Provence-Alpes-Côte d’Azur News

Arles: Feria du Riz – Festival du Cheval – Camargue gourmande
Am zweiten Wochenende im September wie jedes Jahr, vom 9.-11. Sept. 05, ist in Arles wieder „Fiesta“ angesagt. Zur traditionellen Feria du Riz und dem Festival du Cheval, welches mit Stierkämpfen und den typischen „Course Camarguaise“ stattfindet. Wo Bodegas mit Wein und Paella, sowie feuriger Musik die Strassen von Arles in Stimmung bringen. In dieses Erntedankfest für den Reis hat man eine neue Veranstaltung integriert: „Camargue Gourmande“. Reisbauern, Stierzüchter, Winzer, Vereinigungen für Oliven, Muscheln, mediterrane Küche, etc. stellen ihre Produkte aus und bieten sie zum Verkauf an. Diese Zusatzveranstaltung dient der Förderung regionaler Produkte und bettet sich in die Traditionen der Camargue ein.
www.villes-arles.fr www.tourisme.ville-arles.fr www.arenes-arles.com

Neue Chambres d’hôtes in den Bäumen in Saint-Paul de Vence

Ein neues Konzept von Bed and Breakfast r la française hat in Saint-Paul de Vence eröffnet. 3 Baumhäuser, die verbunden sind mit kleineren Baumhäuser speziell für Kinder, ausgestattet mit Bad, Internetanschluss, Mini-Bar und was sonst noch dazugehört. Frühstück wird in der offenen Sommerküche serviert und ein Swimming-Pool in Form eines Bergsees steht zur Verfügung. Wenn hier nicht Kindheits-Erinnerungen wach werden?…
Informationen, Preise und Buchung: Orion Chambres d’hôtes, 2436 chemin du Malvan, 06570 St-Paul-de-Vence, Tel. +33 675 45 18 64 oder +33 493 24 87 51, www.orionbb.com

Wanderung entlang der Pestmauer

Vor rund 300 Jahren mussten die Einwohner des Comtat Venaissin, damals päpstliches Souveränitätsgebiet, in hundert Tagen eine 27 km lange Mauer aus Trockenstein bauen, um die Pest, von Marseille herkommend, fernzuhalten. Die Mauer wurde von Soldaten bewacht, aber die Pest kam dann auf der Rhone trotzdem nach Avignon. „La Ligne“, wie man sie immer noch nennt, blieb wie eine Art kleine chinesische Mauer erhalten und man kann ihr auf markiertem Wanderpfad folgen. Sei es man macht die 27 km an einem Tag oder splittet die Strecke von Lagnes nach Cabricres d’Avignon auf. Charmante Übernachtungsmöglichkeiten gibt es viele an der Strecke und die Gegend lohnt sich zu entdecken. Eine Streckenbeschreibung kann auf französisch unter www.provenceguide.com Rubrik: Activité pleine nature, heruntergeladen werden.

www.gay-provence.org: Gayfriendly Provence

Für Schwule und Lesben, die die Region Provence-Alpes-Côte d’Azur bereisen möchten, gibt es nun eine Internetseite, wo man gayfriendly Hotels, Chambres d’hôtes, Restaurants und Bars oder Ferienwohnungen finden kann. Alle Mitglieder von Gay-Provence.com folgen einer Charta und sind so verpflichtet, gewisse Qualitäts-Standards einzuhalten. Ebenso kann man den regionalen Führer in Druckform bestellen und man findet immer wieder Angebote fürs kleinere Budget. Informationen: www.gay-provence.org

Riviera-Côte d’Azur: Termine zum vormerken!

