Preiselbeere oder Cranberry

Was ist der Unterschied?

Für Viele sind Cranberries und Preiselbeeren dasselbe für
Einige sogar das Gleiche. Dabei handelt es sich um zwei verschiedene
Pflanzenarten aus der Familie der Heidekrautgewächse, die sich
deutlich unterscheiden.

Die Preiselbeere (/Vaccinium vitis-idaea/) ist in Europa und Asien
beheimatet und gedeiht an einem aufrechten Zwergstrauch mit breiten
Blättern. Er wird maximal 40 Zentimeter hoch und ist wild in
Nadelwäldern, Mooren und Heiden bis in alpine Höhenlagen zu finden.
Die nordamerikanische Cranberry (/Vaccinium macrocarpon/) dagegen
wächst an langen Ranken und über den Boden kriechend. Die Blätter
sind schmal und spitz zulaufend.

Auch die Früchte sind eigentlich kaum zu verwechseln. Die kugelige
Preiselbeere ist etwa erbsengroß und hängt in kurzen Trauben
zusammen. Zunächst ist sie weiß, färbt sich bei Vollreife aber
hell- bis scharlachrot. Die rubinrote Cranberry dagegen ist wesentlich
größer. Sie kann fast die Größe von Kirschen oder Oliven erreichen
und wird daher auch „großfrüchtige Moosbeere“ genannt.

Preiselbeeren und Cranberries haben aber ähnliche Inhaltsstoffe.
Dazu gehören organische Säuren, Pektine und andere Ballaststoffe.
Die Gehalte an Mineralstoffen und Vitaminen sind bei der Preiselbeere
eher durchschnittlich (z. B. 12 mg Vitamin C pro 100 g). Besonders
wertvoll sind die enthaltenen Phenolsäuren und Gerbstoffe, die
entzündungshemmend wirken. Der regelmäßige Verzehr von Preiselbeer-
und Cranberrysaft soll Harnwegsinfektionen vorbeugen.

Preiselbeeren haben noch bis in den Oktober hinein Saison, wobei das
Marktangebot fast ausschließlich von gesammelten Wildfrüchten aus
Nord- und Osteuropa bestimmt wird. Sie sollten vor dem Essen
gründlich gewaschen werden, da Eier des Fuchsbandwurms anhaften
können. Die herbsauren und leicht bitteren Beeren sind nur bedingt
für den Rohverzehr geeignet. Viel besser schmecken sie im Kompott,
Gelee oder in der Marmelade. Auch als fruchtige Beilage zu Wild,
Geflügel und gebackenem Camembert sowie im Chutney sind sie beliebt.

Von Oktober bis Anfang Januar sind in gut sortierten Supermärkten
frische Cranberries aus Nordamerika zu finden. Achten Sie beim Einkauf
auf Qualität: Hochwertige Beeren sind gut ausgereift und an einer
glatten Schale ohne Runzeln und Flecken zu erkennen. Trockenfrüchte,
Nektar, Gelee, Soßen und andere Cranberry-Produkte gehören
ganzjährig zum Sortiment. Viele Rezepte lassen sich außerhalb der
Saison auch mit getrockneten Früchten zubereiten, wenn sie zuvor
einige Stunden in Cranberry- oder Apfelsaft eingeweicht werden. 50 g
getrocknete Cranberries entsprechen 100 g Frischware.

/Heike Kreutz, www.aid.de/

ALDI Nord erweitert Kaffeesortiment mit Kaffeekapseln

Praktische, portionsgerechte Zubereitungsmethoden stehen speziell im
Kaffee-Segment weiter hoch im Kurs. Dies bestätigte auch der Deutsche
Kaffeeverband im April 2016. Um dem Kundenwunsch nach alternativen
Zubereitungsmethoden weiter gerecht zu werden, erweitert ALDI Nord im
Mai 2016 sein Standardsortiment um Kaffeekapseln. Die Kapseln der
Eigenmarke „Moreno“ eignen sich für das Kaffeekapsel-System von
Nespresso, wobei der Discounter seinem Grundsatz treu bleibt und
seinen Kundinnen und Kunden mit dem neuen Produkt einen hochwertigen
Kaffeegenuss zum günstigen Preis bietet.

