Martin Fauster & Friends

Prominente Köche hautnah: Am 27. Juli 2014 öffnet der Münchner Sternekoch Martin Fauster wieder die Tür zu seinen „heiligen Hallen“ im Gourmet Restaurant Königshof – bei der bereits achten Auflage der Veranstaltung „Martin Fauster & Friends“. Einmal im Jahr, kurz vor der wohlverdienten Sommerpause, ruft der gebürtige Österreicher einige seiner Freunde aus den besten Küchen Europas zusammen. Gekocht wird für den guten Zweck, denn die Spenden aus dem Erlös der Veranstaltung kommen sozialen Organisationen aus der Region zugute. Durch den Sonntag führt der namhafte Sportmoderator Markus Othmer.

Insgesamt fünfzehn bekannte Spitzenköche begrüßen die Gäste ab 13 Uhr an ihren Kochstationen, die sich großzügig über Küche und Restaurant verteilen. In ungezwungener Atmosphäre werden raffinierte Kreationen gekostet, es darf mit der Koch-Prominenz geplaudert und zwischendurch einfach der einzigartige Ausblick auf den Karlsplatz genossen werden. Für die perfekte Begleitung der 30 Gerichte sorgen edelste Tropfen – von Henriot Champagner über die feinen Erzeugnisse des fränkischen Weinguts von Horst Sauer bis hin zu den Weinen aus dem eigenen Anbau der Familie Geisel in Tauberfranken.

Was die diesjährigen Gastköche angeht, verrät Martin Fauster – seit 2004 Küchenchef im Königshof und seitdem mit 18 Punkten im Gault Millau und mit einem Michelin Stern ausgezeichnet – an dieser Stelle nur soviel: Jahrhundertkoch Eckart Witzigmann wird wieder als Schirmherr der Veranstaltung mit dabei sein, ebenso wie sein früherer Lehrmeister, der Zwei-Sterne-Koch Hans Haas aus dem Münchner Restaurant Tantris. Auch Tohru Nakamura, einstiger Schüler von Martin Fauster und als Küchenchef des Traditionslokals Geisels Werneckhof inzwischen selbst mit einem Michelin Stern bedacht, und „Käsepapst“ Bernard Antony aus Vieux Ferrette im Elsass haben ihre Teilnahme bereits bestätigt.

Wie gewohnt, sind auch in diesem Jahr die Erlöse zusammen mit einer persönlichen Spende der Familie Geisel für soziale Einrichtungen gedacht. Über die finanzielle Unterstützung freuen sich die Philipp Lahm-Stiftung www.philipp-lahm-stiftung.de zu Gunsten vernachlässigter Jugendlicher, der Verein Lichtblick Seniorenhilfe e. V. www.lichtblick-sen.de , der bedürftigen Rentnern unter die Arme greift, sowie die Bayerische Sportstiftung www.bayerische-sportstiftung.de für die Förderung regionaler Nachwuchstalente und das Clemens Maria Kinderheim in Putzbrunn www.clemens- maria-kinderheim.de . 2013 kam auf diese Weise für die drei Organisationen die stolze Summe von 31.500 Euro zusammen.

Die Veranstaltung „Martin Fauster & Friends“ beginnt am Sonntag, 27. Juli 2014 um 13 Uhr (Einlass ab 12.30 Uhr) im Restaurant des Hotel Königshof, Karlsplatz 25, München. Der Preis pro Person beträgt 225 Euro und beinhaltet neben den Speisen auch Champagner, Weine, Mineralwasser und Kaffee. Reservierungen werden, nach Verfügbarkeit, unter der Telefonnummer +49 (0)89 – 55 13 78 141 oder per Mail an bankett@geisel-privathotels.de entgegen genommen.

www.geisel-privathotels.de

Tag des Kaffees

Deutschland feiert am 07. September 2013 den „Tag des Kaffees“

Das Lieblingsgetränk der Deutschen wird in der ganzen Bundesrepublik gefeiert: Am 07. September 2013 findet der achte „Tag des Kaffees“ statt. Schirmherr ist der Schauspieler und Café-Besitzer Christian Kahrmann, bekannt als „Benny Beimer“ aus der „Lindenstraße“. Am „Tag des Kaffees“ sind Unternehmen und Organisationen eingeladen, sich mit kleinen und großen Aktionen rund um die braune Bohne zu beteiligen.

