Baci kommt nach Deutschland

Baci ist lecker und die Nummer Eins Geschenk-Praline in Italien. Baci ist  Haselnusscreme mit knusprigen Haselnusssplittern, gekrönt mit einer ganzen, erlesenen Haselnuss und umhüllt von dunkler, samtiger Schokolade. Edel wie die Praline selbst ist auch ihre Herkunft: Baci stammt aus dem alt-italienischen Perugia – und wird dort seit 1922 nach traditionellem Rezept hergestellt.

Baci Praline – leider von Nestle

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Curry-Inhaltsstoff Kurkumin wirkt wie Kortison entzündungshemmend

Pharmazeutinnen von der Universität des Saarlandes ist es gelungen nachzuweisen, warum Kurkumin antientzündlich wirkt: Der Stoff, dem Currypulver seine gelbe Farbe verdankt, beeinflusst wie Kortison gezielt ein bestimmtes Protein („Gilz“), das bei Entzündungen im menschlichen Körper eine Schlüsselrolle spielt. In ihrer aktuellen Studie haben Professor Alexandra K. Kiemer und Jessica Hoppstädter gemeinsam mit Forschern der Universitäten Frankfurt am Main und Perugia (Italien) belegt, dass dieses Protein, das bei Entzündungsprozessen typischerweise verschwindet, durch Kurkumin gezielt vermehrt gebildet wird.

Dieses Ergebnis der Grundlagenforschung könnte in Zukunft dazu betragen, neue, nebenwirkungsarme Medikamente gegen Krankheiten wie Morbus Crohn zu entwickeln.

Ihr Ergebnis veröffentlichen die Forscherinnen in der Fachzeitschrift Journal of Biological Chemistry: DOI: 10.1074/jbc.M116.733253

Kurkuma, auch bekannt unter den Namen Gelber Ingwer, Safranwurz oder Gelbwurz, ist Hauptbestandteil in jedem Currypulver. Schon seit Langem werden dieser beliebten Gewürzmischung, die nach unterschiedlichsten Rezepturen aus einer Vielzahl von Zutaten hergestellt wird, auch heilende Kräfte nachgesagt. Insbesondere für den Kurkuma-Inhaltsstoff Kurkumin, der verantwortlich ist für die typisch gelbe Curry-Farbe, belegen verschiedene Studien eine heilsame Wirkung.

„Wir konnten nachweisen, dass Kurkumin nicht nur unspezifisch wirkt, sondern ganz gezielt antientzündliche Wirkung entfaltet. Anhand von Versuchsreihen an Zellmodellen können wir belegen, dass das Gewürz wie Kortison gezielt das Protein ´Gilz` beeinflusst. Gilz steht für Glucocorticoid-induzierter Leuzin Zipper“, erklärt Alexandra K. Kiemer, Professorin für Pharmazeutische Biologie an der Universität des Saarlandes. Ihre Arbeitsgruppe befasst sich gemeinsam mit Forschern der Universitäten Frankfurt am Main und Perugia (Italien) in mehreren Studien mit diesem Protein.

Gilz spielt für das Immunsystem des Menschen und insbesondere auch bei Entzündungsprozessen eine zentrale Rolle. Das Protein unterbindet normalerweise Entzündungsreaktionen. „Kommt es im Körper zu einer Entzündung, verschwindet dieses Protein jedoch“, erläutert Professor Kiemer. Gilz geht, die Entzündung kommt: So kann man das Phänomen auf den Punkt bringen. „Bei einer Entzündung bauen die Immunzellen das Molekül ab“, erklärt Dr. Jessica Hoppstädter, wissenschaftliche Mitarbeiterin von Professor Kiemer und Erstautorin der aktuellen Studie. Kortison-Präparate wirken unter anderem dadurch, dass sie das Protein Gilz „induzieren“, also veranlassen, dass dieses vermehrt produziert wird. Sie führen jedoch in vieler Hinsicht zu Veränderungen in der Zelle und haben nicht unerhebliche Nebenwirkungen.

