Daniel Stelling und Nadine Seilz

Patisserie-Wettbewerb der Jeunes Restaurateurs: Daniel Stelling und Nadine Seilz gewinnen vor Martin Grimmer und Antonio Schneidenbach von Jascheroff – Johannes Ellner wurde Dritte

Den Wettstreit um die anspruchsvollsten Dessertkreationen konnte das Team von Daniel Stelling und Nadine Seilz vom Restaurant Scharff`s Schlossweinstube in Heidelberg für sich entscheiden. Mit ihrer Komposition aus Ghana-Schokolade, Mandel und Kirsche überzeugten sie die hochkarätig besetze Fachjury, die ihnen 370,5 von 460 möglichen Punkten gab. Den zweiten Platz belegten Martin Grimmer und Antonio Schneidenbach von Jascheroff vom Relais&Chateaux Hotel Bayrisches Haus Potsdam mit ihrem Dessert „Ein Portugiese im Kornfeld“. Auf Platz drei schaffte es Johannes Ellner vom Restaurant Philipp in Sommerhausen mit „Baba’s Sünde“.

„Die Jungpatissiere konnten uns heute mit ihren vielfältigen und exzellenten Kompositionen voll überzeugen“, lobte Sternekoch und Juryvorsitzender Heinz Winkler die Gewinner im Siemens Schulungszentrum in Traunreut. Aufgabe der jungen Spitzenköche war es, ein Dessert zu kreieren, das durch die Verbindung von intensiven und weichen Aromen aus Nüssen, Feigen und Rosinen geschmacklich mit Porto Rozès CC Weiss aus dem Hause Vranken Pommery harmoniert.

JRE-Präsident Alexander Dressel zeigte sich von den Ergebnissen des Patisserie-Wettbewerbs begeistert: „Die kollegiale und freundschaftliche Stimmung, die die Teams in den Wettbewerb getragen haben, war großartig, die Qualität der Dessertkreationen herausragend.“

Als Belohnung darf sich nun das Gewinnerteam auf eine Reise nach Portugal mit Besuch des Portweinhauses Rozès im Douro Tal freuen.

www.jre.de

Stefan Härlin

Auf der jüngst in Stuttgart stattgefundenen INTERGASTRA, der bedeutendsten Messe für Gastronomie und Hotellerie, ging Stefan Härlin vom Abstatter Hotel-Restaurant Ludig Eins als Sieger aus dem DEHOGA-Wettbewerb „Jungkoch des Jahres“ 2012 hervor.

Große Freude herrschte am Mittwoch, den 15. Februar, bei der Crew des Abstatter Hotel-Restaurants Ludwig Eins, als die Nachricht aus Stuttgart kam, dass ihr Küchenchef Stefan Härlin mit seiner Kollegin Nadine Fuchs den Wettbewerb „Jungkoch des Jahres 2012“ gewonnen hat.

Dieser prestigeträchtige Wettbewerb ist von der DEHOGA (Deutscher Hotel- und Gaststättenverband) speziell für junge Talente konzipiert. Hier messen Köche unter 35 Jahren und ohne Küchenmeisterprüfung ihr Können. Zur Seite steht ihnen dabei jeweils ein Helfer, entweder ein Auszubildender oder ein Commis de Cuisine, der maximal 23 Jahre alt ist. Als Hauptgewinn lockt ein Vorbereitungskurs auf die Küchenmeisterprüfung an der DEHOGA.

Bereits am 14. Februar stellten Stefan Härlin und seine Kollegin Nadine Fuchs der Wettbewerbsjury ihr Können in eineinhalb Stunden in der DEHOGA-Showküche in Halle 5 unter Beweis. Zuvor mussten sie bei der Bewerbung neben dem Lebenslauf einen Vorschlag für ein zweigängiges Menü aus Vorspeise und Hauptgang mit Rezepturen und Zeitplan der Zubereitung einreichen. Waren und Hilfsmittel hatten die Teilnehmer zum Wettbewerb mitzubringen.

