Schweizer Nationalgerichte mit Käse

Die Schweiz ist nicht nur das Land, das uns mit feiner Schokolade, edlen Uhren und vielseitigen Taschenmessern versorgt, auch die eidgenössischen Nationalgerichte erfreuen sich in Deutschland immer größerer Beliebtheit. Kein Wunder: Schweizer Käsefondue, Raclette und Rösti sind ideale Vertreter der modernen Alpenküche. Sie bieten viel Geschmack und Abwechslung, lassen sich einfach und unkompliziert zubereiten und machen jedes Essen zu einer kleinen Erlebnisreise in die Schweizer Bergwelt mit ihren Almwiesen und urigen Berghütten. Unverzichtbar für nahezu alle Gerichte: Schweizer Käseoriginale wie Appenzeller, Le Gruyère AOP, Raclette Suisse, Walliser Raclette AOP und Schweizer Emmentaler AOP. Sie geben Schweizer Nationalgerichten ihr ganz besonderes Aroma.

Rösti mit Appenzeller Käse

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Christian Henze

Sternekoch entwickelt Premium-Burger für McDonald’s Deutschland

Dass Spitzenköche auch ganz schön wild werden können beweist Christian Henze (47) aus Kempten seit dem 1. Februar 2016. Zum vierten Mal läutet McDonald’s in seinen Restaurants die Saison der „Wilden Küche“ ein. Dieses Mal mit Sternekoch Christian Henze. Er hat außergewöhnliche Premium-Burger entwickelt. Sowohl der Big Double Bacon Cheese als auch der Big Beef Raclette sind regional und saisonal abgestimmt: Die beiden Christian Henze Burger sind passend zu seiner Heimat in Kempten mit Allgäuer Bauernkäse bzw. österreichischem Raclette-Käse belegt. Das hochwertige Simmentaler Rindfleisch stammt zu 100% aus Deutschland. Die „wilde Burger-zeit“ bewirbt McDonald’s im Februar durch einen kreativen TV-Spot, in dem Christian Henze seine Burger-Geschichte erzählt. Außerdem gibt es Rezepte und exklusiven Content zur Produktentwicklung auf www.mcd-wildekueche.de.

Alles Käse? Von wegen. Für die „Wilde Küche“ hat Christian Henze verschiedene Zutaten gewählt, die man in seiner Allgäuer Heimat kennt. Der Kemptener ist bundesweit einer der gefragtesten Köche: 2009 wurde er von 80.000 Food-Fans zum beliebtesten Koch Deutschlands gewählt und gewann den Starcookers Award. Auch seine eigene Kochschule überzeugt: Sie erhielt 2015 den Cooking Together Award als „Beste Kochschule Deutschlands“. Nebenbei hat Christian Henze mittlerweile über 20 Kochbücher geschrieben und ist auch im TV allzeit präsent – zum Beispiel bei Galileo, Anne Will, in der Kocharena oder natürlich wöchentlich in seiner eigenen Show „Iss was?“. Mit seinem breit gefächerten Know-How weiß er auch über regional inspirierte Burger-Kreationen Bescheid.

Wild wird es mit Christian Henze bei McDonald’s zuerst mit dem Big Double Bacon Cheese vom 01. Februar bis zum 24. Februar. Die Besonderheit steckt bei diesem Premium-Burger schon im Namen: Nach dem Motto „Wild auf Geschmack“ gibt es doppelt Bacon, doppelt Beef und doppelt Käse. Die roten Zwiebeln und die Honig-Lavendel-Sauce sind Teil der Zutaten, die passend zum Allgäuer Bauernkäse abgeschmeckt wurden.

Damit das Abenteuer für die Geschmacksnerven aufregend bleibt, folgt ab dem 25. Februar bis zum 16. März der zweite Christian Henze Burger. Der Big Beef Raclette mit Cheesetaler und österreichischem Raclette-Käse ist ebenfalls regional inspiriert. Das Weizenbrötchen mit Käse-Pfeffer-Bestreuung und einer rauchigen Sauce ist würzig abgestimmt. Wie beim Big Double Bacon Cheese folgt McDonald’s auch hier dem Ansatz, so viele Rohwaren wie möglich direkt aus Deutschland zu beziehen. Das Fleisch auf den Premium-Burgern kommt zu 100% von deutschen Simmentaler Rindern. Das Fleisch dieser Rinder findet sich auch auf den Speisekarten von Spitzenrestaurants – perfekt also für die Wilde Küche mit dem Sternekoch, der sich als Kochschul-Inhaber mit dem nachhaltigen Motto identifizieren kann.