Kaffeeliebhaber aus ganz Deutschland erleben dann z.B. bei Show-Röstungen oder Kaffeeverkostungen die faszinierende Vielfalt der internationalen Köstlichkeit.

Alle Veranstaltungen werden auf der Internetseite www.tag-des-kaffees.de gesammelt und ab August vorgestellt. Interessierte können in einer Kartenansicht oder über einen nach Postleitzahlen sortierten Aktionsfinder nach Veranstaltungen in ihrer Nähe suchen und daran teilnehmen.

Der „Tag des Kaffees“ wird seit 2006 zu Ehren der braunen Bohne gefeiert, ab sofort immer am ersten Samstag im September. In den letzten Jahren haben sich jährlich über 100 Unternehmen am Ehrentag des Kaffees beteiligt und mit vielen Aktivitäten wie Show-Röstungen, Verkostungen, Werksführungen oder Ausschank von leckeren Kaffeekreationen den „Tag des Kaffees“ gestaltet. Alle Unternehmen und Organisationen können teilnehmen.

www.tag-des-kaffees.de

Showdown für die Ampelkennzeichnung

Showdown für die Ampelkennzeichnung

Ausschuss des EU-Parlaments entscheidet über verbraucherfreundliche Nährwertangaben

Für die Ampelkennzeichnung sollen die Europaabgeordneten stimmen, wenn das Thema am 16. März im federführenden Ausschuss zur Abstimmung steht. Das fordert ein breites Bündnis von Organisationen aus den Bereichen Verbraucherschutz und Gesundheit in einem Brief an die deutschen Parlamentarier. Unterzeichner des Schreibens sind neben dem Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) der GKV-Spitzenverband, die AOK, die Bundesärztekammer, die Deutsche Herzstiftung, der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte und diabetesDE. „Es ist Zeit, im Kampf gegen Übergewicht Farbe zu bekennen“, so vzbv-Vorstand Gerd Billen.

In ihrem Brief fordern die unterzeichnenden Organisationen, die Nährwertinformation müsse allen Bürgern „eine klare Orientierung über die Zusammensetzung des jeweiligen Lebensmittels im Hinblick auf eine gesunde Ernährungsweise bieten“. Um eine leicht verständliche Entscheidungshilfe bei der Auswahl von Lebensmitteln zu sein, muss die Nährwertkennzeichnung folgende Kriterien erfüllen:

1. Die Kennzeichnung muss Auskunft über den Brennwert (Kalorien) sowie die enthaltenen Nährstoffe Fett, gesättigte Fettsäuren, Zucker und Salz geben. Sie muss außerdem gut sichtbar auf der Vorderseite angebracht werden.

2. Angaben über den Anteil der enthaltenen Inhaltsstoffe sind farblich zu unterlegen, also in Form einer „Nährwertampel“ zu gestalten. Rot steht dabei für einen hohen, gelb für einen mittleren und grün für einen geringen Anteil. Die ernährungsphysiologische Bewertung der jeweiligen Nährstoffe hat auf der Grundlage unabhängiger wissenschaftlicher Erkenntnisse zu erfolgen.

3. Ergänzt werden sollte dies mit einer ausführlichen Nährwerttabelle mit den sogenannten „Big Eight“ (Brennwert, Eiweiß, Kohlenhydrate, Zucker, Fett, gesättigte Fettsäuren, Ballaststoffe und Natrium / Salz) auf der Rückseite.

4. Die Nährwertkennzeichnung sollte wegen des zunehmend globalisierten Lebensmittelmarktes europaweit verpflichtend gelten.

