu erheben?“, fragt sie daher und wirbt auch hierzulande dafür, Teil des Weltkulturerbe Kochkunst zu werden.

Daher lädt sie am 22. September 2012gemeinsam mit dem Hotel Badischer Hof und dem Süddeutschen Salonorchester zum „Escoffier-Menü“, umrahmt von Musik aus der Zeit der Grandhotels und einer Lesung aus ihrem neuen Hörbuch „Kulturerbe Kochkunst“. Der Name „Escoffier“ ist gleichbedeutend mit der klassischen französischen Küche. „Der Escoffier“ ist das Standardwerk unter den Kochbüchern schlechthin. „Doch vergessen wir nicht“, erinnert Andrea Schmoll, „Auguste Escoffier war der Koch des Schweizer Hotelgründers César Ritz, der seine Hotels in ganz Europa gründete.“ Mit ihm trat nicht nur die französische Kochkunst ihren Siegeszug durch Europa an, sondern etablierten sich auch die Grandhotels als Orte bürgerlicher Repräsentanz. Das ist mehr als Kochkunst, das ist Kulturgeschichte, weiß Andrea Schmoll und wirbt dafür, dass das „Weltkulturerbe Kochkunst“ keine rein französische Angelegenheit ist: „Kochkunst ist Lebensart, die ganz Europa verbindet, lange bevor die Grenzen im vereinten Europa geöffnet wurden. Das wollen wir feiern.“

Björn Freitag

Wenn die ersten Sonnenstrahlen herauskommen, kriegen die Deutschen wieder Lust auf die erfrischende Sünde im Hörnchen. Rund 150 der verführerischen Kugeln isst jeder Deutsche durchschnittlich im Jahr. Das sind ca. 7,7 Kilogramm Eis.

Am beliebtesten sind trotz aller ausgefallenen Neukreationen noch immer die italienischen Klassiker – angeführt vom Vanilleeis, dicht gefolgt von Schokolade.

Dabei wird Vanilleeis aus Vanille gemacht, Schokoladeneis aus Schokolade und Erdbeereis aus Erdbeeren, oder etwa nicht? Bei den großen Eis-Herstellern forscht Sternekoch Björn Freitag nach: Wie viel echte Vanille ist wirklich in der Familienpackung aus dem Supermarkt? Was genau kommt ins Eis rein? Warum ist Vanilleeis gelb? Und woher kommen die großen Qualitätsunterschiede?
„Der Vorkoster“ schaut hinter die Kulissen einer traditionellen italienischen Eisdiele. Wie wird hier das Eis zubereitet? Was ist das Geheimnis von leckerem Eis? Und warum wird die Kugel in der Eisdiele immer teurer?
Eis frittieren – klar geht das, der Sternekoch zeigt, wie Sie ganz einfach leckeres Eis selber machen und auch noch frittieren können.

WDR Fernsehen, Montag, 21.Mai 2012, 20.15 – 21.00 Uhr