Kulinarische Rundreise durch Ungarn

Ob Gulasch, Paprikahuhn oder Ungarische Salami – jede Region in Ungarn hat seine eigene schmackhafte Spezialität. So wartet die Region Puszta und Theiß-See vor allem mit leckeren Fisch- und Fleischspezialitäten auf.

Es ist keine Übertreibung, wenn man behauptet, dass aus der Region Puszta und Theiß-See die wichtigsten Zutaten für die Gerichte der ungarischen Küche stammen. So verwenden Einheimische das hochwertige Schmalz der im Tiefland gezüchteten Schweine zum Dünsten der weltbekannten Zwiebeln aus Makó. Anschließend werden diese für ein leckeres Pörkölt, eine Gulaschsuppe oder einem Fischgericht mit dem Edelsüßpaprika oder dem feurigen Gewürzpaprika aus Szeged oder Kalocsa gewürzt. Typische Gerichte aus der Region sind zum Beispiel die Bajaer Fischsuppe, Hechtpaprikasch, Paprikahuhn und Palatschinken auf Hortobágyer Art.

Ein kulinarisches Highlight der Region ist das Wurstfestival in Békéscsaba, das vom 19. bis 22. Oktober 2012 stattfindet. Die Festtage stehen ganz im Zeichen der Wurstzubereitung und Gastronomie. Unterhaltsame, kulturelle Veranstaltungen, die parallel stattfindende Lebensmittelmesse sowie das Weinfest vervollständigen das umfangreiche Programm. Seit 1997 ist das Festival die bedeutendste und bekannteste gastro-kulturelle Veranstaltung Ungarns und Mitteleuropas – eine wahre Pilgerstätte für Feinschmecker aus aller Welt.

Unser Tipp zum Nachkochen für vier Personen:

Ungarisches Paprikahuhn

Zutaten:
1 Huhn, jung, fleischig (ca. 1,5kg)
100 g Speck, durchwachsen
1 EL Öl
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 EL Paprikapulver, rosenscharf
Salz
125 ml Fleischbrühe
250 g Crème fraîche

Das gewaschene und trockengetupfte Huhn mit einem scharfen Messer oder einer Küchenschere in acht Teile zerlegen, dabei das Rückgrat entfernen. Speck, geschälte Zwiebel und Knoblauchzehe in Würfel schneiden. Das Öl in einer hochwandigen Pfanne oder einem Schmortopf erhitzen und die Speckwürfel darin glasig braten. Die Zwiebel- und Knoblauchwürfel zugeben und kurz anbraten. Das Paprikapulver darauf zerstreuen, ganz durchrösten und sofort die Hühnerteile in die Pfanne geben. Salzen und einige Minuten auf beiden Seiten anbraten. Nach und nach die Brühe zugießen – immer erst dann nachfüllen, wenn die Brühe im Topf bereits vollständig eingekocht ist. Bei zugedeckter Pfanne das Huhn bei mäßiger Hitze circa 30 Minuten garen. Anschließend die Crème fraîche an das Huhn geben und noch fünf Minuten einkochen lassen. Mit Salz abschmecken. Guten Appetit!

Greenpeace entdeckt Pestizide in Curry-Gewürz, Paprikapulver und Petersilie

Mit Gift gewürzt

Greenpeace entdeckt Pestizide in Curry-Gewürz, Paprikapulver und Petersilie – Strafanzeige gegen Metro

Die Pestizidbelastung von getrockneten Kräutern und Gewürzen hat sich nach Untersuchungen von Greenpeace im Vergleich zum Vorjahr nicht gebessert: Mehr als ein Viertel der 37 Proben aus konventionellem Anbau musste Greenpeace als „nicht empfehlenswert“ (rot-Wertung) einstufen. Besonders stark belastet sind Paprika- und Currypulver sowie getrocknete Petersilie. So wird in getrockneter Petersilie der Marke TiP, einer Eigenmarke von Metro, die gesetzlich festgelegte Höchstmenge überschritten. Die Probe stammt von Real, einer Supermarktkette der Metro-Handelsgruppe, in Hamburg. Greenpeace hat Strafanzeige gegen Metro erstattet. Frische Kräuter sind im Vergleich zu 2008 nur noch gering belastet.