Die Saarbrücker Forscherinnen konnten belegen, dass Kurkumin eine Kortison-ähnliche Wirkung hervorruft, jedoch ohne Zellprozesse zu beeinflussen, die typischerweise mit Kortison-Nebenwirkungen verbunden sind. „Kurkumin führt ebenfalls dazu, dass speziell Gilz induziert wird, jedoch mit einem ganz anderen Mechanismus als Kortison“, fasst Jessica Hoppstädter zusammen. In Zellkulturen brachten die Pharmazeutinnen hierzu Kurkumin zusammen mit einem Stimulus unter anderem auf Zellen auf, in denen das Protein Gilz genetisch ausgeschaltet war. Ohne Gilz verschwand die entzündungshemmende Wirkung von Kurkumin fast vollständig.

Das Forschungsergebnis bedeutet jedoch nicht, dass einfaches Currypulver Entzündungen heilen kann. „Solche Konzentrationen an Kurkumin kann man durch Verzehr nicht erreichen“, klärt Jessica Hoppstädter auf. Hinzu kommt, dass Kurkumin schlecht wasserlöslich ist und schlecht vom Körper aufgenommen werden kann. „Es handelt sich hier um Grundlagenforschung, aber diese könnte die Basis dafür sein, künftig Medikamente zu entwickeln, die keine oder weniger Nebenwirkungen als Kortison haben“, erklärt Professor Kiemer.

Umbrien – kulinarische Tipps (Italien)

Frische Feigen, erlesene Trüffel, knusprige Crostini – wer in Umbrien unterwegs ist, genießt feinste Leckereien. Besonders Wein, Olivenöl, Fleischwaren, Trüffel und Schokolade zählen zu den Delikatessen der Region. Gerade im Herbst lohnt sich die Reise ins grüne Herz Italiens, wenn die Weinlese startet, die Hauptsaison für die Trüffelsuche beginnt und die Schokoladenmesse in Perugia lockt. Gourmets genießen die Spezialitäten in ausgewählten Restaurants, gemütlichen Enotheken und urigen Lokalen. Auf Hobbyköche warten zudem ausgewählte Kochkurse. Buon Appetito!

Edle Tropfen – Wein
Bis in die Antike reicht die Weinkultur Umbriens zurück. Das Prädikat DOC tragen die Weinbaugebiete Assisi, Colli Altotiberini, Colli del Trasimeno, Colli Perugini, Torgiano, Todi, Spoleto, Colli Martani, Montefalco, Lago di Corbara, Orvieto Rosso und Colli Amerini. Sehr beliebt ist der Weißwein Orvieto Classico, dessen edles Bouquet ihn einst zum Lieblingswein der Päpste machte. Besonders berühmt sind die beiden Spitzenweine Sagrantino DOCG aus Montefalco und der Torgiano Rosso Riserva DOCG.

Das Weinmuseum in Torgiano gibt besondere Einblicke in die Rebenkultur. Weiteren Genuss versprechen die vier umbrischen Weinstraßen: Strada del Sagratino, Strada dei Vini del Cantico, Strada del Vino Colli del Trasmimeno und Strada dei Vini Etrusco-Romana. www.lungarotti.it I www.umbriatourism.it

Flüssiges Gold – Olivenöl
Unentbehrlich in der umbrischen Küche ist das hochwertige Olivenöl. Als erste Region Italiens erhielt Umbrien 1997 auf seine Gesamtfläche das Prädikat DOP. Diese teilt sich in fünf Anbaugebiete auf, die auf der Etikettierung des Öls vorhanden sein müssen: Colli di Assisi e Spoleto, Colli Martani, Colli Amerini, Colli del Trasimeno und Colli Orvietani.
Bei Ölverkostungen können Besucher die verschiedenen Geschmacksrichtungen des umbrischen Öls kennenlernen. Ein idealer Reisezeitpunkt dafür ist November, wenn die Olivenpresse mit einer ganzen Reihe Veranstaltungen (Frantoi Aperti) gefeiert wird. Rund um das umbrische Olivenöl informieren die Museen Museo delle Civiltà dell‘Olio in Trevi und Museo Lungarotti dell’Olio in Torgiano. www.protrevi.com/ I www.lungarotti.it I www.umbriatourism.it

