Stöver entlastet

Eine Mitteilung der Fa. Stöver:
„Das ARD Politikmagazin Report Mainz berichtete am 18.07.2005 über Ermittlungen gegen Mitarbeiter des Fleischproduzenten Stöver wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Lebensmittelgesetz.

Die dort gemachten Aussagen gegen unsere Unternehmensgruppe sind falsch. Es sind weder verdorbenes und abgelaufenes Fleisch sowie Fleischprodukte umverpackt worden bzw. in den Handel gekommen.

Hintergrund dieser erneuten Kampagne ist die bereits vor einigen Monaten durchgeführte Razzia bei der Fa. Stöver wegen angeblich illegaler Arbeitnehmerüberlassung. Die Ermittlungen richteten sich damals in erster Linie gegen unseren Vertragspartner, die Fa. RieSch Nord. Die Stöver Gruppe wurde seinerzeit von allen Vorwürfen von der Staatsanwaltschaft entlastet. Nach uns vorliegenden Informationen sind Gehaltszahlungen des Subunternehmers, die wir nach vertraglich festgeschriebener Höhe bezahlt haben, offenbar nicht an die Mitarbeiter ausgezahlt worden.

Daher vermuten wir eine Kampagne gegen unser Haus, wo polnische Mitarbeiter eines Subunternehmens vorgeschickt werden, um den Ruf unseres Unternehmens nachhaltig zu stören. Diese polnischen Arbeitnehmer werden übrigens ausnahmslos von der NGG vertreten. Aufgrund dieser offensichtlichen Rufschädigung wurde von der Stöver Produktion GmbH & Co. KG bereits Strafanzeige wegen Falschaussage bei der Staatsanwaltschaft Oldenburg gestellt.

Hier die Tatsachen:

# Die Vorwürfe des Verstoßes gegen das Lebensmittelgesetz waren der Staatsanwaltschaft bereits vor Monaten bekannt.
# Es liegen eidesstattliche Versicherungen von Geschäftsführern, Werkleitern sowie weiteren Mitarbeitern der Stöver Gruppe vor, die den Aussagen der Polen mit aller Deutlichkeit widersprechen.
# Die Aussage des interviewten Polen, dass wir Haltbarkeiten um zwei bis drei Wochen verlängert haben sollen, kann bei einer Frischfleischproduktion nicht sein – hieran ist zu erkennen, dass hier bewusst die Unwahrheit gesagt wird, bzw. offenbar nicht korrekt recherchiert wurde. Darüber hinaus haben die interviewten Personen nachweislich nicht in der Fleischproduktion gearbeitet!
# Auf eine Anfrage, wer diese Informationen an die Medien gegeben hat, wird mit dem Hinweis auf Schutz des Informanten keine Aussage erteilt. Wer schützt uns vor solchen Existenz bedrohenden Berichten?

Um es mit aller Deutlichkeit zu sagen: Die Geschäftsführung der Stöver Gruppe weist die genannten Anschuldigungen auf das Schärfste zurück. Unsere Produkte werden regelmäßig sowohl intern als auch extern genauesten Analysen unterzogen: Ständig finden Produktion begleitende Kontrollen, wie z.B. Temperatur-, Frische- und Hygienekontrollen sowie eine umfangreiche Anzahl an mikrobiologischen Untersuchungen statt. Darüber hinaus werden wir mehrmals wöchentlich vom zuständigen Veterinäramt überprüft.

Weiterhin sind in den letzten Jahren von externen unabhängigen Zertifizierungsgesellschaften zahlreiche Audits durchgeführt worden, um zu überprüfen, ob die Unternehmensgruppe Stöver über entsprechende Qualitätsmanagement- und Produktsicherheitsstandards verfügt. Mit ständigen Kontrollen garantieren wir unseren Kunden, dass nur hochwertige Produkte das Unternehmen verlassen. IFTA, AIB, BRC, ISO 9001, ISO 14001 garantieren in einem der modernsten Fleischwerke in Deutschland, dass nur einwandfreie Produkte unsere Produktion verlassen. Es gab in der Vergangenheit keine Reklamationen bzw. Meldungen, die in irgendeiner Form auf eine Gesundheitsgefährdung schließen lassen. Die Reklamationsrate liegt dabei gegen Null.

