Paul Stradner

Paul Stradner, Küchenchef des Brenners Park-Restaurant, kann sich über seinen zweiten Michelin-Stern freuen. Damit ist er einer der jüngsten 2 Sterne-Köche in Deutschland.

Im November 2012 gab es erstmals Grund zum Feiern – nur wenige Monate, nachdem der Spitzenkoch seine Position in Baden-Baden angetreten hatte. Die neuerliche Ehrung ist gleichzeitig Auszeichnung für das renommierte Brenners Park-Hotel & Spa, eine Perle der Luxushotelgruppe Oetker Collection.

Nur insgesamt drei Häuser machte der Guide Michelin diesmal in Deutschland zu Zwei-Sterne-Restaurants. Das Brenners Park-Restaurant gehört damit zu den deutschen Top-49 und steht im Umkreis von Baden-Baden an oberster Stelle. Für das Land Baden-Württemberg bedeutet der Stern eine weitere Stärkung seines Rufs als Gourmet-Paradies.

Über zwölf Jahre Berufserfahrung in den besten Restaurants Europas legten das Fundament für die Laufbahn des jungen Küchenchefs. Paul Stradners Lehrer und Mentoren waren die Drei-Sterne-Köche Harald Wohlfahrt, Schwarzwaldstube Baiersbronn, sowie Jean-Georges Klein, Restaurant L’Arnsbourg im Baerenthal.

Frank Marrenbach, Geschäftsführender Direktor des Brenners Park-Hotel & Spa: „Ich bin überaus stolz auf Herrn Stradner, der im vergangenen Jahr sehr hart für diese Auszeichnung gearbeitet hat und nun die verdiente Anerkennung dafür erhält. Mein herzlicher Glückwunsch und Dank gehen an ihn persönlich sowie an das gesamte Park-Restaurant-Team, das ihn in dieser Zeit so hervorragend unterstützt hat.“

www.oetkercollection.com

Boris Benecke

Am Sonntag, den 17. August 2014, ab 17 Uhr feiert das 5-Sterne Superior Wald & Schlosshotel Friedrichsruhe mit seinen Gästen wieder die alljährliche stimmungsvolle Sommerparty: Feine Aromen liegen in der Luft, Champagner und Live-Musik beflügeln die Seele – das „Friedrichsruher Kulinarium“ ist ein Festival der Sinne und ein kulinarisches Highlight für alle Feinschmecker.

Sternekoch Boris Benecke und sein Team kreieren gemeinsam mit zahlreichen Sterne- und Spitzenköchen feine Köstlichkeiten auf höchstem Niveau. In diesem Jahr haben unter anderem folgende Küchenchefs seine Einladung angenommen:
Thomas Martin (Hotel Louis C. Jacob), 2 Sterne
Harald Derfuß (Hotel Adler Asperg), 1 Stern
Jens Fischer (BollAnts im Park), 1 Stern
André Großfeld (Grossfeld – Gastraum der Sinne), 1 Stern
Dirk Schröer (Hotel Burg Schwarzenstein), 1 Stern
Paul Stradner (Brenners Park-Hotel & Spa), 1 Stern
Thomas Wolf (Landhaus Wolf), 1 Stern
Oliver Edelmann und Christian Hümbs (pure cooking)
Heiko Obermaier (Berghotel Aschbach)

Auf der wunderschönen Terrasse und im Garten des Resorts werden die Meisterköche an „Genussinseln“ die köstlichen Speisen frisch zubereiten. Dabei kann man dem ein oder anderen Spitzenkoch über die Schulter schauen und sich Tipps und Tricks verraten lassen.
Zusätzlich werden Otto Gourmet, das Hofgut Hermersberg, Valrhona und Caviar House & Prunier ihre Leckereien präsentieren. Die Top-Winzer aus der Region schenken dazu ihre besten Weine aus.