Seltene Schätze – Trüffel
Umbrien ist seit jeher das Land des Trüffels: gerieben, als Öl oder in Pasteten verfeinert der edle Pilz zahlreiche Gerichte. Ein Großteil der nationalen Gesamtproduktion stammt aus der Region, die verschiedene Trüffelsorten hat: der seltene und wertvolle Weiße Trüffel, der Schwarze Trüffel, der etwas weniger aromatische Sommertrüffel Scorzone und der im Geschmack ähnliche Herbsttrüffel. Der Frühjahrstrüffel Bianchetto wächst im März und riecht leicht nach Knoblauch. Sehr weit verbreitet sind der schwarze Wintertrüffel und der Muskattrüffel, die beide im Winter reifen. Umbrien-Reisende können das erlesene Gewächs nicht nur genießen, sondern sich wie Gwyneth Paltrow selbst auf die Suche danach begeben: www.umbriatastes.eu

Süße Verführung – Dolci und Schokolade
Das Angebot an umbrischen Süßigkeiten ist riesig und je nach Region unterschiedlich. Typisch sind Castagnacci, Kuchen aus Kastanienmehl, Nüssen und Rosinen. Genuss pur versprechen auch das Mandelgebäck Tozzezzio und Zuppa inglese, Löffelbiskuit mit Likör und Früchten. In Perugia beliebt sind Torciglioni, Marzipanaale mit Kirschaugen. In Assisi lieben die Bewohner das Nussgebäck Rocciata. Torcolo San Constanzo ist ein Napfkuchen mit kandierten Früchten, Pininkernen und Anis. Undenkbar ist eine umbrische Fastnachtszeit ohne Struffoli, ein frittiertes Gebäck mit Honig und Gewürzlikör.
Eine besondere Rolle spielt Schokolade, die seit Jahrhunderten mit Umbrien verbunden ist. Vor allem Perugia ist eine Hochburg der Schokoladenherstellung. Dort wurde vor über 100 Jahren die Schokoladenfabrik Perugina gegründet, die die berühmten Pralinen Baci produziert. Das Museum Casa del Cioccolato Perugina entführt die Besucher in die Welt der Schokolade. Chocoholics checken im Etruscan Chocohotel ein. www.perugina.it I www.chocohotel.it

Perugia ist auch Gastgeber des internationalen Schokofestivals Eurochocolate, das jährlich im Herbst stattfindet, dieses Jahr von 16.-22. Oktober 2015. www.eurochocolate.com

Highlights – Fleisch
Eine konsequent regionale Produktion sowie strenge Richtlinien bei Aufzucht und Verarbeitung machen Umbriens Fleischprodukte zu echten Delikatessen. Das Bistecca zählt zu den besten Italiens: die Marke „Vitellone Bianco dell’Apennini Centrale“ wurde durch das EU-Qualitätssiegel IGP ausgezeichnet. Ein Leckerbissen ist auch das Fleisch des Chianina-Rinds, das seit zwei Jahrtausenden in Umbrien gezüchtet wird.
Die Norcineria, die Kunst der Schweinefleisch-Verarbeitung, hat in Umbrien seit dem Mittelalter Tradition. Der herzhafte Schinken aus Norcia ist einer der besten ganz Italiens. Streng traditionell hergestellt, reift der Schinken an der trockenen Bergluft bis zu zwei Jahre. Seit 1997 adelt und schützt ihn eine von der EU verliehene Ursprungsbezeichnung.
Zu den Spezialitäten zählen auch Mazzafegati (Schweineleberwürste), das Streetfood Porchetta (gegartes Schwein mit knuspriger Kruste), Coglioni di mulo (Wurst aus magerem Schweinefleisch), Capocollo (gepökeltes Fleisch mit Pfeffer und Koriander), Corallina und Coppa di Testa (Salami), Guanciale oder Barbazzo (eingelegte Schweinebacken), Sanguinaccio (Blutpudding). www.umbriatourism.it