Im Zusammenhang mit der o.g. Angelegenheit arbeiten wir sehr kooperativ mit der verantwortlichen Staatsanwaltschaft zusammen, um sehr schnell einen Abschluss dieser Angelegenheit herbeizuführen. Wir sind sicher, dass wir alle Vorwürfe kurzfristig entkräften können. Sollten neue Erkenntnisse in diesem Zusammenhang vorliegen, so werden wir Sie sofort informieren. “

Mittlerweile hat die Staatsanwaltschaft alle Ermittlungen gegen Stöver eingestellt.

Frühstück voll im Trend: Deutsche starten optimal in den Tag

Die Bundesbürger sind alles andere als Frühstücksmuffel: Ob werktags oder am Wochenende – morgens ist der Tisch reichlich gedeckt. Wie eine repräsentative Umfrage der Düsseldorfer Kommunikationsagentur Mediaedge:cia zeigt, starten in der Woche 80 Prozent der Befragten mit Käse, Quark oder Frischkäse in den Tag. Ebenso häufig werden Marmelade, Honig und Nuss-Nougat-Creme verwendet. Knapp drei Viertel mögen’s etwas deftiger – sie greifen zu Wurst und Schinken. Bevorzugte Grundlage sind vor allem werktags frisches Brot oder Baguette vom Bäcker (58 Prozent), gefolgt von Toastbrot (54 Prozent). Knusprige Brötchen, frische Croissants oder Teilchen vom Bäcker gönnen sich während der Woche 42 Prozent. Am Wochenende sind es sogar drei Viertel. Aufback-Brötchen oder Baguette zum Fertigbacken essen werktags rund 15 Prozent, am Wochenende 40 Prozent. Und: Jeder Zweite tischt morgens generell Obst oder Gemüse auf. Bei 40 Prozent darf zudem der Joghurt nicht fehlen. Insgesamt mögen Männer es eher deftig und tendieren dabei zu Aufschnitt, während Frauen gern zu Knäckebrot, Joghurt, Müsli oder Cornflakes greifen.
Die Lust am Genießen wird auch bei den Kochgewohnheiten deutlich: 44 Prozent der Befragten macht Kochen richtig Spaß. Vor allem Frauen (61 Prozent) und die Best Ager ab 50 Jahre (50 Prozent) gehören zu den passionierten Hobbyköchen, was wohl nicht zuletzt mit der Erfahrung zusammenhängt. In der 50plus-Gruppe kocht jeder Zweite am liebsten alles selbst. Fertiggerichte kommen nur selten auf den Tisch. Gleiches gilt für die Frauen. Dagegen zeigen sich unter 30-Jährige am Herd vergleichsweise zurückhaltend, experimentierfreudige und pragmatische Köche halten sich die Waage. So sagen einerseits 32 Prozent von ihnen, dass sie gern neue Rezepte und Gerichte ausprobieren. Andererseits kochen fast ebenso viele meistens nur Gerichte, die sie gut kennen (31 Prozent) oder sie verwenden beim Kochen häufig Fertiggerichte (29 Prozent) bzw. sie machen sich über Essen und Ernährung eher wenig Gedanken (29 Prozent).

Offen für Innovationen zeigen sich vor allem Frauen: So stehen bei ihnen Produkte mit Zusatznutzen überdurchschnittlich häufig auf dem Einkaufszettel. Besonders beliebt sind Low Fat-Produkte. Jeder vierte Befragte verwendet sie regelmäßig, bei Frauen führen fett- oder kalorienreduzierte Produkte sogar mit 31 Prozent die Hitliste an. Insgesamt auf Platz zwei folgen Bioprodukte und probiotische Joghurts (16 Prozent). „Bio“ ist insbesondere bei höher Gebildeten (28 Prozent) angesagt. Mit Power- und Energiedrinks bringen vor allem unter 30-Jährige (11 Prozent) und Männer (7 Prozent) ihre Kräfte in Schwung.