„Kaffee gehört bei ALDI Nord seit jeher zu einer der wichtigsten
Warengruppen. Da ist es nur konsequent, dass wir unseren Kundinnen
und Kunden auch Alternativen für Kaffeekapsel-Systeme bieten“, so
Ronald Junker, Zentraleinkäufer für das Kaffee-Segment bei ALDI Nord.
„Eine Testphase hat gezeigt, dass unsere Kunden das Angebot
hochwertiger Kapseln zum günstigen Preis sehr schätzen. Diesen
Produktvorteil wollen wir jetzt für alle verfügbar machen.“

Die Kaffees der Eigenmarke „Moreno“ sind bekannt für ihre intensiven,
vollmundigen Kaffeearomen. Ausgewählte Qualitätsbohnen werden nach
italienischer Kaffeetradition im schonenden
Langzeit-Trommelröstverfahren veredelt und erhalten so ihren
unverwechselbaren Geschmack. Die Erfahrung der Kaffeeverkoster, der
Röstmeister und die individuelle Zusammenstellung der einzelnen
Bohnensorten sind entscheidend für die Güte des ALDI Kaffees. Die
Nespresso-kompatiblen Kaffeekapseln von „Moreno“ sind ab dem 23.
Mai 2016 in allen ALDI Nord Filialen in den Sorten Espresso,
Ristretto, Lungo und Crema für 2,79 Euro in der Packung mit 16 Stück
erhältlich.

Fjordforelle

Der vielseitig Nordic Cuisine-Fisch in Aktion bei Koch- und Denkfabrik CookTank Nord „Nordisch by Nature“ mit Spitzenköchen

Viele Sterne, ein Motto, beeindruckend kreative Kochumsetzungen. Die renommierten Chefs von Nord- bis Ostsee setzten sich anlässlich der Koch- und Denkfabrik CookTank Nord des Portals Sternefresser.de mit dem Thema „Nordisch by Nature“ auseinander und präsentierten, bestaunten und besprachen in konstruktiver Runde gemeinsam mit Genuss-Journalisten ihre persönlichen Kreationen. Zum Beispiel Gerichte, die den Anspruch haben, gleichermaßen Komponenten oder Aromen von Dessert und Hauptgang zu verwenden. Oder ein Rezept, das einen Drink-Klassiker wie Gin Tonic auf den Teller bringt. Eine Kreation, die auf dem Teller matt-pastellgrün anmutet, oder ein fast veganer Ansatz. Acht Köche mit ein bis drei Sternen und drei Wildcard-Gewinner interpretierten so jeder auf seine individuelle Weise, ihre Vorstellung: von einem Gericht, das die Prinzipien der Nordischen Küche und den Kreislauf der Natur berücksichtigt. Partner des CookTank Nord, das Norwegian Seafood Council (NSC) und Marketingorganisation auch für die vielseitige Fjordforelle, hatte das Motto angeregt. Denn dieser feine Fisch gilt unter Köchen als Basis für kreative Speisen von kalt bis heiß und ist ein typischer Akteur der nordischen Küche.

Als Kollegen begrüßte Gastgeber Christoph Rüffer im Haerlin die Sterneköche Johannes King (Söl’ring Hof) Sebastian Zier (La Mer) und Jens Rittmeyer (KAI3) von der Insel Sylt, Kevin Fehling (La Belle Epoque in Travemünde), Robert Stolz (Stolz in Plön), Ralf Haug (Freustil im Ostseebad Binz) sowie Christian Richter (Perior im ostfriesischen Leer), die untereinander und mit den eingeladenen Genuss-Redakteuren ins Gespräch kamen.

