Welcher Tee passt zu welchem Essen?

Schwarz, Weiß, Grün – Der richtige Tee für jeden Geschmackstyp

Alle Teesorten stammen von den Blättern der gleichen Pflanze – doch Tee ist nicht gleich Tee. Es gibt eine fast unendliche Auswahl verschiedener Variationen. Doch worin unterscheiden sich diese Sorten? Für wen eignen sich welche Tees am besten. Und wann und zu welchen Anlässen schmeckt welcher Tee am Besten? Natalia Panne, Gründerin des Teeversands www.tea-exclusive.de kennt die Antworten und stellt fünf beliebte Teesorten vor.

Schwarzer Tee
Schwarzer Tee gehört zu den beliebtesten und vielseitigsten Teesorten. Wer Kaffee mag und grundsätzlich intensive Geschmacksrichtungen bevorzugt, für den eignen sich ebenfalls schwarze Tees mit den charakteristischen malzigen und kräftigen Aromen, erklärt Natalia Panne. Wer einen passenden Begleiter zu pikanten Fleischgerichten sucht, sollte ebenfalls einmal einen schwarzen Tee probieren. Aber auch zum Dessert kann die Kombination mit schwarzem Tee ganz neue Aromen hervorzaubern.

Weißer Tee
Weißer Tee schmeckt allen, die feine, zarte und unverfälschte Aromen mögen. Er ist außerdem sehr einfach zuzubereiten und eignet sich daher auch für hektischere Zeiten im Beruf oder Alltag. „Ein guter weißer Tee kann lange ziehen, wird trotzdem nicht bitter und schmeckt auch kalt noch hervorragend“, erklärt Natalia Panne. Durch diese Eigenschaften ist er gut für Menschen geeignet, die über den Tag mehr Flüssigkeit zu sich nehmen möchten, aber sich mit Wasser nicht richtig anfreunden können. Weißer Tee passt außerdem sehr gut zu milden Speisen, Geflügel, Süßwasserfisch und leichten Desserts mit Mandeln oder Kokosnuss.

Grüner Tee
Grüne Tees sind sehr vielseitig, denn neben milden Sorten existieren auch sehr intensive Tees. Je nach Art der Zubereitung entstehen viele weitere Geschmacksnuancen im zubereiteten Aufguss. Liebhaber der asiatischen Küche und von Fischgerichten finden im Bereich der Grüntees mit Sicherheit mehr als nur eine Lieblingssorte. Grüntee passt immer gut zu Gemüse, Fisch, Meeresfrüchten und Reis. Ein Geheimtipp sowohl für Grüntee-Anfänger aber auch -Profis ist der Monkey King Grüntee mit seinem milden Geschmack bei gleichzeitig langanhaltenden blumigen Aromen.

Matcha
Wer vor einem kräftigen Grüntee-Geschmack mit durchaus herben Noten nicht zurückschreckt, viel arbeitet, lange wach bleiben möchte und voll mit dem Trend gehen möchte, dem empfiehlt Natalia Panne japanischen Matcha-Tee. Der zu einem feinen Pulver zerriebene Grüntee besitzt einen hohen Koffeingehalt, doch unterscheidet sich die Wirkung des Matchas deutlich von der des Kaffees. „Matcha wirkt langsam, langanhaltend und dreht den Organismus nicht auf, wie man es manchmal bei einem starken Espresso verspürt“, erläutert Panne.

Oolong
Der Oolong besitzt von allen Tees vielleicht den größten Reichtum an Geschmacksnuancen und Aromen. Den Geschmack kann man als delikat bezeichnen mit vielen blumigen Nuancen. “Besonders dunkle Oolong-Tees besitzen ein breites Geschmacksspektrum, das je nach Sorte von würzig, fruchtig bis hin zu reifen Früchten und dezenter Süße reicht”, erläutert Panne. Besonders beliebt ist Oolong-Tee bei Menschen, die feine, blumige Aromen wie Flieder oder Orchidee mögen. Durch seine Vielfalt gibt es aber meist für jeden Geschmack eine passende Sorte. In Kombination mit Speisen ist allerdings Fingerspitzengefühl gefragt: Leichte Oolongs mit blumigen oder fruchtigen Aromen passen nicht zu schweren, stark gewürzten Speisen. Zu leichten Schweinefleischgerichten, Jakobsmuscheln, Scampi und Garnelen finden sich aber durchaus passende Kombinationen.