Gut und reichlich Frühstücken, gern und lecker Kochen – da gerät die Bikini-Figur schon mal aus den Fugen. Und trotzdem: Nur 16 Prozent der Bundesbürger ab 14 Jahre haben in den letzten zwölf Monaten eine Diät gemacht. Männer zeigen mit zehn Prozent die geringste Bereitschaft. Frauen und geschiedene Personen haben dagegen deutlich mehr Interesse an einem wohlgeformten Body: Je 22 Prozent von Ihnen machten innerhalb des vergangenen Jahres eine Diät. Die populärste Diätmethode heißt „FdH – Friss die Hälfte“. 80 Prozent der Befragten kennen sie zumindest vom Namen gefolgt von Weight Watchers (66 Prozent) und Trennkost (63 Prozent). Auch bei der Anwendung hat FdH die Nase vorn. 60 Prozent derjenigen, die in den letzten zwölf Monaten eine Diät gemacht haben, reduzierten entsprechend radikal ihre Tagesrationen. Fast jeder fünfte Diätanwender setzte im vergangenen Jahr auf Trennkost. Sieben Prozent der Frauen – aber kein einziger Mann – versuchten ihr Glück mit der Brigitte-Diät. Mit den kohlenhydrat-reduzierten Low Carb-Diäten hatte nur ein Prozent der Diätanwender Erfahrung.

Insgesamt hat FdH das beste Image von allen Methoden: 58 Prozent der Kenner dieser Diätform halten sie für wirkungsvoll, fast jeder Zweite findet sie zudem praktisch und 45 Prozent bezeichnen sie als empfehlenswert. Weight Watchers halten 35 Prozent derjenigen, die das Diätprogramm zumindest vom Namen kennen, für wirkungsvoll (Rang 2), gefolgt von Trennkost (34 Prozent). Beim Geschmack führt die Brigitte-Diät mit 20 Prozent. Allerdings wird sie nicht als besonders wirkungsvoll eingestuft. Und nur zwölf Prozent halten sie für nachhaltig – das bedeutet: vorletzter Platz vor Low Carb mit sieben Prozent.

Der Sensor ist eine monatliche Repräsentativbefragung zu aktuellen Themen der Markt- und Medienforschung. Sie wird im Auftrag von Mediaedge:cia vom TNS Emnid-Institut, Bielefeld, persönlich bei zirka 1.300 Personen im Alter ab 14 Jahren durchgeführt.

Der Traum vom kostenlosen Telefonieren

Telefonieren auch Sie jetzt ab 0 Ct / Min über das Internet“ Das Angebot klingt verlockend. Doch was ist dran am „Gratis-Geplauder im Netz“? Stiftung Warentest hat acht Produkte für Internet-Telefonie getestet und die Tarife verschiedener Anbieter verglichen. Die Ergebnisse enttäuschen: Kostenloses Telefonieren ist die Ausnahme, Komfort und Sprachqualität der Telefonate lässt zu wünschen übrig. Welche Kosten beim Telefonieren übers Internet entstehen und für wen es sich lohnt, steht in der August-Ausgabe der Zeitschrift test.
Die Werbung lobt die Internet-Telefonie in den höchsten Tönen und lockt mit kostenlosen Telefonaten in „top Qualität“. Doch gratis sind Plauderstündchen übers Internet nur im Netz des eigenen Anbieters oder zu Partnernetzen – Anrufe ins Fest- und Mobilfunknetz sind kostenpflichtig. Wer normalerweise mit Billigvorwahlen telefoniert, spart kaum und zahlt teilweise sogar mehr als mit den Call by Call Anbietern.

Zu den Gesprächskosten kommt die Grundgebühr für den Telefonanschluss – auch wenn nur noch übers Internet telefoniert wird. Wichtig ist außerdem ein DSL-Anschluss, damit die Sprachqualität dem gewohnten Standard einigermaßen entspricht und die Flatrate für ausreichendes Datenvolumen. Diese Kosten verschweigt die Werbung gerne. Gelegentliche Einwahlprobleme, Echos und Verzögerungen gibt es trotzdem.

Der Rat der Tester: Nur wer bereits über einen DSL-Anschluss verfügt oder ihn ohnehin geplant hat, kann mit der Internet-Telefonie wirklich sparen. Ein Ersatz für das herkömmliche Telefonieren ist sie jedoch noch nicht.

Monaco Yacht Show 2005

Die Monaco Yacht Show ist seit Jahren der Treffpunkt der Schönen und der Reichen, aber natürlich besonders der Superyacht-Branche. Sie ist der führende Event der internationalen Luxus-Yacht Industrie.
Vom 21. – 24. September 2005 werden im Yachthafen von Monaco, dem Port Hercule, wieder die exklusivsten Superyachten und die weltweit führenden Luxus-Marken der zahlungskräftigen Klientel präsentiert.

Die Show findet bereits zum 15. Mal statt und ist die weltweit einzige Show, die sich ausschließlich Superyachten und der elitären Klientel widmet. Aber nicht nur das Geschäft steht im Vordergrund: die Show zelebriert die Symbiose aus Arbeit und Feiern, zu keiner Zeit vorher hat das Spektakel so viele Events und Partys in seinem Schlepptau wie 2005.