Die Ampelkennzeichnung ist nach Auffassung des Verbraucherzentrale Bundesverbandes ein wichtiger Bestandteil beim Kampf gegen Übergewicht. Laut Nationaler Verzehrsstudie sind in Deutschland zwei von drei Männern und jede zweite Frau übergewichtig oder adipös. Hinzu kommen laut einer Studie des Robert-Koch-Instituts etwa 1,9 Millionen übergewichtige Kinder und Jugendliche, davon 800.000 adipös. Die Tendenz zu Übergewicht und Adipositas ist seit vielen Jahren steigend. Typische Folgeerkrankungen sind Diabetes, Herz-Kreislauferkrankungen und vorzeitigen Gelenkverschleiß (Arthrose).

Auch bei den Verbrauchern findet die Nährwertampel Zuspruch. Im Verbrauchermonitoring der Berliner Senatsverwaltung vom Dezember 2009 stand sie auf der Wunschliste der Verbraucher an dritter Stelle (nach Angaben zu Zusatzstoffen und zu Nährwerten). 57 Prozent der Befragten meinten außerdem, dass die Ampelkennzeichnung ihren Einkauf erleichtern würde.

Zur Weltausstellung nach Shanghai

Zur Weltausstellung nach Shanghai

Maskottchen der Expo 2010Seien Sie hautnah dabei, wenn im kommenden Jahr die Expo 2010 in Shanghai unter dem Motto „Better City – Better Life“ beginnt! Es haben sich bereits 233 Länder und internationale Organisationen zur Ausstellung angemeldet.

China Holidays bietet Ihnen eine besondere Städtereise direkt zur Weltausstellung an. Von Anfang Mai bis Ende Oktober 2010 haben auch Sie somit die Möglichkeit auf dem fünf Quadratkilometer großen Expo-Gelände, direkt an den Ufern des Huangpu-Flusses, einer von etwa 70 Mio. Besuchern zu sein.

Lassen Sie sich dieses besondere Ereignis nicht entgehen, Shanghai erwartet Sie!
Die 7 tägige Sonderreise zum Preis ab € 899,- p. P. beinhaltet die Linienflüge mit China Eastern Airlines ab/bis Frankfurt, 5 Übernachtungen inkl. Frühstück, die Flughafentransfers sowie eine Tageskarte für die Expo. Reisezeitraum ist von Mai bis Oktober 2010, verschiedene Ausflüge sind zubuchbar.

Web: www.Chinaholidays.de

Austrian Meat Award-Gala 2009

Lukullus 2009: AMA Marketing vergibt 10 Auszeichnungen
für besondere Leistungen in der Fleischbranche

Im Rahmen der Austrian Meat Award-Gala 2009 wurde heuer in Wien insgesamt 5 Mal der Lukullus für die besten Fleisch- und Wurstgeschäfte in Österreich sowie 1 Gastro-Lukullus vergeben. 4 Mal erging der „Goldene Lukullus“ an besonders verdiente Persönlichkeiten und Organisationen. Der Lukullus ist die höchste Auszeichnung seiner Art in der heimischen Fleischbranche. Fünf der Auszeichnungen gehen in die Steiermark, zwei nach Kärnten und je eine nach Wien, Niederösterreich und Oberösterreich.

Fachjury ermittelt beste Geschäfte in 5 Kategorien
Verliehen wurden die begehrten Preise im Rahmen der feierlichen Austrian Meat Award-Gala 2009, die diesmal im Uniqa Tower in Wien über die Bühne ging. Der Preisvergabe ging ein umfassender Beurteilungsprozess voraus. Dieser bestand einerseits in einem Aufruf zur Teilnahme über die Handels-Fachzeitschriften Produkt, Cash, Regal, Key Account und die Österreichische Fleischerzeitung und andererseits über direkte Nominierung durch die Lebensmittelzentralen. Daraus resultierten rund 100 Anwärter auf den Lukullus in den 4 Lebensmittelhandel-Kategorien sowie in der Kategorie Fleischfachgeschäfte. 26 davon schafften es nach der Vorauswahlrunde durch die Experten ins Finale (Endrunde). In jedem der nominierten Geschäfte erfolgte ein angemeldeter Besuch durch einen Fotografen sowie ein unangemeldeter Storecheck durch einen Sachverständigen, der neben einer optischen Beurteilung des Sortiments auch Testkäufe durchführte und dem Verkaufspersonal Kompetenzfragen stellte. Seine Aufzeichnungen von mehr als 84 Testkriterien je Finalist sowie mehr als 1.200 Fotos waren schließlich Beurteilungsgrundlage für eine Fachjury, die per Schulnoten-System die Sieger auswählt.

