Gordon Leung

Die Acht ist Glückszahl im chinesischen Kulturkreis. Spricht man die Zahl im kantonesischen Dialekt aus, klingt sie wie das hochchinesische Wort für Reichtum. Für Festtage und besondere Ereignisse wählen Chinesen deshalb gern ein Datum mit einer Acht. Autokennzeichen mit vielen Achten werden zu Höchstpreisen versteigert, für Handynummern Unsummen bezahlt. Auch in der chinesischen Küche ist die Zahl omnipräsent – so gibt es acht Regionalküchen, die perfekte Tafel besteht aus acht Personen und auch die berühmten „Acht Schätze“ – Gerichte mit acht verschiedenen Zutaten – zeugen vom Stellenwert der Zahl. Gordon Leung, neuer Chefkoch des kantonesischen Restaurants Spring Moon im Peninsula Hong Kong, widmet dem Brauch ein eigenes Gericht. Seine „Eight Treasures Duck“ vereint authentische Tradition mit handwerklicher Perfektion.

Als einer der wohl versiertesten kantonesischen Köche Hongkongs, blickt Spring Moons neuer Küchenchef auf fast 30 Jahre Erfahrung zurück. 21 davon bekleidete er als Head Chef des Michelin-Stern-gekrönten Fook Lam Moon in Hongkong und verfügt seither über ein fast enzyklopädisches Wissen chinesischer Kochtechniken und ursprünglicher Zutaten. Authentizität, Frische und der natürliche Geschmack einer jeden Zutat haben oberste Priorität für Gordon Leung. In seiner „Eight Treasures Duck“ verbindet sich diese Philosophie zu einem wahren Geschmackserlebnis. Aufgrund der Komplexität der Zubereitung servieren nur noch wenige Restaurants diese Variante der berühmten Peking-Ente.

Hinter den „Acht Schätzen“ verbergen sich Pilze, Haselnüsse, gesalzener Schinken, Lotussamen, Salzeier, mageres Schweinefleisch, Lilienknollen und Gerste. Jede der Zutaten wird einzeln zubereitet, während die Ente in Abalonesauce sanft gart und das Fleisch den vollen Geschmack der Sauce aufnimmt. Laut Chef Leung birgt vor allem das Garen der Ente große Herausforderungen. Zart soll das Fleisch sein aber gleichzeitig nicht zerfallen. Zudem müssen die Aromen der einzelnen Komponenten perfekt aufeinander abgestimmt sein – keine der „Acht Kostbarkeiten“ darf eine andere dominieren.

Den perfekten Rahmen für Leungs exquisite Speisen, hierzu zählt auch sein Rührei mit gehackten Schrimps, Krabbenfleisch und Sprossen, bildet das Interieur im Shanghai-Stil des Spring Moon. Dunkle Eichentäfelung, sandgestrahltes Glas in Orange- und Gelbtönen und Art-déco-Elemente versetzen den Gast in die Goldenen 20er Jahre Shanghais. Traditionelle Details wie die Tee-Bar, Ventilatoren und geschmackvolles chinesisches Porzellan lassen kantonesisches Essen und Trinken zu einem sinnlichen Erlebnis werden.

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Christian Maeder

Christian Maeder wurde kürzlich zum Direktor der Restauration im The Setai, Miami Beach, ernannt. Er wird unter anderem die vier Gastronomie-Betriebe des berühmten Hotels von South Beach leiten – darunter das Java, das neue Restaurant des jungen, französischen Chefkochs Mathias Gervais (ex-Vergé und Robuchon), welches die asiatische Küche neu interpretiert.

Christian Maeder, der aus Münsterlingen in der Schweiz stammt und an der Swiss Hotel Management School in Luzern ausgebildet worden ist, hat bereits 12 Jahre Erfahrung im Bereich Luxushotellerie aufzuweisen, darunter auch im Peninsula, Mandarin Oriental, Four Seasons und Claridge’s. Seine Karriere hat er als Leiter des Roomservices im The Peninsula Hotel in New York begonnen und dann im Claridge’s in London fortgesetzt. Später wurde er dann zum Stellvertretenden Leiter der Restauration im Mandarin Oriental in Las Vegas ernannt. Bevor er dem The Setai-Team beigetreten ist, arbeitete Herr Maeder bereits als Leiter der Restauration im Four Seasons in New York.