Viele Yacht-Profis und Aussteller sagen übereinstimmend, dass während der vielen Partys, Dinner- und Cocktail-Empfängen, in den Clubs und auf den Yachten, mindestens genauso viele Businesskontakte geknüpft werden, wie tagsüber auf der Show.

Die exklusive Veranstaltung bietet dem Publikum alles zum Thema Luxusyachten und Accessoires und rauschende Partynächte, auf dehnen so mancher Deal bei einem kühlen Glas Dom Perignon besiegelt wird. Der Erfolgt der Yachtshow ist die Positionierung in einem Nischenmarkt – es ist die einzige internationale Yachtshow, die sich ausschließlich mit den großen Megayachten beschäftigt.

Monaco ist für diese Show geeignet wie kein anderes Fleckchen Erde: hier ist die höchste Konzentration an Mega- (bis 100 m Länge) – und Superyachten (über 100 m Länge) in ganz Europa zu finden. 60% der ausgestellten Yachten sind zwischen 20 bis 40 Meter lang, 40% der Yachten sind länger als 40 Meter, die längste wird 122 m sein.

Die explosive Mischung aus Luxus und Prestige ist weltweit einzigartig.

Erwartet werden rund 25.000 Yachtfans und noch einmal genauso viele Gäste, die sich von Luxus und Lifestyle angezogen fühlen. Die Branche wächst Jahr für Jahr, von Pessimismus keine Spur.

Das Aussteller-Areal wurde im Sinne der Exklusivität auf 14.000 m2 begrenzt. Ca. 550 Aussteller präsentieren hier Open Air und in klimatisierten Zelten sich und ihre Produkte.

Im Hafenbecken ankern mehr als 90 handverlesene Superyachten, viele davon mehr als 100 Meter lang

Ein neues 3200 qm großes klimatisiertes Zelt bietet noch mal mehr als 130 Firmen eine prestigeträchtige Ausstellungsfläche. Damit kommt man dem enormen Aussteller-Interesse entgegen. Yachtbauer, Designer, Dekorateure und die nationalen Pavillons von Frankreich, Australien, Dubai, etc. zeigen hier Ihre Innovationen im Yachtbau und Yachtzubehör.

Zu den Ausstellern gehören 95 der weltweit besten Yachtbauer wie Luersen aus Deutschland, 40 Broker, 55 Yacht- und Interior-Designer, 185 Zubehör-Anbieter, 70 Service-Provider, 22 Luxus-Marken, 23 Magazine, und viele mehr.

Dazu kommen Luxus-Produkte und Services, Privat-Jet-Gesellschaften, Uhren-Manufakturen und viele weitere Anbieter von Luxusmarken, die in Monaco eine perfekte Plattform und ein dankbares Publikum finden.

SUITE717 MONACO (www.suite717.de , Incentive-Agentur für Monaco, präsentiert sich ebenfalls in Monte-Carlo und bietet Interessenten die Möglichkeit der Buchung eines 3tägigen Komplett-Arrangements, mit Besuch der Ausstellung, einem exklusiven Yachttörn und vielen weiteren Annehmlichkeiten.

Infos und Buchungsmöglichkeiten unter: www.suite717.de

Genießen ist in: Präsentation in den Wiener Blumengärten Hirschstetten

Die Partner der „Allianz für starke Regionen“ aus der Land- und Lebensmittelwirtschaft haben sich gestern, Mittwoch, gemeinsam mit der GENUSS REGION ÖSTERREICH von Landwirtschaftsminister Josef Pröll in den Blumengärten Hirschstetten in Wien 22 präsentiert. „Die Allianz für starke Regionen setzt auf Lebensmittel aus Österreich, denn Produkte aus heimischer Erzeugung genügen höchsten Qualitätsstandards, haben eine klare Herkunft und hohen Genusswert“, erklärte Allianzsprecher BILLA-Vorstandsdirektor, Mag. Volker Hornsteiner.
„Qualität und Genuss sind untrennbar miteinander verbunden“, sagte Hornsteiner auf der gemeinsamen Veranstaltung mit Bundesminister Pröll und der Wiener Umweltstadträtin Ulli Sima. „Und Genuss ist auch Lebensqualität. Es ist ‚in‘ geworden zu genießen, bewusst zu essen und sich bewusst zu ernähren. Deshalb wollen wir als Nahversorger mit einem vielfältigen Angebot an regionalen Erzeugnissen, allen Österreichern die Möglichkeit bieten, wertvoll und gesund einzukaufen“, so Hornsteiner. Er betonte in diesem Zusammenhang die enge Zusammenarbeit mit österreichischen Landwirten sowie die Förderung der biologischen Landwirtschaft. „Wir beziehen unser Obst und Gemüse hauptsächlich von den Wiener Gemüsegärtnern und bieten so unseren Kunden frische Produkte aus Österreich an.“