Beide Burger aus der Wilden Küche passen perfekt zu den McDonald’s Beilagen-Klassikern: Potato-Wedges mit Sauerrahm-Schnittlauch-Dip und Käsegipfel mit Cranberry-Sauce komplettieren das von Christian Henze inspirierte Burger-Erlebnis. Die Käse und Kartoffel-Snacks sind auch einzeln für den kleinen Allgäu-Appetit zwischendurch zu haben. Als Nachspeise für alle Kombinationsmöglichkeiten empfiehlt Christian Henze eine Kakao-Kirsch-Tasche.

So feiert die Welt den Heiligen Abend

In der Weihnachtszeit stehen lieb gewonnene Traditionen hoch im Kurs. Da hat übrigens jedes Land so seine Bräuche – insbesondere wenn es um die kulinarischen Rituale geht.

Unsere Tradition, eine Gans vorzugsweise am ersten Weihnachtsfeiertag zu verzehren, stammt überraschenderweise ursprünglich aus England. Die damalige Königin Elisabeth I. hatte an Heiligabend 1588 Gänsebraten gegessen, als sie die Nachricht erreichte, dass die spanische Armada von den englischen Truppen besiegt worden war. Der Karpfen wiederum galt hierzulande schon immer als „vegetarisches“ Festessen, um die christliche Fastenzeit bis Heiligabend einzuhalten. Angeblich sollen Obstbäume im Garten viele Früchte tragen, wenn man die Gräten am nächsten Tag unter den Baum legt. Und wer Kartoffelsalat mit Würstchen isst, erinnert an die Armut von Maria und Josef in der Nacht von Christi Geburt. Weniger traditionell, aber unabhängig von Region und Bundesland beliebt: Raclette-Grill oder Fondue, die sich in vielen Haushalten einen festen Platz auf der Weihnachtstafel erobert haben.

Blutwurst, Mandelreis und magische Brote
In Luxemburg gilt Blutwurst mit Stampfkartoffeln und Apfelsoße als traditionelles weihnachtliches Gericht. Die Schweden laden gleich zu einem Buffet, dem Julbord, ein, auf dem Fischspezialtäten, Köttbullar, süß-salzige Salate und gestockte Eier angeboten werden. Ansonsten ist es üblich, Leberwurst oder -pastete, Kalbssülze und gekochten Schinken als Weihnachtsgericht aufzutischen. Auf den Philippinen, wo man teilweise schon ab Oktober Weihnachtsmusik im Radio hören kann, werden zum Schinken Käsebällchen serviert.

In Japan besorgt jeder eine weiße Weihnachtstorte, die mit Erdbeeren geschmückt ist, übrigens in dem Glauben, einer westlichen Tradition nachzueifern. Die Ukrainer essen gefüllte Maultaschen, dazu Kartoffeln und Sauerkraut. Und der Borschtsch wird ohne Fleisch zubereitet. Wichtig ist die Nachspeise, Kutja, die sich aus Weizen-, Mohnkörnern, Zucker, Walnüssen und Rosinen zusammensetzt. Italiens Weihnachtsessen besteht aus Meeresfrüchten sowie zahllosen Süßigkeiten. Wie in vielen südlichen und katholisch orientierten Ländern wird am Heiligen Abend Fisch gegessen, um die Fastenzeit einzuhalten. Erst am 25. Dezember kommen Fleischgerichte auf den Tisch.

Dass es in der Weihnachtszeit nicht nur um Deftiges geht, beweisen unsere französischen Nachbarn mit dem Bûche de Noёl, einem traditionellen Weihnachtsgebäck aus Biskuit und Schokoladencreme. In vielen nordischen Ländern hält sich die Tradition des süßen Mandelreis. Man versteckt dabei eine große Mandel in der Schüssel. Wer sie in seiner Portion entdeckt, bekommt ein kleines Geschenk, die sogenannte „Mandelgave“.