Bloß nicht anbraten!
Beim CookTank Nord verrieten die Sterneköche ihr „Lieblingsgericht“ mit der Fjordforelle. Zum Beispiel mag Robert Stolz sie „am liebsten leicht geräuchert und mit brauner Butter bestrichen, leicht gesalzen“ oder Sebastian Zier „unbedingt konfiert“, Christian Richter „ganz roh“ und CookTank-Gastgeber Rüffer „geräuchert mit Wacholderholz und warm serviert“. „Bloß nicht braten“, so die einstimmige Meinung. Christoph Rüffer: „Die Fjordforelle ist dankbar für jede Verarbeitung und deshalb geeignet für die kreative Küche. Bei der Auswahl der Zutaten ist natürlich nachhaltige Herkunft sehr wichtig. Und norwegische Produkte stehen dabei für hohe Qualität.“ Noch ein Tipp für den Einkauf von Zutaten, wenn es schon um „Nordisch by Nature“ geht? Rittmeyer: „Vor der Haustür schauen! Man muss nicht von überall auf der Welt seine Zutaten kaufen. Wir beziehen unsere Produkte nur aus Norddeutschland und nordischen Ländern wie zum Beispiel auch Norwegen.“ Passend dazu ergänzt Stolz: „Entbehrung macht kreativ. Hat man immer alle Zutaten zur Auswahl, braucht es keine Kreativität.“

Gefragt, was zur Fjordforelle wie Deckel auf Topf passt, kombinierte Jens Rittmeyer Stachelbeere, Pilzsud und Fichtenöl. Untrennbar zusammen gehört für Christoph Rüffer Fjordforelle und Meerrettich, für Sebastian Zier Fjordforelle und Rucola Perlgraupen. Johannes King zeigte sich beim wissenschaftlichen Vortrag über die Fjordforelle von Dr. Matthias Keller, Geschäftsführer des Bundesmarktverbands der deutschen Fischwirtschaft, als Fan der Aquakultur: „Wir brauchen nachhaltig produzierte Lebensmittel aus dem Meer für die wachsende Weltbevölkerung. Auch hier ist es gut, wenn die Fischzucht im Kreislauf der Natur stattfinden kann.“ Für alle, die
nicht beim CookTank dabei waren und Interesse haben mit der Fjordforelle zu arbeiten, filetierte der Sous-Chef von Johannes King, Jan-Philipp Berner, die Fjordforelle vor laufender Kamera. Johannes King erläuterte dazu, was speziell diesen Fisch ausmacht: „Besonders ist bei der Fjordforelle ihre orange-rote Farbe, das feine feste Fleisch und ihre Vielseitigkeit – ihre variantenreiche Verarbeitung, ob pochiert, mariniert oder roh. Der besondere Geschmack und die feine Struktur des Fleischs sind perfekt für Rohfischgerichte geeignet, was nicht heißt, dass sie nicht auch zu kreativen Zubereitungsarten ‚hot’ inspiriert. Die norwegische Fjordforelle weist außerdem einen niedrigeren Fettgehalt auf als die meisten anderen Forellenarten.“ Der Film steht ab Mitte Oktober auf der Webseite www.fischausnorwegen.de bereit.

Der jüngste CookTank war die achte Veranstaltung von Sternefresser.de und mit dem Event mit der Fjordforelle zum ersten Mal in der Hansestadt zu Gast.

Morgen: Kulinarische Radtour durch den Naturpark Märkische Schweiz

Zu einer kulinarischen Radtour lädt die Naturparkverwaltung Märkische Schweiz am Samstag, den 27. September 2014 ein. Auf ca. 50 km werden neben der schönen und abwechslungsreichen Landschaft des Naturparks sechs Betriebe vorgestellt, die Kostproben ihrer hochwertigen Produkte anbieten.

Startpunkt ist um 10 Uhr nach Ankunft der S-Bahn am Bahnhof Strausberg-Nord. Der teilweise naturbelassene Weg berührt eine Vielzahl der unterschiedlichsten landschaftlichen „Highlights“ der Märkischen Schweiz: die reich strukturierte Feldflur mit Obstbäumen und Hecken, den Stobber als naturnahes, mäandrierendes Tieflandflüsschen und die naturnahen Wälder in den Kehlen und auf den Hügeln der Region. Es besteht auch die Möglichkeit das „Schweizer Haus“, das Infozentrum der Naturparkverwaltung, zu besuchen.

