Dogma Cholesterin

Trotz wissenschaftlich widerlegtem Nutzen raten Teile der Fachwelt bei hohen Cholesterinspiegeln immer noch zu einer cholesterinarmen Ernährung. Warum?

In den letzten Jahren widerlegten zahlreiche wissenschaftliche Studien die vorherrschende Lehrmeinung, dass eine übermäßige Cholesterinaufnahme Ursache hoher Cholesterinspiegel im Blut sei. Damit kippte die häufig verordnete Empfehlung, die Cholesterin- und Fettzufuhr zu beschränken und weitgehend auf Eier zu verzichten. Selbst die Medien verbannten den Ratschlag zum zurückhaltenden Eierkonsum ins Reich der Ernährungsmythen. Doch was in den Köpfen vieler Bürger längst verankert ist, scheint sich in der Fachwelt weniger schnell zu etablieren. Viele Arztpraxen raten Patienten mit hohen Cholesterinspiegeln nach wie vor zu einem sparsamen Cholesterin- und Fettkonsum. Während die Amerikanische Ernährungsgesellschaft aufgrund mangelnder wissenschaftlicher Beweiskraft ihre Cholesterinempfehlungen nun endgültig strich, hält die Deutsche Gesellschaft für Ernährung weiterhin daran fest. Doch nur bei einem kleinen Prozentsatz der Patienten beeinflusst die Cholesterinaufnahme den Cholesterinspiegel im Blut. Dem liegt meist eine genetische Störung zugrunde, die bereits in jungen Jahren zu teilweise enorm hohen Werten führt. Beim Großteil der Patienten indes resultieren die hohen Werte vielmehr aus einer Ernährung, die viel Zucker, Stärke und ungünstige Fette enthält. Auf nährstoffreiche Eier oder wertvolle Fette zu verzichten, ist hier das falsche Behandlungskonzept. Empfehlenswerter ist es, auf Ballaststoffe aus reichlich Gemüse sowie aus Obst und Vollkornprodukten zu setzen.

Statt Fett zu sparen sollte das Augenmerk lieber auf guten Fettquellen wie Pflanzenölen, hochwertiger Butter, fetten Seefischen und Nüssen liegen. Und letztendlich darf es natürlich auch gern ein Frühstücksei sein.

Ausführliche Informationen zur Ernährung bei hohen Cholesterinspiegeln liefert die Fachinformation „Cholesterin und Dyslipidämien“. Für Patienten hält der Ratgeber „Was tun bei hohen Cholesterinspiegeln“ zahlreiche Tipps parat. Beide Broschüren sind im Medienshop unter www.fet-ev.eu erhältlich.

Räucherlachs meist "sehr gut"

Für Räucherfisch gilt aber wie für jede andere Form von Fisch: Ohne richtige Lagerung und penible Hygiene verdirbt er rasch. Wie genau aber nehmen es die Anbieter mit den Lagerbedingungen bei Räucherlachs, Räuchersaibling und Räucherforelle? Kann sich der Verbraucher darauf verlassen, dass die gekaufte Ware einwandfrei ist? Halten die Produkte so lange wie per Mindesthaltbarkeits- und Verbrauchsdatum versprochen?

Ein aktueller Test auf www.konsument.at zu 30 Proben Räucherfisch zeigt: großteils ja. Bei einigen Produkten wurde zwar gegen Ende der Haltbarkeitsfrist ein erhöhter Keimgehalt festgestellt, gesundheitsschädliche Listerien waren jedoch in keiner der Proben nachweisbar.
21 von 30 getesteten Räucherfischen wurden mit „sehr gut“ bewertet, nur zwei Proben waren „wenig zufriedenstellend“. Die volle Punktzahl gibt es sowohl für Produkte vom Diskounter ab zwei Euro pro 100 Gramm, als auch für höherpreisige Ware bis zu 7 Euro pro 100 Gramm.