„Mit einer Prise Paprika oder Curry, wie sie auf der Currywurst landet, streut man sich einen Giftcocktail von bis zu 20 verschiedenen Chemikalien aufs Essen“, sagt Manfred Santen, Chemie-Experte von Greenpeace. Darunter befinden sich gesundheitsgefährdende Wirkstoffe wie das als Nervengift wirkende Chlorpyrifos-Ethyl (Wirkung Hemmstoff der Cholinesterase) und das die Fortpflanzung beeinträchtigende Carbendazim. Selbst das in der EU verbotene Pestizid DDT (Dichlordiphenyltrichlorethan) wurde in einer Curry-Probe nachgewiesen.

Betrachtet man nur Paprikapulver, so ist die Hälfte der Proben mit rot zu bewerten („nicht empfehlenswert“). 2008 waren es 30 Prozent. Von getrockneter Petersilie musste ebenfalls die Hälfte der Proben mit rot bewertet werden. Im Vorjahr waren es sogar 67 Prozent. Mehr als 60 Prozent der frischen Petersilie enthält hingegen keine Pestizide. 2008 gab es keine frische Petersilie ohne Pestizidnachweis. Seit 2007 beobachtet Greenpeace einen Trend hin zu geringeren Rückständen bei Obst und Gemüse – ein Erfolg der Greenpeace Kampagne „Stoppt Gift im Essen“. Auf getrocknete Kräuter und Gewürze trifft diese Entwicklung noch nicht zu. „Greifen Sie lieber zu Bioprodukten“, sagt Santen, „bei allen bisherigen Tests weisen sie keine oder nur äußerst geringe Pestizidrückstände auf. Sie sind daher die beste Empfehlung für gesundes Essen.“

Greenpeace hat bei dem Test einen schweren Mangel im Verbraucherschutz aufgedeckt: Belastungen bei Gewürzmischungen wie Currypulver sind ähnlich hoch wie bei Gewürzen, jedoch gibt es hierfür keine Grenzwerte. Nach einer Einstufung für Gewürze müsste eine Probe Currypulver von Galeria Kaufhof (Metro-Gruppe) mit rot bewertet werden. Greenpeace fordert von der EU-Kommission und Verbraucherministerin Aigner, umgehend gesetzlich bindende Grenzwerte für Pestizide in Gewürzmischungen einzuführen.

Insgesamt wurden 44 Proben Petersilie, Schnittlauch, Curry- und Paprikapulver, davon sieben aus biologischem Anbau, Anfang September 2009 gekauft. Sie stammen aus Filialen der sechs führenden deutschen Supermarktketten und einem Biosupermarkt in Berlin, Hamburg, Köln, München und um Frankfurt am Main.

Rezept: Rosmarin-Kartoffeln mit gebackenem Schafskäse und Gemüse

Rosmarin-Kartoffeln mit gebackenem Schafskäse und Gemüse

Der griechische Gaumenschmaus für zwei bis drei Personen mit Rosmarin-
Kartoffeln von Popp ist in 35 Minuten fertig

Ob als Vorspeise oder im Salat, Schafskäse gibt
es in vielen Varianten. Mit den knusprigen Rosmarin-Kartoffeln von Popp wird daraus
eine Hauptmahlzeit, die schön satt macht. Und das Beste daran, der griechische
Klassiker steht nebst Beilage schon nach 35 Minuten auf dem Tisch. Und so geht`s:
Den abgetropften Schafskäse würfeln und in eine geölte Auflaufform geben. Dann
die klein geschnittenen Tomaten, Peperoni sowie die feinen Zwiebel- und
Knoblauchwürfel zusammen mit Olivenöl und Gewürzen mischen und über den
Schafskäse geben und in den vorgeheizten Backofen schieben. Jetzt können Sie
sich erst einmal Zeit nehmen und den Tisch hübsch eindecken. Denn erst nach
weiteren 10 Minuten kommen die Rosmarin-Kartoffeln an die Reihe. Einfach die
vorgegarten Kartoffeln in einer beschichteten Pfanne ohne den Zusatz von Öl etwa 8
bis 10 Minuten goldbraun rösten, dann das Rosmarin-Pesto hinzufügen und die
Kartoffeln unter gelegentlichem Wenden weitere 2 Minuten braten. So entfaltet der
Rosmarin sein volles Aroma und seinen intensiven Geschmack. Den gebackenen
Schafskäse und das Gemüse auf Tellern anrichten, mit Olivenöl beträufeln und die
Rosmarin-Kartoffeln dazu reichen.

