Stiftung Warentest: Smartphones

Es muss kein iPhone sein: Im aktuellen Test der Stiftung Warentest teilt sich das Motorala Atrix den Sieg mit Apples iPhone 4S. Dabei kostet es nur etwas mehr als die Hälfte. Das Atrix hat eine längere Akkulaufzeit und eine bessere GPS-Funktion, aufgrund der deutlich schlechteren Kamera reicht es allerdings nicht zum alleinigen Sieg.

Im Vergleich zum iPhone 4 schneidet die neuere 4S-Version von Apple nicht besser ab. Dies zeigt ein Blick in den Produktfinder Handys unter www.test.de/handys , der 78 Modelle vergleicht. Dort landet das iPhone 4S zusammen mit dem iPhone 4 und drei weiteren Smartphones hinter dem Samsung Galaxy S II auf dem zweiten Rang.

Wer mit seinem Handy vor allem telefonieren und SMS schreiben möchte und keinen Wert auf Internet und Apps legt, ist mit einem Multimedia­handy besser bedient. Die Gattung punktet mit längeren Akku­lauf­zeiten. Ganz vorne platziert sich hier das Nokia C5–00 5MP.

Neben Handys hat die Stiftung Warentest in der Januar-Ausgabe der Zeitschrift test auch passende Hand­ytarife verglichen. Für Dauer­nutzer, die sehr viel telefonieren und surfen, empfiehlt sich der Tarif Fonic Smart. Für monatlich 30 Euro bietet er insgesamt 500 Freiminuten und Frei-SMS sowie 500 MB Surfvolumen.

Wenigtelefonierer sind bei n-tv am besten aufgehoben. Mit 6 Cent pro Minute knackt der Tarif n-tv Go! die sonst gängige Preis­grenze von 8 Cent. Zwar ist eine SMS mit 10 Cent etwas teurer, unterm Strich hat n-tv in diesem Segment aber die Nase vorn.

Navigationsgeräte: Handy gegen Navi

Auch Smartphones können navigieren, sogar ohne Aufpreis. Für die Januar-Ausgabe der Zeitschrift test hat die Stiftung Warentest 4 Smartphones gegen 10 Navis antreten lassen. Manche Handylösungen navigierten nicht schlechter als richtige Navis – für Gelegenheitsnutzer eine Alternative. Vielfahrer profitieren aber vom besseren Komfort eines echten Navis, so die Tester.

Bei den Smartphone-Lösungen navigierte das Garmin-Asus nüvifone M10 für 249 Euro am besten. Fußgänger kommen mit Google Maps Navigation auf dem HTC Desire (480 Euro) am besten ans Ziel. Nokia war mit seinem Kartenprogramm Ovi Maps zwar der Vorreiter bei der Navigation per Handy, lag im Test auf einem Nokia X6-Handy aber in Sachen Navigation ganz hinten.

Im täglichen Gebrauch sind echte Navis den Smartphone-Lösungen meist überlegen: Sie haben beispielsweise oft deutlich größere Bildschirme, bessere Anzeigen bei den Fahrempfehlungen, sowie kräftigere Lautsprecher für die Sprachansagen. Testsieger bei den Navis, jeweils mit „Gut (2,2)“ sind Falk Vision 700, Garmin nüvi 3790T und Medion GoPal X4545 – alle mit Preisen um die 300 Euro.

Manche Navis und Handy-Navis bieten Live-Dienste, die per Mobilfunk Infos über Wetter, Benzinpreise oder zur Verkehrslage abrufen. Geht man mit einem Handy-Navi auf Auslandsreise, kann das zur Kostenfalle werden. Der Tipp der Tester: Am Smartphone im Ausland Live-Dienste und Datenverbindungen deaktivieren und nur das reine GPS nutzen.
Weitere Infos zum Thema und die ausführlichen Ergebnisse gibt es in der Januar-Ausgabe der Zeitschrift „test“ und unter www.test.de/navi.