Regionale Lebensmittel mit hoher Qualität stark im Kommen
Hornsteiner sagte vor etwa 250 Gästen: „Die Konsumenten greifen verstärkt zu Produkten, die aus der eigenen Region stammen. Dem wollen wir natürlich nachkommen und verstärken dabei weiterhin unsere Qualitätsanstrengungen und stehen für die Einhaltung der Produktsicherheit.“ Starke Marken – Starke Regionen soll marken- und branchenübergreifend Aufmerksamkeit schaffen. Die Allianz ist stark qualitätsorientiert und fördert das Vertrauen und den Dialog der gesamten Wertschöpfungskette mit dem Verbraucher. „Nur mit einem klaren Bewusstsein zur Qualität auf allen Ebenen der Lebensmittelwirtschaft lässt sich der Mehrwert und der Wettbewerbsvorteil österreichischer Lebensmittel festigen und ausbauen“, brachte Hornsteiner den Gästen das Konzept der „Allianz für starke Regionen“ näher.

Hohe Qualität als Visitenkarte in Europa
Bundesminister Josef Pröll begrüßte die Aktivitäten mit den Worten: „Als wichtiger Beitrag zur Stärkung der Regionen muss Österreich gerade in dem sich öffnenden Europa und globaler Vernetzung auf eine starke und selbstbewusste regionale Identität setzen. Es geht um die Zukunft der Regionen Österreichs, um die regionale Vielfalt. Diese muss gestärkt werden, um die Qualität der Produkte und ihre Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit auch in liberalisierten Märkten weiterhin zu garantieren.“

Die Allianz für starke Regionen
In der Allianz für starke Regionen engagieren sich neben BILLA weitere bedeutende Lebensmittelmärkte wie Spar, Hofer, Zielpunkt, der Fleischwarenspezialist Radatz, die Lebensmittelverarbeiter Aibler, Berger und Schirnhofer, die Brau Union Österreich AG, die Industriegruppe Pflanzenschutz (fciö) und die renommierten Landmaschinenhersteller Steyr und Pöttinger.

Link zur Allianz-Website: http://www.starke-regionen.at

EG-Gütezeichen zum Schutz regionaler und traditioneller Spezialitäten

Was haben Spreewälder Gurken, Aachener Printen und die Schwarzwaldforelle gemeinsam? Es handelt sich bei allen dreien um eine „geschützte geographische Angabe“. Das heißt die Verwendung dieser Namen ist nur unter bestimmten Voraussetzungen erlaubt. In Europa gibt es eine große Vielfalt von Lebensmitteln und Agrarprodukten, darunter zahlreiche regionale Spezialitäten. Um Lebensmittel aus bestimmten Gebieten oder mit besonderen Merkmalen zu schützen, wurden 1992 drei Gütezeichen eingeführt:
Geschützte geographische Angabe (g.g.A.),
Geschützte Ursprungsbezeichnung (g.U.) und
Garantiert traditionelle Spezialität (g.t.S.).