Für die Verpflegung öffnen unterwegs sechs Betriebe ihre Pforten und bieten Einblick und Kostproben ihrer Angebote. Dies ist zu Beginn die Drachenbrotbäckerei in Klosterdorf. Zweite Station ist der Zachariashof in Ihlow mit Kräuterhäppchen und Gartenbesichtigung. Die dritte Station ist der Biohof in Ihlow. Hier ist je nach Wunsch ein größeres oder kleineres Mittagessen aus eigenen Hofprodukten möglich. Als nächstes wird der Bioladen und Cafe „Buckower Köstlichkeiten“ und die Kelterei Bergschäferei aufgesucht. Zum Abschluss steht noch die Bio-Imkerei Lahres in Garzau auf dem Programm, bevor es nach Strausberg zurück geht. Hier kann wieder die S-Bahn erreicht werden.

Eine Abkürzung zum öffentlichen Personennahverkehr ist vorher bereits in Rehfelde möglich. Ein robustes Fahrrad ist für die Wegstrecke von Vorteil, da nicht immer ausgebaute Radwege genutzt werden können. Für die „Kostproben“ der regionalen Küche werden vor Ort Unkostenbeiträge erhoben.

Termin: Radtour am 27.09.2014
Zeit: 10.00 – ca.18. 00 Uhr
Treffpunkt: S-Bahnhof Strausberg Nord
15344 Strausberg

Weitere Informationen bei der Naturparkverwaltung unter Tel.: 033433/15847.

CookTank im Norden

Ideenaustausch mit Spitzenköchen der Nord- und Ostsee

Premiere für den „CookTank“ im Norden: Ende September findet die Koch- und Denkfabrik des Online-Portals Sternefresser.de erstmals in Hamburg statt. Die besten Köche der Küstenregionen treffen im Zwei-Sterne-Restaurant Haerlin auf Fachjournalisten und Branchenkenner. In der Küche von Gastgeber Christoph Rüffer wird gemeinsam gekocht, gegessen und gefachsimpelt. Partner und Förderer des Ideenaustauschs sind das Norwegian Seafood Concil (NSC) und die Porzellanmanufaktur Hering. Nachwuchsköche können sich noch bis zum 10. September für eine Teilnahme bewerben.

„Mit dem CookTank wollen wir interessante Akteure der Gourmetszene enger vernetzen und Denkanstöße zu aktuellen Themen bieten. Die Treffen sollen den Dialog fördern und den Nachwuchs inspirieren, aber auch neue Gäste für die Spitzengastronomie begeistern“, erklärt Sternefresser-Herausgeber Christian Stromann Gourmet Report die Idee der Veranstaltungsreihe. Die achte Koch- und Denkfabrik des Online-Magazins wird zugleich die erste ihrer Art in der Hansestadt. Für die Premiere vereint Sternefresser.de am 29. September die spannendsten Köche Norddeutschlands zum Fachaustausch im traditionsreichen Fairmont Hotel Vierjahreszeiten an der Binnenalster. Das neu gestaltete Restaurant Haerlin bietet für einen Tag zwischen Küche, Esstisch, Fotostudio und Diskussionsrunde ideale Bedingungen.

Inhaltlich beschäftigt sich die Runde mit dem Thema „Nachhaltige Fischzucht“. Die Kernfragen hierzu sind praxisnah und aktuell: Welchen kulinarischen Mehrwert haben Aquakulturen für die Gastronomie und kann eine gezielte Zucht die Umwelt schonen? Experten wie Dr. Matthias Keller, Geschäftsführer des Bundesmarktverbandes der deutschen Fischwirtschaft, informieren über die Chancen und Risiken von Aquakulturen. Vertreter von Fachmedien, Foodblogger und Journalisten bringen ihre eigenen Beobachtungen und Fragen ein, während der Lebensmittelphysiker Thomas Vilgis vom Max-Planck-Institut in Mainz den Austausch durch Hintergrundwissen aus der Forschung bereichert. Fernab öffentlicher Kochevents wird so eine Diskussion über den Tellerrand hinaus angeregt.

Neben den Gastgebern unterstützt das Norwegian Seafood Concil die Veranstaltung. Die Kooperation liegt auf der Hand: Norwegens nachhaltig bewirtschaftete Aquakulturen und nachhaltige Bestände an Wildfisch gelten weltweit als Vorbild für den verantwortungsbewussten Umgang mit einer begrenzten Ressource. Fjordforelle und Heilbutt aus der norwegischen Zucht haben heute einen festen Platz in der Haute Cuisine.