Neben dem Stress und der Anspannung, die ein solcher Wettbewerb ohnehin schon mit sich bringt, hatten die beiden zusätzlich noch mit einer defekten Fritteuse zu kämpfen, so dass die knusprigen Kartoffelbonbons kurzerhand im tiefen Fett auf dem Herd ausgebacken werden mussten.

Dazu Stefan Härlin: „Bei so einem Wettbewerb können immer unvorhersehbare Dinge, wie das mit der Fritteuse passieren. Hinzu kommt noch, dass man die Küchenausstattung nicht kennt, die Zuschauer im Nacken hat und die Konkurrenz zusätzlich Druck macht. Dennoch haben wir ein tolles Programm abgeliefert und es geschafft, aus unseren frischen und meist regionalen Produkten einen Augen- und Gaumenschmaus zu zaubern“.

Nachdem die Jury die Optik der Gerichte mit strengen Augen betrachtet, verkostet und in gewohnt scharfem Ton bewertet hatte, wurde das Team vom Ludwig Eins zum Tagessieger gekürt.

Eine unruhige Nacht und bange Stunden des Wartens bis zur Verkündung des Gesamtsiegers

Nach der Feier des Tagessieges blieb den beiden nichts weiter übrig, als dem Finale und der Verkündung des Gesamtsiegers am 15. Februar entgegenzufiebern. Noch immer etwas unglaubwürdig, es soweit geschafft zu haben, standen Stefan Härlin und Nadine Fuchs dann bei der Preisverleihung auf der Bühne und konnten es eigentlich gar nicht fassen, dass ihre Namen noch immer nicht genannt waren, als bereits der zweite Platz verkündet wurde. Denn das konnte ja nur eines bedeuten: sie hatten gewonnen. Und so war es dann auch. Mit großem Pokal und dem Hauptgewinn, einem Meisterkurs im Wert von 10.000 Euro, durften die beiden ihren Sieg genießen und ausgiebig feiern.

„Ich möchte mich an dieser Stelle ganz herzlich bei Nadine für ihre hervorragende Zuarbeit und bei unserer Hotelleitung für die Unterstützung und die Möglichkeit der Teilnahme am Wettbewerb bedanken“, ließ Stefan Härlin sichtlich gerührt verlauten.

Die Hoteldirektion und das ganze Team des Ludwig Eins freut sich mit den beiden und wird die drei Monate des Meisterkurses auch ohne ihren Küchenchef gut organisieren, da man eng mit dem Partnerbetrieb „Adler am Schloss“ in Bönnigheim zusammenarbeitet und sich gegenseitig unterstützt.

Das Sieger-Menü:
– Eismeersaibling und Kalbsbries auf Schwarzwurzeln und frisch geschlagener Mayonnaise
– Frischling sous-vide mit konfierten Karotten, Grünkohl und einer Tüte Kartoffelbonbons

Der Jungkoch des Jahres 2012:
– Stefan Härlin, 32 Jahre
– Ausbildung zum Koch im Restaurant Tafelhaus in Backnang
– Küchenchef im Hotel-Restaurant Ludwig Eins seit 15.02.2011
– Küchenstil: Gehoben, aber nicht abgehoben.
– Küche: regional verwurzelt, aber modern interpretiert.

Weitere Informationen zum Hotel-Restaurant Ludwig Eins sind unter www.ludwig-eins.de abrufbar oder werden telefonisch über die Rufnummer +49 (0) 70 62 – 978 0 erteilt.

Promi Kocharena

Die verschärften Regeln der „Promi Kocharena“ schrecken die Prominenten nicht ab – im Gegenteil: Diesmal trauen sich Moderatorin Nadine Krüger, Sänger Fady Maalouf, Autor und Moderator Dieter Moor, Moderatorin Verena Kerth und Sänger Mickie Krause ins Duell. „Ich habe gehört, sein Essen soll nicht schmecken“, antwortet Krause auf die Frage, warum sich die Promitruppe Profikoch Ralf Zacherl als Gegenspieler ausgesucht hat. Ob es wirklich nicht schmeckt und welche Teller am Ende leer bleiben, zeigt VOX am 22. Mai um 20:15 Uhr.

