Vegane Hauptstadt Berlin

Die vegane Lebensweise wird in Berlin immer beliebter: Diesen Sommer zählte die deutsche Hauptstadt 43 Lokale, die keine tierischen Erzeugnisse beim Kochen verwendeten. Das sind 31 mehr als noch vor fünf Jahren. Insgesamt bieten nun über 340 Berliner Restaurants Speisen ohne Milch, Eier und Co an. Vegane Zutaten sind nicht nur die Basis neuer Foodtrends in der deutschen Hauptstadt, auch Mode, Schuhe und Kosmetik werden in Berlin ohne Tierprodukte produziert.

Neue Foodtrends: Raw, Superfood und Clean Eating
Einer der neuesten Trends ist Raw Food. Bei Rawtastic in Prenzlauer Berg, Berlins erstem roh-veganen Restaurant, wird das Essen nicht über 42 Grad erhitzt. Durch den schonenden Umgang mit den Lebensmitteln behalten diese nicht nur ihren Nährwert, sondern gewinnen sogar an Geschmack. Auf dem Menü stehen neben Koodles (Nudeln aus Karotten und Zucchini) auch ‘Shroom Burger aus Pilzen.

Das Daluma in Mitte verarbeitet Superfood, das sich durch einen höheren Nährstoffgehalt als andere Lebensmittel auszeichnen. Auf der Karte stehen neben Power-Smoothies aus entgiftenden Zutaten Gerichte auf Basis von Linsen, Pasta, Quinoa oder Reis. Im Super Foods & Organic Liquids nur ein paar Häuser weiter gibt es ebenfalls Nährstoffreiches zum gleich Verzehren oder Mitnehmen. Auf Säfte und Smoothies aus Superfood hat sich Liquid Garden in Prenzlauer Berg spezialisiert.

Clean Eating, bei dem naturbelassene, unverarbeitete Nahrung im Fokus steht, greift das Restaurant The Bowl in Friedrichshain auf – in veganer Form. Ob Italian Bowl mit Gemüsenudeln und Tomaten oder Mexican Bowl mit Avocado und Mais – jedes Gericht ist zu 100 Prozent zucker- und glutenfrei.

Vegan leben in Berlin: Mode, Make-up und Märkte
Modisch aussehen ohne Tierprodukte ist in Berlin kein Problem: Umasan Healthstyle in Mitte ist das erste Label weltweit, das zugleich vegan, ökologisch und fair handelt. Statt mit Leder experimentieren die Zwillingsschwestern Anja und Sandra Umann mit innovativen Fasern. Die passenden veganen Schuhe zum Outfit finden sich bei avesu in Prenzlauer Berg.

Und Gretel produziert hochwertige Naturkosmetik mit glanzvollen Farben und langer Haltbarkeit. Dabei verwenden die Gründerinnen Christina Roth und Stephanie Dettmann nur natürliche Inhaltsstoffe, ohne synthetische Konservierung, chemische Bestandteile und Tierversuche.

Die neuesten Vegan-Trends in Sachen Lebensmittel und Lifestyle werden in Berlin jedes Jahr beim Veganen Sommerfest auf dem Alexanderplatz im August, dem vierteljährlich stattfindenden Green Market Berlin in der Alten Kindl Brauerei und auf der Messe VeggieWorld in der Station Berlin (jeden November) präsentiert.

Informationen und Links zum veganen Berlin

1. Essen und Trinken: Auswahl an Restaurants/ Diner/Bars
Veganes Restaurant mit Eintrag im Guide Michelin: Lucky Leek in Prenzlauer Berg
Vegane Küche im Kopps in Mitte
Superfood im Daluma und bei Super Foods & Organic Liquids in Mitte
Organic Liquids aus Superfood bei Liquid Garden in Prenzlauer Berg
Raw Food im Rawtastic in Prenzlauer Berg
Clean Eating im The Bowl in Friedrichshain
Weitere vegane und vegetarische Restaurants unter visitBerlin.de

Berlins erster veganer Metzger samt Bistro in Friedrichshain: L’herbivore
Erster veganer Donutshop Berlins: Brammibal’s Donuts in Neukölln
Tapas Bar Alaska in Neukölln
Biergarten Wilder Hase im Nirgendwo in Friedrichshain
Vegane und vegetarische Döner bei Vöner in Friedrichshain
Cocktailbar Chaostheorie in Prenzlauer Berg
Eis bei Kontor Eismanufaktur in Mitte und Prenzlauer Berg
Tofumanufaktur TofuTussis
Kochkurse bei Goldhahn & Sampson oder im Kochhaus

2. Lifestyle: Mode, Kosmetik, Feste und mehr
Veganz, erster veganer Supermarkt Europas, mittlerweile mit drei Märkten in Friedrichshain, Kreuzberg und Prenzlauer Berg
Schuhe bei avesu in Prenzlauer Berg
Mode ohne tierische Produkte bei Umasan Healthstyle in Mitte
loveco – vegane Bekleidung und Kosmetik in Friedrichshain
Und Gretel: Naturkosmetik mit natürlichen Inhaltsstoffen
Veganes Sommerfest auf dem Alexanderplatz mit bis zu 50.000 Besuchern
Lifestyle-Markt Green Market Berlin in der Alten Kindl Brauerei,
Größte europäische vegane Messe VeggieWorld in der Station Berlin
Stadtführung mit Vegan Tours Berlin
Vegane Tattoos bei Herr Fuchs & Frau Bär in Prenzlauer Berg und Little Bird Tattoo in Rummelsburg
Veganer Sexshop Other Nature in Kreuzberg

3. Apps und Websites, die das vegane Leben leichter machen
Webseite Berlin-Vegan mit praktischer Übersichtskarte der veganen Restaurants
App Berlin Vegan Guide mit über 300 Restaurants, Imbissen und Eiscafés und über 200 Einkaufsmöglichkeiten
App und Website Happy Cow
Angebote für Veganer und Vegetarier auf visitBerlin.de

Neue Szenelokale in Berlin

Reservieren ist ein Muss in den neuesten Gastro-Hotspots der Hauptstadt, die durch eine gelungene Kombination aus Coolness und Kulinarik bestechen.

Bei Ivo Ebert geht es abends mit dem Fahrstuhl in den Keller, was seinem ersten Restaurant – Einsunternull – auch den Namen gegeben hat. Seit November 2015 überzeugt der geschulte Sommelier seine Gäste mit einem eigenwilligen Kochstil, der von Feld, Wald und Wiese inspiriert wird. Mit Respekt und Leidenschaft für das Produkt gelingt es Ebert und seinem Team ausgesuchten, möglichst einheimischen, Zutaten komplexe Aromen zu entlocken. Langsam und bewusst sollten die kunstvoll präsentierten Gerichte genossen werden. Auch einen Mittagstisch gibt es, allerdings im Erdgeschoss.

Mit dem Le Petit Royal eröffnete im März in einem sonnigen Charlottenburger Eckhaus aus der Gründerzeit ein kleiner Ableger des Promirestaurants Grill Royal. Das mit viel Kunst eingerichtete Restaurant zieht mit seiner modern interpretierten französischen Bistroküche ein breites Publikum vom Szenegänger bis zum Feinschmecker an. Die Betonung liegt auf fangfrischem Fisch – und auf gutem Wein. Über 500 edle Tropfen lagern in einem begehbaren Schrank, der gut zu den Kajuetenschwingtüren, den mit venezianischem Rubelli-Stoff gepolsterten Stühlen und der holzverkleideten Bar mit dunkelgrüner Pfauentapete passt.

Auch der Berliner 2-Sterne-Koch Tim Raue hat den Schritt in den Berliner Westen gewagt und im April hinter dem KaDeWe sein neues Restaurant, Brasserie Colette, eröffnet. Der Name basiert auf einer Kindheitserinnerung an eine Dame namens Colette, die an einem französischen Atlantikstrand einen kleinen Crêpe-Stand bewirtschaftete. Selbstverständlich darf auch ein „Madame Colette Crêpe“ nicht auf der Karte fehlen. Ansonsten setzt Raue auf ein klassisches Brasserie-Konzept, basierend auf hochwertigen Zutaten und kombiniert mit seiner typisch unkonventionellen Kochkunst. Ein Hingucker in dem gepflegten Interieur ist eine Wandverkleidung aus historischen Apotheker-Schränken, die gegenüber der Bar eingebaut wurde. Ansonsten setzen Mosaikböden, antike Spiegel und Vintage-Brasseriestühle stilvolle Akzente.

Auch wenn das Cecconi im Erdgeschoss des exklusiven Szeneclub Soho House liegt, muss man kein Mitglied sein, um dort eine Reservierung zu bekommen. Auf der Karte stehen vorwiegend italienische Klassiker wie Pasta, Pizza und Risotto, die oft mit Edelzutaten wie Trüffel oder Hummer aufgemotzt werden. Fans von Superfoods dürften die Quinoa- und Chia-Salate interessieren, während Fleischliebhaber sich auf gegrillte Steaks freuen können. Gutgekleidete Stadtmenschen, rote Lederbestuhlung und Tische mit Blick auf die offene Küche sorgen für ein trendig-urbanes Ambiente.

Ein gutes Pastrami-Sandwich ist immer noch eine Seltenheit in Berlin. Wen wundert es, dass Fans des jüdisch-amerikanischen Deli-Klassikers sich über die Eröffnung des Louis Pretty in Kreuzberg besonders gefreut haben. Oskar Melzer, ein Mitbegründer von Pastrami-Pioneer Mogg in Mitte, verwirklicht hier seit März sein eigenes Projekt. Für die perfekte Pastrami-Rezeptur wird Ochsenbrust vier Wochen lang nass gepökelt, dann geräuchert, gegart und schließlich mariniert. Das Interieur des Berliner Deli mit seinen orangefarbene Wänden und Tischen mit Swimmingpoolaufdruck soll von dem „A Bigger Splash“ des britischen Pop Art Künstler David Hockney inspiriert worden sein.

Im Hinterhof eines ehemaligen Fabrikgebäudes an der Potsdamer Straße eröffnete Ludwig Cramer-Klett im Sommer das Restaurant Panama mit südamerikanischem Ambiente. Die Küche überrascht mit einer neuen Form der deutschen kulinarischen Vielfalt. Einflüsse anderer Länder treffen auf zahlreiche neu kreierte Aromen. So verfeinert die Zimtblüte den Limonenseitling mit Schmorsalat. Neben hauptsächlich vegetarischen Gerichten werden Fisch und Fleisch als Highlights platziert. Auch die integrierte Bar setzt neue Akzente: Zutaten aus Berlins Umgebung werden mit Gewürzen und Kompositionen aus fernen Ländern kombiniert.

Das neue Restaurant acht & dreissig bringt frischen Wind in die Oranienburger Straße:
Auf der klein gehaltenen Speisekarte befinden sich hauptsächlich deutsche Köstlichkeiten kreativ abgewandelt. Somit sind Klassiker wie Currywurst mit fruchtiger Tomatensoße und Pommes vertreten oder auch das Wiener Schnitzel mit Gurkensalat, Dill und Bratkartoffeln. Die Speisen werden in einer offenen Küche zubereitet und stammen vorwiegend von regionalen Produzenten. Mit seinen schlichten, in grau gehaltenen Wänden und den rustikalen Eichenholztischen wirkt das acht & dreissig modern und einladend.