Viel gegessen wird vor allen Dingen in Polen. In Erinnerung an die zwölf Apostel besteht das Weihnachtsessen aus zwölf Gerichten – auch hier vegetarisch oder fischlastig. In Slowenien sorgt ein besonderes Weihnachtsbrot für magische Kräfte. Die benötigen die Südamerikaner augenscheinlich nicht. Dort ist der Dezember ein Monat mitten im Hochsommer. Fröhlich, und alles mit bunten Blumen geschmückt, begehen die Südamerikaner ihr Weihnachtsfest – die Unterschiede der Weihnachtsspezialitäten sind groß. Wichtig ist: Die Festtafel sollte möglichst reichhaltig gedeckt sein!

Weihnachtsgenuss – mal anders
Wer abseits unserer klassischen Weihnachtsküche Neues ausprobieren möchte, kann es also mal mit den Bräuchen unserer internationalen Nachbarn und Freunde versuchen. Oder greift auf die neuen festlich-bayerischen Rezeptideen zurück. Schließlich verbinden wir mit keiner anderen Region eine so ausgeprägte Vorstellung von Genuss wie mit Deutschlands südlichstem Bundesland.

Da gibt es Wildschweinkeule in bayerischem Dunkelbier, feinstes Risotto mit Allgäuer Bergkäse oder einen deftigen Strudel von Nürnberger Rostbratwürsten. Allesamt prädestiniert, die üblichen Weihnachts-Klassiker abzulösen. Wer diese und noch mehr Rezepte ausprobieren möchte, sollte auf die Basiszutaten achten: Echt bayerische Küche steht und fällt mit Ingredienzien aus dem bayerischen Weltgenusserbe. Echt im doppelten Sinn – denn die EU fördert das Weltgenusserbe Bayern nicht nur, sondern zeichnet die dazugehörigen Schmankerl aufgrund ihrer Originalität und Echtheit mit speziellen Siegeln aus. Nur Spezialitäten mit einer langen Rezepttradition, wie Nürnberger Rostbratwürste, Bayerischer Meerrettich und Bayerisches Bier tragen die „geschützte geographische Angabe“, Allgäuer Bergkäse und Allgäuer Emmentaler die „geschützte Ursprungsbezeichnung“. Informationen zum EU-Herkunftsschutz am Beispiel WeltGenussErbe Bayern und Festtagsgerichte zum Nachkochen finden Genießer auf www.weltgenusserbe.de

Feiertagsrezepte von GU fürs iPhone

Feiertagsrezepte von GU fürs iPhone jetzt zum Aktionspreis –
Ideen für Raclette, Cocktails und Desserts zu Weihnachten und Silvester

Gräfe und Unzer (GU) bringt kurz vor den Feiertagen neue Rezepte-Apps passend zur kalten Jahreszeit. Die Titel “Raclette & Fondue”, “Schokolade & Pralinen” und “Cocktails“ holen die jeweils 50 besten Rezepte auf iPhone und iPod touch. Außerdem gibt es ab dem 4. Advent bis Jahresende alle GU-Rezepte im App Store zum vergünstigten Aktionspreis: alle 1,59 Euro Apps zu 0,79 Euro und alle 2,39 Euro Apps zu 1,59 Euro.

Raclette und Fondue gehören zu den beliebtesten Feiertagsgerichten in Deutschland. Die Rezeptvorschläge in der gleichnamingen App liefern kreative und einfach nachzukochende Anregungen. Seien es die Raclettekombinationen “Lauch-Birnen-Pfännchen”, das deftige “Schweizer Käsefondue »moitié-moitié«” oder “Schweinefleisch mit Aprikosen” – für jeden Geschmack ist etwas dabei.

Die App “Schokolade & Pralinen” liefert vielfältige Möglichkeiten, das Festtags- oder Silvestermenü kulinarisch ausklingen zu lassen. Zu den Rezepten zählen Kreationen wie Schokoladenlikör, Nougatpralinen oder warme Schokoladenkuchen.

Cocktails sind gerade an Silvester beliebt: Wer schon immer mal sein eigener Barkeeper sein wollte, findet in dieser App vielfältige Mixturen in den Kategorien “fruchtig oder cremig”, “Klassiker”, “Trendies” und eine “Null-Promille”-Variante für die Autofahrer. Der klassische “Manhattan” lässt sich so genauso einfach ins Cocktailglas zaubern wie der “Himbeer Colada”.