Beim ersten Gang geht Nadine Krüger mit ihrem Lieblingsgericht – einer Avocadosuppe mit Chili-Garnelen – ins Rennen. Ralf Zacherl muss direkt schwer schlucken: „Eine Avocadosuppe habe ich noch nie gemacht.“ Doch während Zacherl mit Koriander, Minze und Kardamon hantiert, rennt der sympathischen ZDF-Moderatorin langsam die Zeit davon. „Promi Kocharena“-Moderator Florian König stichelt nebenbei: „Beim ‚perfekten Promi Dinner‘ ist es ja nicht so gut für dich gelaufen.“ – „Nee, war ne glatte Sechs“, gibt Nadine zu und drückt zur Sicherheit den Notfall-Buzzer und lässt sich zwei Minuten von Mitstreiter Dieter Moor helfen. Wird sie es rechtzeitig schaffen?

Im zweiten Gang wird es exotisch, besser gesagt: libanesisch. DSDS-Finalist (2008) Fady Maalouf zaubert eine Spinat-Blätterteigrolle mit Auberginenpüree. Mit einer erstaunlichen Gelassenheit püriert, füllt und rollt der gebürtige Libanese und freut sich: „Passt perfekt, yeah!“ Lediglich die Blätterteigrolle will nicht so recht aus dem Backofen. Anders bei Zacherl auf der Gegenseite: hektisch, chaotisch, durcheinander, die ersten Tropfen Blut fließen. Am Ende verbrennt sich Zacherl beim Anrichten auch noch die Finger und geht in die „Promi Kocharena“-Geschichte als „Der mit dem Blätterteig tanzt“ ein. Wird der Profi am Ende noch alle Finger haben? Kann der vegetarische Teller die Jury inklusive Fleischliebhaber Reiner Calmund überzeugen?

Einen Klassiker gibt es im dritten Gang von Autor und Moderator Dieter Moor. Ganz nach dem Motto „Tempofrei Kochen oder Slow Food“ wagt er sich an Kalbsleber Berliner Art mit Kartoffel-Stampf. Eine schwierige Aufgabe, wenn man bedenkt, dass für das Menü 20 Minuten zur Verfügung stehen. Dieter findet jedoch nebenbei die Zeit, mit dem Publikum zu scherzen: „Ich kann so nicht arbeiten, wenn Sie alle zuschauen.“ Unterdessen kämpft Ralf Zacherl mit „Gummischläuchen“ in der Leber, brennenden Kartoffeln und einem zerbrochenen Messer. Doch nach Ablauf der Zeit müssen drei volle Teller auf dem Jurytisch stehen. Sonst heißt es: „Zacherl, Null Punkte!“

Für den vierten Gang holte sich Moderatorin Verena Kerth im Vorfeld Tipps von Profikoch Alfons Schuhbeck, wie sie verrät. „Hähnchenbrust in Parmesanhülle mit mediterranem Tomaten-Gemüse“ heißt ihr Hauptgang. „Och Mann“, stöhnt Zacherl und kämpft mit der Pfeffermühle. Das Stichwort für Mickie Krause: „Kann ich helfen?“, fragt der Sänger. Verena kontert: „Du könntest mal für Stimmung sorgen.“ Und schon steht Mickie Krause vor dem Publikum und singt zur rhythmischen Klatschgemeinschaft seinen Hit „Zehn nackte Frisösen“. Kritik gibt es jedoch schnell an Verenas Gang: „Das Einzige, was an ihrem Essen wirklich mediterran ist, ist ihr Kleidchen“, bemerkt Kommentator Heiko Wasser. Ob die Kritik gerechtfertig ist und ob die Moderatorin am Ende doch überzeugen kann, bleibt abzuwarten.

