Glyphosat in Bier

Der Verein „Münchner Umweltinstitut“ berichtet in einer am 25. Februar 2016 veröffentlichten Pressemitteilung über Spuren des Pflanzenschutzmittelwirkstoffes Glyphosat in Bier.

Dazu erklärt der Deutsche Brauer-Bund:
Wie das Umweltinstitut in seiner Veröffentlichung selbst feststellt, finden sich Spuren von Glyphosat „inzwischen fast überall“. Glyphosat ist seit Jahrzehnten als Wirkstoff in einer Reihe von in Deutschland und weltweit zugelassenen Pflanzenschutzmitteln enthalten, aus deren Anwendung sich bekanntlich Rückstände in Ernteprodukten und Lebensmitteln ergeben können. Unzählige Studien haben diese Spuren für gesundheitlich unbedenklich erklärt.

Auch das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) stuft die in Lebensmitteln nachgewiesenen Spuren wie andere europäische und internationale Institute als gesundheitlich unbedenklich ein. Der Deutsche Brauer-Bund vertraut der Einschätzung der unabhängigen Wissenschaftler. Als zuständige Behörde hat das BfR eine aktuelle Stellungnahme zum Test des Umweltinstitutes herausgegeben, die im Inter- net veröffentlicht ist: http://www.bfr.bund.de/cm/343/vorlaeufige-einschaetzung-zu-gehalten-von-glyphosat-in-bier.pdf

Der DBB weist den Vorwurf des Umweltinstitutes, die Brauereien würden ihre Rohstoffe nicht ausreichend kontrollieren, als absurd und völlig haltlos zurück. Die Brauereien in Deutschland betreiben – ebenso wie die vorgelagerten Stufen der Malz- und Hopfenerzeugung – einen hohen Aufwand, um die vier natürlichen Rohstoffe Wasser, Malz, Hopfen und Hefe, die nach dem Reinheitsgebot zum Brauen verwendet werden, auf mögliche Schadstoffe zu kontrollieren.

So hat der Deutsche Brauer-Bund ein eigenes Monitoringsystem für Braumalz. Unser Monitoring zeigt, dass die gemessenen Werte stets deutlich unter den Höchstgrenzen liegen. Zu keiner Zeit konnten Überschreitungen der zulässigen Rückstandshöchstwerte bei Glyphosat festgestellt werden. Daneben gibt es staatliche Kontrollen und weitere Eigenkontrollen der Brauereien, die dafür Sorge tragen, dass keine Schadstoffe Eingang finden in die Produktion.

Die vom Umweltinstitut verbreiteten Testergebnisse sind deshalb nicht nachvollzieh- bar und nicht glaubwürdig. Da uns weder die vollständige Untersuchung vorliegt, noch die Analysemethoden hinreichend belegt wurden, müssen wir die Seriosität der Untersuchung ernsthaft in Zweifel ziehen. Auch das dargestellte „Ranking“ der Biere ist absolut unseriös, stellt doch das Umweltinstitut selbst fest, dass der Test nur auf einer „kleinen Anzahl von Proben“ beruht und „keine generelle Aussage über die Belastung des Bieres einer bestimmten Marke“ zulässt.

Selbst wenn die vom Umweltinstitut behaupteten Glyphosat-Werte im Einzelfall zutreffen würden, was wir mit Blick auf unser Monitoringsystem und die fragwürdigen Methoden der jüngsten Studie bezweifeln, müsste ein Erwachsener nach Einschätzung des BfR an einem einzigen Tag 1000 Liter Bier trinken, um ein gesundheitliches Risiko durch Rückstände einzugehen. Dieser Umstand ist auch dem Umweltinstitut bekannt. Trotzdem spricht es wider besseren Wissens von einer „gesundheitsschädigenden Wirkung selbst in kleinsten Mengen“.

Der Münchner Verein möchte mit seiner Veröffentlichung offensichtlich Einfluss neh- men auf die für Anfang März 2016 vorgesehene Entscheidung der EU-Staaten über die Verlängerung der Zulassung für Glyphosat, welche von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) nach umfangreichen Untersuchungen befürwor- tet wird. In den vergangenen Tagen erst hatte das Bundesinstitut für Risikobewertung Entwarnung hinsichtlich möglicher Glyphosat-Rückstände in Muttermilch gegeben und eine zuvor veröffentlichte Studie als falsch widerlegt. Diese Studie hatte sich derselben Analysenmethode bedient wie jetzt das Münchner Umweltinstitut.