„Christian Maeder wird wertvolle Perspektiven und neue Ideen mit sich bringen“, erklärt Alex Furrer, Generaldirektor des The Setai, Miami Beach. „Er wird in enger Zusammenarbeit mit unserem Küchenteam und dem Chefkoch Mathias Gervais agieren und somit das kulinarische Erlebnis, welches unseres Etablissements bietet, in noch höhere Sphären katapultieren.“

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Simon Wu, Peking

Simon Wu ist neuer „Chinese Executive Chef“ im Huang Ting

Simon Wu, in Hongkong geboren, ist ein Meister der kantonesischen Küche. Jetzt kocht er als neuer Chinese Executive Chef im Gourmet-Restaurant Huang Ting des Peninsula Beijing seinen Gästen extravagante Neuauflagen klassischer kantonesischer Gerichte wie Meeresschnecken-Suppe, geschmorte Seegurke oder Abalone mit Jade-Melone und delikater Trüffelsauce. Das bildschöne Ambiente des Huang Ting – sein Name bedeutet „Phönixhof“ – mit Antiquitäten aus der Qing-Dynastie, prächtigen Seidenstoffen und schicken Neuinterpretationen des Ming-Designs setzt die kulinarische Genusswelt von Chef Simon gekonnt in Szene.

Neben den innovativen Signature-Gerichten von Chef Simon, darunter seinen berühmten Dim Sum-Spezialitäten, spielen gesunde, mit chinesischen Heilkräutern zubereitete Speisen eine wichtige Rolle. Der Meisterkoch und sein Team integrieren die alten Philosophien der Traditionellen Chinesischen Medizin und ihre gesundheitlichen Wohltaten in ihre Menüs. „Die Nutzung von Heilkräutern in unseren Speisen ist zur Verbesserung des allgemeinen Wohlbefindens gedacht“, erklärt Chef Simon. „Genutzt werden Substanzen, die dabei helfen, die Kräfte Yin und Yang in Balance zu halten“.

Gäste des Huang Ting können 14 Gerichte aus dem Kräutermenü wählen – etwa geschmortes Hühnchen in chinesischem Wein mit Engelwurz und Chuan Qiong. Engelwurz zählt zu jenen Heilkräutern, die das Blut nähren sollen. Chuan Qiong (deutsch: Szechuan-Liebstöckel) wird in China seit dem 14. Jahrhundert bei Kopfschmerzen eingesetzt.

Simon Wus kulinarische Handschrift ist durch seine Biografie geprägt. Als jüngstes von fünf Geschwistern geboren, entdeckte er mit 18 Jahren seine Leidenschaft für das Kochen, als ihn sein Bruder mit zur Arbeit in ein Restaurant nahm. Unermüdlich arbeitete er in den folgenden fünf Jahren daran, die unterschiedlichen chinesischen Kochmethoden zu erlernen. Besonders prägten ihn die Kochkünste seiner Großmutter und die vielen Facetten der kantonesischen Küche.

Nach den Lehrjahren zog es Simon Wu 1995 nach Beijing. Dort zählten das Kempinski und das Hilton zu seinen ersten Stationen. Mit der Beförderung zum Executive Banquet Chef kam der Wechsel ins Shangri-La, wo er für den gesamten Bankettbereich zuständig war. Eine kolossale Turandot-Opernveranstaltung direkt an der Chinesischen Mauer mit einem Catering für mehr als 10.000 Menschen ist nur ein Highlight seiner Karriere. 2002 zog es Simon Wu wieder zurück nach Hongkong. Dort lancierte er renommierte Events, unter anderem für Happy Valley Clubhouse und Cathay Pacific Airlines. Für den Hong Kong Jockey Club war er in dieser Zeit zudem als Chinese Executive Chef tätig. Im August 2014 schließlich folgte Meisterchef Simon dem Ruf des Peninsula in Beijing.

