Die besten deutschen Sekte 2016

314 deutsche Sekte überzeugen durch Qualität / Sekthaus Raumland stellt erneut die Kollektion des Jahres
 
Die besten deutschen Sekte, hergestellt nach der Methode der klassischen Flaschengärung, stehen fest. Insgesamt 451 Sekte, zum Wettbewerb eingereicht von Weingütern, Genossenschaften und Sektkellereien aus allen deutschen Anbaugebieten, wurden Mitte Juli 2016 von einer 50-köpfigen Fachjury verkostet und bewertet.
 
Insgesamt 314 Sekte schafften die hohe Qualitätshürde von mindestens 87 Punkte (im internationalen 100-Punkte-Schema) und dürfen ab sofort mit der Auszeichnung von Meiningers Deutscher Sektpreis werben.
 
„Nachdem wir bereits im vergangenen Jahr beim ersten Sektpreis von den Qualitäten sehr beeindruckt waren, sehen wir in diesem Jahr sogar noch eine Steigerung. Sekte aus klassischer Flaschengärung sind bei weitem nicht mehr nur eine Ergänzung des Weinsortiments, sondern bilden sowohl in quantitativer wie vor allem qualitativer Hinsicht einen eigenen Bereich bei vielen deutschen Weingütern, Genossenschaften und Kellereien“, so Christoph Meininger, Verleger und Veranstalter des Wettbewerbs.
 
Umgangssprachlich als „Winzersekt“ bezeichnet, findet sich im Angebot der deutschen Weinerzeuger eine wahre Vielfalt an Spitzensekten. So ist unter den Siegersekten alles vom klassischen Riesling Sekt, über Burgunder Cuvées und Rosé Sekte bis hin zu regionalen Spezialitäten wie Sekten aus Muskat-Trollinger oder Silvaner in allen Preisbereichen und Geschmacksrichtungen vertreten.
 
„Es freut uns insbesondere, dass unter den Siegern des diesjährigen Wettbewerbs neben bereits etablierten und bekannten Sekterzeugern auch einige Newcomer und uns, zumindest im Bereich Sekt, bisher nicht bekannte Weingüter vertreten sind“, zieht Christian Wolf, Verkostungsleiter des Sektpreises sein Fazit.
 
Die Sekte wurden für den Wettbewerb in insgesamt 6 Kategorien eingeteilt. Die besten 3 Sekte der jeweiligen Kategorie wurden zusätzlich zu ihrer erreichten Punktzahl im Wettbewerb mit den Plätzen 1 bis 3 ausgezeichnet. Außerdem konnte die Jury in 4 Kategorien die Auszeichnung „Bester Brut Nature“, also Sekte ohne Zugabe einer Dossage, verleihen.
 
Die Auszeichnung „Kollektion des Jahres“ konnte in diesem Jahr das Sekthaus Raumland erringen, eines der führenden Sekthäuser in Deutschland und auch im Vorjahr bereits Sieger dieser Auszeichnung.
 
Meiningers Deutscher Sektpreis wurde vom Meininger Verlag, Neustadt, im Jahr 2015 erstmalig veranstaltet, um der kleinen, aber feinen Anzahl deutscher Sekte aus klassischer Flaschengärung, eine Plattform zu bieten, in denen sie ihre Qualitäten mit anderen messen können und so dem Winzer wie auch dem Konsumenten eine verlässliche Orientierung bietet.
 
Bei Sekten aus klassischer Flaschengärung findet die zweite Gärung in der Flasche statt. Dieses Verfahren ist vorwiegend vom Champagner bekannt, bei dem dieses Verfahren auch vorgeschrieben ist. Die klassische Flaschengärung ist das aufwendigste Verfahren zur Herstellung von Schaumwein und wird in der Regel ausschließlich für hochwertige Sekte angewendet.
 
 
Die diesjährigen Sieger Meiningers Deutscher Sektpreis 2016
 
Kategorie I – Riesling Sekt brut
 
1. Platz: 2013 Riesling extra brut, Wein- und Sektgut F. B. Schönleber, Oestrich-Winkel
 
2. Platz: 2014 Riesling brut, Weingut Reichsrat von Buhl, Deidesheim
 
3. Platz: 2012 Riesling Brut, Sekthaus Raumland, Flörsheim-Dalsheim
 
Kategorie II – Burgunder Sekt brut
 
1. Platz: Reserve brut, Weingut Reichsrat von Buhl, Deidesheim
 
2. Platz: 2013 Weissburgunder Extra Brut, Weingut Bergdolt Klostergut St. Lamprecht, Neustadt-Duttweiler
 
3. Platz: 2014 Pinot brut nature, Weingut Stefan Reinhardt, Niederkirchen
 
Kategorie III – Prestige-Burgunder Sekt brut (mind. 36 Monate Hefelager)
 