Fragen und Antworten
Wie können Glyphosat-Spuren in Getreide und damit in Biere gelangen?
Bier wird in Deutschland aus den natürlichen Rohstoffen Wasser, Malz, Hopfen und Hefe gebraut. Malz wird aus Getreide gewonnen. In Deutschland ist der Einsatz von Glyphosat beim Anbau von Getreide zu Brauzwecken nicht zugelassen. Gleichwohl kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich Glyphosat-Rückstände auch in Braugetreide oder Braumalz nachweisen lassen, da diese entweder durch Abdrift von zu- lässigen Anwendungen auf benachbarten landwirtschaftlichen Flächen oder den im Ausland bei Braugetreide teilweise zulässigen Einsatz von glyphosathaltigen Produkten verursacht sein können. Da die deutsche Landwirtschaft allein nicht in der Lage ist, den Braugerstenbedarf der deutschen Brauereien zu decken, werden ca. 50 Prozent des hierzulande verwendeten Braugetreides bzw. Braumalzes aus dem Ausland, vor allem Frankreich und Dänemark, importiert.

Geht von Glyphosat-Spuren in Bieren eine Gesundheitsgefahr aus?
Das zuständige Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) stuft die bisher in Lebens- mitteln nachgewiesenen Spuren wie andere europäische und internationale Institute als gesundheitlich unbedenklich ein. Laut BfR wären „selbst die höchsten aus den Medien bekannten Gehalte (30 Mikrogramm pro Liter) so niedrig, dass die hieraus rechnerisch resultierende Aufnahmemenge bei einem Erwachsenen (60 kg Körpergewicht) mehr als 1000-fach niedriger liegen würde als die derzeit als unbedenklich geltende lebenslänglich duldbare (ADI) oder einmalig duldbare (ARfD) tägliche Aufnahmemenge.“ Um gesundheitlich bedenkliche Mengen von Glyphosat aufzunehmen, müsste ein Erwachsener laut BfR an einem Tag rund 1000 Liter Bier trinken. Glyphosatgehalte von 30 Mikrogramm pro Liter Bier stellen nach dem derzeitigen Stand des Wissens kein gesundheitliches Risiko dar, so das BfR in seiner Stellungnahme (vgl. http://www.bfr.bund.de/cm/343/vorlaeufige-einschaetzung-zu-gehalten-von-glyphosat-in-bier.pdf )

Was tut die deutsche Brauwirtschaft, um Glyphosat-Einträge zu vermeiden?
Um höchstmögliche Sicherheit und Qualität des in den deutschen Brauereien einge- setzten Malzes zu gewährleisten, unterhält der Deutsche Brauer-Bund ein eigenes Monitoringsystem für Schadstoffe in Braumalz, das auch Untersuchungen auf Rück- stände von Glyphosat beinhaltet. Das Monitoring zeigt, dass die in den deutschen Brauereien eingesetzten Malze ganz überwiegend frei von Glyphosat-Rückständen sind. Sofern sich in Einzelfällen Glyphosat feststellen lässt, liegen die Befunde um mehr als den Faktor 100 unterhalb der zulässigen Rückstandshöchstgrenze von Gerste und damit weit im Bereich des absolut Unbedenklichen. Die europaweit gesetzlich festgelegte Rückstandshöchstgrenze für Glyphosat in Gerste beträgt 20 mg/kg und in Weizen 10 mg/kg.

Bei der Verwendung von vermälztem Getreide bzw. Malz in Bier ergibt sich, im Vergleich zum direkten Verzehr von Getreide, eine beachtliche Verdünnung. Analysen zeigen, dass im Falle einer möglichen Belastung lediglich zwei Prozent des ursprünglich auf der Gerste befindlichen Glyphosats letztlich bis ins Bier gelangen können. In
der Praxis werden mehrere Partien von Gerste vermischt und die Biere aus verschiedenen Malzen hergestellt. Auch vor diesem Hintergrund erscheinen die behaupteten Testergebnisse nicht plausibel.

Welche Richtwerte gibt es?
Die vom Münchner Umweltinstitut beauftragte Studie erscheint schon deshalb fragwürdig, weil sie das gebraute Bier – ein Lebensmittel, das aus Getreide hergestellt wird – unzulässigerweise mit Trinkwasser vergleicht. Auch wird hier von einem „Grenzwert“ gesprochen, obwohl es für Trinkwasser lediglich einen „Vorsorgewert“ gibt, der aber keinerlei Aussage zur gesundheitlichen Bedeutung trifft. Im Übrigen ist selbst der Vorsorgewert für Babynahrung um den Faktor 100 höher als jener für Trinkwasser.