Den letzten Gang des Abends kreiert Ballermann-Sänger Mickie Krause mit seinem sehr eigensinnigen Kochstil: Er nimmt zuerst einen großen Schluck aus seiner Bierflasche, bevor er sich an Joghurt-Sahne-Creme mit Sauerkirschen wagt. Und gibt im nächsten Moment den Ton an: „Zacherl, ich mach dich fertig!“ Schon gibt der Entertainer Vollgas: Mit der einen Hand schlägt er Sahne, mit der anderen rührt er die heißen Sauerkirschen. Beim Krokant zeigen sich allerdings erste kleine Schwächen: Der Geruch von Angebranntem steigt dem Publikum in die Nase. Wird das Dessert es auf die Teller schaffen und werden seine anbiedernden Komplimente die Jury beeinflussen?

Wer gewinnt? Profikoch Ralf Zacherl oder seine prominenten Herausforderer? – Die „Promi Kocharena“ am 22.05.2011 um 20:15 Uhr bei VOX.

Die Menüs im Überblick:
1.Gang: Nadine Krüger: Avocadosuppe mit Chili-Garnelen
2.Gang: Fady Maalouf: Spinat-Blätterteigrolle mit Auberginenpüree
3.Gang: Dieter Moor: Kalbsleber Berliner Art mit Kartoffel-Stampf
4.Gang: Verena Kerth: Hähnchenbrust in Parmesanhülle mit mediterranem Tomaten-Gemüse
5.Gang: Mickie Krause: Joghurt-Sahne-Creme mit Sauerkirschen und Krokant

Am 22.05.2011 um 20:15 Uhr bei VOX

Das perfekte Promi Dinner

In der Musikcastingshow „X Factor“ haben sie die Herzen der Zuschauer im Sturm erobert: Mati Gavriel, Pino Severino, Anthony Thet und die „Big Soul“-Sängerinnen Nadine und Michelle. Nun treten die fünf Sänger erneut zum Wettkampf gegen einander an. Beim „X Factor“-Spezial des „perfekten Promi Dinners“ stellt sich heraus, welcher Kandidat seine Kontrahenten nicht nur mit der Stimme, sondern auch mit den Kochkünsten xfactorisiert.

Der erste Gastgeber ist Mati Gavriel – und der zeigt sich selbstbewusst: „Ich denke schon dass ich ein guter Koch bin. Ich habe gute Ideen und ich hab einfach einen guten Geschmack.“ Ob die Gäste das genauso sehen? Die haben aber erstmal nur Augen für sich: Während der Zeit bei „X Factor“ sind aus den Konkurrenten Freunde geworden. Doch seitdem sie durch die Musikcastingshow deutschlandweit bekannt geworden sind, bleibt den fünf Sängern für gemeinsame Treffen kaum noch Zeit. Deshalb können sie es kaum erwarten, den Anderen von ihren ersten Auftritten und aktuellen Projekten vorzuschwärmen und in Erinnerungen an die gemeinsame Zeit bei „X Factor“ zu kramen.

Statt auf die eigenen Kochkünste verlässt sich Anthony Thet lieber auf die seines Vaters Sonny: Denn wie bei „X Factor“ bekommt der 30-Jährige auch beim „perfekten Promi Dinner“ Unterstützung vom Papa. Der legt sich für seinen Sohn sowohl kulinarisch als auch musikalisch mächtig ins Zeug. Doch ob das reicht, um sich gegen die „Big Soul“-Sängerinnen Nadine und Michelle durchzusetzen?
Das stimmgewaltige Duo präsentiert sich auch in der Küche als eingespieltes Team: Michelle kocht, Nadine schält und schnibbelt. So servieren die zwei einen Gang nach dem anderen – vom „Karotten-Ingwer-Vollkorntoast“ bis zum „Amaretti-Zimt-Parfait mit Kirschragout“.
Pino Severino lässt es an seinem Gastgeberabend hingegen ganz gemütlich angehen und lädt zum Dinner-Abend im Jogginganzug. Das stößt nicht bei allen Gästen auf Begeisterung: „Vielleicht will er mir eins reinwürgen, weil er weiß dass ich es hasse ungestylt herumzulaufen“, vermutet Anthony lachend.