COMPUTERBILD-Test Smartphones

Günstige iPhone-Konkurrenten holen auf

Im COMPUTERBILD-Test: Sechs preiswerte Alternativen zum Apple iPhone 3GS und Nokia N97 mit Touchscreen oder Volltastatur – Testsieger Nokia 5230 mit guter Ausstattung – Aber: iPhone und Co. bei Internettempo und Bedienung vorne

Wenn es ein neues Handy mit Touchscreen oder Schreibtastatur sein soll, denken viele an sündhaft teure Geräte – beispielsweise an das derzeit beste Handy mit Volltastatur Nokia N97 oder das beste Touchscreen-Handy iPhone 3GS von Apple. Dabei gibt es Modelle mit Bildschirm zum Drauftippen oder Volltastatur schon ab 100 Euro. Ob sechs günstige Handys eine Alternative zu den beiden teuren Geräten sind, hat die Zeitschrift COMPUTERBILD getestet (Heft 8/2010, zur Zeit im Handel).

Auf den ersten Blick können einzelne Geräte ab 100 Euro mit den Top-Handys mithalten: So schneidet das Touchscreen-Handy Nokia 5230 (179 Euro) bei den reinen Telefonfunktionen besser ab als die Vergleichsgeräte Apple iPhone 3GS und Nokia N97 für mindestens 569 Euro. Außerdem punktet das Nokia 5230 mit einem großen Touchscreen sowie GPS-Navigation. Im Test erreichte das Handy bei Klangqualität, Sende- und Empfangsempfindlichkeit die besten Noten.

Doch wer ein Handy mit Touchscreen oder Volltastatur kauft, will damit längst nicht nur telefonieren, sondern auch im Internet surfen, E-Mails abrufen und schreiben sowie Foto-, Musik- und Videofunktionen nutzen. Das macht nur Spaß, wenn beim Surfen die Internetgeschwindigkeit flott genug ist und die Bedienung des Mobiltelefons grundsätzlich einfach von der Hand geht. In diesen Punkten zeigen sich jedoch deutliche Schwächen der günstigen Handys im Vergleich zu ihren teureren Vorbildern. So ist beim Nokia 5230 der Internet-Browser zwar deutlich besser als bei den anderen Testkandidaten, aber dennoch langsamer als beim iPhone. Zudem bieten nur zwei der sechs getesteten Handys UMTS für schnelles Internet unterwegs. Eine WLAN-Funktion, womit sich der DSL-Anschluss zu Hause oder im Büro nutzen lässt, hat sogar nur das Volltastatur-Handy BlackBerry Curve 8520 (200 Euro) von RIM. Damit eignen sich die sechs Testkandidaten für E-Mail oder Internet-Chats, Internetseiten zeigen alle dagegen recht langsam und nicht immer im vollständigen Layout an.

Auch in Sachen Bedienung kann kein Testkandidat dem iPhone das Wasser reichen. Zwar ähneln viele Handy-Menüs auf den ersten Blick dem des Apple-Handys, doch keines der preiswerten Geräte lässt sich genau so einfach und intuitiv bedienen. Die Touchscreen-Steuerung bei zwei getesteten Samsung-Handys und beim LG GD510 Pop (169 Euro) reagiert besonders träge auf Eingaben, zudem fehlt eine clevere Suchfunktion um auf dem Handy gespeicherte Inhalte schneller zu finden. Fehlbedienungen und umständliche Klickfolgen können somit an der Tagesordnung sein. Beim Nokia 5230 können Nutzer immerhin wie beim iPhone per „Schubsen“ mit dem Finger blättern. Verwirrend ist allerdings, dass der Nutzer mal einmal, mal doppelt auf einen Menüpunkt tippen muss. Den Kürzeren ziehen die günstigen Handys ebenso bei Foto, Video und Musik: Keines der getesteten Geräte übertrumpft in diesem Bereich das teurere Vergleichsgerät Nokia N97.