Kleiner Wiesenknopf

Unscheinbares Würzkraut am Wegrand

Im Hausgarten ist der Kleine Wiesenknopf ( Sanguisorba minor ) – gemeinhin auch Pimpinelle genannt – ein dankbarer Beetbewohner: Das Würzkraut ist pflegeleicht, hat geringe Ansprüche an den Standort, vermehrt sich selbständig, kommt von Jahr zu Jahr verlässlich wieder und kann sogar in milden Wintermonaten noch geerntet werden.

„Eigentlich ist es ein Jammer, dass der Kleine Wiesenknopf vielerorts noch weitgehend unbekannt ist“, bedauert Harald Seitz, Ernährungswissenschaftler beim aid infodienst. „Sein Geschmack überrascht mit einer Mischung aus Salatgurke und Walnuss und ist eine wunderbare Bereicherung besonders in der frischen Küche.“

In Hessen, vor allem im Offenbacher Raum, hat der Kleine Wiesenknopf seine Domäne. Hier ist er außer im privaten Garten, auf Trockenrasen und an Wegrändern auch auf Wochenmärkten und im Gartenfachhandel gut erhältlich. Das verdankt das zarte Würzkraut der Tatsache, dass es ein unverzichtbarer Bestandteil in der klassischen Mischung für die Frankfurter Grüne Soße ist.

Doch auch in anderen Soßen und Dips, im Salatdressing, dem Kräuterquark, der Kräuterbutter oder dem Brotaufstrich macht der Kleine Wiesenknopf eine gute Figur. Ideale Partner sind Gemüse aller Art.

Geerntet werden die Stängelchen mit den zarten, gefiederten Blättern aus der Mitte der Rosette. Die äußeren, älteren Pflanzenteile sind eher zäh und leicht bitter. Das liegt an den reichlich enthaltenen Gerbstoffen.

Die sensiblen Blätter sollten immer rasch verarbeitet werden. Beim Säubern ist Fingerspitzengefühl gefragt. Meist reicht es, die Stiele mit den Blättchen in eine Schale mit Wasser zu tauchen und mit Küchenpapier abzutupfen. Dann werden die Blättchen abgezupft und gehackt. Da das Aroma beim Erhitzen schnell verfliegt, kommt das Würzkraut immer erst nach dem Kochen in die Soße oder Suppe.

Auch in der Heilkunde hat der Kleine Wiesenknopf bereits seit der Antike einen festen Platz. Dort wird ihm eine blutstillende, entzündungshemmende, harntreibende Wirkung zugeschrieben.
Eva Neumann, www.aid.de

Blumenkohl

Jetzt hat der Blumenkohl Saison. Das Gemüse mit dem sanft-milden Geschmack ist eine ideale Grundlage für Pürees und Suppen. Die kleinen Röschen schmecken aber auch roh oder kurz blanchiert im Salat oder zu einem pikanten Dipp, in einem exotischen Hähnchencurry, im Gratin und in der Gemüsequiche. Blumenkohl mit Butter und Semmelbröseln ist eine leckere Beilage zu Fleisch und Fisch. In Indien werden die einzelnen Röschen durch einen gewürzten Backteig mit Kichererbsenmehl gezogen und in heißem Öl frittiert.

Vor der Zubereitung entfernt man zunächst die äußeren Blätter und schneidet den Strunk keilförmig heraus. Die einzelnen Röschen werden mit dem Messer abgetrennt. Je nach Geschmack wird das Gemüse kurz blanchiert oder bis zu 15 Minuten gekocht. Für eine helle Soße kann man das Kochwasser für eine Mehlschwitze verwenden – gewürzt mit Salz, Pfeffer und Muskat. Blumenkohl ist eine bekömmliche und leicht verdauliche Kohlsorte, die pro 100 Gramm gerade 23 Kalorien enthält. Wertvolle Inhaltsstoffe sind neben Ballaststoffen vor allem Vitamin C, Kalium, Kalzium, Phosphor und Magnesium.