1. Platz: 2008 Cuvée MO Brut Nature, Schlossgut Diel, Burg Layen
 
2. Platz: 2008 Pinot & Chardonnay brut, Weingut Riffel, Bingen
 
3. Platz: 2009 IX. Triumvirat – Grande Cuvée Prestige Brut, Sekthaus Raumland, Flörsheim-Dalsheim
 
Kategorie IV – Rosé Sekt brut
 
1. Platz: 2013 Rosé extra Brut, Griesel Sekt – Sekthaus Streit, Bensheim
 
2. Platz: 2011 Spätburgunder Rosé Extra Brut Cuvée Special, Weingut Bergdolt Klostergut St. Lamprecht, Neustadt-Duttweiler
 
3. Platz: 2014 Pinot Rosé Brut, Weingut Gerhard Aenis, Binzen
 
Kategorie V –Sortenvielfalt Sekt brut
 
1. Platz: Kleinberger Nenniger Schloßberg Crémant Brut, Sektgut Martin Klein, Kreuzweiler
 
2. Platz: 2013 HOMMAGE 1816 Sylvaner brut, Weingut Braunewell, Essenheim
 
3. Platz: Johanniter brut, Öko-Hof Ruesch, Buggingen
 
Kategorie VI – Sekt trocken
 
1. Platz: 2014 Riesling extra trocken, Weingut Erich Stachel, Maikammer
 
2. Platz: 2014 Crémant Riesling Saarkristall extra trocken, Bernard-Massard Sektkellerei, Trier
 
3. Platz: 2014 Kirrweiler Mandelhöhe Pinot blanc de Noir Sekt extra trocken, Weinhaus Ralph Anton, Kirrweiler
 
 
Sonderauszeichnungen
 
Kollektion des Jahres
Sekthaus Raumland, Flörsheim-Dalsheim
 
bester Brut Nature der Kategorie I – Riesling Sekt brut
2008 Riesling Brut Nature
Schlossgut Diel, Burg Layen
 
bester Brut Nature der Kategorie II – Burgunder Sekt brut
2011 Cuvée XXV Anniversaire Brut Nature
Sektkellerei Andres und Mugler, Ruppertsberg
 
bester Brut Nature der Kategorie IV – Rosé Sekt brut
Perlage Rosé brut nature
Weingut Hirschmüller, Lauffen
 
bester Brut Nature der Kategorie V –Sortenvielfalt Sekt brut
2014 Gelber Muskateller Pfalz Brut Nature
Weingut Nicole Graeber, Edenkoben
 
bester Sekt aus aromatischen Rebsorten
2014 Muskat-Trollinger Rosé Sekt Prélude brut
Weingut Doreas, Remshalden

Alle prämierten Sekte aus klassischer Flaschengärung finden Sie ab sofort auf MEININGER ONLINE unter www.meininger.de.
 
Weitere Informationen: www.deutscher-sektpreis.de, www.meininger.de

Beat Schittenhelm

SWISS Taste of Switzerland: Traditionelle Schweizer Kulinarik aus dem Bergkanton Glarus an Bord der SWISS.

Noch bis Anfang Dezember 2015 genießen Passagiere der First und Business Class auf Langstreckenflügen im Rahmen des preisgekrönten Konzeptes „SWISS Taste of Switzerland“ gastronomische Highlights aus dem Schweizer Restaurant des Boutique Chalet Hotels Ahorn. In Zusammenarbeit mit Beat Schittenhelm, Gastgeber und Küchenchef des Gourmet Restaurants, präsentiert SWISS eine gesunde, natürliche und schmackhafte Saisonküche, die sich durch den Einsatz von lokalen Kräutern auszeichnet.

Gäste der First Class kommen beispielsweise in den Genuss einer Zigerkäse-Terrine mit Nüssen, Dörraprikosenchutney und Schüttelbrot, Apfelsuppe mit Alpenkräuter-Speckmöggli, gebratenem Kalbsfilet und in Pinot Noir geschmorten Kalbsbäckchen sowie einem „Alpentraum“ Dessert mit Heumousse. Serviert wird zudem eine Glarner Zwetschgenpastete mit Birnenkompott und Zimtglacé.

Für Gäste der Business Class hat Beat Schittenhelm unter anderem Mojito-Lachs mit Zitrusfrüchten und Auberginenpüree kreiert. Als Hauptgang wird ein Rindsfilet mit Pflaumen-Marronikruste an Balsamicosauce offeriert, gefolgt von einem Trietolt-Mousse-Dessert mit Brownie und Heidelbeercoulis.