Bevor er Mitte 2015 als Küchenchef im Pauly Saal anlegte, arbeitete Arne Anker als Sous-Chef im kulinarischen Labor des holländischen 3-Sterne-Kochs Sergio Herman in Antwerpen. Da der Pauly Saal ebenfalls 2013 einen Stern eingeheimst hatte, erbte Anker eine entsprechend exponierte Plattform, um sich einen eigenen Namen zu schaffen. Der 30-Jährige Koch hat die Karte verjüngt und den Gerichten eine leichtere Note gegeben, ist aber dem saisonal-regionalen Motto treu geblieben. Auch an dem wunderbaren Ambiente in der mit viel Hingucker-Kunst dekorierten ehemaligen Turnhalle einer jüdischen Mädchenschule im Bauhausstil hat sich nichts geändert.

Mit der Eröffnung des Restaurants Crackers hat die Berliner Nachtleben Legende Heinz „Cookie“ Gindullis seinen ehemaligen Club Cookies in eine kosmopolitische Gastro-Kathedrale mit beeindruckender Deckenhöhe umfunktioniert. Für die Küche zeichnet Stephan Hentschel verantwortlich, der Gäste mit Seeteufelfilet oder Felsenoktopus mit Zitrusdressing verwöhnt und auch die Speisekarten für das weitere Restaurant von Gindullis – das über dem Crackers gelegene vegetarische Cookies Cream – konzipiert.

Im Dóttir, dem nordischen Restaurantprojekt des Teams hinter den Promi-Läden Grill Royal und Pauly, schwingt Victoria Elliasdottir, die Schwester des Künstler Olafur Eliason, den Kochlöffel. Der entspannt unrenovierte Raum in Mitte bildet eine passende Kulisse für die zeitgenössischen Fischgerichte, die mit für hiesige Gefilde ungewohnten Zutaten wie Bergkräutern, Hopfen und Algen verfeinert werden. Bis mindestens Ende 2016 soll das Restaurant aufbleiben.

Ein weiterer viel beachteter Neuzugang im „alten Westen“, genauer gesagt in Schöneberg, ist das Martha’s. Regie in der Küche führt der 26-jährige Manuel Schmuck, der bisher im 2-Sterne-Restaurant Reinstoff seine Talente zur Schau stellte. Bei Martha’s geht es zwar gehoben, aber auch erschwinglich zu – mit Gerichten, die manchmal die Grenzen des kulinarischen Globalismus ausreizen. So teilt sich beispielsweise eine Rotbarbe mit Zucchini, Pimientos de Padron, getrüffelten Kartoffeln und geräucherter Makrele den Teller. Am späteren Abend wird der schöne Raum vorwiegend zur Bar.

Sein mit Geschäftspartner Jesko Klatt betriebenes Club-Restaurant Spindler & Klatt zieht bereits seit über zehn Jahren Gäste in den Bann, doch seit Neuestem herrscht Frank Spindler auch über sein eigenes Reich: das Spindler Berlin in einem Gründerzeit-Gewerbekomplex am Paul-Lincke-Ufer. In der Küche zaubert Ex-Pauly-Saal-Souschef Nicolas Gemin feine, saisonale Hausmannskost. Das mit ausgesuchten Details ausgestattete, gemütlich-elegante Interieur hat Designerin Karolina Preis entworfen.

Im Trend: Von der Schnauze bis zur Schwanzspitze

Die Verwertung des ganzen Tieres und nicht nur seiner edelsten Teile steht im Mittelpunkt der Philosophie des Feinschmeckerlok
als Industry Standard in Neukölln. In der Tat werden hier auch weniger glamouröse Tierteile wie Zunge, Herz oder Knochenmark spannend und kreativ in Szene gesetzt. Selbst bei der Zubereitung von Gemüse, das jeden Tag frisch von einem Brandenburger Bauern geliefert wird, geht es um genussvolle Nachhaltigkeit. Zu den Gerichten gibt es eine Auswahl an passenden Naturweinen, also Tropfen die ohne Zusätze oder aufwendige Keltertechnik produziert werden. Eine hauseigene Weinbar namens Wild Things ist in Planung.

Im benachbarten Kreuzberg hat sich das Restaurant Herz & Niere in einem Souterrain mit kleinem Sommergarten niedergelassen. Auch hier können Gäste entdecken, welche geschmackliche Freuden abseits vom Filet auf sie warten. Zwar finden sich Innereien seit Jahrzehnten nur selten auf Speisekarten wieder, trotzdem beschreiben die jungen und mutigen Gastronomen Michael Koehler und Christoph Hauser ihren Stil als „moderne deutsche Küche“. Das dies zutrifft, lässt sich unschwer an den extravaganten Geschmackskombinationen und der dekonstruierten Darbietung der Speisen erkennen. Wer dennoch lieber auf Lunge, Leber oder Herz verzichten möchte, kann aus einer kleinen Auswahl fleischfreier Gerichte wählen.

Mitte 2015 eröffnete mit dem Salt ‘n Bone der erste Gastropub im Prenzlauer Berg, also eine rustikale Kneipe mit sehr guter Küche, in diesem Fall geführt von einem halben Dutzend Iren. Die Ausstattung gibt sich zeitgemäß schlicht: unpolierte Möbel, nackte Glühbirnen und alte Fotos. Auf der Karte steht moderne Hausmannskost aus der ganzen Welt, allerdings nachhaltig zubereitet mit Fleisch und Gemüse aus dem Berliner Umland. Zu den Klassikern zählen die Rum-Cola- Rippchen, die hausgemachte Würste und das aromatische Chipotle Chili. Heimwehkranke Briten schauen gerne auch mal auf den Sonntagsbraten vorbei.

Im Trend: Pizza aus Napoli

Pizza gibt es in Berlin zwar an jeder Ecke, aber selten ist sie wirklich authentisch und gut. Seit kurzem füllt eine neue Generation an Pizzabäckern diese Marktlücke. Sie fertigen ihre Pizzen von Hand, belegen sie ausschließlich mit frischen Zutaten und bringen sie in einem neapolitanischen Kuppelofen bei 450 Grad in 60 Sekunden zu knuspriger Perfektion.
Eine dieser neuen Pizzerien ist Zola, die sich in einem Hinterhof am Paul-Lincke-Ufer in Kreuzberg versteckt. Wer den Weg hierhin findet, darf sich auf luftig-krosse Pizzen aus dem handgemauerten und mit Holz befeuerten Ofen freuen. Die Auswahl an Belägen ist reduziert, besticht aber durch ihre besonders hohe Qualität, von den San Marzano Tomaten bis zum handwerklich produzierten Fior di Latte.

Zola eröffnete nur wenige Wochen nach dem Konkurrenten Standard – Serious Pizza in Prenzlauer Berg. Der Name ist irreführend, denn die Pizzen sind alles andere als gewöhnlich. So werden z.B. die Tomaten, die am Fuße des Vesuvs wachsen, von Hand zu Sauce verarbeitet. Neben klassischen Versionen steht auch eine heimatliche Variante auf der Karte: die Pizza „Taste of Brandenburg“, belegt mit Kartoffelscheibchen, Wildschweinsalsiccia und frischem Rosmarin.

Brandenburg ist auch ein Fokus von Monella in Neukölln, denn hier werden die Pizzen nicht nur mit Produkten aus Italien sondern auch von Bioerzeugern aus der Umgebung herstellt. Später am Abend verwandelt sich die Location mit ihren stylisch-grauen Wände und schummeriger Beleuchtung in eine angesagte Bar.

Im Trend: Vom Street Food-Stand zum Restaurant

Seitdem 2013 der erste Street Food Thursday in der Markthalle Neun in Kreuzberg stattfand, sind die internationalen Snacks nicht mehr aus Berlin wegzudenken. Für viele Hobbyköche ist die wöchentliche Veranstaltung eine Art kulinarisches Labor, in dem sie locker neue Konzepte und Rezepte austesten können. Kein Wunder also, dass die erfolgreichsten unter ihnen den Sprung gewagt und ihre eigenen permanenten Restaurants eröffnet haben. Wir stellen vor:

Hinter dem Restaurant Fräulein Kimchi steckt Lauren Lee, eine junge Frau mit koreanisch-amerikanischen Wurzeln und einem abgeschlossenen Opernstudium. Als eine der ersten, die einen Stand in der Markthalle 9 eröffnete, wurde sie schnell für ihr originelles „Seoul-Food“ bekannt, das frische Produkte, Gewürze und Aromen aus der ganzen Welt miteinander verbindet. Seit neustem serviert sie ihre Crossover-Gerichte – darunter Kimchi Quesadillas, Ramenburger und Korean Tacos – auch in einem kleinen Restaurant in der Nähe des Kollwitzplatzes im Prenzlauer Berg.

Nur ein paar Schritte von Fräulein Kimchi entfernt bringt der ebenfalls aus der Markhalle Neun bekannte Bun Bao asiatische Burger auf die Teller. Die coole Einrichtung erinnert auch wegen der Pixelkunst-Bilder an Hong Kong. Sieben Burger stehen auf der Karte, darunter eine vegane Variante mit gewürzter Mungbohnen-Patty und jungem Spinat. Auch ungewöhnlich: der „Tuna me On“ Burger mit frischem Thunfisch und Wasabi-Mayonnaise. Der Klassiker heißt schlicht „Original“ und ist eine geschmacksintensive Kombination aus Schweinefleisch, eingelegtem Rettich, Koriander und Erdnüssen. Alle Burger werden in einem gedämpften Reismehlbrötchen serviert. Dazu passt eine Portion Süßkartoffel-Pommes.

Koshary Lux spezialisiert sich auf Gerichte aus Nordafrika und dem Nahen Osten und macht sich jetzt in der Gastroszene rund um den Savignyplatz in Charlottenburg einen Namen. Zu dem exotischen Angebot zählen die algerische Chermoula-Bohnen-Linsen-Suppe, der marokkanische Oliven-Orangen-Salat und der jemenitische Chili Dip Zhuk. Der Name leitet sich ab von Koshari, dem ägyptischen Nationalgericht. Es besteht aus Linsen, Makkaroni und Reis, die mit karamellisierten Zwiebeln, Kichererbsen, Tomatensoße und einer Pistaziengewürzmischung aufgepeppt werden.

Der weltweite Siegeszug der modernen peruanischen Küche spiegelt sich auch in der Eröffnung von Chicha in einem bunt-minimalistisch eingerichteten Lokal in Neukölln wieder. Obwohl die Karte recht klein gehalten ist, gelingt es dennoch, ein recht breit gefächertes Spektrum der Küche aus den Anden anzubieten. Der Renner ist natürlich das Nationalgericht Ceviche: roher Fisch oder Meeresfrüchte, die in einer Marinade aus Limette, Chili und Gewürzen (Tigermilch genannt) „gegart“ werden. Ebenfalls beliebt ist Anticucho Corazon – gewürzte Rinderherz-Kebabs vom Lavagrill – sowie Tiradito Quemado, eine Art Thunfisch-Carpaccio mit japanischem Einfluss.

Die Street Food Stars von morgen kochen nicht nur auf dem Street Food Thursday, sondern bieten ihre Köstlichkeiten auch bei Pop-Up Veranstaltungen an, die von Frühling bis Herbst stattfinden. Dazu gehören auch Bite Club und Streetfood auf Achse.

Berlin: Vegan-Hauptstadt Europas

Wer immer noch Gerichte mit Fleisch ist, hinkt schwer dem neuesten Trend hinterher, will man den vielen Artikeln glauben, die über die Ethik des Essens von Tierprodukten philosophieren. Kein Wunder, dass in den letzten Jahren vegane und vegetarische Restaurants regelrecht aus dem Boden geschossen sind. Weil ihre Dichte in Berlin besonders hoch ist, wird die Stadt sogar inoffiziell als Vegan-Hauptstadt Europas gehandelt. Auch Veganz, die weltweit erste vegane Supermarktkette, kommt aus Berlin. 2011 gegründet, betreibt sie jetzt zehn Filialen und plant eine Expansion in die USA.