Fazit: Der COMPUTERBILD-Testsieger und Preis-Leistungs-Sieger Nokia 5230 (Testergebnis: 2,53) kommt den großen Vorbildern Apple iPhone (2,17) und Nokia N97 (2,18) vergleichsweise nahe. Für einen sehr günstigen Preis von 179 Euro (Marktpreis ab 128 Euro) bietet das Handy mit seinem großen Touchscreen, Internet per UMTS sowie kostenloser GPS-Navigation fürs Auto sogar jede Menge Ausstattung. Bei Internettempo, Bedienung und Bildschirmgröße liegt die preiswertere Konkurrenz im Vergleich zu den Top-Handys jedoch deutlich hinten. Allerdings leeren sich die Akkus von iPhone und Co. meist schneller als bei den Günstighandys.

Aktuelle Handys im Test finden Sie auch unter www.computerbild.de/tests/handys

Betrug!

Werbetricks: COMPUTERBILD warnt vor falschen Versprechen

Flunkereien, Übertreibungen, Falschaussagen in Werbung für Handys, PCs und Unterhaltungselektronik – Die 43 schlimmsten Werbetricks: COMPUTERBILD zeigt, was hinter den Sprüchen der Anbieter steckt

In der Werbung ist alles erlaubt – das glauben anscheinend viele Hersteller und Händler von Handys, Computern und Unterhaltungselektronik. Um ihre Produkte an den Mann zu bringen, werben sie mit dreisten Flunkereien und miesen Tricks. COMPUTERBILD hat Hunderte Prospekte und Internetseiten gesichtet und zeigt in der aktuellen Ausgabe, wie Verbraucher übers Ohr gehauen werden (Heft 21/2009, seit Montag im Handel).

Anbieter von Audio-, Video- oder Fotoprodukten greifen gerne in die Trickkiste. Beispielsweise Panasonic: Der Fotoapparat „Lumix G1“ ist laut Werbung mit 385 Gramm „extrem kompakt und leicht“. Doch das genannte Gewicht gilt nur ohne Akku und Objektiv – ein beliebter Trick, den fast alle Hersteller anwenden. Auch gern verwendet: „Bis zu“-Formulierungen, sobald es um Zahlen geht. Kamera-Akkus, die „bis zu“ 1.700 Aufnahmen ermöglichen, erreichen diese Werte in der Praxis so gut wie nie.

In der Handy-Werbung wird ebenso fantasievoll geflunkert. Beispielsweise scheitert flottes „endlos surfen“ in den günstigen iPhone-Tarifen daran, dass T-Mobile bei Dauer-Surfern nach einer Weile die Datenübertragung deutlich ausbremst. Und Nokia wirbt für sein Musikhandy 5310 Xpress Music damit, dass sich 3.000 Musikstücke im Handy speichern lassen. Allerdings geht das nur, wenn es sich um ganz kurze Stücke in schlechter Qualität handelt (64 kbps) – Musik aus dem Nokia-Music-Store gibt es aber nur ab 128 kbps. Beliebt sind auch Abkürzungen hinter denen sich veraltete Technik versteckt: So weiß nur ein Experte, dass ein Handy mit „HSCSD“ deutlich langsamer im Internet surft als ein Gerät mit dem UMTS-Datenturbo „HSDPA“. Dazu passt ein Trick von E-Plus: Der Mobilfunkanbieter preist einen USB-Funkstift zum Internetzugang mit „HSDPA-Datenübertragung“ an, obwohl E-Plus die HSDPA-Technik nur punktuell im Testbetrieb hat.

Mit viel Fantasie kämpfen auch Anbieter von Computern und Zubehör um Kunden. Laut Karstadt-Prospekt schafft der Epson-Drucker Stylus SX100 34 Seiten pro Minute – schwarz-weiß und in Farbe. So schnell ist er aber nicht mal laut Epson-Datenblatt. COMPUTERBILD-Tester mussten bereits auf einen einseitigen Farbausdruck zwischen 20 Sekunden und neun Minuten warten.