Bei der Verarbeitung von Fisch ist es wichtig, dass die Kühlkette nicht unterbrochen wird und die Produkte bei der richtigen Temperatur gelagert werden. Aus diesem Grund begann der Qualitätstest für 20 Lachs-, 7 Forellen- und 3 Saibling-Proben dieses Mal bereits beim Einkauf – mittels Temperaturmessung in den Kühlvitrinen und bei den Produkten selbst. Fünf von 30 Proben waren wärmer gelagert als auf der Packung empfohlen. Dies machte sich später auch im Keimgehalt dieser Produkte bemerkbar.

Die meisten Produkte sind einwandfrei
Die strenge Einhaltung der Kühlvorschriften ist aber kein Garant für niedrige Keimzahlen. Auch vier völlig korrekt gelagerte Räucherfischproben (3 Lachs, 1 Forelle) wiesen im Labortest einen vergleichsweise höheren Keimgehalt auf. Trotzdem erfreulich: Keine der Proben war gegen Ende der Mindesthaltbarkeit verdorben, d.h. auch bei erhöhtem Keimgehalt wären die Produkte nicht gesundheitsschädigend gewesen. „Nichtsdestotrotz raten wir Schwangeren, Kindern oder immungeschwächten Personen, nur bei gegartem Fisch zuzugreifen“, so Birgit Beck, Ernährungswissenschafterin beim Verein für Konsumenteninformation (VKI) gegenüber Gourmet Report.

Keine einheitlichen Hinweise auf den Etiketten
Nachbesserungsbedarf sieht Beck im Bereich der Etikettierung. „Die empfohlenen Lagertemperaturen klaffen zum Teil weit auseinander. Je nach Hersteller sind auf den Verpackungen Werte zwischen -1 Grad bis hin zu +7 Grad Celsius angegeben. Woran soll sich der Konsument nun orientieren? Generell raten wir, Räucherfisch nicht allzu lange zu lagern, sondern nach dem Kauf möglichst bald zu verbrauchen.“

Die Testergebnisse im Detail gibt es auf www.konsument.at.

Winterreifen all-inclusive

Auto Europe bietet günstige Raten für die vorgeschriebene Winterbereifung

Winterliche Straßenverhältnisse: Dazu gehören laut Gesetzgeber Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte. Autofahrer sind dann verpflichtet, ihr Fahrzeug mit Winterreifen auszustatten. Dies gilt auch für Mietwagen: Denn: Verantwortlich ist der Fahrer, nicht der Halter. Auto Europe Kunden fahren am besten und am sichersten mit All-inclusive Raten anstatt Winterreifen on top zu bezahlen. Der Kunde spart dabei ca. 50 bis 100 Euro je nach Dauer der Anmietung.

Bis 100 Euro Ersparnis

In Deutschland und Österreich gilt Winterreifenpflicht. Auch wenn dies in anderen Ländern wie der Schweiz oder Frankreich nicht der Fall ist, so können vor allem im Gebirge für gewisse Straßen Winterreifen ad-hoc zur Pflicht werden. Bei vielen Mietwagenangeboten auf autoeurope.de ist die Winterbereifung bereits inkludiert. Der Kunde ist damit auf der sicheren Seite, ein wintertaugliches Fahrzeug zu bekommen sowie vor Ort nicht von zusätzlichen Gebühren für Winterreifen überrascht zu werden. Diese können je nach Vermieter 8 bis 13 Euro pro Tag bzw. max. 130 Euro pro Woche betragen. Im Vergleich dazu können Kunden bei den Angeboten inklusive Winterreifen rund 50 bis 100 Euro sparen – abhängig vom Anmietort und der Anmietdauer. Wer ab München ein Fahrzeug der kleinsten Kategorie bucht, hat beim Wochenpreis von 188 Euro die Winterreifen schon dabei. Der Mietpreis ab Österreich, z.B. Salzburg, beträgt ab 169 Euro, in der Schweiz, z.B. ab Zürich, ab 248 Euro. Die All-inklusive-Angebote sind auf www.gourmet-report.de/goto/autoeurope entsprechend gekennzeichnet.