Was regelt das Reinheitsgebot?
Im Unterschied zu Brauereien in Europa dürfen deutsche Brauereien für Bier, gebraut nach dem Reinheitsgebot, bis heute keine künstlichen Aromen, keine künstlichen Farbstoffe, keine künstlichen Stabilisatoren, keine Enzyme, keine Emulgatoren und auch keine Konservierungsstoffe verwenden. Das Bierbrauen bleibt nach wie vor auf die Verwendung der vier natürlichen Zutaten Wasser, Malz, Hopfen und Hefe beschränkt. Alle Rohstoffe unterliegen einer kontinuierlichen und umfassenden Rückstands- und Schadstoffkontrolle über alle Verarbeitungsstufen.

www.reinheitsgebot.de

Mario Gamba

Der beste Italiener Deutschlands stellt seine Pasta-App vor
Appetit auf Pasta will der Münchner Sterne-Koch Mario Gamba mit seiner soeben vorgestellten App machen. Der als „bester Italiener Deutschlands“ gekürte Küchenchef und Inhaber des „Acquarello“ bietet mehrere Rezepte für außergewöhnliche Gerichte an, unterteilt in Fisch, Fleisch und vegetarisch. Sie sind durchweg leicht nachzukochen. Gamba verrät wertvolle Tricks und Kniffe der meisterlichen Pastazubereitung. Die App ist für das ipad und iphone erhältlich, in den Sprachen deutsch und englisch. Sie kostet einmalig 2,69 Euro.

Mario Gamba gehört mit seinem „Acquarello“ in München schon lange zu den festen Größen der Gourmetküche. Vor kurzem wurde er zum wiederholten Male zum „besten Italiener Deutschlands“ gewählt, diesmal vom Magazin „Der Feinschmecker“.

www.acquarello.com

Thomas Fesenmair

 

Er ist ein waschechter Münchner: Thomas Fesenmair ist in der bayerischen Landeshauptstadt geboren und dort in den Gourmet-Küchen „groß geworden“. Seine Kochleidenschaft und die Vorliebe für große Herausforderungen haben den 37-jährigen von München aus in die ganze Welt gebracht, wo er VIP-Events von Fußball WM bis „Ball des Sports“ kulinarisch verzauberte und mit Küchen-Ikonen wie Hans Haas und Eckart Witzigmann kochte. Nun ist er zurück in München und verwöhnt die anspruchsvollen Gäste des Rilano No.6 Lenbach Palais mit seinen Feinschmecker-Kreationen.

Frisch, saisonal und vor Allem eins: ehrlich
Seine Küche beschreibt Fesenmair als raffiniert und trotzdem unkompliziert. Soll heißen: Der Gast schmeckt, was er sieht. Ein schönes Stück Fleisch, auf den Punkt gegart, hervorgehoben von saisonalem Gemüse und leichten Beilagen; ein feiner Fisch, im Ganzen gegrillt und am Tisch filetiert – der Chef de Cuisine liebt das Produkt an sich: „Die Geschmäcker sollen nicht von wilden Gewürzmischungen überlagert sein oder gar miteinander in Konkurrenz stehen. Ich versuche mit meinen Kompositionen ein harmonisches Gesamtbild zu schaffen und aus jeder Komponente ein Maximum an Geschmack zu holen.“
Weil er im Laufe seiner Küchenkarriere immer wieder über den (bayrischen) Tellerrand schauen konnte, reicht Fesenmairs Repertoire weit über die heimischen Klassiker hinaus. So dürfen sich die Gäste des Rilano No.6 auf abwechslungsreiche Menüs und geschmackliche „Aha-Erlebnisse“ freuen, wobei natürlich auch  Klassiker, wie Kalbskotelette mit Trüffelrisotto oder Carpaccio vom US Beef mit rotem Senf und Parmesan nicht fehlen dürfen.  