Die 530g Packung Rosmarin-Kartoffeln mit dem extra Beutelchen Rosmarin-Pesto
lässt sich auf Vorrat einfach im Kühlschrank lagern. Rezeptideen im praktischen
Taschenformat mit Einkaufsliste auch als Aktion in der Verpackung und auf
www.popp-feinkost.de

Tipp: Dazu passt warmes Fladenbrot und Rotwein.

Zutaten für 2-3 Personen:
530g Rosmarin-Kartoffeln von Popp (inkl. Rosmarin-Pesto) aus dem Kühlregal
200g Schafskäse (mild)
1 Zwiebel
3 Knoblauchzehen
50g grüne Oliven (ohne Kerne)
2 Strauchtomaten
2 mittelscharfe Peperoni
2 EL Olivenöl für die Auflaufform
1 TL Paprikapulver
Salz, frisch gemahlener Pfeffer
Olivenöl – extra vergine (auf den Tisch)

Zubereitung:
Schafskäse abtropfen lassen, in Würfel schneiden und in eine mit dem Olivenöl
geölte Auflaufform geben. Tomaten und Peperoni waschen. Tomaten vierteln
und Peperoni in Ringe schneiden. Zwiebel und Knoblauch schälen und in kleine
Würfel schneiden. Das Gemüse mit dem Olivenöl, Salz, Pfeffer und mildem
Paprikapulver mischen. Über den Schafskäse geben. Im vorgeheizten
Backofen bei 200°C ca. 25 Minuten backen.
Nach 10 Minuten die Rosmarin-Kartoffeln ohne Öl in einer beschichteten
Pfanne unter gelegentlichem Wenden ca. 8-10 Minuten bei mittlerer Hitze
goldbraun rösten. Das dazugehörige Rosmarin-Pesto unter die Kartoffeln
mischen und ca. weitere 2 Minuten braten.
Den gebackenen Schafskäse und das Gemüse auf Tellern anrichten, mit
Olivenöl beträufeln und Rosmarin-Kartoffeln hinzugeben.

Zubereitungszeit: ca. 35 Minuten
Nährwertangaben:
Pro Portion 701 kcal/2.934 kJ, Eiweiß 23,1 g, Fett 50 g,
Kohlenhydrate 39,6 g

Fakten:
Rosmarin-Kartoffeln mit 500g vorgegarten Kartoffeln und 30g Rosmarin-Pesto in
einem extra Beutelchen, ohne Konservierungsstoffe, Gluten und Laktose,
Hersteller: Popp Feinkost, Kaltenkirchen, www.popp-feinkost.de,
VK-Preis liegt bei 1,89 Euro. Haltbarkeit der ungeöffneten Packung: 35 Tage,
Produkteinführung ab September 2009