Mit dem Huang Ting präsentiert das Peninsula Beijing Tradition und Moderne in einem einzigartigen Ambiente: Als Hommage an die “imperialen Innenhöfe” jahrhundertealter Pekinger Courtyard-Paläste ist das Interieur von der traditionellen Architektur Chinas und dem zeitgenössischen Design des modernen Asiens geprägt. Täglich von 11.30 bis 14.30 Uhr für Lunch und von 18 bis 22 Uhr für Dinner geöffnet. Reservierung über: www.peninsula.com

Richard Green

Vegane Gourmetküche im The Peninsula Manila

Das Fünf-Sterne-Hotel The Peninsula Manila hat gemeinsam mit The Farm at San Benito, dem philippinischen Zentrum für ganzheitliches Heilen und Wellness, ein Highlight für gesundheitsbewusste Feinschmecker kreiert: Das neue 360° Wellness, Naturally Peninsula-Menü nutzt dabei die Kraft der Natur für ein organisch-veganes Kulinarikerlebnis – durch gesunde Gartechniken bei Niedrigtemperaturen entstehen anspruchsvolle ‚Signature‘-Gerichte aus lokal angebautem Gemüse, biologischen Kräutern, Pflanzen und nativem Kokosnussöl.

Das preisgekrönte Gesundheitsresort The Farm at San Benito steht dem Peninsula dabei als erfahrener Partner zur Seite. Bereits zum zweiten Mal wurde das Resort vom renommierten Asia Spa Magazine mit dem Spa Cuisine of the Year-Award ausgezeichnet. Peninsulas Executive Chef Richard Green verfolgt mit dem 360° Wellness, Naturally Peninsula-Menü die Philosophie einer ganzheitlichen Wellnessküche, die ausschließlich auf den Wohltaten naturbelassener Produkte beruht. Jedes Gericht entfaltet dabei seinen eigenen, makellosen Geschmack, verfeinert durch natürliche Kräuter, Gewürze und ökologisch angebaute Rohkost: Weder Fleisch, Fisch oder Milchprodukte, Eier und Fette, die den Cholesterinspiegel steigern, Mehl, Getreide oder Zucker stehen dabei auf dem Speiseplan.

„Unsere Menüs verbinden östliche Gesundheitsphilosophien und westliche Ernährungsempfehlungen“, erläutert Hoteldirektorin Sonja Vodusek das neue Konzept. „Bei regelmäßigem Verzehr steigt die Energie, die Haut wird reiner und das Gewicht regulierbarer, wobei wir jedoch nicht an die reine Abstinenz glauben“, so Vodusek weiter. Ernährungswissenschaftler raten zu einer ausgewogenen Ernährung aus 30 Prozent gekochten und 70 Prozent rohen Produkten. Gäste des Peninsula können die aromatischen veganen Speisen ausschließlich als Rohkost oder in Kombination mit einem Anteil gekochter Zutaten genießen. Im Restaurant Old Manila serviert der Schweizer Küchenchef Samuel Linder etwa ein vitales Drei-Gänge-Dinner mit geminzten Erbsen in würziger Mole-Sauce, pikantem Auberginen-Ratatouille und süßen Mandelrollen mit Feigen und Bananen. Auch im asiatischen Gourmettempel Spices, mit Blick auf den Pool und subtropischen Hotelgarten, können gesundheitsbewusste Kulinariker schlemmen: Unter anderem stehen geräucherte Paprikasuppe, gemischtes Maki-Sushi mit frischem Gemüse oder mexikanischen Sicama-Bohnen sowie biologisch angebauter Reis auf dem Menü. Zum Dessert wird ein Kokosnuss-Dim-Sum mit geeister Schokolade und Chia-Salbei sowie einer Rosenwasser-Erdbeer-Salsa kredenzt.

Das hochwertige Kokosöl von The Farm at San Benito spielt eine essentielle Rolle bei der Zubereitung der Gerichte. In Asien wird das Öl bereits seit Jahrhunderten als Naturmittel zur Stärkung des Immunsystems und für einen gut funktionierenden Stoffwechsel eingesetzt. Auf einer 50 Hektar großen Plantage der Farm werden die Kokosnüsse entsprechend den Regeln biologischen Landbaus ohne chemische Zusätze angebaut. Die reifen Früchte werden schonend von Hand geerntet und kaltgepresst zu edlem Öl verarbeitet. Das Allround-Öl ist ab sofort exklusiv in der Peninsula Boutique als pures Öl oder in Form von Seifen und Massageölen erhältlich.

Eine traditionell philippinische Hilotu and Ventosa Massage im Peninsula Spa rundet das Wohlfühlerlebnis perfekt ab: Der angenehme Duft des Kokosnussöls verbreitet zusammen mit Lemongras-Essenzen eine wohlige Atmosphäre und beruhigt die Sinne.