Der Blumenkohl gehört zur Familie der Kreuzblütler. Er stammt wie alle Kohlarten vom Wildkohl ab, der im Mittelmeerraum und an den Westküsten Europas beheimatet ist. Es werden die gestauchten, fleischigen Blütenzweige, auch „Blume“ oder „Kopf“ genannt und die unentwickelten Blütenknospen gegessen. Der Kopf ist weiß, da sich unter den großen Hüllblättern aufgrund des Lichtmangels kein Chlorophyll bilden kann.

Blumenkohl lässt sich auch im eigenen Garten anbauen, am besten an einem sonnigen Standort mit genügend Niederschlag. Zum Schutz vor Krankheiten sollte das Gemüse aber höchstens alle vier bis fünf Jahre im gleichen Beet angebaut werden. Während des Wachstums und zum Zeitpunkt der Kopfbildung empfiehlt sich eine Düngung mit Brennnesseljauche oder mineralischen Stickstoffdüngern.

Verbraucher sollten beim Einkauf nur zu festen weißen Köpfen mit geschlossener Struktur greifen, die einen angenehmen Duft verströmen. Die äußeren Blätter müssen knackig-grün sein. Von Mitte April bis Ende Dezember gibt es den Blumenkohl aus heimischem Anbau. Im Gemüsefach des Kühlschranks hält er sich ein bis zwei Tage.
Heike Kreutz, www.aid.de

Hochsaison für den Sommertrüffel

Mit dem aromatischen Sommertrüffel bekommt die heiße Jahreszeit eine besondere Geschmacks- note. Von Mai bis August hat der Sommertrüffel Hochsaison und verfeinert Pastagerichte und Speisen von Trüffelfans. Für beste Qualität und den charakteristisch milden Haselnussgeschmack sind die Auswahl der Trüffel und ein schneller Transport entscheidend. Wer den Sommertrüffel für seine Küche entdecken möchte, erhält die edlen Pilze vom Spezialisten Trüffelkontor direkt durch den Expressdienstleister GO! nach Hause geliefert.

Trüffel im Sommer – eine erlesene Köstlichkeit
Auch bei sommerlichen Temperaturen muss man nicht auf die aromatischen Edelpilze verzichten, die ein einfaches Gericht schnell zum Gourmetgang erheben. Denn Trüffelsorten wie Burgunder und Perigord, die von Oktober bis März Hochsaison haben, werden übergangslos vom Sommertrüffel (Tuber aestivum) abgelöst. Der Name verrät es bereits: Seine Haupternte- zeit liegt zwischen Mai und August. Der Trüffelliebhaber erkennt sie an ihrem besonderen Aussehen: Ihre dünne Haut ist dunkelbraun bis schwarz und uneben in Form von kleinen pyramidenförmigen Warzen bei einer Größe von 2 bis 9 cm. Das feste Fruchtfleisch, anfangs im unreifen Zustand noch weiß, entwickelt sich zu einem gelblich-bräunlichen Ton, je weiter die Ernte fortschreitet. Und wer nicht hinsieht, wird die Reife trotzdem schmecken, denn unreife Sommertrüffel sind sehr bitter. Der reife Trüffel hingegen überzeugt durch seinen milden Haselnussgeschmack. Insbesondere in der italienischen Gastronomie findet der Sommertrüffel viel Verwendung – das weiß auch Trüffelkontor zu bestätigen. Das Unternehmen mit Sitz in Waldmünchen hat sich auf den Handel und Versand von Trüffeln und Trüffelprodukten spezialisiert. Weltweit beliefert Trüffelkontor Privat- kunden ebenso wie die gehobene Gastronomie und den Delikatessen-Groß- und Einzelhandel.

Handverlesen ausgewählt und zuverlässig transportiert
Trüffel sind das Gold der Küche und das nicht nur in der Spitzengastronomie. Was sie so wertvoll macht? Trüffel kommen selten vor, wachsen nur in bestimmten Regionen und ihr Vorkommen ist stark abhängig von klimatischen und Umweltbedingungen. Darüber hinaus sind die Edelpilze sehr empfindlich. Lange Transport- oder Lagerungszeiten lassen die feinen Inhaltsstoffe verfliegen – bereits nach 2 Tagen verlieren Trüffel an Frische und werden weich.
Für beste Trüffelqualität reist Trüffelkontor-Geschäftsführer Kajetan Seuß selbst in die Ursprungsländer wie Italien, Frankreich und Spanien.