Von München in die Welt
Seine Ausbildung absolvierte Thomas Fesenmair im renommierten Münchner Fünf-Sterne-Hotel Eden Wolf. Danach begann seine Karriere beim Traditionshaus Feinkost  Käfer, wo Fesenmair alle Stationen der feinen Küche durchlief: vom Commis de Cuisine in Käfer’s Theatergastronomie über den Sous Chef im Käfer Dachgarten-Restaurant des deutschen Bundestages, bis zum stellvertretenden Küchendirektor und Leiter des Käfer Party Services. In dieser Zeit bereiste der passionierte Gastronom die ganze Welt und trug die Verantwortung für große Edel-Caterings, zum Beispiel zur Eröffnung des Bahrain International Circuit, auf der Detroit Motorshow und der Schmuckmesse in Basel. Oftmals an der Seite von Küchengrößen, wie Heinz Winkler, Dieter Müller und Joachim Wissler, kochte Fesenmair auf Veranstaltungen mit anspruchsvollem, internationalem Publikum und kann so auf einen reichhaltigen Schatz an Erfahrungen zugreifen, die nun den Gästen des Rilano No.6 Lenbach Palais zugutekommen.

FAKTEN
Rilano No.6 Lenbach Palais in der Ottostraße 6, 80333 München, Tel: 089.549 1300
KAPAZITÄTEN
Das Restaurant verfügt über 240 Sitzplätze, die Bar bietet 140 Personen Platz. Die Bar-Galerie ist für ca. 50 Personen und die Sommerterrasse für 160 Personen geeignet. Das Foyer lädt zum Stehempfang für bis zu 150 Personen ein. Der Gobelinsaal ist der perfekte Rahmen für bis 250 Personen und das Vestibül für bis zu 15 Personen.
ÖFFNUNGSZEITEN
Restaurant:
Montag bis Samstag von 11:00 bis 14:30 Uhr und ab 18 Uhr.
Sonntags und feiertags geschlossen.
Bar:
Montag bis Samstag ab 17:00 Uhr.
Sonntags und feiertags geschlossen.

Informationen und Reservierungen unter www.rilano-no6.com

Gault Millau Bayern 2013

Der neue Gault&Millau: Christian Jürgens riss eine ganze Region aus dem kulinarischen Tiefschlaf – Denis Feix aus Bad Griebach kocht sich in die deutsche Küchenspitze – Michael Käfer ist „Restaurateur des Jahres“ – 135 Küchenchefs ausgezeichnet

Weil er „Weltoffenheit vorbildlich mit Heimischem verschmilzt“ kürt die französische Gourmet-Bibel Gault&Millau in ihrer jetzt erscheinenden Ausgabe 2013 Christian Jürgens von der „Überfahrt“ in Rottach-Egern am Tegernsee zum deutschen „Koch des Jahres“. Der 44-jährige Metzgersohn, der die Kritiker „auch durch seine außergewöhnliche Ästhetik des Anrichtens“ beeindruckt, „huldigt mit Intelligenz und Ironie dem Produkt und lebt vor, wie man das Flair der Landschaft in einen Küchenstil auf der Höhe der Zeit umsetzen kann, fern jeder Volkstümelei“.

Als typisch für seine Küche loben die Kritiker solche Gerichte: die urig auf einem Stück Rinde servierte „Schweinerei“, eine mit Blutwurstmousse gefüllte Zucchiniblüte und eine mit geräuchertem Schweinebauch gefüllte Kartoffel, akzentuiert von süß-säuerlichen Zwiebelaromen; das „Zarenfrühstück am See“ in einer Art Glasteller mit doppeltem Boden (oben russisch mit Kaviar, Crème fraîche, Zwiebeln und Borschtsch-Gelee; unten à la Tegernsee mit geräuchertem Saibling, Gurkensüppchen und verfremdetem Wachtelei); das „Gartenfest“ mit 14 verschiedenen Gemüse-Miniaturen.

Für diese „auf moderne Art interpretierten bayerischen Noten“ erhält er 19 von 20 möglichen Punkten. Eine höhere Bewertung als der passionierte Skifahrer und Jogger Jürgens, „der mit Verve eine ganze Region aus dem kulinarischen Tiefschlaf riss“, haben in dem nach dem französischen Schulnotensystem urteilenden Guide nur vier deutsche Köche.

18 Punkte erkocht sich erstmals Denis Feix vom „Il Giardino“ in Bad Griesbach, weil er „während des ganzen Menüs in begeisternder Leichtigkeit mit Aromen, Texturen und Kontrasten spielt. Spare Ribs beispielsweise bietet er als perfekt geschmorte Rippchen und krosse, nur hautdicke Blätter aus ihrem Fleisch mit Gurkenschaum, marinierten Gurkenscheiben und marinierten Senfkörnern als höchst willkommene Alternative zu den internationalen Rezepten“.