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David Codney

Thai-Chi in der Verbotenen Stadt, Mode made in China und Fischen mit dem Küchenchef

The Peninsula Hotels präsentieren die neuen Academy-Programme. Eine Stadt wie ein Insider zu erleben kann gerade bei kurzen Aufenthalten eine Herausforderung sein. Für Gäste, die wenig Zeit haben und die Lebensart in Bangkok, Peking oder Chicago dennoch intensiv erleben wollen, bieten die Peninsula Hotels ihre preisgekrönte Peninsula Academy: Das neue Programm ermöglicht ihnen exklusive Einblicke in Kunst, Kultur und Kulinarik der neun Metropolen, in denen die Gruppe vertreten ist.

Für Gourmets

David Codney liebt es frisch: Der Küchenchef im Peninsula Beverly Hills bereitet Heilbutt, Wolfsbarsch oder Barrakuda nicht nur im Restaurant zu – er fängt ihn auch selbst. Am frühen Morgen startet er mit den Academy-Teilnehmern per Boot zu einem Halbtagestrip auf dem Pazifik. Während sich die Gäste bei einem Frühstück und Snacks an Bord stärken, berichtet David von seinen besten Erlebnissen beim Fischen und gibt Tipps für Neu-Angler. Den frischen Fang bereitet er für ein Vier-Gänge-Dinner im Hotel-Restaurant The Belvedere zu.

Im Peninsula New York steht die Barkunst auf dem Programm: Über den Dächern der Stadt zeigt der renommierte Mixologist Rich Lilley, wie der perfekte Cocktail gelingt. Ob klassischer Martini oder Signature Cocktails wie Peppers & Peaches – in zwei Stunden lernen die Teilnehmer in der Rooftop Bar Salon de Ning, wie ein Meister zu mixen. Ein Glas und das Rezept für den ganz persönlichen Signature- Cocktail gibt es als Andenken.

Ein bisschen Shanghai in Chicago? Das preisgekrönte Küchenteam der Shanghai Terrace im Peninsula Chicago zeigt während eines Kochkurses, wie das geht. Dabei lernen Gäste nicht nur die typischen Zutaten der authentischen kantonesischen Küche kennen, sondern legen beim Dim Sum-Kurs selbst Hand an. Die Zubereitung der kleinen, gefüllten Teigbällchen gleicht einer Kunst, die von den Dim Sum-Meisterköchen des Shanghai Terrace seit Jahren perfektioniert wird. Nach einer traditionellen Tee-Zeremonie kreieren die Hobbyköche ihr eigenes Vier-Gänge-Dim Sum-Menü, das anschließend im stilvollen Ambiente des Shanghai Terrace serviert wird.

Für Sportliche
Morgensport exklusiv bietet das Peninsula Beijing im Himmelstempel: Wo früher die Kaiser der Ming und Qing-Dynastie für reiche Ernte beteten, gibt Tai Chi-Meister David Dou eine Einführung ins Tai Chi. Die uralte Kampfkunst ist in China ein Volkssport und fördert neben einem gesunden Immunsystem auch Beweglichkeit und Kraft. Während des Unterrichts erfahren die Gäste Wissenswertes über die Rolle des Tempels in der chinesischen Geschichte. Anschließend sorgt ein gesunder „Naturally Peninsula“ Picknick-Brunch für neue Energie.

Für Kunst- und Design-Fans
Das flirrende Shanghai der 20er und 30er Jahre fasziniert viele Menschen bis heute. Lu Kun zählt dazu: Der gefeierte Jungdesigner hat sich mit seinen Kollektionen der Mode und Architektur dieser glanzvollen Zeit verschrieben. Nach einem chinesischen Frühstück im Peninsula Shanghai starten Gäste mit dem hauseigenen Rolls-Royce zu einem Ausflug in Lu Kuns Studio. Während des Tages tauchen sie ein in die moderne Geschichte der Stadt, erleben alten und zeitgenössischen Lifestyle und erfahren von Lu Kun, wie die Stadt ihn zu seinem „Modern Shanghai Chic“ inspiriert.