Gastro-Lukullus für eine Erfolg versprechende Partnerschaft Gastronomie – Fleischlieferant
Der Gastro-Lukullus wird an einen Gastronomen und dessen Lieferanten vergeben, die sich durch besondere Leistungen und außergewöhnliches Engagement um Qualitätsfleisch verdient gemacht haben. Nominiert werden die Kandidaten für diesen Preis von ihren Lieferanten (C+C, Großhändler, etc.), die direkt an die Gastronomen liefern.

Die Preisträger in den Kategorien LEH, Fleischfachgeschäfte und Gastro:

LEH bis 400m²/Preisträger: Billa, Wien, Mariahilfer Straße (Wien)
LEH bis 1.000m²/Preisträger: Sparmarkt Pammer, Stallhofen (Steiermark)
LEH bis 2.500 m²/Preisträger: Eurospar, Liezen (Steiermark)
LEH über 2.500m²/Preisträger: Interspar, Atrio Villach (Kärnten)
Fleischerfachgeschäfte/Preisträger Steiner-Bernscherer, Sollenau (Niederösterreich)
Gastro- Lukullus Restaurant „Österreicher im MAK und Karnerta GmbH (Wien und Kärnten)

Der Lukullus für das beste Verkaufsgeschäft zum 7. Mal vergeben. Mit diesem Wettbewerb verfolgt die AMA Marketing das Ziel, die Qualität im Fleischverkauf zu heben. Weiteres Ziel ist die Motivation der Geschäfte, zu den Besten der Besten zu gehören. Dieser Anspruch kommt auch den KonsumentInnen zugute.
Zwischen 2000 und 2007 wurden insgesamt 41 Fleischfachgeschäfte und Supermärkte mit dieser Auszeichnung bedacht.

4 Mal „Goldener Lukullus“ an verdienste Persönlichkeiten und Institutionen
Der „Goldene Lukullus“ geht heuer an drei Steirer, nämlich an Alois Breisler (Vorstand im VÖS Verband Österreichischer Schweinebauern), Prim. Dr. Meinrad Lindschinger (Medizinischer Leiter des Institutes für Ernährungs- und Stoffwechselerkrankungen in Laßnitzhöhe) und DI Rudolf Grabner (Referent für Rinderwirtschaft in der Landwirtschaftskammer Steiermark) sowie an die GGÖ Geflügelmastgenossenschaft Österreich (Obmann Robert Wieser, GF DI Ernestine Bauer, Vorstand Ing. Martin Mayringer), die in Linz beheimatet ist.

„Der Lukullus ist die höchste Auszeichnung, die für besondere Verdienste in der Fleischbranche vergeben wird. Preisträger sind Personen, Organisationen und Unternehmen, die außergewöhnliches Engagement im Bereich der landwirtschaftlichen Erzeugung, Be- und Verarbeitung sowie Vermarktung an den Tag legen und damit der Branche – die insgesamt in einem eher schwierigen Umfeld agieren muss – zu höherem Image verhilft, das Vertrauen der KonsumentInnen stärkt und damit auch zur Umsatzsteigerung beitragen“, beschreibt Dr. Rudolf STÜCKLER, Fleischmanager der AMA Marketing den Preis.