2011 steigen Flug- und Hotelpreise weltweit an

Die verbesserte Wirtschaftslage und eine größere Nachfrage bei eingeschränkten Kapazitäten werden 2011 in Schlüsselmärkten rund um den Globus zu steigenden Flug- und Hotelpreisen führen. In Asien sind Teuerungen um bis zu zehn Prozent wahrscheinlich. In Deutschland werden die Preise moderat ansteigen: für Kurzstreckenflüge um ein bis vier Prozent, für Langstreckenflüge um vier bis acht Prozent, je nach gebuchter Klasse. Hotelübernachtungen verteuern sich in der mittleren Preiskategorie um zwei bis fünf Prozent. Dies sind die zentralen Ergebnisse des Global Business Travel Forecast 2011 von American Express, einem der weltweit führenden Anbieter von Geschäftsreisen.

Die Weltwirtschaft hat sich nach dem rasanten Einbruch wieder erholt. Auch 2011 wird mit einem anhaltenden Wachstum gerechnet. Das hat Auswirkungen auf die Reisekosten: Weltweit werden Steigerungen von Flug- und Hotelpreisen erwartet. „Erstmals seit zwei Jahren werden Fluglinien und Hotelbesitzer 2011 wieder Spielräume in der Preisgestaltung haben. Limitierten Sitzplätzen und höheren Belegungsraten in Hotels steht eine steigende Nachfrage gegenüber“, sagte Kaveh Atrak, General Manager Central Europe und Nordic Regions bei American Express. „Unternehmen sollten verstärkt auf die Einhaltung ihrer Reiserichtlinien achten, um Kostensteigerungen zu minimieren.“

Die von American Express Business Travel jährlich publizierte Vorhersage berücksichtigt die Prognosen von 89 Fluglinien aus 21 Ländern. In die Berechnung der Hotelpreise wurden die ausgehandelten Hotelraten in 317 Städten Nordamerikas, 127 Städten Europas und dem Mittleren Osten, 55 Städten im asiatisch-pazifischen Raum sowie 36 Städten Lateinamerikas einbezogen. Außerdem analysiert der Report Preistrends für Reisen auf dem Landweg sowie Ausgaben für Meetings und zeigt auf, wie Unternehmen den möglichen Kostensteigerungen entgegenwirken können.

Die wirtschaftliche Entwicklung verlief 2010 nicht in allen Regionen gleichermaßen positiv. Während beispielsweise Europa noch mit den Folgen der Krise zu kämpfen hatte und die Wachstumsprognosen wenig zuversichtlich waren, wies der Raum Asien-Pazifik robustes Wachstum auf. Dies wirkt sich auch auf die Ausgaben für Geschäftsreisen aus, die insgesamt deutlich zunehmen werden: Während die Ausgaben für Geschäftsreisen 2009 um 8,8 Prozent sanken, wird 2010 mit einem Anstieg um 6,5 Prozent auf 896 Milliarden US-Dollar gerechnet. 2011 werden sich die Reisekosten weltweit voraussichtlich auf 967 Milliarden US-Dollar belaufen und bis 2014 könnten sie die Marke von 1,2-Billionen US-Dollar erreichen.

In Asien, Lateinamerika und dem Mittleren Osten werden die Ausgaben für Geschäftsreisen stärker steigen als in Europa und Nordamerika. China, eines der wenigen Länder, die 2009 eine Zunahme der Reisekosten aufwiesen (um 8,5 Prozent), und andere Staaten der Asien-Pazifik-Region geben aktuell viermal so viel für Reisen aus wie die USA, die bislang für ein Viertel aller weltweiten Ausgaben für Geschäftsreisen aufkamen. Es wird erwartet, dass China die USA spätestens 2015 hinsichtlich der Reiseausgaben überholt.