Mode aus einer ganz anderen Zeit ist das Thema einer Academy im Peninsula Manila. Das Label „Filip+Inna“ nutzt für seine handgefertigten Einzelstücke traditionelle und jahrhundertealte philippinische Stick-, Schnitt- und Webtechniken. Hinter den farbenfrohen und kunstvollen Kleidungs-stücken des kleinen Modelabels steckt die Unternehmerin Len Cabili, mit der Academy-Teilnehmer einen Tag verbringen. Sie berichtet, wie sie alte Traditionen vor dem Verschwinden bewahrt und jungen Talenten eine Chance geben will, mit ihrem Handwerk Geld zu verdienen. Academy-Teilnehmer können sich auf Wunsch ein Kleidungsstück maßschneidern lassen.

Einen ebenfalls maßgeschneiderten Ausflug in eine aufstrebende Kunstszene bietet das Peninsula Tokyo: Der Kunstkenner Natane Takeda nimmt die Gäste mit auf eine Reise durch Tokyos Kunstmuseen und kleine Galerien, zu neuen und alten Meistern. Viele der Ateliers und Studios liegen versteckt, sind nur wenige Stunden geöffnet und ohne Guide kaum zu finden. Individuell stimmt Natane Takeda die Tour auf die Vorlieben und Interessen der Academy-Teilnehmer ab.

Für Unentschlossene
Thailand mit allen Sinnen erleben – und das an einem einzigen Tag: Für diesen Wunsch kreierte das Peninsula Bangkok sein Academy-Programm „Senses of Thainess“. Der Tag beginnt mit einer Bootsfahrt auf dem Chao Phraya-Fluss in den alten Teil Bangkoks, um Tempel, Thai-Architektur und den schwimmenden Markt zu erleben. Zurück im Hotel serviert die Küche des Thiptara Restaurants ein thailändisches Festmahl. Den typischen Klang Thailands können Gäste mithilfe eines Musiklehrers und einiger Thai-Instrumente selbst ertönen lassen. Feine Nasen werden im hoteleigenen Garten verwöhnt, wo süßer Blumenduft in der Luft liegt. Anschließend geht es per Tuk-Tuk zum berühmten Blumenmarkt Bangkoks. Zum Ende des Tages ziehen all die neuen Eindrücke bei einer entspannenden Thai-Massage im Spa des Peninsula Bangkok noch einmal vorbei.

Weitere Informationen über die Programme der The Peninsula Academy: www.peninsula.com/academy

Henry Fong

Das kantonesische Restaurant Spring Moon im The Peninsula Hong Kong ist seit jeher für seine authentischen und delikaten Dim Sum Spezialitäten bekannt, auch weit über die Landesgrenzen hinaus. Küchenchef Henry Fong kreierte nun zusammen mit seinem Team ein neues “Premium Dim Sum Menu“. Dabei verfeinern edle Ingredienzen wie Kaviar, oder seltener Schwarzer Trüffel die kleinen, kunstvoll zubereiteten Teigbällchen – ein absolutes Gourmet-Highlight.

Die Zubereitung der kleinen Teigbällchen ist eine Kunst, die im Spring Moon Restaurant seit Jahren perfektioniert wird. Vielfach ausgezeichnet für seine traditionellen Kochtechniken, ist Dim Sum Chef Henry Fong ein Meister auf seinem Gebiet. „Herz“ der Dim Sum sind die Füllungen. Frische Gemüse der Saison, Bambussprossen, Meeresfrüchte, Schwein, Geflügel, Rind – der Phantasie sind kaum Grenzen gesetzt. Mit dem neuen Premium-Menü kombiniert der Meisterkoch ursprüngliche Gerichte mit seltenen und erlesenen Zutaten – darunter Dim Sum gefüllt mit sizilianischer roter Garnele, gedünstete Teigbällchen mit Seeigel, Krevetten und chinesischem Sellerie sowie Hummer-Dim Sum mit thailändischer Spargel. Im Spring Moon hält Chef Henry Fong 25 verschiedene Varianten bereit.

Schon vor über 800 Jahren soll man ihnen im Süden Chinas als kleine Zwischenmahlzeit am Morgen verfallen sein: Den „kleinen Speisen, die das Herz berühren“ oder den „Herzenswonnen“, wie „Dim Sum“ übersetzt werden könnten. Die Liebhaber der mundgerechten Leckereien zelebrieren den Genuss der kantonesischen Spezialitäten heutzutage bis weit in den Nachmittag hinein.