Gut beraten – Kochkurse und kulinarische Adressen:
Das Eco Resort Fattoria di Vibio ist nicht nur ein traumhaftes Reiseziel, sondern bietet auch mehrsprachige Kochkurse an: die Teilnehmer machen Pasta und typische Desserts selbst, lernen typische Zutaten und original umbrische Gerichte kennen. www.fattoriadivibio.com

Feinste Schokoladen-Delikatessen finden Naschkatzen im liebevoll geführten Dulcinea in Perugia. Von der Praline bis zum Etikett ist hier alles handgemacht. www.dulcineaperugia.it

Typisch umbrische Küche bieten zum Beispiel die Restaurants Posterula in Orvieto (Corso Cavour, 312), Lo Scoiattolo in Lisciano Niccone und die Osteria a Priori in Perugia an.

Eine Weinverkostung bei Sonnenuntergang genießen Besucher am Lago Trasimeno. www.madrevite.com

Weitere Informationen zu den kulinarischen Highlights Umbriens: www.umbriatourism.it/de

Perugia lädt zum Schokoladenfestival ein

Zum 22. Mal lädt Perugia zur Eurochocolate ein. Das internationale Schokoladenfestival verwandelt die historische Altstadt von 16. bis 22. Oktober 2015 in ein Paradies für Schokoladenliebhaber. Chocolatiers aus der ganzen Welt präsentieren dort ihre Kreationen und laden zum Genießen ein. Außer bekannten Herstellern lernen die Besucher auch kleine Familienbetriebe und ausgesuchte Experten kennen. Zahlreiche Veranstaltungen begleiten die Eurochocolate 2015, darunter kostenlose Schokoladen-Verkostungen und Koch-Kurse, Schokoladen-Performances, Lesungen und Ausstellungen rund um den Kakao.

Besonderer Höhepunkt sind die „Sculture di Cioccolato“, bei dem Künstler aufwendige Skulpturen aus riesigen Schokoladenblöcken fertigen. Unter dem diesjährigen Motto des Festivals #Mustachoc – „da leccarsi i baffi“, was so viel heißt wie „den eigenen Schnurrbart verspeisen“, stellen die Künstler in diesem Jahr einen Rekord auf: der größte Schokoladen-Schnurrbart der Welt entsteht. Als Symbol für leidenschaftlichen Schokoladengenuss prägt der schwungvolle Schnauzer außerdem zahlreiche Schokoprodukte, Wettbewerbe und Veranstaltungen. Das Festival widmet sich auch der Expo 2015, auf der sich die Eurochocolate in einem eigenen Themenpavillon präsentiert.

Seit über 300 Jahren wird die Süßigkeit in Perugia hergestellt, besonders berühmt sind die Schokoladenpralinen Baci Perugina, die in der umbrischen Hauptstadt produziert werden. Selbst Hotels wie das Etruscan Chocohotel, Straßen und Plätze (z.B. der „Piazza del Bacio“ in der Nähe des Hauptbahnhofs) sind nach Schokolade benannt.
Liebhaber der Süßigkeit nächtigen zum Beispiel in der „Choco Sweet Suite“ im Chocohotel: In jedem Winkel der Suite finden sich die süßen Leckereien, die vor Ort verzerrt oder mitgenommen werden dürfen. Abgerundet wird der Aufenthalt mit einem Schokofrühstück.