Auf 16 Punkte und damit jene Klasse, in der nach Gault&Millau-Verständnis Kochen zur Kunst wird, steigern sich drei Köche: Andreas Aumer vom „Aumer‘s la Vie“ in Nürnberg serviert „zeitgeistige große Küche, z. B. Fisch auf grasgrüner Erbsensauce, in der Pfifferlinge stehen“; Hubert Obendorfer vom „Eisvogel“ in Neunburg vorm Wald „macht bei Kalbsherz mit Haselnuss- Vinaigrette und kleinen Steinpilzen die Heimat schmeckbar“; Andreas Schweiger vom „Schweiger2“ in München „zieht zum perfekt gegarten Steinbutt mit Kräuterkruste alle Register einer Kartoffel – von der Kartoffelcreme mit weißer Schokolade über den Kartoffelkrapfen mit Meerrettich und Zitrone bis zu krossen Kartoffelchips.“

Auf 15 Punkte verbessern sich: Thomas W. Kraus im „Schachener Hof“ in Lindau („Entenbrust mit einem nuancierten Aromenspiel von Zitrus, Kornelkirsche und Vanille“), Marco Neubauer in „Neubauers Schwarzes Kreuz“ in Fürth („scharf angebratenes Ententatar mit Ananas, Koriandergrün und Basilikum auf Kokoscreme“) sowie Daniel Schimkowitsch im „Tramin“ in München („Saibling mit Staudenselleriepüree, Schnittlauchsauce, Knollenselleriecreme und Pinienkernen“). Dieselbe Note schafften auf Anhieb der neu aufgenommene Michael Huber vom „Huber“ in München („Tatar und Tataki vom Rind mit Rettich und Gurke“) und der an seine ehemalige Lehrstätte zurückgekehrte Bernhard Lermann im „Weinhaus Anker“ in Marktheidenfeld/Main („Stopfleberterrine mit Orangenschale und intensivem Backpflaumenpüree“).

Platz 1 der kulinarischen Hitparade des Gault&Millau in Bayern teilt sich Christian Jürgens mit seinem ehemaligen Lehrmeister Heinz Winkler von der „Residenz Heinz Winkler“ in Aschau (Chiemgau), bei dem „jeder Teller zu einem in sich geschlossenen Geschmacksuniversum wird, ob Steinbutt mit roh geriebener Entenleber, fein gehobeltem Spitzkraut und finessereicher Koriandersauce oder in Salzteig gegarter Rehrücken mit Latschenkiefer“.

Den beiden bayerischen Kochkönigen folgen mit je 18 Punkten neben Denis Feix die Münchner Martin Fauster vom „Königshof“ und Hans Haas vom „Tantris“ sowie Andree Köthe vom Nürnberger „Essigbrätlein“. Fauster „beweist immer wieder ein geradezu japanisches Einfühlungsvermögen für das Produkt Fisch. Eines der besten und originellsten Fischgerichte des Jahres war seine roh marinierte Gelbschwanzmakrele mit jungen Tellerzwiebeln, Rosinen und ganz leichter Sesam-Mayonnaise.“ Haas „bietet eine Küche, die noch in erster Linie dem Produkt huldigt und nicht der Selbstverwirklichung des Küchenchefs. Er kann eine Entenleber und ein Ei so pochieren, dass sie mit Artischockenpüree und Trüffeljus den Mund auf eine Art und Weise füllen, die einfach nur beglückend ist.“ Köthe „wendet sich an Gäste, die mit geballter sinnlicher und intellektueller Aufmerksamkeit bereit sind, sich Neuem und Ungewohntem zu stellen wie Kohlrabi in allen Variationen mit Weißem Mohn“.

Dass in Bayern nicht nur vortrefflich gekocht, sondern auch erfolgreiche gastronomische Konzepte ersonnen werden, demonstriert die Ehrung „des gern groß denkenden“ Michael Käfer aus München als „Restaurateur des Jahres“: „Der leidenschaftliche Gastronom ist vom Oktoberfest bis zum Bundestag präsent, und übernahm im Oktober die gesamte Gastronomie in der Münchner BMW-Welt, wo er seiner Heimatstadt ab Februar 2013 ein neues Gourmetrestaurant bietet.“

Die Tester beschreiben und bewerten dieses Jahr insgesamt 155 Restaurants in Bayern. 135 Küchenchefs zeichnen sie mit einer oder mehreren Kochmützen aus, wofür die Könner am Herd mindestens 13 von 20 möglichen Punkten erreichen müssen, was einem Michelin-Stern nahe kommt. Das schaffen auch die neu eröffneten oder erstmals bewerteten Lokale „Landgasthof Schwögler“ in Bad Abbach, „Soulfood“ in Auerbach, „Fidelio“ in Elmau, „Rosmarin“ in Erlangen, „Keidenzeller Hof“ in Langenzenn, „Schloss Neudrosselfeld“ in Neudrosselfeld und „Zirbelstube“ in Nürnberg (alle 14 Punkte) sowie „La Corona“ in Ansbach, „Zur Sonne“ in Pappenheim, „Gasthaus Hofmann“ in Rauhenebrach und „Krone“ in Volkach-Escherndorf (jeweils 13 Punkte).