Gedämpft oder frittiert, gebraten oder im Ofen gebacken, als Suppeneinlage oder Dessert – die edlen Snacks, quasi die asiatische Version des sogenannten „Fingerfood“, geben sich äußerst abwechslungsreich. Kunstvoll umhüllt werden sie von einem zarten Teig aus Mais-, Weizen-, Kartoffel- oder Reismehl und Wasser. Dazu werden pikante Dips und Saucen gereicht, um die optimale Geschmacksbalance zu erreichen – süß und sauer, mild und würzig, heiß und kalt: Chili-, Ingwer- und Sojasauce, süßsaure Sesamsauce, die exotische, aus wertvollen, fernöstlichen Zutaten gefertigte „XO Sauce“ sowie eingelegte Gemüse.

Das absolute „Must“ als Getränk zu Dim Sum ist chinesischer Tee. Die Teebar des Spring Moon umfasst 25 edle Sorten, die von professionellen Teemeistern passend zum Menü empfohlen und zubereitet werden. Die Palette reicht von grünem und weißem Tee über Oolong und Pu Er Sorten bis hin zu schwarzen Tees mit interessanten Blumenaromen.

Chef Henry Fong weiht seine Gäste in die Geheimnisse der Dim Sum-Herstellung ein. Ausgestattet mit Schürze und Kochmütze kreieren Hobbyköche ihr eigenes Dim Sum-Menü, das anschließend im stilvollen Ambiente des Spring Moon serviert wird. Reservierungen 72 Stunden im Voraus, kleine Gruppen von maximal sechs Personen möglich. Pro Person 2.000 HK$ (ca. 190 Euro, zuzüglich Gebühren).

Reservierungen, auch für das “Premium Dim Sum Menu“, unter diningphk@peninsula.com

Florian Trento

Gourmet-Küche hoch über den Wolken

Bereits seit 2009 kreiert Florian Trento, Group Executive Chef The Peninsula Hotels, Gourmet-Menüs für First und Business Class-Gäste der SWISS auf Flügen von Hong Kong nach Zürich. Nun erweitern Peninsula und SWISS ihre kulinarische Partnerschaft: In den kommenden Monaten führt SWISS die Menüs von Meisterkoch Trento neu auch auf den Flügen von Bangkok, Schanghai und Peking nach Zürich ein.

Florian Trento kreiert die neuen Menüs in enger Zusammenarbeit mit seinen Executive-Chef-Kollegen Andreas Haugg vom The Peninsula Bangkok, Terrence Crandall vom The Peninsula Shanghai und Kwok Chung Wan vom The Peninsula Beijing. So können ab sofort die Gäste der First und Business Class auf Flügen von Bangkok nach Zürich die köstlichen Peninsula Menüs hoch über den Wolken genießen. Ab Juni 2014 folgt Schanghai und schließlich ab September 2014 Peking. Dabei wechseln die Menüs viermal im Jahr, so dass auch Vielfliegern eine abwechslungreiche Auswahl zur Verfügung steht.

Kulinarische Sternstunden über den Wolken
Der im schweizerischen Aargau geborene Florian Trento arbeitet seit mehr als 25 Jahren für Peninsula. Seine Menüs an Bord der SWISS spiegeln die Verbindung seiner Schweizer Wurzeln mit der Philosophie der Hotelgruppe wider. „Für mich ist die Zusammenarbeit mit SWISS etwas ganz Besonderes, und ich bin stolz darauf, dass wir den Passagieren auf ihrem Weg nach Zürich mit unseren Gerichten kulinarische Sternstunden bereiten dürfen“, sagt Florian Trento. Egal ob Fluggäste nach Hause reisen oder als Besucher die malerische Umgebung und Sehenswürdigkeiten der Schweiz kennenlernen, das Essen bietet einen exquisiten Vorgeschmack auf meine Heimat“, freut sich Trento.

Swissness mit internationalen Nuancen
„Die Menüs von Florian Trento sind bei unseren Gästen äußerst beliebt, da sie Swissness mit internationalen Nuancen kombinieren. Deswegen freuen wir uns sehr, dass wir die Menüs auch auf Routen aus weiteren asiatischen Städten anbieten können“, sagt Frank Maier, Head of Product & Services bei SWISS.