Anfangs Jahr finden an der Côte d’Azur schon wieder die ersten internationalen Festivals und Feste statt. Im Januar macht Cannes den Auftakt, mit dem Cannes Shopping Festival vom 4.-15. Januar 2006. Infos unter:
www.cannesshoppingfestival.com.
Dann das 73. Zitronenfest in Menton vom 10.-26. Februar 2006. Das Thema: „Menton lädt die Karnevals der Welt ein“ mit dem Ehrengast Brasilien.
Infos unter: www.feteducitron.com.
Zu guter letzt findet fast parallel der Karneval in Nizza statt. Vom 11.-28. Februar 2006 sind in Nizza wieder die Narren, unter dem Thema „Der König der Angeschmierten“, losgelassen. Infos unter: www.nicecarnaval.com. Modeschauen, Figuren aus Zitrusfrüchten, Blumenkorsi und Maskentreiben… zu alledem erwacht schon der Frühling!

Neues 4-Sterne-Hotel in Marseille ab 2006

Der Grundstein für das neue 4-Sterne-Hotel der Concorde Gruppe wurde im Herzen von Marseille gelegt. Zwischen Parc Borély und dem Park des Kongresszentrums wird man vom Hotel einen traumhaften Blick über das Meer, die Frioul-Inseln, der Pferderennbahn und dem Golfplatz haben. 140 Zimmer und Suiten wird das neue Hotel haben, ein Restaurant mit Terrasse, 1000 m? Konferenzräume, ein Swimming-Pool und einen Spa. Die Eröffnung ist fürs zweite Semester 2006 vorgesehen. Informationen: www.concorde-hotels.fr

Constantin Film AG verfilmt Weltbestseller „Das Parfüm“

Nun wird der Weltbestseller „Das Parfüm“ doch verfilmt. Der 1985 erschienene Roman von Patrick Süskind sorgt seit dem Erscheinen weltweit für Furore und wurde über 12 Millionen mal verkauft. Die Geschichte spielt vor allem in Paris und Grasse in der Provence, der Welthauptstadt der Parfümindustrie. Der weltweite Kinostart ist für Herbst 2006 vorgesehen. In Grasse kann man als Tourist sein eigenes Parfüm herstellen und noch heute viel Wissenswertes über die Parfümerie erfahren.
Informationen: www.grasse-riviera.com

Fleischtest: jedes zweite Schnitzel am Ablauftag nicht mehr frisch

Mehr als ein Viertel der untersuchten Frischfleisch-Waren war am angegebenen Ablauftag sogar verdorben – Grund: Zu lange Haltbarkeitsangaben und Kühlvitrinen, die nicht richtig kühlen.
Mehr als ein Viertel (26 Prozent) der von der AK im Juni untersuchten vorverpackten Schweinsschnitzel aus Supermärkten war nach dem Lebensmittelgesetz verdorben. Dazu kommt: Jede fünfte Probe wies bereits eine erhöhte Keimzahl auf, war aber noch nicht zu beanstanden. Nur etwas mehr als die Hälfte (53,3 Prozent) der untersuchten Fleischproben war am Ablauftag noch völlig in Ordnung.

„Schnitzeljagd heißt für viele Konsumenten, dass sie am Freitag ein Schnitzel finden müssen, dass am Sonntag noch frisch ist – das Ergebnis unserer Untersuchung zeigt, dass das oft sehr schwierig ist“, sagt AK Konsumentenschützer Harald Glatz, „Vor allem bei Produkten, die nicht unter Schutzatmosphäre verpackt wurden, ist das Ergebnis heuer noch schlechter als im Vorjahr.“ Der Grund: Die angegebene Haltbarkeitsdauer ist in vielen Fällen völlig überzogen und wird oft sogar noch ausgedehnt. Zudem werden Frischfleisch-Waren in den Supermärkten oft bei zu hohen Temperaturen gelagert. Die AK fordert daher: Hersteller und Verpacker sollen auf den Etiketten realistische Haltbarkeitsdaten angeben, auf die sich die Konsumenten verlassen können. Die notwendigen Kühltemperaturen in den Supermarktvitrinen müssen lückenlos eingehalten werden und die amtliche Lebensmittelüberwachung muss die Einhaltung strenger kontrollieren.