Copenhagen Architecture&Design Days

CPH ADD vom 2. bis 6. September 2009:

FESTIVAL DER SCHÖNEN FORMEN

Copenhagen Architecture + Design Days

Vom 2. bis 6. September 2009 steht Kopenhagen ganz im Zeichen von Baukunst und Kunsthandwerk. An den vierten Copenhagen Architecture + Design Days (CPH ADD) nehmen 100 Kulturinstitutionen, Unternehmen und Organisationen teil. Veranstalter des Kulturfestivals ist das Touristbüro Wonderful Copenhagen.

Fans skandinavischen Designs und moderner nordischer Architektur bieten die CPH ADD die Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen von Einrichtungen oder Firmen wie Lifestyle-Hotels und Designerwerkstätten zu werfen. Darüber hinaus finden geführte Themenrundgänge zu Architektur und Design statt, zum Beispiel Abstecher zu Kopenhagens neuer Hafenfront, Kopenhagens neuen Museen und Bühnen oder den spektakulären Neubauten in der Ørestad.

Das Programm der Copenhagen Architecture & Design Days erhalten Interessierte in englischer Sprache im Internet unter http://www.cphadd.com . Der Eintritt zu den meisten Veranstaltungen ist frei. Weitere Informationen: Wonderful Copenhagen, Gl. Kongevej 1, DK-1610 Kopenhagen K, Tel. 0045 / 7022 2442, touristinfo@woco.dk , http://www.visitcopenhagen.de . Allgemeine Dänemark-Reiseinformation: http://www.visitdenmark.com .

Analyse der 100 besten Franchise-Systeme 2008

‚impulse‘-Analyse der 100 besten Franchise-Systeme 2008: McDonald’s, Fressnapf und Burger King sind die drei Top-Franchise-Geber

Fünf Unternehmen der Top Ten sind Food-Anbieter / Mehr als 5.000 künftige Franchise-Partner gesucht / Gute Chancen für potenzielle Gründer in Nischen-Branchen / Social Franchise als Vorbild für Non-Profit-Organisationen

McDonald’s, Fressnapf und Burger King sind die drei besten Franchise-Systeme in Deutschland des Jahres 2008. Mit Joey’s Pizza (Platz 5), Hallo Pizza (Platz 6) und Subway (Platz 9) gehören allein fünf Unternehmen der Top Ten-Liste der Food-Branche an. Aus den rund 900 am Markt aktiven Franchise-Systemen hat das Wirtschaftsmagazin ‚impulse‘ (Ausgabe 9/2008, EVT 21. August) in einem aufwändigen Analyse-Prozess die 100 besten Franchise-Geber ermittelt. Dabei bewertete ‚impulse‘ in den drei übergeordneten Bereichen Nachhaltigkeit des Franchise-Konzepts, Nachhaltigkeit der Geschäftsidee und Dynamik der Franchise-Idee insgesamt zwölf Kriterien, für die die Jury jeweils maximal zehn Punkte geben konnte.

Die Franchise-Systeme Town & Country Haus, ZGS Schülerhilfe, Studienkreis, Apollo-Optik, Go Dentis und Tee Gschwendner gehören auf den Rängen vier, sieben, acht, neun und die beiden Letztgenannten auf dem geteilten elften Platz zur Spitzengruppe der besten Franchise-Modelle. Mehr als 5.000 neue Franchise-Partner suchen die in der ‚impulse‘-Top-100-Liste aktuell ausgewiesenen Unternehmen und bieten damit potenziellen Gründern einen attraktiven Einstieg in die Selbstständigkeit. Besonders gute Chancen sehen Experten in Nischenmärkten wie etwa Reiterhöfen oder mobilen Hunde-Schulen. Als neuen Trend ermittelte ‚impulse‘ das Social Franchise – also die zunehmende Anlehnung von Non-Profit-Organisationen an Projektsteuerungsmodelle der Franchise-Branche.

Die ‚impulse‘-Untersuchung basiert auf einer Befragung der Franchise-Unternehmer. Die Bewertung erfolgte anhand der so ermittelten Angaben und der Expertise von Juroren wie Prof. Heinz Klandt von der European Business School in Oestrich-Winkel, den Franchise-Beratern Felix Peckert und Reinhard Wingral sowie dem Inhaber der Franchise-Unternehmensberatung Syncon Hubertus Boehm.