„Make Hummus, Not Walls“ ist das erfrischende Motto von Hummus & Friends, einem veganen und koscheren Bistro neben der Neuen Synagoge in Mitte. Der Star des Menus ist natürlich Hummus, der hier mit besonderen Kichererbsen aus der Region Galiläa zubereitet wird. Ebenfalls beliebt ist der Friends Salat, ein gesunder Genuss aus Kräutern, Nüssen, Gemüse und Cranberries in
einer Orangenvinaigrette. Das Lokal selbst ist rustikal-urban eingerichtet und verfügt über eine offene Küche und Tische im lauschigen Innenhof.

Im Prenzlauer Berg haben der israelische Marketingstratege Oz Ben David und der palästinensische Koch Jalil Dabit gemeinsam das Restaurant Kanaan eröffnet. Mit einem großen Erfahrungsschatz und viel Energie wollen sie den Berlinern ihre heimische Küche näher bringen. Auf der Karte stehen neben Hummus auch Shakshuka und Sabich, Gerichte, die vielen hier noch unbekannt sein dürften. Bislang werden sie tagsüber in einer simplen Hütte und am Wochenende abends in dem Kneipenrestaurant Kohlenquelle serviert. Der Erfolg ist so groß, dass im März in Kreuzberg eine Dependance aufgemacht hat.

Ein Eckpunkt der veganen Szene im Prenzlauer Berg ist das Lucky Leek, in dem Josita Hartanto sich 2015 einen Eintrag in den Guide Michelin erkochte. Ihr Können zeigt sie mit innovativen Geschmackskompositionen wie Aprikosen-Walnuss Köfte, Kürbismaultaschen an roter Zwiebel-Emulsion und Zitronengras-Crème-Brûlée.

Mit dem Daluma in Mitte ist jetzt auch der Superfood Detox Trend in Berlin angekommen. In dem puristisch eingerichteten Ladencafé gibt es neben Power-Smoothies aus roter Bete, Gurke, Spinat, Limette, Kokoswasser, Spirulina-Algen und anderen entgiftenden Zutaten auch gesundes Frühstück und Hauptspeisen. Sie bestehen aus einer Basis aus Linsen, Pasta, Quinoa oder Reis sowie verschiedenen Toppings wie einer süßsauren Mandel-Limette-Kombination. Alle Speisen und Getränke gibt es auch zum Mitnehmen.

Neuer Trend: Rawfood. Im Rawtastic im Prenzlauer Berg, Berlins erstem rohveganen Restaurant, wird das Essen nicht über 42 Grad erhitzt. Durch den schonenden Umgang mit den Lebensmitteln behalten diesen nicht nur ihren Nährwert, sondern gewinnen sogar noch an Geschmack. Das funktioniert super mit solchen Leckereien wie die Zucchini-Lasagne mit Nusskäse, Pesto und Walnussbolognese. Auch Superfood-Smoothies wie der „Gojilicious“ und der „Chagatastic“ (mit Blaubeeren und Kokos) sind wahre Energiebomben.

Berliner Küchenklassiker

Auch wenn die deutsche Hauptstadt bei vielen kulinarischen Trends die Nase vorn hat, gibt es sie noch, die traditionelle Berliner Küche: kräftig, deftig, direkt. Eisbein mit Erbspüree, Kalbsleber „Berliner Art“, Sülze mit Bratkartoffeln oder Buletten mit Senf – sie alle gehören zu den Klassikern, die schon seit Jahrhunderten auf heimischen Herden zubereitet werden. Etwa auf dem Herd von Berlins ältester Gaststätte Zur Letzten Instanz, die seit 1621 im Geschäft ist und schon Napoleon und Goethe bewirtet haben soll.

Auch das Wirtshaus Henne, seit 1908 in Kreuzberg beheimatet, genießt Kultstatus. Leider musste John F. Kennedy während seines Staatsbesuches 1963 die Einladung ablehnen, das legendäre Grillhähnchen zu probieren. Immerhin schickte das Weiße Haus eine persönliche Entschuldigung. Noch ein bisschen älter (seit 1902) ist das in der Nähe gelegene Wirtshaus Max & Moritz, wo es das zur Hausmannskost besonders gut passende hauseigene Pils namens Kreuzberger Molle zu trinken gibt.

In Charlottenburg zählt das Diener Tattersall zu den berühmtesten Altberliner Etablissements. Nach der Übernahme durch den Schwergewichtsboxer Franz Diener in den 50er Jahren avancierte es zu einer Künstlerkneipe. Von Hildegard Knef über Harry Belafonte bis Harald Juhnke – sie alle kamen auf Bier und Bulette vorbei und hinterließen signierte Schwarz-Weiß-Fotos, die bis heute die Wände dekorieren.

„Wat für’n hohlen Zahn …“ – der schnelle Imbiss

Als Snack verspeisen die Berliner gern ihre geliebte Currywurst. Die wurde ja schließlich auch in ihrer Stadt erfunden, nämlich von Herta Heuwer, die sie zum ersten Mal 1949 an ihrem Imbissstand in Charlottenburg anbot. Den Imbiss gibt es nicht mehr, dafür verewigt aber eine Gedenktafel an der Kantstraße 101 die 1999 verstorbene „Grande Dame der Currywurst“.
Einige Wurstbuden haben im Laufe der Zeit Kultstatus erreicht, darunter auch Konnopke’s Imbiss in einem Kiosk unter der Hochbahn im Prenzlauer Berg. Schon 1930 verkauften Max Konnopke und seine Frau Charlotte Bockwürste, Knacker und Wiener in dem Kiez, 1960 boten sie die erste Currywurst Ost-Berlins an – und bis heute ist der Betrieb in Familienhand.

Das West-Berliner Pendant ist Bier’s Kudamm 195, wo seit 1965 Currywurst über die Ladentheke geht – gerne begleitet von einem Fläschchen Champagner. Auch viele Prominente zählen zu den Stammkunden, besonders in den frühen Morgenstunden. Nachteulen treibt es auch zu dem ebenfalls berühmten Curry 36, entweder zum Original in Kreuzberg oder zur neuen Filiale am Bahnhof Zoo.

Weitere Informationen auf visitBerlin.de

Gault Millau 2017 – Berlin

Marco Müller von der „Rutz-Wein-Bar“ kocht sich im neuen Gault&Millau in die deutsche Küchenspitze, Matthias Gleiß von „Volt“ in die Berliner Elite – André Macionga vom „Tim Raue“ als „Gastgeber des Jahres“ geehrt

Den „stilistisch ganz eigenständigen, stets vor Ehrgeiz sprühenden Tüftler am Herd“ Marco Müller von der „Rutz-Wein-Bar“ in Mitte lobt die französische Gourmet-Bibel Gault&Millau in ihrer jetzt erscheinenden Deutschlandausgabe 2017, weil er „modern und betont regional kocht, wie es der aktuelle Berliner Stil verlangt, aber endlich ganz frei von Marotten und Dekogemüse, allein am guten Geschmack orientiert“. Die Tester preisen auch seinen „Produktfanatismus“ und applaudieren Müllers Ideen, „Topinambur mit Spänen von Périgord-Trüffeln, kleinen, knusprig frittierten Grünkohlblättern und klassischer Trüffeljus zu kombinieren oder Streifen von der Gelbschwanzmakrele in Radieschenscheiben einzurollen und sie attraktiv mit einer transparenten Sauce aus gesalzenen Pflaumen zu arrangieren“. Für solche Gerichte bekommt er vom Gault&Millau, der nach dem französischen Schulnotensystem urteilt, 18 von 20 möglichen Punkten. Sie stehen für „höchste Kreativität und bestmögliche Zubereitung”. Eine höhere Note haben in Deutschland nur 13 Köche.

17 Punkte erkocht sich Matthias Gleiß vom „Volt“ in Kreuzberg, der „mit bewundernswerter Leichtigkeit und ohne intellektuelle Mätzchen Kochkunst und Wohlfühlatmosphäre vereint und Kopf wie Bauch glücklich macht. So schickt er in der Saison den Spargel in den Smoker, kombiniert ihn mit marinierter Sauerkleewurzel und gebratenem Lammbries, gibt Säure und Bitterkeit mit Brunnenkresse-Öl und Zitronenmelisse hinzu und nimmt den ausgeprägten Raucharomen mit einer Haselnusscreme das Aufdringliche.“

16 Punkte und damit jene Klasse, in der nach dem Verständnis des Guides Kochen zur Kunst wird, erreichen erstmals Andreas Saul vom „Bandol sur mer“ in Mitte „mit seinem intelligenten Küchenmix aus deutsch-skandinavischen und mediterranen Elementen im vermutlich schlichtesten und kleinsten Gourmetrestaurant in Deutschland“, und Stephan Hentschel vom „Cookies Cream“ in Mitte, der in seiner „unterhaltsamen vegetarischen Küche des Öfteren eine Aromatik komponiert, die an die Vielschichtigkeit eleganter Weißweine erinnert“.

Auf 15 Punkte verbessern sich der Spanier Paco Pérez vom „5 – Cinco by Paco Pérez“ in Tiergarten, der „mit seiner Berliner Küchenequipe konsequent auf Seefisch und Meeresfrüchte höchster Qualität setzt“, und Felix Mielke vom „Le Faubourg“ in Wilmersdorf, der „unbedingt jeden Teller in ein kleines Kunstwerk verwandeln will und bei den Hauptgerichten ein Produkt ins Zentrum stellt und den Gast entscheiden lässt, ob er es klassisch oder modern interpretiert haben möchte“.

Dieselbe Note schaffen auf Anhieb auch die Küchenchefs zweier neueröffneter Lokale, Christopher Kümper, 29, von der Weinbar „Schwein“ in Mitte und Andreas Rieger, 30, vom „Einsunternull“ in Mitte. Rieger „gewinnt in der ambitioniertesten und kulinarisch herausforderndsten Neueröffnung des vergangenen Jahres an der Spree den ausschließlich lokalen Produkten durch vielfältige Techniken von Fermentieren bis Trocknen ganz neue Facetten ab. Auf den Tisch kommen Etüden aromatischer Nuancierungen und regelrecht intellektuelle Kompositionen.“ Kümper „verblüfft in der Weinbar mit viel kulinarischer Ambition, handwerklicher Reife und Sinn für Geschmack und Konsistenz, den er vor allem in der Region auslebt“.

Die besten Köche in Berlin
Platz 1 der kulinarischen Hitparade des Gault&Millau in Berlin verteidigt souverän Tim Raue, „Berlins international bekanntester Koch, der derzeit mit so viel Elan und kreativer Energie ans Werk geht wie kein anderer in Deutschland“. Seine „bescheiden klingende Avocado mit Mandelmilcheis und -Baiser, Petersiliendressing und Pomelo“, feiern die Tester als „typisches Gericht, das alles bietet, was die Raue-Küche auszeichnet: kühle Schärfe, fruchtige Bitterkeit, Süße, Knackigkeit und durch eine luftige Avocadocreme gekrönten Schmelz, der das wunderbare Mundgefühl komplettiert – ein perfekter Gang.“ Auch für „die extrakrosse Keule vom Spanferkel mit krachender Schwarte, eingesalzenem rohen Ingwer, Dashi-Gelee und einer Art Senf-Trilogie (japanischer, Bauzner und bayerischer süßer Senf), die jeden Bissen neu und anders aromatisiert“, bekam Raue 19 Punkte.

