Rudolf Achenbach Preis 2016

Das Finale steht: Neue Statuten für fairen Wettbewerb auf allen Ebenen

Das Teilnehmerfeld im großen Finale des Rudolf Achenbach Preises ist auch im 42. Jahr seines Bestehens bunt gemischt. Fünf weibliche und vier männliche, im letzten Ausbildungsjahr zum Koch stehende Auszubildende der Gastronomie und Hotellerie, werden am 24./25. Juni 2016 im Frankfurter Best Western Premier IB-Hotel Friedberger Warte um eine der begehrtesten Auszeichnungen der Branche kämpfen.

Sie alle haben sich in den Vorentscheiden auf Landesebene, die in diesem Jahr eine wesentliche Neuerung beinhaltete, durchgesetzt: Mit der Anpassung der Statuten wurden die Bedingungen der Wettbewerbe auf Landes- und Bundesebene vereinheitlicht. Demnach dürfen bei der Zubereitung auch die technischen Möglichkeiten voll ausgeschöpft werden. „Kein Nachwuchstalent muss länger auf liebgewonnenes Equipment verzichten. Damit verbessert sich nicht nur das moderne Kochen unter betrieblichen Realbedingungen. Es ist auch die optimale und vor allem gerechtere Vorbereitung auf die Endrunde, in der seit jeher das Mitbringen eigener Technik und Küchenutensilien gestattet ist“, so Katrin Moos-Achenbach, Enkelin des Firmengründers, und in dritter Generation für die Durchführung des Rudolf Achenbach Preises verantwortlich.

Der letztjährige Preisträger, Carsten Gambeck, hat unterdessen seine von der seachefs Holding AG spendierte Praktikumsreise auf einem Hochsee-Kreuzfahrtschiff in Asien absolviert und sein erstes Kochbuch mit Rezepten aus seiner Schwarzwälder Heimat veröffentlicht. Er wird mit besonderem Blick diesen Wettbewerb verfolgen, denn auch aus seinem ehemaligen Ausbildungsbetrieb, dem Öschberghof in Donaueschingen, stellt sich erneut ein Nachwuchstalent den hohen Wettbewerbsanforderungen und den kritischen Augen einer sechsköpfigen Fachjury.

Seit 1975 ist die Achenbach Delikatessen Manufaktur finanzieller Träger des Bundesjugendwettbewerbs des Verbands der Köche Deutschlands e.V. (VKD). In diesem etablierten, nach strengen Statuten durchgeführten und mit attraktiven Preisen dotierten Wettbewerb haben weit über 37.000 junge Menschen ihre Fähigkeiten unter Beweis gestellt.

Die Finalisten des Rudolf  Achenbach Preises  2016:

(Angaben: Landesverband, Finalist/in, Ausbildungsbetrieb, Zweigverein)

LV Hessen: Janina Schuster, Romantik Hotel Goldener Karpfen, Fulda; Verein der Köche 1921 Fulda e.V.
LV Niedersachsen: Fabian Huschitt, Ringhotel Der Waldkater, Rinteln; Köcheclub Schaumburg e.V.
LV Mitteldeutschland: William Gretzschel, Ratskeller, Leipzig; Internationaler Kochkunstverein zu Leipzig 1884 e.V.
LV West: Anna Berg, Gasthaus Herrig, Meckel; Verein der Köche Trier e.V.
LV Berlin-Brandenburg: Luca Klotzkowski, Hilton Hotel, Berlin; Verein der Köche Scharmützelsee und Umgebung e.V.
LV Nord: Lisa Mierau, Kempinski Hotel Atlantik, Hamburg; Kochclub « Gastronom » Hamburg e.V.
LV Nordrhein-Westfalen: Anne Kratz, Hyatt Regency Cologne, Köln; Colonia Kochkunstverein und Gasteria 1884 e.V.
LV Baden-Württemberg: Tobias Ernst, Hotel Öschberghof, Donaueschingen; Bodensee-Kochverein Club der Köche e.V.
LV Bayern: Lena May, Seehotel Niedernberg, Niedernberg; Köcheverein Aschaffenburg Miltenberg e.V.
 

www.achenbach.com/rudolf-achenbach-preis/der-wettbewerb

Rach eröffnet Steakhaus

Fleisch ist en vogue an der Elbe. Mitte September startet im Side Hotel die ‚meatery’, am Montag wird im ‚Rach & Ritchy’ von ‚Tafelhaus’-Chef Rach zusammen mit Ritchy Mayer der Grill angeworfen.

60 Plätze bietet das Lokal, das im Untertitel als ‚Das Grillhaus’ firmiert. Damit ist der Unterschied zu Rachs Stammbetrieb auf den Punkt gebracht: Statt aufwendig und kreativ komponierte Tafelfreuden gibt’s bodenständig Unkompliziertes vom Grill in Top-Qualität.

Der Clou: ein eigens aus den USA importiertes Gerät, das aufgrund der extremen Zubereitungstemperatur von 800 Grad den Steaks ein besonders intensives Geschmacksaroma verleihen soll. Auch soll die Kruste besonders kross werden. Verarbeitet wird nur hochklassiges Fleisch von amerikanischen Rindern bzw. vom Tegernsee, dazu Geflügel und Fisch.

Ganze drei Seiten umfasst die Speisekarte zum Start: Vorspeisen, 1 Burger, 7 Hauptgerichte im Baukastensystem (4xFleisch, Fisch, Maishühnchen, Roast of the Day; dazu im Preis inbegriffen zur Auswahl je 3 Kartoffelbeilagen, 3 Gemüsesorten, 3 Saucen; 19-29 €), Desserts.

Christian Rach stand nur bei Konzeptfindung und Namensgebung Pate; ab jetzt agiert Küchenchef Mayer mit seinem Team völlig eigenständig. Die Wirkungsstätte ist übrigens sowohl ihm als auch Rach wohlbekannt: In dem niedlichen Häuschen am Holstenkamp 71 begann vor 20 Jahren die ‚Tafelhaus’-Historie. Nachwuchstalent Gunnar Hinz machte aus dem ehemaligen Kiosk 2004 ‚Das kleine Rote’, erkochte sich hier bis zu seinem Roller-Unfall viele Lorbeeren.

Nun leuchtet die Fassade statt ochsenblutrot neongrün, blau und brombeerfarben – modern, frisch, fröhlich, verspielt, kurz: völlig verändert. Graue Schieferwände, dunkelbrauner Parkettboden, dazu die leuchtende Farbwelt der Außengestaltung – auch die Raumgestaltung im Inneren verspricht reichlich frischen Wind am traditionsreichen Ort. via www.cafe-future.net

www.rach-ritchy.de

Die WELT online berichtet über drei verschiedene Hamburger Gastronomen, die ein Steakhaus eröffnen. Alle drei haben sich im Wolfgang’s in New York City schlau gemacht:
www.welt.de/die-welt/vermischtes/hamburg/article4193802/Aussen-kross-innen-saftig.html