In Deutschland angekommen, müssen die Trüffel, die telefonisch und online über www.trueffelkontor.de bestellt werden können, zügig und sicher an die Kunden bundes- und europaweit zugestellt werden. Mit einer individuellen Expressleistung stellt GO! Express & Logistics sicher, dass zwischen Anlieferung, Bestellung und Versand der frischen Ware bei Trüffelkontor weniger als 24 Stunden vergehen. Transportiert wird der sensible Edelpilz in einem speziellen Behältnis, das die optimale Temperatur von knapp über
0° C gewährleistet. Die Trüffel können täglich bis 17.00 Uhr bestellt werden und erreichen ihre Empfänger am nächsten Tag zwischen 8.00 und 12.00 Uhr. So lassen sich Trüffel das ganze Jahr über frisch und kurzfristig genießen.

Das Unternehmen Trüffelkontor mit Sitz in Waldmünchen hat sich auf den Handel und Versand von Trüffeln und Trüffelprodukten spezialisiert. Weltweit beliefert Trüffelkontor durch GO! Express & Logistics die gehobene Gastronomie, den Delikatessen-Groß- und Einzelhandel sowie Privatkunden.
Geschäftsführer Kajetan Seuß leitet das Familienunternehmen bereits in dritter Generation. Im Jahr 1896 als Pilzhandel aufgebaut, erfolgte 2008 die Gründung zur Trüffelkontor GmbH und Spezialisierung auf den Direktimport von Trüffeln. Damit ist das Unternehmen heute einzigartig in Deutschland. Mehr unter www.trueffelkontor.de.

Graham Brown

Neuseeland pur im Rheingau: Das Hotel Kronenschlösschen in Eltville-Hattenheim, Dreh- und Angelpunkt von Europas wichtigstem Gourmetfestival, steht am 5. März 2013 ganz im Zeichen des südpazifischen Inselstaates. Der neuseeländische Spitzenkoch Graham Brown zeigt im Rahmen einer Kochdemonstration und einem Gourmet-Lunch seine Interpretation neuseeländischer Spitzenprodukte.

Als kulinarischer Botschafter ist er in der ganzen Welt unterwegs, am 5. März 2013 zeigt der Neuseeländer Graham Brown beim Rheingau Gourmet & Wein Festival die Vielseitigkeit der pazifischen Spitzenküche. Dabei verwendet er vor allem neuseeländisches Hirschfleisch, das aufgrund seiner Zartheit und des charakteristisch milden Geschmacks zu seinen Lieblingsprodukten zählt. Vormittags verrät Brown in einer Cooking Demonstration Tipps und Tricks zur Verarbeitung von Hirschfleisch, zum Lunch präsentiert er moderne Interpretationen neuseeländischer Top-Produkte, die er in ein Gourmetmenü mit passender Weinbegleitung einbettet. Immer dabei sind seine Lieblingsmesser, die CHROMA type 301, Design by F.A. Porsche.

Seit über 20 Jahren reist Graham Brown um die Welt und lässt sich von verschiedenen Landesküchen inspirieren. Der Spitzenkoch, der in den Neunzigern für sein Restaurant Scarborough Fare den Michael Guy Perrier Award für das beste Restaurant Neuseelands erhielt, arbeitet eng mit amerikanischen Größen wie Sternekoch Charlie Palmer oder David Burke zusammen und hat bereits die Hochzeitsgesellschaft des Maharajas von Udaipur bekocht. Regelmäßig besucht er internationale Kochevents, lehrt weltweit an Kochschulen und tritt in Fernsehshows auf. Graham Brown engagiert sich auch bei internationalen kulinarischen Wettbewerben, gewann mit der Nationalmannschaft der Köche für Neuseeland 1987 in Vancouver eine Gold- und eine Silbermedaille, während das Team 1988 auf der Ikahoga in Frankfurt Gold und Bronze holte. Der Neuseeländer blickt auf eine aufregende Karriere zurück, und als Gegenpol zu seinem internationalen Engagement genießt er das Landleben auf seiner zehn Hektar großen Hirschfarm bei Christchurch. Dort betreibt er die Kochschule The Cookhouse, in der er kleinen Gruppen die Vielfalt hochwertiger neuseeländischer Produkte nahebringt.