Eine vielfältige Weinauswahl aus dem an Glarus angrenzenden Kanton Graubünden ergänzt das Menü. SWISS serviert sowohl erlesene Rot- wie auch Weissweine aus dem Bündner Rheintal. In der First Class stehen ein Malanser Pinot Blanc und der Selfi Wingert Pinot Noir aus dem Weingut Fromm. Und in der Business Class werden unter anderem der Riesling-Silvaner Goldene Sonne aus Felsberg und der fruchtige Malanser Pinot Noir von Cottinelli Weinbau ausgeschenkt.

Das preisgekrönten Gastronomiekonzept „SWISS Taste of Switzerland“ verwöhnt Passagiere an Bord mit kulinarischen Besonderheiten aus Schweizer Regionen. Die saisonalen Highlights bekannter Schweizer Köche finden mit dem vegetarischen Restaurant Hiltl Zürich und dem Peninsula Hong Kong eine besondere Ergänzung.

www.swiss.com/at/DE/fliegen/an-bord/verpflegung-an-bord

Gold für Piper-Heidsieck

Spitzenchampagner mehrfach bei der International Wine Challenge ausgezeichnet

Jedes Jahr versammeln sich mehrere Hundert Juroren aus allen Teilen der Erde zu einem der renommiertesten Weinwettbewerbe der Welt, der International Wine Challenge (IWC), in London. Die Jury besteht größtenteils aus Masters of Wine und damit Absolventen der anspruchsvollsten Weinausbildung der Welt. Mindestens zehn Jurymitglieder prämieren die Weine und vergeben Punkte an die entsprechenden Weinproduzenten in den Kategorien Rot-, Weiß-, Barrique-, Süß- und Schaumwein. Die Fachleute testen zu jeweils drei verschiedenen Zeitpunkten jeden Wein und Champagner, bevor die Favoriten bekanntgegeben werden. Dabei wird in Runde eins eine erste Sortierung vorgenommen, Gold-, Silber- oder Bronzemedaillen gibt es in Runde zwei, und in Runde drei erhalten die Weine, die bei allen vorherigen Tastings Goldstatus erreicht haben, die Trophy-Auszeichnung.

Dieses Jahr lag Champagne Piper-Heidsieck weit vorne. Der Rare Millésime 1998 in der Magnumflasche wurde zum „Champion of Champions” gekürt, während der 2006 Vintage Brut mit einer Gold- und einer Trophy- und die Cuvée Sublime mit einer Goldmedaille ausgezeichnet wurden. In der neu geschaffenen Kategorie „Champion of Champions“ können alle Weine nominiert werden, die in den vergangenen Jahren bereits im Rahmen der IWC den Champion-Status verliehen bekommen hatten.

Kellermeister Régis Camus, der vergangenes Jahr sein 20-jähriges Firmenjubiläum bei Piper-Heidsieck feierte, steht für ein außergewöhnliches Maß an Qualität, Geschick, Sorgfalt und Aufmerksamkeit. Mit seiner Konzentration auf fruchtige Pinot Noirs aus der Region Côte des Bar, der individuellen Vinifizierung der 200 Crus, dem Aufbau eines Reservewein-Pools und der freiwilligen Reifezeit-Verlängerung von den gesetzlich vorgeschriebenen 15 auf mindestens 24 Monate revolutionierte der studierte Biologe und Biochemiker den Stil des Champagnerhauses.

Rare Millésime 1998
Piper-Heidsiecks Rare Millésime 1998 setzt sich zu 70 Prozent aus Chardonnay- und zu 30 Prozent aus Pinot-Noir-Trauben zusammen, deren Verbindung einen zeitlosen Charakter und eine feine Komplexität schafft. Rare Millésime 1998 hat eine vielschichtige Struktur, exotische Fruchtaromen und eine cremige Note. Bereits 2012 wurde der Rare Millésime 1998 von den Juroren der IWC als Schaumwein des Jahres ausgezeichnet.

2006 Vintage Brut
Nach über sechs Jahren Reifeprozess im hauseigenen Keller entfaltet der Gold- und Trophy-Gewinner 2006 Vintage Brut seine volle Eleganz. Hierzu tragen 51 Prozent Chardonnay und 49 Prozent Pinot Noir bei, vertreten durch 17 ausgewählte Crus, davon neun Grands Crus, sieben Premiers Crus sowie acht Pinot Noirs und neun Chardonnays.