Paprika – Ungarns rotes Gold

NDR, Samstag, 18.04. um 12:45 Uhr

Paprika – Ungarns rotes Gold

„Wenn du Paprika hast, hast du alles“ heißt es in einem ungarischen Sprichwort. Kaum eine andere Frucht, die weltweit als Chili bezeichnet wird, kann sich mit so vielen Sorten und Varietäten präsentieren wie der Paprika. Seinen Ursprung hat die Pflanze, deren Frucht wegen ihrer Farbe „das rote Gold“ genannt wird, in Südamerika.
Die feuerrote Schote gelangte auf abenteuerlichem Weg im 16. Jahrhundert nach Ungarn. Hier herrschte ein Klima, wie es die Pflanze liebt: fruchtbare Feuchtigkeit und lange heiße Sommer. Es wurde rasch beliebt bei Bauern, Fischern und Hirten. Lange bevor der Paprika Einzug in deutsche Kochbücher hielt, rieben die Hirten auf der Puszta ihren Speck mit Paprikapulver ein, die Bauern brannten Paprikaschnaps gegen Malariafieber und Magenweh und setzten Paprikapflaster auf Wunden und Geschwüre. Systematische Forschung stellte den medizinischen Nutzen der Pflanze fest. 1933 machte Dr. Albert Szent György eine revolutionäre Entdeckung: Vitamin C im Paprikafleisch. Dafür wurde er mit dem Nobelpreis ausgezeichnet. Zwei Anbauzentren bildeten sich in der ungarischen Tiefebene heraus und sind bis heute geblieben: bei Szeged an der Theiss und bei Kalocsa an der Donau. Der Film zeigt wie der Gemüse- und Gewürzpaprika herausgezüchtet und die Frucht zum Grundnahrungsmittel der Ungarn wurde. Heute ist der Paprika und vor allem das Paprikapulver eines der wichtigsten Exportartikel des Landes.

„Wenn du Paprika hast, hast du alles“, heißt es in einem ungarischen Sprichwort. Kaum eine andere Frucht, die weltweit als Chilli bezeichnet wird, kann sich mit so vielen Sorten und Varietäten präsentieren wie der Paprika. Seinen Ursprung hat die Pflanze, deren Frucht wegen ihrer Farbe das „rote Gold“ genannt wird, in Südamerika.
Die feuerrote Schote gelangte auf abenteuerlichem Weg im 16. Jahrhundert nach Ungarn. Hier herrschte ein Klima, wie es die Pflanze liebt: fruchtbare Feuchtigkeit und lange heiße Sommer; er wurde rasch beliebt bei Bauern, Fischern und Hirten. Lange bevor der Paprika Einzug in deutsche Kochbücher hielt, rieben die Hirten auf der Puszta ihren Speck schon mit Paprikapulver ein. Die Bauern brannten Paprikaschnaps gegen Malariafieber und Magenbeschwerden und setzten Paprikapflaster auf Wunden und Geschwüre. Systematische Forschung stellte den medizinischen Nutzen der Pflanze fest. 1933 machte Dr. Albert Szent Györgyi eine revolutionäre Entdeckung: Vitamin C im Paprikafleisch. Dafür wurde er mit dem Nobelpreis ausgezeichnet.

Paprika – Ungarns rotes Gold

RBB, Dienstag, 24.03. um 15:15 Uhr

Paprika – Ungarns rotes Gold

„Wenn du Paprika hast, hast du alles“ heißt es in einem ungarischen Sprichwort. Kaum eine andere Frucht, die weltweit als Chili bezeichnet wird, kann sich mit so vielen Sorten und Varietäten präsentieren wie der Paprika. Seinen Ursprung hat die Pflanze, deren Frucht wegen ihrer Farbe „das rote Gold“ genannt wird, in Südamerika. Die feuerrote Schote gelangte auf abenteuerlichem Weg im 16. Jahrhundert nach Ungarn. Hier herrschte ein Klima, wie es die Pflanze liebt: fruchtbare Feuchtigkeit und lange heiße Sommer. Es wurde rasch beliebt bei Bauern, Fischern und Hirten. Lange bevor der Paprika Einzug in deutsche Kochbücher hielt, rieben die Hirten auf der Puszta ihren Speck mit Paprikapulver ein, die Bauern brannten Paprikaschnaps gegen Malariafieber und Magenweh und setzten Paprikapflaster auf Wunden und Geschwüre. Systematische Forschung stellte den medizinischen Nutzen der Pflanze fest. 1933 machte Dr. Albert Szent György eine revolutionäre Entdeckung: Vitamin C im Paprikafleisch. Dafür wurde er mit dem Nobelpreis ausgezeichnet. Zwei Anbauzentren bildeten sich in der ungarischen Tiefebene heraus und sind bis heute geblieben: bei Szeged an der Theiss und bei Kalocsa an der Donau. Der Film zeigt wie der Gemüse- und Gewürzpaprika herausgezüchtet und die Frucht zum Grundnahrungsmittel der Ungarn wurde. Heute ist der Paprika und vor allem das Paprikapulver eines der wichtigsten Exportartikel des Landes.