Im Auftrag der AK Wien hat die Lebensmittelversuchsanstalt Blaasstraße im Juni in 15 Wiener Filialen von neun Supermarktketten insgesamt 15 Produkte vorverpackten Frischfleischs eingekauft und am angegeben Ablauftag organoleptisch und mikrobiologisch untersucht.

Mehr als ein Viertel der Fleischproben verdorben

Von den 15 Frischfleischproben waren sechs Produkte unter Schutzatmosphäre verpackt worden, dies war auf den Etiketten angegeben. Neun Produkte waren konventionell verpackt. Die angegebenen Haltbarkeitsdaten lagen ein bis drei Tage ab Kaufdatum. Am Ablauftag waren vier Proben (26,7 Prozent) im Sinne des Lebensmittelgesetzes nicht mehr genusstauglich – alle waren nicht unter Schutzatmosphäre verpackt. Drei Proben (20 Prozent) wurden zwar nicht beanstandet, wiesen aber bereits eine erhöhte Keimzahl auf und acht Proben (53,3 Prozent) waren in Ordnung. Eindeutig besser abgeschnitten haben Produkte, die unter Schutzatmosphäre verpackt waren: Von diesen sechs Produkten waren am Ablauftag fünf nicht zu beanstanden, nur ein Produkt wies eine erhöhte Keimbelastung auf.

In den Kühlvitrinen ist’s zu warm

Die Einhaltung der Kühltemperaturen ist eine wesentliche Voraussetzung für eine gute Qualität des Fleisches. Werden diese Temperaturen überschritten, verringert sich automatisch die Haltbarkeitsfrist. Die Angaben über die Haltbarkeit auf den Etiketten stimmen daher bei Überschreiten der Lagertemperatur nicht mehr. Der Konsument wird getäuscht. Frischfleisch sollte bei einer Temperatur von zwei bis vier Grad Celsius gelagert werden. Bei der AK Untersuchung wiesen 73 Prozent der Proben eine höhere Kerntemperatur als vier Grad auf, 40 Prozent sogar über sieben Grad – der Höchstwert lag bei 12,7 Grad.

AK fordert Sicherheit für die Konsumenten

Frischfleisch muss auch noch zum angegebenen Verbrauchstag eine ordnungsgemäße Qualität aufweisen.

+ Hersteller und Verpacker müssen realistische Haltbarkeitsdaten angeben und die Waren so lagern, dass sich die Konsumenten auf diese Daten auch verlassen können.

+ Die notwendigen Kühltemperaturen in Supermarkt-Vitrinen und die Kerntemperaturen der in den Vitrinen gelagerten Produkte müssen eingehalten werden.

+ Die Einhaltung der Vorschriften der Lebensmittelhygieneverordnung bezüglich der Lagertemperaturen muss im Rahmen der amtlichen Lebensmittelüberwachung verstärkt kontrolliert werden, die vorgesehenen Sanktionen nach dem Lebensmittelgesetz bei festgestellten Verstößen müssen entsprechend wirkungsvoller werden.

Mozzarella im Test

Bei der Herstellung von Mozzarella ist Hygiene sehr wichtig. Doch damit hapert es offensichtlich. In einigen Mozzarellas fanden die Tester erhöhte Anzahlen coliformer Keime – ein Indiz dafür, dass unsauber gearbeitet wurde. Diese Bakterien kommen überwiegend im Darm von Mensch und Tier vor. Bei immerhin sechs Mozzarellas waren die Werte so erhöht, dass das Urteil in der Mikrobiologie nur „Ausreichend“ lauten konnte. Das zeigt eine Untersuchung der Stiftung Warentest von 22 Mozzarellas für die September-Ausgabe der Zeitschrift test.
Erfreulicherweise waren keine krankmachenden Keime wie Salmonellen oder Listerien zu finden. Trotz vieler Mängel in puncto Geschmack und Hygiene: Neun Mozzarellas schneiden „gut“ ab, sieben „befriedigend“und sechs nur „ausreichend“.