Cuvée Sublime
Ein großer Klassiker des Hauses Piper-Heidsieck, die Cuvée Sublime, wurde ebenfalls mit der Goldmedaille ausgezeichnet. Régis Camus‘ erste Kreation für das Traditionshaus Piper-Heidsieck vereint innerhalb eines um mindestens zwölf Monate verlängerten Reifeprozesses die bekannte Cuvée Brut des Hauses mit 100 ausgewählten Champagner- und Schwarzriesling-Crus.

www.piper-heidsieck.com

Deutscher Rotweinpreis 2014

Bester deutscher Frühburgunder kommt aus Ingelheim
Weingut Dautermann auf dem Siegertreppchen

Der beste Frühburgunder Deutschlands kommt aus der Rotweinstadt Ingelheim. Rund 1600 Rotweine aus deutschen Landen waren von der hochkarätig besetzten Jury der Zeitschrift „Vinum“ verkostet worden. Das aktuelle Heft lüftet nun das Geheimnis und baut den Siegern eine Bühne. In der Kategorie „Nationale Klassiker“ trugen die Dautermanns mit ihrem „Pinot Madeleine“ aus dem Jahr 2012 den Sieg davon.

Der Siegerwein ist in der Lage „Ingelheimer Pares“ gewachsen. Das seit dem Mittelalter bekannte Weinbergsgelände, dessen Name von Paradies abgeleitet ist, bringt immer wieder Top Qualitäten hervor. Der „Pinot Madeleine“ versprüht ein typisches Burgunderaroma. Feine Brombeerdüfte und Kirsch-Aromen machen neugierig auf mehr und verbinden sich am Gaumen zu einer ungemein fruchtigen, saftigen und finessenreichen Komposition. Die gut ausbalancierten Tannine machen den Genuss perfekt und sorgen für ein vielversprechendes Rotweinvergnügen: elegant und geschmeidig, dabei kraftvoll und langanhaltend, genauso wie es sich für einen perfekten Burgunder gehört.

Vom Siegertreppchen ins Gewinner-Päckchen
Der mit dem Deutschen Rotweinpreis 2014 ausgezeichnete Siegerwein „Pinot Madeleine 2012“ ist derzeit nur noch zusammen mit zwei weiteren „Familienmitgliedern“ im Dreierpack erhältlich. Neben dem „Pinot Madeleine“ haben die Dautermanns für Weinfreunde zwei weitere rote Delikatessen mit eingepackt, die der Jury des Deutschen Rotweinpreises ebenfalls gut gefielen: Einen Spätburgunder Réserve Ingelheimer Kirchenstück aus dem Jahr 2011. Ebenfalls sehr gut bewertet und im Kirchenstück gewachsen ist der 2011er Pinot Noir. Alle drei Weine sind Qualitätsweine und als „trocken“ eingestuft. Für EUR 89,- inkl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer und Versandkosten kommen die drei 0,75 l Flaschen im Schmuckkarton innerhalb von drei bis acht Tagen ins Haus.

Das Weingut K.&K. Dautermann befindet sich seit über 100 Jahren im Herzen der Rotweinstadt Ingelheim. Im Familienbetrieb bewirtschaften die Dautermanns 13,5 ha Weinberge in den Ingelheimer Premiumlagen. Durch selektive Handlese werden charaktervolle Rotweine und feinfruchtige Weißweine gewonnen. „Achtzig Prozent der Qualität gibt uns die Natur vor. Für die restlichen 20 Prozent arbeiten wir intensiv in den Weinbergen“, sagt Kristian Dautermann, der gemeinsam mit seinem Vater Kurt für die Weinerzeugung verantwortlich zeichnet. Für Weinfreunde, die gerne direkt beim Winzer übernachten möchten, steht ein Gästehaus mit mehreren liebevoll eingerichteten Appartements zur Verfügung.
Übrigens: Die kleine Rotweinhochburg Ingelheim liegt im größten deutschen Weinanbaugebiet Rheinhessen. Schon Karl der Große, der regelmäßig zu Besuch nach Ingelheim kam und dort eine Kaiserpfalz errichten ließ, wusste, das hier perfekte Bedingungen für den Weinanbau zu finden sind.

Weitere Informationen, Bestellungen und Buchungen: Weingut K. & K. Dautermann, Unterer Schenkgarten 6, 55218 Ingelheim am Rhein, Tel. 06132 12 79, e-mail: info@dautermannwein.de; Website: www.dautermannwein.de