Sie sollen sicherstellen, dass die Namen von Spezialitäten nur für Produkte verwendet werden, die tatsächlich auch die entsprechenden Merkmale aufweisen. Der Verbraucher kann sich also auf die Qualität der Produkte verlassen und wird nicht durch Mißbrauch der Bezeichnung in die Irre geführt. Das Siegel „Geschützte Ursprungsbezeichnung“ wird an Lebensmittel vergeben, deren Erzeugung, Verarbeitung und Herstellung in einem bestimmten geographischen Gebiet nach einem anerkannten und festgelegten Verfahren erfolgt. Qualität und Eigenschaften der Produkte lassen sich also auf eine bestimmte Region zurückführen. Auf diese Weise geschützt sind zum Beispiel Parmaschinken und Manchegokäse. Für eine Eintragung als „geschützte geographische Angabe“ genügt es bereits, wenn nur ein Verarbeitungsschritt in dem genannten Herkunftsgebiet erfolgt ist oder wenn es sich bei dem Produkt um ein Erzeugnis von besonderem Renommee handelt. Eine „garantiert traditionelle Spezialität“ muss nicht in einer bestimmten Region hergestellt werden. Hier steht die traditionelle Zusammensetzung oder Herstellung bzw. Verarbeitung im Vordergrund. Karelische Piroggen und Serranoschinken sind beispielsweise als traditionelle Spezialitäten eingetragen. Auf den Seiten der Europäischen Kommission zum Thema Landwirtschaft sind die Namen aller geschützten Bezeichnungen veröffentlicht. Weitere Informationen unter: http://europa.eu.int/comm/agriculture/foodqual/quali1_de.htm (aid, Sabine Lurtz)

Macht Fastfood dick?

Spätestens seit Morgan Spurlocks dokumentarischem Selbstversuch und Kinofilm „Supersize me“ werden Fastfood-Produkte in der öffentlichen Meinung noch kritischer als jemals zuvor diskutiert. Was wirklich dick macht beim „schnellen Essen“ können Sie anhand von fünf einfachen Punkten selbst erkennen: Dickmacher Nummer eins ist Fett. Insbesondere durch versteckte Fette in Wurst oder Kuchen nehmen wir mehr als 70 bis 80 Gramm Fett täglich zu uns. Viele Fastfood-Produkte enthalten überdurchschnittlich viel Fett und sind daher für eine Zwischenmahlzeit einfach zu kalorienreich.
Dickmacher Nummer zwei ist das schnelle Essen an sich. Der Verzehr eines Menüs in einem Fastfood-Restaurant dauert im Schnitt etwa dreieinhalb Minuten und das an einer Imbissbude nur unwesentlich länger. Unser Magen signalisiert jedoch erst 15 bis 20 Minuten nach Beginn einer Mahlzeit ein Sättigungsgefühl. Bei Fastfood kann eine relativ große Energiemenge schneller als herkömmlich verzehrt werden, da der geringe Ballaststoffanteil das Kauen bequem macht. Der Fastfood-Esser läuft somit Gefahr, sein natürliches Körpersignal zu überhören und „nochmal nachzulegen“.

Dickmacher Nummer drei sind die Menüs und XXL-Portionen. Kombi-Angebote kosten weniger und viele Fastfood-Fans greifen gerne zu, da ein Hamburger alleine meist nicht satt macht.

Dickmacher Nummer vier sind Softdrinks. Sie sind stark gesüßt und auch hier sind XXL-Portionen keine Ausnahme.

Dickmacher Nummer fünf ist das so genannte „Snacking“. Durch unregelmäßiges Essen verliert der Körper den Überblick. Heißhunger ist die Folge und insgesamt wird oft eine größere Energiemenge verzehrt als bei regelmäßigen Mahlzeiten. Gelegentlich kann der Körper höhere Energiemengen ausgleichen. Wird Fastfood jedoch regelmäßig gegessen, können sich viele Pfunde ansammeln. Wer wenig Bewegung im Job oder privat hat, sollte Fastfood bewusst und nicht zu oft auswählen. Ein Salat, ein Stück Obst zum Burger oder ein Mineralwasser statt zuckrigem Softdrink gleicht schon eine Menge aus und außerdem schont es den Geldbeutel auf Dauer. Und wer hat schon etwas gegen letzteren in Größe XXL? aid, Ira Schneider

Test: XL-Packung muss nicht nicht immer billiger sein!

Ein Preisvergleich macht sicher: Ein- und dasselbe Produkt – wie Schokolade oder Getränke – wird oft in zwei, hin und wieder auch in drei Packungsgrößen angeboten. Gibt’s bei größeren Packungen einen Preisvorteil? Ein AK Test von 470 Lebensmitteln und Drogeriewaren aus vier Wiener Supermärkten zeigt: Bei zwölf Prozent der erhobenen Produkte war die größere Menge verhältnismäßig teurer als die kleinere. AK Konsumentenschützer Harald Glatz rät: „Achten Sie auf den Grundpreis und vergleichen Sie die Größen.“
Die AK Tester erhoben im April und Mai die Preise von 470 Lebensmitteln und Drogeriewaren bei Merkur, Interspar, Zielpunkt und Adeg in Wien. Es wurde der jeweilige Grundpreis, also der Preis für jeweils 100 Stück, 1.000 Gramm oder 1.000 Milliliter, bei den verschiedenen Packungsgrößen verglichen. Außerdem wurde festgestellt, ob bei zunehmender Packungsgröße der Grundpreis billiger oder teurer wird oder gleich bleibt.