Im Vergleich zur Vorjahresausgabe serviert der wegen seiner strengen Urteile und deren zuweilen sarkastischer Begründung von den Köchen gefürchtete, von den Gourmets mit Spannung erwartete Gault&Millau im Freistaat 12 langweilig gewordene Restaurants ab und nimmt 23 neu auf, 16 werden höher, 13 niedriger bewertet.

Ferner beschreibt und klassifiziert der im Münchner Christian Verlag erscheinende Reiseführer für Genießer (808 Seiten, 29.95 €) 350 Hotels. Als zusätzliches Schmankerl bietet er auf 50 Seiten Restaurants und Hotels in Südtirol.

Für unterwegs gibt es den Gault&Millau auch als App fürs iPhone, iPad und bald auch für Android (7,99 €). Die App enthält den gesamten Inhalt der Buchausgabe und bietet Zusatzfunktionen zur Suche, Anfahrt und direkten Anwahl interessanter Restaurants.

Gault&Millau Deutschland 2013 – Der Reiseführer für Genießer 30. Jahrgang, Jubiläums-Ausgabe, 808 Seiten, Euro 29,95 ISBN 978-3-86244-203-4 Christian Verlag München

Die besten Restaurants des Gault&Millau in Bayern

19 Punkte
Residenz Heinz Winkler in Aschau/Chiemgau
Gourmetrestaurant Überfahrt in Rottach-Egern

18 Punkte
Il Giardino* in Bad Griesbach Königshof und Tantris in München Essigbrätlein in Nürnberg

17 Punkte
Atelier, Dallmayr, 181 first und Schuhbeck in München
Kastell in Wernberg-Köblitz

16 Punkte
Herrmannsdorfer Schweinsbräu in Glonn bei München Christians Restaurant in Kirchdorf bei Wasserburg Laudensacks Parkhotel in Bad Kissingen
Zum alten Rentamt in Klingenberg/Main
Villino in Lindau
Acetaia, Acquarello, Jin und Schweiger2* in München Eisvogel* in Neunburg vorm Wald
Aumer‘s la Vie* und Wonka in Nürnberg
Ess Atelier Strauss und Maximilians in Oberstdorf Philipp in Sommerhausen bei Würzburg

*Aufsteiger

Alles zum Gault Millau 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343565/Gault-Millau-2013-Deutschland/

Gault Millau Berlin 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343566/GM-Berlin-Tim-Raue-ist-Bester/

Gault Millau Thüringen
www.gourmet-report.de/artikel/343568/GM-Marcello-Fabbri-ist-die-Nr1-in-Thuerigen/

Gault Millau Schleswig Holstein 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343569/Gault-Millau-Schleswig-Holstein-2013/

Gault Millau Sachsen Anhalt:
www.gourmet-report.de/artikel/343570/Gault-Millau-Sachsen-Anhalt/

Gault Millau Sachsen 2013:
/www.gourmet-report.de/artikel/343571/Gault-Millau-Sachsen-2013/

Gault Millau Saarland 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343572/GM-Saarland-Klaus-Erfort-05-Punkte-vor-Christian-Bau/

Gault&Millau Rheinland-Pfalz 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343573/Gault-Millau-Rheinland-Pfalz-2013/

NRW: Der neue Gault&Millau 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343574/NRW-Der-neue-Gault-Millau-2013/

Gault Millau Niedersachsen 2013
www.gourmet-report.de/artikel/343575/Gault-Millau-Niedersachsen-2013/

Gault&Millau in Mecklenburg-Vorpommern:
www.gourmet-report.de/artikel/343576/Gault-Millau-in-Mecklenburg-Vorpommern/

Gault&Millau in Hessen:
www.gourmet-report.de/artikel/343577/Gault-Millau-in-Hessen/

Gault Millau Hamburg 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343578/Gault-Millau-Hamburg-2013/