„Wenn du Paprika hast, hast du alles“, heißt es in einem ungarischen Sprichwort. Kaum eine andere Frucht, die weltweit als Chilli bezeichnet wird, kann sich mit so vielen Sorten und Varietäten präsentieren wie der Paprika. Seinen Ursprung hat die Pflanze, deren Frucht wegen ihrer Farbe das „rote Gold“ genannt wird, in Südamerika. Die feuerrote Schote gelangte auf abenteuerlichem Weg im 16. Jahrhundert nach Ungarn. Hier herrschte ein Klima, wie es die Pflanze liebt: fruchtbare Feuchtigkeit und lange heiße Sommer; er wurde rasch beliebt bei Bauern, Fischern und Hirten. Lange bevor der Paprika Einzug in deutsche Kochbücher hielt, rieben die Hirten auf der Puszta ihren Speck schon mit Paprikapulver ein. Die Bauern brannten Paprikaschnaps gegen Malariafieber und Magenbeschwerden und setzten Paprikapflaster auf Wunden und Geschwüre. Systematische Forschung stellte den medizinischen Nutzen der Pflanze fest. 1933 machte Dr. Albert Szent Györgyi eine revolutionäre Entdeckung: Vitamin C im Paprikafleisch. Dafür wurde er mit dem Nobelpreis ausgezeichnet.

Rezept mit LEERDAMMER

Crostini mit LEERDAMMER Yoghu

(4 Portionen)

Zutaten:
1 kleine Salatgurke
2 Möhren
8 kleine Radieschen
1 Packung LEERDAMMER Yoghu
(6 Scheiben = 150 g)
300 g Joghurt
1 TL Tomatenmark
2 EL frische gehackte Kräuter
1 TL Senf
Salz, Pfeffer, Paprikapulver
1 Nussbaguette (ca. 200 g)
1 EL Olivenöl
frischer Schnittlauch zum Garnieren

Zubereitung:
Salatgurke waschen, ein Viertel in dünne Scheiben schneiden, den Rest schälen, raspeln und gut
ausdrücken. Möhren schälen, waschen und raspeln. Radieschen putzen, waschen und in
Scheiben schneiden. Eine Scheibe LEERDAMMER Yoghu zum Dekorieren in feine Streifen und
den Rest in kleine Quadrate schneiden. Joghurt mit Tomatenmark, Kräutern, Senf, Gurken- und
Möhrenraspel sowie LEERDAMMER Yoghu Quadraten mischen und mit Salz, Pfeffer und
Paprikapulver abschmecken. Nussbaguette in zwölf dünne Scheiben schneiden und in erhitztem
Öl knusprig braten. Creme auf das Baguette streichen, mit Salatgurkenscheiben, Radieschen,
LEERDAMMER Yoghu Käsestreifen und Schnittlauchhalmen garniert servieren.

Zubereitungszeit: ca. 20 Minuten

Pro Portion:
kJ/kcal: 1443/345 · EW: 17,9 g · F: 15 g · KH: 31 g · BE: 2,5

Rezept – Tim Mälzer

Lammkeule mit Zitrusfrucht, Petersilienwurzelpüree und Salsa Verde

Ein Rezept von Tim Mälzer
Ein Klassiker – Lamm

Zutaten:
1 ausgelöste Lammkeule ohne Knochen
2 Zitronen Abrieb + Saft
1 Orange Abrieb + Saft
frischer Knoblauch, 2 Zehen, zerdrückt
3 EL Koreandersaat gestoßen
3 EL Honig
2 EL Paprikapulver
Meersalz