Wenn Mozzarella lange lagert, wird er oft weicher. Die Haut löst sich auf, der Käse zerfließt und der Geschmack lässt nach: Er wird bitter oder säuerlich, die Konsistenz schmierig. Im Test rochen und schmeckten zehn Produkte leicht bitter oder alt, schmierig waren zwei.

„Guter“ Mozzarella muss nicht teuer sein: Vier Euro pro Kilo kosten die besten Kuhmilch-Produkte im Test. Die beiden Büffelmozzarellas kamen insgesamt nur auf ein „Ausreichend“. test empfiehlt, beim Kauf auf Frische und eine noch möglichst lange Mindesthaltbarkeit zu achten.

Produkte-Genuss und -Qualität im Vordergrund

Wenn die Hallen der Messe Schweiz (Basel) an der Igeho 05 zwischen dem 19. und 23. November 2005 abermals zum Treffpunkt für Fachleute aus Hotellerie und Gastronomie werden, darf auch das Centre Gastronomique nicht fehlen. Das Spezialitäten-Zentrum wartet wiederum mit einem bunten Strauss an Events und Ideen auf.
Interessierte Gastgeberinnen und Gastgeber finden hier wertvolle kulinarische Inspiration. Auch während der Igeho 05 überrascht der «Marktplatz der Ideen» mit einem bunten Strauss an Events und Ideen. Oberstes Ziel der Spezialitäten-Plattform: «Qualität und Genuss».

Begegnungen und Gespräche an der Bar

Als gediegener Treffpunkt lädt eine grosszügig gestaltete Bar zum Verweilen. Denn schliesslich erlebt die gute alte Bar- und Loungekultur derzeit ein Comeback. Das Thema der Sonderpräsentation lautet: Wein, Champagner und Spirituosen. Hier werden in gediegener Atmosphäre qualitativ hochwertige Produkte zu feinen Amuses bouches degustiert. Weinproduzenten aus der Schweiz, Österreich, Kalifornien und Südafrika zeigen ihre edlen Tropfen an Gemeinschaftsständen. Und die Schweizer Meisterschaft der Barkeeper setzt dem ganzen die Krone auf: Sie findet am Sonntag, 20. November 2005, im Saal Luzern statt.

Über 30 Aussteller aus dem Gastland Österreich

Der Blick über den eigenen Tellerrand in die Kochtöpfe fremder Nationen war schon immer ein Thema im Centre Gastronomique: Internationalität ist auch 2005 angesagt. So sind verschiedene Länderpavillons zu finden. Bereits während der letzten Igeho im Jahr 2003 veranstaltete die Wirtschaftskammer Österreich eine Gruppenausstellung. Ob Energy Drinks, Riedel-Gläser, Kaffee, Weine oder edle Destillate: Im Rahmen des Centre Gastronomique richtet sich das Augenmerk einmal mehr auf österreichische Produkte. Über 30 Aussteller vermitteln während der Igeho 05 vielseitige Produkt-Inspirationen r la Austria. Neben dem Wiener Kaffeehaus spielen am Gemeinschaftsstand des Gastlandes Österreich rote und weisse Qualitäts- und Prädikatsweine die erste Geige – dafür sorgt die österreichische Weinmarketing-Gesellschaft.

Länderpavillon Italien: Wenn der Pizzateig fliegt

Italianitr steht – dem Zeitgeist entsprechend – an der Igeho 05 nach wie vor hoch im Kurs: Am Länderstand Italien sind natürlich Pizza, Pasta und italienische Gastronomie Trumpf. Die bekannte Pizzafachschule Zürich sorgt im Rahmen der Pizzabäcker-Schweizermeisterschaft an jedem Igeho-Tag für Action: Neben «Pizza Tradizionale», «Presenta la tua Pizza» und «Pizza piu grande» wird die Disziplin «Pizzaiolo Acrobatico» mit Sicherheit zum Publikumsmagneten. Zudem haben interessierte Besucher die Möglichkeit, mehr über den italienischen Exportschlager Nummer Eins zu erfahren.