„Konsumenten nehmen üblicherweise an, dass größere Packungen günstiger sind als kleinere“, sagt Glatz, „das muss aber nicht immer so sein.“ Ein AK Test zeigt: Bei zwölf Prozent der erhobenen Produkte kostete die Großverpackung mehr als das kleiner abgepackte Produkt. „So verlangt ein Supermarkt beispielsweise für den Pago Multi-Vitaminsaft 330 Milliliter 0,69 Euro und für 500 Milliliter 1,59 Euro“, berichtet Glatz, „der halbe Liter ist also im Verhältnis um mehr als die Hälfte teurer als die 330 Milliliter.“

Bei insgesamt 88 Prozent aller untersuchten Produkte war die Großpackung preiswerter. Im Schnitt ist in allen Supermärkten die nächst größere Produktverpackung zwischen 18 und 23 Prozent billiger als die kleinere. Den größten Preisunterschied zwischen zwei verschiedenen Packungsgrößen in einem Supermarkt fanden die AK Tester bei Julia Katzenmenü. 100 Gramm kosten 0,29 Euro, 415 Gramm 0,35 Euro. „Bei der größeren Packung zahlen Verbraucher um fast 71 Prozent weniger“, sagt Glatz.

Nur zwei der 470 getesteten Artikel kosteten unabhängig von der Packungsgröße umgerechnet auf dieselbe Menge gleich viel.

Tipps der AK Konsumentenschützer
+ Achten Sie bei jedem Produkt mit verschiedenen Packungsgrößen genau auf den Grundpreis. Schauen Sie, welche Packungsgröße billiger kommt.
+ Beachten Sie vor allem bei Pralinen den Grundpreis. Eine größere Schachtel kann teurer kommen, wenn es sich um eine Geschenkverpackung handelt.
+ Ist die groß abgepackte Ware preiswerter, aber Sie können sie nicht auf einmal aufbrauchen, dann frieren Sie einen Teil ein.

Plus: Mit Abstand das breiteste Bio-Sortiment unter den Discountern in Deutschland

Jetzt auch BioBio-Fleisch- und Wurstwaren im Sortiment
Der Lebensmittel-Discounter Plus unterhält in seinen bundesweit mehr als 2.750 Filialen mit Abstand das breiteste Bio-Sortiment unter den Discountern in Deutschland. Das bestätigt auch die ZMP, Zentrale Markt- und Preisberichtstelle, in Bonn. Unter dem Label „BioBio – Bio-Produkte für alle“ bietet Plus aktuell rund 50 Artikel quer durch alle Warengruppen an. Seit der Einführung im Jahr 2002 hat der Discounter damit sein Bio-Sortiment mit dem staatlichen Bio-Siegel mehr als verdoppelt. „Der Erfolg bestätigt unser Konzept: Denn wir bieten Bio-Produkte, die einfach gut schmecken, ein ansprechendes Produkt-Design haben und wenig kosten“, so Alfred Glander, Geschäftsführer Category Management und Marketing Plus Europa. „Und damit die Kunden die BioBio-Produkte einfach in den alltäglichen Einkauf einbinden können platzieren wir die BioBio-Produkte in der jeweiligen Warengruppe“, erklärt Glander den Verzicht auf ein separates Bio-Regal.

Das Novum: Plus bietet jetzt erstmals auch biozertifizierte Fleisch- und Wurstwaren aus ökologischer Tierhaltung zu „Kleinen Preisen“ an. So ist beispielsweise die BioBio-Mortadella in der wieder verschließbaren 125 g-Packung schon für 99 Cent erhältlich und die BioBio-Salami für 1,49 Euro. Auch die 400 Gramm-Portion BioBio-Rinderhackfleisch ist schon für 1,89 Euro zu bekommen. „Aufgrund der noch nicht ausreichenden Verfügbarkeit von Bio-Fleisch können wir das BioBio-Hackfleisch zurzeit leider nur in einigen Regionen Deutschlands anbieten“, erläutert Glander. „Wir arbeiten jedoch mit Hochdruck daran, dass dieser Artikel so schnell wie möglich allen Kunden in unseren mehr als 2.750 Filialen zur Verfügung steht.“

In einer breit angelegten, nationalen Kampagne weist Plus seine Kunden in diesen Wochen auf sein BioBio-Sortiment hin. Neben Aktionen in den Filialen wie beispielsweise Regalstoppern und einer zwölfseitigen Broschüre finden sich weitere Informationen rund um die BioBio-Produkte im Internet unter www.plus.de auf Großflächenplakaten, in Handzetteln und in TV-Spots.