COMPUTERBILD rät getäuschten Verbrauchern, sich zu wehren. Wenn dem gekauften Gerät eine in der Werbung zugesicherte Eigenschaft fehlt – beispielsweise das versprochene Bluetooth bei einem Handy – muss es der Händler zurücknehmen. Leistungsangaben mit „bis zu“ muss der Anbieter jedoch nicht einhalten. Es reicht, wenn der Wert annähernd erreicht wird und nicht zu stark abweicht.

www.computerbild.de

Sodexo eröffnet neuen Verpflegungsstandort

Von wegen Currywurst: Im Ruhrpott kommt frisches Schulessen auf den Tisch

Sodexo eröffnet neuen Verpflegungsstandort in der ehemaligen Bochumer Nokia-Küche

Currywurst gibt es für die Schulen und Kitas in und um Bochum jetzt nur noch im gleichnamigen Songtext von Herbert Grönemeyer. Denn ab Juni 2009 eröffnet Sodexo einen neuen Verpflegungsstandort in der ehemaligen Nokia-Küche. So haben Schulen und Kitas in der Region die Möglichkeit, von dort aus täglich mit frischem und gesundem Essen aus dem Herzen des Ruhrpotts beliefert zu werden. Der Verpflegungspartner von über 2.200 Schulen und Kindereinrichtungen verspricht den Kunden ausgewogenes, abwechslungsreiches und altersgerechtes Mittagessen.
„Wir freuen uns sehr, dass wir die ehemalige Küche des Nokia-Standorts für die moderne Produktion von Kinder- und Schulspeisen wiederbeleben können. Dabei stehen Regionalität, beispielsweise durch die Einbeziehung lokaler Lieferanten, sowie Frische ganz oben auf unserem Speisenplan. Außerdem gehört zu unserem Service selbstverständlich auch die kompetente Beratung der belieferten Einrichtungen durch einen persönlichen Ansprechpartner vor Ort“, erklärt Alexander Schletter, Direktor des Geschäftsbereiches Schulen & Universitäten von Sodexo. Abhängig vom Auftragsvolumen wird der Dienstleister neu geschaffene Arbeitsplätze mit Mitarbeitern aus der Region besetzen.

Das Verpflegungsangebot beinhaltet neben Rohkost, Salaten und Desserts täglich bis zu drei verschiedene Gerichte. Über die Speisenversorgung hinaus ist auch die komplette Dienstleistung wie Ausgabeservice und Geschirr-Reinigung in den Einrichtungen möglich. Die Qualität und das Angebot von Sodexo werden regelmäßig mit den Kunden erörtert und abgestimmt.

Mit dem Ziel einer möglichst frühen Ernährungserziehung engagiert sich Sodexo mit besonderen Angeboten wie dem Korbtheater und weiteren regelmäßigen Aktionen für eine gesunde Lebensweise bei Heranwachsenden. Im Jahr 2007 erhielt das Unternehmen für diese branchenweit einzigartige Leistung in der Ernährungserziehung den Titel Caterer des Jahres.

Image von Lidl nach Spionagevorwürfen am Boden

Die massiven Bespitzelungsvorwürfe gegen den Lebensmittel-Discounter Lidl haben zu einem schweren Einbruch des Markenimages von Lidl in der Bevölkerung geführt. Dies zeigt der tägliche Markenmonitor „BrandIndex“ des Marktforschungs- und Beratungsinstituts psychonomics AG.

Demnach fiel der Wert für das Gesamtimage von Lidl seit der Veröffentlichung des Mitarbeiterüberwachungsskandals von plus 29 auf minus 4 Indexpunkte. Im Branchenvergleich der 16 größten Lebensmittel-Einzelhandelsmarken rutschte Lidl vom bisherigen zweiten Platz hinter dem Imagemarktführer Aldi auf den mit Norma geteilten letzten Platz.