Insgesamt werden die Flugpreise in Europa im kommenden Jahr steigen, jedoch ist der Markt stark fragmentiert und das Kundenverhalten passt sich kontinuierlich neuen Produktoptionen und Preisveränderungen an. Hinzu kommt die Einführung der Luftverkehrssteuer in Deutschland sowie das Joint Venture von American Airlines, British Airways und Iberia, das im Oktober genehmigt wurde. Dies wird sich auf Flugpläne, Verfügbarkeit, Preise und Corporate Raten auswirken.

Die Hotelpreise in Europa werden aufgrund größerer Nachfrage generell steigen. Hinzu kommen Steuererhöhungen, die in vielen Ländern die Übernachtungskosten verteuern. Eine Ausnahme bilden die südlichen Länder Spanien, Griechenland und Portugal, wo die Nachfrage aufgrund der weiterhin angespannten Wirtschaftslage keine Steigerung der Hotelraten erwarten lässt.

Anzahl der Meetings wird zunehmen, Durchschnittskosten sinken weiter
In diesem Jahr stiegen zwar die Kosten und die Anzahl der Meetings insgesamt, aber die durchschnittlichen Ausgaben pro Teilnehmer sanken. Dieser Trend setzt sich 2011 fort. Zu beobachten ist, dass die Einkaufsabteilungen bei der Planung von Meetings eine größere Rolle einnehmen. Deshalb wird 2011 ein größerer Fokus auf Kostenkontrolle, bevorzugte Lieferanten, Richtlinien und Compliance gelegt. Meetings werden verstärkt auf lokaler und regionaler Ebene stattfinden und weniger Annehmlichkeiten bieten. Gleichzeitig investieren Unternehmen verstärkt in Telepresence-Technologien.

Vier Tipps zur Identifizierung von Einsparpotenzialen
„Trotz der generell steigenden Preise im kommenden Jahr wird von Procurement- und Travel Mitarbeitern erwartet, weiterhin Kosten einzusparen. Es ist deshalb wichtig, Unternehmensrichtlinien und Beschaffungsprozesse neu zu prüfen. Unternehmen, die sich über Preistrends der Reiseindustrie informieren, ihre Verträge und Richtlinien dahingehend gestalten und ihre Mitarbeiter dabei unterstützen, die Vorgaben einzuhalten, können die steigenden Reisekosten mit ihren bisherigen Reisebudgets abdecken“, meint Atrak. Hier einige Tipps, die sich aus der Studie ableiten lassen.

1. Benchmarking bei der Budget-Optimierung
Geschäftsreisen sind ein wichtiger Faktor, um neue Kunden zu gewinnen, Bestandskunden zu halten und damit Erträge für das Unternehmen zu generieren. Ein Vergleich der Ausschöpfung des eigenen Reisebudgets mit der von Wettbewerbern lässt Rückschlüsse auf die Wettbewerbsfähigkeit und Marktposition zu. Gezieltes Benchmarking zeigt Unternehmen auf, welche Möglichkeiten sich bei Rahmenverträgen, Unternehmensrichtlinien, im Nachfrage-Management und bei der Einhaltung von Reiserichtlinien ergeben, um das Potenzial von Geschäftsreisen voll auszuschöpfen und Preiserhöhungen zu kompensieren.

2. Niedrigste vs. bevorzugte Rate
Viele Fluglinien haben im vergangen Jahr eine aggressive Preispolitik betrieben, um im Wettbewerb zu bestehen. Unternehmen haben daher ihre Geschäftsreisenden oftmals angehalten, die niedrigste Tagesrate und nicht die ausgehandelte bevorzugte Rate zu buchen. Da für das kommende Jahr steigende Preise zu erwarten sind, müssen Unternehmen genau prüfen, ob diese Vorgehensweise weiterhin Sinn macht. Rahmenverträge über bevorzugte Raten können im kommenden Jahr eine noch größere Bedeutung bekommen. Ob ein Unternehmen das Modell der niedrigsten oder bevorzugten buchbaren Rate wählt, hängt von einigen Faktoren ab, beispielsweise vom gewählten Reisemodell, vom Reiseverhalten und den Richtlinien. Auf jeden Fall ist anzuraten, frühzeitig zu buchen, um ein möglichst preisgünstiges Ticket sowie einen Platz auf viel genutzten Strecken zu bekommen.