Die drei neuen Apps sind Teil der im Oktober 2011 gestarteten GU-Rezepte-Serie. Die mobilen Rezeptideen bringen Abwechslung in den Kochalltag. Die große Auswahl an Applikationen in bewährter GU-Qualität verführt zum Sammeln der kompletten Rezepte-App-Serie.

Variantenreichtum mit Raclette und Fondue

Raclette ist nett!
Beim Raclette statt Kartoffeln einfach einmal Äpfel überbacken. Abgeschmeckt mit Rosmarin und Speck ergibt jedes Pfännchen ein aromatisches Vergnügen. Hier eignen sich Sorten mit festem Fruchtfleisch wie Boskoop besonders gut, so dass sie auch bei höheren Temperaturen ihre Form bewahren. Der große Anteil an Ballaststoffen bringt die Verdauung in Schwung – besonders wichtig zu den vielen Feiertagen mit seinen zahllosen Festmahlzeiten!

Auch Champignons, Zucchini oder Kürbis sind eine willkommene Abwechs-lung bei allen Raclette-Fans. In Scheiben oder Würfel schneiden und in kleinen Schälchen bereitstellen. Dass das bunte Gemüse auch ein hübscher Farbklecks ist, muss nicht extra erwähnt werden. Auch das Auge isst mit!

Das Raclettegerät darf für die Nachspeise übrigens auch einmal stehen bleiben. Einfach neue Pfännchen verteilen oder schnell abwaschen. Denn überbacken lassen sich auch dünne Apfel- und Birnenscheiben, zum Beispiel mit einer Sahne-Mascarpone-Creme. Diese vorab mit Eierlikör und Vanillezucker verfeinern. Oder es wird ein wenig Rotwein an die Birne gegossen und das Raclettepfännchen kurz erhitzt – fertig ist die Rotweinbirne. Am besten funktioniert es, wenn die dünnen Obstscheiben fächerartig in das Pfännchen gelegt werden.

Fondue ohne Müh‘
Fondue heißt meist Fleisch. Doch auch für Gemüseliebhaber gibt es vielfältige Möglichkeiten. So kann jedes Wintergemüse, das aktuell im Handel Hochsaison hat, in der Fleischbrühe mitgegart werden. Ein toller Nebeneffekt: Die verschiedenen Kohlsorten wie Blumenkohl und Brokkoli, aber auch Chicorée verleihen dem Fondue zusätzlich Geschmack. Auch Champignons machen hier eine gute Figur. Pastinaken, Möhren und Lauch bieten sich ebenfalls zum Aufspießen an, am besten in Ringe geschnitten.
Steht ein Käsefondue auf dem Tisch, heißt es auch hier: Flagge zeigen und mit Gemüse aus deutschem Anbau kombinieren. Das freut alle, denen ein reines Käsefondue sonst zu schwer im Magen liegt. Ein Maximum an Aromen und Vitaminen gibt es obendrein: In weniger als 24 Stunden landet das frisch geerntete Gemüse „made in Germany“ im Supermarkt um die Ecke. Besonders beliebt ist die Kombination mit Paprika. Das Fruchtgemüse harmoniert bestens mit dem Käsearoma.

Einmal Fondue, immer Fondue! Auch die Spieße darf jeder Gast für das Dessert behalten. Denn jetzt geht es weiter mit dem fleißigen Tunken. Gerade für Kinder ist ein Schokoladenfondue ein echtes Erlebnis. Klar, dass jetzt das beliebteste Obst Deutschlands zum Einsatz kommt: Äpfel in mundgerechten Würfeln, dünnen Schnitzen oder Stiften können mit Milch- oder Zartbitterschokolade kombiniert werden. In einigen Schüsselchen gemahlene Nüsse, Kokosflocken oder Liebesperlen bereitstellen. So kann jeder nach Lust und Laune den noch feuchten Überzug mit einem leckeren „Mantel“ versehen und sich sein ganz individuelles Dessert zusammenstellen.