Alle relevanten Informationen zu den 100 besten Franchise-Unternehmen sind ab sofort im Internet unter www.impulse.de/franchise abrufbar. Dazu gibt es Hinweise auf die wichtigsten Franchise-Jahrbücher und Branchen-Portale.

Biosprit frisst Regenwald

Biosprit frisst Regenwald

Während hierzulande Biokraftstoffe einen Boom erleben, trägt diese Entwicklung anderenorts zur Umweltzerstörung bei. So werden in den Tropen die Anbauflächen für Bio- und Agrokraftstoffe massiv ausgeweitet. Nach Ansicht von Wissenschaftlern der Gesellschaft für Tropenökologie sind die Auswirkungen auf die Artenvielfalt gravierend, aber auch die Klimabilanz ist meist fragwürdig. So entstünden durch das Abholzen der Primärwälder mehr Treibhausgase als durch die Erzeugung von Agrardiesel in absehbarer Zeit eingespart werden könne. Die 21. Jahrestagung der Gesellschaft für Tropenökologie, die im Februar an der Universität Hohenheim stattfand, endete daher mit einer Resolution zum Thema Agrokraftstoffe. Darin rufen 200 Wissenschaftler aus aller Welt die EU, die Bundesregierung und andere am Klimaschutz beteiligten Organisationen und Institutionen zu einer umfassenden, objektiven Analyse der Thematik auf. Gefördert werden sollte nur noch die Entwicklung von solchen Nutzungskonzepten, bei denen kein weiterer Raubbau an den natürlichen Ökosystemen der Tropen stattfindet.
aid, Dr. Margit Ritzka

Weitere Informationen:
www.uni-hohenheim.de/uploads/media/gtoe-Resolution_Agrofuel_02-2008_DE.pdf

Umweltorganisationen untersuchten Seafood-Angebot

Rund ein Drittel des Angebots von Fischen und Meeresfrüchten in der Schweiz ist nicht nachhaltig. Dies zeigt eine Untersuchung durch die drei Umweltorganisationen Friend of the Sea, OceanCare und fair-fish aufgrund von Daten, welche Migros, Coop, Manor, Denner, Aldi und Volg, McDonald’s und Mövenpick sowie die Verarbeiter Pizoler und Duport-Aberlé zur Verfügung gestellt hatten. Bei einem Treffen mit den drei Organisationen zeigten sich die Anbieter entschlossen, ihr Seafood-Angebot noch nachhaltiger zu gestalten. Die drei Organisationen sicherten ihre Unterstützung zu und wollen die Fortschritte jährlich dokumentieren.

In der Schweiz werden noch immer Arten angeboten, welche durch intensive Befischung gefährdet sind, insbesondere Heilbutt, Sackbrasse (Seabream) und Stör bzw. Kaviar, nordatlantischer Kabeljau (Dorsch), Schellfisch und roter (Blauflossen-) Thunfisch.

Zudem angeboten werden überfischte Arten wie Stint, Aal und Schwertfisch sowie die Grundfischarten Scholle, Seezunge, Steinbutt, Seehecht, Hoki, Seelachs und Granatbarsch. Grundfische inklusive Heilbutt und Kalbeljau werden oft mit Grundschleppnetzen gefangen: riesige, mit Stahlplatten und schweren Rollen ausgerüstete Netze, die über den Meeresboden gezogen werden, wo sie alles zerstören. Grundschleppnetze werden nur auf einige gefragte Arten angesetzt, räumen dabei aber grosse Mengen weiterer Arten ab, welche an Bord als unerwünschter Beifang weggeworfen werden – darunter laut UNO-Umweltprogramm auch Hunderttausende von Haien und Rochen sowie Tausende Tonnen von Korallen. Innert weniger Wochen kann mit Grundschleppnetzen ein Lebensraum zerstört werden, der in Jahrtausenden heranwuchs.