Swiss Taste of Switzerland-Servicekonzept
Die Kreationen von Florian Trento sind Teil des SWISS Taste of Switzerland-Servicekonzepts, bei dem First und Business Class-Gäste auf Langstreckenflügen ab der Schweiz in den Genuss von Menükreationen namhafter Schweizer Gastköche kommen. 2009 wurde das Konzept erstmals im Ausland in Partnerschaft mit The Peninsula Hotels auf Flügen von Hong Kong in die Schweiz ausgeweitet. Die Menüs von Florian Trento wechseln alle drei Monate und werden von einer Käse- und Weinauswahl der jeweils aktuellen Swiss Taste of Switzerland-Gastregion begleitet.

Die The Peninsula Hotels blicken bereits auf ein halbes Jahrhundert der Zusammenarbeit mit der SWISS zurück: Schon 1962 wurden Menüs aus Peninsulas französischem Signature-Restaurant „Gaddi’s“ an Bord serviert. Auf den großen Erfolg des Peninsula Swiss Food Festivals im Jahr 1963 folgte die Eröffnung des bis heute populären Schweizer Restaurants Chesa im Peninsula Hong Kong.

Andreas Haugg

Ab sofort hält Andreas Haugg das kulinarische Zepter des The Peninsula Bangkok in seiner Hand. Der gebürtige Deutsche zeichnet als Executive Chef für die anspruchsvolle Küche des Fünf-Sterne-Hotels mit seinen vier Restaurants, drei Bars und dem umfangreichen Bankettgeschäft verantwortlich. Damit tritt Haugg die Nachfolge von Mike Wehrle an, der als Executive Chef in das The Peninsula Chicago wechselt.

Mit seinem herausragenden Know-how auf dem Gebiet der internationalen Küche wird Andreas Haugg Bangkoks Restaurant-Szene bereichern. Der gebürtige Hockenheimer lernte bei seinen vielen Reisen und beruflichen Stationen auf der ganzen Welt die unterschiedlichsten Küchen und Kulturen kennen. Über die gastronomische Vielfalt des Peninsula Bangkok freut sich der 47-Jährige daher ganz besonders. Neben dem kantonesischen Restaurant Mei Jiang und dem am Flussufer liegenden thailändischen Thiptara nehmen das River Café & Terrace und die berühmte Lobby die Gäste des Peninsula auf eine kulinarische Weltreise. Haugg ist bekannt für seine Lebensfreude und seinen außerordentlichen Gemeinschaftssinn. „Ich stelle mich gerne spannenden Herausforderungen, als Executive Chef im The Peninsula Bangkok sind mir ein großer Zusammenhalt im Team, viel Spaß und eine positive Herangehensweise besonders wichtig“, so der Küchendirektor.

Dabei wurde Andreas Haugg die Liebe zum Kochen schon in die Wiege gelegt. Bereits als kleiner Junge schaute er seinem Vater fasziniert beim Kochen im familieneigenen Restaurant Gambrinus zu. Nach seinem Studium im Fach Hotel-Management in Wiesbaden absolvierte Haugg eine klassische Kochausbildung bei seinem Vater. Unter der Obhut des berühmten Sternekochs Johann Lafer verfeinerte der Jungkoch seine kulinarische Handschrift im Restaurant „La Val D’Or“. Nach einigen Stationen in Großbritannien, unter anderem im namhaften Belfry Club des Schweizer Starkochs Anton Mosiman, und den USA wurde „Four Seasons“ auf den talentierten Deutschen aufmerksam. Haugg ging zunächst nach Berlin (heute Regent Hotel), kurz darauf berief ihn die Hotelgruppe als Sous Chef nach London und danach für einige Jahre in die beiden preisgekrönten Resorts auf die Malediven. Mit seiner Beförderung zum Executive Chef wechselte Haugg 2012 in das „Four Seasons Kairo“. Im Januar 2014 schließlich folgte Andreas Haugg dem Ruf des Peninsula nach Bangkok. Mehrere hochkarätige Fortbildungen und ein Masterabschluss in „Culinary Art“ der renommierten Hotelfachschule Altötting in Bayern zieren außerdem seine Vita.

Neben seiner Kochleidenschaft genießt Haugg seine freie Zeit in der Natur, besonders gerne beim Schnorcheln, Golfen oder Radfahren.