Wer die Nacht im Hotel verbringt, hat die Gelegenheit, die 4.400 qm große Spa- Welt im besten Wellness-Hotel Deutschlands – ausgezeichnet vom renommierten Relax Guide 2014 – kennenzulernen! Eine entspannende Massage mit SanVino Traubenkernöl am nächsten Tag macht das Glück perfekt! Golfer können sich
auf eine Runde im benachbarten 27-Loch-Golfplatz des Golf-Clubs Heilbronn- Hohenlohe freuen und den neuen Skulpturenpfad bewundern.
Das Wald & Schlosshotel Friedrichsruhe offeriert dazu ein attraktives Arrangement: Zutritt zum „Friedrichsruher Kulinarium“ inklusive aller Köstlichkeiten sowie aller begleitenden Getränke. Eine Übernachtung mit Frühstück, freie Getränke der Minibar, Nutzung der Saunen- und Bäderwelt mit täglichem Sportprogramm, freies WLAN und kostenloses Parken.

Preis pro Person im Doppelzimmer 359 Euro / im Einzelzimmer 399 Euro
Der Zutritt zum Friedrichsruher Kulinarium kann auch ohne Übernachtung gebucht werden.

www.schlosshotel-friedrichsruhe.de

Paul Ivic

Paul Ivić zaubert im Tian in Wien himmlische Gerichte ohne Fisch und Fleisch nach dem Motto „Michelin-Stern statt Müsli“

Freunde hielten sein Vorhaben für verrückt, es mit vegetarischer Küche als Koch bis an die Spitze zu schaffen. Paul Ivić hat sie eines Besseren belehrt. Seit zwei Jahren ist er Küchenchef im Tian, dem Gourmetrestaurant ohne Fisch und Fleisch in Wien. Zwei Gault Millau-Hauben und einen Michelin-Stern hat er sich bereits erkocht – doch am Ziel ist er noch lange nicht.

Das Gourmetrestaurant Tian im Herzen von Wien besticht nicht nur durch sein einzigartiges Konzept der fisch- und fleischlosen Küche und die von der Wiener Belle Epoque inspirierten Räumlichkeiten, sondern zeichnet sich vor allem durch ein starkes Team im Hintergrund aus. Paul Ivić, Chef de Cuisine, verbindet seinen hohen Anspruch an eine außergewöhnliche Küche mit der Leidenschaft für bewusstes und ideenreiches Kochen. Anstatt mit erhobenem Zeigefinger zu appellieren, möchte er Gästen seine Vision für das Tian näherbringen: „Ich will die Menschen nicht bekehren, sondern schmecken und spüren lassen, wie wunderbar vielfältig die Geschmäcker jenseits von Fisch und Fleisch sein können.“

Basierend auf seinem fundierten Wissen über die Zusammensetzung und Wirkung natürlicher Rohstoffe lässt Ivić traumhafte Kreationen entstehen. Dabei hat Qualität und Frische der Zutaten höchste Priorität für ihn. Die fein-aromatischen Kräuter, das saisonale Gemüse sowie Obst stammen aus nachhaltigem, fairem Landanbau aus der Region und aus der zugehörigen Bio-Gärtnerei Naturfair! in Kärnten.

Alles außer Müsli
Obwohl er selbst kein Vegetarier ist, fühlte er sich schon früh zur vegetarischen Küche hingezogen. Aufgewachsen in Tirol, reifte in ihm bereits mit 20 Jahren der Wunsch, ein Restaurant mit fleischloser Küche zu eröffnen. „Ich wollte aufzeigen, dass vegetarische Küche auch gut und außergewöhnlich sein kann, jenseits von langweiligen Klischees“, so Ivić. Privat mag er es eher ruhig, entspannt gerne bei guter Musik und beim Kochen in den eigenen vier Wänden. „Es ist im Grunde unwichtig, ob ein Klangspiel aus Tönen, Farben oder Aromen besteht, es muss spannend sein, positiv überraschen und einfach Freude bereiten.“

Von „Leaders of the Year“ zum Aufsteiger des Jahres 2012 gekürt, von Gault Millau mit zwei Hauben ausgezeichnet und jetzt sogar einen Michelin-Stern erkocht – sein Hang zum Perfektionismus hat Ivić schon weit gebracht. Leicht war es nicht immer: „Die Herausforderung war definitiv größer, als ich erwartet habe. Es braucht vor allem eine Umstellung im Denken“, sagt der Sternekoch. Dass er es geschafft hat, zeigt der Erfolg. „Das ist, wie in einem fremden Land zu sein und plötzlich in der Sprache zu träumen – dann merkst du, du bist angekommen.“

www.tian-vienna.com

Guide MICHELIN Main Cities of Europe 2014

Guide MICHELIN „Main Cities of Europe 2014″ empfiehlt Restaurants und Hotels in 44 Großstädten und 20 Ländern