Fischkonserven stammen im allgemeinen aus einer weniger schädlichen Fischerei als frische oder gefrorene Fische. Das liegt daran, dass Konserven meist Arten wie Sardinen, Sardellen, Makrelen und Thon enthalten, welche sich innert kurzer Zeit fortpflanzen. Dadurch widerstehen diese Arten selbst intensiver Befischung. Weil sie an der Wasseroberfläche leben, können sie zudem mit selektiven Methoden wie Leine oder Ringwade befischt werden, welche die marine Umwelt und andere Arten wenig beeinträchtigen.

Hintergrund:
www.fair-fish.ch/wissen/nachhaltig
www.friendofthesea.org
www.oceancare.org/

“Gentechnik im Essen per Gesetz: Herr Abgeordneter, machen Sie da mit?“

Bevor sich das Bundeskabinett mit dem Entwurf zur Novellierung des Gentechnik-Gesetzes befassen wird, wollen Umwelt- und Öko-Verbände mit einer Aktionstour vom 23. Juni bis 2. Juli die 25 für die Entscheidung wichtigsten Abgeordneten auf den Marktplätzen ihrer Heimat­städte zur Rede stellen.

Die Orga­nisationen sehen durch die geplante Verwässerung der Haftungs­regeln im Gen­technik-Gesetz den Fortbestand der gentechnikfreien Landwirt­schaft und die Frei­heit der Verbraucher gefährdet, sich für Lebensmittel ohne Gen­technik ent­scheiden zu können.

Schon im Vorfeld der Aktionstour werden in der Nähe der Wahlkampfbüros Groß­plakatwände mit je einem Portrait der Abgeordneten installiert. Darauf wird gefragt: “Gentechnik im Essen per Gesetz? Herr Abgeordneter, machen Sie da mit?“.

Rede und Antwort zu dieser Frage sollen die Abgeordneten den Bürger/innen ihres Wahlkreises bei jedem Halt der Aktionstour auf dem Marktplatz stehen. Auch lokale Biobauern, Imker und Vertreter von Umwelt­gruppen sind eingeladen, zusammen mit Gentechnik-Experten der Orga­nisationen öffentlich mit dem Abge­ordneten zu diskutieren. Infotafeln und ein Info­stand werden Bürger vor Ort über die geplante Gesetzesänderung informieren.

Der Abschluss der Aktion erfolgt am 2. Juli 2007 vor dem Bundestag (10.00 Uhr, genauer Ort folgt). Dort werden die Organisationen alle Pla­kat­wände präsentieren und in einer Pressekon­fe­renz berichten, ob und wie sich die Abgeordneten gegenüber ihren Wählern positioniert haben.

Anbei finden Sie einen Überblick über sämtliche Termine der Aktionstour. Hervorheben möchten wir folgende:

Düsseldorf (Heinrich-Heine-Platz), Sonntag, 24.6.07, 10.30 Uhr: Diskussion mit MdB Michael Müller (SPD, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesumwelt­ministerium)

Wittlich (Marktplatz), Sonntag, 24.6.07, 10.30 Uhr: Diskussion mit MdB Peter Bleser (Agrarpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Fraktion)

Kempten (August-Fischer-Platz beim Allgäuforum), Montag, 25.6.07, 10.30 Uhr: Diskussion mit MdB Gerd Müller (Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundes­landwirtschaftsministerium) und Hubert Weiger (Vorsitzender Bund Naturschutz Bayern)

Peine (Gröpern, vor Härke), Dienstag, 26.6.07, 10.30 Uhr: Diskussion mit MdB Hubertus Heil (SPD-Generalsekretär)

Hamm (Platz vor der Paulskirche), Donnerstag, 28.6.07, 17.00 Uhr: Diskussion mit MdB Dieter Wiefelspütz (Innenpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion)

Eine Abschlussveranstaltung in Berlin wird gesondert bekannt gegeben.

www.gentechnik-stoppen.de