VOX, So., 13.02., 20:15

„X Factor“-Spezial!

„Das perfekte Promi Dinner“ mit den „X Factor“-Finalisten Mati Gavriel, Anthony Thet, Nadine und Michelle von „Big Soul“ und Pino Severino

Sie sind exklusive Dinnerpartys gewöhnt, genießen auf VIP-Galas die köstlichsten Speisen und bekommen im Edelrestaurant von Profikellnern die erlesensten Weine serviert. Doch wie stellen sich Prominente selber als Gastgeber an? VOX schickt in der 90-minütigen Sendung „Das perfekte Promi Dinner“ vier Prominente an den heimischen Herd.

Welches Menü kommt am besten an? Und bei wem fühlen sich die Gäste am wohlsten? In vier privaten Dinnerpartys erhalten die VOX-Zuschauer ganz persönliche Einblicke in das Leben der bekannten Gastgeber. Der Prominente mit den meisten Punkten bekommt 5.000 Euro, die er für einen guten Zweck seiner Wahl spenden wird.

So., 13.02., 20:15, bei VOX

Promi Kocharena mit Verena Kerth und Mickie Krause

Die verschärften Regeln der neuen „Promi
Kocharena“ schrecken die Prominenten nicht ab –
im Gegenteil: Diesmal trauen sich Moderatorin
Nadine Krüger, Sänger Fady Maalouf, Autor und
Moderator Dieter Moor, Moderatorin Verena
Kerth und Sänger Mickie Krause ins Duell. „Ich
habe gehört, sein Essen soll nicht schmecken“,
antwortet Krause auf die Frage, warum sich die
Promitruppe Profikoch Ralf Zacherl als
Gegenspieler ausgesucht hat.

Ob es wirklich nicht
schmeckt und welche Teller am Ende leer bleiben,
zeigt VOX am 21. November um 20:15 Uhr.
Beim ersten Gang geht Nadine Krüger mit ihrem Lieblingsgericht – einer Avocadosuppe mit
Chili-Garnelen – ins Rennen. Ralf Zacherl muss direkt schwer schlucken: „Eine Avocadosuppe
habe ich noch nie gemacht.“ Doch während Zacherl mit Koriander, Minze und Kardamon
hantiert, rennt der sympathischen ZDF-Moderatorin langsam die Zeit davon. „Promi
Kocharena“-Moderator Florian König stichelt nebenbei: „Beim ‚perfekten Promi Dinner‘ ist es ja
nicht so gut für dich gelaufen.“ – „Nee, war ne glatte Sechs“, gibt Nadine zu und drückt zur
Sicherheit den Notfall-Buzzer und lässt sich zwei Minuten von Mitstreiter Dieter Moor helfen.

Wird sie es rechtzeitig schaffen?
Im zweiten Gang wird es exotisch, besser gesagt:
libanesisch. DSDS-Finalist (2008) Fady Maalouf
zaubert eine Spinat-Blätterteigrolle mit
Auberginenpüree. Mit einer erstaunlichen
Gelassenheit püriert, füllt und rollt der gebürtige
Libanese und freut sich: „Passt perfekt, yeah!“
Lediglich die Blätterteigrolle will nicht so recht
aus dem Backofen.

Anders bei Zacherl auf der
Gegenseite: hektisch, chaotisch, durcheinander,
die ersten Tropfen Blut fließen. Am Ende
verbrennt sich Zacherl beim Anrichten auch noch
die Finger und geht in die „Promi Kocharena“-
Geschichte als „Der mit dem Blätterteig tanzt“ ein. Wird der Profi am Ende noch alle Finger
haben? Kann der vegetarische Teller die Jury inklusive Fleischliebhaber Reiner Calmund
überzeugen? Ralf Zacherl arbeitet wie viele Sterneköche mit CHROMA HAIKU Kurouchi