3. Flug und Hotel zusammen buchen
Hotelkosten werden 2011 voraussichtlich steigen, die Zahl der freien Betten abnehmen. Noch immer werden heute über die Hälfte der Buchungen bei Travel Management Companies ohne Hotel gebucht, auch wenn eine Übernachtung erforderlich ist. Es ist vernünftig, Transport und Hotel bei bevorzugten Partnern zu buchen. Neben den Einsparpotenzialen überzeugt hierbei auch der Sicherheitsaspekt: Unternehmen wissen, in welchen Hotels sich ihre Mitarbeiter aufhalten. Wie wichtig dies sein kann, haben die Umstände während der Aschewolke nochmals bestätigt.

4. Geschäftsbedingungen von Hotels sorgfältig prüfen
Immer mehr Hotels ergänzen ihre Rahmenverträge mit Unternehmen um zusätzliche Bestimmungen über Stornogebühren, höhere Raten bei großer Hotelauslastung und weitere Ausschlusstage. Travel Manager sollten dies bei Verhandlungen mit Hotels berücksichtigen und ihre Reisenden gegebenenfalls darauf aufmerksam machen. Außerdem ist es wichtig, die mit den Hotels vereinbarten Volumina einzuhalten, auf deren Basis die Raten ausgehandelt wurden, um mögliche Preisaufschläge zu vermeiden.

TV nicht gut für Alte

Viel TV macht Senioren unzufrieden – Im Gegensatz zu jüngeren Menschen entspannen Alte vorm Fernseher kaum

Rund fünf Stunden sitzen deutsche Senioren im Schnitt jeden Tag vor der Mattscheibe. Doch glücklich macht sie der hohe Fernsehkonsum nicht, berichtet das Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“ unter Berufung auf kalifornische Wissenschaftler. Diese fanden heraus, dass ein Fernsehabend auf jüngere Menschen oft entspannend wirkt – bei Senioren aber tritt diese Wirkung kaum ein. Außerdem ist die Lebenszufriedenheit älterer Vielgucker meist gering. Die Forscher raten: Öfter mal abschalten – und stattdessen Freunde treffen oder spazieren gehen.

Gourmet Report ergänzt: Lecker essen gehen ist auch prima!

Kein atlantischer Lachs, keine tropischen Shrimps

„ARD-Buffet“ und „Kaffee oder Tee?“ verzichten ab sofort auf
gefährdeten Fisch – Selbstverpflichtung der SWR-
Serviceredaktion zum Artenschutz gilt ab sofort

Die vom SWR verantworteten täglichen Ratgebersendungen „ARD-
Buffet“ im Ersten und „Kaffee oder Tee?“ im SWR Fernsehen
verzichten ab sofort auf die Zubereitung von
Speisefischarten, deren Fang oder Zucht ökologisch
bedenklich ist. Die Redaktion orientiert sich bei dieser
Selbstverpflichtung an den Roten Listen von
Umweltorganisationen wie Greenpeace oder WWF (World Wide
Fund for Nature). Die Fernsehköche werden deshalb in beiden
Sendungen ausschließlich Fisch zubereiten, der nachhaltig
gefangen oder gezüchtet wurde.

Alexander von Harling, Redaktionsleiter von „ARD-Buffet“ und
„Kaffee oder Tee?“: „Viele unserer Zuschauer lassen sich von
unseren Rezeptvorschlägen anregen. Dadurch tragen wir eine
besondere Verantwortung, bei den Zutaten mit gutem Beispiel
voran zu gehen. Natürlich werden unsere Spitzenköche auch
weiterhin leckere Fischgerichte zubereiten: Solche, die man
mit gutem Gewissen genießen kann.“

Meeresforscher warnen seit langem vor einer massiven
Überfischung vieler Fischbestände. Da die bestehenden
Fangquoten dieser Gefahr bisher nicht ausreichend
entgegenwirken, raten Umweltschutzorganisationen, beim
Einkauf selbst ein Zeichen zu setzen und gefährdete Arten
nicht zu verwenden. Welcher Fisch aus Gründen des Arten- und
Umweltschutzes unbedenklich und welcher nicht empfehlenswert
ist, lässt sich in den Einkaufsratgebern der
Umweltschutzorganisationen jeweils aktuell nachlesen.