Mehr Informationen zum Festival: www.eurochocolate.com & www.umbriatourism.it/de

Alle Details zum Etruscan Chocohotel: www.chocohotel.it

Schuhbecks Hausmannskost Italien

So, 30.08. um 16:30 Uhr bayern3

Rehschulter mit Grappa-Birne

Bayern und Italien – nicht nur Sternekoch Alfons Schuhbeck praktiziert Küchenaustausch á la bayerisch-italienischer Hausmannskost. Es gibt auch den einen oder anderen Bayern, der nach Italien ausgewandert ist. Der „Rimini-Rudi“ und der „Perugia-Peter“ gehören zu dieser Spezies. Der eine hat ein Stück Strand geschenkt bekommen, der andere hat als Trüffel-Sucher Karriere gemacht. Welche besonderen Geschichten hinter diesen beiden stecken, erzählen Alfons Schuhbeck und Elmar Wepper so ganz nebenbei.

Außerdem ist Alfons Schuhbeck zu Besuch auf einem Gutshof in Italien. Ferien auf dem Lande – Agriturismo in Italien genannt. Und auch hier gibt es leckere Spezialitäten in den ländlichen Küchen zu entdecken. Ein ehemaliger Bauernschnaps hat es sogar zu höchsten Ehren gebracht: der Grappa. In Deutschland ist er Kult-Schnaps, in Italien ein wunderbarer Wegbegleiter zum Espresso als Correto.

Die Schokoladenseite Italiens

Jedes Jahr lockt Umbrien Schokoladenfans aus aller Welt an. Vom 18. bis 26. Oktober 2008 dreht sich während der „Eurochocolate“ in Perugia alles um das edle Kakaoprodukt.

Für Gourmets ist Umbrien eine gute Adresse: Die regionalen Töpfe und Pfannen bieten Köstlichkeiten wie Wild- und Pilzgerichte oder Trüffel-Variationen. Die Küche ist bodenständig und herzhaft, gekocht wird mit regionalen Produkten. Versuchungen von Zartbitter bis Vollmilch stehen im Mittelpunkt eines Festivals in der Regionalhauptstadt Perugia: Die „Eurochocolate“ verwandelt die mittelalterliche Innenstadt vom 18. bis zum 26. Oktober 2008 bereits zum 15. Mal in eine süße Meile. In Ausstelllungen, Workshops und bei Verkostungen dreht sich alles um Schokolade. Die Süßigkeit hat in Perugia Tradition: Die Stadt ist Produktionsstätte der Pralinen-Spezialität Baci Perugina und wird auch als “Schokoladenhauptstadt“ Italiens bezeichnet. Selbst einige Straßen sind nach Schokoladensorten benannt.

Der Reiseveranstalter FTI bietet bis Ende Oktober 2008 Reisen nach Perugia und in die gesamte Region Umbrien an. Rund zehn Kilometer von Perugia entfernt liegt im Tibertal das Vier-Sterne-Landhotel Relais San Clemente. „Unterkünfte auf dem Land sind in Umbrien beliebt, wie wir an der stetig wachsenden Nachfrage erkennen können. Sie bilden perfekt die Atmosphäre der Region ab, die sich auch in der umbrischen ‚cucina casalinga’ widerspiegelt“, sagt Luca Picone Chiodo, Italien-Produktmanager bei FTI. Umbrien-Reisenden empfiehlt er, mehrere Unterkünfte zu kombinieren, um die unterschiedlichen Ecken der Region kennenzulernen: „Die grüne Hügellandschaft ist in der Nähe des Trasimeno-Sees besonders beeindruckend. Todi und Bettona sind kleine Städtchen mit verwinkelten Gassen wie aus dem Bilderbuch“, nennt Picone Chiodo persönliche Tipps. Für den Gaumen lohnt im Land der Feinschmecker auch ein Abstecher in die Orte Spello, Foligno und Spoleto in der Nähe von Assisi. Das dort produzierte Olivenöl gilt als das beste in ganz Umbrien.