The Peninsula Bangkok ist als eines der aufwendigsten Hotelprojekte in der thailändischen Metropole entwickelt worden. Das Luxushotel eröffnete im November 1998 und befindet sich in exzellenter Lage am Ufer des Chao Phraya-Flusses. In Grundriss und Form ähnelt das Haus einer kunstvoll geschwungenen Welle – eine Hommage an den Fluss als Lebensader und an das Wasser als Element des Feng Shui. Dank der ausgeklügelten Architektur bieten alle Zimmer und Suiten einen spektakulären Blick auf Stadt und Fluss.

Brandon Kida

Brandon Kida ist der Küchenchef im neuen Clement

Mit dem am 1. Oktober 2013 eröffnenden neuen Restaurant „Clement“ im The Peninsula New York hält ein hochkarätiger Küchenchef Einzug in das Fünf-Sterne-Luxushotel an der Fifth Avenue. Mit seinem herausragenden Know How in der saisonalen „farm-to-table“-Küche wird Chef de Cuisine Brandon Kida die kulinarische Szene Manhattans bereichern.

Kida gehört seit Juli 2013 zum Peninsula Team. In den wenige Wochen bis zur Premiere des neuen „Clement“, legte der Küchenmeister letzte Hand an den Eröffnungs-Vorbereitungen und dem kulinarischen Konzept an. Im „Clement“ wird Kida eine frische, kreativ-amerikanische Marktküche zelebrieren, deren Zutaten und Produkte aus nachhaltiger Landwirtschaft von Farmen aus dem Nordwesten des Bundesstaates New York stammen.

Brandon Kida war zuvor als Executive Chef bei der Smörgås Chef Restaurant Group New York tätig. Dort hat er sich mit Leib und Seele dem ökologischen Bauernhof Blenheim Hill Farm gewidmet und seine Passion für die „farm-to-table cuisine“ weiter entwickelt und gestärkt. Davor fungierte Kida im Eröffnungsteam des Restaurant Asiate im Mandarin Oriental Hotel und wurde 2010 mit dem renommierten Rising Star Award ausgezeichnet. Zu seinen früheren Stationen zählen das legendäre New Yorker Vier-Sterne-Restaurant Lutèce und das L’Orangerie in Los Angeles. Kida ist Absolvent des renommierten Culinary Institute of America.

Brandon Kidas kulinarische Handschrift ist durch seine eigene Biografie geprägt. Als Sohn japanisch-amerikanischer Eltern wuchs er in Los Angeles auf und genoss seit jeher die vielfältige Kulinarik seiner Heimatstadt – von amerikanisch über japanisch bis hin zu mexikanisch und italienisch.

Mit „Clement“ setzt Peninsula Hotels eine Tradition fort und ehrt eine herausragende Persönlichkeit des Unternehmens: Clement King Man Kwok, Chief Executive Officer und Managing Director von Peninsulas Muttergesellschaft The Hongkong & Shanghai Hotels, Limited, ist seit 11 Jahren an der Spitze des Unternehmens tätig. „Peter“ im The Peninsula Tokyo wurde nach Peter C. Borer, Chief Operating Officer der Peninsula Hotels und Executive Director der The Hongkong & Shanghai Hotels, benannt. Für die Restaurants „Gaddi’s“ und „Felix“ im The Peninsula Hong Kong sind Leo Gaddi, General Manager des Peninsula in den 1950er Jahren, und Felix Bieger, der das Haus während seiner 50-jährigen Peninsula-Tätigkeit drei Mal als General Manager führte, die Namensgeber.

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Siehe auch unsere anderen NEW YORK CITY Tipps:
www.gourmet-report.de/archiv/new+york/

Unser Lieblingsrestaurant und ein absolutes Muss:
www.gourmet-report.de/artikel/344512/Eleven-Madison-Park/

Weitere Restaurants:
www.gourmet-report.de/artikel/344525/The-spotted-Pig-New-York-City/ cooles 1 Sterne Restaurant – Hamburger mit den weltbesten Pommes!
www.gourmet-report.de/artikel/344543/Vincent-Tournayre/ Lyoner Bistro
www.gourmet-report.de/artikel/342921/Eric-Ripert-der-Menschenfreund.html – mittags für 45 Euro ein Dreigang Menü im Drei-Sterne Restaurant Le Bernadin – ohne Anmeldung an der Bar
Unsere allgemeinen New York Tipps von 2012:
www.kochmesser.de/component/name,Sparen-in-New-York/option,com_gourmet/task,article/id,342907