Für weiteren internationalen Touch sorgen Länderpavillons aus Finnland, Dänemark und Polen.

Doch warum in die Ferne schweifen? Dies gilt auch beim Wein: Unter dem Label Swiss Wine präsentieren sich im Rahmen des Centre Gastronomique wiederum alle Schweizer Weinbaugebiete. Weine aus Wallis, Waadtland, Genf, Tessin, Deutschschweiz und der Drei-Seen-Region bei Neuenburg stehen zur Degustation bereit. Vereint will Swiss Wine den Bekanntheitsgrad und die Vielseitigkeit der Schweizer Weine fördern. Dieser Bereich wird garantiert zu einer Genussinsel im Centre Gastronomique – und erlaubt eine genüssliche Auseinandersetzung mit aktuellen Wein-Trends.

Bio-Produkte in der Gastronomie

Produkte aus dem Bereich der Bio-Lebensmittel sind auch für das Gastgewerbe ein Thema, da sie sich ideal in den Megatrend «Gesundheit/Wellness» einfügen. Die Knospe hat sich in der Gastronomie längst einen festen Platz erobert – entsprechend setzen die Gäste eine hohe Qualität und eine gute Verfügbarkeit bei den Knospe-Produkten auch dort voraus. Der Bio-Trend bietet enorme Chancen und Möglichkeiten. Deshalb wird dem Bereich Bio-Produkte im Centre Gastronomique erneut eine eigene Plattform eingerichtet. Angesagt sind verschiedenste Degustationen. Biosuisse ermöglicht den Messe-Besuchern eine intensive Auseinandersetzung mit dem aktuellen Thema – und möchte nicht zuletzt auch weitere Gastronomen für die Knospe gewinnen.

Generell rücken die Grundprodukte sowie Vielfalt und Qualität der Lebensmittel vermehrt in das Bewusstsein – nur erstklassige Nahrungsmittel ermöglichen eine gelungene Leistung auf dem Teller. So sind natürlich auch Traiteure und Confiseure mit Gaumenschmeichlern im Centre Gastronomique vertreten.

Zu diesem Potpourri an erstklassigen Produkten passt auch der 1. Schweizer Wettbewerb der Regionalprodukte, der am 30. Oktober 2005 im Jura stattfindet. Die Organisatoren werden an der Igeho 05 auf die Wichtigkeit des Gedankenaustausches zwischen Produzenten und Konsumenten hinweisen.

Der Schweizer Tierschutz STS vermittelt im Centre Gastronomique Impulse, wie die Gastronomie durch ihr Einkaufsverhalten und durch ihr Angebot einen wesentlichen Beitrag zum Tierschutz leisten und dabei ihre Qualität sowie Attraktivität steigern kann. Der Konsument wünscht sich Fleisch von Tieren, die artgerecht gehalten respektive gefüttert, schonend transportiert und geschlachtet werden. Glaubwürdige Landwirtschaftsprodukte sind eine zukunftsträchtige Option. Der STS liefert dazu einen Labelvergleich und weitere Informationen über artgerechte Nutztierhaltung.

Die Messeorganisatoren haben die Latte einmal mehr hoch gesetzt: Nicht zuletzt dank moderner Plattformen wie dem Centre Gastronomique will die Igeho 05 ihre Position als eine Leadermesse mit internationaler Ausstrahlung für Topfachleute der Gastronomie- und Hotelleriebranche erneut unter Beweis stellen. Dabei steht besonders das Schaffen von Erlebnisthemen im Vordergrund, wodurch dem Besucher eine bessere Informations- und Angebotsübersicht gegeben wird. An frischen Lifestyletrends sowie kulinarischen Inspirationen im Gastronomie- und Hotelleriebereich wird es sicher nicht fehlen.