Gen Milch darf weiter Gen Milch genannt werden

Das Oberlandesgericht (OLG) Köln sprach Greenpeace heute erneut das Recht zu, Produkte des Milchkonzerns Müller als „Gen-Milch“ zu bezeichnen. Obwohl Müller genmanipulierte Futtermittel an die Milchkühe verfüttern lässt, wollte der Konzern bereits vergangenes Jahr Greenpeace die Verwendung des Begriffs „Gen-Milch“ gerichtlich untersagen lassen. Das OLG Köln entschied jedoch am 28. Oktober 2004, dass Müller-Produkte als Gen-Milch bezeichnet werden dürfen, da ein „von Gentechnik betroffenes Produkt vorliege.“ Auch mit der erneuten Niederlage will sich Müller nicht abfinden. Der Milchriese hat am vergangenen Donnerstag ein Hauptsacheverfahren gegen Greenpeace eingeleitet und will bis zum obersten deutschen Zivilgericht, dem Bundesgerichtshof (BGH) ziehen.
„Greenpeace bezeichnet Müller-Produkte mit gutem Recht als Gen-Milch“, sagt Ulrike Brendel, Gentechnik-Expertin von Greenpeace. „Statt in Gerichtsverfahren zu investieren, sollte Müller in den Kuhställen für Futter ohne Gen-Pflanzen sorgen. Die Upländer-Bauernmolkerei vertreibt seit Juni 2005 Milch, die das Siegel ‚ohne Gentechnik‘ trägt.“ Gen-Pflanzen werden bereits in der Schweiz und in Schweden nicht mehr an Tiere verfüttert. Greenpeace fordert die Milchindustrie in Deutschland auf, zu Futter ohne Gen-Pflanzen zu wechseln.

Damit der Verbraucher die Wahl hat, ist inzwischen eine Kennzeichnung für Lebensmittel vorgeschrieben, die Gen-Pflanzen als direkte Zutaten enthalten. Während die Lebensmittelbranche kennzeichnungspflichtige Gen-Zutaten konsequent meidet, werden jedoch rund 80 Prozent der nach Europa importierten Gen-Pflanzen als Tierfutter verwertet. Denn hier ist die große Lücke in der Gesetzgebung: Tierische Produkte wie Milch, Fleisch oder Eier, bei deren Herstellung Gen-Pflanzen verfüttert werden, müssen nicht gekennzeichnet werden. Viele Hersteller nutzen dies aus und setzen auf Gen-Futter. Damit fördern sie den Anbau von Gen-Pflanzen in den USA und Lateinamerika, wo sich bereits fatale Auswirkungen zeigen. So hat der Anbau genmanipulierter Pflanzen, die bestimmte Spritzmittel überleben, dazu geführt, dass immer mehr Pestizide auf den Feldern landen. Nach Untersuchungen des US-Agronoms Charles Benbrook stieg der Pestizideinsatz in den USA seit Anbaubeginn 1996 bis 2004 um 63.000 Tonnen. Die Landwirte sind außerdem dazu gezwungen, immer giftigere Pestizide, wie 2,4-D und Dicamba, zu benutzen.

Greenpeace lehnt genmanipulierte Pflanzen wegen der damit verbundenen Gefahren ab. Im jüngsten Fall veröffentlichten die Umweltschützer am 22. Juni 2005 bisher vertrauliche Dokumente des Gentechnik-Konzerns Monsanto über Versuche an Ratten mit genmanipuliertem Mais. Die Tiere wiesen Gesundheitsschäden auf, nachdem sie mit Monsantos Gen-Mais MON 863 gefüttert wurden, der ein Insektengift produziert. Sie erlitten Schäden an den inneren Organen und am Blutbild. Generell werden Unterlagen von Firmen über die Risikobewertung von Gen-Pflanzen geheim halten. Greenpeace hatte beim Oberverwaltungsgericht Münster erwirkt, dass der Monsanto-Bericht freigegeben werden mußte.