Am 8. April kommt der neue Guide MICHELIN „Main Cities of Europe 2014″ in den deutschen Buchhandel. Er empfiehlt insgesamt 445 Sterne-Restaurants. Die Zunahme um 41 Sterne-Adressen demonstriert die dynamische Entwicklung der europäischen Gastronomie. So erhalten in der österreichischen Hauptstadt Wien gleich vier Betriebe erstmals einen Michelin Stern, darunter mit dem „Tian“ unter Leitung von Paul Ivic auch ein rein vegetarisches Restaurant. Das Haus überzeugte die Michelin Tester mit sorgfältiger Zubereitung und breiter Geschmacksfülle der Speisen.

Zu den neuen Sterne-Adressen in Wien zählt weiterhin das Restaurant „Edvard“ im erst 2013 eröffneten Hotel Palais Hansen Kempinski. Die Tester würdigten hier insbesondere die aromatische, kontrastreiche Zubereitung durch Küchenchef Philipp Vogel. Erstmals erhielt auch das „Vincent“ unter der Regie von Alex Mayer für seine raffinierte, geschmacksreiche Küche den begehrten Michelin Stern. Das „Konstantin Filippou“ komplettiert die Liste der neu ausgezeichneten Häuser in der Donaumetropole. Der namensgebende Chef überzeugte die Tester mit seinem modernen, kreativen und komplexen Küchenstil.

In Athen leuchten ab sofort zwei Michelin Sterne über dem Restaurant Funky Gourmet. Die durchdachten Gerichte voll spielerischer Kreativität und Geschmack gaben hierfür den Ausschlag. In Budapest erhält die quirlige „Borkonyha Winekitchen“ einen Stern für ihre hervorragende Küche mit sehr gutem Preis-Leistungs-Verhältnis.

Kulinarisches Hoch in Nordeuropa sorgt für neuen Guide MICHELIN
Wie bereits in den Vorjahren, vergaben die Michelin Inspektoren auch für die Ausgabe 2014 wieder zahlreiche neue Sterne in Nordeuropa und bestätigen damit den dortigen kulinarischen Aufschwung. Allein drei der Auszeichnungen gehen nach Kopenhagen, jeweils zwei nach Stockholm und Helsinki sowie eine nach Göteborg.

Um der wachsenden Bedeutung der Gastronomie in Skandinavien und Finnland gerecht zu werden, wird Michelin am 15. April 2014 erstmals einen eigenen Guide MICHELIN „Nordic Countries“ auf den Markt bringen. Hierzu Michael Ellis, Direktor des Guide MICHELIN: „Die nord-europäischen Länder zeichnen sich durch ein außerordentlich reiches kulinarisches Erbe aus. Die Gourmetküche im Norden basiert auf einer breiten Vielfalt an lokalen Produkten, kombiniert mit außergewöhnlicher Erfahrung.“ In Deutschland wird der Band nicht erhältlich sein.

3.848 Empfehlungen in allen Preisklassen
Die Auswahl des Guide MICHELIN „Main Cities of Europe 2014″ umfasst 1.562 Hotels und 2.286 Restaurants in 44 europäischen Großstädten und 20 Ländern. Hierdurch wird der umfangreich aktualisierte Band zum idealen Ratgeber für Reisende in die europäischen Hauptstädte, Kultur- und Wirtschaftsmetropolen. Mit insgesamt 15 3-Sterne-Häusern, 81 2-Sterne-Adressen und 349 1-Stern-Restaurants spricht die Auswahl des auf Englisch erscheinenden Titels besonders auch kulinarisch interessierte Leser an.

Die neueste Ausgabe des Metropolen-Bandes empfiehlt außerdem 279 „Bib Gourmand“-Restaurants, die ihren Gästen ein besonders gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bieten.