Einen Klassiker gibt es im dritten Gang von Autor und Moderator Dieter Moor. Ganz nach dem
Motto „Tempofrei Kochen oder Slow Food“ wagt er sich an Kalbsleber Berliner Art mit Kartoffel-
Stampf. Eine schwierige Aufgabe, wenn man bedenkt, dass für das Menü 20 Minuten zur
Verfügung stehen. Dieter findet jedoch nebenbei die Zeit, mit dem Publikum zu scherzen: „Ich
kann so nicht arbeiten, wenn Sie alle zuschauen.“ Unterdessen kämpft Ralf Zacherl mit
„Gummischläuchen“ in der Leber, brennenden Kartoffeln und einem zerbrochenen Messer.
Doch nach Ablauf der Zeit müssen drei volle Teller auf dem Jurytisch stehen. Sonst heißt es:
„Zacherl, Null Punkte!“
Für den vierten Gang holte sich Moderatorin Verena Kerth im Vorfeld Tipps von Profikoch
Alfons Schuhbeck, wie sie verrät. „Hähnchenbrust in Parmesanhülle mit mediterranem
Tomaten-Gemüse“ heißt ihr Hauptgang. „Och Mann“, stöhnt Zacherl und kämpft mit der
Pfeffermühle. Das Stichwort für Mickie Krause: „Kann ich helfen?“, fragt der Sänger. Verena
kontert: „Du könntest mal für Stimmung sorgen.“ Und schon steht Mickie Krause vor dem
Publikum und singt zur rhythmischen Klatschgemeinschaft seinen Hit „Zehn nackte Frisösen“.
Kritik gibt es jedoch schnell an Verenas Gang: „Das Einzige, was an ihrem Essen wirklich
mediterran ist, ist ihr Kleidchen“, bemerkt Kommentator Heiko Wasser. Ob die Kritik
gerechtfertig ist und ob die Moderatorin am Ende doch überzeugen kann, bleibt abzuwarten.

Den letzten Gang des Abends kreiert Ballermann-
Sänger Mickie Krause mit seinem sehr
eigensinnigen Kochstil: Er nimmt zuerst einen
großen Schluck aus seiner Bierflasche, bevor er
sich an Joghurt-Sahne-Creme mit Sauerkirschen
wagt. Und gibt im nächsten Moment den Ton an:
„Zacherl, ich mach dich fertig!“ Schon gibt der
Entertainer Vollgas: Mit der einen Hand schlägt er
Sahne, mit der anderen rührt er die heißen
Sauerkirschen. Beim Krokant zeigen sich allerdings
erste kleine Schwächen: Der Geruch von
Angebranntem steigt dem Publikum in die Nase. Wird das Dessert es auf die Teller schaffen
und werden seine anbiedernden Komplimente die Jury beeinflussen?

Wer gewinnt? Profikoch Ralf Zacherl oder seine prominenten Herausforderer?
Die „Promi
Kocharena“ am 21.11.2010 um 20:15 Uhr bei VOX.
Die Menüs im Überblick:
1.Gang: Nadine Krüger: Avocadosuppe mit Chili-Garnelen
2.Gang: Fady Maalouf: Spinat-Blätterteigrolle mit Auberginenpüree
3.Gang: Dieter Moor: Kalbsleber Berliner Art mit Kartoffel-Stampf
4.Gang: Verena Kerth: Hähnchenbrust in Parmesanhülle mit mediterranem Tomaten-Gemüse
5.Gang: Mickie Krause: Joghurt-Sahne-Creme mit Sauerkirschen und Krokant

Nadine Wächter-Moreno

„Schweizer Star im Ausland“ – Gault Millau zeichnet Executive Chef des Park
Hyatt Tokio aus

Nadine Wächter-Moreno, Küchenchefin des Park Hyatt Tokio, erhielt diese
Woche vom renommierten Restaurantführer Gault Millau die begehrte
Auszeichnung „Schweizer Star im Ausland“. Seit dem 18. August 2010
unterstehen die fünf Restaurants des Hotels der Leitung der gebürtigen
Schweizerin. Gault Millau würdigte den schnellen beruflichen Aufstieg von
Wächter-Moreno, die bereits seit 2008 als Chefköchin im Park Hyatt Tokio das
Restaurant „New York Grill & Bar“ führt.