2 Bund Fingermöhren
1 Bund grünen Spargel

1 kg Petersilienwurzel
3 große Kartoffeln
Olivenöl, Zitrone, Salz und Pfeffer

1 Bd. Blattpetersilie
1 Bd. Basilikum
1 Bd. Minze
1 Glas Kapern (1 EL)
1 Glas Cornichons (6 Stück)
2 Zehen Knoblauch
1 EL Senf (scharf)
1 EL Rotweinessig
8 EL Olivenöl

ZUbereitung:

– 1 ausgelöste Lammkeule ohne Knochen
– 2 Zitronen Abrieb + Saft
– 1 Orange Abrieb + Saft
– frischer Knoblauch, 2 Zehen, zerdrückt
– 3 EL Koreandersaat gestoßen
– 3 EL Honig
– 2 EL Paprikapulver
– Meersalz

Zitronen und Orange mit Abrieb und Saft, Knoblauch, Korandersaat, Honig, Paprikapulver und Meersalz miteinander vermengen. Die Keule im Beutel damit einmassieren, im Olivenöl im Bräter anbraten und bei 200 C für ca. 30-40 min. im Ofen
Braten.
Möhren und Spargel schälen und 20 min. vor Ende der Garzeit zum Lamm geben.
Anschließend das Lamm in Alufolie wickeln und 5 min. ruhen lassen.
Petersilienwurzel und Kartoffeln schäen und in große Würfel schneiden. Beides zusammen mit Wasser zugedeckt zum Kochen bringen, Weichkochen,
das Wasser abgießen.
Anschließend das Gemüse mit 2-3 EL Olivenöl zerstampfen und mimt Salz und Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.
Restliche Zutaten fein hacken, miteinander vermengen und abschmecken.

Wie viel Gift steckt ins Kräutern und Gewürzen?

HR, Mittwoch, 26.11., 21:00 – 21:45 Uhr

Alles Wissen

Frische Petersilie, Pfefferkörner, Paprikapulver – Kräuter und Gewürze machen das Essen erst richtig lecker, und nicht nur das: Viele von ihnen sind für ihre heilende Wirkung bekannt. Doch längst nicht alle Produkte aus dem Supermarkt sind wirklich gesund. Eine Untersuchung hat es kürzlich ans Licht gebracht: Auch in Kräutern und Gewürzen stecken giftige Pestizide. ‚Alles Wissen‘ fragt nach: Wie hoch ist die Gefahr für die Gesundheit? Welche Kräuter und Gewürze kann man unbesorgt genießen?
Pestizide – Wie viel Gift steckt ins Kräutern und Gewürzen?
Petersilie, Pfefferkörner, Paprikapulver – Kräuter und Gewürze machen das Essen erst richtig lecker. Und nicht nur das: Viele sind für ihre heilende Wirkung bekannt. Doch längst nicht immer tun wir uns mit den Produkten aus dem Supermarkt etwas Gutes: Eine Untersuchung brachte kürzlich ans Licht, dass auch in Kräutern und Gewürzen giftige Pestizide stecken. Alles Wissen fragt nach: Wie hoch ist die Gefahr für unsere Gesundheit? Und welche Kräuter und Gewürze können wir unbesorgt genießen?

Weißes Gold – Steinsalz- Meersalz- Bergsalz
Wenn unser Essen zu fad ist, würzen wir meist mit Salz nach. Und auch in der Suppe darf es für den guten Geschmack nicht fehlen. Streng genommen benutzen wir da ein Mineral als Gewürz. Es war zu früheren Zeiten auch sehr teuer, bis in Mittel- und Süddeutschland große Lager gefunden wurden. Und trotzdem gibt es bis heute Salze zu kaufen, die viel teurer sind als das normale Kochsalz: Meersalz, Himalaja-Salz, Fleur de Sel … doch ist Salz wirklich immer gleich Salz? Alles Wissen nimmt das weiße Gold genauer unter die Lupe.