Ihm folgen neben Marco Müller mit ebenfalls 18 Punkten Daniel Achilles vom „Reinstoff“ in Mitte, bei dem „kein Gericht an irgendjemand oder irgendetwas erinnert, das man anderswo schon gegessen hätte. Auch nicht das Aalparfait mit knackigem, mit Hibiskus mariniertem Rettich, dessen Schärfe mundfüllend mit milden Currynoten und dem Parfait kontrastiert, das leicht gekühlt wurde und dadurch die Aalschwere fast erfrischend wirken lässt“;

Michael Kempf vom „Facil“ in Tiergarten, der „in seiner mitunter etwas zurückhaltend gewürzten Küche mit filigranen Aromenkonstrukten eine Rolle von bretonischer Seezunge, deren Kern eine Gillardeau-Auster birgt, mit Blumenkohl als Creme und gebratene Röschen sowie Douglasien-Öl serviert“;
Hendrik Otto vom „Lorenz Adlon Esszimmer“, dessen „durch und durch zeitgemäße Küche den ganz großen Bogen spannt, von regionalem Engagement bis zur weiten Modewelt des asiatisch inspirierten Schweinebauchs, der in einen Knuspermantel von gepopptem wildem Reis, etwas Chili und dehydrierter Zitrone gehüllt ist und mit einem Glasnudelsalat serviert wird, zu dem der Service Beeftea angießt“.   
    
17 Punkte wie Aufsteiger Matthias Gleiß erreichen dank inspirierter Gerichte wieder
Sebastian Frank vom „Horváth“ in Kreuzberg („Stör mit brutal-intensiver Reduktion von Schinkenkaramell als Öl, säuerlich-fettem und mit Kamille parfümiertem Milchbruch, fermentiertem Kohlrabi und Dörrchampignons“),
Sonja Frühsammer vom „Frühsammers“ in Grunewald („Bauch vom Ibérico-Schwein auf sardischen Fregola-Nudeln mit Zwiebeln voller knusprig geröstetem schwarzem Reis und einer Sauce mit Teriyaki-Einschlag“),
Eberhard Lange vom „Hugos“ in Tiergarten („blaue Garnelen aus dem Pazifik in asiatischer Aromatik aus Sansho-Pfeffer, Sojabohne, Rettich und Shiso“).

Die 17 Punkte schafft auch Thomas Leitner von „Les Solistes de Pierre Gagnaire“ in Charlottenburg, der seinem im September ausgeschiedenen Chef Roel Lintermans nachfolgte und „Langoustinen in sensationeller Produktqualität auf einem perfekten Safranrisotto mit Parmesanschaum bietet und dazu noch ein Tatar von rohen Langoustinen mit Senfkörnern und Algensalat, kleine Mousse-Hügelchen mit Linsen, grüner und gelber Mango sowie eine ultraklassische, mit Cognac flambierte, fast schon braune Bisque mit einer Einlage aus Totentrompeten auf Nebentellern anrichtet“. 

Dass in Berlin nicht nur vortrefflich gekocht, sondern auch gastfreundlich bewirtet wird, demonstriert die Ehrung von André Macionga vom „Tim Raue “ in Mitte als „Gastgeber des Jahres“: „Er beherrscht perfekt die schwierige Gratwanderung zwischen kluger Zurückhaltung und auskunftsfreudigem Tischgespräch und verkörpert idealtypisch den modernen Typus des Maître-Sommeliers.“

Die Tester beschreiben und bewerten dieses Jahr insgesamt 59 Restaurants in Berlin. 49 Küchenchefs zeichnen sie mit einer oder mehreren Kochmützen aus. Eine Kochmütze erhalten von den neueröffneten oder erstmals bewerteten Lokalen auch die „Brasserie Colette“ in Schöneberg und das „Tulus Lotrek“ in Kreuzberg (beide 14 Punkte) sowie „Dae Mon“ in Mitte, „Lode & Stijn“ in Kreuzberg und „893 Ryōtei“ in Charlottenburg (je 13 Punkte). Im Vergleich zum Vorjahr serviert der Gault&Millau in der Hauptstadt 6 langweilig gewordene Restaurants ab und nimmt 9 neu auf, 7 Köche werden höher bewertet.

Die besten Restaurants des Gault&Millau in Berlin
19 Punkte
Tim Raue in Mitte
18 Punkte
Facil im Tiergarten
Lorenz Adlon Esszimmer in Mitte
Reinstoff in Mitte
*Rutz-Wein-Bar in Mitte
17 Punkte
Frühsammer in Grunewald
Horváth in Kreuzberg
Hugos in Tiergarten
Les Solistes by Pierre Gagnaire  in Charlottenburg
*Volt in Kreuzberg
16 Punkte
*Bandol sur mer in Mitte
*Cookies Cream in Mitte
Fischers Fritz in Mitte
Markus Semmler in Wilmersdorf
Nobelhart & Schmutzig in Kreuzberg
Skykitchen in Lichtenberg

*Aufsteiger

Der Guide erscheint im Münchner Christian Verlag (752 Seiten, 34,99 Euro),
ISBN 978-3-95961-001-8

Berichte aus den Bundesländern:
Berlin: www.gourmet-report.de/artikel/347794/Gault-Millau-2017-Berlin/
Baden-Würtemberg: www.gourmet-report.de/artikel/347795/Gault-Millau-2017-Baden-Wuertemberg/
Bayern: www.gourmet-report.de/artikel/347796/Gault-Millau-2017-Bayern/
Hessen: www.gourmet-report.de/artikel/347797/Gault-Millau-2017-Hessen/
Brandenburg: www.gourmet-report.de/artikel/347798/Gault-Millau-2017-Brandenburg/
Bremen: www.gourmet-report.de/artikel/347799/Gault-Millau-2017-Bremen/
Hamburg: www.gourmet-report.de/artikel/347800/Gault-Millau-2017-Hamburg/
Mecklenburg-Vorpommern: www.gourmet-report.de/artikel/347801/Gault-Millau-2017-Mecklenburg-Vorpommern/
Niedersachsen: www.gourmet-report.de/artikel/347802/Gault-Millau-2017-Niedersachsen/
NRW: www.gourmet-report.de/artikel/347803/Gault-Millau-2017-NRW
Rheinland-Pfalz: www.gourmet-report.de/artikel/347804/Gault-Millau-2017-Rheinland-Pfalz/
Saarland: www.gourmet-report.de/artikel/347805/Gault-Millau-2017-Saarland/
Sachsen: www.gourmet-report.de/artikel/347806/Gault-Millau-2017-Sachsen/
Sachsen-Anhalt: www.gourmet-report.de/artikel/347807/Gault-Millau-2017-Sachsen-Anhalt/
Thüringen: www.gourmet-report.de/artikel/347808/Gault-Millau-2017-Thueringen/
Schlewsig-Holsten: www.gourmet-report.de/artikel/347809/Gault-Millau-2017-Schleswig-Holstein/

Hauptbericht: www.gourmet-report.de/artikel/347793/Koch-des-Jahres-Andreas-Krolik-in-Frankfurt/

Alle Restaurants mit 15 Punkten: www.facebook.com/gourmetreport/posts/10154319696743124
Alle Restaurants mit 16 Punkten: www.facebook.com/gourmetreport/posts/10154319689593124
Alle Restaurants mit 17 Punkten: www.facebook.com/gourmetreport/photos/a.427082738123.197268.168996673123/10154319683638124/?type=3
Alles Restaurants mit 18 Punkten:
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Restaurants mit mehr als 18 Punkten – die Besten in Deutschland:
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Oktoberfest in Arizona

Zahlreiche Städte in Arizona feiern voller Begeisterung ihr Oktoberfest

Oktoberfest in Tempe, Aubachtal Sextett aus Regensburg
Die richtige musikalische Begleitung darf, wie hier in Tempe,

natürlich auch auf einem amerikanischen Oktoberfest nicht fehlen.

Ganz München versinkt momentan in blau-weiß, denn im September startete in Bayerns Hauptstadt das 182. Oktoberfest. Viele feschen Buam und Madln werden sich auf der Münchener Wies’n tummeln, die ein oder andere Maß genießen und ordentlich schunkeln. Doch auch fernab unseres südlichsten Bundeslandes begeistern Oktoberfeste Tausende Menschen. Auch der 6,5 Millionen Einwohner umfassende Bundesstaat Arizona hat das Fest längst für sich entdeckt. In diesem Jahr nehmen von Mitte September bis Mitte Oktober fast 20 Städte mit größerem und kleinerem Aufwand an der wunderbaren Tradition teil. Alle wollen dabei sein, wenn es heißt: „Ein Prosit der Gemütlichkeit!“

An jedem Donnerstag, Freitag, Samstag und Sonntag im Oktober bietet die Verde Canyon Eisenbahngesellschaft mit der Ales on Rails Tour eine Oktoberfesterfahrung der besonderen Art an. Die Feier startet um 11 Uhr vormittags mit einem bayerischen Picknick im Innenhof des Verde Canyon Betriebsbahnhofs, bei dem unter anderem Kartoffelsalat und Apfelstrudel gereicht werden. Um 13 Uhr heißt es dann: „Alle einsteigen, bitte!“ und die Party geht an Bord des Zuges weiter. Jeder volljährige Besucher kann aus insgesamt 15 verschiedenen Sorten fünf Biere kosten. Neben lokalen Ales, Lagern und Stouts, sind auch einige von Verde Canyon Railroad’s eigenen Marken dabei, die in der ausgezeichneten Oak Creek Brewery in Sedona gebraut werden.

Am 3. Oktober 2015 beginnt in Seligman in Arizona das vierte Annual German Fest im Westside Lilo’s Café. Dieses befindet sich auf der Historischen Route 66. Es gibt echtes Hofbräu aus München und natürlich Schnitzel, Würstchen und frische Brezeln. In Peoria wird die deutsche Tradition ebenfalls am 3. Oktober mit dem 10. Annual Old World Oktoberfest im Centennial Plaza von 12 bis 21 Uhr gefeiert. Mit zünftiger Volksmusik, viel Tanz, spaßigen Wettkämpfen für Groß und Klein wie zum Beispiel einem Alphornblas-Wettbewerb ist für viel Unterhaltung gesorgt. Stilecht werden dazu natürlich bayerische Spezialitäten wie Sauerkraut und Weißwürstel gereicht, es gibt köstliche Maß und viele weitere Erfrischungsgetränke.

Einige Tage später, vom 9. bis zum 11. Oktober 2015, lässt Tempe es mit seinem offiziellen Oktoberfest krachen. Ganze drei Tage wird das bajuwarische Spektakel entlang der Südküste von Town Lake gefeiert. Die Stadt hat eigens sechs Bier- und Weingärten für seine durstigen Besucher aufgebaut.

Arizona ist für die Oktoberfestsaison offenbar bestens gewappnet. Wer sich abseits dieser Jahreszeit in Arizona an deutscher Küchentradition erfreuen möchte, sollte unbedingt einmal in das Bratwursthaus nach Yuma fahren. Dort gibt es nicht nur die leckeren deutschen Biere Weihenstephan und Spaten direkt vom Fass, auch deftige Gerichte, wie Schnitzel oder Schweinshaxen.

Berlin Coffee Festival

Unverfälschter Geschmack ist endlich wieder angesagt: Bei dem ersten „Berlin Coffee Festival“ geht es vom 04. bis 06. September um das reine Aroma von Kaffee, die Frage wie höchste Qualität entsteht und ob Fairness für alle Beteiligten heutzutage eigentlich wirklich gewährleistet ist. Über die ganze Stadt verteilt zelebriert die Markthalle Neun in Kooperation mit Slow Food Berlin den Gegentrend zur industriellen Kaffeeherstellung an Hotspots der pulsierenden Berliner Kaffeeszene. Tickets und alle weiteren Informationen finden sich ab Mitte August auf www.berlincoffeefestival.de.

Drei Tage lang kommen in ganz Berlin Experten und Neugierige zusammen, um gemeinsam die verschiedenen Kaffeearten, Röstverfahren, Anbaugebiete – eben alles rund um die aromatische Bohne kennenzulernen. Berliner und internationale Kaffeekenner zeigen die handwerklichen Feinheiten der Verarbeitung und diskutieren die sozialen und politischen Hintergründe der Herstellung.