Die geladenen Spitzenköche gehören zu den besten ihrer Zunft. Gastgeber Christian Rüffer begrüßt mit seinen Kollegen Johannes King (Söl’ring Hof), Sebastian Zier (La Mer) und Jens Rittmeyer (KAI3) von der Insel Sylt, Kevin Fehling (La Belle Epoque) aus Travemünde, Robert Stolz (Stolz) aus Plön, Ralf Haug (Freustil) aus dem Ostseebad Binz sowie Christian Richter (Perior) aus dem ostfriesischen Leer ausgezeichnete Könner ihres Fachs. Nacheinander kocht jeder der Küchenchefs ein eigens für den CookTank kreiertes Gericht zum gemeinsamen Verkosten.

Wildcard für den Nachwuchs: Interessierte Köche können sich ebenfalls für eine Teilnahme bewerben. Das Thema „Nordisch by Nature – von der Küste auf den Teller“ ermutigt dabei zu einem naturnahen Gericht mit Zutaten aus der Nordregion. Alle Einsendungen werden von einer Fachjury geprüft und die zwei überzeugendsten Talente eingeladen. Einsendeschluss für die Bewerbung mit Rezept und Foto an info@sternefresser.de ist der 10. September 2014.

www.sternefresser.de

Rapsöl-Sensorikpanels

Natives Rapsspeiseöl erfreut sich beim Verbraucher steigender Beliebtheit. Das Produkt ist nicht nur schmackhaft, sondern aufgrund der Fettsäurezusammensetzung auch gesund und wird zudem häufig lokal produziert und vermarktet.

Die Deutsche Gesellschaft für Fettwissenschaft e.V. (DGF) hat deshalb verschiedene Initiativen gestartet, um die Qualität auf dem Markt zu prüfen und ein konstant hohes Qualitätsniveau zu erreichen. Zu diesen Initiativen gehört die jährliche Verleihung der DGF-Rapsöl-Medaille für ausgezeichneten Geschmack, der nur mit sorgfältiger Auswahl der Rohstoffe und einwandfreier Produktion zu erreichen ist. Fehler in der Herstellung sind sensorisch durch geschulte Prüfer eindeutig festzustellen.

Nach einer zweijährigen Trainingsphase haben nun zwei weitere Prüfergruppen der DGF die Abschlußprüfung bestanden und dürfen ab sofort als DGF-Rapsölpanel Nord und Süd sensorische Prüfungen nativer Rapsspeiseöle nach den Vorgaben der DGF-Einheitsmethoden vornehmen. Die beiden Panels sind angesiedelt beim KIN Lebensmittelinstitut in Neumünster (DGF-Rapsölpanel Nord, Leitung Frau Yvonne Spethmann) und bei der muva Kempten (DGF-Rapsölpanel Süd, Leitung Frau Sabine Riedl). Als DGF Panels sind sie Teil der Fachgruppe „kaltgepreßte Speiseöle“, die damit weiter eine Vorreiterrolle bei der Definition und Überwachung der Qualitätsstandards für native Rapsspeiseöle spielt.

Die beiden Prüfergruppen werden zunächst für die Bewertung von Ölen im Rahmen der DGF-Rapsölmedaille verantwortlich zeichnen. Es ist zudem geplant, auch Prüfungen im Auftrag von Herstellern durchzuführen, um deren Qualitätssicherung zu stärken.

Alle Infos:
www.dgfett.de

Messe des regionalen Geschmacks

Messe des regionalen Geschmacks: zwei Genuss-Messen mit Erzeugermarkt – am 4. November in Hornberg und am 11. November in Baiersbronn

Ein Blick auf die Speisekarte eines Naturpark-Wirts und schon wird man hungrig: Schwarzwälder Rinderroulade vom Weiderind, Rhabarberstrudel mit Muskatellersabayon oder Ziegenfrischkäse mit Thymianhonig – nur eine kleine Auswahl. Die Naturpark-Wirte können nicht nur schmackhaft und regionaltypisch kochen, sie betreiben auch „Naturschutz mit Messer und Gabel“: In ihren Gerichten verwenden sie hauptsächlich regionale Zutaten.