Safran – Das ‚rote Gold‘ der Schweiz
Dort, wo es niemand vermutet, auf den steilen Berghängen des Schweizer Kantons Wallis, gedeiht eine wertvolle Rarität: Safran, das teuerste Gewürz der Welt. Es ist das einzige Anbaugebiet in Mitteleuropa. Und doch so winzig, dass die wenigen Kilo Safranfäden, die hier geerntet werden, im Weltmaßstab verschwindend gering ausfallen. Zwischen Mitte Oktober und Mitte November ist Erntezeit. Dann schwärmen Hausfrauen, Schichtarbeiter, Pensionäre und Großeltern mit Enkeln aus, um die Blüten mitsamt ihren signal-roten Fäden zu pflücken. Alles Wissen war bei der Ernte dabei und ist der Frage nachgegangen, warum dieses Gewürz so kostbar ist.

Chili – Scharfes Gewürz mit gesunden Nebenwirkungen
Die auf der ganzen Welt begehrte Schote stammt eigentlich aus Südamerika. Christoph Kolumbus hat sie für die Europäer entdeckt. Heute ist Indien einer der größten Chili-Produzenten der Welt. Die Gewürzpflanze besitzt neben einem hohen Vitamin-C-Gehalt auch heilende Wirkung. Doch was macht die rote Schote eigentlich so feurig? Und wie scharf ist sie noch verträglich? Alles Wissen nimmt das Gewürz mit dem gehörigen ‚Biss‘ genauer unter die Lupe.

Heil- und Medizinpflanzen – Die gefährdete Vielfalt
Arzneimittel, Kosmetika und Nahrungsmittel mit pflanzlichen Wirkstoffen liegen im Trend. Tees mit Süßholzwurzel finden sich ebenso im Sortiment von Drogerien und Reformhäusern wie Salben mit Arnika und Herzmedikamente mit Adonisröschen. Mit 45.000 Tonnen pro Jahr ist Deutschland der größte Importeur von Heilpflanzen in Europa. Mehr als die Hälfte der wilden Heilpflanzen wird in freier Natur gesammelt. Doch gerade das gefährdet den natürlichen Bestand an Heilkräutern und viele gehören schon jetzt zu den bedrohten Arten der Wildpflanzen. Alles Wissen auf der Spur der gefährdeten Vielfalt.
Vilgis Kräuterküche – Die schonende Zubereitung für Aroma und Co.
Mit Kräutern Kochen ist gar nicht so einfach. Rosmarin kann man beispielsweise ganz wunderbar mitkochen und das Aroma bleibt erhalten. Bei zarten, grünen Kräutern wie Petersilie oder Basilikum sollte man allerdings vorsichtig sein. Doch wie bleiben die wohlschmeckenden Aromen und wichtigen Vitamine erhalten? Alles Wissen kocht mit einem echten Physiker vom Max Planck Institut und zeigt die Tipps und Tricks der Kräuterküche.

Rezept – Gebratener Kapaun auf Thymiansauce

Jetzt, wo der Sommer langsam aber sicher in die Ferne rückt und die Tage
immer dunkler und kälter werden, haben nicht wenige von uns das Verlangen,
mal wieder einen Tag frei zu haben und gemütlich die Seele baumeln zu
lassen. Das verlängerte Wochenende, das sich uns diese Woche bietet, kommt
da wie gerufen. Endlich ein wenig Zeit, um sich Dingen zu widmen, die im
Alltagsstress oftmals untergehen – sei es Freunde oder die Familie zu
besuchen, mal wieder ins Grüne zu fahren, ein Buch zu lesen, oder eben
einfach mal wieder ganz in Ruhe zu kochen. Es ist lohnenswert, sich einmal
wieder Zeit zu nehmen, um etwas ganz Besonderes auf den Tisch zu zaubern.
Die tv.gusto-Profiköche empfehlen „Gebratener Kapaun auf Thymiansauce, dazu
geröstete Weißbrotwürfel mit Chorizo und Trockenobst“.

Viel Spaß beim Nachkochen wünscht tv.gusto!