Neuseeländisches Hirschfleisch ist sehr zart und zeichnet sich durch seinen charakteristisch milden Geschmack aus. Die Tiere wachsen in nahezu freier Wildbahn auf, trinken frisches Quellwasser und fressen das, was sie auf den Wiesen und Weiden finden. Das Fleisch ist cholesterin- und fettarm und ein optimaler Eiweißlieferant.

Das Rheingau Gourmet & Wein Festival ist das bedeutendste kulinarische Ereignis Europas und findet dieses Jahr bereits zum 17. Mal statt. Jedes Jahr präsentieren sich renommierte Spitzenköche und einige der besten Weingüter der Welt zwei Wochen lang den rund 6.500 Besuchern, Dreh- und Angelpunkt des Festivals ist das Hotel Kronenschlösschen in Eltville-Hattenheim. Für Graham Browns Veranstaltungen sind noch wenige Karten verfügbar; Tickets für die Cooking Demonstration sind für 32 Euro erhältlich, Karten für den Lunch gibt es für 125 Euro, alle Getränke, Weine und Kaffee sind inklusive.

Anmeldungen sind online auf www.rheingau-gourmet-festival.de möglich.

Algarve kulinarisch

Die Algarve hat neben ihrer Naturlandschaft, den Sandstränden und dem milden Klima auch eine abwechslungsreiche Gastronomie zu bieten. Die Küche der Region ist reich an Geschmack und bodenständig in der Zubereitung.

Durch die Nähe zum Meer spielen fangfrischer Fisch und Meeresfrüchte eine der Hauptrollen auf der Speisekarte der Region. Die köstlichsten Rezepte stammen von den Fischern, die über die Jahrhunderte hinweg die optimale Art, den natürlichen Geschmack zu erhalten, perfektioniert haben, in dem sie frische Fische wie Seezunge oder Thunfisch oder aber auch Krustentiere über Holzkohle grillen. Das Gericht der Algarve par excellence ist jedoch die Cataplana. Dabei handelt es sich um einen Kupfer- oder Eisentopf islamischen Ursprungs, der aus zwei mit Scharnieren verbundenen Halbschalen besteht. Die Cataplana eignet sich für eine besonders schonende Zubereitung von Fisch, Meeresfrüchten und Fleisch. Diese werden zusammen mit Kartoffeln und Gemüse im eigenen Saft gegart und anschließend direkt aus der Cataplana aufgetischt. Durch diese Art der Zubereitung werden die Aromen der Zutaten besonders gut bewahrt.

Die Gastronomie der Algarve wird aber nicht nur vom Meer beeinflusst. Je weiter man sich ins Hinterland, den so genannten Barrocal oder in das Gebirge, die Serra, bewegt, desto fleischiger und wilder wird die Speisekarte. Hier kommen neben Nutztieren wie Lamm oder Schwein auch Fasane, Hasen, Rebhühner oder Wildschweine auf den Tisch. Zu den Spezialitäten zählt beispielsweise die Sopa de Lebre, eine Suppe, die in Rotweinmarinade eingelegtes Hasenfleisch enthält. Aber auch Gemüse und Früchte aus eigenem Anbau werden hier aufgetischt. Einfache und bodenständige Gerichte wie dicke Bohnen mit Wurst (Favas à Algarvia) oder die für die Bergregion typischen Kohl-, Kichererbsen- oder Maiseintöpfe (Cozidos) sollten Reisende sich nicht entgehen lassen. Diese werden mit Olivenöl, Oregano, Rosmarin, Koriander und Poleiminze zubereitet.