Listerien im Käse

In der Käserei auf dem Albhof wurden in zwei Chargen Käse durch Eigenkontrollen Listerien festgestellt. Deswegen ruft der Albhof vorsorg­lich alle Käsesorten aus dem betreffenden Reiferaum zurück. Es betrifft folgende Käse­sorten: Bergkäse, Schwobakäse, Bauern­rahmkäse, Fit & Leicht, Albhof Taler, Raclette und Schwei­zer Tilsiter.
Der Albhof hat die Käsesortenbei allen Ver­kaufsstellen zurückgerufen. Trotzdem könnten kleinere Mengen verkauft worden sein. Ver­braucher werden gebeten, diese Produkte an ihren Verkäufer zurückzuge­ben. Der Kaufpreis werde zurückerstattet.

Wer die Produkte verzehrt hat, sollte bei hefti­gen Kopfschmerzen, starkem Fieber, Übelkeit und Erbrechen und grippeähnli­chen Sympto­men einen Arzt aufsuchen und auf eine Listerienerkrankung hinwei­sen. Bei Schwan­geren verläuft die Er­krankung meist unauffäl­lig, jedoch besteht die Gefahr einer Infektion des ungebore­nen Kindes.“

www.schoembucher.de/html/albhof/unser_albhof.html

Abenteuer Leben – täglich Wissen

Fondue und Raclette sind von gestern, der Partykracher von heute ist der Tisch-Dönergrill. Doch wie gut funktioniert ein 25 Zentimeter kleiner Dönerspieß für 69,95 Euro? Das Versprechen: einfach Zutaten kaufen und zu Hause bis zu 1,5 Kilo Fleisch rundum knusprig braten. Hört sich für Dönerfan Lukas großartig an. Er lädt seine WG zur großen Kebap-Party ein und testet den Tischgrill auf seine Döner-Qualitäten …

Kabel1, Freitag, heute, 17:55 – 18:45 Uhr

Bei Deutschen hoch im Kurs: gemeinsames Genießen mit Freunden – aber bitte mit Käse!

Gutes Essen mit Freunden genießen – das ist den Deutschen wichtiger als Freizeit und Reichtum. Käse aus Frankreich gehört für jeden Zweiten unbedingt dazu. Dies sind die Ergebnisse einer aktuellen europäischen Verbraucherumfrage zum Thema „Gut Leben“.

In Auftrag gegeben wurde die Untersuchung vom Verband der französischen Milchwirtschaft CNIEL (Centre National Interprofessionnel de l’Economie Laitière) sowie der französischen Behörde für Landwirtschaft und Fischerei, France AgriMer. In Deutschland nahmen 510 Männer und Frauen im Alter von 18 bis 55 an der Umfrage teil. Befragt wurden zudem Verbraucher in Spanien, Italien, Belgien und den Niederlanden.

Gut leben heißt genießen – auch Käse aus Frankreich

kaese_gemeinsam geniessenWas macht aus Sicht der europäischen Verbraucher gutes Leben aus? An erster Stelle steht für die Befragten fast aller Länder das gemeinsame Genießen mit Freunden. Für mehr als zwei Drittel (66,3 Prozent) der Deutschen sind zusammen erlebte kulinarische Freuden der Inbegriff des guten Lebens – noch vor „viel Freizeit haben“ (55,1 Prozent) und „reisen“ (49,2 Prozent). Auf ähnlich hohe Werte kamen die Belgier und die Italiener. In den Niederlanden nannten sogar 86,9 Prozent der Befragten das Essen mit Freunden als zentralen Bestandteil des guten Lebens. Lediglich die Spanier finden mit einer Zustimmung von 27,9 Prozent das gemeinsame Genießen weniger wichtig als beispielsweise „reisen“ (52,6 Prozent).

In angenehmer Gesellschaft kulinarische Genüsse zu zelebrieren ist nicht nur die beliebteste, sondern auch die einfachste Art das gute Leben zu genießen. Das findet jedenfalls die Mehrheit (60,3 Prozent) der befragten Deutschen. Kaum verwunderlich, denn zum gemeinsamen Genießen reicht schließlich schon eine Käseplatte, Brot und Wein! Folgerichtig gehört für über die Hälfte der Deutschen (54,3 Prozent) französischer Käse unbedingt zum guten Leben dazu.