Auftakt zum Festival
Als Presse-Kick-Off und Einstieg zum Festival findet am 02. September um 20 Uhr ein Kinoabend mit dem Film „Caffeinated“ statt, der wichtige Aspekte der Herstellungskette von Kaffee behandelt. Dazu wird Koffeinhaltiges verkostet und bei der anschließenden Fragerunde mit Verkostungs-Weltmeister Cory Andreen werden detaillierte Informationen zum gesamten Festivalwochenende besprochen. Interessierte sind
herzlich eingeladen, teilzunehmen.

Einstieg und Vertiefung für Coffaholics aller Level
Am Freitag den 04. und Samstag den 05. September können sich Kaffeeliebhaber und Interessierte tagsüber von einem Coffee Shop zum nächsten quer durch die Stadt hangeln. Von Verkostungen in Cafés über Führungen durch Röstereien bis hin zu Barista Competitions um den besten gebrühten Kaffee Berlins finden vielfältige Veranstaltungen statt, deren Niveau von Einführungen für Einsteiger bis zu Technik- und Methodik-Workshops für echte Coffee geeks reicht. In der Andraschko Kaffeemanufaktur in Tempelhof führt der Chef die Gäste zum Beispiel am 05. September ab 15 Uhr persönlich durch seine Rösterei und pro- biert mit ihnen anschließend die neueste Ernte aus Brasilien. Neben den geschmacklichen Qualitäten kommen auch die Hintergründe der Kaffeekultur nicht zu kurz – es wird Informationen zu Herstellung und Verarbeitungsprozess geben sowie die sozialkritische Auseinan- dersetzung mit den Arbeitsbedingungen in den Herkunftsländern des schwarzen Goldes.
Am 05. September von 14 Uhr bis 16:00 Uhr wird beispielsweise im „The Barn“ in Berlin Mitte die Kaffeeregion Äthiopien in allen relevanten Aspekten wie Nachhaltigkeit, Anbauverbesserungen und Entwicklungsarbeit beleuchtet. Die offizielle Eröffnungsfeier startet am 04. September ab 18 Uhr in der „Alten Münze“ in Mitte mit einer Barista Competition mit inter- nationaler Jury und geht ab 21 Uhr mit Tropical Disco und Musik aus Kaffeeanbauländern weiter bis in die Morgenstunden. Da die Teilnehmerzahlen teilweise begrenzt sind, ist eine vorherige Anmeldung zu den einzelnen Veranstaltungen unbedingt notwendig.

Schlürfen für Neugierige
Zum Abschluss und gleichzeitig als Höhepunkt des Festivals findet am Sonntag den 06. September von 11 Uhr bis 18 Uhr in der Markthalle Neun der „Berlin Coffee Market“ statt. An Espresso Bars, Brew Bars und Cupping Tischen können Kaffees unterschiedlicher Röstereien verkostet – für Kenner: gecuppt – werden. Die Kriterien für die Anbieter stehen dabei für den hohen Anspruch der Markthalle Neun:
Handwerklich, gut, sauber, fair und transparent, die Mindeststandards entsprechen UTZ, Fair Trade und Rainforest Alliance. Zusätzlich wird es Vorträge, Diskussionen und ein kreatives Rahmenprogramm geben, das die Herzen nicht nur durch den hohen Koffeingehalt höher schlagen lässt.

Berlin Food Week 2015

Vorverkauf für House of Food startet ab sofort

Das Zentrum der diesjährigen Berlin Food Week ist das House of Food im Kraftwerk in Berlin-Mitte: Hier trifft Foodie auf Fachmann, Hobbykoch auf Haute-Cuisine-Liebhaber und Süßwarenfan auf Sommelier. Im Vordergrund steht dabei der Gedanke einer Plattform, auf der sich die gesamte Berliner Foodszene in all ihren Facetten präsentiert, trifft und austauscht.  

Ab sofort gibt es limitierte EarlyBird-Tickets über den Ticketingpartner Eventbrite zu kaufen – diese kosten 7,50 Euro und gelten für alle drei Tage im House of Food. Kinder unter 12 Jahren zahlen in Begleitung ihrer Eltern keinen Eintritt. Tickets gibt es hier.

Drei Tage lang können sich die Besucher des stillgelegten Heizkraftwerks im Herbst der schönsten Nebensache der Welt widmen: dem Essen.

Unterteilt ist das Ganze in drei Bereiche:

1. Restaurant Street: Bestellen, in Empfang nehmen, genießen. 15 ausgewählte Berliner Gastronomen versorgen die Feinschmecker und Kulinarik-Fans an drei Tagen mit eigens kreierten Signature Dishes. Frisch zubereitet und auf feinem Porzellan überzeugen Restaurants wie das Martha’s und To beef or not to beef oder Köche wie Felicitas Then mit individuellen Kreationen aus unterschiedlichen Küchenrichtungen. Am Freitag steht alles im Zeichen von „Die Stadt kocht“: 15 kulinarische Statements von Streetfood bis zur Gourmetküche – kreativ, international und inspirierend. Zusammengestellt vom Le Schicken Verlag Berlin.

Auf der Restaurant Street dabei sind unter anderem:

The Grand, Schmelzwerk, Schmidt & Zko, Martha’s, To beef or not to beef, Chicha Berlin, Luisa kocht, Duke & Belsazar, Felicitas Then, The Club Kitchen, Berlin Cuisine.

2. Späti Deluxe: Stöbern, probieren, einkaufen. Hier stellen Manufakturen und Produzenten nicht nur aus, sondern verwöhnen den Besucher auch mit interessanten Tastings. Und wem es richtig gut schmeckt, für den gibt es die Produkte aus dem außergewöhnlichen Sortiment auch gleich zu kaufen. Die Stadtbienen teilen ihr Wissen und ihren Honig und mit Belsazar gibt es schmackhaft-herben Wermuth. An der Fissler Brühe-Bar können Suppenfans den aktuellen Broth-Trend aus den USA probieren. Als Genuss-Parcours präsentiert sich die Qualitätswerkstatt, die vom Kooperationspartner Wertewochen Lebensmittel begleitet wird: Hier lernen Groß und Klein an unterschiedlichen Stationen, woran man Qualität erkennt.

Im Späti Deluxe mit dabei sind unter anderem:

Arzberg, Marmelo, Bonativo, Marley Spoon, Organic Island, Kiyora, Rosenrot&Feengrün, Try Foods, Deliveroo, Foodist, Mermaid Rum, Belsazar Vermouth, Buah Smoothies, Herr Kächele, Zimtzitze, Fräulein Brösel, Stadtbienen, Kukimi, Tres Cabezas, BuntWild, Brie et ses amis, Cookomania, SpeiseGut, O’Donnel Moonshine, Koppert Cress

3. Actionküche: Zuschauen, Mitmachen, Lernen. Was die Profis können, möchte man als Hobbykoch auch beherrschen. Gelegenheit dazu bieten die kostenlosen Workshops in der großen Actionküche: Wie wird eigentlich Pasta gemacht? Wie Butter? Und woher weiß ich, wann mein Fleisch den idealen Garpunkt hat? Diese Fragen und mehr klären Profiköche wie Ralf Zacherl für das Schmidt Z&Ko, Aktivisten und Blogger wie wurstsack Hendrik Haase, Luisa Giannitti von Luisa kocht und die backende Cynthia Barcomi in der Actionküche – gemeinsam wird filetiert, gegart, geknetet und probiert.

In der Actionküche mit dabei sind unter anderem:

Cynthia Barcomi, Ralf Zacherl für Schmidt Z&Ko, Bio Lüske, Pilsner Urquell, wurstsack, Luisa kocht, Deutsche See, BuntWild, Hagen Grote, Däri, Food Assembly, Otto Gourmet, Glut & Späne

Das komplette Food-Line-Up wird Mitte August bekannt gegeben.

Öffnungszeiten House of Food:

Freitag, 2. Oktober 2015, 14 bis 0 Uhr (Späti Deluxe bis 21 Uhr)
Samstag, 3. Oktober 2015, 10 bis 0 Uhr (Späti Deluxe bis 21 Uhr)
Sonntag, 4. Oktober 2015, 10 bis 20 Uhr.

www.berlinfoodweek.de

Paco Ruano kommt nach Wien

Paco Ruano eröffnet eine neue kulinarische Reihe im Wiener Restaurant Mercado “El sabor de la cocina Latinoamericana”

Lateinamerika avancierte in letzter Zeit zur kulinarischen Trenddestination. Die unterschiedlichen Küchentraditionen dieses Kontinents haben durch eine neue Generation an oft auch international ausgebildeten Köchen eine spannende Neuinterpretation erfahren.
Der österreichische Gastronom, Klaus Piber, startet gemeinsam mit seinem Küchenchef Alexander Theil mit April 2015 die kulinarische Reihe „El sabor de la cocina Latinoamericana“ in seinem Wiener Restaurant Mercado. Er wird zukünftig verschiedene Köche Lateinamerikas nach Wien einladen und deren genuine Küchenstile präsentieren.

Zum Auftakt kommt der 31 jährige mexikanische Koch Paco Ruano aus Guadalajara nach Wien. Ruano startete seine Karriere bei Thierry Blouet in dessen preisgekröntem Restaurant Café des Artistes in Puerto Vallarta, an der Westküste Mexikos. Weitere Stationen führten ihn nach Europa, wo er unter anderem im Mugaritz, bei den Brüdern Roca im El Celler de Can Roca und im derzeit als weltbesten Restaurant geltenden Noma in Kopenhagen tätig war.

Die Liebe zum Kochen war von klein auf da. Seine Großmutter betrieb ein Restaurant in Guadalajara und bereits mit 14 Jahren wusste er, dass sein Lebenstraum die Leitung eines eigenen Restaurants sein würde. Vor drei Jahren eröffnete er in seinem Heimatort das Restaurant Alcalde. Dort präsentiert er eine authentische und geschmacklich faszinierende Küche und interpretiert die an Gewürzen und Aromen reiche mexikanische Küchentradition neu.

Mit „El sabor de la cocina Latinoamericana“ werden Klaus Piber und sein Küchenchef Alexander Theil in regelmäßigen Abständen Topköche Lateinamerikas nach Wien bringen
und hier die Vielfalt und Unterschiedlichkeit der Küchenstile vorstellen. Am 10. und 11. April zeigt Paco Ruano sein Können im Restaurant Mercado. Anschließend haben die Gäste bis 3. Mai die Gelegenheit ein Menü Paco Ruanos zu verkosten.

Die nächsten Gastköche werden Mitte Juni „Benito und Solange“ vom Restaurant Manzanilla aus Ensenada, in Mexiko sein.

Le Gruyère AOP aus der Schweiz

Mehrfach ausgezeichnet und nicht nur in der Schweiz sehr beliebt: Das ist Le Gruyère AOP. Die Spezialität wurde bei den renommierten Swiss Cheese Awards mit dem ersten Platz belohnt und ist der meistproduzierte Käse der Schweiz. Seine 900-jährige Tradition, tagesfrische Schweizer Milch und echte Handarbeit verleihen dem Rohmilchkäse einen fruchtig-kräftigen und gleichzeitig harmonischen Geschmack, den Käsekenner schätzen.

Es war einmal in der Region Gruyère… Beinahe wie ein Märchen klingt die lange Geschichte des Le Gruyère AOP, die im Jahr 1115 vor dem Gipfel des Berges Moléson begann. Dort definierte Graf Guillaume de Gruyère in einem Schreiben an das Kloster von Rougemont die Pflichten bezüglich der Käseproduktion. Er legte damit den Grundstein für eine jahrhundertelange Tradition. Bis heute wird der außergewöhnliche Käse in der malerischen Region Gruyère in der französischsprachigen Westschweiz nach dem ursprünglichen Rezept gefertigt. Die Schweizer Käsermeister stellen den Käse in kleinen, familiengeführten Dorfkäsereien in Handarbeit her. Mit ihrem Handwerk machen sie aus jedem Laib Le Gruyère AOP ein Unikat.