Otago

Otago – das südlichste Weinanbaugebiet der Welt
Von Sonja Thelen

„Nomen est omen“ möchte man meinen: 1300 Meter ist der kahle Berg hoch. Er ist nicht besonders felsig. Trotzdem ist er nur schwer zu bezwingen. Das mussten auch die Siedler feststellen, die in den 1860er Jahren in diesen Zipfel der Südinsel Neuseelands einfielen, nachdem dort Gold gefunden worden war. Grandios scheiterten sie mit ihrem Versuch, über den Bergkamm mit ihrem Treck zu ziehen, und mussten sich eine um vielfach längere Route um den Berg suchen. So kam diese braune Erhebung in Otago zu ihrem Namen „Mount Difficulty“.
Otago ist das südlichste Weinanbaugebiet auf unserem Planeten. Und „Mount Difficulty“ ist auch der Name des Anfang der 1990er Jahre im Schatten des Berges gegründeten Weinguts, zu dem sich damals fünf kleinere Betriebe in der Gegend rund um Bannockburn zusammen getan hatten. Einer der Teilhaber ist Michael Herrick, und er erzählt sehr gerne die Geschichte, die hinter dem Namen steckt. Sie steht durchaus symbolhaft für das wagemutige Unternehmen vor gut 20 Jahren in dieser trockenen Gegend den Weinanbau voranzutreiben: Im Mittelpunkt steht der Pinot Noir, der zu 85 Prozent angebaut wird. Die übrigen Weine sind Riesling, Chardonnay, Sauvignon Blanc, Pinot Gris und Gewürztraminer.

Der Pinot Noir indes ist eine eher schwierig anzubauende und zu kultivierende Rebsorte, die auf der Erde nur an wenigen Plätzen gut gedeihen kann – doch „Mount Difficulty“ ist es gelungen. Die Pinot Noirs aus der Weinregion Central Otago haben weltweit wegen ihres reichhaltigen Geschmacks und vollen Körpers einen ausgezeichneten Ruf. „Im Gegensatz zu den übrigen Weinanbaugebieten Neuseelands, die von einem mediterranen Klima geprägt sind, haben wir hier in Otago ein eher kontinentales Klima. Tagsüber wird es sehr warm mit wenig Regen. Nachts ist es sehr kühl“, umreißt Harrick die Bedingungen, unter denen diese anspruchsvolle und im Geschmack vollmundige Traube gedeiht. Schon im 19. Jahrhundert hatte der Franzose John Desire Feraud, den es wegen des Goldrauschs nach Central Otago verschlagen hatte, das Potenzial des Bodens für den Weinanbau erkannt.

Für den 43-jährigen Herrick ist der Weinanbau „eine Leidenschaft“. Doch war ihm diese nicht in die Wiege gelegt. Der Vater war Buchhalter, die Mutter Grundschullehrerin. Als junger Mann ging er nach Europa, arbeitete in Frankreich als Helfer bei der Weinlese. So entdeckte er seine Passion, die er schließlich als Marketingexperte in der Weinindustrie zum Beruf machte. Seit 2003 ist er bei „Mount Difficulty“. Geschäftsführer ist Matt Dicey, der wiederum aus einer australischen Winzerfamilie stammt und die Idee zur Fusion mehrerer Weingüter zum „Mount Difficulty“ in die Tat umsetzte.
Das Gut beeindruckt aber nicht nur mit seinen Weinen, die der Gast in der Vinothek kosten kann, sondern auch mit einer schönen Gutsschänke: Deren Küche kredenzt Gerichte, die der Gast bei einem sensationellen Panoramablick genießen kann.

www.mtdifficulty.co.nz

Pinot Noir Cup 2013

Aus 443 Spätburgundern aus Österreich, der Schweiz und Deutschland wählte DER FEINSCHMECKER die 15 besten Weine aus

Die Spätburgunder-Traube, französisch Pinot Noir, ist die Diva unter den Rebsorten. Sie gilt als eine der schwierigsten Trauben überhaupt, denn sie wächst nur unter idealen Wetterbedingungen und verlangt Winzern ihr ganzes Wissen ab. Ein herausragendes Exemplar kommt aus der Pfalz, vom Weingut Knipser aus Laumersheim, wie DER FEINSCHMECKER aus dem Hamburger JAHRESZEITEN VERLAG in seiner April-Ausgabe zeigt.

Der 2009er Großkarlbach Burgweg Spätburgunder trocken Großes Gewächs von Knipser gewann den Pinot Noir Cup 2013 – nach drei Jahren Pause hat DER FEINSCHMECKER diesen Wettbewerb wieder ausgerichtet.

Der Gewinner-Wein, ab Gut für 39 Euro erhältlich, duftet nach Schokolade, er begeistert mit Fülle und Dichte. Gegen 442 Spätburgunder aus Deutschland, Österreich und der Schweiz setzte er sich durch – und steht an der Spitze von 15 Top-Weinen der Jahrgänge 2010 und 2009, die eine international besetzte Jury für den Pinot Noir Cup in aufwendigen Blindverkostungen kürte. Am 23. März 2013 bekommt Familie Knipser den Preis auf Schloss Bensberg überreicht, im Rahmen der FEINSCHMECKER Wine Awards.

Die April-Ausgabe von DER FEINSCHMECKER ist ab 13. März 2013 am Kiosk erhältlich und kostet 9,95 Euro.