Gault Millau Bremen:
www.gourmet-report.de/artikel/343579/GM-Bremen-Norman-Fischer-ist-die-neue-Nr1/

Gault Millau Baden-Würtemberg 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343581/Gault-Millau-Baden-Wuertemberg-2013/

Gault Millau Bayern 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343580/Gault-Millau-Bayern-2013/

Gault Millau Historisch – 30. Jubiläum:
www.gourmet-report.de/artikel/343567/30-Jahre-Gault-Millau-in-Deutschland/

Gault&Millau Deutschland 2013 – Der Reiseführer für Genießer 30. Jahrgang, Jubiläums-Ausgabe, 808 Seiten, Euro 29,95 ISBN 978-3-86244-203-4 Bestellink portofrei Christian Verlag München

Wir gratulieren allen ausgezeichneten Köchen und freuen uns ganz besonders, dass so viele ausgezeichnete Köche wieder mit CHROMA Cnife arbeiteten!

FINEST SPIRITS – Munich Whisky & Bar Festival 2010

Die Münchner Museumsinsel, selbst ein Fenster zur Kultur, wird im Februar
2010 zum ersten Mal Schauplatz eines geschmackskulturellen
Highlights. Auf 2.500 Quadratmetern beherbergt
sie vom 19. Februar bis einschließlich 21. Februar das FINEST SPIRITS –
Munich Whisky & Bar Festival 2010. Der Name ist Programm. Seit Jahren
von Publikum und Presse begeistert aufgenommen lädt das Festival im
Neuen Forum am Deutschen Museum zur Hommage an die großartige Kultur
der Premium-Spirituosen. Drei Tage Zeit zum Flanieren durch die faszinierende
Welt der Edelspirituosen und vor allem: zum Genießen.

„Hier trifft sich die Welt – mit den großen Marken –, parallel dazu
zeigen die besten Anbieter aus dem deutschsprachigen Raum, wie ungeheuer
gut sie sind“, begeistert sich der Organisator des FINEST SPIRITS
und Inhaber des Internetportals Finest Spirits.com Frank Böer. Erfolgreich
und konsequent verfolgt Frank Böer die Weiterentwicklung des
Festivals und seine Öffnung für die verschiedenen Spielarten edler Spirituosen
aus nah und fern. Ausschließlich um die Welt der Whiskys,
denen immer noch sehr viel Platz eingeräumt wird, ging es nur in den Anfangsjahren.
Aus dieser Sparte stellt das Festival 2010 dem Publikum
beispielsweise mit Dun Bheagan einen kleinen Abfüller exclusivster Single
Malts aus den klassischen Regionen Schottlands vor, der mit seinen
herausragenden Qualitäten immer wieder für Aufsehen sorgt.
Seit dem Jahr 2008 sind mit Edelspirituosen wie Rum, Feinobstbrände,
Tequila oder Sake absolut gleich- und hochwertige Mitspieler auf der
Besuchermesse vertreten. Deshalb auch der Umzug von der Praterinsel,
die dem Festival in den letzten Jahren Heimat war, in die wesentlich
größeren Räumlichkeiten am Museum. Neben den Ständen renommiertester
Whiskymarken wie Talisker von der schottischen Insel Skye, seit Beginn
Förderer und erneut Premium-Partner des Festivals, kooperiert auch die
Rum-Brennerei Ron Zacapa im diesem Jahr wieder mit FINEST SPIRITS. Mit
ihren weltweit bekannten und ausgezeichneten Rums aus Guatemala ziehen
die weite Welt und Exotik Mittelamerikas mit seinen Zuckerrohrfeldern in
die Ausstellungsräume ein. Das Flair und die Aromen der Karibik, der
traditionellen Heimat des Rums, verströmen Marken wie Appleton – die
jamaikanische Estate-Brennerei wurde 2009 von der Word Spirits Award
Organisation zur „World Class Distillery“ benannt – mit ihren ebenfalls
hochprämierten Rums.

Neben dem Interesse für die Reize und Verlockungen ferner Gefi lde besinnen
sich Genießer wieder auf das Wohlgefühl von Zuhause und traditionelle
Hintergründe und legen ihr Augenmerk auf regionale Qualitäten.
Aus diesem Grund haben die renommierten Edelbrennereien Ziegler und
Gansloser Editionen feinster Edelbrände kreiert – Raritäten, die in Zusammenarbeit
mit FINEST SPIRITS und der Süddeutschen Zeitung, dem
offiziellen Medienpartner des Festivals, exclusiv für die SZ Magazin-
Leser geschaffen wurden.