Nadine Wächter-Moreno begann ihre Karriere 1996 als Auszubildende im Hotel
Schweizerhof in Luzern. Nach Stationen in verschiedenen Schweizer Hotels
erschien ihr Name im Jahr 2006 während ihrer Zeit im Restaurant „Schöngrün“
zum ersten Mal auf der Liste von Gault Millau, damals in der Kategorie
„Entdeckung des Jahres“. Vor ihrem Wechsel zu Hyatt leitete Wächter-Moreno
das Restaurant des Lizard Island Resorts am Great Barrier Reef (Australien).

Die Hyatt Hotels Corporation mit Sitz in Chicago/USA ist eine der führenden
Hotelgruppen weltweit mit langjähriger Tradition in der Hotellerie. In den
aktuell 445 Hotels & Resorts (Stand 30. Juni 2010) erleben Gäste
authentische Gastfreundschaft auf höchstem Niveau. Dafür setzen sich jeden
Tag viele tausend Hyatt Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in derzeit 45
Ländern (Stand 30. Juni 2010) mit persönlichem Engagement ein. Die
Tochtergesellschaften des Unternehmens besitzen und betreiben (auch als
Franchiseunternehmen) Hotels und Resorts der Marken Hyatt®, Park Hyatt®,
Andaz®, Grand Hyatt®, Hyatt Regency®, Hyatt Place® sowie Hyatt Summerfield
Suites® und bauen das Portfolio momentan auf fünf Kontinenten weiter aus.
Hyatt Vacation Ownership Inc., ebenfalls ein Tochterunternehmen der Hyatt
Hotels Corporation, entwickelt und betreibt die Ferienimmobilien der Marke
Hyatt Vacation Club®. Weitere Informationen unter www.hyatt.com.

Gemüse? Nein, danke!

Gemüse? Nein, danke! Jedes zweite Kind mäkelt übers Essen

Immer mehr Kinder sind zu dick und die gesundheitlichen Folgen alarmierend: Bluthochdruck, Diabetes, erhöhter Cholesterinspiegel – und das schon in jungen Jahren. Verantwortlich ist neben Bewegungsmangel vor allem die Ernährung. Fragt man die Eltern, ist jedes zweite Kind in Deutschland beim Essen sehr wählerisch: Vier von zehn mögen nach Aussage ihrer Eltern am liebsten Pizza, Burger oder Pommes, und mehr als jedes dritte Kind verzieht bei Gemüse das Gesicht. Das zeigt eine Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK).

„Es ist wichtig, Jungen wie Mädchen von klein auf an eine gesunde und vor allem abwechslungsreiche Ernährung heranzuführen. Denn Gewohnheiten aus der Kindheit halten meist ein Leben lang“, sagt Nadine Müller, Ernährungswissenschaftlerin bei der TK. „Viele Kinder mögen Fastfood und Süßes. Das ist in Ordnung, solange sie beides nur ab und zu genießen und der Speiseplan ansonsten gesund und abwechslungsreich ist“, so die Expertin weiter. Gerade Kinder sind beim Essen allerdings eher konservativ: Was sie nicht kennen, essen sie nicht. Müller rät Eltern deshalb, mit ihren Kindern zusammen einzukaufen und gemeinsam zu entscheiden, was auf den Tisch kommt. „Kinder fassen in der Küche gerne mit an, wenn man sie lässt und ihnen Verantwortung überträgt. Das weckt Interesse und Lust an abwechslungsreicher Kost. Dann trauen sich die Kleinen auch eher mal Unbekanntes zu probieren“, sagt Müller.