Der Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord lädt im Herbst unter dem Motto „Echt Schwarzwald genießen – Messe des regionalen Geschmacks“ noch zu zwei Genuss-Messen mit Erzeugermarkt ein: am 4. November in Hornberg und am 11. November in Baiersbronn. Das Highlight ist jeweils die lange Tafel der Naturpark-Wirte mit regionalen Spezialitäten.

www.naturparkschwarzwald.de

Die aktuelle Studie Lebensmittelmärkte 2012

Discounter sind billig und Vollsortimenter haben das
umfangreichste Angebot: Nur ein Vorurteil oder stimmt dies tatsächlich? Welche
Kette bietet den besten Mix aus niedrigen Preisen und einem guten Service?
Das Deutsche Institut für Service-Qualität hat im Auftrag des Nachrichtensenders
n-tv 17 Lebensmittelmarktketten getestet, darunter sieben Discounter, vier
Supermärkte mit Vollsortiment und sechs große Verbrauchermärkte.

Das Ergebnis: Beim Preistest lagen in der Tat Discounter vorn. Den im Durchschnitt
günstigsten Warenkorb mit 27 Produkten des täglichen Bedarfs bot Aldi-Nord.
Dieser war rund zwei Euro und somit gut sieben Prozent günstiger als der
Warenkorb des teuersten Anbieters. Der vergleichsweise geringe Preisunterschied
zeigt jedoch, dass Vollsortimenter und Verbrauchermärkte mit ihren Handelsmarken
wie ja! oder Gut&Günstig im Preiskampf der Discounter gut mithalten können.
Eine Reihe von Produkten wurde durchweg bei allen Anbietern zum Einheitspreis
angeboten – zum Beispiel Vollmilch, Butter, Mehl oder Zucker.

Beim Service überzeugten die Verbrauchermärkte am meisten. Sie verfügten
über das umfangreichste Produktangebot und die beste Qualität des Umfelds.
Die Kompetenz und Freundlichkeit der Mitarbeiter wurde im Schnitt mit der
Note gut bewertet – wie auch bei den Supermärkten mit Vollsortiment. Ganz
anders die Discounter: Sie erhielten für die Kompetenz des Personals im Durchschnitt
nur das Urteil ausreichend. „Die Mitarbeiter machten bei Fragen zu den verkauften
Produkten oft unvollständige und teilweise sogar falsche Angaben“, bemängelt
Bianca Möller, Geschäftsführerin des Marktforschungsinstituts. In der gesamten
Branche fielen darüber hinaus die langen Wartezeiten an der Kasse von durchschnittlich
mehr als zwei Minuten negativ auf.

Testsieger der Studie und damit „Bester Lebensmittelmarkt 2012“ wurde der
Verbrauchermarkt Kaufland. Real erreichte den zweiten Platz. Auf dem dritten
Rang folgte Marktkauf und punktete mit dem besten Service aller Unternehmen.
Bester Discounter wurde Netto Marken-Discount.

Für den Servicetest führte das Institut insgesamt 170 verdeckte Testbesuche
in unterschiedlichen Städten durch. Je zehn verschiedene Filialen jedes Unternehmens
wurden hinsichtlich des Angebots, der Kompetenz und Freundlichkeit der Mitarbeiter
sowie der Qualität des Umfeldes – wie Orientierungsmöglichkeiten, Parkplätze
und Sauberkeit – unter die Lupe genommen. Im Rahmen der Preisanalyse erhoben
die Marktforscher in Kooperation mit der Preiszeiger Wirtschaftsinformationsdienst
GmbH den Warenkorb in je vier Filialen jeder Kette – insgesamt flossen über
1.700 Preisdaten aus 64 Filialen in die Studie ein.

Mehr dazu: n-tv Ratgeber – Test, Donnerstag, den 10.05.2012 um 18:35 Uhr

AIDAcara eröffnet Saison für Nordeuropa-Kreuzfahrten in Kiel

Zurück aus Südamerika eröffnete AIDAcara am 31. März 2012 die Saison für Kreuzfahrten nach Nordeuropa in Kiel. Das Schiff wird um 8:00 Uhr am Kreuzfahrtterminal Ostseekai festmachen und dann gegen 17:00 Uhr mit einem Tageslichtfeuerwerk auf seine erste Nordeuropa-Tour verabschiedet.