Auch in den einzelnen Bewertungskategorien „Allgemeiner Markeneindruck“, „Kundenzufriedenheit“ und „Weiterempfehlungsbereitschaft“ kam es in den beiden letzten Tagen zu empfindlichen, teils deutlich zweistelligen Imageverlusten. Negative Auswirkungen sind bis hinein in die Wahrnehmung der „Qualität“ und des „Preis-Leistungs-Verhältnis“ festzustellen.

Nicht zuletzt sackte auch das von den Bundesbürgern zuvor bereits negativ bewertete Image des Lidl-Konzerns als Arbeitgeber vollends in den Keller (von im Mittel minus 21 auf aktuell minus 62 Indexpunkte). Besonders bittere Ironie: Lidl wurde vom Karriereportal „karriere.de“ erst kürzlich mit dem Gütesiegel „Fair Company“ ausgezeichnet.

Abzuwarten bleibt, wie die Kunden auf die Entschuldigung des Discounters bei seinen Mitarbeitern mit der Ankündigung zur Besserung sowie die öffentlichen Boykottaufrufe reagieren werden.

Große Hoffnungen, dass sich das Markenimage nach der ersten Entrüstungswelle binnen kurzer Zeit wieder erholt, darf sich Lidl derweil nicht machen. Das im Januar nach der Ankündigung der Nokia-Werkschließung in Bochum ebenfalls schwer angeschlagene Image der Marke Nokia hat sich jedenfalls bis heute nicht wieder nachhaltig erholen können.

Mit dem „BrandIndex“ untersucht die psychonomics AG regelmäßig die Entwicklung des öffentlichen Images von über 550 Verbrauchermarken aus 18 zentralen Branchen in Deutschland. An jedem Werktag werden jeweils 1.000 Bundesbürger zur Wahrnehmung und Bewertung der unterschiedlichen Marken befragt.

Stiftung Warentest – Neue Handys

Unter Technikfreunden wird das Nokia N95 hoch gehandelt: Es ist Handy, Navi, Kamera und MP3-Player zugleich – auf neuestem technischen Niveau. Bei einem Test von 17 Mobiltelefonen der Stiftung Warentest fällt der Alleskönner aber durch: Nur zwei kurze Regenschauer und das 800 Euro teure Superhandy ist tot. Gestalterisch überzeugt vor allem das edle Prada-Handy von LG, schreibt die Zeitschrift test in ihrer September-Ausgabe.

Das elegante LG KE850 Prada setzt weniger auf technische Ausstattung als auf Design. Besonders ansprechend ist das originelle Bedienkonzept: Per Fingerkontakt kann der modebewusste Mobiltelefonierer das Gerät über einen großen Bildschirm steuern. Ob das innovative Design allerdings stolze 600 Euro wert ist, bleibt Geschmackssache. Denn bei der Fotofunktion und dem Musikspieler schneidet das Prada-Handy im Test nur mittelmäßig ab.
Auch andere Hersteller setzen zunehmend auf Design, zum Beispiel Samsung: Das F300 hat auf Vorder- und Rückseite je ein Display – ein kleines zum Telefonieren, ein großes für Musik- und Fotofunktion. Dieses Konzept nervt jedoch spätestens dann, wenn man auf dem Minibildschirm der Telefonseite eine SMS schreiben muss.

Als Testsieger schneidet das Sony Ericsson W880i nicht nur insgesamt „gut“ ab, sondern sieht auch gut aus. Nur die Tasten sind etwas klein geraten. Die Zeitschrift test rät, vor dem Kauf auszuprobieren, ob man mit den Minitasten zurechtkommt.

Alle weiteren getesteten Handys stehen im aktuellen test-Heft und unter www.test.de . Auch dabei: Das Sony Ericsson W610i mit dem besten Musikspieler im Test und das Nokia 2626 als „gutes“ Einsteiger-Handy.