Auch Naschkatzen finden an der Algarve allerlei Gaumenfreuden. Hauptbestandteil dieser sind die Früchte der Region: Feigen, Mandel und Orangen. Besonders empfehlenswert sind der Orangenpudding, Pudim de Laranja, Morgado de Figo, ein Kuchen aus Feigen, Mandeln, Chila-Kürbis und Schokolade oder auch die kleinen Mandelküchlein Beijinhos de Amêndoa. Für den Kaffee danach eignet sich ein Gläschen Medronho, ein hochprozentiger, klarer Schnaps, der aus den Früchten des Erdbeerbaumes gewonnen wird. Für Weinliebhaber hat die Algarve ebenfalls ein reiches Angebot. Die Rotweine sind eher samtig und weisen reife Fruchtnoten auf, die Weißweine präsentieren sich vorwiegend fruchtig, mit blumigen Akzenten.

www.visitalgarve.com

Neuseelandhirsch-Rezepte für Wildkochbuch

Mit dem Kochbuch „Moderne Wildküche – Kochen mit Neuseelandhirsch“ bringt der Umschau Buchverlag ein neues Kochbuch für Wildliebhaber. Die Rezepte stammen von acht Küchenchefs aus ganz Deutschland, darunter Carmelo Greco aus Frankfurt, Volker Drkosch aus Düsseldorf und Matthias Gleiß aus Berlin.

Acht ausgewählte Köche und Persönlichkeiten der Gastronomieszene haben ihre Lieblingsrezepte mit Premium-Hirschfleisch aus Neuseeland entwickelt, die der Band auf 144 Seiten bündelt und hochwertig illustriert. Autor des Buches ist Ingo Swoboda, der in seiner Funktion als Food- und Weinkritiker unter anderem für die Gourmet-Zeitschrift Der Feinschmecker schreibt und bereits zahlreiche kulinarische Bücher verfasst hat. Der führende Berliner Fachjournalist Bernd Matthies führt mit einem Vorwort, das die Thematik des überspitzten Regionalismus aufgreift und kritisch beleuchtet, ein.

Die moderne Wildküche von heute bietet viele verschiedene Verwendungsmöglichkeiten, und das wandlungsfähige und hochwertige Hirschfleisch aus Übersee inspirierte die ausgewählten Köche zu raffinierten Gerichten. Aufgrund seines feinen und milden Geschmacks ist das Premium-Hirschfleisch mit verschiedenen Küchenstilen kombinierbar – so kocht der italienische Sternekoch Carmelo Greco Hirschravioli, der Münchener Aufsteiger Michael Huber Hirschrücken mit Blaukraut und Kürbiskernknödeln, und Thomas Fischer aus der Bank in Hamburg serviert klassisches Carpaccio vom gebeizten Hirschkalb.

Jeder der acht im Kochbuch vorgestellten Köche und Gastro-Experten steht für einen eigenen Zubereitungsstil und wird einleitend porträtiert. Ralf Bos von Deutschlands größtem und hochwertigstem Delikatessengroßhandel Bos Food zeigt zeitgemäßes Hirsch-BBQ, Sebastian Roisch vom besten ausländischen Restaurant 2012, dem Frankfurter Zenzakan, kocht asiatisch, Michael Braun empfiehlt in seinem Stuttgarter Restaurant BraunS Crossover, und Matthias Gleiß verarbeitet Neuseelandhirsch in seiner charakteristischen Lifestyle-Küche im ehemaligen Berliner Umspannwerk im Restaurant Volt. Bei Carmelo Greco schmeckt der Hirsch mediterran, Sternekoch Volker Drkosch steht für kompromisslose Moderne, der Hamburger Thomas Fischer interpretiert klassische deutsche Wildgerichte leicht und frisch, und Michael Huber aus dem Restaurant Huber in München zeigt entstaubte neudeutsche Versionen des Fleisches.
Neuseeländisches Hirschfleisch ist zart und zeichnet sich durch seinen charakteristisch-milden Geschmack aus. Die Tiere wachsen nahezu in freier Wildbahn auf, trinken Quellwasser und fressen das, was sie auf den Wiesen und Weiden finden. Das Fleisch ist cholesterin- und fettarm und ein idealer Eiweißlieferant.

Ingo Swoboda: Moderne Wildküche – Kochen mit Neuseelandhirsch. 144 Seiten, Hardcover. Umschau Buchverlag, Neustadt / Weinstraße 2012. 34,95 Euro (D). 978-3-86528-772-4 (Portofrei Bestellink)

Weitere Informationen:
www.neuseelandhirsch.de

Kirschenfest an der Kvarner Adria

12. Kirschenfest in Lovran
Im milden Klima der kroatischen Ferienregion Kvarner gedeiht eine ganz spezielle Kirschsorte, die im Frühsommer mit einem großen kulinarischen Fest gefeiert wird.