Die 22 größten Diät-Irrtümer

Nudeln machen dick, Essen nach 17 Uhr sowieso. Stattdessen sollte man viele Light-Produkte essen, die sind schließlich kalorienarm. Solche und ähnliche Gerüchte kursieren in Deutschland. Doch oft stellen sich die vermeintlichen Tatsachen als Irrtümer heraus. Die Frauenzeitschrift bella stellt in ihrer aktuellen Ausgabe die 22 größten Diät-Irrtümer der Deutschen vor. Chefredakteur Sven-Christian Güthlein kennt eines der häufigsten Gerüchte:
„Ein Diät-Irrtum, der sich hartnäckig hält, ist der, dass Essen nach 17 Uhr besonders ansetzt. In Wahrheit ist es dem Körper aber völlig egal, ob Sie die Kalorien morgens, mittags oder abends zu sich nehmen, entscheidend ist die Kalorienmenge. Trotzdem ist es allerdings sinnvoll, zwei bis drei Stunden vor dem Schlafen gehen nicht mehr zu essen, denn mit einem vollen Bauch schlafen Sie schlechter ein und Sie schlafen auch schlechter durch.“
Weit verbreitet ist auch die Ansicht, dass Teigwaren dick machen. Doch dies ist eine Verallgemeinerung, die zum Beispiel auf Brot und Nudeln nicht zutrifft:

„Weder Brot noch Nudeln machen dick. Im Gegenteil, Vollkornbrot ist sogar sehr gesund, weil es viele Ballaststoffe enthält, die lange satt machen. Auch Nudeln machen überhaupt nicht dick, die Sauce ist entscheidend. Eine fette Gorgonzola-Sauce hat enorm viele Kalorien, eine fruchtige Tomatensauce ist aber kalorienarm, die kann man ohne schlechtes Gewissen essen.“

Je frischer und natürlicher, desto besser für die Gesundheit und die Linie. Davon darf es auch gerne ein bisschen mehr sein:
„Generell gilt, frisches Obst, Salat und Gemüse sind sehr gesund und machen nicht dick. Davon kann man so viel essen, wie man möchte. Finger weg von Lebensmitteln, die sehr fettig sind, zum Beispiel Wurst, panierte Schnitzel und ähnliches. In ‚bella‘ findet man einen guten Überblick über die verschiedenen Lebensmittel. Wer ernsthafte Probleme mit dem Gewicht hat, sollte sich am besten bei seinem Arzt beraten lassen oder auch bei der Krankenkasse.“

Zu den 22 größten Diät-Irrtümern zählt übrigens auch, dass fünf Mahlzeiten am Tag optimal sein sollen. Wichtiger ist es jedoch, so der Tipp von bella, seinen individuellen Rhythmus zu finden und beim kleinen Hunger zwischendurch gesunde Snacks wie Obst, Gemüsesticks oder Magerjoghurt zu naschen.

Vier von fünf Deutschen sagen Nein zu Genfood

Mehr als drei Viertel, nämlich 79 Prozent der Bundesbürger lehnen gentechnisch veränderte Bestandteile in der Nahrung ab. Das ergab eine Meinungsumfrage für „Slow Food“, das Magazin von Slow Food Deutschland. Das Meinungsforschungsinstitut „Forsa“ hatte am 18. und 19. Juli 1.001 Bürger befragt. Nur 17 Prozent gaben an, dass ihnen diese Frage egal ist, wenn der Preis stimmt. Im Osten ist die Ablehnung von Genfood im Osten mit 70 Prozent nicht ganz so signifikant. Am höchsten ist die Ablehnungsquote bei den Altersgruppen zwischen 30 und 59 Jahren mit 83 Prozent.
Angesichts der Debatte um die Frage, ob man beim Einkauf Produkte aus dem eigenen Land bevorzugen sollte, teilen 62 Prozent der Deutschen die Auffassung, dass man sich stärker auf Produkte aus der eigenen Region besinnen sollte. West und Ost unterscheiden sich hier nur gering.

Zu einer erregten öffentlichen Debatte und Protestaktionen von Bauern hatten Aktionen von Discountern geführt, die Milch weit unter dem Einstandspreis verkauft hatten. Slow Food wollte wissen, wie die Verbraucher zu den Preisen für Lebensmittel stehen. 84 Prozent der Deutschen wollen, dass die Landwirte angemessen für ihre Produkte bezahlt werden. Für nur zwölf Prozent ist es am wichtigsten, dass die Produkte billig sind.

