Eier

Zu Ostern stehen natürlich gekochte Eier hoch im Kurs. Egal, ob vier, sieben oder zehn Minuten – vor dem Kochen sticht man das Ei am besten mit einer Nadel oder einem Eier-Anstecher auf der stumpfen Seite an. Das verhindert, dass sich die Luft in der Luftkammer ausdehnt und dadurch die Schale während des Kochens aufplatzt. Am besten gibt man das Ei in sprudelnd kochendes Wasser. Nach fünf Minuten ist das Eiklar bei Eiern der Größe M fest und der Dotter noch weich.

Der grüne Ring am Dotterrand bei hartgekochten Eiern ist übrigens kein Zeichen mangelnder Qualität. Er entsteht, wenn das Ei länger als zehn Minuten gekocht wird und beruht lediglich auf einer chemischen Reaktion. Ob ein Ei frisch ist, lässt sich anhand verschiedener Kriterien prüfen. Am einfachsten ist es, wenn das Legedatum auf der Verpackung steht. Diese Angabe ist jedoch freiwillig. Verpflichtend ist dagegen die Angabe des Mindesthaltbarkeitsdatums (MHD) auf der Verpackung beziehungsweise einem Hinweisschild. Da das MHD immer 28 Tage ab Legedatum angegeben werden muss, kann man dieses leicht zurückrechnen. Den Frischegrad eines Eies kann man auch prüfen, indem man ein rohes Ei aufschlägt. Bei einem aufgeschlagenen Ei ist der Dotter hochgewölbt und das Eiklar in zäh- und dünnflüssige Schichten geteilt. Je älter das Ei ist, desto flacher ist der Dotter und desto eher vermischt er sich mit dem Eiklar.

Eier sind nicht grundsätzlich verdorben nach Überschreiten des Mindesthaltbarkeitsdatums und bei kühler Lagerung. Sie sollten dann allerdings nur noch für Speisen verwendet werden, die für mindestens zwei Minuten lang auf 70 °C erhitzt werden.
Heike Stommel, www.aid.de

Nuklearforschung für Weinfreunde

Nuklearforschung für Weinfreunde

Käufer teurer Weine können zuverlässig prüfen lassen, ob der angegebene Jahrgang stimmt – ohne dass die Flasche geöffnet werden muss. Das meldet die Zeitschrift Wein Gourmet in ihrer aktuellen Ausgabe. Durch die Cäsium-137-Methode des Arcane-Labors in Bordeaux können die radioaktiven Restwerte nach den Atombombenabwürfen und -tests sowie nach dem Unglück von Tschernobyl zeitlich zuverlässig eingegrenzt werden. So weiß der Weinsammler, ob er im Besitz eines Originals oder einer Fälschung ist.

Wein Gourmet 1/2009 ist ab 4. März erhältlich und kostet 9,95 Euro.

ADAC-Mietwagentipps

Kein Risiko eingehen- Verträge in Ruhe prüfen und lieber von Deutschland aus buchen

Immer mehr Urlauber wollen auf Reisen mit dem Mietauto mobil sein. Damit diese Urlaubsfreude nicht getrübt wird, hat der ADAC die wichtigsten Tipps zusammengestellt.

Am klügsten ist es, das Auto schon von Deutschland aus zu buchen. Es bleibt die Zeit, in Ruhe die Preise und Leistungen zu vergleichen. Weiterer Vorteil: Gibt es Probleme an Ort und Stelle, steht ein Ansprechpartner in Deutschland dem Touristen zur Seite, der Land und Sprache kennt.

Wer am Urlaubsort ein Mietauto bucht, sollte generell kein Fahrzeug akzeptieren, das nicht vertrauenswürdig erscheint oder offensichtliche Mängel aufweist. Vorsicht auch beim Vertrag. Die Vereinbarungen sollten immer schriftlich festgehalten und der Vertrag niemals blind unterschrieben werden. Der Mietvertrag sollte neben der Landessprache wenigstens in englischer Sprache geschrieben sein, damit die Leistungen auch verstanden werden.

Zur Checkliste des Vertrags gehört, auf versteckte Kosten und auf einen klar ausgewiesenen Gesamtmietpreis zu achten. Die Haftpflichtversicherung sollte mindestens eine Million Euro betragen. Ohne Vollkaskoschutz loszufahren, ist nicht ratsam. Am besten ist es, diese Versicherung ohne Selbstbeteiligung abzuschließen und darauf zu achten, welche Leistungen enthalten sind. Oft sind Schäden an Reifen, Felgen, Unterboden oder durch Steinschlag ausgenommen. Es ist gut, eine Diebstahlversicherung abzuschließen, sofern sie nicht in der Vollkasko enthalten ist.

Der ADAC rät, das Fahrzeug vor der Übernahme genau zu prüfen und sich schriftlich bestätigen zu lassen, ob Mängel vorhanden sind oder nicht. Bei Rückgabe sollte ein Mitarbeiter des Vermieters zugegen sein.

Vor dem Losfahren ist zu klären, ob das Fahrzeug mit vollem Tank zurückgegeben werden muss. Ratsam ist es daher, die Tankquittungen aufzuheben. Teuer kann es auch werden, wenn das Auto nicht an der vereinbarten Station zurückgegeben wird.

Beim Anmieten sind der gültige nationale Führerschein sowie eine Kreditkarte vorzulegen. Manche Vermieter fordern ein Mindestalter zwischen 21 und 25 Jahren, andere legen ein Höchstalter fest. Wer die Altersgrenze nicht erfüllt, zahlt oft extra oder bekommt gar kein Auto.