Edelhandy von Nokia mit 18 Karat Weissgold

Nachdem Sayn Design aus der Oberpfalz im November 2006 bereits ein mit
Gold und Diamanten veredeltes Nokia-Sirocco-Modell vorgestellt hat,
bringt nun auch Nokia selbst eine Goldversion des Sirocco 8800. Das
Handy ist mit 18 Karat Weissgold veredelt und wiegt somit
eindrucksvolle 139 Gramm. Ideengeber fuer das Design soll der
Schirokko-Wind gewesen sein. Dieser Wuestenwind soll die Designer zu
entsprechenden Hintergrundbildern und Klingeltoenen inspiriert haben.

http://www.golem.de/0704/51688.html

Beim Kauf von Billig-Handys auf ein Modell ohne SIM-Lock und Kamera achten

Wer ein günstiges Handy ohne Vertrag
sucht, sollte zu einem Modell ohne so genannten SIM-Lock greifen. Das
empfiehlt das Telekommunikationsmagazin „connect“ in seiner aktuellen
Ausgabe (Heft 11/2006). Denn in den Prepaid-Packs der Netzbetreiber
stecken fast immer Geräte, die per SIM-Lock an das jeweilige Netz
gebunden sind. Der große Nachteil für Kunden besteht darin, dass die
Gesprächsgebühren hier vergleichsweise hoch sind und ein
Anbieterwechsel erst nach zwei Jahren oder gegen eine Entsperr-Gebühr
möglich ist.

„connect“ rät stattdessen, das Handy auf eigene Faust zu
kaufen und mit einer SIM-Karte eines Discount-Anbieters auszustatten.
Dabei sollten Anwender auch auf eine eingebaute Kamera verzichten, da
sich diese Modelle laut „connect“ durch ein deutlich besseres
Preis-Leistungs-Verhältnis auszeichnen.

Gute Marken-Handys ohne Vertrag, SIM-Lock und Kamera sind bereits
für weit unter 100 Euro erhältlich. Das zeigt der
„connect“-Praxistest von zehn aktuellen Modellen zwischen rund 50 und
150 Euro.

Das Nokia 1110i (rund 50 Euro) hat ein Adressbuch mit
Speicher für 200 Nummern an Bord und bietet Platz für 60
SMS-Nachrichten. Mit seinen großen Tasten, kontrastreicher Schrift
vor hell beleuchtetem Monochrom-Display und leicht verständlichem,
animiertem Menü eignet sich das Handy besonders für Senioren und
Menschen mit Seh- oder Leseschwäche.

Wer ein Farb-Display bevorzugt und auch Funktionen wie
Bild-Nachrichten (MMS) und Freisprechen nutzt, ist mit dem Sony
Ericsson J220i (circa 80 Euro) gut beraten. Das Modell speichert bis
zu 500 Kontakte und 200 SMS-Nachrichten und zeichnet sich durch eine
übersichtliche Tatstatur sowie eine einfache Bedienung aus. Einen
Minuspunkt gibt es für die schlecht beleuchteten Gesprächstasten.

Noch mehr Funktionen hat das Motorola W220 zu bieten, für das
Nutzer rund 95 Euro investieren müssen. So verfügt das Modell des
US-amerikanischen Herstellers über ein eingebautes UKW-Radio samt
Headset und erlaubt neben dem Versand von MMS-Nachrichten auch
Internetverbindungen via WAP (Wireless Application Protocol).
Nachholbedarf besteht allerdings noch in Sachen Menüführung, die
recht kompliziert ist und relativ viel Einarbeitungszeit erfordert.

Reader’s Digest Deutschland verleiht den Pegasus Award zum 21. Mal

In Düsseldorf zeichnet Reader’s Digest am 1. September die vertrauenswürdigsten Marken Deutschlands mit dem Pegasus Award für höchstes Konsumentenvertrauen aus, die in Europas größter Verbraucherstudie ermittelt wurden.

Die Gewinner des 21. Pegasus Awards und damit die vertrauenswürdigsten Marken der Deutschen für 30 Produktkategorien sind: Abtei, Aldi, Allianz, AOL, Aral, Asbach, Aspirin, C&A, Canon, Frosch, Gerolsteiner, Haribo, Jade, Kellogg’s, Maggi, Miele, Nivea, Nokia, Odol, Persil, Rotkäppchen Sekt, Schwarzkopf, Siemens, Sparkasse, Tchibo, TUI, Visa, Vodafone, Volkswagen, Wick.