Deutsche Städteziele im Guide MICHELIN „Main Cities of Europe“ sind Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt und Stuttgart. Die Schweiz ist mit Bern, Genf und Zürich repräsentiert, Österreich mit Wien und Salzburg.

Der Guide MICHELIN „Main Cities of Europe 2014″ kostet in Deutschland 29,95 Euro, in Österreich 30,80 Euro und in der Schweiz 37 Franken.

Scott Hallsworth

Mit dem Umi, einem stilvollen japanischen Restaurant, eröffnet der Hotelier und Restaurateur Paul Kovensky ein weiteres exklusives Lokal am pulsierenden Strand von Camps Bay. Das UMI gehört zum im Dezember 2013 eröffneten Luxushotel, The Marly, und reiht sich in die Gruppe trendiger Restaurants der Kove Collection ein, zu der Pepenero, Zenzero, The Bungalow sowie 5 Rooms, La Belle und The Rose Bar im Alphen Boutique Hotel in Constantia zählen. Bis zu 250 Gäste können sich im UMI mit köstlichen, gesunden Gerichten verwöhnen lassen. Die Terrasse ist die neueste in Camps Bay und bietet bis zu 80 Besuchern einen traumhaften Panoramablick über den Atlantik sowie die Aussicht auf romantische Sonnenuntergänge.

Gäste können im UMI zwischen Tischen, Lounge-Ecken und Plätzen an der Bar wählen. Es stehen zudem separate Räume zur Verfügung, in denen das UMI-Team kulinarische Erlebnisse im privaten Rahmen ermöglicht.

Der australische Küchenchef Scott Hallsworth gewährleistet die Authentizität der Speisen des UMI. Hallsworths Liebe zur asiatischen Küche begann, als er für das von einem Australier geführte Hayman Resort in Singapur und Taiwan arbeitete. Dort spezialisierte er sich auf asiatische Speisen und verfeinerte seine Rezepte. Anschließend war er insgesamt sieben Jahre bei den renommierten Nobu Restaurants in London und Melbourne als Küchenchef tätig, bevor er nun die Gäste des Umi mit seinen japanischen Kreationen verwöhnt.

Das oberhalb des Restaurants gelegene The Marly, ist ein brandneues, modernes Fünf- Sterne-Hotel, das modische Extravaganz verströmt. Es ist das neueste Boutique-Hotel der renommierten Kove Collection.

www.umirestaurant.co.za/

Macht uns Tony der Tiger dick?

Eine neue Forschungsarbeit untersucht den Einfluss von Werbekonsum in der Kindheit auf unser Essverhalten als Erwachsener.

Tony der Tiger von der Frosties-Schachtel; die sprechenden Sweeties M&Ms oder die Milka-Kuh… Könnten diese niedlichen Werbefiguren aus unserer Kindheit noch im Erwachsenenalter unsere Auswahl von Lebensmitteln beeinflussen? Eine neue Forschungsarbeit unter der Leitung von Dr. Paul Connell von der Cass Business School, City University London, deutet darauf hin.

In einer zur Veröffentlichung im Journal of Consumer Research vorgesehenen Studie untersuchten Dr. Connell und seine Kollegen Prof. Merrie Brucks und Dr. Jesper Nielsen von der University of Arizona, inwiefern Werbekonsum in der Kindheit zu einer Jahre andauernden Vorliebe für die beworbenen Produkte führen kann.

Im Ergebnis der Studie fanden sie heraus, dass:
· Werbekonsum in der Kindheit eine positive Einstellung gegenüber den Werbefiguren entstehen lässt, die auch Jahre später noch dazu führt, dass man den Ernährungswert der Produkte der Marke eher positiv bewertet
· Menschen, die eine Werbefigur gern mögen, ihre positive Meinung über die von ihr beworbenen Produkte nur schwer ändern
· Sich dies nicht nur auf das ursprünglich beworbene Produkt beschränkt – wenn die Werbefiguren bei den Menschen nach wie vor positive Assoziationen wecken, bewerten diese Menschen auch (von Wissenschaftlern frei erfundene) Nachfolgeprodukte der Marke als gesünder.