Delta Airlines neue Weine

Neue Weinkarte in BusinessElite bei Delta Air Lines – Auswahl von Master Sommelier Andrea Robinson umfasst vier Kontinente – „Sky Sommelier“ Programm für Purser an Bord

Die Fluggesellschaft Delta Air Lines serviert in BusinessElite ab sofort eine neue Auswahl exklusiver Weine. Die Weinkarte für 2013 spiegelt das globale Streckennetz der Fluggesellschaft wider. Fluggäste der BusinessElite kommen ab sofort in den Genuss von Weinen aus vier Kontinenten. Europa ist mit Tropfen aus Italien, Spanien, Frankreich und Portugal vertreten, außerdem werden Erzeugnisse aus dem US-Bundesstaat Kalifornien, aus Chile, Südafrika und Australien serviert.

Delta bestimmt die Weine für die BusinessElite alljährlich in einem mehrwöchigen Prozess. Master Sommelier Andrea Robinson wählt die Sorten aus über 1.600 verschiedenen Tropfen von mehr als 50 Weinkellereien weltweit. Dabei berücksichtigt Robinson eine Reihe von Faktoren, wie zum Beispiel die Komplexität und die Intensität des Weins sowie ästhetische Details, wie das Design der Flasche und des Labels. Auch logistische Anforderungen spielen bei der Auswahl eine Rolle, unter anderem die verfügbare Menge.

Die insgesamt 22 ausgewählten Weine werden im Laufe des Jahres 2013 in verschiedenen Zyklen an Bord serviert, darunter acht Rotweine, acht Weißweine, vier Dessertweine sowie Sekt und Champagner. Pro Jahr werden weltweit etwa 1,5 Millionen Flaschen eines jeden Weins in BusinessElite serviert.

Andrea Robinson, Master Sommelier: „Delta-Fluggäste in BusinessElite legen großen Wert auf hervorragende Weine als wichtigen Bestandteil ihres exklusiven Borderlebnisses. In diesem Jahr habe ich zwei ‚Neuentdeckungen‘ in die Weinkarte aufgenommen: Den Dessertwein Banfi Rosa Regale sowie den Barco Reale di Carmignano. Beide Tropfen sind deshalb besonders spannend, weil sie zwar einerseits klassische italienische Weine sind, andererseits bislang aber nur wenige Genießer ihren besonderen Stil entdeckt haben. Der Dessertwein Rosa Regale ist ein einzigartiger Rosé Sekt, den Barco Reale könnte man als ersten italienischen ‚Super Tuscan‘ beschreiben.“

Die Weinkarte ist ein wichtiger Bestandteil des BusinessElite-Produkts auf Delta-Flügen. Im Rahmen des „Sky Sommelier“ Programms erhalten Purser ausführliche Hintergrundinformationen zu den Weinen an Bord. Die Schulung ermöglicht der Kabinenbesatzung, gezielt Weinempfehlungen auszusprechen und Tropfen vorzuschlagen, die besonders gut mit den neuen BusinessElite-Menüs korrespondieren, welche Starköchin Michelle Bernstein für Delta entwickelt hat. Der Araucano Reserva Sauvignon Blanc, ein chilenischer Wein, passt beispielsweise ideal zu den neuen Menüs, für welche sich Michelle Bernstein in Lateinamerika inspirieren ließ.

Die Selektion der Weine berücksichtigt auch die geringere Luftfeuchtigkeit an Bord sowie den Druckunterschied auf Reiseflughöhe. Alle Tropfen, die von Andrea Robinson ausgewählt wurden, sind daher besonders vollmundig und aromatisch.

„Wir möchten unsere Fluggäste in BusinessElite dazu inspirieren, die Welt mit dem Gaumen zu entdecken, durch unsere Weine und Menüs an Bord. Die Auswahl aus weltweiten Weinen besitzt Herz und Seele. Sie repräsentiert das reiche kulturelle Erbe der entsprechenden Länder“, so Robinson weiter.

Die Weinkarte in BusinessElite 2013:

Weißwein:
Australien: Chardonnay; Red Bank The Long Paddock Chardonnay
Chile: Sauvignon Blanc; Araucano Reserva
Frankreich: Chardonnay; Joseph Drouhin Saint-Veran
Frankreich: Chardonnay; Louis Latour Chanfleure Chablis
Italien: Pinot Grigio; Scarpetta Pinot Grigio
Kalifornien: Chardonnay; Robert Mondavi
Kalifornien: Chardonnay; Simi Chardonnay
Südafrika: Chenin Blanc; Kleine Zalze Bush Vines Chenin Blanc