Slow Food, die in 90 Ländern der Erde aktive „Lobby des Geschmacks“, sieht sich durch die Umfrage in seinen Anliegen bestätigt. Es geht der 1986 in Italien gegründeten Vereinigung vorrangig um die Bewahrung regionaler Produkte und Ernährungstraditionen und darum, dass die Bauern für ihre Arbeit gerecht entlohnt werden. Slow Food wird in seinen Anliegen unter anderem von seinem prominentesten Mitglied, dem britischen Thronfolger Prinz Charles unterstützt.

Internet: www.slowfood.de

Essbare Blumen

Über 20 Sorten essbarer Blumen züchtet die Bio-Landwirtin Carole Anne Rose auf der „Sweden Creek Farm“ in Arkansas.
Die 53-jährige baut bereits seit 1987 essbare Blumen und Kräuter an. Zunächst war es schwierig, einen Absatzmarkt zu finden. Um zu testen, ob es möglich sei, sich mit biologischer Landwirtschaft eine Existenz aufzubauen, verkaufte sie Bouquets aus essbaren Blumen und Kräutern an Feinschmeckerläden. Heute liefert die Unternehmerin ihre frischen Produkte wöchentlich an Dutzende von Gourmet-Restaurants.

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Regionale Rezepte

Die deutsche Küche ist aktuell wie nie zuvor. Frische Produkte aus heimischem Anbau, regionale Spezialitäten und innovative Kreationen zeichnen unsere Regionalküche aus. Die Rezeptdatenbank „Deutsche Küche“ für Gastronomie und Großverbraucher der CMA Centrale Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft mbH bietet regionaltypische und innovative Rezepte aus ganz Deutschland. Unter www.cma.de/deutsche-kueche finden sich Rezeptideen aus dem Norden, Osten, Süden und Westen – von der „Mecklenburgischen Deichlammkeule“ über das „Mikado vom Niederrhein“ bis hin zum „Knusprigen Wiesn-Hendl“.
Spezialitäten aus ganz Deutschland neu entdecken

Im Mittelpunkt der deutschen Küche stehen neben Gemüse, Kräutern und Obst bekannte regionaltypische Produkte wie Wurst- und Fleischwaren oder Käse und andere Milchprodukte. Mit frischen Ideen interpretieren vor allem junge Köche deutsche Kochkunst völlig neu und beleben damit bekannte Klassiker. Auf diese Weise finden viele Menschen wieder Interesse an Spezialitäten und Produkten aus Deutschland. Frische Zutaten der Saison sind für die deutsche Regionalküche unerlässlich. Und auch in der Gemeinschaftsverpflegung und der Gastronomie ist Frische Trumpf.

Der besondere Service der GV-Rezeptdatenbank: Bei jedem Rezept kann eine beliebige Personenzahl eingegeben werden. Die Datenbank errechnet daraufhin Menge und Preis der benötigten Zutaten. So ist es für die Gastronomie ebenso wie für die Gemeinschaftsverpflegung ein Leichtes, ihren Gästen regionale Gerichte mit frischen deutschen Produkten zu servieren.

www.cma.de/deutsche-kueche

Kurzurlaub für Weinliebhaber

Natürlich kann man Wein auch auf dem heimischen Sofa trinken. Doch zum wahren Erlebnis wird ein Schoppen, wenn man ihn dort genießt, wo er herkommt. Zum Beispiel in einem der inhabergeführten Flair Hotels, die nicht nur zur Zeit der Weinlese spezielle Arrangements für Liebhaber des edlen Rebensaftes anbieten. Ein schönes Menü und zwei, drei Übernachtungen dazu – schon ist der kleine Urlaub zwischendurch perfekt.
Ob im Südwesten oder Osten Deutschlands, in Frankreich, Italien, der Schweiz oder Österreich: Oft liegen die zumeist kleinen und familiär geführten Flair Hotels mitten in bekannten Weinanbaugebieten. Die Weinlese und vor allem die Weinproben finden vor der Haustür statt. Gern lädt der Inhaber auch mal in seinen hauseigenen Weinkeller ein. Oder das Hotel arrangiert Führungen durch nahe gelegene Weingüter.