Erstmals machen sich im Februar 2010 die deutschen Whisky-Brenner gemeinsam
für ihr Segment stark. Noch nie haben so viele von ihnen zusammen
ausgestellt. Destillerien wie Fleischmann, Lantenhammer, Gerhard
Liebl und Schraml präsentieren ihre Produkte und zeigen, dass guter
Whisky schon lange nicht mehr nur aus Schottland kommt.
Regionalität ist auch das Stichwort für eine Premiere auf dem FINEST
SPIRITS 2010: Speziell für das Festival wird erstmals ein Cocktail-Preis
für Profi -Barmixer ausgelobt. Das Konzept wurde in einer wohl einzigartigen
Zusammenarbeit von der oberbayerischen Brennerei Lantenhammer,
den Münchner Szene-Barkeepern und Festivalleiter Frank Böer entwickelt.
Die Sieger-Rezepturen müssen vor allem zwei Kriterien erfüllen:
Verwendung heimischer Produkte und Nachvollziehbarkeit für jedermann.
Konsequenterweise werden daher auch Festival-Besucher in der
Endausscheidung des Lantenhammer`s Cocktail Cup – so heißt das neue
Projekt – in der Jury sitzen.

In den neuen Gefi lden auf der Münchner Museumsinsel werden die Festival-
Besucher ein Panoptikum erleben, mit der Möglichkeit, sich bei einzelnen
Anbietern über Tradition, Herstellung sowie Besonderheiten
zu informieren und von Edlem und Seltenem zu kosten. Liebhaber von
hochklassigen Rumsorten, Feinobstspirituosen oder bestem Whisky fi nden
Raum, auf dem FINEST SPIRITS-Festival 2010 Neues und Spannendes
zu entdecken. Selbst Tabak-Afi cionados kommen dieses Jahr voll auf
ihre Kosten. In Kooperation mit Dallmayr Tabacladen und 5th Avenue,
dem deutschen Alleinimporteur der kubanischen Habanos-Zigarren, entsteht
eine neue große Lounge, in der man sich zu seinem Lieblingsdrink
auf einem gemütlichen Sofa genießerisch an einer echten Havanna laben
kann. Wie Frank Böer es ausdrückt: „Es ist ein Kaleidoskop der Vielfalt
und Schönheit von Edelspirituosen und allem, was dazu gehört“ – mit dem
Ziel: „das schönste, leistungs- und innovationsstärkste Festival seiner
Art zu sein“.

Die Daten im Überblick
Der Eintritt für das FINEST SPIRITS – Munich Whisky & Bar Festival 2010
beträgt 20 Euro für einen Tag. Darin enthalten sind ein Verkostungsglas
zum Mitnehmen und vier Gutscheine für je 1 cl feinsten Whisky, Rum und
zwei edle Feinobstbrände zum Probieren.

Das FINEST SPIRITS – Munich Whisky & Bar Festival 2010 eröffnet
am Freitag, den 19. Februar 2010 um 16.00 Uhr und ist
am Samstag, den 20. Februar 2010, von 14.00 Uhr bis 23.00 Uhr sowie
am Sonntag, den 21. Februar 2010, von 12.00 Uhr bis 19.00 Uhr geöffnet.

Im Rahmen des Festivals wird in der Münchner Nachtszene alles im Zeichen
des Festivals stehen. Führende Münchner Bars haben sich zu einem gemeinsamen
Projekt, dem „Munich Whisky & Bar Trail“, zusammengeschlossen
und werden ihren Gästen diverse Specials sowie neue Cocktailkreationen
anbieten. Das genaue Start-Datum des Trails sowie eine Liste aller teilnehmenden
Bars finden sich zeitnah auf der neuen Internetseite des Festivals
www.finest-spirits.com

Über das Festival
Das FINEST SPIRITS Munich Whisky & Bar Festival wird geleitet von Frank
Böer – www.finest-spirits.com , einem der erlesenen Spirituosen Hot Spots
im Internet. Seit 2005 zieht das Festival jedes Jahr Tausende von Besuchern
an. Durch das hochklassige Ensemble von Ausstellern sowie das
abwechslungsreiche Rahmenprogramm von Tastings über Live-Acts bis hin
zu Informationsveranstaltungen einzelner Destillerien bietet das Festival
Genussmenschen alle Möglichkeiten, in einzigartiger Atmosphäre ihrer
Leidenschaft für Whisky, Rum, Brände & viele andere edle Spirituosen zu
frönen.