Rotwein:
Frankreich: Merlot/Cabernet; Chateau Bellegrave Medoc Cru Bourgeois Bordeaux
Frankreich: Merlot/Cabernet; Château Lestruelle Cru Bourgeois Médoc Bordeaux
Frankreich: Pinot Noir; Roux Pere et Fils Savigny les Beaune
Italien: Sangiovese; Barco Reale di Carmignano
Kalifornien: Cabernet/Merlot; Estancia Meritage Red
Kalifornien: Pinot Noir; Pietra Santa Cienega Valley Pinot Noir
Spanien: Rioja; El Coto de Imaz Rioja Reserva
Spanien: Rioja; La Rioja Alta Vina Ardanza Reserva

Dessertwein:
Italien: Brachetto; Banfi Brachetto d’Acqui Rosa Regale
Portugal: Touriga blend; Calem 10j. Tawny Port
Portugal: Touriga blend; Cockburn’s Special Reserve Port

Sekt/Champagner:
Frankreich: Champagne; Champagne Jacquart Brut Mosaique
Frankreich: Sparkling; Veuve du Vernay Brut

www.delta.com – Preisvergleich bei Opodo

Verde Valley Wine Trail, Arizona

Insgesamt gehören nun zwölf Weingüter und Probierstuben zu der Weinroute, die durch die faszinierenden Red Rocks Nordarizonas und die imposanten Canyons von Cottonwood, Jerome, Sedona, Clarkdale und Cornville führt!

Zwei neue Weinkellereien am Verde Valley Wine Trail öffnen ihre Fässer nun für Besucher. Die Weinkellerei „Burning Tree Cellars“ im Zentrum von Cottonwood stellt Boutique-Weine in limitierter Stückzahl her, die in Eichenfässern reifen. Die Probierstube der „Dionysian Cellars“ befindet sich in der historischen Minenstadt Jerome. Ausgeschenkt werden in dem 2007 gegründeten Weingut etwa Malbec, Pinot Noir, Shiraz und Chardonnay. Die Weine werden ebenfalls nur in kleinen Mengen hergestellt.

Die Weine entlang der Route wurden bereits mehrfach ausgezeichnet.

Details zur Weinroute vom Verde Valley Wine Consortium finden Sie unter www.vvwinetrail.com

Die neue Ausgabe FINE Das Weinmagazin

Viel Lärm um nichts?
Das Rätsel um die teuerste Weinflasche der Welt.

Wein und Wahrheit – Rodenstock und Jefferson:
Ein Weinfälscher? Der Konrad Kujau gar der Weinwelt? Man könnte meinen, Hardy Rodenstock leide unter solchem Verdacht.
Doch wie er da sitzt, vor Weißwurst und Mineralwasser, erweckt er den Anschein, als könne er kein Wässerchen trüben – und schon gar keine zweihundert Jahre alten Weinflaschen manipulieren. Hardy Rodenstock gibt sich entspannt und plaudert mit unserem Autor Christian Volbracht über teure Flaschen, dunkle Geheimnisse und den kostspieligen Zorn eines Milliardärs.

Dies und mehr in FINE Das Weinmagazin, der Sommerausgabe des Jahres.
Weitere Themen in FINE Das Weinmagazin 02/2012:
Der kometenhafte Aufstieg des Weinguts MONTEVERRO:
Glückliche Hand: Bei Kauf und Anlage seines Weinguts Monteverro im toskanischen Weinland der Maremma hat sich Georg Weber akribisch von wissenschaftlichen Untersuchungen leiten lassen. Dass dem Winzer der Sprung in die Weltklasse des Weins auf Anhieb gelang, ist indessen auch seinem Naturell zu verdanken – er packt herzhaft an und freut sich am Erfolg seiner Arbeit.

In Südtirol blüht der Weinbau:
Auf alpinen Dolomiten-Hängen und in mediterranen Hochtälern werden seit zwei Dekaden zuverlässig edle Gewächse erzeugt.
Beharrlich arbeiten hier die besten Winzer an langlebigen Weinen.
Frei das Denken, groß die Neugier, sprudelnd die Ideen und eindeutig die Handschrift:
Der Moselwinzer Ernst Loosen und seine grenzenlose Weinwelt.

Pinot Noir in Oregon, Riesling in Washington State:
Vollendete Weine – mit Überzeugungskraft und Leidenschaft trägt der Moselwinzer Ernst Loosen, seine Botschaft in die Welt.

Frauen im Wein:
Nachdenken über Erde, Stein und Rebe. Lalou Bize-Leroy, die große alte Dame des burgundischen Weinbaus, hat ihren Besitz, die Domaine Leroy in Vosne-Romanée, nie als Last empfunden.