„ARD-Buffet – leben und genießen“
Die Ratgebersendung des SWR im Ersten, montags bis freitags,
12.15 – 13 Uhr
Weitere Informationen im Internet unter www.SWR.de/buffet

„Kaffee oder Tee?“
Die tägliche Servicesendung im SWR Fernsehen, montags bis
freitags, 16 – 18 Uhr
Weitere Informationen im Internet unter www.SWR.de/kaffee-
oder-tee

Koffer weg – was nun?

In fast allen Bundesländern ist die Schule aus. Nur die Schüler und Lehrer in Bayern und Baden-Württemberg müssen sich noch mit der Vorfreude begnügen. Die Reisewelle rollt also und führt leider hier und da auch zum Reisechaos – besonders auch an den Flughäfen: Was zu Wartezeiten beim Einchecken und der Sicherheitskontrolle oft hinzu kommt: Verspätetes oder verschwundenes Gepäck! Dafür gibt es zum Glück das Montrealer Abkommen, beruhigen die ARAG Experten.

Montrealer Abkommen

Es regelt alles rund um verspätetes und verloren gegangenes Gepäck bei internationalen Flügen. Verspätet sich der Koffer, darf der Passagier – bis das Gepäck wieder auftaucht – notwendige Dinge für den Aufenthalt kaufen. Dies können z.B. Kleider und Pflegemittel sein, die sich ansonsten im Koffer befinden. Es darf aber nur das gekauft werden, was auch wirklich benötigt wird und keinesfalls mehr wert sein, als der Gepäckinhalt. Bei Vorlage entsprechender Quittungen ist die Fluggesellschaft zur Erstattung verpflichtet, wobei es eine Höchstgrenze von ca. 1.200 Euro gibt – auch bei Billigairlines wie Ryanair & Co

Fluggesellschaft haftet

Ist das Gepäck verloren oder beschädigt, haftet die Fluggesellschaft – allerdings ebenfalls nur bis zu einem Höchstbetrag von rund 1.200 Euro. Wollen die Reisende bei einem etwaigen Verlust mehr Geld, so sollten sie den Wert ihres Gepäcks bereits bei der Aufgabe angeben – in diesen Fällen fällt jedoch eine Extragebühr an. Einige Fluggesellschaften raten daher, die Wertgegenstände mit ins Handgepäck zu nehmen.

Verlust sofort anzeigen

In jedem Fall gilt aber, dass die Reisenden so schnell wie möglich schriftlich der Fluggesellschaft den Verlust bzw. die Beschädigung anzeigen müssen. Da der Verlust von Gepäck meistens auf einen Fehler des Boden- oder Flugpersonals zurückzuführen ist, kann man sich kaum dagegen schützen. ARAG Experten raten aber dazu, auf teure Designer-Koffer zu verzichten. Diebe wittern darin größere Beute als in unauffälligen preiswerten Gepäckstücken.

Abschließen oder nicht?

Koffer abzuschließen ist allerdings wenig hilfreich, denn der Zoll ist berechtigt, das Gepäck zu öffnen. USA-Reisenden hilft da ein TSA-Schloss. Damit ist der Koffer abgeschlossen, die amerikanischen Sicherheitsbehörden haben aber einen Generalschlüssel zu Gepäckprüfung.

Late Summer Special: Asien ab € 805,-

Cathay Pacific Frühbucher können jetzt richtig viel sparen. Bis zum 10. Juli 2010 sind besonders günstige Raten für Reisen auf die Philippinen und nach Vietnam im Zeitraum August bis September 2010 buchbar:

Flugpreis p.P. ab/an Frankfurt, z.B:

Cebu ab € 805,-*
Manila ab € 805,-*
Hanoi ab € 809,-*
Ho Chi Minh City ab € 809,-*
* Endpreis in der Economy Class Buchungsklasse „S“ inkl. aller Steuern, Gebühren und Cathay Pacific Ticket-Service-Charge.