Eine besondere Süße zeichnet diese dunklen Kirschen aus, die im Mikroklima der Kvarner Bucht mit den nächtlichen kühlen Winden vom Ucka-Gebirge optimal heranreifen. Die traditionellen „Kirschtage“ Anfang Juni verwandeln den historischen Villenort Lovran bei Opatija zur Pilgerstätte für Naschkatzen. Einwohner des bezaubernden Ortes bieten auf den Plätzen der Altstadt, in Cafés und Restaurants saftige Kirschen, Kirschkuchen und zahlreiche weitere regional-typische Kirschgerichte an.

Den Höhepunkt bildet am Eröffnungstag das große „Fest der Kirschen von Lovran“ auf dem feierlich geschmückten Hauptplatz, dessen abschließenden Höhepunkt der Genuss eines gigantischen, 20 m langen „Lovran-Strudels“, begleitet von Aufführungen heimischer Folklore-Ensembles, darstellt. www.tz-lovran.hr

Pistazie: Königliche Frucht und köstlicher Genuss

Die Königin von Saba muss Pistazien sehr geliebt haben, denn sie soll die köstliche Knabberei zur königlichen Frucht erklärt und deren Verzehr für das einfache Volk verboten haben.

Heute bleiben Pistazien glücklicherweise nicht mehr nur Königen vorbehalten –mit ihrem milden Nussgeschmack sind die kleinen, leicht grünlichen Pistazien eine beliebte Knabberei. Pistazien können roh, geröstet oder gesalzen verspeist werden. Sie harmonieren gut mit herzhaften Gerichten und geben Süßspeisen ein unverwechselbares Aroma.

Das Wertvolle der Pistazie ist aber ihr enthaltenes Öl: Es enthält einen hohen Anteil an Vitamin A sowie Kalium, Kalzium, Magnesium und Eisen. Weiterhin ist es besonders reich an den lebenswichtigen mehrfach ungesättigten Omega-6-Fettsäuren, die Herz- und Kreislauferkrankungen vorbeugen, indem sie Blutfettspiegel und Bluthochdruck regulieren. Die Omega-Fettsäuren verdünnen das Blut und wirken damit auch den gefürchteten Thrombosen entgegen.

Das aromatisch duftende Pistazienöl (z. B. von La Tourangelle / Feinkost Dittmann) hat einen edlen, mild-nussigen Geschmack mit angenehmer Röstnote. Es eignet sich besonders gut für die Zubereitung von Desserts, Gemüse-, Nudel- und Fischgerichten. Auch grüne Salate werden – abgeschmeckt mit Pistazienöl und dem Saft von Zitrusfrüchten oder sehr milden Essigen – zum perfekten sommerlich-leichten Genuss.

Für das Feinschmecker-Pistazienöl von La Tourangelle werden in der Ölmühle von Saumur (Loire-Tal) nur die besten Pistazien von Hand geröstet und anschließend kalt gepresst. Die Königin der Nussöle ist ab sofort bundesweit im gut sortierten Lebensmittel-Einzelhandel erhältlich (250 ml-Schmuckdose für ca. 9,49 EUR / EVP).

YAM – Le magazine des chefs

Kochbuchkolumne „Esspapier“ Bitte nur milden Knoblauch verwenden! Monsieur Alléno hat drei Michelin-Sterne und ist Chefkoch im berühmten Pariser Hotel Meurice – Von Jürgen Dollase /FAZ

Dieses neue französische Magazin ist in der gegenwärtigen Landschaft eine Besonderheit. Die Abkürzung „Yam“ steht für „Yannick Alléno Magazine“. Yannick Alléno hat drei Michelin-Sterne und ist Chefkoch des berühmten Hotels „Meurice“ in Paris. Normalerweise werden solche auf eine Person zugeschnittenen kulinarischen Magazine nur unter dem Namen bekannter Fernsehköche wie Jamie Oliver, Tim Mälzer oder – in Frankreich – Cyril Lignac aufgelegt

Lesen Sie den gesamten Artikel von Jürgen Dollase in der FAZ:
www.faz.net/artikel/C31125/kochbuchkolumne-esspapier-bitte-nur-milden-knoblauch-verwenden-30429131.html