www.fti.de

Olivenernte in Umbrien

Olivenöl selbst gepflückt

Olivenöl aus Umbrien zählt zu den hochwertigsten Ölen Italiens und weltweit. An den Hanglagen im trocken-warmen Klima Umbriens reift ein Öl mit fein abgerundeten, nussigen Aromen und niedrigem Säuregehalt heran. Im Agriturismo La Rogaia können Gäste die Olivenernte hautnah erleben und sich Ihr eigenes Öl in den Olivenhainen rund um die Villa La Rogaia selber pflücken: Olivenöl wie „flüssiges Gold“, garantiert extravergine und ungespritzt

Dabei geht es nicht um Höchsterträge, sondern um das Erlebnis des beschaulichen Lebens auf dem Lande – jeder pflückt solange und soviel er möchte. Natürlich bleibt für diejenigen, die nicht allzu sehr dem „Goldrausch“ im Olivenhain verfallen, noch genügend Zeit für Ausflüge und Besichtigungen in der Umgebung, z.B. von Assis, Perugia oder dem Lago Trasimeno. Nach getaner Arbeit kann man gemütlich bei einem Glas Wein und gerösteten Maronen den Tag ausklingen lassen. Am Ende der Woche werden die gepflückten Oliven gemeinsam in eine kleine Ölmühle gebracht und für Zuhause abgefüllt.

Weitere Informationen auf www.rogaia.de/de/olivenernte.html

Umbrisch-provenzalischer Markt in Tübingen

Der umbrisch-provenzalische Markt ist einzigartig: Drei renommierte Universitätsstädte aus drei
europäischen Ländern – Tübingen, Aix-en-Provence und Perugia –
treffen sich einmal im Jahr und präsentieren in der historischen
Altstadt Tübingens die Spezialitäten ihrer Regionen.
Oberbürgermeister Boris Palmer wird den Markt am Donnerstag, 13.
September um 13 Uhr auf dem Marktplatz eröffnen.

Pasta und Porchetta, Trüffel und Tortellini, Bouillabaisse und
Baguette, dazu Rosé aus Aix und Chardonnay-Sekt aus Perugia stehen
für die Vielfalt der mediterranen Küche. Der Duft von Lavendel,
provenzalischen Kräutern und Seifen liegt über einigen Ständen,
während andere feinste italienische Lederwaren, Keramik, handbemalte
Kacheln, umbrischen Silberschmuck, traditionell bedruckte Stoffe oder
liebevoll gestaltete Objekte aus Bienenwachs bieten. Die Palette der
angebotenen Waren ist so bunt und so vielfältig wie der Süden.

Straßenkünstler, Theatergruppen und Gaukler aus drei Ländern
mischen sich in diesen Spätsommertagen unter das geschäftige Treiben
auf den Gassen und Plätzen der Universitätsstadt. Französische
Chansons werden zu hören sein und ein beliebter Treffpunkt ist der
Ratssaal im historischen Rathaus am Markt, der während des Marktes
zum Spezialitäten-Restaurant umfunktioniert wird. Die Platanenallee
auf der Neckarinsel wird zum Bouleplatz für jung und alt.
Hunderttausend Besucher/innen lockt der Markt alljährlich in die
Stadt am Neckar.

Am Sonntag, 16. September 2007, findet der umbrisch-provenzalische
Markt seinen traditionellen Abschluss mit dem Tübinger Stadtlauf. Die
insgesamt 7,5 km lange Strecke führt durch die Altstadt. Mehr als
2.000 Läufer wurden in den Vorjahren von 30.000 begeisterten Fans an
der Strecke angefeuert. Zugleich laden die Tübinger Geschäfte am
verkaufsoffenen Sonntag zu einem Einkaufsbummel in der Innenstadt.
Die Universitätsstadt Tübingen freut sich auf die zahlreichen
Besucherinnen und Besucher aus dem In- und Ausland.