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Freie Fahrt für Autos und Motorräder

Erste Alpenpässe wieder geöffnet – ADAC: Aktuelle Lage vor Reiseantritt prüfen

In den Alpen werden die ersten Passstraßen, die in den Wintermonaten geschlossen waren, für den Verkehr wieder freigegeben. Der ADAC rät allen, die in nächster Zeit eine Tour in die Alpen planen, vor Reiseantritt die aktuelle Verkehrslage zu prüfen. Einige Alpenübergänge werden sehr kurzfristig geöffnet. Ebenso können Pässe, deren Wintersperre bereits aufgehoben war, witterungsbedingt wieder geschlossen werden.

In Österreich öffnet die Großglockner-Hochalpenstraße bereits am 1. Mai. Die Kärntner Panoramarouten Nockalmstraße und Maltatal-Hochalmstraße werden voraussichtlich ab dem 3. Mai wieder befahrbar sein. Ebenfalls in der ersten Maihälfte dürfte auch der Sölkpass in der Steiermark folgen.

In der Schweiz werden erfahrungsgemäß Mitte Mai die Wintersperren am Oberalppass zwischen Sedrun und Andermatt, am Flüelapass auf der wichtigen Strecke zwischen Davos und St. Moritz, am Gotthardpass zwischen Andermatt und Airolo sowie am Splügenpass vom Hinterrheintal ins italienische Chiavenna aufgehoben.

Die übrigen Alpenpässe öffnen in der zweiten Maihälfte. Schlusslicht sind die Strecke über das Timmelsjoch vom Ötztal ins Südtiroler Passeiertal sowie in Italien der bei Motorradfahrern beliebte Gaviapass zwischen Bormio und Ponte di Legno. Bei beiden Hochalpenstraßen fallen die Schranken erst Anfang bis Mitte Juni.
Aktuelle Informationen erhalten Reisende im Internet unter www.adac.de/Verkehr/Alpenstrassenbericht oder unter der Rufnummer 01805 101112 (14 Cent/min, ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen).

Kochen für den neuen Job

‚Aufgabe eins: Kartoffelsuppe!‘ Küchenchef Conrad Bürklin (28) will Bewerber zwei Tage lang auf Herz und Nieren prüfen, denn er weiß, seine Gäste im Restaurant ‚Neurod‘ südlich von Karlsruhe sind anspruchsvoll.

Kabel1, Montag, 11.02., 16:45 – 17:15 Uhr: Abenteuer Alltag – so leben wir Deutschen – Kochen für den neuen Job

Stiftung Warentest: Handytarife

Keine Mobilfunk-AGB ohne Mängel

Wer den richtigen Handytarif finden will, muss das schwer überschaubare Angebot der Mobilfunkunternehmen gründlich prüfen. Das kann schnell zu einem frustrierenden Unterfangen werden. Vor allem, wenn das Kleingedruckte im Vertrag den Spaß am mobilen Telefonieren endgültig raubt. Die Stiftung Warentest zeigt in ihrer aktuellen test-Ausgabe mögliche Vertragsfallen, die wichtigsten Tarifmerkmale und stellt die billigsten von 750 Handytarifen für drei Telefoniertypen vor.

Bei einer juristischen Überprüfung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen fanden die Tester bei allen Anbietern unzulässige Klauseln. Diese reichen von allzu unklaren Formulierungen bis hin zum Versuch, den Kunden stark zu benachteiligen. So will etwa freenet seine Kunden dazu verpflichten, die AGB regelmäßig auf Änderungen oder Ergänzungen zu prüfen. Das ist unzumutbar. Viele Anbieter wollen ihren Kunden nur vier bis sechs Wochen Zeit geben, um Rechnungen zu beanstanden. Das Telekommunikationsgesetz (TKG) schreibt jedoch mindestens acht Wochen vor. Solche Klauseln sind vor Gericht unwirksam.

Die Tester haben zudem die günstigsten Handytarife verglichen: Grundsätzlich hat der Kunde die Wahl zwischen einer Guthabenkarte und einem Laufzeit-Vertrag. Die Guthabenkarte bietet zwar Kostenkontrolle, muss aber immer wieder aufgeladen werden. Verträge legen den Kunden meist auf zwei Jahre fest. Für diesen Zeitraum sollte er also bei der Tarifwahl sein Telefonierverhalten einschätzen.

Die Stiftung Warentest hat die derzeit billigsten Tarife ausgewählt. Der günstigste für Wenigtelefonierer ist Fonic von O2 . Normaltelefonierer liegen mit E-Plus Zehnsation Web Classic richtig. Vieltelefonierer sprechen am günstigsten mit E-Plus Time & More All In 200 Web.

Vorsicht Service: Hotline-Kosten der Mobilfunkanbieter sind oft sehr teuer und treiben so die Telefonrechnung zusätzlich in die Höhe. Eine laufend aktualisierte Liste der billigsten Handytarife ist für je zwei Euro unter www.test.de/downloads erhältlich.

LTU und Condor sprechen über Zusammenschluß

Die Ferienfluggesellschaften LTU und Condor prüfen die
Chancen für einen Zusammenschluß. LTU-Mehrheitseigentümer Hans
Rudolf Wöhrl sagte in Düsseldorf, beide Unternehmen sprächen sehr
konkret miteinander. Der Ausgang der Gespräche sei allerdings noch
offen. – Condor gehört mehrheitlich zu Karstadt-Quelle. Die
Lufthansa ist mit 25 Prozent an der Fluggesellschaft beteiligt. (Quelle: DW TV)