Die Lieblingskäsesorten der Deutschen

Am französischen Käse schätzen deutsche Verbraucher neben seinem charaktervollen, raffinierten Geschmack vor allem die Vielfalt. Kein Wunder, denn immerhin gibt es in Frankreich rund 1.000 verschiedene Käsesorten. Beliebtester Vertreter der französischen Kuhmilchkäse ist mit Abstand der Camembert. 57,8 Prozent der Befragten gaben den Weichkäse aus der Normandie als Lieblingskäse an. Auch französischer Raclette-Käse, Munster und Comté sind beliebt.

Tipps zum Silvesterabend

Sicher ins neue Jahr: Tipps zum Silvesterabend

Damit es beim bevorstehenden Jahreswechsel nicht durch eventuelle Unachtsamkeiten zu schlimmen Unfällen oder Schäden kommen kann, möchte der Schadenverhütungsexperte der Grundeigentümer-Versicherung, Andreas Hackbarth, einige Gefahrenquellen aufzeigen.

Fondue-Topf, Raclette-Gerät und Co.

Ob nun Fondue oder Raclette, beides lässt sich für eine Silvesterparty gut vorbereiten und ist sehr gesellig. Doch leider sind diese Geräte nicht ungefährlich. Beim Kauf eines Raclette-Gerätes sollte auf eine ausreichende Hitzeregulierung, Kontrollleuchten bei Inbetriebnahme und eine gute Isolierung geachtet werden, sonst kann es bereits beim Anfassen der Grillpfannen zu Verbrennungen kommen. Nach Ingebrauchnahme nicht nur die Hitzezufuhr stoppen, sondern lieber auch den Stecker ziehen. Vorsicht bei der Nutzung von Fondue-Töpfen. Kippt der Topf, kann die heiße Flüssigkeit (meist Öl, Brühe, Käse oder Schokolade) starke Verbrennungen verursachen. Eine zusätzliche Gefahr können Brennpasten darstellen. Diese sind von Kindern fernzuhalten.

Experten-Tipp: Nehmen Sie Sicherheitsvorkehrungen nicht auf die leichte Schulter. Am Besten bereits unter das Tischgerät eine hitzebeständige Unterlage legen und Stromkabel so verlegen, dass sie nicht zur Stolperfalle werden. Bevor das Gerät wieder verpackt wird, gut abkühlen lassen und reinigen. Falls ein Brand entsteht, nur mit einer Decke das Feuer löschen. Besonders heiße Öle reagieren extrem auf Wasser, da dieses explosionsartig verdampft und das dabei herausspritzende Fett nicht nur für schwere Verletzungen sorgt, sondern sich auch entzünden kann.

Feuerwerkskörper

„Leider wird die Wirkung von Feuerwerkskörper häufig unterschätzt,“ weiß Andreas Hackbarth, „deshalb passieren jedes Jahr zahlreiche Verletzungen.“ In besonders schlimmen Fällen können sogar Gliedmaße durch die Sprengkraft abgetrennt werden. Deshalb sollten auf jeden Fall die Gebrauchs- und Altershinweise gelesen und beachtet werden. Auf ungeprüfte Böller, Raketen und Knallfrösche ist generell zu verzichten. Diese explodieren sehr unkontrolliert und Querschläger können ebenfalls schwere Verletzungen verursachen. Außerdem sollten in der Silvesternacht Fenster und Türen geschlossen gehalten werden, damit keine Raketen in den Wohnraum eindringen und dort beispielsweise einen Brand verursachen. Brennbare Gegenstände lieber von Balkonen und Terrassen entfernen.

Experten-Tipp: Kommt es zu einer Verletzung oder einem Brand, heißt es vor allem Ruhe bewahren. Verbrennungen mit Wasser kühlen (bis der Schmerz nach lässt), bei offenen Wunden, diese nicht kühlen, sondern versorgen und natürlich den Rettungsdienst rufen. Kleine Brände eigenständig löschen, wenn der Brand bereits außer Kontrolle geraten ist, unbedingt die Feuerwehr unter 112 rufen.