Ein Käsermeister arbeitet sieben Tage die Woche. Die Landwirte im Umkreis von maximal 20 Kilometern beliefern sie täglich zweimal mit frischer Milch in bester Qualität. Alle Anforderungen an die Herstellung wie zum Beispiel die Fütterung der Kühe mit Gras und Heu oder die Reifedauer werden in einem sogenannten Pflichtenheft genau festgelegt. So können sich Verbraucher auf eine konstant hohe Qualität, den hervorragenden Geschmack und ausschließlich natürliche Inhaltsstoffe verlassen. Die Schweizer Käsermeister verzichten freiwillig auf Konservierungs- und Farbstoffe sowie Gentechnik – für einen ganz natürlichen Genuss. Le Gruyère AOP ist zudem laktose- und glutenfrei. Jeder Laib trägt auf der Seite die reliefartige Namensprägung „Le Gruyère AOP“ und ist mit der Zulassungsnummer der Käserei markiert, um die Echtheit des Käses und die Nachverfolgbarkeit zu garantieren.

Natürliche Geschmacksvielfalt
Die durchschnittlich 35 Kilogramm schweren Laibe reifen mindestens fünf Monate lang auf Fichtenholzgestellen und werden anfangs täglich gepflegt. Während dieser Zeit entwickeln sie neben der Rinde ihren charakteristisch fruchtig-kräftigen Geschmack, der sich je nach Reifegrad unterscheidet. Der „klassische“ fünf Monate gereifte Le Gruyère AOP ist aromatisch und überzeugt mit einem besonders ausgewogenen und harmonischen Geschmack nicht nur Käseliebhaber. Kräftiger schmeckt Le Gruyère AOP Réserve, der mindestens zehn Monate reift. Er ist salziger als der jüngere Le Gruyère AOP, hat eine feste und leicht mürbe Textur und verwöhnt den Gaumen mit einem würzigen und fruchtigen Geschmack. Eine Delikatesse ist Le Gruyère d’Alpage AOP. Er wird nur von etwa Mitte Mai bis Mitte Oktober aus der besonders aromatischen Milch von Kühen hergestellt, die auf naturbelassenen Sommerweiden in den Bergen grasen.

Eines ist allen Reifegraden gemeinsam: Le Gruyère AOP sorgt beim Genießen für einen echten Glücksmoment. Der ursprüngliche Käse aus bester Schweizer Milch ist daher ein Muss auf jeder Käseplatte. Auch beim Fondue „Moitié-Moitié“ sollte Le Gruyère AOP nicht fehlen, schließlich ist er im Schweizer Nationalgericht fester Bestandteil. Und bringt nicht nur feinen Geschmack, sondern auch eine märchenhafte Geschichte auf den Tisch…

Bocuse d'or, Lyon

Man musste heute früh aufstehen, um beim Start des deutschen Teams dabei zu sein. Deutschland ist nämlich das erste von zwölf teilnehmenden Ländern, die heute an den Start gehen.

Es fällt sofort auf, dass das Team Germany, bestehend aus Christian Krüger, Coach Ludwig Heer und Commis Christian Döhner äussersts ruhig wirkt, ganz anders als die Mannschaften aus Südamerika oder Fernost.
Deutschland hat auch nichts zu verlieren, Erfahrungen sammeln für die Zukunft. Christian Döhner schildert die Mentalität des Teams: „alone we are nothing – together we can achieve anything!“ Teamgeist ist angesagt : power, creativity, teamspirit steht auf der Menü “Karte”.

In unseren Augen scheint das Menü sehr gewagt, es ist ein „quitte ou double“. Man spürt auch deutlich den Einfluss von Coach Ludwig Heer, der schon zwei mal hier selbst Deutschland repräsentierte und der eine Patisserie Ausbildung hat. Es haben bereits zwei mal Patissiers beim Bocuse d’or gesiegt, die beiden Franzosen Fabrice Desvignes in 2007 und Thibault Ruggeri in 2013.

Beim Fischgericht, Fario Forellen, werden diese wie in Deutschland üblich mit Butter, Zitrone und Zwiebeln vorbereitet. Christian Krüger wird uns ein krustiges Ei präsentieren, das in der Mitte flüssig ist.

Das Thema des Tages: auf der Bocuse d’or Trophäe steht Paul Bocuse auf der runde Erdkugel, rund werden die Zutaten sein, anhand neuer, geheimer Kochtechniken. Wir behaupten, daß wir gestern keinen Sieger gesehen haben, es ist also alles offen. Claude Minni aus Lyon

Mehr über den Bocuse d’or und Fotos unter www.saga-bocusedor.com heute Abend.