Dr. Connell gibt zu bedenken: „Die Menschen sollten einmal nachsehen, was auf den Etiketten der Produkte steht, die sie schon seit ihrer Kindheit mögen. Es ist gut möglich, dass die Sympathie für bestimmte Markenfiguren sie dazu verleitet, relevante Nährwertinformationen zu übersehen. Viele der Werbefiguren gibt es schon seit Jahrzehnten. Eltern sollte bewusst sein, dass ihr Urteil möglicherweise von der Werbung, die sie selbst als Kind gesehen haben, beeinflusst ist.“

Gleichzeitig lege dieses Forschungsprojekt nahe, dass nationale Informationskampagnen im Bereich Sicherheit und Gesundheitsschutz für Kinder diese ihr Leben lang prägen können – aber nur dann, wenn die Werbespots bei den Kindern positive Gefühle hervorriefen. Daher empfiehlt das Forschungsteam, in auf Kinder ausgerichteten Medienkampagnen zur Gesundheitsförderung die Kinder auf einer emotionalen Ebene anzusprechen, indem sie z.B. liebenswerte Figuren einsetzen oder lustige Texte nutzen.

In vier experimentellen Studien untersuchten die Wissenschaftler, wie gesund Erwachsene Produkte einstuften, von denen einige in deren Kindheit stark beworben worden waren. Dabei sahen sich die Teilnehmer zunächst eine von zwei Bildsequenzen an. Die erste enthielt Abbildungen von Werbefiguren, die ihnen aus der Kindheit sehr bekannt waren. Die zweite Bildsequenz enthielt Bilder von Werbefiguren, die in der Werbung ebenfalls häufig zu sehen waren, allerdings erst im Erwachsenenalter des Teilnehmers.

Die Teilnehmer gaben dann an, wie sie die Werbefiguren empfanden und für wie gesund sie die jeweils beworbenen Lebensmittel hielten. Auf diese Weise fanden die Wissenschaftler heraus, dass der Werbekonsum in der Kindheit (bis zum Alter von 13 Jahren) tatsächlich zu einer Voreingenommenheit führen kann, aus der eine Bevorzugung der beworbenen Produkte resultiert.

Die Teilnehmer stuften zuckerhaltige Frühstücksflocken und Pommes Frites als gesünder ein, wenn sie als Kind entsprechende Werbung von diesen Produkten gesehen hatten. Diese Befangenheit kann statistisch durch die Sympathien begründet werden, die die Menschen für die entsprechenden Werbefiguren empfinden. Kinder lernen erst mit wachsender Erfahrung und Reife, Werbung zu verstehen und einzuordnen. Kleinkinder begreifen Fernsehwerbung zunächst erst einmal als Teil des Unterhaltungsprogramms.

Und auch später, wenn sie den Unterschied zwischen einem Werbespot und dem normalen Fernsehprogramm kennen, stehen sie den positiven Werbebotschaften weitaus weniger kritisch gegenüber als Erwachsene, da sie diese Art der Willenslenkung noch nicht richtig durchschauen können. So sind sie in der Regel kaum skeptisch gegenüber diesen Werbeaussagen.

Bereits ab einem sehr jungen Alter werden Kinder mit Werbebotschaften konfrontiert, die suggerieren, dass bestimmte Lebensmittel und Spielzeuge besonders toll sind und besonders viel Spaß machen. Diese Werbung ist zumindest zum Teil dafür verantwortlich, dass Kinder eine bestimmte Einstellung diesen Marken gegenüber entwickeln, die manchmal über Jahre anhält.

Die Wissenschaftler konzentrierten sich bei ihrer Arbeit auf Werbefiguren, da Kinder oft eine Sympathie für diese Figuren entwickeln, die wenig damit zu tun hat, ob sie das Lebensmittel tatsächlich konsumieren oder nicht.