Wein und Speisen: Jürgen Dollase bei Eric Menchon und Vincent Moissonnier im Restaurant Le Moissonnier in Köln.
Stuart Pigott widmet sich in seiner Kolumne den „Grünen Weinen Deutschlands“.
Zielsicher auf verschlungenen Pfaden:
Anselm Selosse, der Champagner Winzer aus Avize im Herzen der Côte des Blancs, geht seinen eigenen Weg.

Die neue Ausgabe FINE Das Weinmagazin

Wer mit offenen Augen durch Burgund, diese Sehnsuchtslandschaft jedes Weinliebhabers reist, entdeckt, dass große Burgunder, wie bei der Domaine Comte de Georges Vogüé nicht nur Produkt inspirierter Schöpferkraft sind. Dass Weinbau vor allem schwere Arbeit und solides Handwerk ist, wird viel zu selten gewürdigt. Im Bordeaux lässt sich dies bei der Arbeit der Küfer beobachten. Ohne das Eichenfass sind die edelsten Weine unserer Zeit nicht mehr denkbar. Dies und mehr in FINE Das Weinmagazin, der ersten Ausgabe im neuen Jahr.

Mit seinen dreihundert Einwohnern ist Chambolle-Musigny das ursprünglichste burgundische Winzerdorf an der gesamten Côte de Nuits geblieben: eine Kirche, eine Schule, ein Kindergarten, gleich daneben das Rathaus, ein Hotel, zwei Restaurants und eine Spenglerei, sonst nichts. Von hier stammen die glanzvollen Burgunder der Domaine Comte de Georges Vogüé: Weine wie Samt und Seide. Nicht nur die Pinot Noirs des Weinguts sind Spitzenprodukte der Bourgogne, auch der Musigny Blanc spielt seine extravagante Rolle.

Die Fassmachereien in den Weinbaugebieten um Bordeaux liegen dicht an den legendären Gütern. Dort wird das Geheimnis um das noch immer mysteriöse Zusammenspiel von Wein und Holz gelüftet, welches beginnt wenn die Lese beendet ist und der Most in den Fässern gärt. Zwar wird das Holzfass schon seit zweieinhalb Jahrtausenden als Behälter und Transportmittel genutzt, aber erst in den letzten fünfzig Jahren wurde die Kunst der Küfer zum bewusst eingesetzten zentralen Werkzeug beim Ausbau der Weine. Die Qualität des Holzes und der Grad der Toastung, wie die Fässer also über offenem Feuer angeröstet werden, sind für die aromatische Tiefe, die Farbe und das Alterungspotential der Weine mit entscheidend.

Die Erste Lage Kirchspiel bei Westhofen in Rheinhessen spielt in der Champions League des Rieslings mit. FINE hatte zu einer verdeckten Vergleichsprobe von neun Jahrgängen Riesling Großes Gewächs eingeladen. In der Vertikale standen die Weine der drei wichtigsten VDP-Weingüter dieser Lage, Wittmann, Keller und K. F. Groebe. Blind verkostet, aus Karaffen eingeschenkt: Beherzt stellen sich die drei rheinhessischen Winzer Philipp Wittmann, Klaus-Peter Keller und Friedrich Groebe im Mainzer Restaurant Buchholz mit ihren Rieslingen aus dem Westhofener Kirchspiel dem Urteil der Verkoster.

Weitere Themen in FINE 01/2012:

Marchese Nicolò Incisa della Rocchetta hat auf der Tenuta San Guido in Bolgheri einst eine neue Epoche der italienischen Weingeschichte begonnen. Der Sassicaia ist einer der feinsten Weine Italiens, jahrzehntelang bewährt, ein Supertuscan.
Perfezione. Perfektion, das ist es, was Luciano Sandrones Arbeit und den Charakter seiner Weine auszeichnet. Sein Name ist Synonym für magische Barolos. Sandrone freilich ist ein bescheidener Mann geblieben, er weiß, dass man sich dem perfekten Barolo nur annähern kann.
Eine Semester-Abschlussfahrt des Staatlichen Weinbauinstituts in Freiburg hatte 1978 die nicht allzu ferne Bourgogne zum Ziel. Dort fand Bernhard Huber Gefallen an den faszinierenden Pinot Noirs. In den hochberühmten Weinbergen fand er Muschelkalkverwitterungsboden – wie zu Hause in Malterdingen, der Heimat seines Wildensteiner Spätburgunder R.
Sauvignon Blanc zwischen Euphorie und Kritik: Stuart Pigott über neuen Modewein im traditionsbelasteten Deutschland.
Wein und Speisen: Jürgen Dollase bei Andreas Krolik und Karl-Heinz Schopf im Park-Restaurant in Brenners Parkhotel in Baden Baden.
Wie Wein gedeiht (I): Im ersten Teil der neuen Serie berichtet Christian Göldenboog von der Kaltmazeration.