Wie die TK-Umfrage zeigt, bleibt im Alltag vieler Familien allerdings wenig Raum für gemeinsames Essen oder Kochen. So fehlt in jedem achten Haushalt unter der Woche zum Kochlöffelschwingen meist die Zeit. Sogar jede sechste Familie gab an, sie habe keine Zeit, in Ruhe gemeinsam zu essen, und in mehr als jeder fünften isst jeder nach seinem eigenen Rhythmus, wenn er nach Hause kommt. Dabei ist das gemeinsame Essen enorm wichtig für die Entwicklung des Nachwuchses: „Kinderernährung ist eine Erziehungsaufgabe. Eltern sollten ihren Kindern zeigen, dass gesundes Essen auch etwas mit Genuss zu tun hat und es nicht nur darum geht, satt zu werden“, sagt die TK-Expertin.

Viel zu oft wird das Essen jedoch zur Nebensache – gerade bei Alleinerziehenden. Die Umfrage hat gezeigt, dass mehr als jedes vierte Kind, das nur mit einem Elternteil zusammenlebt, sein Essen oft mit aufs Zimmer nimmt und vier von zehn Alleinerziehenden gerne mit ihrem Sprössling vor dem Fernseher essen. Ein problematischer Trend, wie Nadine Müller findet: „Wenn neben dem Essen der Fernseher läuft, essen Kinder oft unüberlegt und wahllos. So merken sie nicht, dass sie längst satt sind.“ Das stört den natürlichen Sättigungsmechanismus, was über kurz oder lang zu Übergewicht führen kann. Sie rät Eltern zu klaren Spielregeln beim Essen: „Es ist wichtig, den Tag zu strukturieren, feste Essenszeiten einzuführen und sich dafür auch im hektischen Alltag gemeinsam Zeit zu nehmen.“

Mehr Informationen zum Thema Kinderernährung gibt es unter www.tk-online.de

Das perfekte Dinner

VOX, Dienstag, 03.11., 19:00 – 19:50 Uhr

Nadine, 34 Jahre, Erzieherin:

Menü ‚Es wird gegessen, was auf den Tisch kommt
Vorspeise: Kürbis-Orangen-Suppe mit Walnussbrot und Safran-Knoblauchbutter
Hauptspeise: Rinderfilet an Pflaumenmus-Soße und grünem Pfeffer mit Drillingen und Zuckerschoten
Nachspeise: Margarita-Tarte

Unter Volldampf

VOX, Freitag, 09.10., 19:50 – 20:15 Uhr

Nadine, Karsten, Cristina, Fred und Caro sind leidenschaftliche Hobbyköche. Nun wartet die Erfüllung eines Traumes auf die fünf: In der VOX-Kochshow ‚Unter Volldampf‘ tauschen sie den heimischen Herd gegen die Profiküche eines Spitzenrestaurants. Unter den strengen Augen des Küchenchefs haben die Kandidaten nun die einmalige Gelegenheit, ein perfektes Vier-Gänge-Menü für 20 Stammgäste im Restaurant ‚Die Gondel‘ in Hannover zuzubereiten.

Jeder der Hobbyköche tritt mit einem eigenen Vier-Gänge-Menü an. Jeden Tag wird er einen Gang zubereiten, denn die Jobs rotieren. Nach diesem Prinzip kocht jeder Kandidat sein Menü durch und spielt jeweils einmal den Oberkellner. Die Gäste des Restaurants essen und bewerten jeden einzelnen Menügang mit einer Punktzahl von eins bis zehn. Jeden Tag wird der beste Gang des Abends bekannt gegeben und prämiert, doch erst am Ende der Woche steht fest, wer der beste Koch der Woche ist und sich über ein Preisgeld von 3.000 Euro freuen darf.

Tag 5:
Nadine/Vorspeise: Indischer Möhrensalat mit Lammfiletstreifen
Karsten/Maître
Cristina/Dessert: Pfirsichkompott-Tarteletts mit Ganache und Himbeersorbet
Fred/Zwischengericht: Offener Raviolo mit Gemüse an Wachtelbrust, mit Bärlauchschaum
Caro/Hauptgericht: Pangasiuscurry mit einem Mix aus Wild- und Naturreis