Dr. Connell zieht daraus den Schluss: „Wir empfehlen, dass Eltern mit ihren Kindern über die willensbeeinflussende Wirkung von Werbung sprechen, und dass sie ihre Kinder anregen, Werbebotschaften kritisch zu betrachten. Dabei können sie die Kinder darauf hinweisen, dass Werbung absichtlich tolle Geschichten und lustige Figuren verwendet, um die Aufmerksamkeit der Zuschauer auf sich zu ziehen, aber dass Werbung meist nicht alle wichtigen Informationen zum Produkt gibt. Bei Kleinkindern, mit denen man solche Gespräche noch nicht führen kann, empfiehlt es sich, den Werbekonsum möglichst zu reduzieren.”

How Childhood Advertising Exposure Can Create Biased Product Evaluations That Persist into Adulthood von Dr. Paul M. Connell, Dozent an der Cass Business School, City University London; Dr. Merrie Brucks, Eckert Professor für Marketing und Psychologie, University of Arizona und Dr. Jesper H. Nielsen, Joseph W. Newman Außerordentlicher Professor für Marketing, University of Arizona.

CHEFS NextGeneration

Europas beste Köche unter 30 präsentieren gemeinsam die Gerichte der Zukunft
 
We are the Next Generation
Unter diesem Motto treffen sich vom 15.-17.09.13 im Centre Port Culinaire in Köln zwölf handverlesene junge Küchenchefs aus Europa.
Dieser Gipfel der jungen Spitzengastronomie wird erstmals die größten Talente unter 30 an einem Ort zusammenbringen.
 
Die Top-Referenten der Branche (wie Heiko Antoniewicz, Miguel Calero, Thomas Ruhl ) sind dabei,  um ihr Wissen an die Teilnehmer weiterzugeben. Ein Treffen der Besten, um Synergien zu schaffen und Impulse zu geben.
 
Dabei wird jeder der Köche einen „Gang der Zukunft“ zubereiten, den er dann mit allen Teilnehmern zusammen anrichtet.
Ziel ist es, eine langfristige Gemeinschaft und ein Netzwerk der jungen Elite Europas zu schaffen, aus denen die nächste Generation der Spitzenköche hervorgeht.
 
Generation Facebook greift nach den Sternen
Die Teilnehmer wurden in den besten Küchen der Welt ausgebildet und haben sich auch bereits den ersten Stern oder Vergleichbares erkocht.
Was für viele andere Köche das große Karriereziel ist, ist für sie erst der Anfang.  Sie streben nach Höherem und bringen frischen Wind in die Küchen.
 
Nach der ersten Generation großer Köche mit Paul Bocuse und Paul Haeberlin, der zweiten mit Joël Robuchon und Eckart Witzigmann, der dritten Generation mit Sergio Herman und Joachim Wissler, drängen nun deren Ur-Enkel in die Spitzenküche.
Mit Andreas Caminada und Kevin Fehling haben schon die Ersten mit Mitte 30 den Olymp der *** erklommen und das ist auch das Ziel der vierten Generation, der Teilnehmer.
Diese nächste Generation der Spitzenköche ist bereit, in wenigen Jahren die Nachfolge anzutreten. und hat auf dem Weg dahin schon einiges erreicht.
 
 
Die besten jungen CHEFS
Teilnehmer sind in diesem Jahr:
·         Benjamin Maerz                 Rose, Bietigheim-Bissingen, D
·         Benjamin Parth                  Stüva , Ischgl, A
·         Christoph Schmah              Graf Leopold ,Daun., D
·         Daniel  Schimkowitsch       Tramin, München, D
·         Dennis Puchert                   Rigiblick, Zürich, CH
·         Koen Verjans                      innesto, Houthalen, B
·         Maximilian Kreus                St. Benedikt, Aachen, D
·         Maximilian Lorenz              L’Escalier, Köln, D
·         Oliver Röder                       Bembergs Häuschen, Euskirchen, D
·         Sören Anders                      Anders Superior, Karlsruhe, D
·         Syrco Bakker                       Pure C, Cadzand-Bad, NL
·         Tohru Nakamura                Geisels Werneckhof, München, D
 
Patron der Veranstaltung ist der Rock ‘n Roller unter den besten deutschen Köchen, Peter Maria Schnurr vom Falco in Leipzig.