In dieser Saison wird das Clubschiff 27-mal in Kiel zu Gast sein. Vom 31. März bis 9. Oktober 2012 ist Kiel Basishafen für die Kreuzfahrten zu den nordeuropäischen Metropolen. Höhepunkt der diesjährigen Saison: Erstmals steuert AIDAcara bis hinaus zur Inselgruppe Spitzbergen zwischen dem Europäischen Nordmeer und dem Polarmeer. Auch die Lofoten vor der norwegischen Küste werden erstmals auf einer Nordeuropa-Reise angelaufen. Von Hammerfest über Tromsø bis nach Gravdal genießen die AIDA Gäste die Mitternachtssonne und die wunderschöne Fjordlandschaft. An drei Terminen im Juni und Juli 2012 geht es von Kiel aus auf diese spektakuläre 17-tägige Route.

Außerdem stehen wieder die beliebten siebentägigen Skandinavien-Reisen mit Aufenthalt in Oslo, Bergen, Göteborg und Kopenhagen auf dem Programm. Besonderes Highlight der Kreuzfahrt ist die Passage des Nord-Ostsee-Kanals. Auf Kurzreise über die Nord- und Ostsee geht es mit den drei- und viertägigen Kreuzfahrten nach Oslo oder Göteborg und Kopenhagen.

Im November nimmt AIDAcara Kurs auf Südamerika und wird dann beispielsweise zu Gast in Rio de Janeiro, Montevideo und Buenos Aires sein. Eine der Südamerika-Kreuzfahrten führt die Gäste von AIDAcara bis an das südliche Ende der Welt – Kap Hoorn.

AIDA

Landhotel Tetens: "Nahe der dänischen Grenze – Feiern und Schlemmen zwischen Marsch und Geest"

Direkt vor den Toren Dänemarks zwischen Nord- und Ostsee lädt das Landhotel Tetens zum Feste feiern auf nordfriesisch ein. Ob Weihnachten, Silvester, Hochzeitsfeiern oder andere Anlässe – die Landschaft Süderlügums und die typisch nordische Gastlichkeit bieten den idealen Rahmen für ein unvergleichliches Erlebnis mit Freunden oder Familie. Hier wird zudem gesund gekocht – mit heimischen Produkten. Informationen und Buchungen unter www.landhotel-tetens.de

Friesisch gemütlich und heimelig – das zeichnet das beschauliche Landhotel Tetens im Norden Deutschlands, an der Grenze zwischen Marsch und Geest, aus. Ideal ist das Hotel samt Restaurant vor allem für Feste jeglicher Art. Egal ob Hochzeiten, Geburtstage, Weihnachtsfeiern oder Firmenevents – Gastgeberin Maren von Eitzen und ihr Team übernehmen die gesamte Organisation und machen jede Feier unvergesslich.

Kulinarisch können sich Feinschmecker auf traditionelle und raffinierte Köstlichkeiten freuen. So stehen klassische Gerichte wie saftige Scholle mit Bratkartoffeln neben raffinierten norddeutschen Leckereien auf der Speisekarte. Dabei verwendet die Küchencrew regionale Produkte: der Fisch kommt aus heimischen Gewässern, das Rindfleisch aus der norddeutschen Tiefebene, das Geflügel aus Dithmarschen und das Gemüse von nahegelegenen Landwirten. Zu den Speisen wählen die Besucher aus erlesenen Weiß- oder Rotweinen ausgewählter Weingüter und genießen die warme Atmosphäre des reetgedeckten Gasthauses.

Wer das Auto nach einem langen Abend lieber stehen lässt oder gar eine weite Anreise hat, übernachtet im gemütlichen Landhotel in friesischem Ambiente ab 48 Euro im Einzelzimmer und 78 Euro im Doppelzimmer pro Nacht inklusive Frühstück. 13 Zimmer, dekoriert mit historischen Bildern und antiken Möbelstücken, versprühen nordischen Charme und laden zum Entspannen ein.

http://www.landhotel-tetens.de