Versicherungsfrage

Kommt es zu einem Feuer und wird dadurch das Wohnungseigentum beschädigt oder zerstört, kommt die Hausratversicherung zum Tragen. Bei Schäden am Gebäude, die jeweilige Wohngebäudeversicherung. Wird der Schaden nicht in den eigenen vier Wänden, sondern bei Dritten verursacht, hilft die Privathaftpflichtversicherung weiter. Passieren Verletzungen in der Freizeit, die eine Invalidität zu Folge haben, kommt die gesetzliche Unfallversicherung nicht für die finanziellen Folgen auf. Diese zahlt nämlich nur, wenn sich der Unfall auf dem Hin- oder Rückweg bzw. während der Arbeit ereignet. Geschieht der Unfall nun außerhalb dieses Zeitrahmens, ist derjenige im Vorteil, der eine private Unfallversicherung abgeschlossen hat.

Raclette und Fondue – Heißes auf dem Tisch

Raclette und Fondue: Heißes auf dem Tisch
Geräte nicht unbeaufsichtigt lassen
Beschichtete Pfännchen erleichtern das Ausschaben
Topfbrände nie mit Wasser löschen

– Raclette gilt – neben dem Käsefondue – als eine der Schweizer Nationalspeisen, die aus geschmolzenem Käse zubereitet werden. Doch erfreuen sich diese Gerichte auch bei uns großer Beliebtheit. „Die Zubereitung der leckeren Spezialitäten ist allerdings nicht ganz ungefährlich“, betont Kathrin Sitzmann von TÜV Rheinland LGA. „Um Brandschäden zu vermeiden, am besten den Raclette-Ofen oder den Fonduetopf auf eine feuerfeste Unterlage stellen und niemals unbeaufsichtigt lassen“, rät die Expertin. Zudem empfiehlt sie, nur Geräte mit dem GS-Zeichen für geprüfte Sicherheit zu verwenden, das auch TÜV Rheinland LGA vergibt.

Richtige Raclette-Fans benutzen beschichtete Pfännchen aus denen die Zutaten einfach „hinausrutschen“. Bleibt doch etwas hängen, sollte man zum Ausschaben kein Metallbesteck verwenden, weil dies die Beschichtung zerkratzt. „Empfehlenswert sind die Holz- oder Kunststoffschaber, die meistens im Lieferumfang schon enthalten sind“, erklärt Sitzmann. Auf Stein- oder Metallplatten oberhalb der Heizspiralabdeckung rösten die Hobby-Gourmets auch Fleisch, Kartoffeln oder Gemüse. Tipp: Damit die Stücke nicht anbrennen, die Platte vorher mit Öl oder Fett einreiben. „Vorteilhaft sind auch hier antihaftbeschichtete Abdeckungen, die nur wenig Fett benötigen“, sagt die Expertin. Nach dem Essen den Tischgrill und die abgekühlten Pfännchen kurz mit warmem Wasser und etwas Spülmittel – keinem Scheuermittel – reinigen.

Im Gegensatz zum Raclette benötigt man bei einem Fondue einen „Kochtopf“, den sogenannten Rechaud, der mit Spiritus oder Brennpaste beheizt wird. Liebhaber von Käsefondues sind mit einem Keramiktopf gut beraten: Er nimmt die Hitze langsam auf, so dass der Käse langsam schmilzt und seinen Geschmack voll entfaltet. Wer zu Fett- und Brühe-Fondues tendiert, wählt besser einen Topf aus einem hitzebeständigen Material wie Gusseisen, Kupfer, Edelstahl oder Stahl-Emaille. Aber Vorsicht: „Tropft Fett in die Heizflamme, kann es sich schnell entzünden“, warnt Kathrin Sitzmann. Schutz vor spritzendem Fett bietet ein Fonduetopf, dessen Öffnung sich nach oben hin verengt.
Doch auch ihn sollte man zur Sicherheit nur zu zwei Dritteln befüllen. „Entsteht trotz aller Vorsicht ein Topfbrand, sofort die Flammen mit einem Deckel oder einer Löschdecke ersticken“, rät die Expertin. Auf keinen Fall mit Wasser löschen, denn heißes Fett und Wasser ergeben ein explosives Gemisch! Ganz auf Nummer sicher geht man mit einem elektrischen Fondue. Nur den Stecker in die Dose stecken und los geht der Kochspaß am eigenen Esstisch!