Eurochocolate in Perugia

Festival der süßen Gaumen: Eurochocolate in Perugia – Größtes Schokoladefest lockte im Vorjahr eine Mio. Besucher an

Die Hauptstadt der italienischen Region
Umbrien http://www.regione.umbria.it , Perugia, steht vom 14. bis 22.
Oktober ganz im Zeichen der Schokolade, denn hier findet das
Eurochocolate-Festival http://www.eurochocolate.com statt.
Die
Schokoladenwoche von Perugia ist eines der größten Festivals rund um die
Süßigkeit. 2005 kamen über eine Mio. Besucher zu diesem Ereignis. Eine
Woche lang gibt es zahlreiche Veranstaltungen rund um Schokolade. In
diesem Jahr steht das Fest unter dem Motto „Makers of Sweet Things“.

1994 ist das Schokolade-Festival zum ersten Mal über die Bühne gegangen.
Damals noch als kleine Veranstaltung für Schokoladeliebhaber ist
Eurochocolate mittlerweile international geworden. Geboten werden neben
Kostproben auch Spiele, Konferenzen, Ausstellungen und zahlreiche der
Schokolade gewidmete Initiativen. Die Schokoladenmesse hat keinen fix
eingerichteten Messeplatz, sondern erstreckt sich über die Straßen und
Plätze der Altstadt. Perugia blickt übrigens auf eine lange Tradition in
der Schokolade-Erzeugung zurück.

Zu den geplanten Highlights der Eurochocolate 2006 wird ein Iglu
gehören, das aus 30 Doppelzentnern Schmelzschokolade besteht sowie die
Errichtung der größten Schokolade-Tafel der Welt, die einen Eintrag ins
Guinness-Buch der Rekorde bringen soll. Am Sonntag, den 15. Oktober,
findet einer der beliebtesten Events statt: Aus fünf enormen
Schokoladen-Blöcken werden von Künstlern Skulpturen geschlagen. Die
köstlichen Splitter werden dann ans Publikum verteilt. Am 16. Oktober
findet die „Chocolate Exchange“ statt, eine Schokoladen-Börse, auf der
sich die Erzeuger mit internationalen Importeuren, Einkäufern und großen
Einzelhändlern treffen.

Wie bereits im Vorjahr steht die Kakaoproduktion einmal mehr im Zentrum
der Eurochocolate 2006: Konkret geht es um die Nachhaltigkeit
hinsichtlich der Wertschöpfungs- und Verarbeitungskette des
Schokoladerohstoffs mit dem Ziel einer nachhaltig gestalteten Zukunft,
die die Unterschiede zwischen den Industrie- und den Entwicklungsländern
begrenzt und versucht, diese abzubauen. In diesem Jahr wird insbesondere
die wirtschaftliche Situation einiger kleiner Kakao-Erzeugerländer wie
Vietnam, Kuba, Bolivien oder Papua Neuguinea thematisiert. Erstmals wird
die so genannte „Equochocolate“, die mit der Zertifizierung für
gerechten und solidarischen Handel ausgezeichnet ist, bei der
Schokolade-Messe vorgestellt. Ein Ausstellungsbereich ist ausschließlich
für die Equochocolate reserviert. Zehn italienische
Schokoladenhersteller werden Pralinen, Tafeln und andere Köstlichkeiten
herstellen, die sich durch ihren gerechten und solidarischen Charakter
und ihre Premium-Qualität auszeichnen.

Wer herbere Geschmäcker bevorzugt, sollte in der Region Umbrien bleiben,
denn vom 28. Oktober bis 2. November findet in Gubbio, rund 40 Kilometer
nördlich von Perugia, die Verkaufsausstellung des Weißen Trüffels statt.
Hier werden neben dieser außergewöhnlichen Delikatesse auch Käse, Wurst,
Olivenöl, Honig und andere Köstlichkeiten angeboten. Wolfgang Weitlaner

Weitere Informationen: http://www.enit.at