Gourmetführer GUSTO 2015

Alle Ergebnisse des Gourmetführer Gusto 2015 nach Postleitzahlen

01097    Dresden     Caroussel    7,0
01324    Dresden     Bean & Beluga    7,5
02681    Kirschau (Schirgiswalde)     Juwel    6,0
03096    Burg/Spreewald     17fuffzig    8,0
03238    Finsterwalde     Goldener Hahn    7,0
04105    Leipzig     Falco    10,5
04109    Leipzig     Stadtpfeiffer    8,0
04229    Leipzig     Heine    6,0
08280    Aue     St. Andreas    7,0
09120    Chemnitz     Villa Esche    6,0
10115    Berlin (Mitte)     Reinstoff    8,5
10115    Berlin (Mitte)      Rutz    8,5
10117    Berlin (Mitte)     Cookies Cream    6,0
10117    Berlin (Mitte)     Fischers Fritz    9,0
10117    Berlin (Mitte)     Lorenz Adlon Esszimmer    10,0
10117    Berlin (Mitte)     Pauly Saal    6,5
10117    Berlin (Mitte)     VAU    7,0
10175    Berlin (Wilmersdorf)     Bieberbau    6,0
10178    Berlin (Mitte)     Dos Palillos    6,0
10369    Berlin (Friedrichshain)     a.choice    6,5
10557    Berlin (Moabit)     Paris-Moskau    6,5
10623    Berlin (Charlottenburg)     Les Solistes by Pierre Gagnaire    9,0
10623    Berlin (Charlottenburg)     Restaurant am Steinplatz    6,0
10627    Berlin (Charlottenburg)     Alt Luxemburg    6,0
10707    Berlin (Wilmersdorf)     Markus Semmler „Das“    6,5
10785    Berlin (Tiergarten)     Facil    9,0
10787    Berlin (Tiergarten)     Cinco „5“ by Paco PÈrez    8,0
10787    Berlin (Charlottenburg)     first floor    8,0
10787    Berlin (Tiergarten)     Hugos    7,0
10789    Berlin (Charlottenburg)     Die Quadriga    6,0
10969    Berlin (Mitte)     Tim Raue    9,0
10999    Berlin (Kreuzberg)     Horv·th    8,5
10999    Berlin (Kreuzberg)     Volt    6,5
14059    Berlin (Charlottenburg)     Ana e Bruno    7,0
14193    Berlin (Grunewald)     Fr¸hsammers    7,5
14467    Potsdam     Juliette    6,5
14467    Potsdam     Speckers Landhaus    6,0
14471    Potsdam     Friedrich Wilhelm    7,5
14547    Beelitz     Kochzimmer    6,0
15526    Bad Saarow     Villa am See    6,0
15732    Eichwalde     Carmens    6,0
17094    Grofl Nemerow     Lisette    6,0
17166    Hohen Demzin     Gourmetrestaurant im Wappensaal    6,0
17258    F¸rstenhagen     Alte Schule    7,0
17391    Stolpe     Gutshaus Stolpe    7,0
17424    Heringsdorf     Bernstein    6,0
17424    Heringsdorf     Tom Wickboldt    7,0
18119    Rostock (Warnem¸nde)     Der Butt    8,0
18209    Bad Doberan (Heiligendamm)     Friedrich Franz    9,0
18292    Krakow am See     Ich weifl ein Haus am See    7,0
18347    Dierhagen     Ostseelounge    7,0
18609    R¸gen (Binz)     Freustil    7,5
20095    Hamburg (Neustadt)     Se7en Oceans    6,0
20095    Hamburg (Neustadt)     Tschebull    6,0
20148    Hamburg (Harvestehude)     Sgroi    6,0
20251    Hamburg (Eppendorf)     Piment    8,0
20354    Hamburg (Neustadt)     Haerlin    9,5
20357    Hamburg (Eimsb¸ttel)     Jellyfish    7,0
20457    Hamburg (HafenCity)     Vlet    6,5
21521    Aum¸hle (Friedrichsruh)     Forsthaus Friedrichsruh    6,0
21635    Jork     Die M¸hle Jork    6,0
22587    Hamburg (Blankenese)     Seven Seas    8,0
22609    Hamburg (Nienstedten)     Jacobs    8,0
22763    Hamburg (Ottensen)     Landhaus Scherrer    7,0
22763    Hamburg (Ottensen)     Le Canard nouveau    6,5
22767    Hamburg (Altona)     Au Quai    6,0
23552    L¸beck     Wullenwever    7,0
23570    Travem¸nde     Buddenbrooks    7,0
23570    Travem¸nde     La Belle Epoque    10,0
23669    Timmendorfer Strand     Orangerie    8,0
23683    Scharbeutz     Brechtmanns Botschaft    6,0
23683    Scharbeutz     DiVa    7,0
23758    Weissenhaus     Courtier    7,0
24306    Panker     Restaurant 1797    7,0
24306    Plˆn     Stolz    7,0
24791    Rendsburg (Alt Duvenstedt)     Tˆpferhaus    6,0
24960    Gl¸cksburg     Meierei Dirk Luther    10,5
24988    Oeversee     Privileg    6,0
25421    Pinneberg     Rolin    6,5
25813    Husum     Das Eucken    6,0
25980    Sylt (Tinnum)     BODENDORF’S    8,0
25980    Sylt (Munkmarsch)     F‰hrhaus Munkmarsch    8,0
25980    Sylt (Rantum)     Sˆl’ring Hof    9,0
25980    Sylt (Westerland)     Stadt Hamburg    6,0
25992    Sylt (List)     La Mer    8,0
25992    Sylt (List)     Spices    7,0
25997    Sylt (Hˆrnum)     Kai 3    8,0
26789    Leer     Perior    7,0
27476    Cuxhaven (Duhnen)     Sterneck    8,0
29221    Celle     Endtenfang    7,5
29328    Faflberg (M¸den/÷rtze)     Sch‰ferstuben    7,0
30519    Hannover     Titus    7,0
30938    Burgwedel (Thˆnse)     Gasthaus Lege    6,0
30938    Burgwedel     Ole Deele    7,0
31655    Stadthagen     Torschreiberhaus    6,5
31855    Aerzen     Gourmetrestaurant M¸nchhausen    8,0
33098    Paderborn     Balthasar    7,0
33378    Rheda-Wiedenbr¸ck     Reuter    6,5
33619    Bielefeld     Tomatissimo    6,0
34121    Kassel     Restaurant Park Schˆnfeld    6,0
35066    Frankenberg     Philipp Soldan    8,5
35394    Gieflen     Tandreas    6,0
36115    Hilders     Das OX    6,5
36251    Bad Hersfeld     L’Ètable    8,0
37073    Gˆttingen     Gaufl    6,0
37133    Friedland     Geniefler Stube    6,0
37133    Friedland (Grofl Schneen)     Schillingshof    7,0
37293    Herleshausen (Hohenhaus)     Hohenhaus    6,0
38100    Braunschweig     Das Alte Haus    6,0
38440    Wolfsburg     Aqua    10,0
38442    Wolfsburg (Fallersleben)     La Fontaine    7,0
38446    Wolfsburg (Neuhaus)     Saphir    7,0
38855    Wernigerode     Bohlenstube    6,5
38855    Wernigerode     Zeit Werk – by Robin Pietsch    6,0
38871    Ilsenburg     Forellenstube    6,0
40211    D¸sseldorf     Berens am Kai    7,0
40211    D¸sseldorf     Nagaya    8,0
40219    D¸sseldorf-Unterbilk     D’VINE    7,0
40221    D¸sseldorf     Lido    6,0
40223    D¸sseldorf     Schorn    7,0
40239    D¸sseldorf     Tafelspitz 1876    7,5
40477    D¸sseldorf     Agatas    7,0
40489    D¸sseldorf     Im Schiffchen    8,0
41179    Mˆnchengladbach     Eickes    6,0
41749    Viersen (S¸chteln)     Josefine    6,0
42553    Velbert (Neviges)     Haus Stemberg    8,0
42699    Solingen     Haasenm¸hle    6,0
42853    Remscheid     Heldmann’s    7,0
42929    Wermelskirchen     Landhaus-Restaurant    7,0
44143    Dortmund     kikillus    6,5
44265    Dortmund (Hohensyburg)     Palmgarden    7,0
45130    Essen (R¸ttenscheid)    Die Schote    7,5
45133    Essen (H¸gel)     Parkhaus H¸gel    6,0
45145    Essen     Kˆlner Hof    6,0
45219    Essen (Kettwig)     RÈsidence    8,5
45279    Essen (Horst)     Hannappel    6,0
4
5473    M¸lheim a.d. Ruhr     Am Kamin    6,0
46284    Dorsten     Goldener Anker    6,0
46286    Dorsten (Wulfen)     Rosin    7,0
46509    Xanten (Obermˆrmter)     Landhaus Kˆpp    6,0
47053    Duisburg     Akazienhof    6,0
48143    M¸nster     Gourmet 1895    7,0
48455    Bad Bentheim     Keilings    8,0
48477    Hˆrstel     Westf‰lische Stube    7,0
49074    Osnabr¸ck     La Vie    10,0
50171    Kerpen     Schloss Loersfeld    7,0
50259    Pulheim (Stommeln)     Gut L‰rchenhof    8,0
50259    Pulheim     Velderhof    6,0
50321    Br¸hl     Restaurant 1875    6,0
50374    Erftstadt     Husarenquartier    7,0
50667    Kˆln     Alfredo    6,0
50667    Kˆln     Hanse Stube    6,0
50667    Kˆln     La poÍle d`or    7,0
50667    Kˆln     maiBeck    6,0
50667    Kˆln     Poisson    6,0
50667    Kˆln     taku    7,0
50670    Kˆln     Le Moissonnier    9,0
50672    Kˆln     Pure White    6,0
50674    Kˆln     Maximilian Lorenz im LíÈscalier    6,0
50676    Kˆln     Himmel un ƒd    6,0
50933    Kˆln (M¸ngersdorf)     MaÓtre    6,0
51429    Bergisch-Gladbach (Bensberg)     VendÙme    10,5
51465    Bergisch-Gladbach (Lerbach)     Gourmetrest. Lerbach – Nils Henkel    9,5
51519    Odenthal     Zur Post    7,5
51645    Gummersbach (Dieringhausen)     Die M¸hlenhelle    6,5
52064    Aachen     La Becasse    7,0
52076    Aachen (Kornelim¸nster)     St. Benedikt    7,0
52146    W¸rselen     Podobnikís    8,0
52525    Heinsberg (Randerath)     St. Jacques    7,0
53111    Bonn     Oliveto    6,0
53173    Bonn (Bad Godesberg)     Halbedel’s Gasthaus    7,0
53227    Bonn (Oberkassel)     Gourmetrestaurant Yu Sushi    6,5
53343    Bonn (Wachtberg-Adendorf)     Kr‰utergarten    6,0
53474    Bad Neuenahr-Ahrweiler (Walporzheim)     Brogsitter    7,0
53474    Bad Neuenahr-Ahrweiler (Heppingen)     Poststuben    6,0
53474    Bad Neuenahr-Ahrweiler (Heppingen)     Steinheuers Rest. Zur Alten Post    9,0
53474    Bad Neuenahr-Ahrweiler (Walporzheim)     Weinkirche    6,0
53489    Sinzig     Vieux Sinzig    6,0
53881    Euskirchen (Flamersheim)     Bembergs H‰uschen    7,5
54295    Trier (Olewig)     Beckers    8,0
54313    Zemmer (Daufenbach)     Landhaus M¸hlenberg    6,0
54349    Trittenheim     Wein- & Tafelhaus    7,0
54413    Bescheid     Zur Malerklause    6,0
54422    Neuh¸tten     Le Temple    7,0
54426    Naurath     R¸ssels Gourmetrestaurant    8,0
54486    M¸lheim an der Mosel     Culinarium R    6,0
54498    Piesport     schanz..    8,0
54518    Dreis     Sonnora    9,0
54550    Daun Verbandsgemeinde      Graf Leopold    6,0
55124    Mainz (Gonsenheim)     Buchholz    7,0
55131    Mainz     Favorite    7,0
55262    Heidesheim am Rhein     Gourmetrestaurant Dirk Maus    6,0
55278    Selzen     Kaupers Kapellenhof    7,0
55442    Stromberg     Le Val d’Or    7,0
55566    Bad Sobernheim     Jungborn    7,5
55590    Meisenheim     Meisenheimer Hof    6,0
56070    Koblenz     Schillers    6,0
56567    Neuwied     Coquille St. Jacques    7,0
56841    Traben-Trarbach     Clauss-Feist    6,5
57299    Burbach (Holzhausen)     Fiester Hannes    6,0
57334    Bad Laasphe     Ars Vivendi    7,0
59329    Wadersloh     Bomke    7,0
59821    Arnsberg     Menge    6,0
59929    Brilon     Almer Schlossm¸hle    6,0
60311    Frankfurt am Main     FranÁais    8,5
60313    Frankfurt am Main     Tiger-Gourmetrestaurant    9,0
60322    Frankfurt am Main     Weinsinn    7,5
60323    Frankfurt am Main     Ernos Bistro    7,0
60325    Frankfurt am Main (Westend)     Lafleur    7,5
60367    Offenbach     SchauMahl    6,5
60594    Frankfurt am Main     Biancalani Cucina    6,0
60594    Frankfurt (Sachsenhausen)     Emma Metzler    6,0
60594    Frankfurt am Main (Sachsenhausen)     Lohninger    7,0
60596    Frankfurt am Main     Holbeinís im St‰del    6,0
60598    Frankfurt am Main     Carmelo Greco    8,0
61231    Bad Nauheim     Herrenhaus von Lˆw    6,0
61350    Bad Homburg     Schellers    6,5
61440    Oberursel     Kraftwerk    6,0
61462    Kˆnigstein i. Taunus     Villa Rothschild    9,0
61476    Kronberg     Schlossrestaurant Kronberg    6,0
63263    Neu-Isenburg (Gravenbruch)     SRA BUA by JUAN AMADOR    8,0
63619    Bad Orb     Rauchfang    6,0
63867    Johannesberg    Gourmetrestaurant Helbigs    7,5
63897    Miltenberg     1622    7,0
63897    Miltenberg     Kristinas Esszimmer    6,0
63911    Klingenberg     Straubs    6,0
63916    Amorbach (Otterbachtal)     Abt- & Sch‰ferstube    6,0
63927    B¸rgstadt     Weinhaus Stern    6,0
65183    Wiesbaden     Ente    7,0
65347    Eltville (Hattenheim)     Kronenschlˆsschen    7,5
65347    Eltville (Hattenheim)     Zum Krug    6,0
65366    Geisenheim (Johannisberg)     Gourmet-Restaurant Schwarzenstein    7,5
65428    R¸sselsheim     Navette    9,5
65558    Balduinstein     Bibliothek    6,5
66111    Saarbr¸cken     Le Noir Gourmet    7,0
66117    Saarbr¸cken     L¥Arganier im Handelshof    6,0
66121    Saarbr¸cken     G‰steHaus Klaus Erfort    10,0
66440    Blieskastel     H‰mmerle’s Barrique    7,0