Mehr Infos unter www.highendfood.org/de/2013/05/12/chefs-nextgeneration-cologne-2013/

Mario Lohninger, Frankfurt

Nur ein kleiner bürokratischer Schritt auf dem Papier, aber ein großer Schritt für die Lohningers: Mit Gründung der Lohninger GmbH realisierte Mario Lohninger Anfang des Jahres gemeinsam mit seinen Eltern Erika und Paul ein entscheidendes Projekt. Der gastronomische Fokus der Familie liegt nun auf dem 2010 eröffneten und mit 16 Gault&Millau Punkten bewerteten Restaurant Lohninger, in dem neben modernen Kreationen der Spitzenküche auch weiterhin die Klassiker der österreichischen Küche auf der neu konzipierten Speisekarte stehen.

Dem Holbein’s im Städel Museum bleibt der 2011 zum Koch des Jahres gewählte Mario Lohninger natürlich weiterhin als engagierter Küchenchef und gastronomischer Partner treu.

Die Konzentration auf das Restaurant Lohninger begann Anfang 2012, als Mario Lohninger sich dazu entschloss, die Restaurants Silk und Micro im ehemaligen Cocoon Club in Frankfurt am Main und damit die Restaurantverbindung Hören-Sehen-Schmecken aufzugeben. Sein Fokus richtet sich seitdem auf das Lohninger, wo er seit jeher seine Handschrift unter die Speisekarte setzt und als Spiritus Rector die Richtung vorgibt; bei Feinkostunternehmer und Gastronom Gregor Meyer im Holbein`s im Frankfurter Städel Museum ist der vielfach ausgezeichnete Koch zusätzlich aktiv. Mit Gründung der Lohninger GmbH Anfang 2013 gehört der österreichischen Familie um Mutter Erika, Vater Paul und Sohn Mario Lohninger das gleichnamige Restaurant in Sachsenhausen voll und ganz, und bei Töchterchen Kate wird sich zeigen, ob die kulinarische Ader der Lohningers auf die dritte Generation übergehen wird.

Mutter Erika und Vater Paul blicken auf 45 Jahre Erfahrung in der Gastronomie zurück und unterstützen ihren Sohn in allen Bereichen. So steht Paul Lohninger gemeinsam mit dem ehemaligen Silk-Koch Dirk Schommer für die moderne Gourmetküche und ausgewählte österreichische Speisen ein. Mutter Erika lernte die jetzige Restaurantleiterin des Lohninger Stefanie Pfeiffer an und ist für die Serviceleitung und die Weinkarte verantwortlich. „Unseren Namen trägt das Restaurant nicht ohne Grund, denn wir bürgen für hohe Qualität und Genuss auf Sterneniveau. Allen Komponenten des Betriebs legen wir Leidenschaft und hohen Anspruch zugrunde, denn das Wohl unserer Gäste ist für uns der wichtigste Gradmesser“, so Mario Lohninger.

Die Verbundenheit zu seinem Heimatland paart der junge österreicher mit seiner Hingabe für die Küchen der Welt. Mehr als zehn Jahre konnte er sein Wissen in renommierten Restaurants und bei einigen der besten Köchen der Welt vertiefen: bei David Bouley, seinerzeit einer der innovativsten Gastronomen der New Yorker Restaurantszene, in Los Angeles bei Starkoch Wolfgang Puck und bei dem berühmten Drei-Sterne-Koch Guy Savoy in Paris. Diese Fülle an Erfahrungen und den heimatlichen Bezug erkennen die Gäste des Lohninger ab sofort auf der umgestalteten Speisekarte „Heimat – Die Welt“: Auf der linken Seite sind typisch österreichische Gerichte wie das Wiener Schnitzel mit Kipfler-Erdäpfel-Gurken-Salat und Preiselbeeren aufgeführt. Auf der rechten Seite stehen Gourmetgerichte wie gebratene Foie Gras mit Banane, Kokos und Nougat oder Rape Negro Seeteufel mit Baby-Aubergine, Schmortomate und Kümmel – für solche Gänge wurde Mario Lohninger über viele Jahre mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet. Die neue Aufteilung der Speisekarte ist für die Familie kein Zeichen konkurrierender Küchenstile, sondern steht für ein harmonisches Ganzes, das Mario Lohninger kreiert und das sein Vater zusammen mit dem Lohninger-Küchenchef Tag für Tag in höchster Perfektion am Herd umsetzt.