Für die Markenartikler liefert die Befragung Reader’s Digest European Trusted Brands 2006 harte Fakten, um die Effizienz ihrer Kommunikation auf den Prüfstand zu stellen. „Die Ergebnisse zeigen auf, wie Marken wirklich in den Köpfen der Konsumenten verankert sind, welche Kriterien für die Meinungsbildung Bedeutung haben und welche Unterschiede es in den Alterssegmenten gibt“, sagt Max J. Bieniussa Leusser von Reader’s Digest Deutschland.

Zu der Preisverleihung am Freitagabend, 1. September, haben sich zahlreiche prominente Vertreter aus den Chefetagen des Marketings und der Werbung angemeldet. Auf Einladung von Reader’s Digest wird Dr. Reinhard Christian Zinkann, Geschäftsführender Gesellschafter der Miele & Cie. KG in Gütersloh und Vorstandsmitglied des Markenverbands, die Pegasus Awards im Düsseldorfer Capitol-Theater überreichen. Ein festliches Dinner sowie die mit Stars besetzte Musical- und Tanz-Show One Night Only rahmen die Preisverleihung ein. Mit dabei sind die Musical-Stars Paul Kribbe, Publikumsliebling beim Tanzmusical Miami Nights im Düsseldorfer Capitol-Theater, Marc Seitz und Barbara Köhler.

Über die Studie Zum sechsten Mal hat das Magazin Reader’s Digest in 14 europäischen Ländern auf der Basis von unbeeinflussten Verbrauchervoten das Vertrauen in Marken und Institutionen ermittelt. Rund 26.000 Reader’s Digest-Leser, davon 7.800 in Deutschland, haben sich von September bis November vergangenen Jahres an der Umfrage beteiligt. Die Ergebnisse werden repräsentativ zur jeweiligen Altersstruktur der Bevölkerung ausgewiesen. Mehr als 130.000 Menschen beteiligten sich seit 2001 an der Befragung und machten sie so zur größten europäischen Verbraucherstudie. Ihre Ergebnisse finden weit über Fachkreise hinaus Beachtung.

Bereits zum zweiten Mal in Folge erreichte eine deutsche Marke in ihrer Kategorie das beste nur denkbare Ergebnis: Die Befragten setzen Nivea von Beiersdorf, Hamburg, in allen an der Untersuchung beteiligten europäischen Ländern auf Platz eins der vertrauenswürdigsten Produkte. Dies gelang daneben nur noch dem finnischen Mobiltelefonhersteller Nokia. Markenklassiker setzten sich auch in anderen der 30 erhobenen Produktkategorien von A wie Automobile bis Z wie Zahnpasta/Mundpflege durch. In Deutschland handelt es sich u. a. um Persil, Schwarzkopf, Aspirin, Wick, Frosch, Rotkäppchen Sekt, Asbach, Miele, AOL, TUI, Sparkasse, Allianz, Aral sowie eben Nivea und Nokia.

Dabei ist der Konkurrenzdruck extrem hoch: In der Studie nannten die Befragten allein in Deutschland rund 3.400 Marken über alle Produktkategorien hinweg. „Wenn sich trotzdem Marken gegen den heftigen Wettbewerb immer wieder an die Spitze der Vertrauensskala setzen, ist das ohne jede Einschränkung der Beweis, dass sich die Investitionen in die Markenführung und die an den Verbraucherbedürfnissen orientierte Qualität auszahlen, nicht zuletzt gegen die Flut der namenlosen Billigware,“ kommentiert Max Bieniussa Leusser von Reader’s Digest Deutschland die Ergebnisse der Studie.

Die Veranstaltung am Freitag, 1. September 2006, beginnt um 17:30 Uhr im Club im Capitol-Theater Düsseldorf, Erkrather Straße 30 (Nähe Hauptbahnhof).