Die attraktiven Late Summer Tarife sind online bis zum 10. Juli 2010 buchbar.
Reisezeitraum: 15. August – 30. September 2010

Buchung bei Opodo

Wieder daheim – Abbuchungen kontrollieren

Wieder daheim – Abbuchungen kontrollieren

Gerade im Urlaub ist das Zahlen mit der der Kreditkarte sehr beliebt. Kein Wunder, wird doch der Gegenwert für das Essen im Restaurant oder den Mietwagen bequem vom Konto abgebucht. ARAG Experten raten aber vor allem Im Ausland zum vorsichtigen Umgang mit der Kreditkarte. Denn der Einsatz der Kreditkarte ist generell unwiderruflich. Wurde also in weinseeliger Stimmung bei Kerzenschein ein zu hoher Betrag unterschrieben, muss der Karteninhaber das Problem mit dem Restaurant klären und versuchen, dort zuviel abgebuchtes Geld zurückzubekommen. Noch riskanter als ein Beleg mit konkretem Betrag sind blanko unterschriebene Belege, denn der Beleginhaber kann praktisch jeden beliebigen Betrag einsetzen. Der Kunde muss dann den Nachweis erbringen, dass die Forderung nicht oder nicht in der Höhe bestanden hat. Begnügt sich hingegen z. B. das Hotel damit, sich beim Einchecken nur die Kartennummer geben zu lassen, hat der Gast die besseren Karten. Die Rechnung wird dann nämlich abgebucht, obwohl kein unterschriebener Beleg vorliegt. Im Streitfall kann der Kunde dann die Vorlage eines Originalbeleges verlangen. Ist die Bank dazu nicht in der Lage, muss sie eine Abbuchung rückgängig machen. (AG Krefeld, Az.:3 C 299/06).

Was bedeuten die E-Nummern?

Was bedeuten die E-Nummern?

Ratgeber jetzt mit praktischer Kurzfassung fürs Portemonnaie

Welcher Lebensmittel-Farbstoff kann bei Kindern zu Verhaltensauffällig­keiten führen? Wo könnte die umstrittene Nanotechnologie schon Einzug gehalten haben? Welche E-Nummern werden mit Hilfe der Gentechnik her­gestellt? Welche Aromen sind künstlich, welche wirklich aus Früchten? Antworten auf diese Fragen gibt der aktualisierte Ratgeber „Was bedeuten die E-Nummern?“ der Verbraucherzentrale. Neu außerdem darin: Eine praktische Kurzfassung der Liste, die beim Einkauf mitgenommen werden kann.
Der Ratgeber entschlüsselt und bewertet alle 319 in der Europäischen Union und damit in Deutschland zugelassenen E-Nummern. Kein noch so komplizierter Name, keine nichts sagende Nummer auf der Zutatenliste bleibt unerkannt. Bei 107 Zusatzstoffen raten die Verbraucherschützer vom häufigen Verzehr ab. Wichtige Hinweise für Allergiker oder Asthmatiker fehlen ebenso wenig wie Informationen für Vegetarier und Muslime, die anhand der Liste Zusatzstoffe tierischer Herkunft aufspüren können.

Der Ratgeber kostet 4,90 Euro und ist in den örtlichen Beratungsstellen der Verbraucherzentrale NRW erhältlich. Für zuzüglich 2,00 Euro (Porto und Versand) wird er auch nach Hause geliefert.

Bestellmöglichkeiten:
Verbraucherzentrale NRW, Versandservice, Adersstr. 78, 40215
Düsseldorf
Tel: (02 11) 38 09-555, Fax: (02 11) 38 09-235,
E-Mail: publikationen@vz-nrw.de, Internet: www.vz-ratgeber.de