Für Mario Lohninger bedeuten die Lohninger GmbH und das Restaurant viel mehr als nur ein Geschäftsfeld: „Das Lohninger ist meine Homebase, hier tanke ich meine kreative Energie und übertrage sie auf die Entwicklung der Gerichte. Wir haben Spaß bei dem, was wir tun, das ist entscheidend. Und unsere starken Familienbande flechten sich in unser Verständnis von Genuss und Gastlichkeit ein – das spüren auch die Gäste.“

www.lohninger.de/

Paul Qui & Haviv Moshe

S.Pellegrino Cooking Cup 2013

Paul Qui ist „Young Chef of the Year“
Makrele Crudo auf Tomatendashi und eine steife Briese in den Segeln: zwei sehr unterschiedliche Erfolge brachten dem Boot der USA jetzt eine begehrte kulinarische Regatta-Trophäe ein. Die Amerikaner sicherten sich den „Inside the Cooking Award“ beim S.Pellegrino Cooking Cup 2013 in Venedig. Das Boot war nicht nur schnell, sondern hatte mit Paul Qui auch den besten Nachwuchskoch an Bord. Er gewann den Titel des „Acqua Panna & S.Pellegrino Young Chef of the Year“.

Der „S.Pellegrino Cooking Cup“ ist eine außergewöhnliche Regatta. Vor der beeindruckenden Kulisse der Lagune von Venedig wetteiferten am zweiten Juniwochenende insgesamt 50 Boote um die schnellsten Zeiten und die besten Gerichte. Während auf Deck die Segel gehisst wurden, ließen die ausgesuchten Spitzenköche unter Deck wahre Köstlichkeiten entstehen. In der Gesamtwertung hatte die italienische Yacht „Raffica“ mit dem Koch Enrico Pianegonda die Nase vorne.

Auch Rudi Obauer Jr. (Österreich) und der deutsche Dominic Petzold (VAE) am Start
Innerhalb der großen Regatta wurde darüber hinaus ein zweiter wichtiger Wettbewerb ausgetragen: das Rennen um den „Inside Cooking Award“. Zehn Boote die jeweils ein Land repräsentieren, in dem S.Pellegrino angeboten wird, kämpften um die Trophäe. Die Besonderheit in diesem Wettbewerb ist die Auswahl der Köche. Zehn talentierte Nachwuchsköche treten gegeneinander an. Dazu gehörten in diesem Jahr Rudi Obauer Jr., der für Österreich an den Start ging, sowie der deutsche Dominic Petzold, der in den Vereinigten Arabischen Emiraten arbeitet und daher auf dem Boot der Emirate kochte.

Klarer Sieger war der Amerikaner Paul Qui. Er durfte sich über gleich zwei Auszeichnungen freuen. Am Vorabend der Regatta erkochte er sich mit einer Makrele Crudo auf Tomatendashi die Bestnoten einer Fachjury. Diese lobte das originelle Rezept und seine Philosophie der Reinheit der Aromen. Bei der eigentlichen Regatta segelte sein amerikanisches Team schließlich den anderen Länderbooten davon. Eine ausgezeichnete Gesamtleistung, die bei einem Galaabend im prunkvollen Theater „La Fenice“ mit dem „Inside the Cooking Award“ belohnt wurde.

Haviv Moshe gewinnt „People’s Choice Award“
Über die Gunst des Publikums durfte sich Haviv Moshe freuen. Er erhielt den „People’s Choice Award“. Seine Spezialität Wolfsbarsch mit Knoblauchcreme und Getreidegnocchi vereinte Elemente aus seiner Heimat Israeli mit innovativen Einflüssen. Die Gerichte von Rudi Obauer Jr. und Dominic Petzold landeten im guten Mittelfeld der Jurybewertung. Bei der Bewertung urteilte die Jury jeweils nach der Präsentation, dem Schwierigkeitsgrad der Zubereitung, dem Geschmack sowie der richtigen Abstimmung von Wein und Wasser auf das Gericht.