Gebratener Kapaun auf Thymiansauce, dazu geröstete Weißbrotwürfel mit
Chorizo und Trockenobst

Zutaten (4 Personen)
1 Kapaun, ca. 2 kg
1 Zwiebel
0.5 Sellerie
1 Karotte
etwas Paprikapulver
1 TL Tomatenmark
0.75 l Gemüsefond
2 Zweige Thymian
3 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer
6 Scheiben Weißbrot vom Vortag
1 TL Paprikapulver
5 EL Olivenöl
50 g spanische Chorizo
2 Knoblauchzehen
50 g Trockenobst- Mix

Zubereitung
Den Kapaun küchenfertig vorbereiten (Innereien entnehmen, waschen, trocken
tupfen). Den Hals und den vorderen Teile der Flügel abtrennen und in einem
Topf in Olivenöl scharf anbraten. Das Gemüse putzen und zu dem Geflügelklein
geben.
Mit Paprikapulver bestäuben, das Tomatenmark beimengen und nach kurzer
Röstzeit mit Geflügelfond ablöschen. Einen Thymianzweig beigeben und 45 Min
köcheln lassen, durch ein Sieb passieren und die Brühe beiseite stellen.

Den Kapaun mit Salz und Pfeffer würzen, mit der Brühe übergießen und bei
mittlerer Hitze im Backofen etwa 20 Min schmoren lassen. Mehrmals mit dem
Bratensaft begießen, wenden und weitere 20 Min schmoren lassen.
Für die gerösteten Weißbrotwürfel das Weißbrot entrinden, in Würfel
schneiden und in eine Schüssel geben. Mit etwas Wasser besprühen, bis die
Weißbrotwürfel von allen Seiten leicht benetzt sind. Das Paprikapulver
gleichmäßig unter die Brotwürfel mischen. Die Chorizo in Würfel schneiden
und die Knoblauchzehen fein hacken. In einer Pfanne das Olivenöl erhitzen
und die gewürfelte Chorizo langsam auslassen. Knoblauch und Trockenobst dazu
geben. Anschließend die Weißbrotwürfel in die Pfanne geben und unter
ständigen Rühren gleichmäßig bräunen. Am Ende der Bratzeit den Kapaun
herausnehmen und warm stellen. Die Sauce in einen Topf abgießen einen
Thymianzweig hineingeben und etwas reduzieren. Mit Salz und Pfeffer
abschmecken. Den Kapaun in portionsgerechte Stücke teilen und auf einer
Platte mit den gerösteten Weißbrotwürfel anrichten. Die Sauce separat
reichen.

Das spanische Sommerhuhn – Rezept

Das spanische Sommerhuhn

Auch im Sommer kann und will man nicht immer Grillen. Ein leckeres und preiswertes Sommergericht aus dem Backofen kommt ursprünglich aus Spanien. Es darf je nach Geschmack variiert werden und es ist sehr bekömmlich. Zudem kann man das spanische Huhn in den kühlen Morgenstunden vorbereiten und es erst am Mittag oder Abend bei niedriger Temperatur fertig garen.
Dazu wird ein Huhn in möglichst gleich grosse Stücke zerteilt und in Olivenöl angebraten. Gleichzeitig kochen Karotten und kleine Kartoffeln während ca. 5 Minuten in Hühnerbouillon. Diese werden dann zusammen mit dem Hühnerklein, grob gehackten Zwiebeln, Knoblauch, Tomaten und Paprika für rund 20 Minuten bei 200 Grad im Ofen vorgekocht. Als Behältnis eignet sich eine Gratinform oder ein Bräter. Je nach Geschmack wird der Inhalt nun mit Malaga oder Wein abgeschreckt und mit diversen Kräutern und Gewürzen bestreut, beispielsweise mit Petersilie, Rosmarin und Paprikapulver.
Das spanische Sommerhuhn kann nun zu einem beliebigen Zeitpunkt bei 80 Grad während ca. 2 Stunden fertig gegart werden. Dieses einem Eintopf ähnliche Gericht ist sehr bekömmlich und besonders im Sommer ein Hochgenuss. Wurde es in einem formschönen Topf oder Bräter zubereitet, darf es darin serviert werden, damit sich alle Esser selbst bedienen können.