66500    Hornbach     Refugium    7,0
66606    St. Wendel (Bliesen)     Kunz    6,5
66706    Perl (Nennig)     Victorís Gourmetrest. Schloss Berg    10,5
66953    Pirmasens     Die Brasserie    6,5
67063    Ludwigshafen     A table    6,0
67146    Deidesheim     Freundst¸ck    8,5
67146    Deidesheim     Schwarzer Hahn    8,0
67271    Neuleiningen     Alte Pfarrey    6,5
67433    Neustadt a. d. Weinstrafle     Urgestein    8,5
68161    Mannheim     Da Gianni    7,0
68161    Mannheim     Opus V    8,0
68165    Mannheim     Dobler’s    6,0
68199    Mannheim     Amador    10,0
68199    Mannheim     Axt    6,0
68775    Ketsch     Die Ente    7,0
69117    Heidelberg     Kurf¸rstenstube    6,0
69117    Heidelberg     Scharffís Schlossweinstube    7,0
69120    Heidelberg     Le Gourmet    6,5
69181    Leimen (Lingental)     Restaurant „oben“    7,0
69488    Birkenau     Drei Birken    6,0
70173    Stuttgart     Die Zirbelstube    8,0
70173    Stuttgart     Five ì5î    6,0
70173    Stuttgart     Olivo    8,0
70178    Stuttgart     DÈlice    7,0
70178    Stuttgart     La Fenice    6,0
70184    Stuttgart     Zur Weinsteige    7,0
70192    Stuttgart     YoSH    7,5
70499    Stuttgart     Meister Lampe    6,0
70597    Stuttgart     Wielandshˆhe    7,0
70599    Stuttgart (Hohenheim)     Speisemeisterei    7,0
70629    Stuttgart     top air    8,0
70734    Fellbach     Avui    8,0
70734    Fellbach     Goldberg    7,0
70736    Fellbach (Schmiden)     Oettingers    7,
0
71111    Waldenbuch     Krone    6,5
71139    Ehningen     Landhaus Feckl    7,0
71332    Waiblingen     Bachofer    7,0
71394    Kernen     Malathounis    7,0
71522    Backnang     Kerzenstube    6,5
71549    Auenwald (Daefern)     Waldhorn    6,0
71634    Ludwigsburg     Alte Sonne    6,0
71665    Vahingen / Enz (Rosswag)     Lamm Rosswag    8,0
71679    Asperg     Schwabenstube    7,0
72074    T¸bingen (Bebenhausen)     Schranners Waldhorn    6,0
72124    Pliezhausen (Dˆrnach)     Landgasthaus zur Linde    6,5
72202    Nagold     Alte Post    7,0
72270    Baiersbronn (Mitteltal)     Dorfstuben    6,0
72270    Baiersbronn (Tonbach)     Kˆhlerstube    6,0
72270    Baiersbronn (Mitteltal)     Restaurant Bareiss    9,5
72270    Baiersbronn (Schwarzenberg)     Schlossberg    9,0
72270    Baiersbronn (Tonbach)     Schwarzwaldstube    10,0
72820    Sonnenb¸hl (Erpfingen)     Hirsch    6,0
73084    Salach     Burgrestaurant Staufeneck    8,0
73275    Kirchheim/Teck (Ohmden)     Landgasthof am Kˆnigsweg    6,0
73494    Rosenberg     Landgasthof Adler    8,0
73614    Schorndorf     Pfauen    6,0
74072    Heilbronn     Bachmaier    6,0
74080    Heilbronn (Bˆckingen)     Rebstock la petite Provence    6,0
74211    Leingarten     Lˆwen    6,0
74321    Bietigheim     Friedrich von Schiller    6,0
74321    Bietigheim     Restaurant Rose    7,0
74523    Schw‰bisch Hall (Hessental)     Eisenbahn    7,0
74523    Schw‰bisch Hall     Rebers Pflug    8,0
74585    Rot am See     Landhaus Hohenlohe    6,0
74626    Bretzfeld-Brettach     Landhaus Rˆssle    6,0
74639    Friedrichsruhe (Zweiflingen)     Gourmet-Restaurant Friedrichsruhe    7,5
74653    K¸nzelsau     Handicap    6,5
75196    Remchingen (Wilferdingen)     Zum Hirsch    6,0
75210    Keltern     R¸benackers Kaiser    6,5
75378    Bad Liebenzell (Monakam)     Gasthaus Hirsch    6,0
75385    Bad Teinach (Zavelstein)     Berlins Krone    7,0
76133    Karlsruhe     Oberl‰nder Weinstube    6,0
76185    Karlsruhe (Gr¸nwinkel)     Le Salon im Kesselhaus    6,5
76189    Karlsruhe (Daxlanden)     Restaurant K¸nstlerkneipe    6,5
76227    Karlsruhe     Anders auf dem Turmberg    6,0
76227    Karlsruhe     Zum Ochsen    6,0
76275    Ettlingen     Erbprinz    7,0
76327    Pfinztal (Sˆllingen)     Villa Hammerschmiede    6,0
76337    Waldbronn (Reichenbach)    Schwitzer’s    7,5
76344    Eggenstein-Leopoldshafen     Zum Lˆwen    7,5
76356    Weingarten     Walkísches Haus    6,5
76456    Kuppenheim     Raub’s Landgasthof    7,5
76530    Baden-Baden     Brenners Park-Restaurant    8,0
76530    Baden-Baden     Le Jardin de France    7,0
76534    Baden-Baden (Neuweier)     Schlofl Neuweier    6,0
76534    Baden-Baden (Neuweier)     Zum Alde Gott    6,0
76593    Gernsbach     Werner’s    7,5
76863    Herxheim (Hayna)     Pf‰lzer Stube    6,0
76863    Herxheim (Hayna)     Zur Krone    7,5
76879    Knittelsheim     Steverding’s Isenhof    7,0
76889    Oberotterbach     Schlˆssl    7,0
77723    Gengenbach     Die Reichsstadt    6,0
77740    Bad Peterstal (Griesbach)     Le Pavillon    8,0
77770    Durbach     Ritter-Stube    6,5
77770    Durbach     Wilder Ritter    8,0
77815    B¸hl     Restaurant Lamm    6,0
77876    Kappelrodeck     Zum Rebstock    6,0
77887    Sasbachwalden     Fallert    7,0
77933    Lahr     Adler    7,0
77977    Rust     AMMOLITE – The Lighthouse    8,0
78337    ÷hningen (Schienen)     Falconera    6,0
78345    Radolfzell (Moos)     Gottfried    6,0
78462    Konstanz     Papageno    6,0
78464    Konstanz     Heises B¸rgerstube    7,0
78464    Konstanz    Ophelia    9,5
78713    Schramberg     Hirsch    6,5
79098    Freiburg i. Breisgau     Kreuzblume    6,0
79098    Freiburg i. Breisgau     Wolfshˆhle    7,0
79098    Freiburg i. Breisgau     Zirbel- & Falkenstube    7,0
79112    Freiburg i. Breisgau (Munzingen)     s’Herrehus    6,5
79189    Bad Krozingen (Schmidhofen)     Storchen Hotel    6,5
79211    Denzlingen     Rebstock-Stube    6,5
79219    Staufen     Ambiente    6,0
79235    Vogtsburg (Oberbergen)     Keller Wirtschaft    7,0
79235    Vogtsburg (Oberbergen)     Schwarzer Adler    8,0
79244    M¸nstertal (Oberm¸nstertal)     Spielweg    6,0
79263    Simonswald     Hugenhof    7,0
79289    Horben      Gasthaus zum Raben    6,5
79292    Pfaffenweiler     Zehners Stube    6,5
79295    Sulzburg     Hirschen    9,0
79295    Sulzburg (Laufen)     La Vigna    6,0
79346    Endingen a. K.      Merkles    7,0
79379    M¸llheim     Taberna    6,5
79576    Weil am Rhein     Adler    6,0
79588    Efringen-Kirchen (Blansingen)     Gasthof Traube    8,0
79807    Lottstetten (Nack)     Zum Kranz    6,0
79856    Hinzerzarten (Alpersbach)     Zur Esche    6,0
80331    M¸nchen     Blauer Bock    6,0
80331    M¸nchen     Dallmayr    9,5
80331    M¸nchen     Schuhbeck’s in den S¸dtiroler Stuben    6,0
80333    M¸nchen     Atelier    9,5
80333    M¸nchen     Les Deux – Kieffer & Rappengl¸ck    7,5
80333    M¸nchen     Pageou    6,0
80335    M¸nchen     Geisel’s Vinothek    6,0
80335    M¸nchen     Kˆnigshof    9,0
80467    M¸nchen     Shaneís    6,5
80538    M¸nchen     BNM    6,0
80538    M¸nchen     Jin    6,0
80538    M¸nchen (Lehel)     Vecchia Lanterna    6,0
80539    M¸nchen     Toshi    6,0
80639    M¸nchen     Acetaia    7,0
80799    M¸nchen     No.15    6,0
80802    M¸nchen     Geisel’s Werneckhof    8,5
80805    M¸nchen     Tantris    8,5
80809    M¸nchen     Esszimmer    8,5
81667    M¸nchen     Tramin    7,0
81669    M¸nchen     Schweiger im Showroom    7,0
81675    M¸nchen     K‰fer-Sch‰nke    6,0
81677    M¸nchen     Acquarello    7,5
81677    M¸nchen     Hippocampus    6,0
81679    M¸nchen     Huber    6,0
82211    Herrsching     Chalet am Kiental    6,0
82216    Maisach (‹beracker)     Gasthof Widmann    6,0
82319    Starnberg     Gourmetrestaurant Aubergine    6,0
82481    Mittenwald     Das Marktrestaurant    6,0
82493    Elmau     Luce díOro    8,0
83209    Prien a. Chiemsee     Rehmann    7,0
83229    Aschau i. Chiemgau     Restaurant Residenz Heinz Winkler    9,0
83329    Waging am See (Aglassing)     Landhaus Tanner    6,0
83339    Chieming (Ising)     Usinga    7,0
83471    Berchtesgaden     Le Ciel    7,0
83527    Kirchdorf     Christians    6,0
83684    Tegernsee     Schwingshackl Esskultur    7,5
83700    Rottach-Egern     Dichterstub’n    8,0
83700    Rottach-Egern     Maiwerts    7,0
83700    Rottach-Egern     ‹berfahrt    10,0
84034    Landshut     F¸rstenzimmer    6,0
84559    Kraiburg am Inn     Hardthaus    6,0
8456
8    Pleiskirchen     Huberwirt    7,0
85057    Ingolstadt     Avus    6,0
85411    Hohenkammer     Camers    6,0
86152    Augsburg     August    8,0
86153    Augsburg     Magnolia    6,0
86159    Augsburg     K-KLUB Gourmet    7,0
86476    Neuburg an der Kammel     Landhaus Jekle    6,5
86720    Nˆrdlingen     Restaurant Joachim Kaiser    7,0
86720    Nˆrdlingen     Wirtshaus Meyers Keller    6,0
86825    Bad Wˆrishofen     Calla    6,0
87459    Pfronten (Meilingen)     Schloflanger Alp    6,0
87463    Dietmannsried (Probstried)     Landhaus Weller    7,0
87527    Ofterschwang     Silberdistel    7,0
87561    Oberstdorf     Ess-Atelier Strauss    7,0
87561    Oberstdorf     Maximilians    7,5
88085    Langenargen     Karr    6,5
88090    Immenstaad     Seehof    6,0
88131    Lindau (Bad Schachen)      Schachener Hof    6,0
88131    Lindau     Villino    7,0
88239    Wangen (Deuchelried)     Landgasthaus Adler    6,0
88339    Bad Waldsee     Restaurant im Hofgut    6,5
88437    Maselheim (Sulmingen)     Lamm    6,0
88483    Burgrieden     Ebbinghaus    6,5
88633    Heiligenberg     Berghotel Baader    6,0
88690    Uhldingen (M¸hlhofen)     Seehalde    7,0
88709    Meersburg     Casala    7,0
89073    Ulm     Lago    7,5
89129    Langenau     Zum Bad    7,0
89192    Rammingen     Landgasthof Adler    6,5
89420    Hˆchst‰dt     Zur Glocke    6,0
90402    N¸rnberg     Aumerís La Vie    7,5
90403    N¸rnberg     Essigbr‰tlein    9,0
90419    N¸rnberg     Wonka    6,0
90419    N¸rnberg     W¸rzhaus    6,0
90427    N¸rnberg (Kraftshof)     Schwarzer Adler    6,0
90429    N¸rnberg     Koch & Kellner    6,0
90489    N¸rnberg (Wˆhrd)     Entenstuben    6,5
90562    Heroldsberg     Freihardt    6,0
90579    Langenzenn (Keidenzell)     Keidenzeller Hof    6,0
90762    F¸rth     Neubauers Schwarzes Kreuz Gourmet    6,0
91052    Erlangen     Rosmarin    6,0
91275    Auerbach     SoulFood    6,0
91301    Forchheim     Zˆllners Weinstube    6,0
92431    Neunburg v. Wald (Hofenstetten)     Eisvogel    7,0
92444    Rˆtz (Hillstett)     Gregorís Fine Dining    7,5
92533    Wernberg-Kˆblitz     Kastell    10,0
93047    Regensburg     Storstad    7,0
93077    Bad Abbach     Schwˆgler    6,0
94065    Waldkirchen     Johanns    7,0
94078    Freyung     Landgasthaus Schuster    6,0
94086    Bad Griesbach     Il Giardino    9,0
94559    Niederwinkling (Welchenberg)     Landgasthof Buchner    6,5
95339    Wirsberg     Alexander Herrmann    7,0
95355    Presseck (Wartenfels)     Ursprung    6,0
95512    Neudrossenfeld     Schloss Neudrossenfeld    6,0
96148    Baunach     Rocus    6,0
96450    Coburg     Esszimmer    7,5
96482    Ahorn     Dittrichs Gourmetrestaurant    6,0
97070    W¸rzburg     KUNO 1408    7,0
97080    W¸rzburg     Reisers am Stein    7,0
97286    Sommerhausen     Philipp    8,0
97355    Castell     Gasthaus zum Schwan    6,0
97688    Bad Kissingen     Gourmetrest. Laudensacks Parkhotel    7,0
97828    Marktheidenfeld     Weinhaus Anker    7,0
97877    Wertheim     Stadtpalais Ralf Kronm¸ller    7,0
97990    Weikersheim     Laurentius    7,5
99084    Erfurt     Clara    6,5
99423    Weimar     Anastasia    6,0
99423    Weimar     Anna Amalia    7,0
99427    Weimar (Schˆndorf)     Alboth’s im Dorotheenhof    6,5
99817    Eisenach     Turmsch‰nke    6,0

Wir bitten das Problem mit den Umlauten zu entschuldigen!

Hier finden Sie alle Ergebnisse nach Punkten:
www.gourmet-report.de/artikel/345930/Gourmetfu776hrer-GUSTO-2015/