Ob Anfänger oder Weinkenner – bei einer fachkundig geleiteten Wanderung durch den Weinberg erfährt jeder viel Wissenswertes. Der ein oder andere Ort hat sogar ein Museum, in dem sich alles um die Traube und deren Produkte dreht.

Ein guter Wein schmeckt besonders zu gutem Essen. Und so ist im Flair Wein-Arrangement oft ein stilvolles Drei- oder Vier-Gänge-Menü mit regionalen Spezialitäten enthalten. Weinverkostungen machen es den Gästen leicht, den passenden Lieblingstropfen herauszufinden. Damit der nächste Tag genauso prickelnd beginnt, wie der Abend geendet hat, verwöhnt manches Haus seine Gäste noch mit einem Sektfrühstück.

Weitere Informationen zu den Wein-Arrangements der Flair-Hotels finden Sie im Flair Hotelführer 2005-2006. Dieser kann kostenlos angefordert werden bei: FLAIR HOTELS e.V., Tückelhäuser Str. 10, 97199 Ochsenfurt, Tel. 0700-FLAIRTEL (0700-35247835), Fax 0700-FLAIRFAX (0700-35247329), info@flairhotel.com, www.flairhotel.com

Das Schweigen der Männer

Es gibt Branchen, die müssten für Kritik eigentlich besonders aufgeschlossen sein: Hersteller von Wachsmalstiften beispielsweise. Denn wenn es um Produkte für Kinder geht, dann ist wirklich auch die geringste Schadstoffbelastung zuviel und sollte schleunigst beseitigt werden. Eigentlich ist das in der Regel auch ganz einfach: Man unterhält sich über das Problem und findet gemeinsam eine Lösung.
Im Falle der Untersuchung von Wachsmalstiften, die neben neun weiteren Tests in der aktuellen August-Ausgabe des ÖKO-TEST-Magazins veröffentlicht ist, zeigte sich aber einmal mehr, wie ernst es viele Firmen mit ihrer Verantwortung nehmen: Statt – wie von ÖKO-TEST angeboten – nach den Quellen für die Belastung vieler Wachsmalstifte mit krebsverdächtigen aromatischen Aminen zu suchen, haben die Verantwortlichen einfach dicht gemacht und auf stur geschalten. Nach dem Motto „Was ich nicht weiß, kann mir auch nicht schaden“ verweigerten sie Auskunft über die eingesetzten Farbstoffe und mäkelten stattdessen an den Testmethoden von ÖKO-TEST herum. Und selbst, als ÖKO-TEST die Produkte noch weitere Male mit den, von den Herstellern selbst vorgeschlagenen Analysemethoden untersuchte, schwiegen die Firmen beharrlich weiter – obwohl sich auch in den wiederholten Tests bestätigte, das viele der beliebten Kindermalstifte mit den gefährlichen Stoffen belastet sind.

Die Tests im Einzelnen im August Heft ÖKO TEST:

Spaghetti: Einfach prima.
Kirschen: Jede sechste Probe voller Pestizide.
Vitaminpräparate 50+: Überdosiert und unausgewogen.
Zahnweiß-Pasten: Kein Hollywoodlächeln hinzukriegen.
Schnuller/Trinksauger: Gefährlich belastet.
Feuchtigkeitsmasken: Überhaupt nicht sanft zur Haut.
Wachsmalstifte: Kein schönes Test-Bild.
Katzenstreu: Erhebliche Unterschiede in der Saugfähigkeit.
Gartenschläuche: Schlimmer geht nicht.
Rürup-Renten: Der Teufel steckt im Kleingedruckten.